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INFOS DES TAGES (FREITAG, 10. APRIL 2020 – Karfreitag)

10.04.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (FREITAG, 10. APRIL 2020 – Karfreitag)

FREISCHAFFENDE KÜNSTLER WENDEN SICH AN DIE POLITIK MIT DEM ERSUCHEN UM RASCHE UNTERSTÜTZUNG, DIE IN ALLEN MEDIEN ZUGESAGT WURDE! !

Ensemblemitglieder sind von den Absagen in der derzeitigen Situation nicht so sehr betroffen wie Freischaffende, die in ihren Verträgen eine „Höhere Gewalt-Klausel“ eingebaut haben, von der niemand angenommen hat, dass sie in diesem Ausmaß jemals schlagend wird. Nun ist es passiert, die meisten  Theater berufen sich auf diese Klausel – und zahlen Freischaffende nicht aus. Es gibt rühmliche Ausnahmen, .

Die Regierung hat zugesagt, niemand in dieser Situation „zurückzulassen“ – und hat damit viel öffentlichen Beifall geerntet. Nun gilt es, diesen Beifall auch zu verdienen. Ein Sprichwort sagt: „Wer schnell gibt, gibt doppelt“. Den Künstlern ist aus verständlichen Gründen nicht daran gelegen, ihre bisherigen Arbeitgeber zu verklagen. Sie vertrauen auf die Zusagen der Politik, die vor einem Millionenpublikum getätigt wurden.

Die Künstler ersuchen nun die zuständige Staatssekretärin um möglichst rasches Tätigwerden und Einlösung der Versprechungen – die Zeit drängt!

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Eine Schilderung der Situation durch einen Betroffenen:

Ich finde schrecklich, was zur Zeit gerade passiert. Bis jetzt haben die Intendanten keinerlei kreativen Ansatz gezeigt. Sie verschanzen sich wie Pfeffersäcke hinter dem, was man hinlänglich Recht nennt, während in anderen Bereichen zum Beispiel bereits über Mietreduktion wegen Verdienstentgang diskutiert wird. Letztlich werden wir diejenigen sein, die bei kommenden Einnahmen zu Einbußen gezwungen werden, unsere Gagen zu reduzieren. Dies begründet mit dem Hinweis uns solidarisch mit den fest angestellten Bereichen zu zeigen. Das Ganze ist nicht nur eine Frage des Rechts, sondern längst eine Frage der Moral.

Offenbar sind Teile unserer Intendanten zwar gut im Ablassen von moralischen Äußerungen, geht es aber um ihre eigenen Gefilde, scheinen sie es nicht einmal für nötig zu halten, sich persönlich handlungsfähig zu zeigen. Also wozu dann noch die Frage, ob ein Intendant Künstler oder Manager sein soll,  wenn sie letztlich nicht menschlich oder ethisch handeln? Mir fällt dazu nur der Satz von Wozzeck ein: Der Mensch ist ein Abgrund, es schwindelt einem wenn man hinabsieht. Offenbar haben einigeIntendanten und Entscheidungsträger die Inhalte, die Theater vermitteln sollen längst selbst vergessen, sind zu Totengräbern mutiert. Jeder Intendant der sich in der derzeitigen Situation als nicht handlungsfähig darstellt,  hat am Theater nichts zu suchen.

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GESTERN ERREICHTE DIE „ALTE WEBSITE“ www.derneue-merker.at der 10 MILLIONSTE BESUCHER

Donnerstag 9.4.2020 um 12, 30 h

2009 DER NEUE MERKER – 10000846 Besucher – Hosted by KingBill Rechnungen

Die Website ist praktisch stillgelegt, nur die Info-Schiene wird darin vorbereitet. Umso überraschter war ich, als ich eher durch Zufall die Frequenz kontrollierte!

Wenn also die aktuelle Website ein Problem hat, bitte www.der-neue-merker.at aufrufen!

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HEUTE STREAM „PARSIFAL“ AUS PALERMO

PALERMO / Teatro Massimo Vittorio Emanuele: PARSIFAL ...
Julian Hubbard Parsifal, Catherine Hunold Kundry. Foto: Franco Lannino

https://www.arte.tv/de/videos/094805-000-A/richard-wagner-parsifal/

Die Produktion wird ab Karfreitag, um 17.00 Uhr bei ARTE Concert mit Untertiteln auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Polnisch und Spanisch europaweit frei verfügbar sein. Auch nach Karfreitag wird der Stream weiterhin bei ARTE Concert frei verfügbar bleiben.

Zur Besprechung von Klaus Billand
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WIENER VOLKSOPERFREUNDE: ABSAGEN UND VERSCHIEBUNGEN

Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Volksopernfreunde!

Wir bedauern, dass wir unsere noch in dieser Saison geplanten Veranstaltungen auf Grund der aktuellen Anordnung der Österreichischen Bundesregierung und aller damit verbundenen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus absagen bzw. verschieben müssen. Sollte sich bis Saisonende noch etwas ändern, werden wir sie umgehend informieren!

In der Zwischenzeit wünschen wir Ihnen alles Gute, trotz allem eine frohe Osterzeit und bleiben Sie gesund!

Mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen

Der Vorstand der Wiener Volksopernfreunde

 Ankündigungen

17.04.2020: VOF-Soirée – WEGEN CORONA-KRISE ABGESAGT

26.04.2020: Künstlerportät mit Peter Edelmann – WIRD VERSCHOBEN

10.05.2020: VOF-Soirée abgesagt!

10.05.2020: Konzert „Ein Salut für Meister Lehár – VERSCHOBEN

12.06.2020: VOF-Soirée mit Generalversammlung VERSCHOBEN!

28.06.2020: Wienerlied-Abend mit Michael C. Havlicek im Lehár-Schlössel VERSCHOBEN!
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Bayerische Staatsoper: #BSOfürzuhause – Formate für Kinder und Jugendliche

Im Rahmen von #BSOfürzuhause bietet die Bayerische Staatsoper neben Die unmögliche Enzyklopädie unter www.staatsoper.de/campus auch ein umfangreiches Angebot für Kinder und Jugendliche. Den Anfang machen die SpielOper zum Video-on-Demand von Gaetano Donizettis L’elisir d’amore und das SpielBallett zu Portrait Wayne McGregor.

Außerdem neu auf STAATSOPER.TV: Das Video-on-demand zu Richard Strauss‘ Die Frau ohne Schatten ist ab dem 11. April für 14 Tage kostenlos verfügbar. Ab dem 10. April ist der Ballett-Dreiteiler Portrait Wayne McGregor für 7 Tage abrufbar.
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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

https://slippedisc.com/2020/03/peter-gelb-waives-his-salary-as-the-mets-musicians-are-suspended/

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Jetzt sagt auch Frau Präsident höchstpersönlich die Pfingstfestspiele ab!

Zu Facebook

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Venedig menschenleer – gespenstisch. Aber es hat auch gute Seiten! 

ZU INSTAGRAM mit weiteren Fotos

 

hr2-Kultur sendet Mitschnitt von Richard Wagners „Die Walküre“ aus dem Staatstheater Kassel


Nadja Stefanoff, Nancy Weißbach. Foto: N. Klinger

 Samstag, 18. April, ab 19:04 Uhr

 Musikalische Leitung: Francesco Angelico

 Noch am 7. März ging mit Ovationen die Premiere der „Götterdämmerung“ und damit des letzten Teils von Richard Wagners Operntetralogie „Der Ring des Nibelungen“ am Staatstheater Kassel über die Bühne. Nur eine Woche später mussten wegen der Corona-Krise alle in diesem Frühjahr geplanten Folgevorstellungen abgesagt werden – und bis zu den 2021 geplanten „Ring“-Zyklen in Kassel dauert es noch über ein Jahr.

Für Opern- und Wagnerfreunde weit über Kassel hinaus bietet hr2-kultur am Samstag, 18. April, in der Sendung „Opernbühne“ die willkommene Gelegenheit, mit „Die Walküre“ zumindest den zweiten Teil des gefeierten Kasseler „Rings“ erstmals oder noch einmal zu hören: Ab 19:04 Uhr sendet das Kulturprogramm des Hessischen Rundfunks einen Mitschnitt aus dem Jahr 2019.

„Wer Richard Wagners ‚Walküre‘ eindringlich erleben, den Text verstehen und sensationelle Frauenstimmen hören will, muss jetzt nach Kassel reisen“, hieß es 2019 in der Süddeutschen Zeitung, von „exemplarisch hohem musikalischem Niveau“ schrieb auch das Magazin concerti, in der „Opernwelt“ hieß es: „Francesco Angelico dirigiert einen unendlich fließenden, rhetorisch bezwingenden und sanften Wagner“, und die HNA schrieb: „An dieser oft allzu brachial dargebotenen Walkürenmusik zeigt sich besonders die Kunst des musikalischen Leiters Francesco Angelico, auch bei hoher Kraftentfaltung einen geformten, flexiblen Orchesterklang zu bewahren“.

Zu hören sind Martin Iliev (Siegmund), Nadja Stefanoff (Sieglinde), Yorck Felix Speer (Hunding), Egils Silins (Wotan), Nancy Weißbach (Brünnhilde), Ulrike Schneider (Fricka und Schwertleite), Jaclyn Bermudez (Gerhilde), Barbara Senator (Ortlinde), Maren Engelhardt (Waltraute), Doris Neidig (Helmwige), Marie-Luise Dreßen (Siegrune), Marta Herman (Grimgerde), Inna Kalinina (Roßweiße). Es spielt das Staatsorchester Kassel unter der Leitung von Generalmusikdirektor Francesco Angelico.

Weitere Informationen zum Mitschnitt und zur „Walküre“ unter https://www.hr2.de/programm/klassik-oper/opernbuehne–aus-kassel-die-walkuere-von-richard-wagner,epg-opernbuehne-370.html

Alle Informationen zum „Ring des Nibelungen“ am Staatstheater Kassel unter https://www.staatstheater-kassel.de/der-ring/der-ring-in-kassel/ .

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STAATSOPER HANNOVER ON AIR: Die Online-Angebote von Oper, Ballett und Staatsorchester

Auch unter den gegebenen Umständen möchte die Staatsoper Hannover für Kultur und Unterhaltung sorgen. Darum werden nun alle kreativen Kräfte in Oper, Ballett und Orchester gebündelt und Staatsoper Hannover on air geht online, ein erweitertes und ausgebautes digitales Angebot auf der Website der Staatsoper sowie in den sozialen Medien. Ab sofort findet sich unter www.staatsoper-hannover.de eine Übersicht über Videos, Podcasts oder Blogs samt Erscheinungsterminen.

So werden Sänger*innen, Musiker*innen und Tänzer*innen ihren ungewöhnlichen Arbeitsalltag filmisch begleiten und in der Reihe #wirdaheim vorstellen, woran sie gerade arbeiten. In der Reihe #miniatur senden Künstler*innen Grüße aus dem „home office“, während sich die großen Kollektive wie Chor, Orchester oder Ballett-Compagnie in #collectivemoment präsentieren. #fürunerwachsene bringt Mitmach- und Do-it-yourself-Formate für die gesamte Familie nach Hause und #workout lädt zum aktiven sportlichen Erleben ein.

Auch bereits geplante Veranstaltungen und Reihen finden ihren Weg ins Online-Programm: Einmal in der Spielzeit veranstaltet die Staatsoper Hannover ein kleines Festival, um sich inhaltlich mit einem Themenschwerpunkt der Spielzeit auseinanderzusetzen. Passionen thematsiert Passionsgeschichten und den Umgang damit aus verschiedenen Perspektiven und in verschiedenen Genres. Eingeladene Expert*innen wie Regionalbischöfin Petra Bahr, Iyabo Kaczmarek (Geschäftsführerin Unter einem Dach gUG) oder Kathleen Rahn (Direktorin Kunstverein Hannover) werden als Interviewgäste einer Podcast-Reihe von Karfreitag bis Ostersonntag zu Wort kommen. Das Opernhaus widmet sich als zentraler Ort in Hannover dem Gesang in seinen verschiedensten Ausdrucksformen, gebündelt in der Reihe Stimmen. Anschließend an die poetische Produktion Stimmen der Nacht: Wiegenlieder, die im Ballhof zu sehen war, werden nun Wiegenlieder aus der ganzen Welt in verschiedenen Sprachen online erklingen.
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WIEN/ Kunsthistorisches Museum: Update von Sabine Haag 

Sehr geehrte Damen und Herren!

zunächst hoffe ich, dass es Ihnen gut geht und Sie gesund zuhause die Osterfeiertage verbringen. Die aufgrund der Coronakrise notwendige Schließung aller unserer Museen und Standorte vor genau vier Wochen hat uns – wie soviele andere – kalt erwischt. Wir waren mitten in den Vorbereitungen für unsere große Beethoven-Ausstellung, die neue Ganymed-Produktion hatte erst eine Woche zuvor Premiere gefeiert und im Weltmuseum haben wir noch im Februar eine wunderschöne Schau zum Thema Japan eröffnet. Kurz, in allen Häusern, Sammlungen und Abteilung des KHM-Museumsverbands gingen wir voller Motivation an unsere Projekte für das Jahr 2020. Doch dann kam die Vollbremsung durch die Coronakrise – und wir mussten am Mittwoch, den 11. März von einem Tag auf den anderen alle Häuser schließen und alle Veranstaltungen bis auf Weiteres absagen oder verschieben.

Wie unglaublich schmerzhaft es ist, ein Museum zuzusperren und zu wissen, es wird nichts mehr so sein wie an diesem Tag, wurde uns erst bewusst, als genau dieser Tag da war. Die Schließung unserer Standorte und der damit einhergehende Einnahmenverlust stellen den KHM-Museumsverband vor ernste wirtschaftliche Herausforderungen. Der ökonomische Schaden kann derzeit noch gar nicht in vollem Ausmaß abgeschätzt werden.

Doch die Schließung bedeutet auch eine große emotionale Herausforderung für uns alle: Sind unsere Museen geschlossen, wird nicht nur kulturinteressierten Menschen schmerzlich bewusst, was fehlt. Denn die Vermittlung von Kunst und Kultur braucht Präsenz – im digitalen Zeitalter vielleicht mehr denn je. Es gibt eine absolute Sehnsucht nach dem Original und nach der unmittelbaren Begegnung mit dem Kunstwerk.

Der digitale Raum ist zunehmend wichtig und wir haben in den letzten Jahren unsere Online-Angebote mit vielen innovativen Projekten für unterschiedliche Zielgruppen stetig erweitert. Heute können Sie viele unserer Kunstwerke und Kulturschätze von allen Seiten und in allen Zoom-Abstufungen stundenlang zuhause auf Ihren Bildschirmen hinauf- und hinabscrollend bewundern, können mit einer App durch das geschlossene Museum wandern oder viele Stunden Video-Lectures zu unseren Sammlungen mit KunstexpertInnen aus aller Welt auf unserem YouTube-Channel genießen. Gerade in der gegenwärtigen Coronakrise sind unsere digitalen Angebote eine wichtige Möglichkeit, Ihnen auch weiterhin den Reichtum unserer Sammlungen und die vielen Geschichten rund um unsere Kunstwerke näher zu bringen.

Doch irgendwann will man dann auch wieder vor dem Original stehen. Die emotionale Ansprache ist eine völlig andere, zudem werden die Werke im Museum auch im Zusammenspiel mit anderer Kunst erlebbar. So sind etwa Sichtachsen oder thematische Schwerpunktsetzungen, wie in unserer vergangenen Caravaggio-Bernini-Sonderausstellung, aber auch die für viele Kunstwerke so wichtige Größendimension digital nur schwer zu erfassen. Die Begegnung mit dem Authentischen und das analoge Erlebnis, vor dem originalen Werk zu stehen, werden immer eine ganz eigene Qualität haben und stets das Einzigartige unserer Museen bleiben.

Ich möchte Sie einladen, mit uns gemeinsam schon jetzt auf die große Kraft zu vertrauen, die Kunst und Kultur gerade nach der Krise haben werden, und daraus positive Energie für die Zeit, die vor uns liegt, zu schöpfen. Wir werden voraussichtlich ab dem 1. Juli den Museumsbetrieb wieder aufnehmen können und möchten in den darauf folgenden Monaten die für das Frühjahr geplanten Ausstellungen und Veranstaltungen soweit möglich nachholen (aktuelle Infos dazu finden Sie weiter unten).

Damit uns das gelingt und um alle unsere Sammlungen nach dem Ende der Schließzeit wieder für Sie in gewohnter Weise öffnen zu können, möchte ich Sie ganz persönlich auch um Ihre Unterstützung bitten:

Machen Sie mit einem Jahreskartengutschein schon jetzt sich selbst oder einem lieben Menschen eine Freude für die „Zeit danach“ und lösen Sie den Gutschein ein, sobald unsere Museen wieder geöffnet haben. Lassen Sie sich in unserem Online-Shop von kunstvollen Geschenkideen für Ostern inspirieren – wie wäre es zum Beispiel mit einem schönen Ausstellungskatalog, den Sie schon lange einmal lesen wollten? Übernehmen Sie eine Kunstpatenschaft oder Kulturpatenschaft für eines der vielen Objekte in unseren Sammlungen oder unterstützen Sie uns mit einem kleinen Spendenbeitrag ganz direkt.

All dies sind Möglichkeiten, wie Sie dem KHM-Museumsverband jetzt direkt und unmittelbar helfen können, diese herausfordernde Situation zu meistern. Ich bedanke mich schon jetzt sehr herzlich für Ihr Engagement!

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein wunderschönes Osterfest, bitte bleiben Sie gesund und ich freue mich schon, Sie bald wieder in unseren Museen begrüßen zu dürfen!

Ihre
Sabine Haag
Generaldirektorin des KHM-Museumsverbands*

Das DIGITALE MUSEUM BLEIBT OFFEN!

Kunsthistorisches Museum
Weltmuseum Wien
Theatermuseum
Kaiserliche Schatzkammer
Kaiserliche Wagenburg
Schloss Ambras Innsbruck
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Corona-Krise in Deutschland: Kontaktsperre könnte rechtswidrig sein (Gedanken von Tim Theo Tinn)
TTT bezieht sich auf nachstehende Zeitungsartikel:

Deutschland
Flirt mit einer vermeintlich einfachen Lösung
Die junge Bevölkerung bewegt sich frei, für Risikogruppen gilt eine Kontaktsperre.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-ist-eine-kontaktsperre-nur-fuer-risikogruppen-eine-alternative-a-0f25ccea-780b-47ce-a06f-f76e98e6924d

Deutschland/ Interview mit Rechtsexpertin
Corona-Krise: „Risikogruppen haben nichts davon, wenn alle „weggesperrt“ werden“
Deutschland schränkt die Bewegungsfreiheit wegen der Corona-Krise drastisch ein. Sind die Maßnahmen rechtens? Die Juristin Jessica Hamed im Interview.
http://www.fr.de/politik/coronakrise-deutschland-kontaktsperre-koennte-rechtswidrig-sein-13611821.html

Fazit TTT: Also sind Menschen ab gewissem Alter nicht mehr gleichwertig und können ausgegrenzt werden

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Spiegelbericht von gestern, die Nachricht ging auch durch die TV -Nachrichten:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/weltwirtschaftskrise-iwf-rechnet-wegen-corona-pandemie-mit-schwerster-krise-seit-der-grossen-depression-a-7ef62a83-683f-4bbe-b529-7b10a3e0c844

09.04.2020, IWF rechnet mit schwerster Krise seit der Großen Depression
Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht wegen der Coronavirus-Pandemie von der schlimmsten ökonomischen Krise seit der Weltwirtschaftskrise der Zwanziger- und Dreißigerjahre aus.
Mein Bericht vor 1 Woche im onlinemerker: Auch hier wird gelogen (s.u.). Nach TTT’s Verständnis erwartet uns ein Szenarium, das mindestens der historisch bedeutendsten Weltwirtschaftskrise der 1920er/1930er Jahre entspricht.

im Aug, + Nov. letzten Jahres schrieb ich :…… sowie Neu- und Umbauten für weitere 3-5 Milliarden (z.B. Stuttgart, Frankfurt, Berlin)
Hinzu kommen Investitionen in Neu – u. Umbauten etc. in Milliardenhöhen (derzeit z. B. Oper Stuttgart, Komische Oper Berlin, Frankfurt etc.).

Stuttgart und Frankfurt haben letzte Woche die Investitionen für neue Theaterbauten eingestellt: da hab ich doch eine ganz gute Witterung

so bitte ich auch meine aktuelle Meckerei zu werten.

Alles Gute
TTT

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CD: THE OTHER CLEOPATRA QUEEN OF ARMENIA  – Isabel Bayrakdarian, Kaunas City Symphony Orchestra, Constantine Orbelian

Interessantes Konzept

Soprano Isabel Bayrakdarian's "The Other Cleopatra: Queen of ...

HASSE: IL TIGRANE (1729)

Aria: “Vuoi chi’io t’oda?” • Recitative: “E’i parte…Ma che parlo” • Aria: “Che gran pena” • Aria: “Strappami pure il seno” • Recitative: “Del suo duol” • Aria: “Degli’Elisi alle Campagne” • Recitative: “Parte, parte Tigrane…” • Aria: “Press’all’onde” • Overture

VIVALDI: IL TIGRANE (1724)

Recitative: “Lasciatemi in riposo” • Aria: “Qui mentre mormorando” • Aria: “Squarciami pure il seno” • Aria: “Lascierà l’amata”

GLUCK: IL TIGRANE (1743)

Aria: “Nero turbo il ciel imbruna” • Aria: “Priva del caro bene” • Aria: “Presso l’onda”

Die vorliegende CD ist das Resultat wissenschaftlicher Arbeit von Isabel Bayrakdarian an der University of California, Santa Barbara. Die armenisch-kanadische Sopranistin hat mindestens 24 Opern recherchiert, die von der Person des Königs Tigrane II. aus der Dynastie der Artaxiden handeln. Die Sopranpartie ist jeweils Cleopatra von Pontus, Tochter des Königs Mithridates VI. Bayrakdarian hat nun drei Tigrane-Vertonungen (von Hasse, Gluck und Vivaldi), die alle auf dem gleichen Libretto basieren (Francesco Silvani (1660–1728), ausgewählt und Arien aus diesen Werken eingespielt (die Stücke von Hasse und Gluck als Ersteinspielungen).

Musikalisch ist die Aufnahme leider nur bedingt überzeugend. Dirigent Constantine Orbelian wählt ausgesprochen behäbige Tempi und lässt die Kaunas City Symphony breit vor sich hin musizieren. Isabel Bayrakdarian, die im Jahre 2000 den Operalia-Wettbewerb gewann, nenn einen klangschönen Sopran ihr Eigen, den sie in der Aufnahme wenig agil führt. So klingen die einzelnen Stücke im Endeffekt romantisch breit und breiig.

Ein interessantes Konzept, leider suboptimal umgesetzt.

09.04.2020, Jan Krobot/Zürich

 

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