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INFOS DES TAGES (FREITAG, 1. OKTOBER 2021)

01.10.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (FREITAG, 1. OKTOBER 2021)

SALZBURGER OSTERFESTSPIELE IM HERBST: VERGÜNSTIGTE KARTEN FÜR U27

Vergünstigte Karten U27

Osterfestspiele Salzburg - Salzburg Easter Festival

Ab dem 1. Oktober bieten die Osterfestspiele für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 27 Jahren in Kooperation mit der Ticket Gretchen App exklusiv ein Kontingent an vergünstigten Karten. Die Karten zu einem Preis von EUR 25 (Kategorie III) für alle vier Konzerte der Sächsischen Staatskapelle Dresden sind ab 10 Uhr verfügbar und können bequem über die Ticket Gretchen App gebucht werden.

Ticket Gretchen App

Die vom Wiener Unternehmen Ticket Gretchen GmbH entwickelte App ermöglicht es, Kultur-Tickets einfach und schnell über Smartphone und Tablet zu kaufen. App-Nutzer haben dank dem übersichtlichen Angebot, den umfassenden Informationen und Services wie Wunschliste, Vorverkaufs-Alerts und Warteliste-Funktion alle Kultur-Highlights im Überblick. Die Ticket Gretchen App gibt es aktuell für Smartphones & Tablet mit den Betriebssystemen iOS & Android.

Osterfestspiele im Herbst

Die Osterfestspiele Salzburg 2021 wurden aufgrund der Pandemie vom Frühjahr auf den Herbst verschoben und werden nun vom 29. Oktober bis 1. November stattfinden. Christian Thielemann und die Sächsische Staatskapelle Dresden eröffnen das Festival mit Mozarts Requiem. Am Samstag begrüßen die Osterfestspiele Daniele Gatti am Pult der Staatskapelle mit Hilary Hahn als Solistin. Am 31. Oktober präsentiert Christian Thielemann mit einem Konzert unter dem Titel Winterstürme Ausschnitte aus Richard Wagners Die Walküre und Götterdämmerung, bevor an Allerheiligen Denis Matsuev Edvard Griegs Klavierkonzert interpretieren wird. Unter der Leitung von Christian Thielemann steht außerdem Richard Strauss‘ Ein Heldenleben auf dem Programm.

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MUSIKVEREIN FÜR STEIERMARK/ GRAZ: RICHARD WAGNER-GALA am 12.10.

Konzertante Aufführung der Wiener Staatsoper

Di 12.10.2021

UHRZEIT: 19:00 Uhr

ORT: Stefaniensaal / Musikverein Graz

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Philippe Jordan. Foto: Peter Mayer

PHILIPPE JORDAN

ANJA KAMPE Sopran
STUART SKELTON Tenor
KWANGCHUL YOUN Bass

ORCHESTER DER WIENER STAATSOPER

Richard Wagner | Die Walküre, WWV 86b, Erster Aufzug

Auszüge aus Götterdämmerung, WWV 86d

Es ist eine besondere Freude, die Kooperation zwischen der Wiener Staatsoper und dem Musikverein Graz am 12. Oktober 2021 zu intensivieren. Die Verbindung der Wiener Staatsoper mit Graz reicht bis in die 1930er Jahre zurück, als Direktor Clemens Krauss im Rahmen der Grazer Festspiele Richard Strauss’ Der Rosenkavalier dirigierte. In der Folge gab es Gastspiele des Wiener Staatsballetts und Auftritte des Chores der Wiener Staatsoper bei Musikvereins-Konzerten unter der Leitung von Carl Melles, Constantinos Carydis, Nikolaus Harnoncourt oder Adam Fischer, der 2015 die Festvorstellung des Fidelio im Rahmen 200 Jahre Musikverein Graz leitete. In der Geschichte des Musikvereins gastierten mit den Dirigenten Karl Böhm, Herbert von Karajan oder Lorin Maazel mehrere frühere Direktoren des Hauses am Ring in Graz, ebenso wie der ehemalige Musikdirektor Franz Welser-Möst.

„Die Wiener Staatsoper hat ein Opernhaus für ganz Österreich zu sein. Es hat gute Tradition, dass sie diesem Auftrag auch durch Gastspiele innerhalb Österreichs nachkommt. Ich freue mich daher sehr, dass das erste Gastspiel der neuen Direktion uns in den Musikverein Graz führt — und umso mehr, als es von Musikdirektor Philippe Jordan, dem ehemaligen Chefdirigenten der Grazer Oper, geleitet werden wird.“

Dr. Bogdan Roščić, Direktor der Wiener Staatsoper

„Ich bedanke mich sehr bei Staatsoperndirektor Bogdan Roščić und seinem Team, dass unsere Planungen zur Kooperation in der Richard-Wagner-Stadt Graz so rasch mit Werken dieses Meisters zur Umsetzung kommen werden.“

Dr. Michael Nemeth, Generalsekretär des Musikverein Graz

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WIEN/ MuTH: Franz Schuberts kaum gespieltes Opernfragment SHAKUNTALA feiert im MuTh in der Fassung von Gerald Wirth Wien-Premiere (konzertante Aufführung mit Tanz, 5. & 6. Oktober 2021).

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Foto: Mirka Heinz/  MuTh

Wie viele seiner Zeitgenossen war Schubert fasziniert vom Drama „Śakuntalā“ des altindischen Dichters Kālidāsa. Doch seine Vertonung blieb unvollendet. Gerald Wirth hat das Fragment behutsam orchestriert und damit spielbar gemacht. Unter seiner Leitung erklingt „Shakuntala“ nun mit Cornelia Horak in der Titelrolle und Michael Schade als König Dushmanta sowie dem Chorus Juventus konzertant auf der Bühne des MuTh; mit einer begleitenden Choreographie Shovana Narayans, einer der in Indien bekanntesten Tänzerinnen im modernen Kathak.

DI, 05. OKT 2021 & MI, 06. OKT 2021, 19:30 Uhr

SHAKUNTALA | Oper von Franz Schubert in der Fassung von Gerald Wirth

Konzertante Aufführung mit indischem Tanz

FRANZ SCHUBERT „Shakuntala“ D 701, in der Fassung von Gerald Wirth für Orchester, Sänger, Chor, Tänzer und Sprecher, Text von JOHANN PHILIPP NEUMANN

Cornelia Horak Shakuntala, Michael Schade König Dushmanta, Häscher

In weiteren Rollen: Henry Neill, Irena Weber und Solistinnen und Solisten des Chorus Juventus

Shovana Narayan Tanz
Elke Hesse Rezitation
Chorus Juventus, Collegium Ennsegg
Gerald Wirth Musikalische Leitung

Shakuntala („kleiner Vogel“) ist ein Drama des altindischen Dichters Kālidāsa; der Stoff stammt aus dem Mahabharata-Epos. Shakuntala wächst als Pflegetochter eines Asketen im Wald auf. Eines Tages kommt König Dushmanta auf der Jagd vorbei; die beiden verlieben sich, und das Drama nimmt seinen Lauf. Es geht um Liebe, Pflicht, heiligen Zorn, um Götter, Menschen und Helden. Sir William Jones, einer der Begründer der Indologie, übersetzte es 1789 ins Englische, Georg Forster 1791 ins Deutsche: Das intellektuelle Europa, damals auf der Suche nach dem „Ursprung“, war begeistert.

Goethe stellte fest: „Will ich den Himmel, die Erde mit Einem Namen begreifen; Nenn ich Sakontala dich und es ist alles gesagt.“ Auch Franz Schubert war fasziniert, begann den Stoff zu vertonen. Seine Oper blieb jedoch unvollendet. Erhalten sind Libretto und Gesangsstimmen, Vorspiele und Instrumentationen, die Schuberts Absicht erkennen lassen. Gerald Wirth hat zu den vorhandenen Gesangsstimmen die Orchestrierung besorgt und als einzige eigene Ergänzung das fehlende Finale aus einem Thema von Schubert hinzukomponiert. Nachdem auch eine Ouvertüre fehlt, wird der Wiener Erstaufführung jene von Schuberts „Zauberharfe“ vorangestellt.

Und selbst wenn Schuberts Musik doch ganz seiner Liederwelt verhaftet bleibt und keine Exotismen hören lässt, weht doch ein wenig indischer Geist bei den konzertanten Aufführungen im MuTh: Shovana Narayan, eine der in Indien bekanntesten Tänzerinnen im modernen Kathak, einem der acht klassischen indischen Tanzstile, wurde gebeten, sich für eine begleitende Choreographie von Schuberts Musik inspirieren zu lassen. So wird zweihundert Jahre später ein kunstvoller Bogen zwischen dem biedermeierlichen Wien und dem Sehnsuchtsort Indien gespannt.

Das MuTh – Konzertsaal, Bühne & Programm
Am Augartenspitz 1, 1020 Wien

KARTEN- & INFO-HOTLINE
Tel.: +43 1 347 80 80
E-Mail: tickets@muth.at
www.muth.at
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NEUE INITIATIVE: KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen im Dialog über die Corona-Krise

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Mit zunehmender Sorge beobachten wir die Entwicklung des politischen Handelns in der Corona-Krise. Viele ExpertInnen wurden bisher in der öffentlichen Corona-Debatte nicht gehört. Wir wünschen uns einen breit­gefächerten, fakten­basierten, offenen und sachlichen Diskurs und auch eine ebensolche Auseinander­setzung mit den Videos.

www.allesaufdentisch.tv

Vorübergehend war die „allesaufdentisch“-Seite unmittelbar nach Inbetriebnahme nicht erreichbar. Der Grund: Zu viele Zugriffe

Stellungnahme des Teams:

Liebe alle,

die Webseite ist wieder stabiler – der erste Sturm ist gebannt.

Tatsächlich hab ich mit viel gerechnet – aber nicht damit.

Wir haben in den ersten 4 Stunden – 10-14 Uhr 250.000 Seitenbesucher gehabt – diese 250.000 konnten die Seite aufrufen…

Wenn die Seite für alle anderen erreichbar gewesen wäre – wären es noch viel mehr gewesen.
Zeitweise waren das 500 Aufrufe pro SEKUNDE.

Das ist neuer Rekord – das kann niemand.

Und das ist die Hauptursache für das zeitweise nicht erreichbar sein – nicht für alle – sondern nur für zusätzliche weitere Anfragen von Aufrufen. Zeitgleich hatten wir einen bösartigen „Zugriffsversuch“ aus den USA – bei dem 34 IP Adressen blockiert werden mussten

Wir haben jetzt alle Videos auf der Webseite bis auf weiteres von YouTube eingebettet.

Dort sind deutlich weniger Aufrufe gelaufen – und die können uns jetzt ein bisschen abfangen. Damit können wir das Datenvolumen verringern und dafür mehr Zugriffe zulassen.

Liebe Grüße,

Team #allesaufdentisch

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Ein interessantes Video dazu

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ZUM VIDEO

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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

LONDON: Asmik Grigorian als „JENUFA“

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ZU INSTAGRAM mit Video

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Marta Domingo gibt dem Gatten noch immer Ratschläge

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Stefan Vladar bleibt bis 2027 Opern- und Generalmusikdirektor des Theater Lübeck

Theater Lübeck – Ensemble > Ensemble Musiktheater > Stefan Vladar
Stefan Vladar. Foto: Jochen Quast

Der Aufsichtsrat der Theater Lübeck gGmbH verlängert den Vertrag des Direktoriums­mitglieds in seiner Doppelfunktion 

Stefan Vladar, seit der Spielzeit 2019/20 Generalmusikdirektor und seit 2020/21 kommissarischer Operndirektor des Theater Lübeck, wird seine erfolgreiche Tätigkeit als Direktoriumsmitglied in Doppelfunktion bis zum 31. Juli 2027 fortsetzen und mit direkter Wirkung zum Operndirektor und Generalmusikdirektor ernannt. Über die Verlängerung des Vertrags über die aktuelle Laufzeit hinaus hat der Aufsichtsrat der Theater Lübeck gGmbH in seiner letzten Sitzung im September einstimmig entschieden. In den vergangenen beiden Spielzeiten brachte Stefan Vladar im Musiktheater unter anderem die von Publikum und Presse gefeierten Produktionen »Tolomeo«, »NIGHT & DAY«, »Owen Wingrave« sowie zwei Galaabende auf die Bühne des Großen Hauses. Seine Reihe der Sinfoniekonzerte und Extrakonzerte fand beim Konzertpublikum großen Zuspruch, unter anderem mit dem Beethoven-Schwerpunkt.

Aufsichtsratsvorsitzender Peter Petereit erklärt: »Wir als Aufsichtstrat freuen uns sehr, Stefan Vladar über die laufende Saison hinaus für weitere fünf Jahre als prägende Künstlerpersönlichkeit hier am Theater Lübeck gewonnen zu haben. Wir sind davon überzeugt, dass die Fortführung der hohen künstlerischen Qualität des Musiktheaters und der Konzertsparte durch seine engagierte Leitung weiterhin gewährleistet wird. Selbst in den herausfordernden, von Schließung und eingeschränktem Spielbetrieb geprägten Zeiten, hat Stefan Vladar das Musiktheater-Ensemble und die Mitglieder des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck stets motivieren können und mit ihnen gemeinsam ein spannendes Programm umgesetzt. Nun wünschen wir ihm, in den kommenden Jahren seine künstlerischen Pläne möglichst uneingeschränkt verwirk­lichen zu können.«

Kultursenatorin Monika Frank zeigt sich ebenfalls über die Vertragsverlängerung erfreut: »Stefan Vladar ist es in den vergangenen Spielzeiten gelungen, Presse und Publikum gleichermaßen für das Lübecker Musiktheater und die Konzerte des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck zu begeistern. Ich bin überzeugt, dass uns in den kommenden Jahren in beiden Sparten noch viel Spannendes, Neuartiges und Mit­reißendes erwartet und hoffe, dass das Lübecker Publikum ebenso wie Musikliebhaber:innen aus der Region die musikalischen Produktionen und Konzerte auch weiterhin mit so viel Leidenschaft besuchen.«

Opern- und Generalmusikdirektor Stefan Vladar ist dankbar für das ihm entgegengebrachte Vertrauen: »Ich freue mich auf die kommenden Jahre und danke dem Aufsichtsrat für das mir entgegengebrachte Vertrauen und die Möglichkeit, über die nächsten Jahre das Musik- und Theaterleben der Hansestadt entscheidend mitgestalten zu dürfen. Diese Entscheidung und auch die anhaltende freundliche Zustimmung von Seiten des Publikums sind für mich ein großer Ansporn, weiterhin mit ganzer Kraft für das Theater, seine Menschen und die Musikliebhaber der Stadt zu arbeiten.«

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ORF III am Freitag: Freddy-Quinn-Tripel zum 90. Geburtstag mit u. a. „Freddy und der Millionär“, „Freddy unter fremden Sternen“

Außerdem: „Kultur Heute Spezial“ zu José Carreras

Am 27. September 2021 wurde Schlagersänger und Schauspieler Freddy Quinn 90 Jahre alt – ORF III Kultur und Information lässt den Publikumsliebling am Freitag, dem 1. Oktober, mit einem unterhaltsamen Film-Tripel im Hauptabend hochleben. Den Auftakt macht die musikalische Komödie „Freddy und der Millionär“ (20.15 Uhr) von Paul May aus dem Jahr 1961. Darin fährt der Angestellte und Hobbysänger Fritz Meyer (Freddy Quinn) nach Ischia, um dem amerikanischen Millionär Mr. Stone (Heinz Erhardt) aus einer Verlegenheit zu helfen. Als Dank dafür wird Fritz in dessen Villa eingeladen. In „Freddy unter fremden Sternen“ (21.50 Uhr) kommt Freddy gemeinsam mit einem elfjährigen Waisenbuben nach Kanada. Am Rande der Rocky Mountains hat ihm sein verstorbener Onkel eine Ranch vererbt. Doch auch der reiche Nachbar Henry O’Brian (Gustav Knuth), der mit seiner Tochter ein großes Anwesen bewohnt, zeigt Interesse an dem scheinbar wertlosen Stückchen Land. Mit allen Mitteln setzt er Freddy unter Druck, um ihn wieder aus Kanada zu vertreiben. „Heimweh nach St. Pauli“ (23.30 Uhr) erzählt schließlich die Geschichte des aus Hamburg stammenden Seemanns Hein Steinemann (Freddy Quinn), der vor Jahren nach Amerika ausgewandert ist. Dort hat er unter dem Namen Jimmy Jones eine glänzende Schlagerkarriere gemacht. Eines Tages läuft ihm in Manhattan sein alter Freund Bob Hartau (Ullrich Haupt) über den Weg. Von da an wird sein Heimweh nach St. Pauli immer stärker. Verfolgt von seinen Managern versucht Jimmy, die Glamourwelt zu verlassen.

Im Vorabend steht ein weiterer Publikumsliebling im Mittelpunkt: „Kultur Heute“ (19.45 Uhr) widmet dem Startenor José Carreras eine Spezialsendung. Diese blickt auf die bewegte Karriere des Sängers zurück und zeigt die Höhepunkte seiner Abschiedsgala in der Wiener Staatsoper, die am Sonntag, dem 3. Oktober, um 20.15 Uhr in ORF III ausgestrahlt wird.
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