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INFOS DES TAGES (FREITAG, 1. MAI 2020). Tag der Arbeit!

01.05.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (FREITAG, 1. MAI 2020) – Tag der Arbeit

ZUM 1. MAI, dem Tag der Arbeit

Heinz Conrads rechnet die Arbeitsleistung eines Wieners vor

ZUM VIDEO
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Maggio Musicale Fiorentino macht heute einen live stream, wie ihn die MET hatte.

Pereira machts möglich:

https://www.rossorubino.tv/en/maggio-musicale-fiorentino-il-concerto-in-diretta-va-online/

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Das Warten hat kein Ende und so weitet die Komische Oper Berlin ihr Streaming-Angebot im Mai aus.

Ab 1. Mai wird Jewgeni Onegin in der Premierenbesetzung mit Asmik Grigorian und Günter Papendell wieder zu erleben sein – als kostenloser Stream von 2016. Einen Stream, der so noch nicht zu erleben war, möchten wir ab 10. Mai präsentieren: die umjubelte Barrie-Kosky-Inszenierung von Moses und Aron. Weiterhin ist ab 17. Mai ein Wiedersehen mit einer liebestollen Pharaonin in Die Perlen der Cleopatra geplant und am Monatsende mit Orpheus, dem ersten Teil der Monteverdi-Trilogie (31.5.).

Weitere Streams sind weiterhin verfügbar, darunter die Konzerte mit Barrie Kosky und Gästen. Nach Programmen mit Katharine Mehrling und Alma Sadé begleitet Barrie Kosky am 7. Mai um 19 Uhr Dagmar Manzel bei einem Überraschungsprogramm auf der leeren Bühne. Weitere Minikonzerte sind in Vorbereitung.

Und: Wir holen die ausgefallene März-Ausgabe unseres Salons der Komischen Oper Berlin und der Schering Stiftung nach, zum Thema »Alt, aber sexy?« – und zwar virtuell! Am 4. Mai um 19.30 Uhr findet die Diskussion auf Zoom und Youtube statt.

Alle Streaming-Angebote finden Sie unter:
https://www.komische-oper-berlin.de/stream/

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1:1 Concerts. Das neue Konzertformat – mit sicherem Abstand

Staatsorchester Stuttgart und SWR Symphonieorchester unterstützen Idee von individuellen 1:1-Konzerten

Das Kulturleben ist fast komplett zum Erliegen gekommen und digital hinter die Bildschirme verbannt. Das Bedürfnis nach echten persönlichen Kontakten und unmittelbar geteilten musikalischen Erlebnissen wächst. 1:1 Concerts berücksichtigen alle offiziell geltenden Schutzmaßnahmen gegen Corona-Infektionen und ermöglichen trotzdem ein reales Konzerterlebnis. Stuttgarter und Freiburger Profimusiker*innen laden zu individuellen 1:1 Concerts von 10 Minuten ein: je ein*e Hörer*in und ein*e Musiker*in – musikalische Intimität bei sicherem Abstand. Aus einem intensiven Blickkontakt ergibt sich ein persönliches Konzert. Gleichzeitig führt diese magnetische Kraft per Spendenaufruf zu einer Unterstützung derjenigen Musiker*innen, die durch die Corona-Krise in Not geraten sind.

Das Konzept basiert auf einem für die Sommerkonzerte Volkenroda entwickelten 1:1-Konzertformat und hat dort im Jahr 2019 viele Menschen berührt. Inspiriert wurde die Idee von Marina Abramovićs Performance „The Artist Is Present“. Das Team der Sommerkonzerte Volkenroda, bestehend aus Stephanie Winker, Franziska Ritter, Christian Siegmund und Sophie von Mansberg, möchte seine Idee in dieser Situation der Gemeinschaft zur Verfügung stellen und freut sich über möglichst viele Mitstreiter*innen.

Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart sowie des SWR Symphonieorchesters und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main unterstützen die Idee in der ersten Phase mit einem Aufruf zu einer Spende an den Nothilfefonds der Deutschen Orchester-Stiftung. Die Stuttgarter Orchester hoffen, dass diese Idee auch von anderen Musiker*innen in Deutschland aufgegriffen wird und damit in ihrer Existenz bedrohten Musikern geholfen werden kann.

So funktioniert es

Wer spielt? Lassen Sie sich überraschen! Den Veranstaltungsort erfahren die Zuhörer*innen per Mail nach Anmeldung über oper@staatstheater-stuttgart.de oder symphonieorchester@swr.de. Sollte die Nachfrage die angebotenen Plätze übersteigen, entscheidet das Los.

Zum vereinbarten Termin wartet der/die Musiker*in am Spielort auf seine*n/ihre*n Zuhörer*in. Der Spielort wird in einem sicheren Rahmen aufgebaut sein und von einem/r Helfer*in betreut werden, sodass sich der Gast ganz in Ruhe für das musikalische Erlebnis öffnen kann. Sämtliche aktuell notwendigen Maßnahmen des „Physical Distancing“ werden genauestens eingehalten. Wesentlich: Künstler*in und Gast begegnen einander nur mit Blicken, es wird nicht gesprochen.

Die Musiker*innen erhalten für diese Begegnung keine Gage. Es kann aber online auf freiwilliger Basis für den Nothilfefonds der Deutschen Orchester-Stiftung gespendet werden.

Für die Aktion ist es auch möglich, selbst als Gastgeber der Veranstaltung aufzutreten. Die Gastgeber*innen werden von Mitarbeiter*innen der Oper vor Ort geschult und haben die Möglichkeit, wöchentlich mit Initiator Christian Siegmund per Skype-Konferenz in Kontakt zu treten und Fragen zu stellen. Die Orte müssen dabei bestimmte Kriterien erfüllen, die von der Staatsoper geprüft werden. Bewerbungen sind über die Homepage der Staatsoper und des SWR Symphonieorchesters möglich.

Sharing is caring: Erfahrungen können gerne unter dem Hashtag #1to1concerts in den sozialen Medien geteilt werden!

Alle Informationen, Termine und Anmeldung

www.staatsoper-stuttgart.de/1to1/

www.swr.de/symphonieorchester

http://1to1concerts.de/

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Am 1. Mai 2020 sollte ELISABET STRID ihr Haus- und Rollendebut an der Deutschen Oper Berlin in Tannhäuser geben.

Nachdem sie die ELISABETH in Tannhäuser bereits an der Semperoper Dresden, beim Hong Kong Festival, an der Oper Leipzig, der Rheinoper Düsseldorf und der Norske Oper Oslo gesungen hat, sollte sie an der Deutschen Oper Berlin erstmals dazu die VENUS verkörpern.


Elisabet Strid mit Stephen Gould im Dresdener Tannhäuser. Foto: Matthias Creutziger

Leider wurde auch Walküre (SIEGLINDE)  an der Lyric Opera Chicago abgesagt und ein weiteres Rollendebut als EVA in Meistersinger bei den Wagner-Tagen Budapest.

Künftige Engagements führen sie als SALOME nach Leipzig und Düsseldorf, als CHRYSOTHEMIS in Elektra nach Palermo und Tel Aviv und als SIEGLINDE nach Tokyo.

Sehen Sie ELISABET STRID in einem Interview für artist communication auf Facebook: https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=4373680035991603&id=878533795506262

http://www.mennicken-pr.com/eng/strid.html

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Staatsoper Stuttgart: Iphigénie en Tauride, BORIS und Die Soldaten – kostenlos im Web

Oper trotz Corona: Die Staatsoper Stuttgart setzt ihr digitales On-Demand-Programm mit Unterstützung der LBBW mit Iphigénie en Tauride, BORIS und Die Soldaten fort

Die behördlichen Verordnungen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus wurden bis zum 3. Mai 2020 verlängert. Dies bedeutet, dass mindestens bis zu diesem Datum auch keine Vorstellungen in den Spielstätten der Staatstheater Stuttgart stattfinden.

Im Rahmen des kostenlosen Opernprogramms „Oper trotz Corona“ auf der Website der Staatsoper Stuttgart ist ab Freitag, 01. Mai 2020, 17 Uhr Christoph Willibald Glucks Meisterwerk der Frühklassik Iphigénie en Tauride zu sehen. Die Inszenierung von Krzysztof Warlikowski ist eine Produktion der Opéra national de Paris und feierte im April 2019 Premiere in Stuttgart. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen von Stefano Montanari.

Iphigénie en Tauride, BORIS und Die Soldaten – kostenlos im Web

Oper trotz Corona: Die Staatsoper Stuttgart setzt ihr digitales On-Demand-Programm mit Unterstützung der LBBW mit Iphigénie en Tauride, BORIS und Die Soldaten fort

Die behördlichen Verordnungen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus wurden bis zum 3. Mai 2020 verlängert. Dies bedeutet, dass mindestens bis zu diesem Datum auch keine Vorstellungen in den Spielstätten der Staatstheater Stuttgart stattfinden.

Im Rahmen des kostenlosen Opernprogramms „Oper trotz Corona“ auf der Website der Staatsoper Stuttgart ist ab Freitag, 01. Mai 2020, 17 Uhr Christoph Willibald Glucks Meisterwerk der Frühklassik Iphigénie en Tauride zu sehen. Die Inszenierung von Krzysztof Warlikowski ist eine Produktion der Opéra national de Paris und feierte im April 2019 Premiere in Stuttgart. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen von Stefano Montanari.

Oper Stuttgart - Kommen Zeiten, kommen Räte - Kultur - SZ.de
Adam Palka. Foto: Matthias Baus

Direkt daran anschließend folgt ab Freitag, 08. Mai, um 17 Uhr die jüngste Neuproduktion der Staatsoper aus dem Februar 2020: BORIS in der Inszenierung von Paul-Georg Dittrich verzahnt Modest Mussorgskis Historien-Drama Boris Godunow mit der Uraufführung von Sergej Newskis Secondhand-Zeit, einem Auftragswerk der Staatsoper Stuttgart. Es dirigiert Titus Engel.

Schließlich ist ab Freitag, 15. Mai, um 17 Uhr Bernd Alois Zimmermanns Oper Die Soldaten in einer Aufzeichnung von 1989 zu erleben. Das 1965 in Köln uraufgeführte Werk gilt bis heute als eines der aufführungstechnisch anspruchsvollsten und gleichzeitig überwältigendsten des Musiktheaters im 20. Jahrhundert. In seiner Rezeptionsgeschichte nimmt die Stuttgarter Inszenierung von Harry Kupfer einen bedeutenden Platz ein. Die Musikalische Leitung hat Bernhard Kontarsky.

Alle Informationen: www.staatsoper-stuttgart.de/oper-trotz-corona

Direkt daran anschließend folgt ab Freitag, 08. Mai, um 17 Uhr die jüngste Neuproduktion der Staatsoper aus dem Februar 2020: BORIS in der Inszenierung von Paul-Georg Dittrich verzahnt Modest Mussorgskis Historien-Drama Boris Godunow mit der Uraufführung von Sergej Newskis Secondhand-Zeit, einem Auftragswerk der Staatsoper Stuttgart. Es dirigiert Titus Engel.

Schließlich ist ab Freitag, 15. Mai, um 17 Uhr Bernd Alois Zimmermanns Oper Die Soldaten in einer Aufzeichnung von 1989 zu erleben. Das 1965 in Köln uraufgeführte Werk gilt bis heute als eines der aufführungstechnisch anspruchsvollsten und gleichzeitig überwältigendsten des Musiktheaters im 20. Jahrhundert. In seiner Rezeptionsgeschichte nimmt die Stuttgarter Inszenierung von Harry Kupfer einen bedeutenden Platz ein. Die Musikalische Leitung hat Bernhard Kontarsky.

Alle Informationen: www.staatsoper-stuttgart.de/oper-trotz-corona
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OPERNHAUS ZÜRICH SAGT GEPLANTES PROGRAMM BIS ENDE SAISON 2019/20 AB +++ HOFFNUNG AUF ERSATZSPIELPLAN IM JUNI/JULI.

In seinem Beschluss vom 29. April 2020 hat der Schweizer Bundesrat das Verbot von Veranstaltungen für über 1‘000 Personen zur Eindämmung der SARS-CoV-2-Pandemie bis zum 31. August verlängert. Daraus resultierend muss das Opernhaus Zürich bedauerlicherweise das geplante Programm bis Ende der Spielzeit 2019/20 absagen. Alle gekauften Tickets für Veranstaltungen bis 12. Juli 2020 werden storniert und erstattet. Alle Kundinnen und Kunden werden zu diesem Zweck direkt kontaktiert.

Intendant Andreas Homoki: «Ein Spielbetrieb, wie wir ihn für die kommenden Monate vorgesehen hatten, wird in der aktuellen Situation nicht möglich sein. In Vorstellungen mit grossem Orchester, voller Chorbesetzung oder mit den Tänzerinnen und Tänzern des Ballett Zürich können Hygiene- und Abstandsregeln nicht eingehalten werden. Im Namen aller Künstlerinnen und Künstler und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Opernhauses darf ich sagen, dass uns diese Vorstellungsabsagen sehr schmerzen. Unser Streaming-Angebot «Heimspiel» wurde bisher von über 100‘000 Zuschauerinnen und Zuschauern wahrgenommen. So sehr wir uns darüber freuen, glauben wir leidenschaftlich daran, dass unsere Kunst ihre ganze Kraft erst im Live-Erlebnis entfaltet. Daher geben wir die Hoffnung nicht auf, unseren Spielbetrieb noch vor der Sommerpause mit einem geänderten Programm aus kleineren, auf die Vorgaben des Bundes abgestimmten Formaten wiederaufzunehmen. Wenn der Bundesrat am 27. Mai seine Vorgaben für Veranstaltungen mit weniger als 1‘000 Besucherinnen und Besuchern veröffentlicht, werden wir diesbezügliche Pläne präsentieren. Drücken wir die Daumen!» 

Eine mögliche Wiederaufnahme des Probenbetriebs bereits im Juni für die Vorstellungen ab September unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsvorschriften wird zurzeit ebenfalls intensiv geprüft. Hierfür wird von den Branchenverbänden ein für die Schweiz allgemein gültiges Schutzkonzept erarbeitet. Auch die Gewährleistung der Sicherheit von Zuschauerinnen und Zuschauern wird hierin Berücksichtigung finden.

Der Vorverkauf für Vorstellungen der nächsten Saison ist ausgesetzt bis Klarheit darüber besteht, welche Auswirkungen das Sicherheitskonzept und die Vorgaben der Politik auf die Anzahl der Zuschauer und den Sitzplan haben. Der Verkauf von Abonnements beginnt Anfang Juni.

Weiterhin begleiten wir das Publikum mit «Zwischenspiel», unserer Podcast-Serie und mit «Heimspiel: Ihr Online-Spielplan». Am kommenden Wochenende von Freitag, 1. Mai, 18 Uhr bis Sonntag, 3. Mai, 24 Uhr steht ein weiterer Klassiker als kostenloses Streamingangebot zur Verfügung. In Verdis grosser Choroper «Nabucco» debütierte Michael Volle im Juni 2019 in der Titelpartie. Intendant des Opernhauses Zürich, Andreas Homoki, zeichnet für die Interpretation der Geschichte vom Wahnsinn des Babylonierkönigs Nabucco und der Rivalität seiner beiden Töchter verantwortlich. Anna Smirnova ist die machtbesessene Königstochter Abigaille. Veronica Simeoni ihre Halbschwester Fenena, die sich unsterblich in Ismaele (Benjamin Bernheim) verliebt und damit ihr Königreich und das eigene Leben aufs Spiel setzt. Georg Zeppenfeld ist als Zaccaria, Anführer und Hohepriester der geknechteten Hebräer, zu erleben. Fabio Luisi dirigiert die Philharmonia Zürich. Die Aufzeichnung von «Nabucco» ist eine Produktion von Accentus Music in Koproduktion mit NHK und SWR, in Kooperation mit Arte und Opernhaus Zürich. Weitere Informationen und das vollständige Programm finden Sie hier: www.opernhaus.ch/streaming

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Staatstheater Kassel stellt Spielplan 2020-21 vor


Johannes Wieland (Tanzdirektor und Hauschoreograf), Martina van Boxen (Leiterin des JUST – Junges Staatstheater), Francesco Angelico (Generalmusikdirektor), Michael Volk (Chefdramaturg), Dr. Ursula Benzing (Operndirektorin), Thomas Bockelmann (Intendant). Copyright: N. Klinger

Intendant Thomas Bockelmann hat am 29. April 2020 mit seinem künstlerischen Leitungsteam den Spielplan für die Spielzeit 2020-21 sowie das zum zweiten Mal zeitgleich erscheinende Spielzeitheft vorgestellt. Es ist die letzte Spielzeit von Intendant Thomas Bockelmann, der zum Ende der Spielzeit 2020-21 nach 17 Jahren das Staatstheater Kassel verlässt.

Im Opernfoyer waren, neben Thomas Bockelmann, Dr. Ursula Benzing, Francesco Angelico, Michael Volk, Johannes Wieland und Martina van Boxen anwesend. Aufgrund der aktuellen Situation wurde die Spielzeitkonferenz erstmalig via Live-Stream im Internet übertragen. Eine Aufzeichnung der Pressekonferenz ist auf dem YouTube-Kanal des Staatstheaters und das Spielzeitheft auf der Website unter Publikationen als Download verfügbar.

  Die Spielzeit 2020-21 steht im Zeichen der zwei RING-Zyklen, dem Musical Next to Normal, zahlreicher Uraufführungen im Schauspiel und Tanztheater sowie dem Open-Air Sommertheater Die unendliche Geschichte. Zudem werden zahlreiche Premieren aus der Spielzeit 2019-20 nachgeholt, die aufgrund der Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus nicht zur Aufführung gebracht werden konnten. Das JUST – Junges Staatstheater Kassel wartet unter anderem mit der Uraufführung Bär im Universum auf, dem ersten Kinderstück von Dea Loher auf. Das Konzertprogramm besticht mit einem hochkarätigen Programm, das auch dem 250. Geburtstag von Beethoven Tribut zollt.

Folgende Produktionen feiern in der kommenden Spielzeit Premiere:

Mit La Traviata, einem der bekanntesten Werke Verdis, wird die neue Saison im Musiktheater am 19. September 2020 eröffnet. Die musikalische Leitung liegt bei Francesco Angelico, es inszeniert Bruno Klimek. Die zweite Musiktheater-Premiere ist La Cenerentola (Aschenputtel) von Gioachino Rossini am 10. Oktober 2020, Alexander Hannemann übernimmt die musikalische Leitung und Adriana Altaras inszeniert. Georges Bizets Meisterwerk Carmen feiert am 12. Dezember 2020 Premiere, die musikalische Leitung hat Mario Hartmuth, es inszeniert Bernd Mottl. Darauf folgt am 16. Januar 2021 das Pulitzer-Preis gekrönte Broadway-Musical Next to Normal, dem sich das »West Side Story« und »Candide«-Team um Regisseur Philipp Rosendahl annimmt, die musikalische Leitung des Musicals, das »mehr [ist] als ein „Feel-Good-Musical“ – es ist ein „Feel-Everything-Musical“!« (New York Times) übernimmt Donato Deliano. Am 13. Februar 2021 wird mit Antonín Dvořáks Rusalka die erste Premiere aus der Spielzeit 2019-20 nachgeholt, die musikalische Leitung hat Francesco Angelico, Thaddeus Strassberger inszeniert. Alcina von Georg Friedrich Händel feiert am 27. März 2021 Premiere, Jörg Halubek übernimmt die musikalische Leitung, Markus Bothe die Inszenierung. Am 26. Juni 2021 wird eine weitere Premiere aus der Spielzeit 2019-20 nachgeholt: The Rape of Lucretia von Benjamin Britten kommt unter der musikalischen Leitung von Mario Hartmuth und in der Inszenierung von Aniara Amos auf die Bühne. Zudem wird auch Der Wind in den Weiden eine Kinderoper, die Elena Kats-Chernin bereits für die Spielzeit 2019-20 als Auftragskomposition für das Staatstheater Kassel komponiert hat, basierend auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Kenneth Grahame in der Fassung von Jens Luckwaldt, zur Premiere gebracht. Bei dieser nachgeholten Uraufführung aus der Spielzeit 2019-20 übernimmt Alexander Hannemann die musikalische Leitung, es inszeniert Sonja Trebes.

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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 30. APRIL – 6. MAI 2020

Bluetooth-Radio-Gehörschutz - TACTIX - ZGONC

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

2.5. KATJA KABANOVA (aus New Yorg, Aufnahme v. 25.12.2004) WDR 3,Radio 4Hilver-
sum-19 Uhr
WIR GRATULIEREN (aus Berlin. Aufnahme v. 23.9.2018) und
LADY MAGNESIA (aus Berlin, Aufnahme v. 11.2.) Deutschlandradio-19.05 Uhr
SIMON BOCCANEGRA (aus New York, Aufnahme v. 5.2.2011) ORF Ö1-19.30 Uhr
TURANDOT (aus New York, Aufnahme v. 30.1.2016) BBC 3-19.30 Uhr
ARMINIO (aus Bukarest, Aufnahme v. 14.9.2019) HR 2-20.04 Uhr
3.5. NORMA (aus Hamburg, Aufnahme v. 8.3.) France Musique-20 Uhr
LE ROI D’YS (aus Liege, Aufnahme v. 28.3.2008) SWR 2-20.50 Uhr

EMPFANGSMÖGLICHGKEIT ÜBER DAS INTERNET
ORF – Ö 1 http://oe1.orf.at/
Bayern 4 https://www.br-klassik.de/index.html
HR 2 http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/
WDR 3 http://www1.wdr.de/radio/wdr3/index.html
SWR 2 http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html
Deutschlandradio http://www.deutschlandradiokultur.de/startseite.197.de.html
RAI 3 http://www.radio3.rai.it/dl/radio3/programmi/PublishingBlock-61ab4215-547b-4563-8b1f-8932531e5469.html
Radio Suisse R. https://www.rts.ch/
Radio 4Hilversum https://www.nporadio4.nl/gids-gemist
VRT Klara http://www.klara.be/
RNE Clasica Madrid http://www.rtve.es/radio/radioclasica/programacion/
MET-Stream http://www.metopera.org/Season/Radio/Free-Live-Audio-Streams/
BBC 3 http://www.bbc.co.uk/radio3/programmes/genres/music/classical/opera/all
France Musique https://www.francemusique.fr/opera

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.
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AUS DER SCHATZKISTE DES „OPERNFREUNDS“

YOUTUBE ist eine wahre Juwelen-Sammlung nicht nur für Opernfreunde. Es gibt in den letzten hundert Jahren kaum ein Ereignis, was nicht irgendwie oder irgendwo ein Ton/Bilddokument hinterließ. Das meiste ist bei YOUTUBE dokumentiert. Die Gesamtmenge ist unüberschaubar. Ab sofort sichten wir für Sie interessante sehenswerte Dokumente der Klassik und Oper. Und wenn diese hier aufgeführt werden, dann lohnt sich das Anklicken wirklich. Wir haben es für Sie angeschaut, oder schwelgen in Erinnerungen. Es gibt auch Nichtklassisches 😉 Egal was, wie und von wo – Es ist stets für die hier schreibenden Opernfreund-Redakteure eine Herzensangelegenheit.

Viel Spaß wünscht Ihr OPERNFREUND-Team

Zum Video

https://www.deropernfreund.de/youtube-schatzkiste.html

Gleichsam einen aktuelle Ergänzung zu Renate Wagners Bericht vor etwa einem halben Jahr:

https://onlinemerker.com/wien-burgtheater-boehm-gastspiel-graz/

Meiner Meinung nach lohnt es sich unbedingt, die vollständige Fassung nun anschauen zu können.
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Dresden / Staatsoperette:  JOHANNES PELL WIRD NEUER CHEFDIRIGENT DER STAATSOPERETTE DRESDEN 29.4.2020

klassik.com : Johannes Pell macht(e) Karriere bei Staatsoperette ...
Johannes Pell. Foto: Jens Lehmann

Wenn Opern-, Operetten- und Konzerthäuser gegenwärtig auch für die Öffentlichkeit zum Dornröschenschlaf verurteilt sind, geht doch das Leben hinter den verschlossenen Eingangstüren weiter, denn irgendwann wird das kulturelle Leben (hoffentlich) wieder erwachen.

Bei der Staatsoperette Dresden standen in letzter Zeit gleich mehrere personelle Wechsel ins Haus. Nachdem. sich der bisherige Intendant Wolfgang Schaller nach sehr erfolgreichen Jahren in den Ruhestand verabschiedet hat, übernahm im August 2019 die Intendanten-Newcomerin Kathrin Kondaurow die Leitung des Hauses, und der langjährige Chefdirigent Andreas Schüller beendete auf eigenen Wunsch seine Tätigkeit im Operetten-„Kraftwerk Mitte“ (nach der ehemaligen Funktion des umgebauten Gebäudes).

Daraufhin wurde der verheißungsvolle, sehr begabte Dirigent Johannes Pell als neuer Chefdirigent und Musikalischer Oberleiter in einem ausgiebigen Verfahren gewählt und schließlich berufen. Derzeit ist er noch als Erster Kapellmeister am Opernhaus Wuppertal engagiert, wo er bei den Einstudierungen und Aufführungen der Opern „Les Noces“/„Ödipus Rex“ (I. Strawinsy), „Die Liebe zu den drei Orangen“(S. Prokofjew), „Rigoletto“ (G. Verdi) sowie „Julietta“ (B. Martinu) und „Die tote Stadt “ (E. W. Korngold), nachdrücklich auf sich aufmerksam machte (der Neue Merker – online berichtete ausführlich über letztere beide Opern).

Nach dem Studium am Mozarteum Salzburg, der Bruckneruniversität Linz und einem speziellen Dirigierstudium an der Privatuniversität Wien bei dem legendären Georg Mark, der schon viele berühmte Dirigenten ausgebildet hat, begann er seine Dirigentenlaufbahn als Zweiter Kapellmeister am Theater Erfurt und avancierte an der Oper Bonn zum Ersten Kapellmeister. Als Gastdirigent leitete er Aufführungen von Opern und Operetten u. a. an der Oper Leipzig, der Volksoper Wien, am Opernhaus Graz, am Stadttheater Bern, dem Theater St. Gallen, dem Mainfrankentheater Würzburg und an den Theatern in Nordhausen, Kaiserslautern und Bremerhaven sowie bei den Schlossfestspielen in Schwerin.

Mit seiner sympathischen und ehrlichen Art zieht er stets Orchester und Publikum gleichermaßen in seinen Bann und begeisterte auch bei seinen Konzerten u. a. mit dem Brucknerorchester Linz, der Beethovenphilharmonie Bonn, dem Sinfonieorchester Wuppertal, dem Philharmonischen Orchester Erfurt, der Neuen Lausitzer Philharmonie und dem Sotschi-Sinfonieorchester. Seit 2010 ist Johannes Pell regelmäßig Gast des Leipziger Symphonieorchesters.

Er ist offen für alles und nimmt gern neue Impulse auf, kann sehr gut mit Orchestern umgehen, ist sehr engagiert und besitzt eine gesunde Leidenschaft für das Musiktheater, Ehrfurcht vor der Sache und bedeutenden Komponisten.

Eine besondere Affinität verbindet ihn mit Operette und Musical. Man kann deshalb gespannt sein, mit welchem Enthusiasmus er sich diesem Genre an diesem Haus widmet und die Neuausrichtung der Staatsoperette, die durch die neue Intendantin bereits erfolgreich angesteuert wurde, mit dem Orchester musikalisch mitträgt und so auch neue Impulse verleiht. In gespannter Erwartung kann man es auch deshalb kaum erwarten, bis die Theater in Dresden ihren Spielbetrieb wieder aufnehmen können.

Ingrid Gerk

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„KOMISCHE KÜNSTE – WIEN“: „Wissenschaftliche Cartoons“ im Virtuellen Cartoonmuseum

Da viele Menschen in diesen Zeiten die eigenen 4 Wände nur verlassen sollten, wenn es sich nicht vermeiden lässt, haben die Komischen Künste das „Virtuelle Cartoonmuseum“ eröffnet. Dort gibt es ab sofort (und bis auf unbestimmte Zeit) die Ausstellung „Wissenschaftliche Cartoons“ zu sehen: www.komischekuenste.com/virtuelles-cartoonmuseum-anmeldung

Über die Ausstellung:
Diese Bilder setzen die Naturgesetze außer Kraft! Hätte Leonardo da Vinci Humor gehabt, hätte er wohl auch so lustige Bilder gezeichnet wie die Cartoonisten, die sich für diese Ausstellung in das Feld der Wissenschaft begeben haben. Ob Physik, Philosophie, Biologie oder Alchemie: Hier finden sich neue Erkenntnisse, spannende Experimente und viele neue Denkansätze. Mit Bildern von Jean La Fleur, Katharina Greve, Oliver Ottitsch, Schilling & Blum, Uwe Krumbiegel und vielen mehr.

Hard Facts:
Ausstellungstitel: Wissenschaftliche Cartoons
Ticketpreis: 4,99 Euro für 118 Bilder
Alle Infos: www.komischekuenste.com/virtuelles-cartoonmuseum-anmeldung

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Tschechische Denkmäler punkten als Europäisches Kulturerbe

(Wien, 29. April 2020)
Im Jahre 2020 erhielten zehn europäische Orte den Titel „Europäisches Kulturerbe“ verliehen, darunter befanden sich drei aus der Tschechischen Republik.

Czech Republic - Schloss Kynžvart
© Schloss kynžvart / CzechTourism

Zwischen den zehn europäischen Preisträgern, die 2020 den Titel „Europäisches Kulturerbe“ erhalten haben, befanden sich gleich drei in der Tschechischen Republik. Die Jury der Europäischen Kommission hat mit dem Siegel Schloss Kynžvart (Königswart) in der Karlsbader Region ausgezeichnet sowie experimentelle Siedlungen moderner Architektur aus der Zwischenkriegszeit, darunter die Baba-Kolonien in Prag und die Kolonie Nový dům in Brünn.
 

Der Titel European Heritage Label wird von der Europäischen Kommission seit 2013 an Denkmäler verliehen, die eine entscheidende Rolle in der europäischen Geschichte und/oder Integration gespielt haben. Der symbolische Wert steht dem architektonischen bzw. ästhetischen vor. Mit den zehn neuen Kandidaten stehen 48 Orte auf der EHL-Liste von 2020. Bis jetzt hatte Tschechien einen Vertreter – seit 2015 das Burggelände in Olomouc (Olmütz), wo sich heute das Erzdiözesanmuseum befindet.

Schloss Kynžvart erhielt den Titel als Ort diplomatischer Treffen zu Zeiten, als es im Besitz von Kanzler Metternich war. Die modernen Kolonien in Prag und Brünn sind im Rahmen des gemeinsamen Projekts von Tschechien, Polen, Österreich und Deutschland ausgezeichnet worden, als in der Zwischenkriegszeit funktionalistische Siedlungen nach dem Vorbild des Deutschen Werkbunds gebaut wurden. Neben Prag und Brünn können diese Kolonien auch in Stuttgart, Breslau, Wien und Zürich besichtigt werden.

Weitere Informationen zum tschechischen Weltkulturerbe UNESCO gibt es unter www.czechtourism.com/de/a/unesco/

 Allgemeine Informationen rund um das Reiseland Tschechien gibt es bei CzechTourism unter www.czechtourism.com

Wochen einer für uns alle ganz neuen Situation liegen hinter uns. Man kann heute noch nicht endgültig bestätigen, wann wir alle wieder frei reisen dürfen und wann Tschechien sie wieder herzlich begrüßen darf. Deshalb bringen wir Ihnen etwas tschechischen Flair inzwischen zu Ihnen nach Hause: Ein Konzert live aus Prag, die ungewöhnliche Geschichte Bat’as oder einen kleinen Tschechisch-Kurs für Ihren nächsten Restaurantbesuch u. v. m. erwarten Sie in unserem Mai-Newsletter.
Wir bleiben in freudiger Erwartung auf ein baldiges Wiedersehen! #stayintouchCZ

Ihr CzechTourism Team
Weitere Anregungen finden Sie unter www.czechtourism.com

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ORF III von 1. bis 3. Mai: Musical-Live-Konzert in „Wir spielen für Österreich“, „zeit.geschichte“-Schwerpunkt zum Kriegsende
Außerdem: Fortsetzung „Heinz Fischer: Über Österreich“, Dokupremiere „41 Tage der Gewalt“, „I am from Austria – Das Erfolgsmusical“ u. v. m. =

 Zahlreiche Dokupremieren, das dritte und vorerst letzte Live-Konzert der ORF-Sendereihe „Wir spielen für Österreich“ – diesmal in Zusammenarbeit mit den Vereinigten Bühnen Wien – sowie ein umfassender Schwerpunkt rund um das Kriegsende vor 75 Jahren stehen in ORF III Kultur und Information von Freitag, dem 1., bis Sonntag, dem 3. Mai 2020, auf dem Programm.

Freitag, 1. Mai
Dem Tag der Arbeit widmet ORF III mehrere Sendungen, darunter eine Ausgabe von „Cultus – Der Feiertag im Kirchenjahr“ (8.10 Uhr und 18.20 Uhr) und Dokumentationen wie „Blaues Blut und rote Fahnen – Ruth Mayenburg: Lebensgeschichte einer Kommunistin“ (8.25 Uhr) und „Der 1. Mai. Ein Feiertag macht Geschichte“ (19.25 Uhr). Zahlreiche weitere Produktionen wie „Wien 1918 – Tagebücher des Umbruchs“ (9.20 Uhr) oder der Dokuvierteiler „Habsburgs Adel“ (ab 13.15 Uhr) lassen die Historie des Landes Revue passieren. Ein „Kultur Heute Spezial“ mit Ani Gülgün-Mayr präsentiert um 18.00 Uhr das Musikprojekt „Soundcloud: together now!“ der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Dieses soll die Verbundenheit der Österreicherinnen und Österreicher in Zeiten der Corona-Krise musikalisch sicht- und hörbar machen. Aufgeführt werden mit der Unterstützung der Musiker/innen der Universität die Ouvertüre von „Le nozze di Figaro“, „Day Tripper“ von den Beatles und „Live is Life“ von Opus. Ganz Österreich ist dazu aufgerufen, zeitgleich um 18.00 Uhr an Fenstern, auf Balkonen und Terrassen mitzuspielen und mitzusingen oder einfach nur das Fernsehgerät laut aufzudrehen und so als Teil einer gigantischen Klangwolke ein unüberhörbares Zeichen des Zusammenhalts zu setzen. Im Hauptabend präsentiert ORF III die finalen beiden Folgen der neuen, vierteiligen ORF-III-Dokumentation „Heinz Fischer: Über Österreich“ von Georg Riha. Teil drei (20.15 Uhr) besucht den Süden und erkundet Bad Radkersburg an der slowenischen Grenze, das prachtvolle Rosental mit Drau und Klagenfurter Becken, die Saualpe umgeben vom Wolkenmeer oder das eindrucksvolle Museum Liaunig in Neuhaus. In der finalen Folge (21.05 Uhr) geht es in den Norden Österreichs, die u. a. die naturbelassenen Auen des Inn bei Braunau, den Pöstlingberg am Ortsrand von Linz sowie den malerischen Jägersee im Kleinarltal erkundet und eine Panoramafahrt über die Gletscher des Dachsteins unternimmt. Anschließend begibt sich Sepp Forcher auf eine Rundreise durch Österreich und präsentiert im gleichnamigen Zweiteiler „Meine liebsten Orte“ (22.00, 22.45 Uhr).

Samstag, 2. Mai
Ab 2. Mai stehen die Wochenenden in ORF III gänzlich im Zeichen der Zeitgeschichte-Jubiläen und -Jahrestage 75 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg und Ausrufung Zweite Republik sowie 65 Jahre Staatsvertrag. Am Samstag startet ORF III sein Schwerpunktprogramm bereits ab 9.15 Uhr mit vier Folgen der Dokureihe „Geheimnisse des Dritten Reichs“ (ab 9.15 Uhr) und der zehnteiligen Produktion „Hitlers Zirkel des Bösen“ (ab 12.25 Uhr). Im Hauptabend steht Teil eins des ORF-III-Vierteilers „Mit Hitler im Krieg“ unter dem Titel „An Hitlers Seite“ (20.15 Uhr) auf dem Programm, der die unterschiedlichen Wege österreichischer Soldaten im Zweiten Weltkrieg beleuchtet. Anschließend beschreibt eine ORF-III-Neuproduktion von Wolfgang Winkler „41 Tage der Gewalt – Die letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs“ (21.05 Uhr). Es ist Frühling 1945: Das NS-Regime hat den Krieg verloren, bis zum tatsächlichen Ende sollte es trotzdem noch 41 Tage dauern. Doch statt dem Blutvergießen ein Ende zu bereiten, verüben die Nazis noch in diesen letzten Wochen ungeheure Verbrechen. Danach zeigt ORF III die Dokumentation „Stille Helden – Zivilcourage im Zweiten Weltkrieg“ (21.55 Uhr) von Uli Jürgens und den von André Heller und Othmar Schmiderer gestalteten Film „Im toten Winkel – Hitlers Sekretärin“ (ab 22.45 Uhr). Traudl Junge, die ehemalige Sekretärin Adolf Hitlers, erzählt in einem 90-minütigen Monolog aus ihrem Leben in den Jahren 1942 bis 1945. Unsentimental und mit penibler Präzision berichtet sie, wie sie an der Seite des „Führers“ die entscheidenden Kriegsjahre bis zum Ende miterlebte und demaskiert diesen damit als „zutiefst kleinbürgerliche Figur“. Vor dem Film schildert André Heller in einem neu aufgezeichneten TV-Interview mit der ORF-III-„zeit.geschichte“-Redaktion seine persönlichen Eindrücke aus dem 2001 geführten Gespräch mit Traudl Junge und erklärt die Hintergründe der Entstehung dieses digitalen historischen Manifests.

Sonntag, 3. Mai
Am Sonntag überträgt ORF III zunächst einen „Evangelischen Gottesdienst aus der reformierten Zwinglikirche in Wien“ (10.00 Uhr) live. Unter dem Motto „Vom Aufwachen und Auferstehen“ feiern der evangelisch-reformierte Landessuperintendent Thomas Hennefeld, und die Pfarrerin der Reformierten Stadtkirche Wie, Réka Juhász. In der „Feier.Stunde“ (11.05 Uhr) präsentiert Rabbiner Lior Bar-Ami das „liberale“ oder „progressive“ Judentum. Superintendent Stefan Schröckenfuchs formuliert im Gespräch Zuspruch aus der Glaubenstradition der evangelisch-methodistischen Kirche. Weiters nähert sich ORF III mit insgesamt fünf Spielfilmklassikern den Kriegsjahren und der Nachkriegszeit in Österreich filmisch an. Zu sehen sind „Die Welt dreht sich verkehrt“ (8.35 Uhr), „Gottes Engel sind überall“ (11.55 Uhr), „Der Herr Kanzleirat“ (13.25 Uhr), „Der Hofrat Geiger“ (15.10 Uhr) und „Hallo, Dienstmann“ (16.50 Uhr). Die Welthits des Musicals, dargeboten von beliebten Stars des Genres und größtenteils aus der Kreativschmiede der Vereinigten Bühnen Wien stammend, präsentiert ORF III um 20.15 Uhr im Rahmen des dritten Live-Konzerts der ORF-Sendereihe „Wir spielen für Österreich“, diesmal in Kooperation mit den VBW. Im Großen Sendesaal des ORF RadioKulturhauses treten Publikumslieblinge wie u. a. Lukas Perman, Maya Hakvoort und Drew Sarich auf. Auf dem Programm stehen die beliebtesten Musical-Balladen aus VBW-Eigenproduktionen wie „Elisabeth“, „Tanz der Vampire“, „Mozart!“, „Rebecca“, „Schikaneder“, „Don Camillo und Peppone“, „Der Besuch der alten Dame“ und dem jüngsten Musicalerfolg der VBW „I am from Austria“ sowie aus Andrew Lloyd Webbers Welthit „Cats“, dessen Spielzeit im Wiener Ronacher aufgrund des großen Erfolges verlängert wurde. Noch mehr Musical folgt danach – ORF III zeigt die Aufzeichnung der Original-Inszenierung von Andreas Gergens „I am from Austria – Das Erfolgsmusical“ (21.40 Uhr), die im September 2017 ihre Weltpremiere im Wiener Raimund Theater feierte.
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