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INFOS DES TAGES (FREITAG, 1. JÄNNER 2021- Neujahr)

01.01.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (FREITAG, 1. JÄNNER 2021 – Neujahr)

ALLES GUTE IM NEUEN JAHR!

 

wünscht die Redaktion des Online Merker!
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Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2021: ORF überträgt zum 63. Mal live im TV – erstmals ohne Saalpublikum

 Am 1. Jänner um 11.15 Uhr in ORF 2 und Ö1 

Neujahrskonzert - Wiener Philharmoniker
Riccardo Muti. Foto: Wiener Philharmoniker/Nagel

Wien (OTS) – Auf 80 Jahre Neujahrskonzert blicken die Wiener Philharmoniker am 1. Jänner 2021 zurück und senden zum bereits 81. Mal ihre musikalischen Neujahrsgrüße in die ganze Welt. Zum 63. Mal wird der ORF das hochkarätige Klassikereignis live übertragen – um 11.15 Uhr in ORF 2 und Ö1 sowie als Live-Stream via TVthek.ORF.at und oe1.ORF.at. Schon das sechste Mal leitet Riccardo Muti das Konzert der Konzerte, das Pandemie-bedingt erstmals in der Geschichte ohne Publikum stattfinden wird. Der ORF wird mit seiner Bilddramaturgie, die zum dritten Mal Regisseur Henning Kasten verantwortet, darauf Bedacht nehmen, ebenso mit einer interaktiven Live-Applaus-Initiative als wertschätzende Geste für das Orchester im leeren Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. Dort fand heute, am Dienstag, dem 29. Dezember 2020, erstmals auch die alljährliche Pressekonferenz statt, in der Maestro Muti, Philharmoniker-Vorstand Daniel Froschauer und ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz an der Seite des Hausherrn Intendant Dr. Stephan Pauly am Podium das Konzertprogramm sowie die weiteren Details zur ORF-Übertragung vorstellten.

Froschauer: „Hoffnungsvolles und positives Signal für 2021 setzen“

„Gerade in herausfordernden Zeiten wie diesen ist es besonders wichtig, auf verlässliche Partnerschaften wie die mit dem ORF oder dem Wiener Musikverein zählen zu können“, betont der Vorstand der Wiener Philharmoniker, Daniel Froschauer. „Worüber wir besonders glücklich und dankbar sind, ist die künstlerische Zusammenarbeit mit Maestro Muti. Die Wiener Philharmoniker konzertieren seit 50 Jahren mit ihm. Beim Neujahrskonzert 2021 steht Riccardo Muti zum sechsten Mal am Pult der Wiener Philharmoniker und dirigiert dieses Mal sieben Erstaufführungen. Es gibt natürlich auch Anklänge an Italien, mit der Margherita-Polka oder dem Venetianer-Galopp. Gemeinsam mit Maestro Muti möchten wir mit unserem Konzert ein hoffnungsvolles und positives Signal für 2021 setzen“, so Froschauer.

Muti: „Eine Botschaft des Friedens und der Hoffnung!“

Riccardo Muti, der dem Orchester nach 1993, 1997, 2000, 2004 und 2018 nun ein weiteres Mal vorsteht, stellte eingangs fest: „Musik, Kultur, Theater können nicht abgeschafft werden, nicht mal in einer solchen Situation der Pandemie. Der Musikverein zum ersten Mal ohne Musik am 1. Jänner wäre wie eine Grabstätte, das wäre ein negatives Zeichen an die ganze Welt. Wir werden das Konzert an diesem speziellen 1. Jänner daher nicht nur als Botschaft der schönen Musik, sondern als Botschaft der Hoffnung spielen. Wir alle brauchen Hoffnung. Es ist wichtig, dass wir eine Botschaft des Friedens und der Hoffnung aus diesem Konzertsaal, auch ohne Saalpublikum, an unser Publikum in der ganzen Welt senden.“

Wrabetz: „ORF wird wieder größte mediale Bühne bieten“

„Wir sind sehr glücklich, am 1. Jänner 2021 das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker übertragen zu können, was in diesen herausfordernden Corona-Zeiten nicht selbstverständlich ist. Für sehr viele Österreicherinnen und Österreicher sowie Millionen Menschen in mehr als 90 Ländern weltweit gehört diese musikalische Botschaft von Frieden und Hoffnung als Aushängeschild österreichischer Kultur und Identität zum fixen Auftakt ihres ganz persönlichen neuen Jahres“, sagt ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz. „Der ORF als Vermittler von Kunst und Kultur wird diesem hochkarätigen Ereignis, das erstmals ganz ohne Saalpublikum stattfinden muss, wieder die größte mediale Bühne bieten und es in Top-Bild- und Tonqualität in den Wohnzimmern zu Hause erlebbar machen. Eine interaktive ORF-Initiative als Ausdruck höchster Wertschätzung für das Orchester und Dirigent Riccardo Muti sowie als Geste des Miteinanders sorgt für den gebührenden Live-Applaus. Mein Dank gilt allen Partnern und Beteiligten, die das Neujahrskonzert im ORF zu einem Kulturerlebnis bester Güte machen“, so Wrabetz.

ORF-Rahmenprogramm und Konzert-Dacapos

Zur Einstimmung auf die von Barbara Rett kommentierte Konzertübertragung in ORF 2, bei der Regisseur Henning Kasten insgesamt 14 Kameras einsetzt, blickt die „matinee“ am Freitag, dem 1. Jänner, um 10.35 Uhr mit der Reportage „Auftakt zum Neujahrskonzert 2021“ hinter die Kulissen des weltweit erfolgreichsten Klassik-Events, das von Millionen Menschen – diesmal in 92 Ländern – gesehen wird. Der Film von Thomas Bogensberger zeigt Wissenswertes über die monatelangen Vorbereitungen: von den Ballettdreharbeiten über den Aufbau des aufwendigen Blumenschmucks im Goldenen Saal des Musikvereins bis hin zu Einblicken in die Orchesterproben. Der ORF-Film zur Konzertpause mit dem Titel „Happy Birthday, Burgenland! 1921–2021“ (ca. 11.50 Uhr) von Felix Breisach würdigt das jüngste und kleinste Bundesland Österreichs zum 100-Jahr-Jubiläum. Die während des Konzerts eingespielten Einlagen des Wiener Staatsballetts in der neuerlichen Choregrafie von José Carlos Martínez sowie Kostümen von Christian Lacroix wurden unter der Regie von Henning Kasten im Sommer im Gartenpalais Liechtenstein sowie im Looshaus gedreht. Zum 150. Geburtstag seines Erbauers „Adolf Loos – Visionär und Provokateur“ zeigt ORF 2 bereits um 9.45 Uhr das gleichnamige Porträt von Rudolf Klingohr. Während des Konzerts werden außerdem ORF-Filmbeiträge zu drei besonderen Walzer-Kompositionen gezeigt. Wer die Live-Übertragung des Neujahrskonzerts am Vormittag verpasst, hat drei weitere TV-Gelegenheiten, das Ereignis nachzusehen: Als Langschläfer-Service bringt ORF III schon am 1. Jänner im Hauptabend ein Dacapo (20.15 Uhr), eingeleitet vom „Auftakt zum Neujahrskonzert 2021“ (19.35 Uhr). 3sat sendet das hochkarätige Kulturereignis am Samstag, dem 2. Jänner (20.15 Uhr). ORF 2 zeigt den Top-Event nochmals in der „matinee“ am Dreikönigstag, am Mittwoch, dem 6. Jänner (10.05 Uhr) – davor gibt es den „Pausenfilm“ (9.05 Uhr) und die Auftakt-Doku, diesmal unter dem Titel „Hinter den Kulissen des Neujahrskonzerts“ (9.30 Uhr), zum Wiedersehen.

Großer Zuspruch für Live-Applaus-Projekt via www.mynewyearsconcert.com

Da das Neujahrskonzert aufgrund der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie erstmals ohne Saalpublikum stattfinden muss, hat der ORF in Kooperation mit dem Grazer Soundsysteme-Hersteller Poet Audio eine besondere Initiative ins Leben gerufen, die sich großen Zuspruchs erfreut. Über die Website www.mynewyearsconcert.com konnten sich seit Anfang Dezember Menschen weltweit registrieren, um am Ende der beiden Konzerthälften ihren Live-Applaus zu spenden und so den Wiener Philharmonikern gebührend Live-Beifall zu zollen. Dieser wird über sechs Server gebündelt und via Lautsprecher im Musikverein eingespielt. Da bereits Tausende Anmeldungen eingegangen sind, wurde die Registrierungsphase abgeschlossen. Interessierte konnten vorab außerdem kreative Fotos hochladen, die ihrer Begeisterung auch optisch Ausdruck verleihen. Eine limitierte Anzahl an Bildern, die möglichst Hinweise darauf liefern, aus welchen Teilen der Welt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitmachen, wird der ORF während des Live-Applauses einblenden.

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DAS WIENER STAATSBALLETT BEIM NEUJAHRSKONZERT 2021

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Sveva Gargiulo, Davide Dato, Ketevan Papava und Alice Firenze (c) ORF/Thomas Jantzen

BALLETTEINLAGEN IN DER CHOREOGRAPHIE VON JOSÉ CARLOS MARTÍNEZ

Klang und (Bewegt-)Bilder des traditionellen Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker gehen jährlich um die Welt – auch heuer ist das Wiener Staatsballett Teil dieses hochkarätigen Kulturerlebnisses, das am 1. Jänner 2021 zum sechsten Mal von Riccardo Muti dirigiert wird.

Die beiden Tanzeinlagen in der Choreographie von José Carlos Martínez und in Kostümen von Christian Lacroix zu Josef Strauß‘ Margherita-Polka und zum Walzer Frühlingsstimmen von Johann Strauß Sohn entstanden bereits Ende August in Wien im Gartenpalais Liechtenstein sowie im Looshaus – einem der zentralen Bauwerke der Wiener Moderne, produziert vom ORF.
Es tanzen Liudmila Konovalova, Ketevan Papava, Alice Firenze, Sveva Gargiulo, Eszter Ledán, Denys Cherevychko, Davide Dato, Masayu Kimoto, Roman Lazik und Zsolt Török.

Das Neujahrskonzert am 1. Jänner 2021 wird in über 90 Länder weltweit übertragen, im ORF ist das Konzert ab 11.15 Uhr live in ORF 2 und Ö1 sowie als Livestream via TVthek.ORF.at und oe1.ORF.at zu erleben.

Fotomaterial finden Sie unter diesem Link (honorarfreie Verwendung ausschließlich für aktuelle redaktionelle Berichterstattung über das Neujahrskonzert 2021 bzw. die Übertragung bei Angabe der Credits (c) ORF/Thomas Jantzen).

Online ist das Wiener Staatsballett auf play.wiener-staatsoper.at wieder am 4. Jänner 2021 mit Der Nussknacker (Ausstrahlung der Vorstellung vom 27. Dezember 2018) zu erleben.
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FOTOS VON DER GESTRIGEN SILVESTER-FLEDERMAUS IN DER WIENER STAATSOPER

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Georg Nigl, Camilla Nylund. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Georg Nigl (Gabriel von Eisenstein)
Camilla Nylund (Rosalinde)
Jochen Schmeckenbecher (Frank)
Okka von der Damerau (Prinz Orlofsky)
Michael Laurenz (Alfred)
Martin Häßler (Dr. Falke)
Regula Mühlemann (Adele)
Peter Simonischek (Frosch)

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Jochen Schmeckenbecher, Georg Nigl. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

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Okka von der Damerau (Orlowsky). Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

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Georg Nigl, Regula Mühlemann . Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

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SIRENE OPERTHEATER: DIE VERBESSERUNG DER WELT . Ein Festival in sieben Runden
Runde 7 – Die Verwechslung

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(UA). Text. Helga Utz | Musik. Thomas Cornelius Desi
Ein Film von Kristine Tornquist
DIE VERWECHSLUNG

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Bitte untenstehenden Link anklicken
ZUM VIDEO  (Eine Stunde und sechs Minuten)

Der junge Gustav sehnt sich nach Freiheit, er kritisiert das System der DDR. Als Systemfeind wird er festgenommen. Während sein Vater hilflos verzweifelt, macht sich die verwirrte Grossmutter auf, um Gustav im Gefängnis zu besuchen. Ihr Besuch erscheint den Beamten verdächtig und Gustav wird gefoltert. Er landet schwer verletzt in der Krankenstation des Gefängnisses bei der sanften Krankenschwester Pauline.

Mit der Verfilmung der Kammeroper DIE VERWECHSLUNG, die auf der Bühne nicht mehr gezeigt werden konnte, ist das Festival DIE VERBESSERUNG DER WELT des sirene Operntheaters abgeschlossen. sirene brachte damit im Herbst 2020 sieben neue Musiktheaterwerke zur Uraufführung.

Die Verbesserung der Welt. Ein Kammeropernfestival in sieben Runden

Sieben neue Musiktheaterwerke von Dora Lux & Alexander Wagendristel, Irene Diwiak & Margareta Ferek-Petric, Kristine Tornquist & Julia Purgina, Martin Horváth & Gerhard E. Winkler, Antonio Fian & Matthias Kranebitter, Thomas Arzt & Dieter Kaufmann und Helga Utz & Thomas Desi.

Sie helfen uns sehr mit Ihrer Spende:
sirene Operntheater – Verein für Musik und Theater
IBAN AT83 1200 0513 8039 6801 | Bank Austria BIC BKAUATWW

sirene Operntheater bei Wien Modern 33

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CLOTILDE VAYER AB APRIL 2021 NEUE BALLETT DIREKTORIN IN NEAPEL

Clotilde Vayer, de l'Opéra de Paris à la tête du ballet du San Carlo
Clotilde Vayer quitte l’Opéra de Paris pour prendre la direction du ballet du San Carlo Michel Lidvac

Ein weiteres Operhaus in Italien vertraut seine Ballettkompagnie einem Mitglied der Pariser Oper an. Nach Manuel Legris (Mailand), Eleonora Abbagnato (Rom) wirkt nun auch Clotilde Vayer in Neapel. Alle sind Absolventen der Pariser Opernballettschule. Vayer ist die Gattin des britischen Dirigenten Jonathan Darlington. Deren Sohn Max Darlington ist Mitglied der Pariser Ballett-Kompagnie

https://www.lefigaro.fr/culture/clotilde-vayer-de-l-opera-de-paris-a-la-tete-du-ballet-du-san-carlo-20201109

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Das Staatsballett Berlin bietet ab 1. Januar 2021 eine Online-Gala mit klassischen und zeitgenössischen Produktionen im Stream an.

Die geplante Ballett-Gala zum Jahreswechsel auf der großen Bühne der Deutschen Oper Berlin muss ausfallen, aber das Staatsballett Berlin zeigt dennoch als Stream einige der schönsten Programmpunkte seines Repertoires, klassisch und zeitgenössisch, leidenschaftlich und virtuos.

Zwei choreographierende Tänzer des zeitgenössischen Projekts LAB_WORKS COVID_19, Arshak Ghalumyan und Ross Martinson, steuern Werke bei, die sie für sich selbst und ihre Kolleg*innen geschaffen haben. So tanzt die Erste Solotänzerin Elisa Carrillo Cabrera ein Solo zur Musik von Ludwig van Beethovens FÜR ELISE, das eigens für sie choreographiert wurde. Mit dem ausdrücklichen Wunsch, die nostalgische Freude zu verbreiten, die mit der berühmten Musik von Peter I. Tschaikowsky originär verbunden ist, steht außerdem der Pas de deux (2. Akt) aus DER NUSSKNACKER auf dem Programm mit Aya Okumura als Klara und Alejandro Virelles als Nussknacker-Prinz. Glänzende Virtuosität ist dagegen die Essenz des finalen Pas de deux aus Tschaikowskys SCHWANENSEE, dargeboten von den Ersten Solotänzer*innen Yolanda Correa und Dinu Tamazlacaru.

In dynamischen Bildern und aus ungewohnten Perspektiven lässt sich anschauen, was sich sonst vielleicht in der Weite des großen Saals und jenseits des Orchestergrabens verliert. Der Live-Stream der Neujahrsgala FROM BERLIN WITH LOVE 2021 ist am 1. Januar ab 18 Uhr auf Youtube und unter www.staatsballett-berlin.de online. Ein Teaser ist unter diesem Link zu sehen.

 FROM BERLIN WITH LOVE 2021 – Neujahrsgala
Ab 1. Januar 2021, 18:00 Uhr, online

Auszug aus dem Programm:

FÜR ELISE
Choreographie: Arshak Ghalumyan
Musik: Ludwig van Beethoven
Es tanzt: Elisa Carrillo Cabrera

DER NUSSKNACKER (Pas de deux zweiter Akt)
Choreographie: Vasily Medvedev und Yuri Burlaka nach Lew Iwanow
Musik: Peter I. Tschaikowsky
Es tanzen: Aya Okumura, Alejandro Virelles

SCHWANENSEE (Pas de deux vierter Akt)
Choreographie: Patrice Bart nach Marius Petipa
Musik: Peter I. Tschaikowsky
Es tanzen: Yolanda Correa, Dinu Tamazlacaru
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Tim Theo Tinn‘s Einlassungen: Plädoyer zur Kraft surrealer Inszenierungen“ Teil 5    

Ausgezehrtes Musiktheater! Rückkehr zum Gesamtkunstwerk?                                                   
Gesamtkunstwerk Oper: Synthese/Fusion diverser Künste oder …
„Phantasmen möglicher Zukunft oder tagesaktueller Morast“?

Turn1
 J.M.W. Turner: „Licht und Farbe – Der Morgen nach der Sintflut“

TTT‘s Musiktheaterverständnis ist subjektiv davon geprägt keine Reduktion auf heutige Konsens- Realitäten, Yellow-Press (Revolverpresse), Trash – Wirklichkeiten in Auflösung aller konkreten Umstände in Ort, Zeit und Handlung zuzulassen.

Bebilderung und Reproduktion heutigen Alltags gem. Konsenswelt erscheint blödsinnig. So kann Theater keine Initialzündung geben, da die alltägliche Konsenswelt hinreichend bekannt ist und Inszenierungen sich so im alltäglichen Morast bewegen. Warum soll man sich im Theater mit einer unfertigen Welt im Alltagstrott beschäftigen, wenn doch die Möglichkeit zum Phantasma besteht. Theater nach TTT bedeutet Affekte und Assoziationen (nach Eisenstein). Es geht um Parallelwelten, die einen neuen Blick auf unserer Welt werfen, um visionäre Utopien, die über der alltäglichen Wirklichkeit stehen – also surreal (sur la réalité) sind und ästhetisch künstlerische Überhöhungen.

Gegenwärtig befinden sich Theater und Börse im gleichen Irrtum:  Spekulation (von lat. speculari spähen, beobachten), in Vermutungen oder Mutmaßung unter Missachtung von Wahrheitsgehalten bzw. Eintrittswahrscheinlichkeiten.

Bei der Börse kennt man den Grund: Gier frisst Hirn! Obwohl jedermann weiß, dass die Pandemie zukünftige massiv Wirtschaftskrisen befeuern wird, ist z. B. der Dax aktuell bald bei 14.000 Punkten (2012 – 6000 Punkte!!!) Gibt es rational Anlass zu glauben, dass sich die deutsche Wirtschaftskraft in 8 Jahren auf 233 % gesteigert hat, bzw. dass dieses Wachstum unbeeinflusst von der Pandemie weitergehen wird? Es wird zu übermenschlichen Verwerfungen kommen.

Aber: nach alter Börsen-Weisheit – das Geld der Aktien-Anleger ist dann ja nicht weg – es hat nur ein Anderer. Hier werden es die sogen. Börsengurus sein, die aktuell schon (wie immer in solchen Szenarien) Milliarden in Optionen (Wetten auf Börsenverluste) gepackt haben und nun die Kurse treiben, um dann nach dem Knall Milliarden-Gewinne zu machen.

Theater ignorieren den Fakt „Es wird nun mal so, wie es vorher nicht gewesen ist!“ Auch hier wird Gehirn gefressen– die hilflose, unergründbare Hoffnung auf postpandemische Saturiertheit im wohl, – selbstgefälligen Tun ist eigentlich unhaltbar. Das liegt an zukünftig möglicher finanzieller Ausstattung, aber auch an der substanzauflösenden Inszenierungskultur seit Jahrzehnten und z. B. dem selbstzerstörerischen Streaming-Überangebot. Und – wie ein Mäuschen vor der Schlange verharrt man abwartend in schaler Passivität, statt innovatives neues künstlerisches Gestalten zu suchen und sich nicht willenlos der aktuellen Situation (auch politischen Entscheidungen) zu ergeben.

Musiktheateraufführungen waren einmal Begegnungen mit Gesamtkunstwerken. Schon 1849 von Richard Wagner bestätigte ästhetischen Ideale basierten auf Synthesen/Fusionen diverser Künste. 

Komponenten ergänzten sich zielführend zum sinnlichen Erleben einer inhaltlichen Hochkultur statt heutiger äußerer in feudalen Prachtbauten. Bildende Kunst, Architektur in Bühnenbild und Kostümen, Musik orchestral und Gesang, dramatische Dichtung, körperliche Präsenz von Menschen in Charakterstudien mit Personenführung, Pantomime, Tanz etc. Es entstanden verzahnte Kosmen anderer Welten über unserer Realität.

Wobei die alleinige Arbeit theaterfremder, bildender Künstler unbefriedigend blieb (z. B. s. Baselitz, Parsifal, Rauch Lohengrin u.a.), da Bühnennotwendigkeiten nicht bekannt sind.

Ein surreales optisch, inhaltliches Phantasma, also ein von Künstlern geschaffenes Werk, das verschiedene, einander ergänzende Kunstformen und künstlerische Tätigkeitsfelder vereint und idealerweise alle Sinne -alle Sinne (keinen fragenden Intellekt!) anspricht ist im Theater grundsätzlich untergegangen.

Der szenische Abklatsch unserer gegenwärtigen Welt in Konsensrealität erfüllt den Anspruch nicht. Nach TTT ist das keine Kunst, sondern talentfreie Reproduktion von Alltäglichkeiten/Widrigkeiten, die oft auch noch erfundener Trash sind.

Untergegangene Qualität des ehemaligen Gesamtkunstwerkes: universale, totale, ideale, umfassende Synthese von kreativem Können, Autonomie der Integration verschiedener künstlerischer Disziplinen.

In solchem Surrealem, über der Realität Stehendem wird universales Wissen eruiert, in alltäglicher Konsenswelt meist nur triviale Eintönigkeit.

Aktuelle Musiktheater-Neuschöpfungen sind i.d.R. Verzwergungen mächtiger sinnlicher Erlebniswelten, die schon in der Komposition als Synthese künstlerischer Welten geschaffen wurden. Dieser Kosmos wird heute durch nüchterne abgeklärte Ausschnitte alltäglicher Konsenswelten in inspirationslosem Gestrampel entweiht.

Wenn der Sog auditiver und visueller Sinnlichkeit als Einheit einer Musiktheaterinszenierung reaktiviert wird, kann die Leidenschaft, die betörende Initiierung eines überbordenden Zaubers identifiziert werden, in Infizierung gewachsener Identitäten münden.

Das Ende vom „Sackgassen–Theater“? (TTT-Text aus 9/2018)

Menschen unterliegen 2 Arten der Täuschung: zu glauben was nicht wahr ist und nicht zu glauben, was wahr ist. (Kierkegaard) 

Theater und seine inszenatorischen Wirklichkeiten:   Konsensrealität – Parallelwelt – physischer Alltag oder feinstoffliche, surreale Welt?

Garten
 Hieronymus Bosch, Der Garten der Lüste, um 1490–1500

„Sackgassen-Theatern“: Legitimieren zunehmende Anleihen bei TV und Kino, Drolerie, unreflektierter Bespaßung, verleugnete Inhalte, bloße Kulinarik, Amüsement oder obsessive Verinnerlichung eine Theater-Aufführung? Standardisierte Alltagskleidung und alltägliche Konsensrealität sollte verpönt sein – belegen sie doch in beharrlicher Wiederholung allerorten Gedanken – und Phantasiearmut. Sollte man sich der Konkurrenz anderer Medien durch einzigartige spezifische „Bühnensprache“ entziehen? Gibt Theater ohne inszenatorische „Theatersprache“ Sinn?

Die derzeitigen häufig verirrten dramaturgischen Auswüchse in Inszenierungen befürworten die Abschaffung solcher „Sackgassen –Theater“. Sie haben ihre Konturen und damit Existenzberechtigung verloren. Offensichtlich wollen da Einige mit großen Hunden bei anderen Hochzeiten pinkeln, ohne das Bein in nötige Höhe zu bringen! D. h.: statt die eigenen gewachsenen genialen Möglichkeiten weiter zu entwickeln, versucht man z. B. TV, Cinema-Formate zu imitieren, obwohl diese Vernachlässigung der eigenen Möglichkeiten Theater auf verlorenen Posten stehen lassen.  Die einzig mögliche Totale der Guckkasten – Bühne untergräbt seine Qualitäten, da z. B.  detaillierten Nahaufnahmen u.a.  unmöglich sind. Es sei denn, man führt einen Film vor – aber da sind Zuseher auch wieder im Kino besser aufgehoben.

Tt6
Die sieben Todsünden – Otto-Dix – 1933

 

Gedanken zu archaischen (uralten) und universal-neuen (ultraneuen) Theaterwirklichkeiten.  Exklusive Einmaligkeit theatral-spezifischer Wesensart – zurück zur Originalität. Warum soll im Theater z. B. unfertiges Kino geschehen?

TTT’s Horoskop bei der Niederlegung dieser Gedanken (Zufall oder Synchronizität?):

„Neue Ideen und Altbewährtes sind keine spannungsgeladenen Gegensätze, sondern Sie vermögen klar zu erkennen, wo das Bisherige Bestand hat und wo Neues am Platz wäre. Bringen Sie Ihre Ideen vor.“                                                                                                            Selbstverständlich soll und muss es Experimentelles geben – als Ausnahme, nicht als standardisierter immerwährend etablierter Mangel wüster Regiekünstler, die zu Allem fähig und dann doch zu Wenigem in der Lage sind.

Neue Wege aus dem Füllhorn des archaischen Wissens und feinstofflichem Gewicht von Paralleluniversen unter Nutzung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse der Quantenphysik (Übrigens: alle Abbildungen in diesen Ausführungen berühren diese Welten): weitgehend besteht Übereinstimmung heutiger und archaischer Gelehrter:

Wirklichkeit hat zwei Erscheinungsformen: feststoffliche, die wir vital berühren (Konsensrealität=Wirklichkeit, auf die wir uns geeinigt haben= Utilitarismus für Alltag und Kommunikation) und metaphysische, feinstoffliche, jenseits unserer 5 Sinne, die objektiv gleichzeitig existiert,– früher Schattenwirklichkeit genannt, die surreal ist.

Heute leben wir sogar in einer Wirklichkeitsrevolution. In wenigen Hundertjahren stieg die Weltbevölkerung von ca. 500 Millionen auf 8 Milliarden. Lebenserwartung hat sich in ca. 150 Jahren verdoppelt. So wächst das Potenzial aller Entwicklungen. Damit einher gingen und gehen unglaubliche bekannte technische und digitale Entwicklungen in feststofflicher Wirklichkeit und faszinierende Öffnungen in feinstoffliche Welten.

Das Theater hat diese Entwicklung im Wesentlichen verschlafen. Leider bewegt man sich seit Jahrzehnten meistens auf mühseligen, feststofflichen Konsensrealitäten in Alltäglichkeiten, ohne die großen Wahrheiten/Wirklichkeiten zu befragen. Da waren die Erschaffer aller eingefügten Gemälde z. T. vor 500 Jahren schon weiter.

Tt3
Die Versuchung des hl. Antonius – Joos van Craesbeeck – 1650 ?

Der Mensch ist mehr als physische Materie, er hat feinstoffliche Energiesysteme. Quantenphysik sieht darin eine Kraft, die sicht- und messbare Realität formt. Nach dem Sieg des Rationalen im Altertum über magisch-metaphysisches Weltbild gibt es nun Beweise für transzendente Dinge, u.a. als Realität in feinstofflicher Wirklichkeit.  Der metaphysische Variantenraum birgt die Informationen aller potenziellen Ereignisse und ist unendlich. Alles was war, ist, sein wird, sein könnte, ist dort.

Tt4
La Tentation de saint Antoine – Félicien Rops,1878  

Jesajas 2500 Jahre alte Schriften:  neben Visionen zu unserer Zeit geben sie auch die Maßgabe, die individuelle Zukunft durch eigene Wahl zu gestalten.  Da Quantenphysik diese alte Prophetie stützt, wird aus Science-Fiction eine Brücke zu innerer feinstofflicher Welt, zu bisher vernachlässigten Fähigkeiten.

Jesaja kam dem überraschend nahe: äußere Welt ist Spiegel unserer Überzeugungen und Werte (Konsensrealität). Heutige Quantentheorie besagt, wie schon die alten Veden vor ca. 7.000 Jahre u.a.: die Welt ist ein Spiegel, unsichtbar mit Mustern für unser Sichtbares. Matrix spiegelt vorbehaltlos innere Erfahrungen und Überzeugungen – (s. selbsterfüllende Prophezeiung + Bose-Einstein-Kondensat).

Diese multiplen Ergebnisse/Wirklichkeiten bestätigen Quantenphysiker seit etwa 80 Jahren. Größte Herausforderung dabei ist aus dem Verstand (manipulativer Einfluss, schädliche Gefühle, Vorurteile, Scheinlogik, Desinformation) auszusteigen, intuitiv durch Öffnen verlorener Kräfte. Nach ältesten Weisheiten führt nur wortlose Sprache zum Urgrund.

Gem. moderner Wissenschaft löst jedes Gefühl chemische Veränderungen z.B. im pH-Wert, im Hormonhaushalt aus, die Gefühle spiegeln menschliche Eindrücke, haben also Einfluss auf den Stoff, aus dem unsere Wirklichkeit besteht. Veränderung geschieht, wenn die Matrix etwas zum Spiegeln erhält. Unsere Selbstbild zu ändern ist der schwierige Weg nach 3 Jhdt. mechanischer Wissenschaften. Wer könnte da besser als das Theater surreale Wege aufzeigen.

Seit Ende der Neunzigerjahre veröffentlichen Wissenschaftler folgende Erkenntnisse:

1.: Das Universum, die Welt, unsere Körper sind gemeinsames Energiefeld! Im 20. Jahrhundert entdeckt, wird dies u. a. als Feld, Quanten-Hologramm, Geist Gottes, Geist der Natur oder göttliche Matrix bezeichnet.

2.: Im Feld verhalten sich physisch verbundene Dinge nach einer Trennung so als wären sie noch immer verbunden. Dieses Phänomen wird Verschränkung genannt.

3.: Die menschliche DNS hat direkten Einfluss auf das, was in der göttlichen Matrix geschieht, und zwar auf eine Art, die den bekannten Gesetzen von Zeit und Raum zu widersprechen scheint.

4.: Menschliche Überzeugungen (damit Gefühle und Emotionen) haben einen direkten Einfluss auf die DNS, die ihrerseits wiederum auf das Geschehen in der göttlichen Matrix wirkt.

5.:  Wenn wir unsere Überzeugungen über Körper und Welt ändern, übersetzt die Matrix (Spiegelung) dies in die Wirklichkeit unseres Lebens.

Nochmal: anerkannte Wissenschaftler vergleichen unser Universum mit einer riesigen, sehr alten Computersimulation – einer wirklichen, virtuellen Realität. (s. Fraktale Geometrie – euklidische Geometrie). Jetzt führen diese Themen zur Identifizierung höherer Dimensionen unserer Welt etc. und zur Frage:  Wie wirklich ist unsere Wirklichkeit??? Tatsächlich war das auch mal eine zentrale Frage im theatralen Wollen nach Überlagerung von Wirklichkeit durch Wahrhaftigkeit.

Zum intuitiven Öffnen verlorener Kräfte: Worte reduzieren Wirklichkeit. Gedanken sind winzige, auch materielle Teile des Bewusstseins. Gedankliche Energie materialisiert potenzielle Varianten, abhängig von unserer Wahl (Unterschied zu Wunsch u. Traum, daher: Geist wird Materie). 

Bewusstsein kann keine Information des Variantenraumes direkt lesen, das kann unser Unbewusstes. So kommen Vorahnungen, Intuitionen, Weissagungen, Entdeckungen und Meisterwerke zustande (Mozart: „Komponiert ist schon alles – aber geschrieben noch nicht“) – nicht als Ergebnis logischer Überlegung, sondern als Eingebung, Botschaft aus dem Nirgendwo.

Gute Musik z. B. entsteht nicht durch sorgfältige Notenwahl, sondern wie von selbst. Tief berührende Meisterwerke entstehen aus der Tiefe der Seele, nicht durch sachgerechte Auslese. „Misslingen hat seine Gründe – alles Gelingen sein Geheimnis“ (Joachim Kaiser).

Die Einheit von Seele und Verstand war immer Seltenheit. Noch sind wir gehorsame Marionetten (s. manipulative Gleichschaltung durch Massenmedien, Zombiefizierung, TTT – Schriften Nr. 3). Statt Rationalem führen Kunstwerke aus Intuition und Emotion zum universellen Ausdruck.

Die Intuition ist völlig anders als der Verstand. Der findet Erkenntnisse durch angelernt „logische“ Schlussfolgerungen, Intuition erhält die Seele aus dem Variantenraum.  Jeder hat schon Intuition erfahren, unerklärliches Wissen und Vorahnungen, spontane Informationen aus einem Sektor des Variantenraumes, in den die Seele zufällig geraten ist.

Wir müssen zum Ursprung von Seele und Verstand. Anpassung heißt doch nur Gratifikationsoptimierung (Soziologietheorem): mit Aufgabe der Individualität wird man „wie alle“, ggf. mit Ruhe und Sicherheit – aber auch ohne Einzigartigkeit der Seele – dem Ursprung aller genialen Dinge.

Das heutige Weltbild (Konsensrealität) erwuchs aus beständigen Gaukeleien: Scheibe, ruht auf Elefanten, Himmelskörper drehten sich um die Erde etc. – und aktuelle Modelle? Alle mechanischen Wissenschaften verlieren durch Quantenphysik Substanz.

Im Mikrokosmos waren Teilchen/Atome, dann eher Wellen, die sich auch mal als Teilchen verhalten, später undefinierbare Partikel, weder Wellen noch Teilchen, sondern Strings in zehndimensionaler Raumzeit, Ergänzung der elften Dimension, hypermoderne M-Theorie, bei der aus den Strings Membranen geworden sind.  Der Strom des Wissens, Mikrokosmos und Makrokosmos (Kleinstes und Größtes) sind unendlich und in endloser unendlicher Veränderung.

Holen wir ursprüngliche naturgegebene Kräfte zurück, verhindern weitere Verluste. Un – u. überbewusstes Empfinden ist real. (Unterbewusstes ja sowieso). So findet Theater eine kongeniale Aufgabe mit surrealen Brücken statt schaler Gegenwärtigkeit in Inszenierungen die lediglich alltägliche Welten statt imaginärer Kosmen vorführen.

Falsche Musiktheaterinszenierungen wie beschrieben zerstören un- und unterbewusstes Empfinden, da man aufgrund von Verständnissuche nicht aus der Rationalität herauskommt.

Tt5

 Versuchung des Heiligen Antonius – Matthias Grünewald – 1510

 Gandhi: zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich,

dann bekämpfen sie dich —- und dann gewinnst du.

Persönlichkeiten und Zitate

Augustinus. (354 – 430 ) Wunder geschehen nicht im Widerspruch zur Natur, sondern nur zu dem, was wir über sie wissen.

Sokrates: 469  – 399 v. Chr.   erkenne dein Selbst – dein überbewusstes großes Selbst im Universum.

1687 Newton begründet klassische Physik.

 Im 20.  Jhdt wurde dies abgelöst, vielleicht auch nur ergänzt: sehr großen Galaxien und sehr kleine Quantenteilchen, (Makro – u. Mikrokosmos) funktionieren anders, mit bisheriger Physik ist dies nicht erklärbar. (z. B. Quantenenergie – Doppelspalt-Experiment s.    http://www.quantenphysik-schule.de/doppelspalt.htm).

Dazu Einstein, Zeiliger, Hawking u.a.: Jenseits der mechanischen Wissenschaften steuern extrem feine Prozesse Leben (s. Quantenphysik). Sind wir nur Beobachter oder Teilnehmer eines kleinen Ausschnitts einer bereits existierenden Schöpfung?

 Wheeler, … schon Betrachten von Elektronen wirkt auf deren Eigenschaften, … wir sind keine wirkungslosen Zuschauer.

 Planck: in der Matrix (Urgrund der Materie) spiegeln sich alle unsere Überzeugungen und Einstellungen. Materie ist nur eine Kraft: ein bewusster, intelligenter Geist als Urgrund aller Materie.

 Jungs kollektives Unbewusstes und R. Sheldrakes neueres morphisches Feld: zentraler Punkt unseres Seins, wir sind nicht getrennt und ziellos in einem Körper/Geist, sondern mit jeder anderen Seele eng verbunden.

Neuer Weltsicht David Bohm (Tod 1992) – „implizite Ordnung“, aus dem Nichts kommt Grundbaustein des Lebens, Ebenen der Schöpfung  mit allem, was in unserer Welt ist und sein wird. Das Universum ist ein einziges, einheitliches Natursystem (s. auch DNS). Übereinstimmung antiker Weiser und neuer Wissenschaft.

Immer mehr anerkannte Wissenschaftlicher vergleichen unser Universum inzwischen mit einer riesigen, ganz alten Computersimulation – einer wirklichen, virtuellen Realität.  s. Fraktale Geometrie – euklidische Geometrie)

Lloyd (geb. 1960 – erster Quantencomputer): Universum ist ein Quantencomputer, eine riesige, ständige Quanten-Berechnung,

Schmidhuber (geb. 1963): vor ewiger Zeit wurde ein großer Computer mit allen möglichen Universen programmiert.

C. G. Jung: Wechselwirkung von Gedanken und materieller Realität= Synchronizität: Gleichzeitigkeit  psychischer Zustände bei Unterschiedlichem. (s.:http://wiki.astro.com/astrowiki/de/Synchronizität) Das ist Quantenphysik. 

Dazu John Bell: Jedes Teilchen des Universums steht mit allen in direkter Verbindung (schneller als Licht) – Korrespondiert mit antiken Magiern/Heilern und lässt sich in Dramatischem erkennen.

 

 Tim Theo Tinn –29.12. 2020

TTT‘s Musiktheaterverständnis ist subjektiv davon geprägt keine Reduktion auf heutige Konsens- Realitäten, Yellow-Press (Revolverpresse), Trash – Wirklichkeiten in Auflösung aller konkreten Umstände in Ort, Zeit und Handlung zuzulassen. Es geht um Parallelwelten, die einen neuen Blick auf unserer Welt werfen, um visionäre Utopien, die über der alltäglichen Wirklichkeit stehen – also surreal (sur la réalité) sind.

Profil: 1,5 Jahrzehnte Festengagement Regie, Dramaturgie, Gesang, Schauspiel, auch international. Dann wirtsch./jurist. Tätigkeit, nun freiberuflich: Publizist, Inszenierung/Regie, Dramaturgie etc. Kernkompetenz: Eingrenzung feinstofflicher Elemente aus Archaischem, Metaphysik, Quantentheorie u. Fraktalem (Diskurs Natur/Kultur= Gegebenes/Gemachtes) für theatrale Arbeit. (Metaphysik befragt sinnlich Erfahrbares als philosophische Grundlage schlüssiger Gedanken. Quantenphysik öffnet Fakten zur Funktion des Universums, auch zu bisher Unfassbarem aus feinsstofflichem Raum. Glaube, Liebe, Hoffnung könnten definiert werden). TTT kann man engagieren.

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