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INFOS DES TAGES (FREITAG, 1. APRIL 2022)

01.04.2022 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (FREITAG, 1. APRIL 2022)

HEUTE IN DER WIENER STAATSOPER: CARMEN (Goryachova; Grigolo u.a.)

Musikalische Leitung Alejo Pérez
Inszenierung Calixto Bieito
Anna Goryachova | Ensemble & Gäste | Wiener Staatsoper
Anna Goryachova. Foto: Staatsoper
 
Carmen Anna Goryachova
Don José Vittorio Grigolo
Escamillo,Toreador Alexander Vinogradov
Micaëla Olga Kulchynska
Frasquita Ileana Tonca
Mercédès Isabel Signoret
Zuniga Peter Kellner
Moralès Martin Häßler
Remendado Carlos Osuna
Dancaïre Michael Arivony
Lillas Pastia Jason Dunman
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 Opéra National de Paris: Präsentation der neuen Spielzeit 2022/23

 Am Tag nach der besuchten Vorstellung gab der Intendant Alexander Neef seine erste Pressekonferenz „in live“ (letztes Jahr hatte es nur einen Stream geben können). Er empfing im berühmten Ballettproberaum unter der Kuppel des Palais Garnier, zusammen mit der Ballettdirektorin Aurélie Dupont. (Der verfrüht angetretene Musikchef Gustavo Dudamel ist noch nicht ganzjährig in Paris.) Neef zeigte sich bescheiden und als kluger Diplomat. Denn bevor man überhaupt etwas über die Pariser Oper sagen und schreiben kann, muss man sich vor Augen halten, unter welchen Bedingungen man seit zwei Jahren hier (nicht) arbeitet. Das ist eine vollkommen andere Situation als z. B. an der Wiener Staatsoper. Dort schrieben Dominique Meyer und Thomas W. Platzer am 12. Februar 2021 stolz im Geschäftsbericht, dass der „Eigendeckungsgrad“ 32 % betrug. In Paris bekommt die Oper nur 43% ihres Budgets vom Staat. Sie muss also nicht 32 % sondern 57% selbst verdienen und das ist „gefühlt“ fast doppelt so viel. In den letzten zehn Jahren ist die staatliche Subvention dazu de facto um 13 % gesunken, was jede Spielzeit finanziell zu einem Drahtseilakt macht(e). Und irgendeine Not-Kasse für unvorhergesehene Fälle gab es natürlich schon lange nicht mehr. Diese traten nun mit einer Heftigkeit ein, die niemand sich hätte vorstellen können. Erst ab 2019 der längste Streik der Pariser Operngeschichte (für den der vorherige Intendant Stéphane Lissner objektiv nichts kann), dann die „Corona-Pandemie“, die für den gesamten französischen Kulturbetrieb viel schwerwiegende Folgen hatte als in Deutschland und Österreich. Fazit: 175 Millionen € Einnahmeschwund (fast zwei ganze Jahresbudgets der Wiener Staatsoper!). Die Opéra National de Paris wird also „noch mehrere Jahre brauchen“, um dieses Loch zu füllen und die Hauptaufgabe des Intendanten wird in den nächsten Jahren hauptsächlich darin bestehen, die „alte Dame“ (so wie man sie hier nennt) aus den roten Zahlen zu helfen.

Deswegen – um auf eine Frage zu antworten, die mir in Merker-Kreisen öfters gestellt wird – ist nicht zu denken an eine Fortsetzung des „Bieto-Ringes“, an dem geprobt wurde als die Pandemie ausbrach und mit dem Philippe Jordan sich aus Paris verabschieden wollte. Und für großspurige Neuinszenierungen ist schlicht und ergreifend kein Geld da. So wird die neue Spielzeit ab September hauptsächlich aus 11 Wiederaufnahmen bestehen vom „klassischen Repertoire“ wie „Tosca“, „Carmen“, „La Bohème“ und „Tristan und Isolde“ (als einziger Wagner). Von den 6 Neu-Inszenierungen wurden die Hälfte an Regisseurinnen gegeben, wovon zwei mit Dirigentinnen arbeiten werden: Lydia Steier & Simone Young für „Salome“, Deborah Warner & Joana Mallwitz für „Peter Grimes“ und Valentina Carrasco & Gustavo Dudamel für „Nixon in China“. Ausruf im Saal: „Das gab es hier noch nie!“. Der neue Schwerpunkt „selten oder nie an der Pariser Oper gespielten französische Opern“ wird nach Massenets „Cendrillon“ nächstes Jahr fortgesetzt mit „Hamlet“ von Ambroise Thomas (seit 1938 nicht mehr gespielt) und „Roméo et Juliette“ von Gounod (seit 1985). Frage: „Aber die wurden gerade vor wenigen Wochen an der Opéra Comique gegeben, konnten Sie sich nicht besser koordinieren?“. Antwort meinerseits: Man vergisst immer wieder, in welchen Bedingungen Alexander Neef angetreten ist. 3 von den 4 Opernintendanten in Paris haben während der Pandemie das Handtuch geschmissen, Langzeitplanung gab es generell hier nicht mehr – mit wem hätte er was koordinieren können? Wir wünschen dem Haus ein wieder eine normale Spielzeit 2022/23, indem alle 366 Vorstellungen (182 x Oper und 184 x Ballett – Konzerte, Opernstudio etc. nicht inbegriffen) wirklich stattfinden und die nun fast 400-jährige „alte Dame“ wieder in ruhiges und sicheres Fahrwasser kommt. Bonne chance !

Waldemar Kamer 

Paris: „Cendrillon“ (Massenet) Opéra National de Paris 29. 3. 2022

Erstaufführung an der Pariser Oper

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Cendrillon (Tara Erraught) schläft nicht im Kamin, sondern im Ofenrohr einer gigantischen Maschine, die rosa Ballkleider macht – die nicht für sie bestimmt sind. Foto: © Monika Rittershaus / Opéra National de Paris  

Sie haben richtig gelesen: „Erstaufführung“! Und das bei einem der erfolgreichsten französischen Komponisten des 19. Jahrhunderts, der 35 Opern geschrieben hat, die beinahe alle in Paris uraufgeführt wurden. Aber die meisten in der Opéra Comique, weil Massenet dieses „genre“ mit gesprochenen Dialogen besonders liebte und sein Talent sich in dem kleineren Haus besonders gut entfalten konnte. Dort war er bis 1950 der meist gespielte Komponist (gleich nach Bizets „Carmen“), bis sein Stern erlosch und nun langsam an den großen Oper wieder zu strahlen beginnt (im Januar gab es nun auch eine erste „Cendrillon“ an der Met in New York, sei es in einer stark gekürzten englischen Fassung)…

Zum Premierenbericht von Waldemar Kamer

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MAILAND: Schauspieler Gregor Bloeb probt für den Haushofmeister in „Ariadne auf Naxos“

15. April bis 3. Mai

Dirigent: Michael Boder
Inszenierung: Sven Eric Bechtolf
Ariadne: Krassimira Stoyanova
Zerbinetta: Erin Morley

CAST

Der Haushofmeister Gregor Bloéb
Ein Musiklehrer Markus Werba
Der Komponist Sophie Koch
Der Tenor/Bacchus Stephen Gould
Ein Offizier Hyun-Seo Davide Park
Ein Tanzmeister Norbert Ernst
Ein Perückenmacher Paul Grant
 

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Gregor Bloeb, Nina Proll und GG in der Mailänder Scala nach „Don Giovanni“

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Oper Graz: Zum letzten Mal: „Schwanda der Dudelsackpfeifer“


Copyright: Oper Graz

Am Sonntag, 3. April wirbelt „Schwanda, der Dudelsackpfeifer“ zum letzten Mal über die Opernbühne: Dirk Schmedings Inszenierung der tschechischen Märchenoper von Jaromír Weinberger erzählt rasant und in phantasievollen Bildern vom dudelsackspielenden Bauern, der auf seiner Reise die Eiskönigin trifft und buchstäblich durch die Hölle geht, um schließlich wohlbehalten daheim anzukommen, wo es „doch am schönsten ist“.
Diese letzte Vorstellung wird vom tschechischen Dirigenten Robert Jindra dirigiert, es singen Petr Sokolov (Schwanda), Matthias Koziorowski (Babinský), Polina Pastirchak (Dorotka), Anna Brull (Königin), Daeho Kim (Magier) und Wilfried Zelinka (Teufel).

Und als Extra gibt es im Anschluss an die Vorstellung noch ein „Nachgespräch“ im Galeriefoyer (Eintritt frei!).

Noch sind Karten zu haben, schnell sein lohnt sich!

Zum letzten Mal: Sonntag, 3. Apr 2022, 15 Uhr
Anschließend an die Vorstellung: Nachgespräch im Galeriefoyer (Eintritt frei)
Märchenoper von Jaromír Weinberger
Informationen & Tickets
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OPER FRANKFURT: Dritte Wiederaufnahme: LOHENGRIN

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle
Inszenierung: Jens-Daniel Herzog
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Hans Walter Richter
Bühnenbild und Kostüme: Mathis Neidhardt
Licht: Olaf Winter
Chor und Extrachor: Tilman Michael
Dramaturgie: Norbert Abels
Lohengrin: AJ Glueckert

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Foto: Barbara Aumüller/ Oper Frankfurt

Elsa von Brabant: Rachel Willis-Sørensen
Friedrich von Telramund: Wolfgang Koch
Ortrud, seine Gemahlin: Dshamilja Kaiser
Heinrich der Vogler: Anthony Robin Schneider
Der Heerrufer: Domen Križaj u.a.
Chor, Extrachor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Die Inszenierung des Lohengrin aus der Saison 2008/09 stammt von Jens-Daniel Herzog, der seit 2018 als
Intendant das Nürnberger Staatstheater leitet. In seiner Sicht geht es in Wagners Werk um
Sehnsuchtsprojektionen und -räume, in denen sich insbesondere die weibliche Hauptpartie der Oper, Elsa von
Brabant, bewegt. Herzog hat dies mit der Welt des Kinos übersetzt, und er fand damit eine stimmige Deutung der
romantischen Oper. Hier zwei Auszüge aus den Presseveröffentlichungen nach der Premiere am 3. Mai 2009:
„So gelingt Jens-Daniel Herzog in Frankfurt ein beeindruckendes Opern-Debüt, das in vielerlei Hinsicht mit den
Sehnsüchten der Menschen spielt – und das ganz ohne Schwan“ (SWR2 / Journal am Mittag). – „Mächtiger
Applaus für eine klug erdachte und hochspannende Inszenierung und eine packende musikalische Umsetzung
in einem großen Opernabend, der Bayreuth zur Ehre gereichen würde“ (Darmstädter Echo).

Nachdem sich Generalmusikdirektor Sebastian Weigle dem Frankfurter Publikum in der aktuellen Spielzeit
bisher mit so unterschiedlichen Werken wie Rimski-Korsakows Die Nacht vor Weihnachten und Lehárs Die
lustige Witwe präsentierte, steht er nun tatsächlich erstmals bei dieser Produktion am Pult seines Frankfurter
Opern- und Museumsorchesters.

Auch bei den besetzten Sänger*innen dieser dritten Wiederaufnahme-Serie
handelt es sich durchgängig um neue Namen: Seit 2016/17 verstärkt AJ Glueckert (Lohengrin) das Ensemble
der Oper Frankfurt, wo er jüngst Herodes in Strauss’ Salome und Don José in Bizets Carmen sang. Der
Schwanenritter führte den amerikanischen Tenor 2021 auch zu den Tiroler Festspielen Erl. Die gleichfalls aus
den USA stammende Rachel Willis-Sørensen (Elsa von Brabant) gibt ihr Hausdebüt. Zu ihren jüngsten
Gastspielen gehören u.a. Desdemona in Verdis Otello, Marguerite in Gounods Faust und Rosalinde in Strauß’
Die Fledermaus an der Wiener Staatsoper sowie Mimì in Puccinis La Bohème an der Dresdner Semperoper
und Ellen Orford in Brittens Peter Grimes an der Bayerischen Staatsoper in München. Der Bariton Wolfgang
Koch (Friedrich Graf von Telramund) stammt aus Bayern und gastierte 2006 erstmals an der Oper Frankfurt
als Hans Sachs in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg, gefolgt von den Titelpartien in Aribert Reimanns
Lear und Wagners Der fliegende Holländer sowie von Borromeo in Pfitzners Palestrina. Aktuell verkörpert er
hier Barak in Strauss’ Die Frau ohne Schatten. Ihr Hausdebüt in Frankfurt gab Dshamilja Kaiser (Ortrud) 2019
als Adalgisa in Bellinis Norma, gefolgt von Flora in Menottis The Medium und ihrem Einspringen als Bizets
Carmen. Seit 2017/18 ist die Mezzosopranistin Ensemblemitglied am Theater Bonn, wo sie u.a. auch als
Ortrud auftrat. Diese Partie sang sie zudem 2019/20 bei den Tiroler Festspielen Erl. Der österreichischneuseeländische Bass Anthony Robin Schneider (Heinrich der Vogler) und der slowenische Bariton Domen Križaj (Der Heerrufer) gehören beide zum Frankfurter Ensemble.

Wiederaufnahme: Samstag, 9. April 2022, um 17 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 15., 17. (15.30 Uhr), 24., 29. (18 Uhr) April 2022
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 17 Uhr
Preise: € 15 bis 149 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Karten sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen, im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 oder online
unter www.oper-frankfurt.de erhältlich.
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Haydnregion Niederösterreich 2022

Information - Haydnregion Niederösterreich

Unter dem Motto „Faszination Haydn‟ feiert die „Haydnregion Niederösterreich“ 2022 ihren fünften Geburtstag ― mit Klassik vom Feinsten an zauberhaften Locations.

Unter dem Motto „Faszination Haydn“ präsentiert die „Haydnregion Niederösterreich“ — ein Projekt der
Abteilung Kunst und Kultur des Landes NÖ in Kooperation mit „Römerland Carnuntum“ — von 27. März bis 4.
Dezember 2022 ein durch Joseph und Michael Haydn inspiriertes, künstlerisch hervorragend besetztes Programm mit 30 Veranstaltungen an 14 Standorten in 10 Gemeinden des Bezirks Bruck an der Leitha.

Der Konzertzyklus zeichnet sich durch den Zauber und den besonderen Charme der Spielorte aus, deren
Bandbreite von der antiken Römertherme über den barocken Festsaal bis zum zünftigen Heurigen-Innenhof
reicht. 2022 freut sich Festivalleiter Dr. Michael Linsbauer über drei neue Locations: die Leopoldskapelle im
Naturpark Mannersdorfer Wüste, den barocken Festsaal von Schloss Ebergassing und ein Künstleratelier in
Petronell-Carnuntum.

Michael Linsbauer, künstlerischer Leiter der Haydnregion Niederösterreich, über das Programm 2022:
„Fünf Jahre nach der Gründung unserer Festivalregion und der Wiedereröffnung des Haydn Geburtshauses in
Rohrau freue ich mich, dass sich der Konzertzyklus Haydnregion Niederösterreich dank unseres wunderbaren
Publikums und der tatkräftigen Unterstützung der regionalen Partnerorganisationen als kultureller Nahversorger fix in der österreichischen Festival-Landschaft verankert hat.“

Karten-Preise: 7,00 Euro bis 35,00 Euro/Karte
Karten-Info & Bestellung:
HAYDNREGION NIEDERÖSTERREICH, Tel.: +43 (0)2164/2268,
tickets@haydnregion-noe.at, https://www.haydnregion-noe.at/karten.html
Künstlerische Leitung: Dr. Michael Linsbauer
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Verschobene Premiere – Regensburger Erstaufführung „Chicago“
Ein Musical-Vaudeville
von Fred Ebb, Bob Fosse und John Kander
Verschobene Premiere:
14. April 2022, 19.30 Uhr, Theater am Bismarckplatz

Sehr geehrte Damen und Herren,
leider hat das Corona-Virus nach wie vor Auswirkungen auf die Probenarbeit am Theater Regensburg. Aufgrund von Quarantäne-Fällen im Ensemble des Musicals CHICAGO muss die Premiere leider vom 9. April 2022 auf Donnerstag, 14. April 2022 verschoben werden.
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Fußball-WM-Auslosung live im ORF

 Am 1. April um 17.55 Uhr in ORF 1

Wien (OTS) – Auch wenn sich Österreich nicht für die WM 2022 in Katar qualifiziert hat, verspricht das Turnier vom 21. November bis 18. Dezember zumindest sportlich gesehen zum Fußballfest zu werden. Mit dem ORF sind die Fans bei allen Spielen live dabei. Ebenfalls live zeigt ORF 1 am Freitag, dem 1. April, ab 17.55 Uhr die WM-Auslosung. Erwin Hujecek kommentiert, im Studio analysieren Rainer Pariasek und Herbert Prohaska die acht Vorrunden-Gruppen, die sich aus den 32 WM-Teilnehmern zusammensetzen.

Die TV-Übertragung wird auch als Live-Stream via ORF-TVthek, sport.ORF.at und ORF Fußball angeboten, nachträglich auch als Video-on-Demand.
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ORF III am Freitag: Filmabend zum 100. Geburtstag von Doris Day

Mit u. a. Hitchcocks „Der Mann, der zu viel wusste“ – in ORF 2 am Samstag: „Ein Hauch von Nerz“ und „Bettgeflüster“

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information würdigt am Freitag, dem 1. April 2022, ab 20.15 Uhr US-Schauspielikone Doris Day, deren Geburtstag sich am 3. April zum 100. Mal jährt, mit zwei Filmklassikern: Auf Alfred Hitchcocks Thriller „Der Mann, der zu viel wusste“ folgt die Komödie „Was diese Frau so alles treibt“. Auch ORF 2 erinnert an den Publikumsliebling der 1950er und 1960er Jahre und bringt am Samstag, dem 2. April, eine Doris-Day-Matinee mit den Liebeskomödien „Ein Hauch von Nerz“ (9.05 Uhr) und „Bettgeflüster“ (10.40 Uhr).

Im ORF-III-Hauptabend am Freitag steht Alfred Hitchcocks Thriller „Der Mann, der zu viel wusste“ (20.15 Uhr) aus dem Jahr 1956 auf dem Programm. In den Hauptrollen: James Stewart als Dr. Ben McKenna und Doris Day als dessen Frau Jo. Das Paar verbringt mit seinem Sohn Hank einen Urlaub in Afrika, wo die Familie bei einer Busreise dem mysteriösen Louis Bernard begegnet. Am nächsten Tag wird dieser auf einem Marktplatz getötet, doch bevor Bernard stirbt, kann er McKenna die Information über ein in London geplantes Attentat zuflüstern. Aus Angst, dass ihr Plan an die Öffentlichkeit gerät, entführen die Attentäter Hank, um Vater Ben ruhig zu stellen. Daraufhin reisen die McKennas nach London, um das Gesetz selbst in die Hand zu nehmen. In der Rolle der unerschrockenen Ehefrau und Mutter singt Doris Day hier den eigens für diesen Film komponierten Song „Que Sera, Sera“, der 1957 einen Oscar gewann und der Schauspielerin den größten Hit ihrer Gesangskarriere verschaffte.

Danach folgt die Komödie „Was diese Frau so alles treibt“ (22.15 Uhr) aus dem Jahr 1963: Beverly Boyer (Doris Day), perfekte Hausfrau, vorbildliche Mutter von zwei Kindern und Ehefrau des erfolgreichen Gynäkologen Dr. Gerald Boyer (James Garner), erzählt auf einer Party einem Patienten ihres Mannes von ihrer Vorliebe für Happy Soap. Das verhilft ihr über Nacht zu einem lukrativen Werbevertrag für die Seife, TV-Auftritten und ungeahnter Popularität. Als die Kinder ihre Mutter nur noch in der Seifenwerbung sehen und daheim zusehends alles aus dem Ruder läuft, greift Gerald verzweifelt zum Äußersten und versucht mit allen Mitteln, Beverly zurück zu Heim und Herd zu holen.
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