Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 9. AUGUST 2018)

09.08.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 9. AUGUST 2018)

SALZBURGER FESTSPIELE: TOBIAS MORETTI MUSS WEGEN EINER AKUTEN LUNGENENTZÜNDUNG HEUTE ALS „JEDERMANN“ ERSETZT WERDEN

Tobias Moretti fällt aus, Philipp Hochmair übernimmt von ihm vorerst einmal am heutigen Donnerstag die exponierte Rolle. Seine Premiere hat der Oberösterreicher am heutigen Donnerstag.

Bildergebnis für philipp hochmair
Philipp Hochmair in der Salzburger Getreidegasse. Foto: Youtube


Heute muss ein neuer „Jedermann“ ran. Copyright: Marco Borelli/Salzburger Festspiele

Dem Salzburger Festspielpublikum ist Philipp Hochmair unter anderem durch seine Jedermann-Solo-Version in der Regie von Bastian Kraft im Rahmen des Young Directors Project 2013 bekannt. Hochmair spielte darüber hinaus dreimal unter der Regie von Nicolas Stemann bei den Salzburger Festspielen. 2011 in Faust I + II, 2008 in Die Räuber und 2004 in The winner is…Elfriede Jelinek: Das Werk. 2006 gab er Hermann Quitt in Peter Handke  Die Unvernünftigen sterben aus.

Dem Fernsehpublikum ist Hochmair als „Minister Schnitzler“ in den „Vorstadtweibern“ wohl ein Begriff!

Heinrich Schramm-Schiessl hat recherchiert. Es ist in der 86-jährigen Aufführungsgeschichte des Stückes (1922-1925 sowie 1938-1945 gab es keine Vorstellungen) erst das zweite Mal, daß es 2 Jedermann-Darsteller gibt. 1932 spielten Paul Hartmann und Raul Lange die Rolle, wobei nicht bekannt ist, ob das geplant war, oder Lange auch eingesprungen ist.

____________________________________________________________________

Herbsttage Blindenmarkt 2018: DIE ROSE VON STAMBUL
Operette von Leo Fall


Ybbsfeldhalle in Blindenmarkt. Copyright: Walter Büchele/ Herbsttage

5.-28. Oktober 2018, Ybbsfeldhalle Blindenmarkt

http://www.herbsttage.at/service/presse/blindenmarkt_1850292_srgb.jpg
Copyright: Herbsttage/Mark Glassner

Heuer steht eine große klassische Operette auf dem Programm: Leo Falls Meisterwerk „Die Rose von Stambul“. Mit seinen Balletteinlagen und seinen Ohrwürmern wie dem Tenor-Hit „Rose von Stambul“ oder „Ein Walzer muss es sein“ wird dieses Stück bezaubern. Die Regie übernimmt Isabella Gregor, die musikalische Leitung liegt in den Händen von Operettenspezialist Kurt Dlouhy. Zahlreiche Publikumslieblinge und ein opulentes Bühnenbild garantieren einen Ohren- und Augenschmaus.


Copyright: Herbsttage/ Mark Glassner

mit Andreja Zidaric, Verena te Best, Christiana Bruckner, Susanna Hirschler, Iurie Ciobanu, Lorenz Bodner, Claus J. Frankl, Marcus Ganser, Roman Martin u.a.
Ballett und Chor der Herbsttage Blindenmarkt
Kammerorchester Ybbsfeld

Intendanz: Michael Garschall
Musikalische Leitung: Kurt Dlouhy
Inszenierung: Isabella Gregor

www.herbsttage.at
_______________________________________________________________

SONOSTREAM TV: Available NOW on VOD:  Rossini’s l’equivoco stravagante (The Curious Misunderstanding) live recording from Bad Wildbad of July 29

Bildergebnis für sonostream

Dear friends,

On 29 July, our successful livestream of Rossini’s L’equivoco stravagante (The Curious Misunderstanding) was broadcast from the Rossini in Wildbad Belcanto Opera Festival in Bad Wildbad, Germany.

For those who were unable to watch the stream, the film of this terrific production is now available on demand on sonostream.tv for a small charge of €4.99, which will provide 30 days of access on your computer or any mobile device.

Sign in now to experience this rarely performed gem of Rossini from the beautiful Royal Kurtheater in Bad Wildbad!

Go to the VOD
___________________________________________________________________

SALZBURGER FESTSPIELE / Schauspiel: „KOMMT EIN PFERD IN DIE BAR“ von David Grossmann


Samuel Finzi, Mavie Hörbiger. Copyright: Bernd Uhlig/Salzburger Festspiele

Dušan David Pařízek, Regie und Bühne
Kamila Polívková, Kostüme
Krisha Piplits, Licht
Eva-Maria Voigtländer, Dramaturgie

BESETZUNG

Samuel Finzi, Dov Grinstein
Mavie Hörbiger, Pitz


Samuel Finzi. Copyright: Bernd Uhlig/Salzburger Festspiele

Dov „Dovele“ Grinstein, ein „siebenundfünzigjähriges Kind, ein vierzehnjähriger Greis“, hat eine Bitte. Eine Bitte an seinen fast vergessenen Jugendfreund Avischai Lasar, den er seit 40 Jahren nicht mehr gesehen hat. 
„Ich möchte, dass Du mich siehst. Dass Du mich ganz genau anschaust, und dann sagst Du mir –“
„Was sag ich Dir dann?“
„Was Du gesehen hast.“

Dov Grinstein ist Stand-up-Comedian, Krakeeler, Alleinunterhalter und Publikumshure. In einem Saal im öden, verlassenen Industriegebiet Netanjas, einer Stadt zwischen Haifa und Tel Aviv, tritt er zu seiner (letzten) Vorstellung an. .. (Quelle: Eva-Maria Voigtländer/Programmheft der Salzburger Festspiele)


Mavie Hörbiger. Copyright: Bernd Uhlig/Salzburger Festspiele

———————————————————————————————-

Haydn-Gesellschaft Wien: 45. Haydn-Zyklus 2018/19

Aktivitäten der Haydn-Gesellschaft Wien in der Saison 2018/19

Bildergebnis für haydn gesellschaft wien

Den Auftakt bilden diesmal die „Serenaden im Schüttkasten“ im „Freihof“ in Unternalb bei Retz am
15. und 16. September 2018.
Im Oktober setzt dann das Programm fort mit den Musikalischen Spaziergängen, den Abonnementkonzerten
im „Haus der Industrie“ und den „Capricci“ – neu im Festsaal im „Haus der Ingenieure“. Die Highlights im
Frühjahr 2019 werden wieder der Karfreitag in der Annakirche und unsere „Musikalische Rundreise“ sein.
Untenstehend die Details und hier auch der Link zum Gesamtfolder.

Ich lade insbesondere die Mitglieder des Freundevereins des Museum Belvedere Wien und des ÖAMTC ein,
von der neuen Kooperation mit der Haydn-Gesellschaft Wien zu profitieren, und freue mich auf viele schöne
musikalische Begegnungen!

INFORMATION UND KARTENBESTELLUNG
Haydn-Gesellschaft Wien
Hainburger Straße 26/26 | 1030 Wien | Austria
+43 1 890 54 04 | +43 676 840 362 22
karten@haydn-gesellschaft.at
www.haydn-gesellschaft.at
________________________________________________________________

WIEN/ Theater im Renaissance-Hotel (15. Linke Wienzeile/ Ullmannstraße  71 – U4 Meidling Hauptstrasse)

WIEN UM 1900 – Arthur SCHNITZLER – Die Gefährtin

noch zu sehen am 9. August um 20,30 h

Bildergebnis für wien theater des wandels die gefährtin

THEATER DES WANDELS

wien1900@icloud.com

Tel. 0664/73551054

www.theaterdeswandels.com

—————————————————————————————–

Sprachliche Entgleisungen. Von Michael S. Zerban/ O-Ton („Kulturmagazin mit Charakter“)

Wer sich über Regeln hinwegsetzt, fühlt sich gut. Und hat Recht. Meistens. Manchmal. Nicht immer. In Deutschland gibt es Rechtschreibregeln. Und die gibt es ausnahmsweise mal nicht, weil die Bürger gemaßregelt werden sollen, sondern damit ein Höchstmaß an sprachlicher Klarheit erreicht werden kann. Die Vergewaltigung der deutschen Sprache, die viele Kulturtreibende inzwischen betreiben, ist kaum noch erträglich – weil sie von nichts anderem als Dummheit zeugt…

SPRACHLICHE ENTGLEISUNGEN

——————————————————————————————

In memoriam Elisabeth Heller: ORF zeigt Porträt „Die Jahrhundertfrau“ am 12. August

Um 23.00 in ORF 2 =

Wien (OTS) – Der ORF ändert in memoriam Elisabeth Heller sein Programm und zeigt am Sonntag, dem 12. August 2018, um 23.00 Uhr in ORF 2 „Die Jahrhundertfrau“ – ein 2012 entstandenes Filmporträt der Wiener Grande Dame und Mutter des Universalkünstlers André Heller. Der Film von Isolde von Mersi und Beate Thalberg zeigt eine außergewöhnliche Persönlichkeit mit einer dramatischen Lebensgeschichte, voller Reflexionen und tiefer Einsichten.

________________________________________________________

ORF III am Donnerstag: „Edgar Wallace“-Krimis im Doppelpack, davor „Salzburger Festspielgespräche“ mit Nikolai Schukoff =


Nikolai Schukoff ist zu Gast bei Barbara Rett! Foto: Ohne Angabe

Am Donnerstag, dem 9. August 2018, zeigt ORF III Kultur und Information eine weitere Ausgabe der beliebten „Salzburger Festspielgespräche“ im Rahmen von „Kultur Heute“ (19.45 Uhr). Zu Gast bei Barbara Rett ist der Tenor Nikolai Schukoff, der heuer als Tiresias/Calliope in „The Bassarids“ („Die Bassariden“, Premiere am 16. August) bei den Salzburger Festspiele debütiert. Im Gespräch erzählt er u. a. wie die Stimme das Publikum als „Feuerwerk“ oder „Regenbogen“ erreichen kann und warum seine Großmutter Brünhilde hieß.

Im Hauptabend sind wieder zwei Edgar-Wallace-Filme – kuratiert vom Filmexperten Horst-Günther Fiedler – zu sehen. Den Auftakt zum zweiteiligen „sommer.krimi“-Abend macht „Zimmer 13“ (20.15 Uhr) von Regisseur Harald Reinl aus dem Jahr 1964. Vor 20 Jahren hatte Sir Robert Marney (Walter Rilla), Mitglied des britischen Unterhauses, einem Verbrecher (Richard Häussler) geholfen, sich nach einem Bankraub ins Ausland abzusetzen. Nun erscheint dieser plötzlich auf seinem Landsitz und erpresst ihn. Sir Marney muss sich deshalb ins Zimmer 13 eines dubiosen Nachtclubs begeben, wo ihn schon einige Ganoven erwarten. Zur gleichen Zeit wird in dem Club eine Striptease-Tänzerin ermordet. In seiner Not wendet sich Marney an Privatdetektiv Jonny Gray (Joachim Fuchsberger).

In „Im Banne des Unheimlichen“ (21.50 Uhr) aus dem Jahr 1968 von Regisseur Alfred Vohrer erklingt beim Begräbnis von Sir Oliver Ramsey, der durch einen Flugzeugabsturz umgekommen ist, ein seltsames Lachen aus dem Sarg. Sein Bruder, Cecil (Wolfgang Kieling), ist überzeugt, dass Oliver in Wirklichkeit lebt und noch dazu den Familienanwalt (Otto Stern) auf dem Gewissen hat. Nun fürchtet Sir Cecil um sein Leben. Inspektor Higgins (Joachim Fuchsberger) und die Journalistin Peggy Ward (Siw Mattson) kommen einigen Intrigen um seine Person auf die Spur.

————————————————————————————————————–

 

Diese Seite drucken