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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 8. NOVEMBER 2018)

08.11.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 8. NOVEMBER 2018)

„fidelio“ zeigt „L’elisir d’amore“ live aus der Wiener Staatsoper

Der digitale Klassik-Treffpunkt streamt Donizettis Opernromanze am 8. November um 20.00 Uhr

Wien (OTS) – „fidelio“ (www.myfidelio.at), der digitale Klassik-Treffpunkt von ORF und Unitel, bietet Klassikfans am Donnerstag, dem 8. November 2018, um 20.00 Uhr ein besonderes Opernerlebnis live aus der Wiener Staatsoper: Gaetano Donizettis „L’elisir d’amore“, in einer Inszenierung von Otto Schenk, dirigiert von Speranza Scappucci. Als Solisten singen Aida Garifullina (Adina), Benjamin Bernheim (Nemorino), Orhan Yildiz (Belcore), Paolo Rumetz (Doktor Dulcamara) und Mariam Battistelli (Giannetta).


Aida Garifullina, Benjamin Bernheim, Paolo Rumetz. Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Seit das Publikum der Mailänder Uraufführung 1832 von Gaetano Donizettis „Liebestrank“ gekostet hat, ist das Stück nicht mehr aus dem Repertoire der Opernbühnen wegzudenken. Das Werk ist von Donizetti innerhalb von nur zwei Wochen geschaffen worden. Entstanden ist eine der romantischsten und zugleich komischsten Liebesgeschichten der gesamten Opernliteratur: Der mittellose Nemorino liebt die vermögende Adina. Um seine Chancen zu erhöhen, erwirbt er beim Wunderarzt Dulcamara ein „Liebeselixier“ (in Wahrheit Bordeauxwein). Seine Attraktivität wird allerdings durch etwas anderes gesteigert: eine unerwartete Erbschaft. Doch mit oder ohne Elixier, Wein und Erbschaft: Es stellt sich heraus, dass Adina Nemorino liebt. Einem Happy End steht nichts mehr im Wege!

Wer den Live-Event am 8. November verpasst, dem bietet „fidelio“ die Möglichkeit, „L’elisir d’amore“ am Freitag, dem 9. November, und Samstag, dem 10. November, jeweils um 11.00 und 19.00 Uhr noch einmal zu genießen.

Die Wiener Staatsoper auf „fidelio“

Durch die Zusammenarbeit zwischen „fidelio“ und der Wiener Staatsoper können sich „fidelio“-Abonnentinnen und -Abonnenten auch in der aktuellen Saison 2018/2019 auf zahlreiche Live- Übertragungen und glanzvolle Opernerlebnisse freuen. Zu den Highlights zählt neben Gaetano Donizettis „L’elisir d’amore“ u. a. auch Giacomo Puccinis „La Bohème“. „fidelio“ bietet für jedes dieser Opernhighlights sowohl die Live-Übertragung selbst (d. h. die Live-Online-Streams) als auch jeweils bis zu sechs Wiederholungen innerhalb von 72 Stunden. Die hochwertigen Staatsopern-Produktionen ergänzen die inhaltliche Qualität und Programmbreite von „fidelio“ in optimaler Weise und bieten Klassikfans Zugang zu einem der wohl schönsten Opernhäuser der Welt.

„fidelio“ – der digitale Klassik-Treffpunkt

Der digitale Klassik-Treffpunkt „fidelio“ von ORF und Unitel ist das Ticket zu spektakulären Konzert- und Opernveranstaltungen, zeigt Großereignisse der Musikgeschichte und vermittelt Hintergrundwissen auf höchstem Niveau. Jederzeit auf allen Endgeräten abrufbar, bietet „fidelio“ Top-Live-Events, regelmäßige Premieren, eine umfangreiche Klassithek und einen kuratierten 24-Stunden-Kanal. blog.myfidelio.at bietet darüber hinaus wissenswerte Anekdoten und Neuigkeiten aus der Welt der Klassik sowie Möglichkeiten zum Mitdiskutieren.

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WIEN/ Staatsoper: MADAMA BUTTERFLY am 6.11. FOTOS AUS DER ERSTEN VORSTELLUNG DER SERIE


Lianna Haroutounian (Cio-Cio-San). Copyright: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn


Teodor Ilincai (Pinkerton). Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn.

Elena Maximova (Suzuki). Copyright: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Weitere Vorstellungen am 9. und 11. November
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Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse für Gregor Hatala

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Gregor Hatala. Foto: Hatala.at

Dem ehemaligen Ersten Solotänzer des Wiener Staatsopernballetts Gregor Hatala wurde am 7. November im Herrensaal des Palais Niederösterreich das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse durch Mag. Christian Kircher (Geschäftsführer Bundestheater Holding) verliehen. Die launige Laudatio hielt Tänzerkollege Rudolf Wächter. In seinen Dankesworten würdigte Gregor Hatala vor allem seine Familie und bedankte sich für die Unterstützung. Der Festakt im Kreis vieler Tänzerkollegen, Freunde und Wegbegleiter wurde musikalisch vom Trio Kapelush umrahmt.

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GRAFENEGG: PROGRAMM VORGESTELLT

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Am Mittwoch, 7. November 2018 hat Rudolf Buchbinder gemeinsam mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Composer in Residence Peter Ruzicka und Philipp Stein, Geschäftsführer Grafeneggs, das Programm für das Grafenegg Festival 2019 vorgestellt.

Vielfalt und höchste musikalische Qualität im Ambiente der Naturkulisse von Schloss Grafenegg stehen auch in der Sommersaison 2019 im Vordergrund. Das Programm reist dabei durch Zeit und Raum. In den Konzerten geht es vom Barock über den Hofe Ludwig XIV. und Beethoven bis in unsere Gegenwart, wenn der diesjährige Composer in Residence Peter Ruzicka gleich zwei neue Werke vorstellt.

Pluralismus und unterschiedliche musikalische Philosophien stehen bei den Künstlerinnen und Künstlern im Vordergrund: Stimmen wie jene von Camilla Nylund, Sonya Yoncheva und Christiane Karg, von Ludovic Tézier oder Rolando Villazón zeigen die Bandbreite des Gesangs. Große Orchester aus der ganzen Welt lassen ihre ureigenen Interpretationsansätze hören: Das legendäre Concertgebouworchester aus Amsterdam, Spitzen-Ensembles aus Rotterdam oder Birmingham, das Mariinsky Orchester aus St. Petersburg, das auf Originalklang spezialisierte Orchestre des Champs-Élysées und die Wiener Philharmoniker. Die Residenzorchester sind auch 2019 das European Union Youth Orchestra (EUYO) mit seinen jungen, begeisterten Musikerinnen und Musikern aus ganz Europa und das Tonkünstler-Orchester mit seinem Chefdirigenten Yutaka Sado. Weitere Dirigentinnen und Dirigenten sind Mirga Gražinytė-Tyla, Valery Gergiev, Philippe Herreweghe, Marco Armiliato oder Lahav Shani – ein Höhepunkt ist die Rückkehr von Andrés Orozco-Estrada, dem ehemaligen Chefdirigenten des Tonkünstler-Orchesters nach Grafenegg, dieses Mal mit den Wiener Philharmonikern.

Neben zwei Kompositionen, die Peter Ruzicka für das Grafenegg Festival 2019 schreibt, wird er den Composer Conductor-Workshop INK STILL WET leiten, dessen Intention es ist, Impulse zur Entstehung neuer Werke zu geben und den Austausch der Komponistinnen und Komponisten mit den Musikerinnen und Musikern des Tonkünstler-Orchesters zu fördern. Seit seiner Gründung 2011 haben bislang 45 Komponistinnen und Komponisten aus 16 Ländern an INK STILL WET teilgenommen, ihre Werke einstudiert und öffentlich dirigiert.

Auch 2019 bietet Grafenegg zusätzlich zu den exklusiven Konzerten ein großes Angebot, um einen ganzen Tag in Grafenegg zu verbringen und die Musik und die Natur zu genießen: Erfolgreiche Formate wie die Konzerteinführungen in der Reitschule, die Music Gallery am Sonntag, 21. Juli, bei der junge Kammermusikensembles des EUYO im Schloss spielen, Musik im Park, die Klassik mitten in der Natur verortet, oder die beliebten Late Night Sessions, in denen auch nach den Konzerten noch in legerer Atmosphäre musiziert wird, werden fortgesetzt.

Am 14. November startet in den Kartenbüros Wien und Grafenegg der Vorverkauf für Inhaberinnen und Inhaber der GRAFENEGG-Card. Der allgemeine Verkaufsstart beginnt am 28. November. Dann können erstmals Grafenegg-Karten auch über die NÖKU Tickets Partnerbetriebe in St. Pölten, Baden, Krems und Melk erworben werden.

Weitere Informationen:

Broschüre: https://issuu.com/grafenegg/docs/grafeneggprogramm2019

Programm: https://www.grafenegg.com/de/programm-tickets
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Wien/ Kammerspiele der Josefstadt: ACHT FRAUEN  – Kriminalködie. HEUTE PREMIERE


Silvia Meisterle, Sandra Cervik, Isabella Gregor, Marianne Nentwich, Anna Laimanee, Susa Meyer, Swintha Gersthofer.
Copyright: Barbara Zeininger

Regie Herbert Föttinger
Bühnenbild Ece Anisoglu
Kostüme Birgit Hutter
Musikalische Leitung Christian Frank
Choreografie Simon Eichenberger
Dramaturgie Silke Ofner
Licht Emmerich Steigberger


Sandra Cervik. Copyright: Barbara Zeininger

Gaby, die Frau des Hauses Susa Meyer
Susanne, ihre ältere Tochter Swintha Gersthofer
Catherine, die jüngere Tochter Anna Laimanee
Mamy, Gabys Mutter Marianne Nentwich
Augustine, Gabys Schwester Sandra Cervik
Louise, Zimmermädchen: Silvia Meisterle
Madame Chanel, Köchin des Hauses Isabella Gregor
Pierrette, Gabys Schwägerin Pauline Knof


Pauline Knof. Copyright: Barbara Zeininger

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THEATER BONN:  Uraufführung MARX IN LONDON von Jonathan Dove

 Regie: Jürgen R. Weber | Musikalische Leitung: David Parry
Sonntag, den 9. Dezember 2018 | 18 Uhr | Opernhaus


We are working on the first opera about KARL MARX, called “ Marx in London“ , composed by Jonathan Dove, libretto written by Charles Hart and Jürgen R Weber ,sets and costumes by Hank Irwin Kittel.

Opening Night / World Premiere will be december 9th 2018 at Bonn Opera House

Zum ausklingenden „Karl-Marx-Jahr“ 2018 steuert das Theater Bonn mit der Uraufführung MARX IN LONDON eine Oper bei, die einen satirischen Blick auf das Leben des einflussreichen Philosophen und Gesellschaftstheoretikers wirft. Mit Jonathan Dove hat man einen der wichtigsten zeitgenössischen Komponisten Großbritanniens beauftragt, dem mit der Oper FLIGHT 1998 sein internationaler Durchbruch gelang. Es folgten eine Vielzahl von Neuinszenierungen und prominenter Uraufführungen seiner Stücke; unter anderem verbindet ihn eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra und dem Festival d’Art Lyrique d’Aix-en-Provence in deren Rahmen 2015 seine Oper THE MONSTER IN THE MAZE in Berlin unter dem Dirigat von Sir Simon Rattle uraufgeführt wurde.

Der Anstoß zu dem Projekt kam von Regisseur Jürgen R. Weber, der in Chemnitz bereits Doves SWANHUNTER inszeniert hatte. Bereits seit mehreren Jahren arbeitet Dove seitdem an dem Werk, das er eigens für das Opernensemble des Theater Bonn entworfen hat. Wir erleben, wie es Karl Marx, um sein KAPITAL vollenden zu können, immer wieder am Kapital mangelt – die Vollstrecker der Gerichtsvollzieher stehen Schlange, der Versuch, das Tafelsilber seiner Ehefrau Jenny zu versetzen, scheitert, selbst nach einem gewonnenen Redenwettbewerb rinnt ihm das Geld durch die Finger. Kann der Freund (und ewige „Privatbankier“) Friedrich Engels helfen? Mit Charles Hart wurde außerdem ein vielfach ausgezeichneter Librettist gewonnen (u.a. wurde er 2004 für einen Oscar nominiert), der gemeinsam mit Regisseur Jürgen Weber das Libretto entwickelte.

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Varduhi Abrahamyan makes her debut at the Liceu in Barcelona -The Armenian-French mezzo will take the lead role in L’italiana in Algeri

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Varduhi Abrahamyan by J Henry Fair www.jhenryfair.com SMALL

After performing the title role of Carmen in Paris, Palermo, Atlanta, Hong Kong and Zurich, the role of Olga in Evgeni Oneginin Toronto and singing La donna del lago in Marseilles, the Armenian-French mezzo-soprano Varduhi Abrahamyan will make her debut at the Gran Teatre del Liceu in December as Isabella, the lively leading lady in the first cast of Rossini´s L’italiana
in Algeri, a role which she performed for the first time in Paris in 2014 and will now be singing again in Barcelona.

The young singer, whose repertoire includes baroque, bel-canto, Verdi, French and 20th century operas, sang in Spain for the first time in Valencia at the Palau de Les Arts in 2015 in Norma and Nabucco to enormous critical acclaim. She returned in 2016 to sing Dalila (Samson et Dalila, Saint-Saëns). “Making my debut in the Barcelona Liceu is like a dream come true, as this is one of the most important opera houses in the world” the mezzo explains, “and even more so as I will be singing in a Rossini opera. I know that there is a great tradition for bel-canto at the Liceu, a style which I love and which suits my voice very well. I have sung in two of Rossini´s great serious operas, such as Semiramide (in Moscow, -alongside Alberto Zedda-, Montpellier and Marseilles) and La donna del Lago (in the Pesaro Rossini Festival and now in Marseilles), as well as Stabat Mater. Now I will once again be performing in one of his famous comic operas.”

Varduhi Abrahamyan will appear at the Liceu on the 13th, 15th, 18th, 21st and 23rd December in a Vittorio Borrelli production conducted by the foremost Italian specialist in the genre, Riccardo Frizza.

Upcoming engagements in Abrahamyan´s diary include Carmen at the Oviedo Opera, her first Princess Eboli in Don Carloin Las Palmas Grand Canary, the role of Siébel in Gounod´s Faust at the Royal Opera House in Covent Garden, London and her long-awaited return to the Paris Opéra National as Preziosilla in La forza del destino. She has performed in Carmen, Evgeni Onegin, Falstaff, Un ballo in maschera, the world premiere of the opera Anna Akhmatova, Píkovaya dama,L’incoronazione di Poppea and Giulio Cesare at the Paris Opéra National in the past.

Info:
https://www.liceubarcelona.cat/ca/temporada-2018-2019/opera/litaliana-alger

https://www.liceubarcelona.cat/ca/temporada-2018-2019/opera/litaliana-algeri
**Ph: Varduhi Abrahamyan © J. Henry Fair

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Andrea Carè makes his debut at the Vienna Staatsoper The Italian tenor will sing Madama Butterfly at the main Vienna opera house

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Andrea Carè_ © Juan Carranza

The Italian tenor Andrea Carè has already performed in Helsinki and Stockholm this new season, and in December he will be making his debut at one of the most important shrines to opera in the world, the Wiener Staatsoper (Vienna State Opera). He will be taking the role of Pinkerton, for which he has received great acclaim, in Madama Butterfly (Puccini, performances on the 1st, 3rd and 7th December). The singer who, hails from Turin, explains that he is eagerly awaiting the time when he will “first tread the boards at one of the most important theatres in the world, the Vienna Opera House.” Opera-goers in the Austrian capital will be able to hear him singing one of the roles that has made him famous, which he performed for the first time in 2010 in Finland and which he has also sung in cities in Italy, Canada and Spain.

Later the Italian will return to the Théâtre Royale de La Monnaie/De Munt in Brussels with La Gioconda (29th, 30th January, 1st, 3rd, 5th, 6th, 8th, 10th, 12th February), an opera which he will perform again in April when he returns to the Gran Teatre del Liceu in Barcelona.

Info: https://andreacare.it

https://www.wiener-staatsoper.at/en/season-tickets/detail/event/966643932-ma
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**Ph: Andrea Carè © Juan Carranza

 

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