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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 7. OKTOBER 2021)

07.10.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 7.OKTOBER 2021)

WIENER STAATSOPER: UMBESETZUNG BEI „EUGEN ONEGIN“

BESETZUNGSÄNDERUNG IN »Eugen Onegin«

In der kommenden Vorstellungsserie von Eugen Onegin kommt es zu einer Umbesetzung:
 
Asmik 1
Asmik Grigorian (c) Algirdos Bakas
 
Anstelle der erkrankten Nicole Car übernimmt Asmik Grigorian die Rolle der Tatjana in den ersten beiden Vorstellungen am 15. und 18. Oktober.
Die drei verbleibenden Abende dieser Serie wird Elena Guseva singen (21., 24. und 26. Oktober).

Frau Grigorian ist an der Wiener Staatsoper in dieser Saison noch weitere zwei Male zu Gast: als Elisabeth in Don Carlo, dirigiert von Franz Welser-Möst (Wiederaufnahme im Dezember 2021) und als Manon Lescaut (Wiederaufnahme im Februar 2022).
Elena Guseva singt im Jänner 2022 im Haus am Ring die Lisa in der Wiederaufnahme von Tschaikowskis Pique Dame unter Valery Gergiev.

 
In der Onegin-Inszenierung von Dmitri Tcherniakov ist Andrè Schuen wieder in der Titelrolle zu erleben. Weiters singen Anna Goryachova die Olga, Bogdan Volkov den Lenski und Dimitry Ivashchenko den Fürst Gremin. Am Pult ist Tomáš Hanus.
 

Weitere Informationen zur Produktion finden Sie hier.

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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Der Mailänder „Barbiere“ ist deutlich finsterer als der Wiener. Ist im Hause Bartolo plötzlich die Armut ausgebrochen (kein Wunder bei einer so jungen Freundin)?

Zu personalintensiv – das ist meine Einschätzung der Lage.

barui

ZU INSTAGRAM mit weiteren „dunklen Fotos“.

—–

Anna Netrebko als Musetta in St.Petersburg (die ganze Szene)

Fritz Krammer: Ich habe die 6 Minuten jetzt bei Anna’s Schwester auf Instagram gefunden.

Achtung auch auf  die Gesten, einfach genial was die abzieht und dazu mit üppiger Stimme singt!

 

geni
Bitte untenstehenden Link anklicken

ZU INSTAGRAM -mit 6 Minuten VIDEO

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BENEFIZ WEIHNACHTSKONZERT 2021. Clemens Unterreiner & seine Ehrengäste

Mittwoch, 8.12.2021 um 19:00 Uhr

Lutherische Stadtkirche Wien
Dorotheergasse 18

HILFSTÖNE

Staatsopernbariton Clemens Unterreiner lädt nach der letztjährigen schmerzlichen Absage heuer wieder zu seinem traditionellen Benefiz Weihnachtskonzert für seine HILFSTÖNE. 

Er will damit auch ein Zeichen für Kunst, Kultur und LIVE Musik setzen, die unter Corona schon zu lange leiden mußten. 

Infos & Karten AB Ende Oktober ONLINE 

www.hilfstoene.at/tickets  

www.unterreiner.at & www.hilfstoene.at

Die Sicherheit für seine Künstler und das Publikum stehen bei ihm natürlich an erster Stelle. 

Alle Künstler sind geimpft oder rezent PCR getestet, alle Auflagen und Verordnungen werden selbstverständlich durch ein strenges Sicherheitskonzept umgesetzt und durch einen Sicherheitsbeauftragten des Wiener Roten Kreuzes gewährleistet um das Konzert in Sicherheit auch genießen zu können. 

Der Zutritt zum Konzert erfolgt ausschließlich nach den aktuell geltenden Coronaregelungen. 

Bitte notieren Sie sich schon den Termin – 8.12.2021 um 19 Uhr – in Kürze werden wir die Besetzung, alle Informationen und den Kartenlink auf unserer Homepage veröffentlichen.

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  1. „Sänger-Akademie Utting am Ammersee-Westufer“ vom 7.-15. Oktober 2021Utting | Fremdenverkehr in Utting am Ammersee, Tourismus Utting

In unserem schön gelegenen Landhaus mit Seeblick in Utting am Ammersee, beginnt heute die erste „Sänger-Akademie Utting am Ammersee-Westufer“.

Die Idee entstand in Zusammenarbeit mit Stelian Gheorghe (AIM Artists) einem ehemaligen Tenor, vor allem italienisches Fach, der sich vor einigen Jahren entschied, auf Künstler-Agent umzusteigen. Er ist der künstlerische Leiter der Sängerakademie und wird im Wesentlichen die Coaching Sessions leiten.

Die Sängerakademie findet in Partnerschaft mit der Musikuniversität Bukarest und dem Projektleiter Prof. Mihai Cosma statt, der drei Sänger und eine Pianistin bereitstellt. Die Wagner Verbände München und Nürnberg mit ihren Vorsitzenden Karl Russwurm und Agnes Simona Sires haben jeweils einen Stipendiaten zu uns geschickt. Mit den drei rumänischen und fünf Sängern aus Berchtesgaden, Nürnberg, München, Utting und Slowenien werden wir vom 7. -15. Oktober umfangreiche Lehreinheiten zum Operngesang anbieten. Kamila Akhmedjanova, Konzertpianistin und Assistentin des Chor-Direktors der Bayerischen Staatsoper, und Tobias Truniger, musikalischer Leiter des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, werden ebenfalls Coaching Sessions anbieten.

Am 14. Oktober wird in Utting die Generalprobe für das Abschlusskonzert am Tag darauf um 16 Uhr in Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim stattfinden, in dem vor allem Opernarien und -duette aus dem italienischen, französischen und deutschen Repertoire vorgetragen werden.

Das Konzert in Rosenheim wird mit einer kleinen Pause ca. zwei Stunden dauern. 

Am Klavier begleitet die rumänische Pianistin Teodora Tepes, die offizielle Pianistin unserer Sängerakademie.

Die Teilnehmer unserer Sängerakademie:

Julia Binek, Sopran – Österreich
Laura Braun, Sopran – Deutschland
Andrei Cocîrlea, Bariton – Rumänien
Andreea Carmen Marin, Sopran – Rumänien
Caren Maxerath, Sopran – Deutschland
Benjamin Pregl, Tenor – Slowenien 
Cristian Ruja, Bariton – Rumänien
Martin Summer, Bariton – Deutschland

Klaus Billand
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OPER FRANKFURT verschiebt Uraufführung „The People Out There“ von Hauke Berheide und Amy Stebbins 

die Oper Frankfurt bedauert sehr, die für 22. Dezember 2021 geplante Uraufführung der Oper The People Out There von Hauke Berheide und Amy Stebbins verschieben zu müssen. Aufgrund der coronabedingten Beschränkungen in den vergangenen Monaten konnten wichtige musikalische Experimentierphasen nicht stattfinden, die für den Kompositionsprozess unabdingbar sind. Die Oper Frankfurt freut sich darauf, dieses besondere Werk in einer der kommenden Spielzeiten zu realisieren.

Die Ersatzvorstellungen für The People Out There sind gerade in Abstimmung. Über aktuelle Änderungen informieren die Opern-Website (www.oper-frankfurt.de) und die bekannten Kanäle.

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OPER FRANKFURT: Premiere / Frankfurter Erstaufführung MASKERADE

Komische Oper in drei Akten von Carl Nielsen
Text von Vilhelm Andersen nach der Komödie (1724) von Ludvig Holberg
Neue deutsche Fassung von Martin G. Berger
auf der Grundlage der Linearübersetzung von Hans-Erich Heller
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Bayreuther Festspiele: Tobias Kratzer: „Wagners Pathos muss man nicht um  jeden Preis brechen“ | Augsburger Allgemeine
Tobias Kratzer. Copyright: Enrico Nawrath/Bayreuth

Musikalische Leitung: Titus Engel
Inszenierung: Tobias Kratzer
Bühnenbild und Kostüme: Rainer Sellmaier
Licht: Joachim Klein
Choreografie: Kinsun Chan
Chor: Tilman Michael
Dramaturgie: Konrad Kuhn
Jeronimus: Alfred Reiter Leonora: Monika Buczkowska
Magdelone: Susan Bullock Pernille: Barbara Zechmeister
Leander: Michael Porter Ein Nachtwächter / Meister der Maskerade: Božidar Smiljanić
Henrik: Liviu Holender Ein Maskenverkäufer: Danylo Matviienko
Arv: Samuel Levine Ein Magister: Gabriel Rollinson
Leonard: Michael McCown u.v.a.
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Mit freundlicher Unterstützung der Königlich Dänischen Botschaft, des Dänischen Kulturministeriumsund des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

Die komische Oper Maskerade von Carl Nielsen (1865-1931) fußt auf einer Komödie des „dänischen Molière“  Ludvig Holberg von 1724. Das Werk gilt als dänische Nationaloper, ist jedoch außerhalb Dänemarks eine Rarität.
Die Partitur verbindet Volksliedhaftes mit Mozart’scher Leichtigkeit, schwelgerischen romantischen Kantilenen und energiegeladenen Tänzen. Der Orchestersatz ist hochvirtuos und voller harmonischer und kontrapunktischer Überraschungen. Für die Neuinszenierung hat die Oper Frankfurt bei dem Übersetzer und Regisseur Martin G. Berger eine neue deutsche Versfassung in Auftrag gegeben, basierend auf einer Linearübersetzung von HansErich Heller. Sie überträgt die überbordende Reimflut des dänischen Librettos von 1906 in eine heutige, jedoch nicht platt aktualisierende Sprache und bringt den Wortwitz und die Situationskomik zum Blühen.

Dem reichen Großbürger Jeronimus ist die neue Mode der Maskenbälle suspekt: Da geraten die Identitäten ins Schwimmen, und die alte Ordnung droht zu verfallen. Sein Sohn Leander hat sich jedoch auf einer solchen Maskerade in eine unbekannte Schöne verliebt, und diese in ihn. Nun weigert er sich, den Plänen seines Vaters zu entsprechen und Leonora, die Tochter von Jeronimus’ Geschäftsfreund Leonard, zu heiraten. Insgeheim erliegt Leonard der Verführungskraft der Maskerade ebenso wie Jeronimus’ Frau Magdelone, der er auf dem Ball inkognito näherkommt. An der Seite von Leander ist sein Diener, der gewitzte Henrik. Er weiß mit jeder Lebenslage umzugehen und intrigiert geschickt für seinen Herrn. Am Ende stellt sich nach turbulenten Verwicklungen heraus, dass die Leander vom Vater zur Braut bestimmte Leonora eben die unbekannte Schöne vom Maskenball ist, der er ewige Liebe geschworen hat.

Die musikalische Leitung liegt bei Titus Engel, der 2013/14 an der Oper Frankfurt mit Telemanns Orpheus im
Bockenheimer Depot debütierte, 2016/17 gefolgt von Mozarts Betulia liberata am selben Ort. Weitere geplante Frankfurter Dirigate (La Damoiselle élue / Jeanne d’Arc au bûcher und Don Giovanni) mussten aufgrund der
Pandemie verschoben werden. Nach einem Gastspiel mit Wagners Lohengrin bei den Tiroler Festspielen Erl wird Titus Engel hier noch vor Nielsens Maskerade die erste Wiederaufnahme von Strauss’ Salome dirigieren.

Regisseur Tobias Kratzer legte mit Meyerbeers L’Africaine – Vasco da Gama (2017/18) und Verdis La forza del  destino (2018/19) aufsehenerregende Frankfurter Produktionen vor, 2019 gefolgt von Wagners Tannhäuser bei den Bayreuther Festspielen. Zu seinen jüngsten Arbeiten zählt Strauß’ Der „Zigeuner“baron an der Komischen Oper Berlin. Fast alle besetzten Sänger*innen sind Mitglieder des Ensembles, Opernstudios und Chors der Oper Frankfurt – mit zwei Ausnahmen: Susan Bullock (Magdelone), ab 2010/11 gefeierte Brünnhilde im Frankfurter Ring des Nibelungen, und Samuel Levine (Arv), der 2017 als Bertoldo in Trojahns Enrico sein Europa-Debüt im Bockenheimer Depot gab. Jüngst führten ihn Auftritte in Königskinder und Lohengrin nach Erl.

Premiere / Frankfurter Erstaufführung: Sonntag, 31. Oktober 2021, um 18.00 Uhr im Opernhaus

Weitere Vorstellungen: 4., 13., 20. (18.00 Uhr), 28. (18.00 Uhr) November, 2., 4. Dezember 2021
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr
Preise: € 15 bis 182 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
 
Karten sind bei den üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im Telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.
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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 7. – 13. OKTOBER 2021

Radioapparat | Europeana

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

9.10. IL BARBIERE DI SIVIGLIA (aus Wien, Aufnahme v. 28.9.) Radio 4Hilversum-19 Uhr
MOZART UND SALIERI (aus Berlin, Aufnahme v. 16.8.) Deutschlandradio-19.05 Uhr
ELISABETTA, REGINA D’INGHILTERRA (aus Pesaro, Aufnahme v. 11.8.) ORF Ö1- 19.30 Uhr
RIGOLETTO (aus London, Aufnahme v. 13.9.) BBC 3-19.30 Uhr
MACBETTO (aus Wien, Aufnahme v. 10.6.) RAI 3-20 Uhr
VIVA LA MAMMA (aus Madrid, Aufnahme v. 9.6.) HR 2-20 Uhr
10.10. DER KAISER VON ATLANTIS (Live aus München) Bayern 4-19 Uhr
ANDROMEDA UND PERSEUS (aus Köln, Aufnahme v. 11.6.) WDR 3-20.04 Uhr
13.10. TURANDOT (Live aus New York) MET-STREAM-0.55 Uhr

EMPFANGSMÖGLICHGKEIT ÜBER DAS INTERNET
ORF – Ö 1 http://oe1.orf.at/
Bayern 4 https://www.br-klassik.de/index.htmlHR 2 http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/
WDR 3 http://www1.wdr.de/radio/wdr3/index.htmlSWR 2 http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html
Deutschlandradio http://www.deutschlandradiokultur.de/startseite.197.de.html
RAI 3 http://www.radio3.rai.it/dl/radio3/programmi/PublishingBlock-61ab4215-547b-4563-8b1f-8932531e5469.html
Radio Suisse R. https://www.rts.ch/
Radio 4Hilversum https://www.nporadio4.nl/gids-gemist
VRT Klara http://www.klara.be/
RNE Clasica Madrid http://www.rtve.es/radio/radioclasica/programacion/
MET-Stream http://www.metopera.org/Season/Radio/Free-Live-Audio-Streams/
BBC 3 http://www.bbc.co.uk/radio3/programmes/genres/music/classical/opera/all
France Musique https://www.francemusique.fr/opera

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.
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WÜRZBURG: ROMEO UND JULIA ALS BELCANTO-DRAMA. VINCENZO BELLINIS I CAPULETI E I MONTECCHI AM MAINFRANKEN THEATER

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Leihen dem berühmtesten Liebespaar der Geschichte Gestalt und Stimme: Akiho Tsujii (Giulietta) sowie Anna Pennisi (Romeo) | Foto: Nik Schölzel

 Am 10. Oktober präsentiert das Mainfranken Theater Würzburg mit Vincenzo Bellinis Romeo-und-Julia-Oper Die Capulets und die Montagues die Geschichte des wohl berühmtesten Liebespaares der Weltliteratur. In den Hauptrollen brillieren Akiho Tsujii (Giulietta) sowie alternierend Anna Pennisi und Marzia Marzo (Romeo).

Bellinis Oper fokussiert die Tragödie von Romeo und Julia auf lediglich fünf Personen. Gegenüber der Version Shakespeares, die ganz um die tragische Liebesgeschichte kreist und mit dramaturgischen Verwicklungen und Nebenfiguren angereichert ist, rückt bei Bellini und seinem Librettisten Felice Romani die seit Generationen bestehende Feindschaft der Familien Capulet und Montague ins Zentrum des Geschehens. Romeo und Julia sehen sich von Anfang an einer feindseligen Männerwelt gegenüber, ihre Liebe hat keine Chance. „In der verdichteten Dramaturgie hin auf die finale Katastrophe geht es eben nicht nur um zwei große Namen der europäischen Literaturgeschichte, sondern auch um die Neigung zu Selbstauflösung und Selbstzerstörung“, so Regisseur Mario Pavle del Monaco – seit 2017 Regieassistent am Mainfranken Theater –, der mit dieser Inszenierung sein Regiedebüt auf der großen Opernbühne gibt.

Ein Belcantofest – faszinierend und ungewöhnlich

Bellinis sechste Oper I Capuleti e i Montecchi zählt zum Genre des „Melodramma tragio“; einer tragischen Spielart der italienischen Oper, die sich bewusst von der Tradition Gioachino Rossinis, des unumstrittenen Meisters der komischen Oper im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts, zu distanzieren sucht. Den Auftrag für das Werk erhielt Bellini vom Teatro La Fenice in Venedig, wo er sich Anfang 1830 für die Neueinstudierung seines Piraten aufhielt. Bereits am 11. März desselben Jahres ging dort die erfolgreiche Uraufführung der Capulets und Montagues über die Bühne.
Neben den unvergleichlichen melodischen Linien ist es nicht zuletzt die reizvolle Besetzung der Protagonisten mit Sopran (Giulietta) und Mezzosopran (Romeo), die der Partitur eine besondere Farbe verleiht. „Der Belcanto verlangt einen Singstil, der die Emotionen durch schönen Gesang und mit perfekter Technik ausdrückt. Das mit der körperlichen Aktivität auf der Bühne zu verbinden, ist eine enorme Herausforderung,“ so Sopranistin Akiho Tsujii, die der Partie der Giulietta Gestalt und Stimme verleihen wird.

Neben Akiho Tsujii sind in diesem großen Belcantofest Marzia Marzo und Anna Pennisi (Romeo), Roberto Ortiz und Mathew Habib (Tebaldo) sowie Hinrich Horn (Lorenzo) und Igor Tsarkov (Capellio) aus dem Opernensemble des Mainfranken Theaters in den weiteren Hauptrollen zu erleben. Für das Bühnen- und Kostümbild zeichnen Catharina Bornemann und Julia Katharina Berndt verantwortlich. Das Philharmonische Orchester Würzburg spielt unter der Leitung von Generalmusikdirektor Enrico Calesso.

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