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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 5. SEPTEMBER 2019)

05.09.2019 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 5. SEPTEMBER 2019)

HEUTE IN DER WIENER STAATSOPER: „LES CONTES D’HOFFMANN“


Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Dirigent Frédéric Chaslin
Inszenierung Andrei Serban
Ausstattung Richard Hudson
Choreographie Niky Wolcz
 
Hoffmann Dmitry Korchak
Muse/Nicklausse Gaëlle Arquez
Lindorf/Coppélius/Miracel/Dapertutto Luca Pisaroni
Andrès/Cochenille/Frantz/Pitichinaccio Michael Laurenz
Olympia Olga Peretyatko
Antonia Olga Peretyatko
Giulietta Olga Peretyatko
Stimme der Mutter Zoryana Kushpler
Spalanzani Igor Onishchenko
Nathanaël Lukhanyo Moyake
Crespel Dan Paul Dumitrescu
Luther Alexandru Moisiuc
Hermann Samuel Hasselhorn
Schlémil Clemens Unterreiner
Drei Frauen im Epilog Olga Peretyatko
  Margarita Gritskova
  Diana Nurmukhametova

DIE WIENER STAATSOPER HAT WIEDER  GEÖFFNET, DAS RITUAL BEIM BÜHNENEINGANG IST, WIE ES IMMER WAR!


Gedränge vor dem Ausgang/Eingang nach „La Traviata. Das sind die eher Ungeduldigen. Foto: Esther Hatzi


Ein Sängerstar kommt: Thomas Hampson. Foto: Esther Hatzi


Vor dem Arcadia-Shop warten die Geduldigen. Foto: Esther Hatzi
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ANNA NETREBKO IN BERLIN


Netrebko in Berlin. Foto: Instagram
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Daniel Barenboims ehemalige Orchestermanagerin wirft dem Dirigenten einen körperlichen Übergriff vor – und der Leitung der Berliner Staatsoper, dass sie ihre Beschwerde nie ernst genommen hat.

 

Am Samstag, den 17. März 2018 gegen 11:20 Uhr suchte Laura Eisen Daniel Barenboims Garderobe in der Staatsoper Unter den Linden auf. Die Orchestermanagerin der Staatskapelle Berlin wollte mit dem Dirigenten eine Besetzungsänderung in den Flöten für die bevorstehenden Endproben von Verdis Oper Falstaff besprechen. Nach Aussage Eisens, die sie im Juni 2019 gegenüber ihrem Anwalt macht und an Eides statt versichert, war Barenboim bereits wütend auf sie, als sie das Zimmer betrat. »Er schrie mich an, ich solle den Raum verlassen und er könne mir nicht mehr vertrauen«, schreibt Eisen. »Als ich dazu etwas sagen wollte, kam er auf mich zu, packte mich mit beiden Händen zwischen Schultern und Hals und schüttelte mich. Dabei schrie er mich an, dass ich verschwinden solle. Ich war geschockt, trat zwei Schritte zurück Richtung Tür und verließ direkt den Raum. Ich erinnere mich an den Gesichtsausdruck von Herrn Barenboim, der in dem Moment meines Zurückweichens selbst schockiert über sein Handeln zu sein schien.« Am Abend nach dem Vorfall, so Eisen gegenüber VAN, fühlte sie sich »schrecklich«. »Ich dachte: ›Bin ich im falschen Film?‹…

https://van.atavist.com/nach-wie-vor
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FRANKFURT: LIEDERABEND JAKUB JÓZEF ORLINSKI (Michal Biel) am 3.9.2019


Jakub Józef Orliński (Countertenor) und Michał Biel (Klavier) bei ihrem Frankfurter Liederabend (Foto: Barbara Aumüller)

ZUM BERICHT von Gerhard Hoffmann

BRANDNEUE NACHRICHT: Jakub Józef Orlińskis CD „Anima Sacra“ gewinnt Opus Klassik 2019
https://imgartists.com/news/congratulations-to-jakub-jozef-orlinski-franz-welser-most-winners-at-the-2019-opus-klassik-awards/


Jakub Józef Orliński (Countertenor) und Michał Biel (Klavier) bei ihrem Frankfurter Liederabend (Foto: Barbara Aumüller)
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Spielzeitbeginn am Stadttheater Klagenfurt mit Tannhäuser (Premiere am 19.9.

Bildergebnis für stadttheater klagenfurt tannhäuser
Foto Ines Doujak


und einer Langen Nacht der kurzen Musik und Peter Handke

Die neue Saison am Stadttheater Klagenfurt wird am 19. September 2019 mit Wagners romantischer Oper Tannhäuser in der Regie des Franzosen David Bobée und unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Nicholas Carter eröffnet. Marco Jentzsch feiert in Klagenfurt sein Debüt in der Rolle des Tannhäuser. Pralle Lebenslust im Venusberg, züchtiger Minnesang auf der Wartburg, körpervernichtende Buße auf der Pilgerreise nach Rom – Tannhäuser sucht die Extreme der menschlichen Existenz, wird aber vom Überdruss nicht verschont. Doch auch nach einem utopischen Happy End bleibt das schale Gefühl, dass mehr Fragen als Antworten im Raum stehen.

Mit der Langen Nacht der kurzen Musik öffnen wir am Tag nach der Tannhäuser – Premiere einmal mehr allen Musikgenres Tür und Tor: Ein musikalischer Rundgang führt von Klassik über Jazz bis hin zum Pop. Mit dabei:
Kärntner Sinfonierochester, Musikschule Klagenfurt, KLOK feat. Clara Montocchio, Frank Fusion feat. Michael Erian,
Little Big Sea, Bianca Muggleton & Alexander Gergelyfi, Orfej Simic & Eva Simic-Nemeth, Singakademie Carinthia,
Kammerchor Klagenfurt, Singing Stars. Lassen Sie uns gemeinsam die neue Spielzeit feiern! EINTRITT FREI!

Die Schauspielsaison startet am 10. Oktober 2019 mit Peter Handkes Stück ohne Worte Die Stunde da wir nichts voneinander wußten in Koproduktion mit den Vereinigten Bühnen Bozen und der KULA Compagnie. Es spielt allein mit der Poesie der Bewegung, der Zeichen, der Körper, des Lichts, der Farben, des Bildes. Hauptakteur des Werkes ist ein Platz in irgendeiner Stadt, in irgendeinem Land. Er wird zur Bühne des Alltäglichen, zum Schauplatz der Menschen, die ihn queren. Robert Schuster, der 2012 mit internationalen SchauspielerInnen die KULA Compagnie gründete, setzt die Begegnungen der 12 Akteure, die im Laufe des Stücks einen mehrere hundert Figuren umfassenden Kosmos erschaffen, in Szene.

Die lange Nacht der kurzen Musik mit freundlicher Unterstützung von Wiener Städtische, Vienna Insurance Group

Theaterkasse Tel +43 (0) 463 54064, kartenkasse@stadttheater-klagenfurt.at

www.stadttheater-klagenfurt.at
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HEUTE: Natalia Ushakova in der Sommerarena Baden

Sommerarena (19,30 h)


Natalia Ushakova. Foto: Max Tschann

Zu hören ist ein Arienmix der Sonderklasse im stimmungsvollen Ambiente der Sommerarena!
Eine Veranstaltung der Firma Cayenne Marketingagentur GmbH.

Karten an der Abendkassa!
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HEUTE: MUSIKSOMMER SEMMERING

5. September 2019 I 19.30 Uhr I Hermann Beil liest Thomas Bernhard I Südbahnhotel I Wittgensteins Neffe – Eine Freundschaft

Tatsächlich ist dieses 1982 erschienene Buch das eindringliche Dokument einer ungewöhnlichen, sehr besonderen Freundschaft des österreichischen Dichters mit dem „verrückten“ Paul Wittgenstein, dem Neffen des Philosophen Ludwig Wittgenstein. Das Buch ist gleichermaßen eine Studie, ein Bericht, eine Erzählung, eine groteske Tirade und eine bohrende Erinnerung über Höhen und Tiefen dieser Freundschaft. Es ist ein Buch voll bitteren Gelächters und voll von melancholischem Schmerz. In einer bohrenden, rhythmisch hämmernden, vorwärtstreibenden Sprache notiert Thomas Bernhard die ganze Verrücktheit dieser Freundschaft, eine Freundschaft, die existenzerrettend und zugleich gefährdend war. Die Geschichte dieser Freundschaft erreicht eine verzweifelte Intensität, die für den Leser (oder Zuhörer) unabweisbar ist. Laut Marcel Reich-Ranicki hat der Grantler und „Übertreibungskünstler“ Thomas Bernhard nie menschenfreundlicher, nie zärtlicher geschrieben. 
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WIEN: Eine herzliche EINLADUNG zum KONZERT  am Donnerstag den 12 September um 19:30 Uhr Festsaal, Amtshaus 20. Bezirk

1200 Wien Brigittaplatz 10 (Zufahrt mit U4, Straßenbahn 33, 31 und 5 )

Eintritt frei, in der Pause ein Glas Wein

Auf dem Programm Werke von Maria Szymanowska, Franz Xaver Mozart

Interpretiert von Violetta Kowal (Sopran) und Stephan Möller (Klavier)

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EINIGE KÜNSTLERNACHRICHTEN (Agentur Amman)

Aleš Briscein ist der Lenskij der Wiederaufnahmen Eugen Onegin an der Komischen Oper Berlin unter Ainãrs Rubiķis am 30. August und 8., 13., 20., 27. September. Es folgt eine Serie von Konzerten mit Aufführungen von Janaceks Glagolitischer Messe in Prag unter Petr Altrichter am 2., 3., 4. Oktober sowie in der Londoner Barbican Hall mit dem London Symphony Orchestra unter Sir John Eliot Gardiner am 20. Oktober.

Stephen Gould tritt anlässlich des ersten Dresdner Opernballs in St. Petersburg am 31. August auf, am 9. September ist er mit Auszügen aus Wagners Götterdämmerung unter Marc Alberecht bei den BBC Proms zu hören. Es folgen Bacchus in Ariadne auf Naxos an der Staatsoper Hamburg unter Kent Nagano am 14., 25. und 29. September sowie an der Wiener Staatsoper unter Michael Boder am 6., 8. und 11. Oktober.

Rachel Harnisch ist in Sachen Gustav Mahler unterwegs: am 7. September singt sie das Sopransolo in der 4. Symphonie beim Zermatt Festival und unter John Axelrod im Rahmen des Festivals Mito am 18. September im Teatro del Verme in Mailand und am 19. September im Auditorium RAI Arturo Toscanini in Turin. In Taipeh gastiert sie unter Eliahu Inbal als Mater gloriosa in Mahlers 8. Symphonie am 20. Oktober, mit Mahler 2. Symphonie am 25. und 27. Oktober sowie mit Mahler 4. Symphonie und Liedern aus Des Knaben Wunderhorn am 3. November.

Daniel Kirch ist der Tristan der Neuproduktion Tristan und Isolde an der Oper Leipzig unter Ulf Schirmer. Die Premiere findet am 5. Oktober statt, weitere Aufführungen folgen u.a. am 12. Oktober und 10. November. An der Bayerischen Staatsoper München übernimmt er die Partie des Francisco Borgia in Ernst Kreneks Karl V. unter Erik Nielsen am 16., 19. und 21. Oktober.

Julia Kleiter gibt ihr Debüt an der Staatsoper Hamburg als Donna Anna in einer Neuproduktion Don Giovanni unter Adam Fischer am 20. Oktober mit Folgevorstellungen am 23., 26., 29. Oktober und 3.,6., 9. November.

Jochen Kupfer ist mit Beethovens 9. Symphonie am 30. September in der Philharmonie in Luxembourg und am 4./5. Oktober im Opéra Théâtre in Clérmont-Ferrand unter Christoph König zu hören. In Budapest gastiert er mit Mendelssohn-Batholdys Paulus unter György Vashegyi am 26. Oktober.

Mingjie Lei singt den Ferrando in konzertanten Aufführungen Così fan tutte mit dem Chor und Orchester musicAeterna unter Teodor Currentzis am 1. September in der Staatlichen Akademischen Kapelle in St. Petersburg, am 3. September in der Glocke in Bremen, am 9. September im Konzerthaus Wien und am 15. September beim Lucerne Festival. Ebenfalls in Luzern ist er zusammen mit Cecilia Bartoli und auch unter Teodor Currentzis am 13. September in einem Mozart-Konzert zu erleben. In Stuttgart übernimmt er in den Wiederaufnahmen von Henzes Der Prinz von Homburg am 22. September sowie 11., 20.,26. Oktober erneut den Ersten Offizier.

Federica Lombardi singt die Donna Elvira in konzertanten Aufführungen Don Giovanni mit dem Chor und Orchester musicAeterna unter Teodor Currentzis im Konzerthaus Wien am 7. September und beim Lucerne Festival am 14. September. Sie gibt ihr Hausdebüt an der Staatsoper in Hamburg in derselben Partie in einer Neuproduktion Don Giovanni unter Adam Fischer am 20. Oktober mit Folgevorstellungen am 23., 26., 29. Oktober und 3.,6., 9. November.

Stefan Margita kehrt als Friedrich Wilhelm für die Wideraufnahmen Der Prinz von Homburg am 22. September sowie am 11., 20. und 26. Oktober nach Stuttgart zurück.

Johan Reuter singt in Kopenhagen die Titelpartie in Hans Abrahamsen’s Snedronningen (Schneekönigin) unter der musikalischen Leitung von Robert Houssart am 13., 16., 19. Oktober und 29. November. Im Moskauer Tschaikowski-Saal gastiert er als Wotan in einer konzertanten Aufführung von Das Rheingold unter Vladimir Jurowski am 30. Oktober.

Matthias Stier tritt ein Festengagement an der Oper Leipzig an, wo er sich am 22. September als Nemorino in einer Neuproduktion Elisir d’Amore in der Regie von Rollando Villazon dem Publikum vorstellen wird. Weitere Partien, die er in seiner ersten Spielzeit in Leipzig singen wird, sind u.a. Melot in einer Neuproduktion Tristan und Isolde, Tamino in einer Neuproduktion Die Zauberflöte und zum Abschluss der Saison die Partie des italienischen Sängers in einer Neuproduktion Capriccio.

Aušrine Stundyte gibt ihr Hausdebüt an der Wiener Staatsoper in der Titelpartie Salome unter Dennis Russell Davies am 27. September. Weitere Vorstellungen dieser Wiederaufnahmen finden am 1. und 4. Oktober statt. Am 17. Oktober ist sie in Baltimore und am 20. Oktober im Wiener Konzerthaus in Hindemiths Sancta Susanna unter Marin Alsop zu erleben.

Anne-Fleur Werner gibt ihr Partiedebüt als Rezia in einer Neuproduktion von Webers Oberon unter der musikalischen Leitung von Ido Arad am Landestheater Salzburg. Die Vorstellungen finden am 21., 28. September, 1., 12., 17., 20., 23. Oktober, 15., 17., 19. November und 18., 20. Dezember statt.
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Am 1. Oktober erscheint im Holzbaum Verlag das Buch WITZVORLAGEN von Michi Brezel: http://www.holzbaumverlag.at/witzvorlagen

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Der Dresdner Michi Brezel – einer der vielversprechendsten Zeichner zurzeit – präsentiert in seinem Debütwerk Cartoons über Kerzen die kurz vorm Burnout stehen, Neujahrsvorsätze von rauchenden Vulkanen, Schnecken, die sich aus ihrem Haus ausgesperrt haben und anderes schräges Zeug.

Bibliografie:
Michi Brezel: Witzvorlagen
48 Seiten, Softcover, EUR 5,00
ISBN 978-3-902980-85-4

Ab 1. Oktober überall wo es Bücher gibt und auf holzbaumverlag.at!
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ZDFinfo Doku Macht und Machenschaften – Milliardengeschäft Steuerhinterziehung

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ZUR DOKUMENTATION

Am Montag habe ich von einem Trainings-Freund gehört, dass man bei einer privaten Insolvenz nur 1 Jahr seinen Hauptwohnsitz nach Frankreich ummelden muss, dann ist die private Insolvenz dann auch wieder für Deutschland gegessen oder dass man auch seinen Wohnsitz nach GB verlegen kann und dort statt Steuern einfach 2.500 Pfund an die Queen zahlt, womit man dann auch seine Jahressteuern beglichen hat.

Man muss sich dann nur das Jahr Frankreich oder England gönnen können; mit Geld kein Problem, auch wenn es dein oder mein Steuergeld ist.

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