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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 4. OKTOBER 2018)

04.10.2018 | Aktuelles
INFOS DES TAGES  (DONNERSTAG, 4. OKTOBER 2018)
 
WIENER STAATSOPER: MATINEE UND ERSTE SZENENFOTOS LES TROYENS. Premiere am 14. 10.2018

Matinee zur Premiere von Les Troyens (7. Oktober um 11 h)

Mit Hector Berlioz’ Les Troyens eröffnet die Wiener Staatsoper am Sonntag, 14. Oktober 2018 den Premierenreigen in der Jubiläumssaison 2018/2019. Eine Woche vor dem Premierentermin – am Sonntag, 7. Oktober 2018 (11.00 Uhr im Großen Haus) – laden die Staatsoperndramaturgen Dr. Andreas Láng und Dr. Oliver Láng zur Einführungsmatinee mit einer umfangreichen Vorstellung der Premierenproduktion, des monumentalen Werkes und des Komponisten. Gäste und Gesprächspartner an diesem Vormittag sind u. a. der Regisseur von Les Troyens Sir David McVicar, zahlreiche SolistInnen: „Enée“ Brandon Jovanovich, „Chorèbe“ Adam Plachetka, „Hylas“ Benjamin Bruns, „Anna“ Szilvia Vörös, „Narbal“ Jongmin Park, „Panthée“ Peter Kellner, „Schatten des Hector“ Anthony Schneider sowie Staatsoperndirektor Dominique Meyer.

Benjamin Bruns, Adam Plachetka, Szilvia Vörös, Peter Kellner und Anthony Schneider werden, am Klavier begleitet von Cécile Restier, bei dieser Matinee musikalische Ausschnitte aus der Premierenproduktion präsentieren.

Karten à € 8,- und € 12,- erhältlich an den Bundestheaterkassen

sowie unter www.wiener-staatsoper.at

 
Szene 8. Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Szene 13. Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Szene 17. Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Szene 75. Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn
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OPER GRAZ: Haarige Angelegenheiten – morgen kehrt der „Barbier“ zurück!
 

Copyright: Oper Graz
 
Axel Köhlers pointenreiche Inszenierung in der prächtigen Ausstattung von Okarina Peter und Timo Dentler kehrt wieder auf den Spielplan der Oper Graz zurück. Als Rosina ist abermals Anna Brull – die just für diese Interpretation beim Österreichischen Musiktheaterpreis als „Bester weiblicher Nachwuchs“ ausgezeichnet wurde – zu erleben. Tansel Akzeybek ist einmal mehr ihr Graf Almaviva; doch in der Titelpartie ist erstmals der polnische Bariton Dariusz Perczak zu sehen, der dem quirligen Barbier neue Facetten abgewinnen wird. Als Basilio, der die Inkarnation der Verleumdung ist, gastiert erstmals Michael Hauenstein an der Oper Graz.

Ab 5. Oktober 2018, 19.30 Uhr
Der Figaro kehrt zurück! Vorstellungen bis 20. Dezember 2018

Info & Tickets
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AKTUELL BEIM ONLINE-MERKER: DIE „GEBURTSTAGE IM OKTOBER 2018“ SIND ONLINE

27.10. Edda MOSER wird 80

 Tochter des Musikwissenschaftlers Hans Joachim Moser (1889-1967). Gesangstudium bei Hermann Weißenborn und bei Gerty König in Berlin. 1962 debütierte sie als Kate Pinkerton in »Madame Butterfly« am Deutschen Opernhaus Berlin. Sie sang ein Jahr lang als Choristin am Stadttheater von Würzburg und war seit 1964 nacheinander an den Stadttheatern von Hagen (Westfalen) und Bielefeld sowie am Theater des Westens in Berlin tätig. 1967 begegnete sie bei einem Gastspiel am Staatstheater von Braunschweig dem Komponisten Hans Werner Henze, der sie veranlasste, bei einem Konzert in London die Soli in zwei seiner Kantaten zu singen. Durch Herbert von Karajan wurde sie für die Salzburger Osterfestspiele verpflichtet…

ZU DEN GEBURTSTAGEN OKTOBER 2018
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DRESDENS INTENDANT PETER THEILER ZUR REKONSTRUKTION VON INSZENIERUNGEN AUS VERGANGENEN ZEITEN

Exklusiv-Interview Peter Theiler, Intendant Semperoper Dresden,  Dresden
Peter Theiler. Copyright: Semperoper Dresden/ Matthias Creutziger

Peter Theiler: „Die Rekonstruktion von Inszenierungen aus vergangenen Zeiten ist für mich eine fragwürdige Geschichte“

Der gebürtige Schweizer Peter Theiler ist seit dieser Spielzeit Intendant an der Semperoper Dresden. Zuvor war er von 2008 an Staatsintendant in Nürnberg. „Dresden ist eine wunderbare Stadt, und ich freue mich mit der wunderbaren Staatskapelle und Christian Thielemann zusammenzuarbeiten – hier erwartet mich ein bestens aufgestellter Betrieb“, sagt Peter Theiler im Exklusiv-Interview mit klassik-begeistert.de .
Kirsten Liese berichtet aus Dresden.
Klassik begeistert

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Herbsttage Blindenmarkt 2018: DIE ROSE VON STAMBUL. Premiere am 5.10.

Operette von Leo Fall

5.-28. Oktober 2018, Ybbsfeldhalle Blindenmarkt

Foto von Lukas Beck
Andreja Zidaric, Iurie Ciobanu. Copyright: Lukas Beck/ Herbsttage

Heuer steht eine große klassische Operette auf dem Programm: Leo Falls Meisterwerk „Die Rose von Stambul“. Mit seinen Balletteinlagen und seinen Ohrwürmern wie dem Tenor-Hit „Rose von Stambul“ oder „Ein Walzer muss es sein“ wird dieses Stück bezaubern. Die Regie übernimmt Isabella Gregor, die musikalische Leitung liegt in den Händen von Operettenspezialist Kurt Dlouhy. Zahlreiche Publikumslieblinge und ein opulentes Bühnenbild garantieren einen Ohren- und Augenschmaus.

mit Andreja Zidaric, Verena te Best, Christiana Bruckner, Susanna Hirschler, Iurie Ciobanu, Lorenz Bodner, Claus J. Frankl, Marcus Ganser, Roman Martin u.a.

Ballett und Chor der Herbsttage Blindenmarkt

Kammerorchester Ybbsfeld

Intendanz: Michael Garschall
Musikalische Leitung: Kurt Dlouhy
Inszenierung: Isabella Gregor

www.herbsttage.at

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Wien: Absage „Gondeln in Wien“ (Grand-Hotel am 11.10.)
Das bei uns angekündigte Konzert „Gondeln in Wien“ (Grand-Hotel am 11.10.) musste wegen des Ausfalls von Sponsoren abgesagt werden!
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HEUTE IM SCHLOSS SCHÖNBRUNN:
 
Die Gr0ße Galerie im Schloss Schönbrunn ist jener historische Saal, in dem der junge Mozart Maria Theresia vorgespielt hat.
Eine Spende von 15 Euro wird erwartet!

Im prachtvollsten Saal des Schloß Schönbrunn, wo einst der sechsjährige Wolfgang Amadeus Mozart vor Maria Theresia musizierte, findet am 4. Oktober 2018 ein Konzert zugunsten von Kindern in einigen der ärmsten Länder der Welt statt:

Junge Musiker im Alter zwischen 14 und 24 Jahren, viele von ihnen Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, wollen mit ihrer Musik Kindern, die wegen Hunger nicht zur Schule gehen können, den leeren Teller füllen und ihnen gemeinsam mit dem Publikum den Besuch des Unterrichts und den Erwerb von Bildung ermöglichen.

Die jungen Künstler freuen sich darauf, uns mit ihren Interpretationen zu begeistern und unsere Herzen für die Bedürfnisse von Kindern, die ohne unsere Hilfe keine Zukunft hätten, zu öffnen.

Mary`s Meals dankt der Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H herzlich für die Möglichkeit, dieses einzigartige Konzert heuer bereits zum vierten Mal in diesem außerordentlichen Ambiente abhalten zu dürfen.

Stargast: Schauspieler Johannes Silberschneider
Musikalische Leitung: Alma Sauer

Künstler: Fabian Mittermayer
Kiron Atom Tellian
Christine Stelzer
Filip Trifu
Judith Sauer
Arton Trio
Maria Stelzer
Franz Joseph Yang
Harmonics,
Therese Stelzer

Info: www.marysmeals.at

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INHALTSVERZEICHNIS HEFT-MERKER OKTOBER 2018

Werden Sie Mitglied beim Merker-Verein . INFOS

Der Online-Merker und „Der neue Merker“ – Heft sind rechtlich unterschiedliche Medien! Die Bestellung/ Mitgliedschaft bezieht sich auf die Print-Ausgabe!

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WIEN/ HEUTE „GALLERY WALK mit Johannes Deutsch

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Liebe und sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte nochmals auf meine Führung heute um 18 Uhr 30 (und auch später bis 21 Uhr) über den neuen Klangteppich im Haus der Musik im Rahmen des GALLERY WALK hinweisen www.gallerywalk.at/programme/

ich freue mich auf Ihr Kommen VIENNA CITY GALLERY WALK !

Mit lieben Grüßen, Johannes Deutsch

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KUNSTUNIVERSITÄT GRAZ: Künstlergespräch mit Chris Merritt

Der Kunstuniversität Graz ist es gelungen, den US-amerikanischen Opernsänger Chris Merritt, einen der weltweit bedeutendsten Tenöre und Rossini-Interpreten, für eine Masterclass zu gewinnen. Im Vorfeld seiner Arbeit mit den Gesangstudierenden steht Merritt für ein öffentliches Künstlergespräch zur Verfügung.

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Chris Merritt

  1. Oktober 2018, 20.00 Uhr
    Reiterkaserne, Ira-Malaniuk-Saal, Leonhardstraße 82-84
    Eintritt frei!

Chris Merritt studierte Klavier, Gesang, Tanz und Schauspiel an der Universität von Oklahoma City, an welcher er auch seinen ersten Bühnenauftritt absolvierte. Sein offizielles Operndebüt hatte er 1975 am Opernhaus von Santa Fe. Von 1978 bis 1981 war er am Salzburger Landestheater engagiert und von 1981 bis 1984 am Augsburger Stadttheater.

Als freischaffender Sänger spezialisierte sich Chris Merritt besonders auf die Partien des Belcantorepertoires, mit den schwierigen Tenorrollen in den Opera seria-Werken von Gioacchino Rossini feierte er weltweit an fast allen führenden Opernhäusern große Erfolge. Beim renommierten Rossini Opera Festival in Rossinis Geburtsstadt Pesaro hatte er zahlreiche Auftritte, an der Mailänder Scala sang er unter Leitung von Riccardo Muti in zwei Saisoneröffnungspremieren sowie in der Premiere von La donna del lago (Rossini) – ebenfalls unter Riccardo Muti.
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WIEN/ KUNSTHISTORISCHES MUSEUM: Falsche Tatsachen – Das Privilegium Maius und seine Geschichte

Ab 16.10. 2018

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Copyright: Kunsthistorisches Museum

Der Wunsch, mit Hilfe falscher Behauptungen Tatsachen zu schaffen, ist nicht nur in unserer Zeit allgegenwärtig, sondern wohl so alt, wie die Menschheit selbst. Er liegt auch der bekanntesten Urkundenfälschung der österreichischen Geschichte zugrunde, welche das Selbstverständnis des Hauses Habsburg im Gefüge der politischen Großmächte Europas bis 1918 wesentlich prägte und als Schöpfung eines jungen und ehrgeizigen Politikers bis heute fasziniert: dem sog. „Privilegium Maius“.

Alle fünf Teile dieses Dokumentenkomplexes, den Herzog Rudolf IV. der Stifter (1339-1365) in Auftrag gab, werden mit dieser Ausstellung im Jahr des Europäischen Kulturerbes erstmals überhaupt gemeinsam gezeigt. Ergänzt wird die Präsentation durch so spektakuläre Leihgaben, wie einem Exemplar der zum UNESCO-Weltdokumentenerbe gehörigen „Goldenen Bulle“ oder dem Standbild Rudolfs IV. vom Singertor am Stephansdom.

Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums in Kooperation mit dem Österreichischen Staatsarchiv.
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Kultur auf der Messe Brünn: Von Tschechiens Jugendstil-Ikone Alfons Mucha bis zum Roboter YuMi 


Copyright: Brünner Messe

Anno dazumal – soll heißen vor hundert und mehr Jahren, zu des Kaisers Zeiten – ist es eine Kulturachse gewesen. Von Wien Richtung Brünn und umgekehrt. Heute gibt es eine gut funktionierende Wirtschaftsachse zu dem östlichen Nachbarn. Wäre schön, wenn Wien auch heute noch etwas kulturell Wertvolles an dieses nahe Ziel exportieren könnte. Ist nicht so: Die Stadt Wien, auf die große Tradition vergangener Tage zurück blickend, hat sich zu einem wohlhabenden Importeur von Kunst und Künstlern rückentwickelt (aktuell: die desolaten Wiener Festwochen, die einkaufsverrückten Musicalbühnen der Stadt, anderes mehr). Immerhin werden von Österreich dem wirtschaftlich aufgeblühten Tschechien nach wie vor Top-Produkte wie moderne Maschinenbau-Techniken oder Auto-Zulieferungen serviert. Die Wirtschaftsachse ist nach wie vor im sehr gutem Zustand. Aufgepasst aber, Tschechien (mit dem wenigsten Arbeitslosen in der gesamten EU) ist zum Hightech-Land geworden: Die eigenen Firmen des Landes expandieren, erweisen sich höchst kreativ bei der Findung moderner Technologien wie etwa Nano-Fasern oder einer neuen Roboter-Generation. YuMi oder ARCOR lassen surrend grüßen. Andererseits aber: Auch China streckt seine Hände hierher aus.

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Alfons Mucha. Foto: Mucha Foundation

Brünn setzt mit einigem Aufwand in der Tourismuswerbung mit Lockrufen für seine modernen Bauten des frühen 20. Jahrhunderts, etwa die Villa Tugendhat. Oder auch die eleganten Jugendstil-Hallen auf dem Brünner Messegelände zählen zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Und Veletrhy Brno, die weltweit werbende Messe Brünn, zeigt auf ihrer immens ausgedehnten Anlage bis Ende dieses Jahres eine imposante Ausstellung mit Werken von Tschechiens Art Nouveau-Ikone Alfons Mucha (1860 bis 1939). Die dekorativen riesigen Tafelbilder seines „Das Slawische Epos“ reichen bis auf die Decke einer großen Ausstellungshalle hinauf. Muchas historische Phantasiebilder in ihrer imponierenden Größe erzählen in eher düsteren Farben und mit überbordenden wie psychisch prägnanten Menschenschilderungen von den ‚Slawen in ihrer Urheimat‘, der ‚Verteidigung von Sziget‘ oder der ‚Schule der mährischen Brüder in Ivancice‘ (ist Muchas Geburtsstadt nahe Brünn). Verkaufsschlage sind im Gegensatz zu diesen gigantischen Unikaten die Reproduktionen von Muchas unzähligen berühmten Grafiken und Werbeplakaten (Moet & Chandon, Nestlé) aus seinen Wirkungsstätten München, Paris, New York, Prag. Und umrankt von ornamentalen Blüten: schöne Frauen, Frauen, Frauen – Comédie-Francaise-Weltsstar Sarah Bernhardt (hier: Bernhardtová) wie dezent erotisch lockende weibliche Schönheiten in allen Figurationen, in allen Jahreszeiten.

Aber auch Liebhaber alter Autos oder frühester Straßenbahngarnituren dürfen hier auf dem Brünner Messegelände neben den neuesten Roboter-Erfindungen bestaunt werden. Vehikel aus den historischen Automobil-Jahren: ‚Omega‘ wurde das 1923 in Brünn erste gebaute Auto benannt. Oder das ärodynamische Cabriolet ‚AEO 50 Dynamik‘ lässt sich ebenfalls bewundern. Doch zurück zur Achse Wien – Brünn:  Advantage Austrianennt sich in Tschechien die Initiative der Aussenwirtschaft Österreich, der um bilaterale Beziehungen und um geschäftliche Verflechtungen erfolgreich bemühten heimischen Wirtschaftstreibenden. Die aktuelle Kulturpolitik der Stadt Wien kann hier allerdings keine markantes nachbarliches Kreativprofil vorweisen. Da …. da eben viele Wien modern-Werbesprüche geklopft werden, es dabei aber nicht an wendigen Einkaufsmanagern, doch in den politischen Strategien an geistreichen schöpferischen Köpfen fehlt. 

Info:www.bvv.cz

Meinhard Rüdenauer

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KÖLN: Photokina 2018 – Nicht nur eindrucksvolle Exponate

Von Dr. Egon Schlesinger


L-Mount-Präsentation-durch-Kazuto-Yamaki-Dr.-Andreas-Kaufmann-und-Junichiro-Kitagawa. Foto-Andrea-Matzker

Die seit 1950 von der Kölnmesse GmbH bisher im zweijährlichen Rhythrnus jeweils im Herbst abgehaltene Photokina passt sich an die immer kürzeren Innovationszyklen von Hard- und Software der Branche an. Somit erfährt sie eine wichtige Neuausrichtung im Sinne der Verknüpfung von Event mit Business zur Heranführung neuer insbesondere junger Publikumsschichten, die  Veränderungen und Herausforderungen für alle Beteiligten mit sich bringen wird. Zukünftig gibt es einen neuen Termin im Mai, dabei im jährlichen Turnus, vier Tage lang und eine neue Hallenbelegung. Doch trotz der spürbaren Veränderungen hat sich die Photokina 2018 mit fast 900 Ausstellern und 180.000 Besuchern aus aller Welt ihren Status als weltweite Leitmesse der Video- und Fotowelt bewahrt.


Cewe-Chef-Dr.-Christian-Friege-präsentiert-seine-Neuheiten. Foto-Andrea-Matzker

Alle großen Player der Foto-, Video- und bildgebenden Branche, inklusive ihrer ansonsten selten zu sehenden Chefs, kamen wieder und präsentierten ihre Produktneuheiten. Spiegellose Kameras mit  größeren und empfindlicheren  Bildsensoren, inzwischen sind 50 Megapixel im Vollformat Standard! Die hierfür entwickelten Objektive finden dank sprachgesteuerter künstlicher Intelligenz die optimale Belichtung für die jeweilige Situation. Eine wesentliche Neuigkeit der Photokina 2018 war die Bekanntgabe einer neuen strategischen Allianz zwischen den Branchengrößen Leica, Panasonic und Sigma, die mittels eines sogenannten L-Mount Systems die Kopplung zwischen Kameragehäuse und Objektiv vereinheitlichten, was Verbrauchern und Fotografen die Möglichkeit geben soll, die Produkte dieser Hersteller vielfältiger nutzen zu können. Unerschöpflich scheint die Kombination aus Miniaturisierung und künstlicher Intelligenz zu sein, was man an den neuen Generationen von Smartphones immer deutlicher wahrnehmen kann, so dass auf dieser Messe erstmals ein namhafter Handyhersteller, die chinesische Firma  Huawei ihr neuestes, mit künstlicher Intelligenz ausgestattetes Smartphone vorstellte. Erfreulich überraschend war, dass neben der schönen neuen Welt des „Unlimited Imaging“ die fast schon vergessene Sofortbildkamera von einigen Herstellern wie Leica oder Nikon in ausgezeichneter Qualität preiswert angeboten werden. Als neuesten technischen Schnickschnack sollte man das Angebot mehrerer Hersteller von Sofortdruckern im Hosentaschenformat erwähnen, mit denen man die  eigenen Handyfotos dem Gegenüber sofort aushändigen kann.


Canon-Präsident-Yuichi-Ishizuka-an-seinem-Stand. Foto-Andrea-Matzker

Weiterhin konnte man auf der digitalen Spartenmesse Digility eine Vorstellung über die Zukunft von Bildern und Bildbearbeitung bekommen, so dass wir uns nicht nur an Begriffe wie Virtual, Mixed und Augmented Reality, Robotik oder 3-D-Druck gewöhnen, sondern auch mit ihren Auswirkungen auf unser gesellschaftliches Leben auseinandersetzen müssen.


„Dona nobis pacem“. Copyright: Andrea Matzker

Parallel zur diesjährigen Photokina veranstaltete das Erzbistum Köln gemeinsam mit dem Kölner Stadt-Anzeiger eine bewegte Lichtillumination am Hohen Dom zu Köln unter dem Motto „Dona nobis pacem“ in Erinnerung an das Ende des ersten Weltkrieges vor exakt 100 Jahren. An fünf Abenden wurde die hohe Domkirche von 19 Projektoren mit Buchstaben in verschiedenen Farben angestrahlt. Das einzigartige Ereignis mobilisierte damit mehr als 150.000 Kölner und internationale Besucher, dieses musikuntermalte Spektakel auf sich wirken zu lassen und so die wichtige Friedensbotschaft zu verinnerlichen.


„Dona nobis pacem“. Copyright: Andrea Matzker

Dr. Egon Schlesinger

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WELTKULTURERBE-SCHATZKISTE

Liebe Opernfreund-Leser!

YOUTUBE ist eine wahre Juwelen-Sammlung nicht nur für Opernfreunde. Es gibt in den letzten hundert Jahren kaum ein Ereignis, was nicht irgendwie oder irgendwo ein Ton/Bilddokument hinterließ. Das meiste ist bei YOUTUBE dokumentiert. Die Gesamtmenge ist unüberschaubar. Ab sofort sichten wir für Sie interessante sehenswerte Dokumente der Klassik und Oper. Und wenn diese hier aufgeführt werden, dann lohnt sich das Anklicken wirklich. Wir haben es für Sie angeschaut, oder schwelgen in Erinnerungen. Es gibt auch Nichtklassisches 😉 Egal was, wie und von wo – Es ist stets für die hier schreibenden Opernfreund-Redakteure eine Herzensangelegenheit.

Viel Spaß wünscht Ihr OPERNFREUND-Team

https://www.deropernfreund.de/youtube-schatzkiste.html

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