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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 4. FEBRUAR 2021)

04.02.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 4. FEBRUAR 2021)

WIENER STAATSOPER FÜR JUNGES PUBLIKUM

TÄNZER*INNEN FÜR DAS TANZLABOR GESUCHT, »UTOPERAS« AUF SHORTLIST DES FEDORA EDUCATION PRIZE 2021

Uto
(c) Irene Neubert

TÄNZER*INNEN FÜR DAS TANZLABOR GESUCHT

»Während des Lockdowns haben wir viel gelernt, zusammengehalten und weiter getanzt« (Madhia, 11 Jahre), »Im Tanzlabor ist es lustig und verrückt« (Anna-Maria, 11 Jahre) – so beschreiben zwei der jungen Tänzer*innen des im Oktober 2020 gegründeten TANZLABORS der Wiener Staatsoper ihre bisherige Zeit in der Gruppe. Auch im Lockdown probt das Ensemble online weiter und entwickelt aktuell eigene Choreografien zum Thema »Wie wünschen wir uns die Zukunft?«.

Interessierte Tänzer*innen – keine Vorkenntnisse benötigt – sind herzlich dazu eingeladen, sich für die nächste Kennenlern-Probe anzumelden:
Montag, 8. Februar 2021, 16.30 Uhr – online über Zoom
Informationen und kostenlose Anmeldung: jugend@wiener-staatsoper.at

Eine Live-Aufführung mit Orchester ist für Juni 2021 im Kulturhaus Brotfabrik geplant.

Über das Projekt:

TANZLABOR für 10-15-Jährige
In Kooperation mit Tanz die Toleranz und Superar entwickeln Kinder und Jugendliche ihren eigenen Tanzabend. In kreativer Auseinandersetzung mit Werken des Ballettspielplans und ihrer eigenen Lebenswelt verleihen die Teilnehmenden ihrer Imagination und Gedanken Ausdruck in Bewegung und Musik. Besondere Highlights – nach dem Lockdown – werden gemeinsame Ballett-Vorstellungsbesuche sowie Treffen mit den Künstler*innen des Wiener Staatsballetts sein.
Geprobt wird jeden Montag von 16.30 bis 18.30 Uhr, aktuell über Zoom (sobald es die Bestimmungen erlauben, vor Ort im Kulturhaus Brotfabrik). Die Teilnahme am Projekt ist kostenlos.
Probenleitung: Wiener Staatsoper und Tanz die Toleranz

»UTOPERAS« AUF SHORTLIST DES FEDORA EDUCATION PRIZE 2021

Die neue Jugendprojektidee der Wiener Staatsoper »UTOPERAS – eine partizipative Jugendoper im Serienformat«, hat es auf die Shortlist, unter die Top 10, des europäischen FEDORA Education Prize 2021 geschafft.

UTOPERAS wurde von Jugendlichen entwickelt und soll von Jugendlichen und mit Profis aufgeführt werden. Sollte UTOPERAS gewinnen, bietet das Projekt einer Vielzahl von Jugendlichen auch ohne bisherige Berührungspunkte mit Oper oder entsprechender künstlerischer Vorerfahrung, die Möglichkeit an kostenlosen Kompositions-, Schreib-, Tanz- und Theaterwerkstätten teilzunehmen und ihre Ideen und Geschichten gemeinsam durch und mit Musiktheater zu verhandeln. Inspiriert wird das partizipative Projekt durch Themen des dystopischen Sci-Fi Romans Wir von Jewgenij Samjatin: Individuum vs. Kollektiv und »Was passiert eigentlich, wenn es keine Fantasie mehr gibt?«

Seit 1. Februar ist die Projektidee, die die Wiener Staatsoper gemeinsam mit den Community Partnern Superar, Tanz die Toleranz, dem Flüchtlingsprojekt Ute Bock und der NGO Sprungbrett für Mädchen realisieren möchten, nun in der Public Voting-Phase. Der Sieger dieser Voting-Phase und drei weitere Projekte, die von einer Experten-Jury ausgewählt werden, haben die Möglichkeit, eine Crowdfunding Kampagne für ihr Projekt und im besten Fall ein Preisgeld von 50.000€ zu gewinnen.

Noch bis 26. Februar 2021 kann unter diesem Link abgestimmt werden. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!

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01 A P R O P Os Renate Ipse 300

Problemlos und kostenfrei – jederzeit!

Man glaubt es kaum, aber das Büro des Bundeskanzlers hat sich auf mein Mail hin gerührt. Eine junge Stimme am Telefon, eine junge Frau, sehr verständnisvoll. Sicher, die Phrasen „Wir nehmen Ihre Einwände sehr ernst“, hat man schon zu oft gehört. Aber ich bin bereit, das zu glauben. Denn schließlich „Wir sind das Volk“, und eigentlich sind wir die Regierung – die Herrschaften da oben sind nur auf Zeit gewählt. Also ist es nur recht und billig, dass sie uns anhören. Zumal, wenn wir uns höflich ausdrücken und nicht vulgär herumbrüllen…

Freundlich gemeint war der Hinweis, es gäbe nun auch eine Teststation bei Schloß Schönbrunn, das sei doch in meiner Nähe. Na, auch kein Spaziergang, es erfordert sinnlose Benützung der Öffis, und unter eineinhalb Stunden komme ich auch nicht weg. Sorry, auch das ist mir zu viel, diesen Aufwand investiere ich nicht.

Weniger erfreut hat mich die Bemerkung, man werde meine Einwände auch an den „Kulturminister“ weiterleiten. Nein, danke nein, dort sind sie nicht gut aufgehoben. Es ehrt ihn, dass er an den Sport denkt, hoffentlich nicht nur an Skiliftbetreiber (wobei der Wiener Bürgermeister natürlich völlig recht hat, wenn er sagt, es gehe uns in Wien nicht schlechter, wenn man rundum Skilaufen dürfe). Aber dass ihm an die Kultur überhaupt nicht in den Sinn kommt, ist klar – nicht ein Sterbenswörtchen darüber, als die Lockerungen verfügt wurden. Ich glaube, so „nackerpatzel-haft“ ist das Kulturland Österreich von Regierungsseite überhaupt noch nie da gestanden. Ihr da oben – niemand hat uns „Kulturverliebte“ lieb!

Nun lese ich in der APA, und es sollte mich beruhigen, „Musikfans in hohem Maße zur Coronaprävention bereit“, wobei mich allerdings das dazugehörige Foto ratlos macht – denn das zeigt eindeutig eine Massenveranstaltung à la Donauinsel-Fest. Das ist nicht die Welt, die ich meine – so sehr ich jedermann „seine“ Form von Kultur, Musik Event, Entertainment gönne und aus vollem Herzen zuspreche. Aber es geht wohl ums Prinzip.

Immerhin: „Die österreichische Bevölkerung sehnt sich offensichtlich nach Ablenkung“, heißt es, eine Umfrage habe ergeben, man habe „eine hohe Akzeptanz von Coronaschutzmaßnahmen bei Kulturveranstaltungen“ festgestellt.

Ja, aber welche?

„Demnach würden mehr als zwei Drittel einen Schnelltest vor Ort in Kauf nehmen, um wieder Konzerte, Musicals und Co besuchen zu können.“

Na, hoppla, da bin ich natürlich auch dabei!!!!!!!

Wenn mir die jeweilige Institution (von der Oper bis zum Burgtheater und alle anderen auch) einen kostenlosen Schnelltest vor Ort zur Verfügung stellt und dann das Geld für die Karte zurück zahlt, wenn sie sich einbilden, ich sei positiv (ich bekomme nämlich durchaus nicht überall Pressekarten), dann sehe ich das als praktikable Lösung an (wenn’s schon unbedingt sein muss).

Wie das aber gehen soll, wie man das praktisch handhaben will, wenn ja doch ein paar Hundert Menschen pro Abend in eine Vorstellung gehen – das entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Wie sollen die armen Theater diese Team organisieren, wie sollen diese gültige, relevante Ergebnisse ausstellen, die man dann auch vorzeigen kann (da kann es doch, ohne Fotoausweis, einen schwungvollen Handel mit Ergebnissen geben!) – kurz, ich kann es mir praktisch nicht vorstellen. Obwohl ich gegebenenfalls – wie die meisten Befragten – längere Wartezeiten in Kauf nehmen würde. Die Stunde früher, die es vielleicht verlangte, würde ich aufbringen, wenn ich ins Theater will und dann ohnedies schon an Ort und Stelle bin.

Die anderen Vorgaben, die bei der Befragung erhoben wurden, sind wirklich kein Problem: fix zugewiesene Sitzplätze bei Indoor-Veranstaltungen, Einhaltung von Mindestabständen, na klar. Da sagen die meisten Befragten ja. Über die Impfpflicht wollen wir hier nicht diskutieren, so weit sind wir noch lange nicht – im Moment kommen auch die, die bereitwillig dafür zum Arzt gehen würden (mache ich jederzeit), nicht dran…

Also, was wären meine „Bedingungen“? Wenn man meint, mich an Ort und Stelle testen zu müssen, von mir aus, allerdings würde ich keine zusätzlichen Kosten akzeptieren. Aber wenn das nicht so einfach geht (später auch bei den Restaurants), werde ich mir Theater und Essengehen so lange versagen, bis die Situation wieder normal ist. Ich sitze das aus und stehe das durch. Wenn man mich will, muss man es mir bequem und problemlos machen. Und ich bin sicher, ich stehe mit diesen Forderungen nicht allein da. Meine Opferbereitschaft ist nicht besonders groß.

Das Leben ist für uns alle derzeit schwer genug. Ich lasse es mir nicht sinnlos schwerer machen, nur weil Leute die Dinge, die sie postulieren, nicht ordentlich durchdenken. Mit einem in stundenlanger Mühe erworbenen Testergebnis werde ich nirgends vor der Türe stehen.

Renate Wagner

P.S. Da die Verordnungen so konfus kommuniziert werden, dass man nicht weiß, was wo gilt, versichert mir nun die liebenswürdige Pressedame der Albertina, dass für Museumsbesuche kein Test nötig ist. Also werde ich nächste Woche mit Freuden hineilen, mir die nächste Ausstellung ansehen und darüber berichten.
Wenn ich die Museen wäre, würde ich das als Werbespruch verwenden:
„Kein Test, nur Maske und Abstand – Willkommen im Museum!“

P.P.S. Ich habe gelesen, dass es in der Steiermark (und wohl nicht nur dort) zu Situationen kommt, wo Menschen 70 Kilometer (und zurück) zur nächsten Teststraße fahren müssten, um zum Friseur gehen zu dürfen. Dass die Friseurinnung der Steiermark meint, „die Stimmung (ist) komplett in den Keller gegangen und ich muss ganz ehrlich sagen, es ist auch kaum machbar“, ist voll Anteilnahme nachzuvollziehen. Und was lese ich anderswo: Berufsgruppen, die andauernd mit Menschen zu tun haben, „müssen alle sieben Tage einen negativen Test vorweisen. Können sie das nicht, müssen sie eine FFP2-Maske tragen.“
So einfach ist das – kein Test, dafür Maske?

Okey, wie wäre es, diesen albernen Testzwang für die Inanspruchnahme von Dienstleistungen und Theaterbesuche endlich zum Teufel zu werfen? Maske genügt! Kann man von Politikern verlangen, endlich Vernunft und Verstand einzuschalten?

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OPER FRANKFURT: LIVESTREAM – BÜHNE FREI!

„Livestream: Bühne frei!“ heißt es auch in diesem Monat vier Mal an der Oper Frankfurt. Sänger*innen aus Ensemble und Opernstudio sowie ein „Stargast“ präsentieren ab

Freitag, dem 5. Februar 2021, um 19.30 Uhr

per Livestream aus dem Holzfoyer – auch später abrufbar auf der Website der Oper (www.oper-frankfurt.de) bzw. deren YouTube-Kanal (www.youtube.com) – Opernarien und -duette sowie Lieder.

Guerrero Joshua (gabriel Gastelum) 01
Joshua Guerrero. Foto: Gabriel Gastelum

Zu den Mitwirkenden zählt der amerikanische Tenor Joshua Guerrero. Im Herbst 2019 gab er als Chevalier Renato Des Grieux in Puccinis Manon Lescaut an der Seite von Asmik Grigorian als Titelheldin sein mit großer Begeisterung aufgenommenes Hausdebüt. Aus dem Ensemble sind neben Juanita Lascarro (Sopran) und „Neuzugang“ Nicholas Brownlee (Bassbariton) auch die in dieser Saison zum Opernstudio hinzugestoßene Marvic Monreal (Mezzosopran) vertreten. Am Klavier begleitet werden die jungen Sänger*innen vom künstlerischen Ausbilder der Studiomitglieder Felice Venanzoni, die Moderation übernimmt Dramaturgin Mareike Wink. Auf dem Programm stehen Ausschnitte aus L’elisir d’amore von Gaetano Donizetti, Lakmé von Léo Delibes, Carmen von Georges Bizet, Werther von Jules Massenet und Manon Lescaut von Giacomo Puccini sowie drei Lieder von Joaquín Turina.

Nähere Informationen zu den jeweils freitags am 12. (Kammermusik), 19. (Meisterkurs mit Brigitte Fassbaender aus dem Ballettsaal) und 26. Februar 2021 um 19.30 Uhr folgenden Abenden werden baldmöglichst bekannt gegeben.

Mit freundlicher Unterstützung der Landwirtschaftlichen Rentenbank
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WIEN: „Exzellentes Petrof-Pianino sucht neuen Besitzer“

Pian

https://www.willhaben.at/iad/kaufen-und-verkaufen/d/exzellentes-pianino-von-petrof-443238861/

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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 4. – 10. FEBRUAR 2021

DAB Radios - Günstige Angebote 2021 Preisvergleich Geizhals Österreich

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

4.2. THE FIREBRAND OF FLORENCE (aus London, Aufnahme v. 12.2.2000) BBC 3-15 Uhr
6.2. DIE TOTE STADT (aus Vredenburg, Aufnahme v. 11.3.1990) Radio 4Hilversum-19 Uhr
IL TROVATORE (aus New York, Aufnahme v. 4.2.1961) RNE Classica Madrid-19 Uhr
LES VESPRES SICILIENNES (aus London, Aufnahme v. 29.10.2013) Bayern 4-19.05 Uhr
DAS VERRATENE MEER (aus Wien, Aufnahme v. 14.12.2020) Deutschlandradio- 19.05 Uhr
THAIS (aus Wien, Aufnahme v. 21.1.) ORF Ö1-19.30 Uhr
IL TROVATORE (aus New York, Aufnahme v. 4.2.1961) BBC 3-19.30 Uhr
FIDELIO (aus London, Aufnahme v. 3.3.2020) RAI 3-20 Uhr
SATYAGRAHA (aus New York, Aufnahme v. 15.11.2011) HR 2-20.04 Uhr
7.2. DAS VERRATENE MEER (aus Wien, Aufnahme v. 14.12.2020) RAI 3-20.30 Uhr

EMPFANGSMÖGLICHGKEIT ÜBER DAS INTERNET
ORF – Ö 1 http://oe1.orf.at/
Bayern 4 https://www.br-klassik.de/index.html
HR 2 http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/
WDR 3 http://www1.wdr.de/radio/wdr3/index.html
SWR 2 http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html
Deutschlandradio http://www.deutschlandradiokultur.de/startseite.197.de.html
RAI 3 http://www.radio3.rai.it/dl/radio3/programmi/PublishingBlock-61ab4215-547b-4563-8b1f-8932531e5469.html
Radio Suisse R. https://www.rts.ch/
Radio 4Hilversum https://www.nporadio4.nl/gids-gemist
VRT Klara http://www.klara.be/
RNE Clasica Madrid http://www.rtve.es/radio/radioclasica/programacion/
MET-Stream http://www.metopera.org/Season/Radio/Free-Live-Audio-Streams/
BBC 3 http://www.bbc.co.uk/radio3/programmes/genres/music/classical/opera/all
France Musique https://www.francemusique.fr/opera

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.
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Scal

Gentile
il Maestro Zubin Mehta è grande protagonista della nostra programmazione nel mese di Febbraio, sul podio prima con un concerto sinfonico in streaming sui canali del Teatro e poi con l’opera Salome su Rai5 e Raiplay.

Sabato 6 febbraio alle ore 20, il direttore indiano ritorna sul podio dell’Orchestra del Teatro alla Scala con un programma dedicato al classicismo viennese: l’ouverture Coriolan di Beethoven apre la serata nei toni drammatici del do minore, mitigati dalle suadenti due arie di Mozart Voi avete un cor fedele e Chi sa, chi sa, qual sia (solista Chen Reiss) per concludere con il luminoso do maggiore della „Grande“ ultima sinfonia di Schubert D 944.

Il concerto sarà trasmesso in diretta streaming sul sito e sui canali Facebook e YouTube del Teatro alla Scala e rimarrà visibile on demand per 7 giorni.

Sabato 20 febbraio alle ore 20, si svela l’attesa nuova produzione di Salome di Richard Strauss, posticipata l’anno scorso a causa dell’epidemia. La regia è di Damiano Michieletto, con il consueto team creativo composto da Paolo Fantin, Carla Teti e Alessandro Carletti, oltre alle coreografie di Thomas Wilhelm.

Nel ruolo di Salome debutta alla Scala il soprano russo Elena Stikhina, già scelta da Gergiev per la stessa parte al Marinsky. L’esperto Wolfgang Koch ritorna (l’ultima volta fu con Boulez nel 1994) e incarna l’amor sacro di Giovanni il Battista. La coppia Herodes e Herodias è interpretata da Gerhard Siegel e Linda Watson.

L’opera sarà trasmessa da Rai Cultura in diretta televisiva su Rai5 e in streaming live e on demand su Raiplay.
Sempre da seguire in streaming sul nostro sito e canali social, vi segnaliamo due incontri in programma al Ridotto Toscanini:

Mercoledì 3 febbraio alle ore 18,30, il baritono Luca Salsi sarà ospite dell’incontro „Grandi voci alla Scala“, in collaborazione con la rivista ‘L’opera’ e coordinato da Sabino Lenoci e Giancarlo Landini;

Martedì 9 febbraio alle ore 18 viene presentato il libro “La tournée del secolo. Toscanini e la straordinaria nascita dell’Orchestra della Scala” di Mauro Balestrazzi (edizioni Libreria Musicale Italiana). L’autore presenta il volume insieme a Franco Pulcini e Venanzio Postiglione, con un intervento del Maestro Riccardo Chailly.

Per consultare il calendario completo degli spettacoli recenti disponibili in streaming on demand e quelli prossimamente in diretta, clicca qui.

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INSTAG(K(RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Gestern war die letzte „TOSCA“-Vorstellung – natürlich mit Publikum

Francesco Meli: Tosca in Tokyo, accomplished!
It won’t be easy for me to forget this #Tosca. I’m moved by the resilience which the #newnationaltheatretokyo and its #audience has shown at such a difficult time for theatres everywhere.
It has been such a pleasure to sing in this gorgeous theatre with our fantastic Maestro #danielecallegari and my wonderful colleagues #chiaraisotton and #dariosolari

To

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Yoel Gamzou eröffnet Staffel #4 der Wohnzimmer-Konzerte der Wiener Symphoniker

Auch im Februar warten die Wiener Symphoniker bei ihren moderierten Wohnzimmer-Konzerten mit einem exquisiten und abwechslungsreichen Konzertprogramm auf. Über 330.000 Mal wurden die beliebten Streaming-Konzerte bisher aufgerufen, mit denen das Orchester seit Mitte November freitags um 20.15 eine Stunde Musik und Unterhaltung direkt in die Wohnzimmer seines treuen Publikums bringt. Im Februar stehen das mit Spannung erwartete Pultdebüt von Yoel Gamzou, ein beschwingter Auftritt mit den Wiener Sängerknaben und Lorenzo Viotti, und ein Abend mit der ausgewiesenen Wagner-Kennerin Oksana Lyniv am digitalen Konzertplan. 

Eröffnet wird die bereits vierte Staffel der Wohnzimmer-Konzerte am 5. Februar mit dem Pultdebüt des aufstrebenden israelisch-amerikanischen Dirigenten Yoel Gamzou, der kürzlich mit Marina Abramovićs „7 Deaths of Maria Callas“ an der Bayerischen Staatsoper aufhorchen ließ. Seit der Saison 2017/18 ist Gamzou Generalmusikdirektor am Theater Bremen. Sein wichtigster künstlerischer Mentor war der frühere Chefdirigent der Wiener Symphoniker Carlo Maria Giulini, als dessen persönlicher Student er im Alter von 15 Jahren zugelassen wurde.

Mit im Gepäck hat Gamzou bei seinem Debütkonzert am Pult der Wiener Symphoniker neben Carl Maria von Webers Freischütz-Ouvertüre auch zwei selten gespielte Meisterwerke des 20. Jahrhunderts: In Jan Koetsiers Concertino für Tuba und Streichorchester op. 77 bekommt man die Gelegenheit, das ebenso faszinierende wie manchmal unterschätzte Instrument konzertierend zu erleben, und mit Erich Wolfgang Korngolds Symphonie in Fis-Dur op. 40, die vor knapp 70 Jahren von den Wiener Symphonikern uraufgeführt wurde, rückt abschließend ein dem Orchester besonders eng verbundenes Werk in den Fokus.

Gestreamt werden die Wohnzimmer-Konzerte auf der Facebook-Seite der Wiener Symphoniker und auf der Website www.wienersymphoniker.at.

Trailer zum Konzert mit Yoel Gamzou: https://youtu.be/9hLylekWj2U

Pressefotos zum Download: www.wienersymphoniker.at/presse

Nachschau Wohnzimmer-Konzerte: https://www.youtube.com/wienersymphoniker

 
   

Freitag, 5. Februar 2021, 20.15 Uhr

Yoel Gamzou, Dirigent
Franz Winkler, Tuba

Axel Brüggemann, Moderation
Wiener Symphoniker

Carl Maria von Weber Ouvertüre zu „Der Freischütz“ op. 77

Jan Koetsier Concertino für Tuba und Streichorchester op. 77, 3. Satz (Rondo bavarese)

Erich Wolfgang Korngold Symphonie Fis-Dur op. 40, 3. Satz (Adagio – Lento)

 
   

Freitag, 12. Februar 2021, 20.15 Uhr

Lorenzo Viotti, Dirigent

Axel Brüggemann, Moderation
Wiener Sängerknaben
Wiener Symphoniker

Franz Lehár Ouvertüre zur Operette „Die Lustige Witwe“

Josef Strauss „Matrosen-Polka“ op. 52

Johann Strauss (Sohn) „Seid umschlungen, Millionen“, Walzer op. 443

Johann Strauss (Sohn) „Tritsch-Tratsch-Polka“, op. 214

Maurice Ravel „La Valse“, Poème chorégraphique pour orchestre

 
   

Freitag, 19. Februar 2021, 20.15 Uhr

Oksana Lyniv, Dirigentin
Volker Kempf, Harfe

Axel Brüggemann, Moderation

Wiener Symphoniker

 

Claude Debussy „Deux danses“ für Harfe und Orchester L103
Richard Wagner Vorspiel zu „Die Meistersinger von Nürnberg“  WWV 96
Richard Wagner Vorspiel zu „Tristan und Isolde“ WWV 90
Richard Wagner Vorspiel zum 3. Akt von „Lohengrin“ WWV 75

 
   

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Leoš Janáčeks JENŮFA in der Regie von Damiano Michieletto, dirigiert von Simon Rattle und mit Camilla Nylund in der Titelpartie feiert am 13. Februar als Fernsehübertragung in 3sat, im Stream sowie bei rbbKultur im Hörfunk Premiere!

Am 13. Februar feiert Leoš Janáčeks JENŮFA in der Regie von Damiano Michieletto, der mit dieser Produktion sein Hausdebüt gibt, dank unserer Partner Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), 3sat und dem Bayerischen Rundfunk (BR) als Fernseh- und Hörfunkübertragung sowie Stream Premiere. Die Produktion wird am 13. Februar um 20:15 Uhr live zeitversetzt in 3sat ausgestrahlt, gestreamt (www.3sat.de, www.staatsoper-berlin.de) sowie um 20:04 Uhr bei rbbKultur im Radio zu hören sein. Außerdem ist die Oper am 14. Februar um 19:05 Uhr auf BR-Klassik zu erleben. Die musikalische Leitung hat Simon Rattle inne, der nach AUS EINEM TOTEN HAUS, KATJA KABANOWA und der »Glagolitischen Messe« seine künstlerische Auseinandersetzung mit zentralen Werken von Janáček an der Staatsoper Berlin fortsetzt. Camilla Nylund, die zuletzt als Marschallin in DER ROSENKAVALIER an der Staatsoper Berlin gefeiert wurde, gibt ihr Rollendebüt in der Titelpartie.

»Wir sind unseren Partnern rbb, 3sat, BR, UNITEL und MEZZO TV unendlich dankbar, dass wir in dieser Zeit ein ‚Tor zur Welt‘ bekommen und eine unglaublich faszinierende Oper zeigen können. Es ist so wichtig, dass der Motor der Kultur bestehen bleibt – für unser Haus und die Gesellschaft als Ganzes. Um das zu ermöglichen, steht die Sicherheit aller Beteiligten an erster Stelle. Der Opernbetrieb ist darauf ausgerichtet, Produktionen ins Repertoire aufzunehmen und immer wieder zu gleicher Qualität zum Leben zu erwecken. Es geht also nichts verloren und diese Premiere ermöglicht es uns, die Produktion schon in der nächsten Spielzeit für das Publikum erlebbar zu machen«, Matthias Schulz.

Die Staatsoper Unter den Linden setzt einen umfassenden, bewährten Hygieneplan weiter um, der unter anderem die vorgegebenen Abstandsregeln beinhaltet. Sowohl von der szenischen als auch von der musikalischen Seite wurde konzeptionell reagiert. Zusätzlich wird für die sichere Umsetzung der Produktion eine engmaschige Teststrategie verfolgt. Die Staatsoper richtet derzeit ihren Fokus ganz auf diese Produktion, die ermöglicht, dass es nicht zum völligen Stillstand des Kulturbetriebs kommt.

»The way Janáček wrote the libretto is very epic and makes this story speak to humanity, to everybody. It’s the story of a beautiful girl, who is pregnant and wants to be happy with her lover. The tragedy happens because society has a problem with that – and this leads to brutality. I think it’s very important not to judge the characters and their actions but try to empathize with them and present them in a very complex perspective«, Regisseur Damiano Michieletto.

Die rigiden Moralvorstellungen einer Dorfgemeinschaft setzen eine junge Frau unter Druck: Jenůfa ist schwanger von ihrem Geliebten Števa, der sich jedoch von ihr abwendet und sein Heiratsversprechen zurückzieht. Nachdem das Kind das Licht der Welt erblickt hat, bangt auch ihre Stiefmutter, die Küsterin des Dorfes, um Jenůfas Ruf und ihre eigene Zukunft. Als sich mit Laca ein weiterer Heiratskandidat anbietet, kommt ihr der Gedanke, dass ein Leben ohne das Kind für sie alle besser wäre … Gesellschaftliche Themen, die in Janáčeks Oper von 1904 unter die Haut gehen und in ihrer Tragik und Brisanz auch heute nicht an Aktualität verloren haben. Regisseur Damiano Michieletto fokussiert sich in seiner Inszenierung ganz auf die Figuren und ihre Psychologie. Mit klaren, strengen Bildern über äußere und innere Kälte treibt er JENŮFA jegliche Folklore aus.

Die Musik Janáčeks packt durch enorme Dynamik, rhythmische Kraft und klangliche Vielfalt. Psychologische Extremzustände werden mit ungeheurer Wucht hörbar und das Unfassbare musikalisch unmittelbar erlebbar. Mit der Staatsoper Unter den Linden verbindet JENŮFA (auf Tschechisch »Její pastorkyňa« – »Ihre Stieftochter«) eine besondere Beziehung, denn die Berliner Erstaufführung 1924 brachte dem Werk den endgültigen Durchbruch auf deutschen Bühnen.

Neben Camilla Nylund in der Titelpartie zählen zum Ensemble: Hanna Schwarz (Die alte Buryjovka), Stuart Skelton (Laca Klemeň), Ladislav Elgr (Števa Buryja), Evelyn Herlitzius (Die Küsterin Buryjovka), Jan Martiník (Altgesell), David Oštrek (Richter), Natalia Skrycka (Frau des Richters), Evelin Novak (Karolka), Adriane Queiroz (Barena) sowie Aytaj Shikhalizada (Schäferin), Victoria Randem (Jano) und Anna Kissjudit (Base), die zum von der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung geförderten Internationalen Opernstudio gehören. Darüber hinaus singt der Staatsopernchor, einstudiert von Martin Wright. Es spielt die Staatskapelle Berlin. Das Bühnenbild hat Paolo Fantin entworfen, die Kostüme stammen von Carla Teti.

JENŮFA
Oper in drei Akten (1904)
Musik und Text von Leoš Janáček nach dem gleichnamigen Schauspiel von Gabriela Preissová
Premiere als Fernseh- und Hörfunkübertragung sowie als Stream in Koproduktion mit rbb, BR, 3sat, UNITEL und MEZZO TV am Samstag, den 13. Februar 2021 um 20:15 Uhr in 3sat und auf www.3sat.de, www.staatsoper-berlin.de sowie um 20:04 Uhr bei rbbKultur.
Sonntag, den 14. Februar 2021 um 19:05 Uhr auf BR-Klassik
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Music Traveler professionalisiert das digitale Konzert  und generiert Einnahmen für Musikschaffende 

Die Idee verdient auf jeden Fall Beachtung. Mit ihren digitalen Projekten können die Künstlerinnen und Künstler von der Reichweite der Plattform profitieren. Und tatsächlich können sich die Kanäle von Music Traveler sehen lassen.“ Deutschlandfunk

Es ist paradox: Man konsumiert andauernd Kulturelles, damit man diese Krise übersteht. Als Normalverbraucher vergisst man aber, wie sehr die Kulturszene leidet. Das ist eine interessante Diskrepanz“, sagt  der Geiger, Komponist und MT-Gründer Aleksey Igudesman in Concerti und tritt mit Music Traveler dieser Diskrepanz entgegen. Zunächst sollte die schnell erfolgreiche App  lediglich die Möglichkeit schaffen, unkompliziert und sicher Räume zum Musizieren zu finden, bald schon wurden hier ganze Konzertsäle angeboten, mit dabei sind unter anderem das Wiener KonzerthausCasino BaumgartenSynchron StageKonzerthaus Blaibach oder auch das Mozarthaus Wien. Und nun sind erste Konzert zu sehen.  Am Sonntag, dem 07. März ist  z.B. das Music-Critic-Konzert von Igudesman & Joo mit John Malkovich zu sehen:

Denn im Anschluss an das Konzert ist zu Beginn des ersten Lockdowns die Idee zur Erweiterung der App als Veranstaltungsraum, in dem die Musikschaffenden als Veranstalter Einnahmen erzielen können, entstanden. Bei dem von der Wirtschaftsagentur Wien unterstützten Start-up Music Traveler fließen Erlöse aus dem Kartenverkauf für Online-Events direktohne Abzüge oder versteckte Kosten – an die Musikschaffenden. 

Ein vielversprechender Ansatz:

Tatsächlich ist die Oberfläche von MusicTraveler.com sehr intuitiv und leicht bedienbar. Sie erinnert ein wenig an die großen Plattformen, auf der Privatleute ihre Wohnungen vermieten. Nur dass man hier kein Zimmer zum Wohnen, sondern für 20 Euro die Stunde beispielsweise einen „when the inspiration strikes“-Schlagzeug-Proberaum in Hamburg mieten kann – oder über 500 weitere Orte zum Musizieren auf der ganzen Welt.“ Deutschlandfunk

Gerne legen wir auch einen Testzugang für musictraveler.tv an.

Erste Konzerte im Überblick:

  1. Februar 2021, 18.00 Uhr, Lucy Landymore,

My Nice Life Home

  1. Februar 2021, 19.00 Uhr, Igudesman & Joo,

A Little Nightmare Music

  1. März 2021, 20.00 Uhr, Igudesman & Joo, Tanja Tetzlaff, John Malkovich

The Music Critic

Weitere Informationen:

Music Traveler, wurde 2017 Julia Rhee und Aleksey Igudesman gegründet und entwickelte sich zu einem Marktplatz der zentral gebündelt Akteuren aus dem Kreativbereich Austausch ermöglicht: Um z.B. Räume, Equipment oder Instrumente zu finden. Im Sinne der Mission, Musik über alle Grenzen hinweg zu fördern, werden neue Interaktionen ermöglicht. Schon ab €3,00 pro Stunde lassen sich Räume zum Musizieren finden – für alle möglichen Musikgenres, sowohl für Laien als auch Profis. Akteure der internationalen Musikszene beteiligen sich an dem Projekt von Musikern für Musiker – unter anderem darstellende Künstler wie z.B. Billy Joel, Hans Zimmer, Sean Lennon, Adrien Brody und John Malkovich.
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4. Oktober 1957: Ein Sowjet-Satellit zieht über den Himmel

Auszug aus „Die Presse“ (Norbert Mayer): Der Westen hätte gewarnt sein müssen: Wenn Moskau Sputnik sagt, wird es ernst. Das Wort bedeutet Weggefährte, Begleiter oder auch Trabant. So wurden zehn Satelliten genannt, welche die Sowjetunion einst ins All brachte. Die Nummer eins war der Pionier in einer Umlaufbahn um die Erde. Am 4. Oktober 1957 konnte man Sputnik 1 über den Himmel ziehen sehen. Die UdSSR hatte die USA im Wettlauf darum, wer denn die erste Nation der Raumfahrt sei, geschlagen. Washington litt unter Sputnik-Schock. Der belebte die Konkurrenz. Ohne diesen Weggefährten hätten US-Präsidenten wohl nicht so dringend danach verlangt, Amerikaner ins All und auf den Mond zu schießen.

Im Kampf der Biologen und Pharmazeuten um den besseren Impfstoff dürfte der schwedisch-britische Konzern AstraZeneca (lateinisch „astra“ heißt Sterne) mit AZD1222 derzeit hinter Russland liegen. Sputnik V könnte also auch für Europa ein ständiger Begleiter werden. Greift Moskau wieder früher nach den Sternen? Den Weg dorthin weist ein pädagogischer Spruch: „Per aspera ad astra“. Durch das Raue erst geht es nach oben.

E-Mails: norbert.mayer@diepresse.com

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