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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 31. DEZEMBER 2020 – SILVESTER)

31.12.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 31. DEZEMBER – SILVESTER)

12 Ideen für Silvester zuhause | BRIGITTE.de
Stoßen Sie heute auf das neue Jahr an – in möglichst kleinem Kreis. Und böllern Sie nicht rum. Der Innenminster (nach Selbstbezeichnung außen angeblich schön und innen Minister) ist wachsam !

Hoffen wir auf ein besseres 2021. Aber seien wir uns nicht zu sicher! Es kommt meist nichts Besseres nach!

Immerhin werden wir 2020 voraussichtlich überleben. Das ist doch schon was!
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Silvester-„Fledermaus“ der Wiener Staatsoper – am 31. Dezember live-zeitversetzt in ORF III

 Johann Strauß’ Operettenklassiker mit u. a. Nylund, Nigl, Mühlemann und Simonischek als Highlight des ORF-III-Programms zum Jahreswechsel

Zur Information: Im 2. Akt gibt es keinen Überraschungsgast (die dafür angekündigte Asmik Grigorian ist, da die Butterfly-Vorstellungsserie im Jänner nicht stattfindet, nicht in Wien).

Die Fledermaus - Wiener Staatsoper (2018-2019) (Produktion - Wien,  Österreich) | Opera Online - Die Website für Opernliebhaber

Wien (OTS) – Im Rahmen einer verstärkten Kooperation mit der Wiener Staatsoper als Maßnahme gegen den Pandemie-bedingten Kulturstillstand präsentiert der ORF seinem Publikum zum Jahresausklang ein weiteres Klassikhighlight aus dem Haus am Ring! Nach der Uraufführung „4“ (als Teil des Ballettabends „Mahler, live“) in ORF 2, Anna Netrebkos Wiener „Tosca“-Debüt in ORF III, der Henze-Neuproduktion „Das verratene Meer“ in Ö1 und dem „Rosenkavalier“ in ORF III – alle Produktionen im Dezember – steht als Höhepunkt des ORF-III-Programms zum Jahreswechsel die traditionelle Silvester-„Fledermaus“ in der Reihe „Wir spielen für Österreich“ live-zeitversetzt am Donnerstag, dem 31. Dezember 2020, um 20.15 Uhr auf dem Spielplan. Johann Strauß’ Operettenklassiker in der Inszenierung von Otto Schenk und unter der musikalischen Leitung von Cornelius Meister ist hochkarätig besetzt: So sind u. a. Georg Nigl in seinem Staatsopern-Rollendebüt als Gabriel von Eisenstein, Camilla Nylund als Rosalinde, Jochen Schmeckenbecher als Frank und Peter Simonischek als Frosch zu erleben. Staatsopern-Premiere feiern auch Regula Mühlemann als Adele und Okka von der Damerau als Orlofsky. Für die TV-Regie zeichnet Volker Grohskopf verantwortlich.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz anlässlich einer Probe am Montag, dem 28. Dezember, im Haus am Ring: „Die ORF-Übertragung der traditionellen Silvester-‚Fledermaus‘ im Rahmen der von ORF III initiierten Reihe ‚Wir spielen für Österreich‘ ist ein weiterer Höhepunkt der intensivierten Zusammenarbeit mit der Wiener Staatsoper, die unserem gemeinsamen Publikum kulturelle Live-Erlebnisse in Zeiten geschlossener Bühnen bieten soll, und zwar erste Reihe fußfrei! Damit fungiert der ORF ein weiteres Mal als Verbinder zwischen den Kunstschaffenden und ihrem Publikum, die aufgrund der Pandemie heuer nur bedingt zusammenfinden konnten. Es ist uns ein Anliegen, zu zeigen, dass die Kultur nicht stillsteht, sondern mit einem kräftigen Lebenszeichen in ein neues und hoffentlich besseres Jahr startet. Ich wünsche gutes Gelingen und allen Menschen ein gesundes und erfolgreiches 2021.“

Noch mehr Klassikgenuss aus der Wiener Staatsoper 2021

In Hinblick auf die andauernde Corona-Krise haben der ORF und die Wiener Staatsoper die Gespräche erneut aufgenommen, um ihrem gemeinsamen Publikum auch in Zeiten des dritten Lockdowns oder voraussichtlich limitierter Publikumszahlen nach dem 18. Jänner weiterhin (Live-)Klassik-Genuss uneingeschränkt zugänglich zu machen. Bereits fixiert ist die Ausstrahlung des noch im Dezember 2020 aufgezeichneten „Werther“ von Jules Massenet mit Piotr Beczała am Sonntag, dem 10. Jänner, um 20.15 Uhr im Rahmen von „Wir spielen für Österreich“. Beczała gibt darin sein Staatsopern-Debüt in der Titelrolle der von Andrei Serban inszenierten Produktion. Weiters sind u. a. Gaëlle Arquez, Clemens Unterreiner und Daniela Fally unter der musikalischen Leitung von Bertrand de Billy zu erleben. Vorab bieten „Kulissengespräche mit Barbara Rett“ (20.00 Uhr) eine inhaltliche Einführung.

Weitere ORF-III-Highlights zum Jahreswechsel

Neben dem Operettenklassiker „Die Fledermaus“ am Silvesterabend live-zeitversetzt aus der Wiener Staatsoper bringt ORF III zum Jahreswechsel eine ganze Reihe weiterer Programmhighlights So steht der Silvestertag ganz im Zeichen das Humors, so u. a. ab 8.25 Uhr mit dem Service-Dacapo des neuen ORF-III-Dreiteilers „Wuchteln, Schmäh, Politsatire – Geschichte des österreichischen Kabaretts“ sowie einem „Was lachen Sie?“-Doppel (ab 13.30 Uhr). Ab 15.25 Uhr übernimmt Otto Schenk das ORF-III-Programm: Auf „Otto Schenk – Alte Hüte aus Wien“ folgt um 16.40 Uhr die Sendung „Otto Schenk – So ein Theater“ mit den amüsantesten Momenten aus Schenks anekdotischem Schatz, danach gibt es in „Otto Schenk – Perlen des Humors“ (17.50 Uhr) Sketches und Texte von Karl Farkas, Hugo Wiener und Hans Weigel. Anschließend lässt der Doyen des österreichischen Schauspiels mit „Sternstunden des Humors – Otto Schenk“ (19.00 Uhr) die vergangenen 60 Jahre seines Bühnenwirkens in einer Mischung aus Lesungen und anekdotischen Erzählungen wieder lebendig werden. Nach der Übertragung der „Fledermaus“ in einer Schenk-Inszenierung geht es ab 23.05 Uhr mit Michael Niavaranis zweiteiliger „Encyclopaedia Niavaranica“ weiter. Um Mitternacht wünschen die ORF-III-Stars dem Publikum in einem ORF-III-Silvester-Countdown Prosit Neujahr!

Am Neujahrstag, dem 1. Jänner 2021, kann man sich um 8.45 Uhr mit „Cultus – Der Feiertag im Kirchenjahr“ des neuen Jahres besinnen, ehe die Lachmuskeln wieder gefordert sind: „ORF III Spezial“ präsentiert ab 9.00 Uhr den ganzen Tag über neun der legendären „Laurel & Hardy“-Filme – besser bekannt als „Dick und Doof“. Im Hauptabend liefert ORF III das am Vormittag in ORF 2 live übertragene „Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2021“ (20.15 Uhr) unter Riccardo Muti als bewährtes „Langschläfer-Service“, davor stimmt um 19.35 Uhr der „Auftakt zum Neujahrskonzert 2021“ mit dem alljährlichen Blick hinter die Kulissen auf das Klassikereignis ein. Den ersten Tag des neuen Jahres lässt ORF III mit dem von Gernot Friedel in Szene gesetzten Kultstück „Othello darf nicht platzen“ (22.50 Uhr) von 2002 mit Otto Schenk in der Titelrolle ausklingen.

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BÜHNE BADEN: ONLINE-STREAM MARIZA & CO IN CONCERT

Kein Silvester ohne Bühne Baden!

Keinesfalls wollen wir Sie allein ins neue Jahr rutschen lassen!

Am 31.12., 19.00 Uhr, laden wir Sie zum Online-Stream des Silvesterkonzertes MARIZA & CO IN CONCERT auf unsere Website ein.

Eine schwungvolle Reise von Wien nach Ungarn und retour, in charmanter Reisebegleitung zahlreicher Solistinnen und Solisten aus GRÄFIN MARIZA!
Eine Hommage an den starken ungarischen Bezug in der österreichischen Operette.

Das Orchester der Bühne Baden spielt unter der musikalischen Leitung von Christoph Huber.

Es singen Cornelia Horak, Reinhard Alessandri, Verena Barth-Jurca, Thomas Malik, Thomas Zisterer, Jerica Steklasa.

Moderation: Benjamin Plautz

Der Stream ist von 31.12.,19.00 Uhr bis 1.1.,19.00 Uhr sowohl auf unserer Website als auch auf unserem Youtube-Kanal youtube.com/buehnebaden online
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00 Apropos Renate Ipse 300

Ich wäre gern dabei gewesen

Mich konnte man mit Kultur nie überfüttern. In meinen großen Zeiten sind mein Mann und ich in London vormittags in zwei große Ausstelllungen und nachmittags und abends noch dreimal ins Theater gegangen, weil die Matineen und Abendvorstellungen oft so geschichtet waren (14, 17 und 20 Uhr) und die Theater im Westend so nahe beieinander lagen (liegen), dass das ohne weiteres möglich war. Und ich wusste alles, was ich gesehen habe, und schrieb darüber…

Ich will nur sagen: Am Silvestertag die gestreamte Burgtheater-Premiere im Kasino anzusehen, die für 18 Uhr angesetzt und mit 50 Minuten terminiert war, und nachher um 19 Uhr rasch zur Staatsopern-„Fledermaus“ zu huschen (sind ja nur ein paar Klicke von einer Website zur anderen), wäre für mich ein Klacks gewesen. Und eine Selbstverständlichkeit, beides zu machen.

Bloß – ich habe, um die Sache in Parallele zu setzen – sozusagen keinen „Test“…

Die Burgtheater-Pressedamen sind immer ausgesucht freundlich zu mir, haben mich selten (na ja, ein paar Mal, aber was soll’s) enttäuscht, und sagten mir auch sofort einen „Pressezugang“ zu, obwohl Culturall die Vorstellung als „ausverkauft“ meldete. Wie kann ein digitales Ereignis „ausverkauft“ sein? Egal, ich verstehe ja offenbar vieles nicht.

Man wollte mir noch Näheres sagen, aber ich war völlig sicher, dass ich dabei sein würde, wenn das Burgtheater Michael Maertens ausschickt, im virtuellen Raum „Die Maschine in mir“ zu zeigen. Da steht er im Kasino, „umgeben von Kameras und mit Blick auf 100 iPads, auf denen die voraufgezeichneten Gesichter der Zuschauer zu sehen sein werden“, wie die APA ankündigte.

Gut, das habe ich schon begriffen, aber dass die Voraussetzung für meine Teilnahme mein ganz persönliches Gesicht sein würde, wurde mir erst klar, als die netten Pressedamen mir diese Anweisungen gaben:

Wir dürfen Sie nun um folgendes bitten:
Bitte laden Sie drei kurze Videos von sich selbst auf unser Portal hoch. So können Sie – auch für Michael Maertens sichtbar – während der Vorstellung im Zuschauerraum des Kasinos digital „Platz nehmen“.
Und so geht’s:
1.Klicken Sie hier: https://upload.xxxxxxxxxxxxxxxxx
und gelangen Sie damit zu unserem Online Portal.
2.Folgen Sie den Anweisungen von Michael Maertens, der Sie durch den Upload leitet.
3.Geschafft!
Sie brauchen dazu einen Computer, Tablet oder Smartphone mit Kamera.

So, jetzt ist es raus. Ich habe keine Ahnung, wie ich mich mit meinem Computer filmen soll (und habe auch nicht die Absicht, es zu tun), besitze weder Tablet noch Smartphone und will es mir auch nicht zulegen, weil ich normalerweise bestens ohne auskomme. Ich bin nämlich eine Verweigerin, auch von sämtlichen Sozialen Medien, von denen ich mir nicht mein Leben ruinieren lasse. (Und ehrlich, ob ich weiß oder nicht, dass die Netrebko Horn bläst, zählt nicht zu den Dingen, die ich für mein Leben als wichtig erachte). Ich will auch nicht mit der Mitwelt teilen, was ich gestern gegessen habe und wie gut es mir geht…

Weiterlesen in „Apropos“
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EIN NEUJAHRSKONZERT ALS STREAM (kostenpflichtig)

New2

Tickets auf Eventbrite: https://www.eventbrite.de/e/new-year-concert-tickets-133846471399

Zum Jahresauftakt laden wir Sie auf ein Online-Konzert mit außergewöhnlichen Talenten, die New Year Songs aus allen Teilen der Welt zusammengesammelt haben und interpretieren. Gerade die Kunstszene ist von Corona hart getroffen. Wir von Galoyan Art unterstützen internationale Künstler durch Online-Konzerte, die ihnen öffentliche Auftritte ermöglichen und damit Einkommen sichern.
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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK – 31.DEZEMBER – 6. JÄNNER 2021

Ngoundiane FM: Farm Radio's 1,000th broadcasting partner

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

31.12. FERVAAL (aus Montpellier, Aufnahme v. 24.7.2019) BBC 3-15 Uhr
2.1. FÜRST IGOR (aus Vredenburg, Aufnahme v. 10.2.1995) Radio 4Hilversum-19 Uhr
GISMONDO (aus Bayreuth, Aufnahme v. 11.9.) Bayern 4-19.05 Uhr
AIDA (aus Mailand, Aufnahme v. 15.10.) ORF Ö1, BBC 3-19.30 Uhr
MADAMA BUTTERFLY (aus Wien, Aufnahme v. 7.9.) RAI 3-20 Uhr
GÖTTERDÄMMERUNG (aus Paris, Aufnahme v. 25.11.) France Musique-20 Uhr
ARSILDA (aus Prag, Aufnahme v. 12.11.2019) HR 2-20.04 Uhr
FANTASIO (aus Berlin, Aufnahme v. 13.2.2016) Deutschlandradio-20.10 Uhr

EMPFANGSMÖGLICHGKEIT ÜBER DAS INTERNET

ORF – Ö 1 http://oe1.orf.at/
Bayern 4 https://www.br-klassik.de/index.html
HR 2 http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/
WDR 3 http://www1.wdr.de/radio/wdr3/index.html
SWR 2 http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html
Deutschlandradio http://www.deutschlandradiokultur.de/startseite.197.de.html
RAI 3 http://www.radio3.rai.it/dl/radio3/programmi/PublishingBlock-61ab4215-547b-4563-8b1f-8932531e5469.html
Radio Suisse R. https://www.rts.ch/
Radio 4Hilversum https://www.nporadio4.nl/gids-gemist
VRT Klara http://www.klara.be/
RNE Clasica Madrid http://www.rtve.es/radio/radioclasica/programacion/
MET-Stream http://www.metopera.org/Season/Radio/Free-Live-Audio-Streams/
BBC 3 http://www.bbc.co.uk/radio3/programmes/genres/music/classical/opera/all
France Musique https://www.francemusique.fr/opera

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.
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Das berühmteste Café der Welt ist zum 300. Geburtstag geschlossen

Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

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Caffe Florian. Foto: Andrea Matzker

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Caffe Florian. Foto: Andrea Matzker

Genau an seinem 300. Geburtstag, dem 29. Dezember 2020, ist das legendäre und sicherlich schönste Café der Welt geschlossen. Am 29. Dezember 1720 eröffnete der Cafétier Floriano Francesconi seine Bottega del caffè zunächst unter dem Namen Alla Venezia Trionfante unter den Neuen Prokuratien am Markusplatz von Venedig. Schon bald hieß es nur noch „Florian“. Binnen kurzem wurden zusätzlich Speisen und alkoholische Getränke angeboten. Auch ließ man Frauen zu. Das Florian wurde schnell zum Treffpunkt der politischen und philosophischen Elite sowie des Adels der Stadt. Nach dem Tod des Onkels Floriano übernahm Neffe Valentino das Café im Jahre 1773. Vom letzten Spross der Familie, Valentinos Sohn Antonio, wurde dieser wiederum um 1820 abgelöst. Inzwischen hatte im Jahre 1775 Giorgio Quadri auf der gegenüberliegenden Seite des Platzes das Caffè Quadri gegründet, das ebenfalls noch heute besteht. Nach dem Verkauf des Cafés im Jahr 1858 bauten die neuen Eigentümer das Café kostspielig um. Der sogenannte Raum der Senatoren erhielt allegorische Wandbilder, die die Naturwissenschaft und den Fortschritt darstellten, und weiterhin wurden ein griechischer und ein persischer Salon geschaffen, ein chinesischer und orientalischer Raum, sowie ein Saal der berühmten Herrschaften, der 2012 restauriert wurde. Dort entstanden Porträts von Goldoni, Marco Polo, Tizian, Palladio oder Pisani. Der Spiegelsaal, oder auch Saal der Vier Jahreszeiten genannt, zeigte vier Frauen als Repräsentantinnen der Jahreszeiten. Bereits 1860 gab es ein Zimmer für Damen, in dem nicht geraucht werden durfte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam die Sala Liberty hinzu.

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Caffe Florian. Foto: Andrea Matzker

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Caffe Florian. Foto: Andrea Matzker

1893 entwickelte der damalige Bürgermeister der Stadt gemeinsam mit Freunden im Florian die Idee einer Kunstausstellung, aus der später die Biennale hervorging. Die damalige Umgestaltung und Erweiterung ist im Wesentlichen bis heute erhalten. Von ungefähr April bis September befindet sich eine Bühne vor dem Café, auf der Pianisten und Musiker auftreten. Keine geringeren als Goethe, Balzac, Casanova, Wagner, Mann, Hofmannsthal, Cocteau oder Hemingway sind nur einige der berühmten Stammgäste.

Besonders schmerzlich ist es, dass das Café ausgerechnet zu seinem 300. Geburtstag aus Gründen der Corona Pandemie geschlossen sein muss.

Arrigo Cipriani Vor Seiner Harry's Bar Foto Andrea Matzker P4800949 (2)
Arrigo Cipriani vor seiner „Harry’s Bar. Foto: Andrea Matzker

Es sieht so aus, als sei sein nicht weniger namhaftes Pendant, die legendäre Harry‘s Bar, ein paar Meter weiter, zur Zeit tagsüber noch geöffnet. Sie wurde 1931 von Giuseppe Cipriani, dem Vater des heutigen Inhabers Arrigo Cipriani, eröffnet und wurde nach einem trinkfesten Gast und Freund des Vaters aus Amerika, Harry Pickering, Harry’s Bar benannt. Demzufolge nannte Vater Giuseppe seinen Sohn, der 1932 auf die Welt kam, auch Arrigo, was einer italienische Annäherung an Harry gleichkommt. Der gastfreundliche Chef des Hauses gilt als berühmtester Gastronom und Kochbuch-Autor der Welt. Zu den historischen Erfindungen der Familie Cipriani gehören der Bellini und der Carpaccio.
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Esther Hatzi zum Jahreswechsel an ihre Freunde und Kunden – die zu Freunden geworden sind

Bitte! Danke!

Ich bedanke mich bei der Firma „ARCADIA“ für 16 Jahre Tätigkeit im wichtigsten Opernhaus weltweit – der Wiener Staatsoper. Für mich hat sich dadurch eine neue Welt eröffnet, die besten Musiker (Philharmoniker), die besten Dirigenten, die besten Opern-und Ballettkünstler – und die Liebe „meines Publikums“ – der Kunden!

Ich möchte gerne „beim Fach“ bleiben, fühle mich selbst als Künstlerin und bin gleichzeitig ür den Verkauf geboren – geprägt vom Bruder meines Vaters,  der durch sein Geschäft die Hafenstadt Kavala in Nord-Griechenland in den 60er-Jahren des vorigen Jahrhunderts mitgeprägt und ich stand schon als 14jägrige im Geschäft. So feiere ich mein 50jähriges Berunsjubiläum.

Mit dem Online-Merker möchte ich weiter zusammenarbeiten – wo sich eine Gelegenheit bietet.

Ich bekomme derzeit viele Rückmeldungen von Kunden und Freunden – weltweit! Ich habe vor, weiter zu arbeiten – wenn sich die Gelegenheit dazu bietet. Ich habe nun noch mehr Erfahrung.

Der Branche wünsche ich einen glanzvollen Start nach dem Ende der Pandemie, Euch allen Gesundheit – und der Welt den Frieden!

Bis hoffentlich sehr bald
Eure

Esther Hatzi
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ORF III – ERLEBNIS BÜHNE IM JÄNNER 2021

Binli
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DIE KUNST, SINGEND ZU TANZEN: Ein Lehrbuch über Künstlerschaft & Menschlichkeit

Die Bemühungen um Körper, Seele und Geist in Einklang zu bringen finden wir in allen Kulturen rund um die Welt, damals wie heute. Doch wenn heute unsere gängige Kommerzkultur gar nicht so glänzend sein dürfte, wie sie so perfekt beworben wird? Für viele Künstler ist es schon sehr schwierig, in diesem Getriebe und zwischen all diesen Verkaufsständen sich zu behaupten oder eine eigenständige Persönlichkeit zu entwickeln. Und wenn ein sich um künstlerische Aussage Bemühender in eine kleine oder größere Krise gerät? Oder unter die Räder einer sozial falsch bewältigten Kulturpolitik?

Solche negativen Erfahrungen dürfte Susanne Amberg Schneeweis als junge Sängerin gemacht haben. Heute, als wissende reife Pädagogin in ihrem Wiener Studio für Stimmbildung + Sprecherziehung + Gesangs- und Körperschulung, legt sie mit ihrer neuen Publikation „Die Kunst, singend zu tanzen“ ein an Abwechslungen reiches (und dadurch auch kurzweiliges) Kompendium bezüglich Kunstausübung wie zur Lebensbewältigung vor. Vier Büchlein, gebunden aber ein durchaus gewichtiges Paket, welches den Singenden, den Tanzenden, manchem Neugierigen ‚Ein Weg zu Mitmenschlichkeit und Künstlerschaft‘ sein möchte. Und dazu über ‚Die Qualitäten des Lernens und Lehrens‘ zu reflektieren auffordert.

Die Autorin präsentiert sich als Glücksforscherin, erzählt mit Leidenschaft und Überzeugungskraft. Zwar gut geordnet, doch trotzdem kreuz und quer durch Psychen und Zeiten springend. Unzählige Zitate schwirren herum. Voltaire, J.W. Goethe, Isaac Newton, Heraklit melden sich kurz zu Wort. Viele, viele heutige oder historische Geistesgrößen mehr, mit mehr oder weniger ausführlich beschriebenen Gedankengängen. Über Theorie und Praxis, biodynamische Psychologie, Grundenergien, Atemtechnik, pädagogische Visionen, über Lust und Liebe wird abgehandelt. Auf die Echopunktmethode der Autorin wird hingewiesen. Vor allem auch im Brennpunkt: Menschlichkeit ist eine Kunst. Und das Bestmögliche für die Stimmerziehung? Das sollte hier schon richtig dargestellt sein.   

Der Leser kann munter gestimmt die Seiten wechseln. Wird belehrt, wird immer wieder erinnert wie alles Künstlerische auf Menschlichkeit und Lebensweisheiten ausgerichtet sein sollte. Bunt und locker verpackt, zum Nachdenken auffordernd und auch die Hilfe zur Selbsthilfe ansprechend. „Singen macht glücklich“, singt Susanne Amberg Schneeweis lauthals heraus: Glücklich, glücklicher könnten wir werden. Möchte nicht sagen, dass Anna Netrebko jetzt hier zugreifen soll, doch jüngere und suchende Gesangesfreudige oder ältere Esoteriker werden Vergnügen und Abwechslung beim Lesen & Lernen haben.

Info: s.amberg.schneeweis@gmx.at  sowie Verlag Fassbaender

Meinhard Rüdenauer
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Mit ORF 2 ins neue Jahr: „Silvesterkracher“, österreichische Serienklassiker und die „Silvestershow mit Jörg Pilawa“

Weiters: Neujahrsansprache des Bundespräsidenten und Kardinal Schönborn zum Jahreswechsel

Wien (OTS) – Gleichermaßen beschwingt wie traditionell begleitet ORF 2 das Publikum ins Jahr 2021. Dabei stehen am Donnerstag, dem 31. Dezember 2020, bereits ab 9.05 Uhr Klassiker wie „Die Fledermaus“, österreichische Serien zum Wiedersehen und Schmunzeln, „Silvesterkracher“ mit Ausschnitten u. a. aus dem Kabarett Simpl sowie im Hauptabend die „Silvestershow mit Jörg Pilawa“ auf dem Programm. Fixpunkte sind auch die besinnlich-persönlichen Worte von „Kardinal Christoph Schönborn zum Jahreswechsel“ und die „Neujahrsansprache des Bundespräsidenten“ am 1. Jänner.

Der Jahreswechsel im ORF-2-Hauptabend: „Die Silvestershow mit Jörg Pilawa“

Ab 20.15 Uhr ertönen bei Jörg Pilawa in der „Silvestershow“ Welthits und Evergreens, unvergessene Balladen und Rock-’n‘-Roll-Sound. Für einen stimmungsvollen Rutsch ins neue Jahr sorgen unter anderem DJ Ötzi, Beatrice Egli, Brings, Vanessa Mai, VoXXclub, Kerstin Ott, Marianne Rosenberg, Michael Holm, Peggy March, Stefan Mross, Stefanie Heinzmann, The Baseballs, Thommy Ten & Amélie Van Tass. Zu fortgeschrittener Stunde wird in „Zum Jahreswechsel“ (0.00 Uhr) schließlich das Obere Schloss Belvedere glanzvoller Schauplatz, an dem die Solisten Olga Esina und Roman Lazik sowie Mitglieder des Corps de Ballet des Wiener Staatsballetts mit dem „Donauwalzer“, der heimlichen Hymne Österreichs, tänzerisch ins neue Jahr geleiten. Für die Ballett-Choreografie zeichnet der Italiener Davide Bombana verantwortlich, die Kostüme stammen von Christof Cremer.

Einstimmen aufs neue Jahr: „Silvesterkracher“ & Klassiker bereits ab 9.05 Uhr in ORF 2

Traditionell zu Silvester erwartet das Fernsehpublikum u. a. die österreichische Komödie „Die Fledermaus“ (9.05 Uhr), in der Peter Alexander Rechtsanwalt Dr. Eisenstein mimt. In der legendären Verfilmung aus dem Jahr 1961 sind außerdem Marika Rökk, Willy Millowitsch und Hans Moser zu sehen. Auch Serien-Klassiker dürfen am letzten Tag des Jahres nicht fehlen: Im „Kaisermühlen Blues“-Universum kommt um 11.20 Uhr ein „Jahrtausendbaby“ zur Welt und die „Weißblauen Wintergeschichten“ (13.10 Uhr) erzählen von einem „falschen Hochzeitsgast“. Am Nachmittag verzaubern „Thommy Ten & Amélie van Tass“ (15.30 Uhr) das Publikum mit unglaublichen Illusionen und unbegreiflicher Magie. Zwischendurch stimmen mehrere „Silvesterkracher“ mit vergnüglichen Inhalten wie „100 Jahre Simpl“ auf einen heiteren Abend ein. So präsentiert etwa Peter Rapp um 18.35 Uhr in einem „Best of Hoppala“ Versprecher und andere unvergessliche Szenen der Jahre 1987 bis 2000 – von und mit ORF-Stars. Um 19.48 Uhr richtet sich Kardinal Christoph Schönborn mit persönlichen Worten zum Jahreswechsel an das Fernsehpublikum.

Der Neujahrstag in ORF 2 – Vom „Neujahrskonzert“ bis zum „Traumschiff“

Das Kulturjahr 2021 eröffnet der ORF am 1. Jänner traditionell mit der Live-Übertragung des „Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker“ (11.15 Uhr), diesmal Corona-bedingt erstmals ohne Publikum. Bereits ab 9.05 Uhr stimmen drei Produktionen in der Neujahrs-„matinee“ auf das hochkarätige Konzertereignis ein. Beginnend mit „Wiener Tradition 2.0 – Altes neues Handwerk“ über die Dokumentation „Adolf Loos – Visionär und Provokateur“ (9.45 Uhr) bis hin zu dem alljährlichen Blick hinter die Kulissen des Großereignisses in „Auftakt zum Neujahrskonzert 2021“ um 10.35 Uhr. Der vom ORF gestaltete traditionelle Film zur Konzertpause (ca. 11.50 Uhr) ist 2021 eine Produktion mit dem Titel „Happy Birthday, Burgenland! 1921–2021“ von Felix Breisach, der das jüngste Bundesland Österreichs zum 100-Jahr-Jubiläum würdigt. Danach zeigt ORF 2 mit „Das Ballett der weißen Hengste“ um 13.55 Uhr die berühmte Gala-Vorstellung der Lipizzaner aus der prächtigen Barockhalle der Spanischen Hofreitschule in Wien. Um 18.00 Uhr wendet sich „Bischof Michael Chalupka zum Neuen Jahr“ an das Fernsehpublikum, bevor um 18.05 eine neue Ausgabe von „Aufgetischt“ eine Reise durch ein „pikantes Wien“ antritt. Im Hauptabend nimmt ORF 2 das Publikum ab 20.15 Uhr in zwei ORF-Premieren mit auf Reisen: Zunächst sticht Florian Silbereisen in „Das Traumschiff“ als Kapitän Richtung Seychellen in See, bevor es um 21.50 Uhr in „Kreuzfahrt ins Glück“ auf „Hochzeitsreise nach Tirol“ geht.
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