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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 30. APRIL 2020)

30.04.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 30. APRIL 2020)

ZUM ABLEBEN VON JEANETTE PILOU

(Heinrich Schramm-Schiessl)

Greek soprano Jeannette Pilou dies at 83 | News | ekathimerini.com
Jeanette Pilou

Sie galt als eine der wenigen geglückten Engagements des Staatsoperndirektors Egon Hilbert.

1937 in Al-Fayum (Ägypten) geboren studierte sie zunächst in Ägypten und dann in Italien. Ihr Bühnendebut feierte sie 1959 am Teatro Smeraldo in Mailand. In Wien debutierte sie am 12.9.1965 als Mimi in La Boheme, die sie dann auch am öftesten im Haus am Ring sang, nämlich 47 mal. Sie verfügte über ein wunderbar lyrische Stimme und ein berührendes Spiel. Ihr Repertoire umfasste die einschlägigen Rollen der italienischen und französischen Oper, aber auch Mozart und Werke des 20. Jahrhunderts. So sang sie in Wien in der Premiere von Gottfried v. Einem „Prozess“ die verschiedenen Frauenrollen und die Melisande. Sie war übrigens die letzte Interpretin dieser Rolle in der bis heute unerreichten Inszenierung des Werkes von Herbert v. Karajan. In Wien trat sie zudem u.a. als Micaela, Marguerite, Cho Cho San und Nedda auf. Insgesamt sang sie an 185 Abenden. Ihren wahrscheinlich größten Erfolg an der Staatsoper feierte sie in der Premiere von Massenets „Manon“ an der Seite von Giacomo Aragall in der wunderbaen Inszenierung von Jean-Pierre Ponnelle am 20.11.1971.

International sang sie praktisch an allen großen Opernhäusers der Welt, eher stiefmütterlich behandelt wurde sie jedoch von der Schallplattenindustrie. Ihr letzter Auftritt in Wien galt am 29.6.1979 der Nedda.

Nun ist sie am 27.4. verstorben.

Heinrich Schramm-Schiessl

parsifal's: A Greek Carmen!

Die Wiener Staatsoper zum Tod von Jeannette Pilou

Das Haus am Ring trauert um die griechische Sopranistin Jeannette Pilou, die am Montag, 27. April 2020, im Alter von 83 Jahren in Athen verstorben ist.

Die 1937 in Ägypten geborene Sängerin debütierte an der Wiener Staatsoper am 12. September 1965 als Mimì in La Bohème. Sie war zwischen 1965 und 1979 regelmäßig Gast im Haus am Ring und sang hier 16 Rollen in 185 Vorstellungen, u. a. in den Premieren von Carmen (1966), Der Prozess (1970) und Manon (1971). Zu ihren meistgesungenen Partien an der Wiener Staatsoper zählen Mimì (La Bohème, 47 Mal), Cio-Cio-San (Madama Butterfly, 27 Mal), Micaëla (Carmen, 24 Mal) und Nedda (Pagliacci, 16 Mal). In dieser Rolle trat sie am 29. Juni 1979 zum letzten Mal im Haus am Ring auf.

Jeannette Pilou debütierte bereits 1960 als Violetta in La traviata an der Mailänder Scala und sang im Lauf ihrer internationalen Karriere weiters u. a. in Venedig, Paris, Barcelona, Lissabon, bei den Salzburger Festspielen, beim Festival d’Aix-en-Provence, am Londoner Royal Opera House, an der New Yorker Met, in Chicago und San Francisco.

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HEUTE Ausstrahlung um 18:30 Uhr auf YouTube HAMLET Premiere vom 3.3.2016 aus dem Nationaltheater Ostrau (CZ) mit Thomas Weinhappel in der Titelrolle

Link zum heutigen Hamlet:
https://youtu.be/SawgTCt_crA

Inszenierung Radovan Lipus; Dirigent Jakub Klecker; 
Chor und Orchester des Nationaltheaters Ostrau (CZ);
Ophelia Jana Sibera, Gertrude Janja Vuletic; Claudius Martin Gurbaľ
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Vereinigte Bühnen Wien und ORF III spielen für Österreich: Live-Konzert mit Musical-Welthits aus „Elisabeth“, „Cats“ u. v. m.

Mit den Musicalstars Perman, Filipčić, Hakvoort, Sarich, Jovanović, Hees, Kuipers, Seibert und Borchert aus dem ORF RadioKulturhaus

Besucherinformation: Coronavirus | Musical Vienna News

Wien (OTS) – Die Welthits des Musicals, dargeboten von beliebten Stars des Genres und größtenteils aus der Kreativschmiede der Vereinigten Bühnen Wien stammend, präsentiert ORF III Kultur und Information – diesmal in Kooperation mit den VBW – am Sonntag, dem 3. Mai 2020, um 20.15 Uhr im Rahmen des dritten Live-Konzerts der ORF-Sendereihe „Wir spielen für Österreich“. Im Großen Sendesaal des ORF RadioKulturhauses treten – unter Einhaltung strengster Sicherheitsvorgaben sowie medizinischer Gesundheitskontrollen im Vorfeld der Shows – Publikumslieblinge wie u. a. Lukas Perman, Maya Hakvoort und Drew Sarich auf. Auf dem Programm stehen die beliebtesten Musical-Balladen aus VBW-Eigenproduktionen wie „Elisabeth“, „Tanz der Vampire“, „Mozart!“, „Rebecca“, „Schikaneder“, „Don Camillo und Peppone“, „Der Besuch der alten Dame“ und dem jüngsten Musicalerfolg der VBW „I am from Austria“ sowie aus Andrew Lloyd Webbers Welthit „Cats“, dessen Spielzeit im Wiener Ronacher aufgrund des großen Erfolges verlängert wurde.

Via ORF-TVthek (https://TVthek.ORF.at) wird auch dieses „Wir spielen für Österreich“-Konzert als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung für sieben Tage als Video-on-Demand österreichweit zur Verfügung stehen. Die Klassikplattform fidelio (www.myfidelio.at) präsentiert den Abend ebenfalls live bzw. anschließend in der Klassithek. In 3sat ist das Konzert am Samstag, dem 16. Mai, um 20.15 Uhr zu sehen.

VBW-Geschäftsführer Patay: „Es ist schön zu sehen, dass aus dieser Notlage Initiativen wie diese entstehen, die unseren Theatern im Fernsehen eine Bühne geben.“

„Die aktuelle Situation ist auch für die Kunst- und Kulturszene des Landes keine leichte Zeit. Es ist schön zu sehen, dass aus dieser Notlage Initiativen wie diese entstehen, die unseren Theatern im Fernsehen eine Bühne geben“, sagt VBW-Geschäftsführer Prof. Dr. Franz Patay. „Ich bedanke mich bei ORF III für die Zusammenarbeit und freue mich, dass die Musicalsparte der Vereinigten Bühnen Wien Teil dieser Konzertreihe ist. Anschließend wird unsere jüngste Erfolgsproduktion ‚I am from Austria‘ ausgestrahlt – der krönende Abschluss für einen besonderen Musicalabend, diesmal ausnahmsweise in den eigenen vier Wänden. Ich wünsche unserem Publikum viel Vergnügen und freue mich auf ein möglichst baldiges Wiedersehen in unseren Häusern“, so Patay.

VBW-Musical-Intendant Struppeck: „Unsere VBW-Stars werden an diesem ganz besonderen Fernseh-Abend einen Streifzug durch unsere beliebtesten Musicals antreten.“

„Die Kulturlandschaft Wiens lebt, auch während der Corona-Krise. Obwohl unsere Theater aktuell leider geschlossen bleiben müssen, möchten wir gerade in dieser schweren Zeit einen künstlerischen Beitrag leisten“, sagt VBW-Musical-Intendant Christian Struppeck. „Daher freuen wir uns, unser Publikum über neue Wege erreichen zu können. Unsere VBW-Stars werden an diesem ganz besonderen Fernseh-Abend einen Streifzug durch unsere beliebtesten Musicals antreten. So möchten wir den Zuseherinnen und Zusehern unsere schönsten Balladen und die ganz großen Musical-Momente nach Hause bringen, damit sie momentan nicht vollständig auf Musicals verzichten müssen. Im Anschluss an unser Konzert können sie dann auch noch unsere Erfolgsproduktion ‚I am from Austria‘ live aus dem Raimund Theater in den eigenen vier Wänden erleben.“

ORF-III-Programmgeschäftsführer Schöber: „Die Idee wurde von Beginn an von allen unseren Partnern im Kulturbetrieb unterstützt und mitgetragen“

„Eine Live-Konzertreihe in Zeiten der Corona-Krise, unter strenger Einhaltung aller Sicherheitsvorkehrungen, zu realisieren, ist zugegebenermaßen eine sehr große Herausforderung. Die Idee, den Österreicherinnen und Österreichern trotzdem, oder besser gesagt, gerade jetzt einen Zugang zu Live-Kultur zu ermöglichen, wurde von Beginn an von allen unseren Partnern im Kulturbetrieb unterstützt und mitgetragen“, betont ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber. „Zum Finale der ersten ‚Wir spielen für Österreich‘-Konzertreihe freuen wir uns, dem TV-Publikum ein Musical-Feuerwerk der Vereinigten Bühnen Wien mit den beliebtesten Melodien aus ‚Elisabeth‘, ‚Tanz der Vampire‘ und Co. zu präsentieren. Ich danke hier besonders dem Team um VBW-Geschäftsführer Franz Patay und Intendant Christian Struppeck sowie allen teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern für ihr herausragendes Engagement“, so Schöber.

Das Programm des Abends im Detail:

Den Abend eröffnet Lukas Perman mit der Nummer „A bisserl für’s Hirn“ aus „Mozart!“. Carin Filipčić, die erst kürzlich noch als Grizabella in „Cats“ auf der Bühne stand und im Live-Konzert den Welthit „Erinnerung“ zum Besten geben wird, singt mit „Gold von den Sternen“ außerdem eine der wohl beliebtesten Balladen des Musicals „Mozart!“. Per Videogruß meldet sich Oedo Kuipers mit der bewegenden „Mozart!“-Melodie „Warum kannst du mich nicht lieben?“. Stimmgewalt braucht es für den Titelsong „Rebecca“ aus dem gleichnamigen Musical – dargeboten von Musical-Ikone Maya Hakvoort, die auch in ihrer Paraderolle als Kaiserin in „Elisabeth“ mit den Liedern „Ich gehör’ nur mir“ und „Nichts!“ glänzen wird. Drew Sarich präsentiert aus derselben Produktion in der Rolle des Luigi Lucheni „Kitsch!“ sowie in der Partie des Tods „Der letzte Tanz“. Gänsehaut-Momente aus dem internationalen Musical-Erfolg „Tanz der Vampire“ garantieren „Die unstillbare Gier“ des Grafen von Krolock – gesungen von Drew Sarich – und die romantische Ballade „Für Sarah“, dargeboten von Lukas Perman. Aus dem VBW-Musical „Schikaneder“ präsentieren Milica Jovanović und Dominik Hees die Hymne des Musicals „Träum groß“. Mark Seibert schickt einen musikalischen Gruß mit der Nummer „Letzter Vorhang“. Jovanović und Hees singen außerdem „Liebe endet nie“ aus „Der Besuch der alten Dame“ und aus „Don Camillo und Peppone“ das Duett „Du und ich auf einer Insel“. Und auch Musical-Star Thomas Borchert sendet mit „36 Häuser“ in der Rolle des Don Camillo eine musikalische Videobotschaft. Zum Finale darf man sich auf die beliebtesten Hits aus „I am from Austria“ freuen – dargeboten von Lukas Perman und Carin Filipčić. Weiters gibt es internationale Grüße aus Korea, Japan und Paris. Durch den Abend führt Musical-Darsteller Lukas Perman.

Anschließend an das Live-Konzert präsentiert ORF III die Aufzeichnung von „I am from Austria – Das Erfolgsmusical“ (21.40 Uhr), Gezeigt wird die Original-Inszenierung von Andreas Gergen, die im September 2017 ihre Weltpremiere im Wiener Raimund Theater feierte. Die Autoren Christian Struppeck und Titus Hoffmann kreierten aus mehr als 20 Hits von Rainhard Fendrich, darunter „Macho Macho“, „Es lebe der Sport“, „Strada del Sole“ und natürlich „I am from Austria“, ein fröhlich-freches Stück voller Romantik, Überraschungen und Situationskomik. In den Hauptrollen sind Publikumslieblinge wie u. a. Iréna Flury, Lukas Perman, Elisabeth Engstler, Andreas Steppan, Dolores Schmidinger oder Martin Bermoser zu sehen.

„Wir spielen für Österreich“ ist eine Initiative von ORF III Kultur und Information gemeinsam mit Ö1, dem ORF RadioKulturhaus und dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, die in Zusammenarbeit mit der Wiener Staatsoper, der Wiener Volksoper und den Vereinigten Bühnen Wien realisiert wurde. Die Signation zur Sendereihe gestaltete Filmemacher Georg Riha.
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DEUTSCHLAND: Bund ermöglicht Ausfallhonorare in der Corona-Krise – Grütters: „Alle Möglichkeiten ausschöpfen“

Kulturstaatsministerin Monika Grütters ermöglicht es ab sofort Kulturinstitutionen, Honorare für Engagements zu zahlen, die wegen der Coronakrise abgesagt wurden. Die Regelung gilt für Kultureinrichtungen und Projekte, die vom Bund gefördert werden. Diese können nun Ausfallhonorare von bis zu 60 Prozent der eigentlichen Gage zahlen.

Kulturstaatsministerin Grütters: „Viele Künstlerinnen und Künstler hatten durch Honorare ein regelmäßiges Einkommen, das jetzt weggebrochen ist. Dadurch hat sich eine teilweise existentielle Notlage ergeben. Mir ist es ein Herzensanliegen, dass wir hier helfen und dafür alle Möglichkeiten ausschöpfen. Deshalb danke ich dem Bundesfinanzminister für seine Unterstützung für die nun gefundene Lösung. Jetzt ist es wichtig, dass alle Bundesländer ähnlich verfahren und es den von ihnen geförderten Kulturinstitutionen ebenfalls ermöglichen, Ausfallhonorare zu zahlen. Im Interesse der Künstlerinnen und Künstler brauchen wir eine möglichst einheitliche Regelung bei Bund, Ländern und Kommunen.“

Die Regelung sieht vor, dass ausgefallene Engagements von freiberuflichen Künstlerinnen und Künstler auch dann vergütet werden können, wenn es keine entsprechende vertragliche Regelung über Ausfallhonorare gibt. Voraussetzung ist, dass das Engagement bis zum Stichtag 15. März 2020 vereinbart wurde. Wenn für die Veranstaltung eine Gage unter 1.000 Euro vorgesehen war, kann ein Ausfallhonorar von bis zu 60 Prozent des Nettoentgelts zuwendungsrechtlich anerkannt werden. Bei Gagen über 1.000 Euro können die Künstlerinnen und Künstler maximal 40 Prozent des Nettoentgelts erhalten; die Obergrenze des Ausfallhonorars liegt bei 2.500 Euro.
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Netter, aber öder Versuch: die Met-Spendengala #theVoicemustbeheard

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrter Herr Brug.

Als langjährig für das ORF- Fernsehen tätige Journalistin finde ich die letzte Ausgabe von Brug’s Klassik direkt eine Verletzung  jedes  journalistischen Wertekodex.

 Einen  Event zuerst als nett, aber öde zu bezeichnen um ihn dann zu benützen,  sich  in einem langen Bericht detailliert darüber auszulassen und mit billigen Pointen auf Kosten der Veranstalter und der Mitwirkenden zu profilieren, ist ganz schlechter Stil.

Die Veranstaltung mit so wenig Pannen  war technisch eine Meisterleistung, vor allem Tonübertragungen sind live die größte Herausforderung, die es gibt.

Es war eine Benefizgala, die mit einem ungeheuren Arbeitsaufwand verbunden war. Alle ohne Honorar Mitwirkenden  haben – außer unserm Wiener Paar- hart dafür gearbeitet und waren bereit, ihr privates Umfeld zu öffnen, was keineswegs selbstverständlich ist . Und  alle die Oper lieben, haben über diese Künstler und Künstlerinnen so viel erfahren können wie es sonst nie möglich gewesen wäre. Schon allein die Auswahl der Werke war zusätzlich höchst interessant.

 Nicht umsonst zeigte Ihr Beitrag 12 ( zwölf) Fotos . Ich hoffe sehr, Sie haben für die Rechte  die Zustimmung der MET eingeholt und zusätzlich zu den Kosten dafür ein hohe Summe inklusive  Honorar von Herrn Brug auf das Spendenkonto der MET überwiesen.

Und wenn dieser sich das nächste Mal etwas wünscht, möge er auf den Pluralis Majestatis verzichten  und  einen Brief ans Christkind schreiben, oder, in den USA, an den Santa Claus.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrike Messer – Krol
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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Die Maske – auch im Blumenland (Fotoserie)

ZU INSTAGRAM mit mehreren Fotos

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Orange 1972: Video (6 Minuten)

ZU FACEBOOK

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KlassikFestival Schloss Kirchstetten: Oper aufgrund von Corona auf 2021 verschoben

Opern - Schloss Kirchstetten KlassikFestival
„Il Signor Bruschino“ – verschoben auf 2021

Gioachino Rossinis 1813 uraufgeführte Nummernoper „Il Signor Bruschino“ hätte von 30. Juli bis 15. August 2020 die Herzen der Belcanto-Liebhaber höher schlagen lassen sollen. Doch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie machen eine Durchführung der Opernproduktion beim KlassikFestival Schloss Kirchstetten unmöglich. Im Sinne der Sicherheit des Publikums und der Künstler verschiebt Intendant Stephan Gartner die Oper nun in die Saison 2021. Für alle Besucher gilt: Bereits erworbene Karten behalten für 2021 ihre Gültigkeit.

Die Gesundheit unserer Besucherinnen und Besucher sowie unseres internationalen Ensembles hat für das KlassikFestival höchste Priorität. In einer Zeit, in der die Eindämmung des COVID-19-Virus unser wichtigstes gesellschaftliches Anliegen sein muss, ist es unsere Pflicht Rossinis „Il Signor Bruschino“ auf den Sommer 2021 zu verschieben.“, erläutert Intendant Stephan Gartner seine Entscheidung und führt weiter aus: „Unter den von der Bundesregierung vorgegebenen Abstandsregeln und Sicherheitsmaßnahmen für Veranstaltungen können weder die erforderlichen Probe- und Aufbauarbeiten durchgeführt werden, noch die Aufführungen selbst. Die Richtlinie, dass bei Veranstaltungen eine Fläche von 10 m2 pro Person zur Verfügung stehen muss, bedeutet in unserem Fall, dass sich während der Aufführung lediglich 16 Personen im Maulpertsch-Saal befinden dürfen. Üblicherweise bietet unser Opernsaal Platz für bis zu 160 Zuschauer.“
Probleme bereiten aber nicht nur die Abstandsregeln, sondern auch die bestehenden Reisebeschränkungen. „Unser Ensemble setzt sich aus Künstlerinnen und Künstlern aus ganz Europa und darüber hinaus zusammen. In der derzeitigen Situation ist es höchst fraglich, ob sie im Sommer überhaupt aus ihren Ländern ausreisen bzw. nach Österreich einreisen werden können. Diverse Quarantänebestimmungen können noch zusätzlich die Ende Juni beginnenden Proben und dementsprechend die Aufführungen gefährden“, so Stephan Gartner.

Unter diesem Link finden Sie bei Bedarf weitere honorarfreie Pressefotos zum direkten Download: https://www.kultur-konjunktur.com/presse-box-klassik-festival-kirchst

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Theater Dortmund fordert den Einstieg in die Wiederaufnahme des Vorstellungsbetriebes zum 1. September 2020

Das Theater Dortmund fordert die politischen Akteure im Land und Bund auf, einen realistischen und zügigen Zeitplan zur Wiederaufnahme des Vorstellungsbetriebes der Theater zu erarbeiten und dafür in einen direkten und fruchtvollen Dialog mit den Kulturschaffenden zu treten. Ziel dieses Dialoges muss es sein, den Vorstellungsbetrieb ab dem 1. September 2020 wiederaufzunehmen. Die Theater sind in der Lage, Stückauswahl, Inszenierungen und das Besuchermanagement so anzupassen, dass diese den medizinischen und hygienischen Vorgaben entsprechen.

Das Theater Dortmund erkennt die hohe gesellschaftliche Verantwortung, die die Theater als Ort sozialer Begegnungen für die Pandemie-Eindämmung haben, ausdrücklich an. Ebenso akzeptiert das Theater Dortmund den grundsätzlichen Vorrang medizinisch gebotener Notwendigkeiten vor wirtschaftlichen und künstlerischen Überlegungen. Dies gilt ausdrücklich auch für eine verantwortungsvolle Exit-Strategie. Gleichzeitig weist das Theater Dortmund auf die massive, in vielen Fällen existenzielle Betroffenheit besonders der freien Künstlerinnen und Künstler durch die behördlich angeordneten Einschränkungen hin. Es ist daher zwingend erforderlich, einen Fahrplan zur zügigen Aufnahme des Vorstellungsbetriebes zu erarbeiten, um einerseits individuelle soziale Härten abzuwenden und gleichzeitig die Grundlagen für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung des Kulturstandortes Deutschland mit seiner weltweit einzigartigen Theaterlandschaft zu erhalten.

Aus Sicht des Theater Dortmund sollten daher, neben dem bereits genannten Primat medizinischer Notwendigkeiten, im Sinne einer geordneten Aufnahme des Vorstellungsbetriebes folgende Prinzipien beachtet werden:

–        Klarheit der Entscheidungen
Das Theater Dortmund hält eine bundesweite Abstimmung der Regelungsgrundlagen und ihrer Kommunikation für zwingend erforderlich.
–        Gleichbetrachtung von Kultur, Sport, Religionsgemeinschaften und Wirtschaft
Strenge Hygiene- und Abstandsregeln können auch bei Kulturveranstaltungen umgesetzt werden. Es besteht ein ausreichendes Repertoire für variable Besetzungen in den Bereichen Oper, Ballett, Konzert und Schauspiel. Eine Gleichbetrachtung des Vorstellungs- bzw. Konzertbetriebes von Theatern und Konzerthäusern mit Gottesdiensten ist daher zwingend. Das Theater Dortmund plädiert deshalb dafür, strikt medizinisch zu begründen, welche Schutzmaßnahmen beachtet werden müssen – unabhängig davon, ob sie z.B. von einem Gotteshaus oder Theater umgesetzt werden.
–        Einheitlichkeit der Regelungen
Schutzmaßnahmen sollten gleich behandelt werden. Dies betrifft insbesondere medizinisch begründete Schutzmaßnahmen wie z.B. Abstandsregelungen, Mundschutz-Pflicht, Personenzahl-Begrenzung für soziale Kontakte im öffentlichen Raum.
–        Akzentuierung auf das medizinisch begründet Notwendige
Das Theater Dortmund plädiert für eine Akzentuierung auf medizinisch begründete Schutzmaßnahmen, die unabhängig von Personenkapazität einer Örtlichkeit Anwendung finden sollten.
–        Planungssicherheit für die nahe Zukunft
Theater müssen täglich zwischen professioneller Vorbereitung für eine erfolgreiche Durchführung und den Risiken einer drohenden Absage abwägen. Es ist daher dringend geboten, eindeutige Kriterien und klare Rahmenbedingungen in Bezug auf die zügige Aufnahme des Vorstellungsbetriebes zu erarbeiten.
–        Ausreichende Vorlaufzeiten
Es gibt in Deutschland 425 Theater unterschiedlichster Art und Größe. Diese Vielfalt macht in normalen Zeiten den Reiz der deutschen Theaterlandschaft aus. Vor diesem Hintergrund hält das Theater Dortmund eine intensive Kommunikation und eine ausreichende Vorlaufzeit von zehn Wochen zwischen Ankündigung und Inkrafttreten von Lockerungen bestehender Einschränkungen, für notwendig.

Der Geschäftsführende Direktor, Tobias Ehinger: „Zur Überwindung der Krise halten wir gleichzeitig einen schrittweisen Vorstellungsbetrieb ab dem 1. September 2020 für dringend geboten. Die Theater sind in der Lage, Stückauswahl, Inszenierungen und das Besuchermanagement so anzupassen, dass diese den medizinischen und hygienischen Vorgaben entsprechen. Gerade in Krisenzeiten müssen auch die nichtwirtschaftlichen Aspekte des gesellschaftlichen Lebens ihren verdienten und notwendigen Stellenwert erhalten. Die Geschichte der Krisen zeigt, dass gerade Kunst und Kultur einer Gesellschaft Kraft und Trost spenden und Zusammengehörigkeit sowie Identität stiften. Mit Kunst werden wir das Virus nicht eindämmen. Aber mit Kunst werden wir die seelischen Verletzungen und Nöte der Menschen lindern können.“
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Daraufhin schrieb unser Mitarbeiter Sigi Brockmann an das Theater Dortmund:

Lieber Herr Kalouti, das klingt sehr entschlossen. Wenn ich gerade keinen Opernstream oder wie letztens Met-Gala sehe, habe ich als  langjähriger Opern- und Konzertbesucher darüber nachgedacht. Es käme doch bestenfalls dahin, daß bis zu einer Schutzimpfung nur 20% bis 25% der Sitzplätze verkauft werden könnten, in den Pausen müßten die Besucher –  natürlich mit Mundschutz –  auf Ihren Plätzen ausharren. Ob das möglich und für die weitgehend zur Risiko-Gruppe gehörenden Opernbesucher von Interesse ist, fragt sich und bedauert

S. Brockmann

Das Theater Dortmund antwortete wie folgt: Lieber Herr Brockmann,

da haben Sie vollkommen recht. Und wenn wir nur jeden fünften Platz verkaufen oder vor 12 Personen spielen und wir nur zwei Personen-Opern oder – Ballette spielen können, sollten wir doch den Betrieb wiederaufnehmen.
Wir sind dabei, alle möglichen Szenarien zu erörtern und hätten auch praktikable Lösungen. Wir würden besondere Hygienebeauftragte stellen, damit wir Sicherheit gewährleisten können.

Mal sehen, wie viel Alliierte wir gewinnen können.
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Bitte denken Sie an die Umwelt, bevor Sie diese E-Mail ausdrucken. Pro Blatt sparen Sie durchschnittlich 15g Holz, 260ml Wasser, 0,05kWh Strom und 5g CO2.

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Dirigent Baldo Podić verstorben

 Die Deutsche Oper am Rhein trauert um ihren ehemaligen Gastdirigenten Baldo Podić. Der 1942 in Dubrovnik geborene Musiker starb am 20. April in Lugano. Podić schloss 1965 sein Studium an der Musikakademie in Zagreb mit Auszeichnung ab und begann seine Dirigentenkarriere als Assistent der Zagreber Philharmonie. Schon drei Jahre später folgten Verpflichtungen an den bekanntesten Theaterhäusern Europas und in den USA. Eine langjährige Zusammenarbeit verband Podić mit dem Stadttheater Basel: 1983 begann er dort als Kapellmeister und blieb dem Theater bis 2007 eng verbunden.

 Allein während der Intendanz von Tobias Richter (1996-2009) studierte Podić an der Deutschen Oper am Rhein mit den Düsseldorfer Symphonikern und den Duisburger Philharmonikern „Manon“ (Inszenierung Christof Loy), „La traviata“ (Inszenierung Karl-Ernst und Ursel Hermann), „Otello“ (Inszenierung David Fielding), „La Dame Blanche“ (Inszenierung Tobias Richter) „Tristan und Isolde“ (Inszenierung Werner Schroeter), „Carmen“ (Inszenierung Jérôme Savary) „Hoffmanns Erzählungen“ (Inszenierung Christof Loy) und „Rusalka“ (Inszenierung Jiři Nekvasil) ein. Operndirektor Stephen Harrison: „Baldo Podić war ein Vollblutmusiker, der die Gabe besaß, durch seine Begeisterung Sänger und Musiker zu Höchstleistungen zu animieren. Seine Vorstellungen waren voller Leidenschaft und Hingabe. Seine Einstudierungen werden für mich unvergessen bleiben.“

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Scheinwissen, Nichtwissen und Weisheit

Ich weiß, dass ich nichts weiß!

http://platon-heute.de/vom-nichtwissen.html

Vor wievielen Jahren hat Sokrates gelebt? ,  gest. 399 v. Chr. also vor fast 2500 Jahren – Da hat sich unsere „herrschende Klasse“ ja schon enorm entwickelt

TTT

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STAATSBALLETT BERLIN: DIS-TANZ BEWAHREN


„La Bayadère“, Foto: Yan Revazov

Zu unserem großen Bedauern musste die laufende Saison letzte Woche vorzeitig beendet werden, was aber nicht bedeutet, dass alles stillsteht. Hinter den Kulissen wird der Wiedereinstieg geplant, auch wenn noch nicht klar ist, wann genau dieser sein wird. Das Ensemble hofft, so bald wie möglich wieder in die Studios zurückkehren zu können und freut sich bereits über Live-Training von ebendort. In der Zwischenzeit wird der Welttanztag gefeiert und der Kindertanzfilm DistANCE gestreamt.
Wir freuen uns auf Ihre Anfragen und bleiben Sie gesund!

Entstanden ist der  60-minütige Tanzfilm DistANCE, der die Tänze zum Thema Grenzen dokumentiert und dabei selbst zum Tanz geworden ist (ZUM VIDEO , Passwort: DistANCE).
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IPG – PLEYEL – GESELLSCHAFT

Frühstück bei Pleyel am Weinberg - Veranstaltungskalender ...

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu dürfen, dass wir für Sie die Website www.pleyelmusikwein.shop für sofortigen CD & Weinversand erstellt haben. Ihre IPG

Wir haben die bisherige Corona-Zeit genützt um neben unserer bekannten Website www.pleyel.at für unsere Pleyel Verehrerinnen und Verehrer eine neue zusätzliche Shop-Website für Musik und Wein zu erstellen. Sie soll allen unseren treuen Besuchern, die derzeit leider keine Konzerte besuchen können, leichter und überschaubarer die Möglichkeit bieten zu Hause Pleyels Musik mit einem guten Gläschen Wein aus dem Geburtsort Pleyels genießen zu können. Wir haben uns daher entschlossen, Ihnen ab sofort zu den auf unserer neuen Website angeführten Bedingungen unsere CDs und die hervorragenden Weine aus dem Geburtsort Pleyels zu Ihnen nach Hause zu schicken, denn was kann denn wohl besser zu Pleyels wunderbarer Musik passen, als ein vortreffliches Gläschen Wein aus dem Geburtsort Pleyels?

In einem ersten Schritt haben wir neben unseren 56 CDs auf unsere Shop Domain www.pleyelmusikwein.shop die Weine unseres Vizepräsidenten, des jungen Winzers Christoph Strell – der einen Bio-Weinbetrieb anstrebt- zum Versand ins Netz gestellt. In einem weiteren Schritt folgen dann die übrigen Winzer. Natürlich können Sie ab sofort auch den Ruppersthaler Gin Steinhorn London Dry Gin 0,5 Liter bei uns bestellen.

Warum machen wir das? Ganz einfach und ehrlich wie immer: Um überleben zu können, damit unsere 25-jährige weltweit einzigartige und ehrenamtliche Arbeit nicht umsonst war!!! Denn seit 12. März 2020 (Veranstaltungsverbot wegen Corona Pandemie) scheinen in unserem Kassenbuch -ausgenommen Ihre großzügigen Spenden für den Zubau des Konzertsaales für die wir uns nochmals herzlichst bedanken – nur ausgabenseitig Eintragungen auf.

Machen Sie bitte noch heute einen Blick auf unsere Website www.pleyelmusikwein.shop, die unser junger Schriftführer DI David Hacker für Sie grafisch gestaltet hat. Wir bieten ab sofort -einen Monat lang – gegen Eingabe des Gutschein-Codes 1757 bei Ihrer Bestellung 20% Rabatt auf CDs, Wein und Gin.

Wir freuen uns schon auf Ihren Besuch auf unserer neuen Website www.pleyelmusikwein.shop
Vielen Dank und liebe Grüße
Ihr dankschuldiger Adi Ehrentraud
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