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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 3. JUNI 2021 – Feiertag/ Fronleichnam)

03.06.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 3. JUNI 2021)

WIENER STAATSOPER: PREMIEREN IN DER SAISON 2021/2022

IL BARBIERE DI SIVIGLIA von Gioachino Rossini am September 2021

Musikalische Leitung Michele Mariotti
Inszenierung & Bühne Herbert Fritsch

Graf Almaviva Juan Diego Flórez
Rosina Marianne Crebassa
Figaro Davide Luciano
Bartolo Paolo Bordogna
Basilio Ildar Abdrazako

DON GIOVANNI von Wolfgang Amadeus Mozart am 5. Dezember 2021

Musikalische Leitung Philippe Jordan
Inszenierung Barrie Kosky

Don Giovanni Kyle Ketelsen
Komtur Ain Anger
Donna Anna Hanna-Elisabeth Müller
Don Ottavio Stanislas de Barbeyrac
Leporello Philippe Sly
Donna Elvira Kate Lindsey

WOZZECK von Alban Berg am 21. März 2022

Musikalische Leitung Philippe Jordan
Inszenierung Simon Stone

Wozzeck Christian Gerhaher
Marie Anja Kampe
Tambourmajor Sean Panikkar
Hauptmann Jörg Schneider
Doktor Dmitry Belosselskiy


TRISTAN UND ISOLDE von
Richard Wagner am 14. April 2022

Musikalische Leitung Philippe Jordan
Inszenierung Calixto Bieito

Tristan Andreas Schager
Isolde Martina Serafin
König Marke René Pape
Brangäne Ekaterina Gubanova
Kurwenal Iain Paterson

L’ORFEO von Claudio Monteverdi am Juni 2022

Musikalische Leitung Pablo Heras-Casado
Inszenierung Tom Morris

Orfeo Georg Nigl
Euridice Slávka Zámečníková
La Musica / La Speranza Kate Lindsey
Messaggiera / Proserpina Christina Bock
Plutone Andrea Mastron

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HEUTE/ WIENER STAATSOPER: Die Spielzeitpräsentation 2021/22 im Livestream sowie in ORF III

Am Donnerstag, 3. Juni 2021, werden Bogdan Roščić, Philippe Jordan und Martin Schläpfer auf der Bühne der Wiener Staatsoper die Spielzeit 2021/22 vorstellen.

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Foto: Peter Mayr

Im Mittelpunkt der Präsentation, die vor Publikum, sowie vor Sponsoren und Förderern des Hauses am Ring stattfindet, stehen neben dem Programm Gespräche mit Regisseuren und Künstlerinnen und Künstlern der kommenden Saison sowie Darbietungen von Nicole Car, Diana Damrau, Kate Lindsey, Patricia Nolz, Martina Serafin, Slávka Zámečníková und Erwin Schrott, des Staatsopernorchesters, des Concentus Musicus Wien sowie des Wiener Staatsballetts.

Die Spielzeitpräsentation beginnt um 11.30 Uhr (Dauer: ca. 100 Minuten ohne Pause).
Alle Opern- und Ballettinteressierte, die nicht an der Präsentation in der Oper teilnehmen können, haben die Möglichkeit, die Präsentation ab 11.30 Uhr im Livestream auf play.wiener-staatsoper.at und auf dem Wiener Staatsopern-Youtube-Kanal sowie ab 11.45 Uhr live zeitversetzt auf ORF III zu erleben.

Das Saisonbuch für die Spielzeit 2021/22 mit mehr als 200 Seiten Information über die neue Spielzeit und einer Vielzahl an beeindruckenden Bildern, die Fotograf Peter Mayr im Rahmen unzähliger Besuche im Haus am Ring für die Saisonvorschau fotografiert hat, ist ab 3. Juni 2021 im Shop im Opernfoyer, beim Publikumsdienst der Wiener Staatsoper oder im Onlineshop um 6,90€ zu erwerben.

Der offizielle Kartenvorverkauf für die Spielzeit 2021/22 startet am 8. Juni um 14.00 Uhr. Im Vorverkauf sind dann alle Termine für September und Oktober, für alle Vorstellungen ab 1. November werden Vorbestellungen entgegengenommen.

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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

WIEN/ MACBETH: KOSKY, NETREBKO UND JORDAN POSIEREN GAR GRIMMIG

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ZU INSTAGRAM mit weiteren Fotos
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Neuigkeiten rund um die Münchner Opernfestspiele 2021

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Die Bayerische Staatsoper befindet sich bereits in den Vorbereitungen für die Opernfestspiele 2021. Zum Start am 24. Juni eröffnet die Ausstellung Sphinx Opera von Alexander Kluge. Kluge nutzt die Räumlichkeiten der Bayerischen Staatsoper um bedeutende Inszenierungen, Gesichter und Stimmen zu vergegenwärtigen, die die Intendanz von Nikolaus Bachler geprägt haben.
Der Repertoire-Spielplan der Festspiele musste aufgrund der langen Schließung neu geplant werden.

Bereits am 5. Juni um 19 Uhr kommt die neue Oper Singularity im Cuvilliés-Theater zur Uraufführung. Die Vorstellung am 7. Juni wird live auf STAATSOPER.TV übertragen und ist ab 9. Juni für 30 Tage kostenlos als Video-on-Demand erhältlich.

Die Premieren

Keinerlei Änderungen gibt es bei den drei Premieren der Festspiele: Das Bayerische Staatsballett gibt mit der Premiere der Neukreation Heute ist Morgen am 24. Juni den Auftakt. Die Premiere von Richard Wagners Oper Tristan und Isolde am 29. Juni steht unter der musikalischen Leitung von Kirill Petrenko. In den Hauptrollen sind Jonas Kaufmann und Anja Harteros zu erleben. Am 19. Juli 2021 feiert Wolfgang Amadeus Mozarts Oper Idomeneo Premiere. Es dirigiert Constantinos Carydis. Regisseur Antú Romero Nunes inszeniert die Produktion in der intimen Atmosphäre des Prinzregententheaters im Bühnenbild von Phyllida Barlow.

Absagen von TURANDOT und MEISTERSINGER

Die Vorstellungen von Die Meistersinger von Nürnberg am 29. Juli und von Turandot am 12. sowie 15. Juli 2021 entfallen. Darüber hinaus können die Uraufführung und die anschließenden Vorstellungen der Kinderoper Spring doch am 26., 27. und 30. Juni sowie am 1., 2., 3. und 4. Juli 2021 nicht stattfinden. Die extra produzierte Filmfassung von Spring doch steht weiterhin als kostenloses Video-on-Demand zur Verfügung.

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Semperoper Dresden nimmt Spielbetrieb vor Publikum wieder auf. Vorverkauf startet online mit Ticketangebot für mehrteiligen Ballettabend.

Für den Monatsspielplan Juni/Juli 2021 sind neben Konzerten, Ballett- und Opernvorstellungen auch Open-Air-Veranstaltungen geplant.

Dresden, 2. Juni 2021. Der Vorverkauf für die bereits angekündigten Voraufführungen von »A Collection of Short Stories« beginnt am 3. Juni 2021 um 10 Uhr. Karten sind ausschließlich über das Online-Buchungsportal der Semperoper erhältlich.

Mit den Vorstellungen des mehrteiligen Ballettabends begrüßt die Semperoper Dresden ab dem 12. Juni 2021 ihr Publikum zurück im Zuschauerraum. Neben Konzerten der Sächsischen Staatskapelle und den Ballettabenden stehen weitere Vorstellungen von Mozarts »Die Zauberflöte« in der aktuellen Inszenierung von Josef E. Köpplinger mit René Pape, beziehungsweise Tilmann Rönnebeck als Sarastro, auf dem Ersatzspielplan. Die Verleihung des 12. Dresden-Preises sowie eine Semper Soiree des Jungen Ensemble werden ebenfalls vor Gästen in der Semperoper stattfinden. Unter dem Aufbruchsstimmung verheißenden Titel »Andiamo« interpretiert das Junge Ensemble begleitet am Klavier Arien und Ensembles der Italienischen Oper.

Weitere Veranstaltungen sind geplant. Als ein sommerliches Highlight ist die Opern-Air-Premiere von Mischa Spolianskys Kabarett-Revue »Wie werde ich reich und glücklich?« auf dem Konzertplatz Weißer Hirsch Anfang Juli vorgesehen. Ebenso laufen die planerischen Vorbereitungen für weitere Vorstellungen des Semperoper Ballett und eine Ballett-Gala in Kooperation mit der Palucca Hochschule für Tanz Dresden auf einer Freiluftbühne in der Palucca Hochschule.

Karten für die bis zum Ende der laufenden Spielzeit geplanten Veranstaltungen sind ausschließlich online erhältlich. Der Kartenvorverkauf wird sukzessive aufgenommen und unter Vorbehalt von Änderungen des Spielplans rechtzeitig bekannt gegeben. Ab Donnerstag, dem 3. Juni 2021, 10 Uhr sind daher nur die Karten für die beiden Ballettabende (12. und 13. Juni 2021) unter semperoper.de zu erwerben.

Auf Grund der Sächsischen Corona-Schutzbestimmungen ist die Zahl der für die Veranstaltungen zur Verfügung stehenden Plätze weiterhin eingeschränkt. Die Semperoper bittet die Besucher*innen, die auf ihrer Website veröffentlichten tagesaktuellen Informationen zum Programm, zum Kartenvorverkauf und zu den für den Besuch des Hauses geltenden Hygieneregeln zu beachten.

Semperoper-Ersatzpielplan für Juni/Juli 2021

(Die Konzerte der Sächsischen Staatskapelle Dresden werden separat veröffentlicht. Alle Angaben unter Vorbehalt.)

»A Collection of Short Stories«
Mehrteiliger Ballettabend mit Choreografien von David Dawson, Jorma Elo, William Forsythe, Nicholas Palmquist (Uraufführung) und Aaron S. Watkin
Juni 2021, 19 Uhr und 13. Juni 2021, 16 Uhr
Semperoper Dresden
Online-VVK für diese Veranstaltungen ab 3. Juni 2021, 10 Uhr

»Die Zauberflöte« Wolfgang Amadeus Mozart 
Aktuelle Inszenierung Josef E. Köpplinger
25., 27. Juni und 3., 4., 9., 11. Juli 2021, jeweils 19 Uhr
Semperoper Dresden

»Wie werde ich reich und glücklich?« Mischa Spoliansky
Opern-Air-Premiere 2. Juli 2021, 19.30 Uhr
Weitere Aufführungen 3. Juli 2021, 19.30 Uhr und 4. Juli 2021, 16 Uhr
Konzertplatz Weißer Hirsch

«Semper Soiree: Andiamo«
Werke von Mozart, Bellini, Donizetti, Puccini und Verdi
Musikalische Leitung Thomas Leo Cadenbach
Junges Ensemble der Semperoper
Am Klavier Thomas Leo Cadenbach, David Preil
10. Juli 2021, 19 Uhr
Semperoper Dresden

Kartenvorverkauf und alle weiteren Informationen unter semperoper.de

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OPER GRAZ: „Schubertiade“ – ein Kammerkonzert im Spiegelfoyer

Obwohl erst 27-jährig, sollte Franz Schubert 1824, im Jahr der Komposition des Oktetts, nur mehr zwei Jahre zu leben haben. Ein Hang zum Symphonischen durchzieht das gesamte Werk: Schubert verwebt Bläser und Streicher zu wunderschönen Klangteppichen und stellt idyllischen, tänzerischen Momenten düstere Klänge gegenüber. Nicht umsonst schrieb der Komponist über sein Oktett an einen Freund, er wolle sich mit dem Stück „den Weg zur großen Sinfonie bahnen“. Gleichzeitig ist das Oktett aber auch ein letzter Gruß an die Welt. In ihm fasst Schubert, der bereits von seiner unheilbaren Krankheit wusste, den Kontrast zwischen Jugend und Vergänglichkeit, Hell und Dunkel, Todeskälte und Lebensidylle in großartige Musik.
„Schubertiade“
Montag, 7. Jun 2021, 19.30 Uhr
Kammerkonzert im Spiegelfoyer
Informationen & Tickets
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Letzte Vorstellungen der Operette »Viktoria und ihr Husar« im Gärtnerplatztheater ab 10. Juni
 
Ab dem 10. Juni 2021 wird »Viktoria und ihr Husar« von Paul Abraham in der Inszenierung von Josef E. Köpplinger zum letzten Mal mit fünf Vorstellungen im Staatstheater am Gärtnerplatz zu sehen sein. Die Operette wurde im Januar 2021 in der adaptierten Version   bereits im Live-Stream übertragen und wird nun erstmalig in dieser Spielzeit vor Publikum gespielt.


Alexandra Reinprecht, Daniel Prohaska. Foto: Christian POGO Zach

Als am 21. Februar 1930 die Uraufführung von »Viktoria und ihr Husar« am Hauptstädtischen Operettentheater Budapest über die Bühne ging, war die große Operettenära bereits vergangen, Revue-Theater und Kinofilm hatten sich das Unterhaltungsmonopol gesichert. Mit
einer gekonnten Synthese zwischen Exotismus, ungarischem Kolorit, teils filmischer Dramaturgie und amerikanischen Jazz-Klängen gelang es Paul Abraham und seinen Librettisten Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda, die totgeglaubte Gattung neu zu beleben.

Operette
Musik von Paul Abraham
Libretto von Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda
Aus dem Ungarischen des Emmerich Földes
Bühnenpraktische Rekonstruktion der Musik von Henning Hagedorn und Matthias Grimminger
Textfassung für das Staatstheater am Gärtnerplatz von Josef E. Köpplinger

 
Musikalische Leitung: Oleg Ptashnikov I Regie: Josef E. Köpplinger I Choreografie: Karl Alfred Schreiner I Bühne: Karl Fehringer, Judith Leikauf I Kostüme: Alfred Mayerhofer I Licht: Josef E. Köpplinger, Michael Heidinger I Video: Meike Ebert, Raphael Kurig I Choreinstudierung: Felix Meybier I Dramaturgie: Fedora Wesseler
 
Besetzung:
Leutnant Petroff, Kosak und Lagerleiter in Sibirien: Peter Neustifter
Stefan Koltay, Husarenrittmeister: Daniel Prohaska
Janczy, sein Bursche: Josef Ellers
Unteroffizier Krutow, Lageraufseher: Uwe Thomsen
John Cunlight, amerikanischer Gesandter: Erwin Windegger
Gräfin Viktoria, seine Frau: Alexandra Reinprecht
Graf Ferry Hegedüs auf Doroszma, Viktorias Bruder: Peter Lesiak
O Lia San, Ferrys Braut: Julia Sturzlbaum
Riquette, Viktorias Kammerfrau: Katja Reichert
Bela Pörkölty, Bürgermeister von Doroszma: Thomas Hohenberger
James, Butler von Cunlight: Alexander Bambach / Maximilian Berling
Chor und Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Spielzeitpremiere: 10. Juni 2021
Weitere Vorstellungen:
11./13./18./20. Juni 2021
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Öffnung der Städtischen Bühnen Frankfurt ab 11. Juni

Die Städtischen Bühnen Frankfurt werden in Erwartung einer gleichbleibenden niedrigen Inzidenzzahl den Spielbetrieb nach sieben Monaten wieder aufnehmen. Ab 11. Juni öffnen Schauspiel und Oper wieder ihre Türen für ihr Publikum.

Am ersten Wochenende werden am Schauspiel Frankfurt gleich zwei Premieren in den Kammerspielen zu sehen sein: »Malina« in der Regie von Lilja Rupprecht (11. Juni) sowie die Stückentwicklung »NSU 2.0« von Nuran David Calis (13. Juni). Am darauffolgenden Wochenende folgen am 19. Juni in den Kammerspielen das Stück »ODE« von Thomas Melle sowie im Schauspielhaus am 20. Juni »Der Theatermacher« von Thomas Bernhard in der Regie von Herbert Fritsch.

Der vollständige Spielplan für Juni und Juli ist auf der Website des Schauspiel Frankfurt unter www.schauspielfrankfurt.de veröffentlicht.

Auf dem Programm der Oper Frankfurt wird ab 11. Juni eine konzertante Aufführung von Richard Strauss’ »Ariadne auf Naxos« stehen. Die musikalische Leitung liegt beim Berliner Staatskapellmeister Thomas Guggeis, die Titelpartie übernimmt Ensemblemitglied Ambur Braid. Mit beiden Künstlern war Anfang dieses Jahres die Wiederaufnahme von »Salome« geplant, welche der Pandemie zum Opfer fiel. Weiter geht es mit Vorstellungen von Mozarts »Le nozze di Figaro« (ab 12. Juni) und einem Liederabend mit Bariton Johannes Martin Kränzle und Hilko Dumno am Klavier (15. Juni). Es folgt in Koproduktion mit dem Schauspiel Frankfurt die Uraufführung von Lucia Ronchettis »Inferno« (ab 27. Juni) konzertant im Bockenheimer Depot sowie die Frankfurter Erstaufführung von Poulencs »Dialogues des Carmélites« (ab 4. Juli) in der Regie von Claus Guth im Opernhaus. Aktuelles ist auf der Website der Oper Frankfurt zu finden: www.oper-frankfurt.de.

Der Vorverkauf startet am 7. Juni, für Abonnent:innen am 4. Juni.

Ein Theaterbesuch ist für alle Besucher:innen möglich, die nachweislich vor mindestens 14 Tagen am Tag ihres Theaterbesuchs ihre zweite Impfung erhalten haben, einen tagesaktuellen Coronatest oder einen Nachweis über eine Covid-19 Genesung vorzeigen können. Zum Schutz aller Besucher:innen ist es verpflichtend, während der gesamten Vorstellung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

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ORF III zu Fronleichnam und am Freitag: „Mafia-Thementag: Mafia – Die Paten von Chicago“ und Kultfilm „Die Unbestechlichen“

Außerdem: „Wir spielen für Österreich – Automatenbüfett“, „Spielplanpräsentation der Wiener Staatsoper“ live

 Zu Fronleichnam, am Donnerstag, dem 3. Juni 2021, zeigt ORF III Kultur und Information tagsüber alle acht Folgen der Dokureihe „Mafia – Die Paten von Chicago“. Im Hauptabend folgt der Kultfilm „Die Unbestechlichen“ mit Robert De Niro. Außerdem überträgt „ORF III LIVE“ am Vormittag einen katholischen Gottesdienst aus der Stadtpfarre Pinkafeld sowie die „Spielplanpräsentation der Wiener Staatsoper“ 2021/22. Am Freitag, dem 4. Juni, lädt ORF III zum dreiteiligen Theaterabend u. a. mit „Wir spielen für Österreich – Automatenbüfett“ aus dem Akademietheater und stimmt mit einem „Kultur Heute Spezial“ aus dem Belvedere auf „Das große Klassik-Open-Air“ ein, zu dem ORF III und ARTE am Sonntag, dem 6. Juni, laden.

Donnerstag, 3. Juni

Den Programmtag zu Fronleichnam läutet ORF mit einer Ausgabe von „Cultus – Der Feiertag im Kirchenjahr“ (9.00 Uhr) ein, um 10.00 Uhr überträgt „ORF III LIVE“ den katholischen Gottesdienst aus der Stadtpfarre Pinkafeld.

Ab 11.45 Uhr blickt „ORF III LIVE“ zum Haus am Ring und zeigt die „Spielplanpräsentation der Wiener Staatsoper“ 2021/22 live-zeitversetzt – präsentiert von Staatsoperndirektor Bogdan Roščić, Musikdirektor Philippe Jordan und dem Direktor des Wiener Staatsballetts Martin Schläpfer. Darbietungen von Nicole Car, Diana Damrau, Kate Lindsey, Patricia Nolz, Martina Serafin, Slávka Zámečníková, Andreas Schager und Erwin Schrott sowie von Mitgliedern des Staatsopernorchesters, des Concentus Musicus Wien und des Wiener Staatsballetts sorgen für künstlerische Höhepunkte.

Der „Mafia-Themenschwerpunkt“ startet mit dem ersten Teil von „Mafia – Die Paten von Chicago: Al Capones erster Mord“ (14.15 Uhr). Spielszenen, Archivbilder und Interviews mit namhaften Personen zeichnen den Aufstieg des „Königs von Chicago“ nach. Als der New Yorker Mafia-Gangster Johnny Torrio entscheidet, seine Geschäfte in Chicago weiterzuführen, schließt sich ihm der junge Al Capone an. Es ist der Beginn einer neuen Zeit. Zügig bauen sie ein florierendes Syndikat auf, das mit Glücksspiel und Prostitution zu Reichtum kommt. Anschließend zeigt ORF III die Teile zwei bis acht. Im Hauptabend steht der Kriminalfilm „Die Unbestechlichen“ (20.15 Uhr) von Brian de Palma aus dem Jahr 1987 auf dem Programm. Anfang der 1930er Jahre ist fast ganz Chicago in der Hand des korrupten Gangsters und Alkoholschmugglers Al Capone (Robert De Niro). Mit dem Schmieren von Politikern, Beamten und Polizisten hat er ein undurchdringbares Netz von Korruption und Verrat aufgezogen, dem die Staatsgewalt nichts entgegenzusetzen hat. Erst als der idealistische Cop Elliott Ness (Kevin Costner) den aussichtslosen Job annimmt, belastendes Material gegen Al Capone zu sammeln, kommt Bewegung in den Fall. Danach gibt es die ersten vier Folgen von „Mafia – Die Paten von Chicago“ (ab 22.10 Uhr) zum Wiedersehen.

Freitag, 4. Juni

Am Freitagmorgen liefert „ORF III AKTUELL“ (9.30 Uhr) wieder einen Nachrichtenüberblick. Im Vorabend meldet sich „Kultur Heute“ (19.45 Uhr) mit einer Spezialsendung aus dem Belvedere, wo ORF III und ARTE am Sonntag, dem 6. Juni, zu einem der ersten Freiluft-Konzertereignisse dieser Saison laden – dem „Großen Klassik-Open-Air“. Unter der Leitung der US-amerikanischen Dirigentin Karina Canellakis musizieren die Wiener Symphoniker und der Wiener Singverein unter der Chorleitung von Johannes Prinz gemeinsam mit den Klassikstars Camilla Nylund, Piotr Beczała, Patricia Nolz und Ryan Speedo Green. Miteinander tragen sie Ludwig van Beethovens neunte Symphonie – eine Botschaft der Freiheit und Gemeinschaft – in die Welt.

Im Hauptabend präsentiert „So ein Theater“ die Komödie „Der Tag, an dem der Papst gekidnappt wurde“ (20.15 Uhr). Fritz Muliar inszenierte das Stück 2005 in den Wiener Kammerspielen und übernahm dabei selbst die Hauptrolle. Papst Albert IV. möchte bei einem Staatsempfang in New York dem offiziellen Zeremoniell entfliehen und gerät an Samuel Leibowitz (Martin Zauner), einen New Yorker Taxifahrer mit besonderen Ideen. Anschließend folgen „Sternstunden des Humors – Otto Schenk“ (21.45 Uhr). Zum Abschluss präsentiert „Wir spielen für Österreich“ Anna Gmeyners „Automatenbüfett“ (23.00 Uhr) in einer Inszenierung von Barbara Frey aus dem Wiener Akademietheater. In dem Stück aus dem Jahr 1932 wird die junge Frau Eva (Katharina Lorenz) von Herrn Adam (Michael Maertens) vor dem Selbstmord im Fischteich gerettet. Dieser bringt sie daraufhin ins Automatenbüfett. Mit Hilfe von Evas Ausstrahlung möchte Adam nun die im Restaurant anwesenden Lokalhonoratioren von seinen visionären Plänen der Fischzucht-Industrie überzeugen.

 

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