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INFOS DES TAGES Donnerstag, 3. JÄNNER 2019

03.01.2019 | Aktuelles, Allgemein

INFOS DES TAGES 
Donnerstag, 3. JÄNNER 2019

 
Hans Jahnas, 2017 in Bayreuth, im Garten von Wahnfried beim Grab Richard Wagners

ABSCHIED VON UNSEREM FREUND HANS JAHNAS

Er war ein besonders liebenswerter Mensch. Ihn und seine Frau Maria, die „Jahnasse“, in der Oper zu treffen, war stets eine freudige Begegnung. Bei Richard Wagner gar konnte man Hans Jahnas nichts vormachen. Der am 24. September 1949 Geborene hat schon in der HTL Schellinggasse alle überrascht, als er als Maturaarbeit das Thema „Richard Wagner“ wählte – was man von einem künftigen Maschinenbauer wohl nicht erwartete. Sein Brotberuf führte ihn in die Schiffswerft Korneuburg ins Konstruktionsbüro, wobei er auch an den Plänen zu den Maschinen und den Heizungsanlagen der Flußkreuzfahrtschiffe für die UdSSR mitgearbeitet hat. Später machte er sich selbständig und gründet seinen Installateur-Betrieb in Kleinrötz, den er 2003 wegen seiner schweren Erkrankung (COPD Stufe 4) aufgeben musste. Seit 2004 war er Pensionist – und stets leidenschaftlicher Opernbesucher, der seit 2011 dem Merker-Verein angehörte und für das Heft wie auch Online viel geschrieben hat. Er und Gattin Maria fanden meist Gutes an den besuchten Vorstellungen, weil sie mit Ohren und Augen der Liebe hineingingen. Abgesehen von Wagner – es gab wenig, was Hans  über ihn nicht wusste und von ihm nicht kannte – waren seine musikalischen Interessen weit gestreckt, von Konzerten über Liedgesang bis zur Kammermusik.

Unser ganzes Mitgefühl gilt Maria Jahnas, die nun allein zurück bleiben muss. Wir hoffen, dass sie nach gegebener Zeit wieder ihren Platz unter den „Merker“-Schreibern einnimmt.

R.W.

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Bis zu 1,076 Millionen Zuseher für
Christian Thielemanns Neujahrskonzert-Debüt im ORF

894.000 sahen ORF-Film „Wiener Staatsoper 1869–2019“ in der Pause

Als traditioneller TV-Fixpunkt erwies sich das „Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker“ auch gestern, am 1. Jänner 2019 – und begeisterte wieder ein Millionenpublikum. Die 61. ORF-Live-Sendung des weltweit meistübertragenen Klassikereignisses – zum ersten Mal geleitet von Stardirigent Christian Thielemann – erreichte in ORF 2 bis zu 1,076 Millionen Zuseherinnen und Zuseher (Spitzenwert des zweiten Teils). Durchschnittlich sahen den zweiten Konzertteil 1,003 Millionen Klassikinteressierte, der Marktanteil lag bei 47 Prozent.

Unter dem Titel „Wiener Staatsoper 1869–2019“ präsentierte der ORF-Film zur Pause des Neujahrskonzerts anlässlich des 150-jährigen Jubiläums einen musikalischen Rundgang durch das weltberühmte Opernhaus. Die liebevolle musikalische Hommage an das Wiener Opernhaus und das Genre Oper an sich, die Regisseur und Produzent Felix Breisach in Szene setzte, sahen durchschnittlich 894.000 bei einem Marktanteil von 48 Prozent. Bis zu 882.000 bzw. durchschnittlich 769.000 bei 46 Prozent Marktanteil verfolgten den ersten Teil des Neujahrskonzerts.

Dakapo in 3sat und ORF 2 am 5. und 6. Jänner

Wer die Live-Übertragung in ORF 2 bzw. das Hauptabenddakapo in ORF III verpasst hat, kann sich das Neujahrskonzert am Samstag, dem 5. Jänner, um 20.15 Uhr in 3sat ansehen. ORF 2 zeigt den Top-Event nochmals in der „matinee“ am Dreikönigstag, am Sonntag, dem 6. Jänner (10.00 Uhr) – eingeleitet vom ORF-Film zur Konzertpause (9.05 Uhr) und der Auftakt-Doku, diesmal unter dem Titel „Hinter den Kulissen“ (9.30 Uhr).


Wiener Staatsoper:
Besetzungsänderung in „Don Giovanni“

Rolando Villazón muss auf Grund einer ärztlich verordneten Rekonvaleszenz nach einer gastroenterologischen Operation bis 20. März 2019 bedauerlicherweise seine geplanten Auftritte in „Don Giovanni“ an der Wiener Staatsoper absagen. An seiner Stelle wird Jinxu Xiahou am 10., 14. und 17. März 2018 den Don Ottavio verkörpern.

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KAUM ZWEI MONATE NACH „DIE WEIDEN“
KÜNDIGT DIE WIENER STAATSOPER
EINE WEITERE URAUFFÜHRUNG AN

URAUFFÜHRUNG |
AUFTRAGSWERK DER WIENER STAATSOPER

ELISABETH NASKE

WAS IST LOS BEI DEN ENAKOS?

TEXT: ELA BAUMANN

Dirigent: Rick Stengårds |
Witolf Werner Regie: Ela Baumann° |
Bühne und Kostüme: Florian Angerer°

Alternierende Besetzungen

Das Oberenako:
Rafael Fingerlos | Manuel Walser | Hans Peter Kammerer Igor Onishchenko | Clemens Unterreiner

Das Els:
Alexandra Yangel | Svetlina Stoyanova | Margaret Plummer Rachel Frenkel | Virginie Verrez

König der Enakos:
Dan Paul Dumitrescu| Sorin Coliban | Marcus Pelz | Wolfgang Bankl

Heldenenako, Sportsenako, gesetzestreues Enako, Nerverl, Minienako:
Kinder der Opernschule der Wiener Staatsoper

Kinderchor der Opernschule der Wiener Staatsoper Bühnenorchester der Wiener Staatsoper

° Debüt an der Wiener Staatsoper | Alle Solistinnen und Solisten geben ihr Rollendebüt.

Termine: Jänner: 26. (11 Uhr – Uraufführung, 15 Uhr) Februar: 3. (11 Uhr), 10. (11 Uhr), 12.*, 16. (15 Uhr), 17. (11 Uhr), 18.*, 20.*, 23. (15 Uhr), 24. (11 Uhr), 25.*, 26.* März: 2. (15 Uhr), 3. (11 Uhr), 10. (11 Uhr), 12.*, 16. (15 Uhr), 24. (11 Uhr), 27.* April: 7. (11 Uhr), 12.*, 14. (11 Uhr), 27. (15 Uhr); Juni: 3.*, 7.*, 16. (11 Uhr)

* Vorstellungen für Schulklassen (Beginn jeweils 10.30 Uhr)

Der Vorverkauf für alle Vorstellungen hat an allen Vorverkaufsstellen der Bundestheater bereits begonnen. Informationen sowie Karten für Schulvorstellungen unter jugend@wiener-staatsoper.at


 

Österreichische Nationalbibliothek
Newsletter Jänner 2019  

FÜHRUNGSPROGRAMM FÜR KINDER
 
Mit Brief und Siegel ins neue Jahr 
 
2019 hat begonnen: Willkommen im neuen Jahr! Schon am 4. Jänner bietet das Papyrusmuseum unter dem Motto „Mit Brief und Siegel“ die Möglichkeit, anstatt Whatsapp oder SMS die Nachrichten an seine FreundInnen in Hieroglyphen oder auf Griechisch zu schreiben. Am selben Tag können kleine EntdeckerInnen im Prunksaal in die Vergangenheit reisen; bei der Führung „Wie viele Schritte sind es bis nach Rom?“ stellen sie eigene Karten her, in denen Entfernungen in Schritten gemessen werden – ganz wie vor 2000 Jahren. Diese und alle weiteren Kinderführungen im Jänner finden Sie wie immer auf unserer Website.

NUR MEHR ZWEI WOCHEN
 
Schatzkammer des Wissens 
 
Noch bis zum 13. Jänner lädt die Ausstellung „Schatzkammer des Wissens“ im Prunksaal zu einer Reise durch 650 Jahre Kultur- und Bibliotheksgeschichte ein. Über 170 wertvolle Objekte wie Prachthandschriften, seltene Frühdrucke und Musiknoten, kostbare Landkarten, Fotos und Grafiken erzählen dabei nicht nur die Geschichte der Bibliothek, sondern auch die Geschichte Österreichs. Zum Abschluss der großen Jubiläumsausstellung ist auch noch einmal der prachtvolle Gründungscodex der Bibliothek im Original zu sehen: das Evangeliar des Johannes von Troppau aus dem Jahr 1368.

DAS BESONDERE OBJEKT
 
Joseph Haydns „Gott erhalte“ 
 
Aufgrund des großen Erfolgs der Veranstaltungsreihe „Objekt des Monats“ wird das Format 2019 unter dem Titel „Das besondere Objekt“ fortgesetzt: Im Prunksaal werden insgesamt sechs Kostbarkeiten präsentiert, die aus konservatorischen Gründen nur höchst selten gezeigt werden können. Den Anfang macht Joseph Haydns „Gott erhalte“: Das Kaiserlied war die Hymne der Habsburgermonarchie, repräsentierte in der Ersten Republik zeitweise den Staat und dient heute der Bundesrepublik Deutschland als Hymne. Die Originalhandschrift ist ab 22. Jänner im Prunksaal zu sehen, für den Expertenvortrag am 23. Jänner ist eine Online-Anmeldung erforderlich.

VERANSTALTUNG IM LITERATURMUSEUM
 
Und Jimmy ging zum Regenbogen 
 
Johannes Mario Simmels Unterhaltungsromane mit gesellschaftspolitischem Anspruch führten von den 1960er- bis in die 1980er-Jahre regelmäßig die Bestsellerlisten an. Viele dieser Romane wurden auch verfilmt: Über das „Phänomen“ Simmel sprechen am 17. Jänner der Filmwissenschafter Christoph Huber und der Literaturwissenschafter Michael Rohrwasser. Im Anschluss findet eine Vorführung der filmischen Umsetzung eines der berühmtesten Simmel-Romane „Und Jimmy ging zum Regenbogen“ im benachbarten METRO Kinokulturhaus statt. Kartenreservierungen werden empfohlen.   

BUNDESMUSEEN CARD
 
Eine Karte – acht Museen 
 
Die Bundesmuseen Card ist da! Mit der neuen Karte zum Preis von 59 Euro können Sie ein Jahr lang ab Kauf jeweils das Haupthaus der acht Bundesmuseen einmal besuchen. Die Österreichische Nationalbibliothek ist mit dem Prunksaal dabei. Ob Technik, Literatur, Naturwissenschaft, angewandte oder bildende Kunst – die Bundesmuseen laden mit dieser Karte zum Entdecken, Lernen und Staunen ein: eine Karte – acht Museen – acht Erlebnisse. 

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Arik Brauer und Otto Schenk
am 3. Jänner zu Gast in „Stöckl.“
Um 22.30 Uhr in ORF 2

Am Vorabend seines 90. Geburtstages trifft Arik Brauer auf seinen langjährigen Weggefährten Otto Schenk. In einer Spezialausgabe des ORF-Nighttalks „Stöckl.“ sprechen die beiden am Donnerstag, dem 3. Jänner 2019, um 22.30 Uhr in ORF 2 über den Beginn ihrer Freundschaft, politisches Engagement und gemeinsame persönliche Erlebnisse.

Der Sänger und Maler Arik Brauer gibt im Gespräch mit Barbara Stöckl tiefe Einblicke in sein Leben und erzählt, warum es ihm auch im hohen Alter noch ein großes Anliegen ist, am politischen Diskurs aktiv teilzunehmen. Außerdem spricht der Universalkünstler, der anlässlich seines 90. Geburtstages im Wiener Rabenhof mehrfach gefeiert wird, über gemeinsame Abenteuer mit Otto Schenk und erklärt, warum ihm ausgerechnet ein Spaziergang im Wienerwald besonders stark in Erinnerung geblieben ist. Der ORF gratuliert Arik Brauer in ORF 2 und ORF III weiters mit einem „kulturMontag“-Porträt, dem „kreuz und quer“-Film „Arik Brauer. Eine Jugend in Wien“ und der ORF-III-Neuproduktion „Arik Brauer im Gespräch“ (Details unter http://presse.ORF.at).

Auch Publikumsliebling Otto Schenk blickt auf gemeinsame Erlebnisse zurück und erzählt im Nighttalk „Stöckl.“, warum er stets die Malkunst seines Freundes Arik Brauer sehr bewundert hat. Auch mit 88 Jahren weiß der Vollblutkomödiant sein Publikum zu begeistern und wird auch in diesem Jahr in gewohnter Manier die Bühnen des Landes unsicher machen. Neben Film und Theater geht er auch seiner anderen großen Leidenschaft – der klassischen Musik – nach und schwingt den Taktstock.

 



Copyright: Katrina Friese

Stadttheater Gießen

PROGRAMMATISCHER JAHRESSTART

Neujahrskonzert im Stadttheater Gießen

„Freude, schöner Götterfunken“: Mit einem Aufruf zu Frieden, Toleranz und Demokratie startete das Stadttheater Gießen ins neue Jahr. Unter der musikalischen Leitung des stellvertretenden GMD Jan Hoffmann musizierte das Philharmonische Orchester Gießen Werke von Aaron Copland sowie Ludwig van Beethovens 9. SINFONIE mit hochkarätigen SolistInnen, Chor und Extrachor des Stadttheaters sowie der Frankfurter Singakademie.

Traditionell ist das Programm des Neujahrskonzerts eine Überraschung für das Gießener Publikum, so auch in diesem Jahr. Mit Pauken und Trompeten und einer Hymne auf die BürgerInnen startete das Blechbläser-Ensemble im Stadttheater, dem „Denkmal bürgerlichen Gemeinsinns“, nämlich mit der FANFARE FOR THE COMMON MAN des amerikanischen Komponisten Aaron Copland. Es folgte dessen ebenfalls im Kriegsjahr 1942 komponiertes LINCOLN PORTRAIT mit dem Philharmonischen Orchester und Sprecher Roman Kurtz aus dem Schauspielensemble des Theaters. Darin zitiert Copland den 16. US-Präsidenten Abraham Lincoln mit den Worten: „Demokratie ist die Regierung des Volkes durch das Volk für das Volk.“

Roman Kurtz formulierte zuvor in seiner Begrüßungsansprache die programmatischen Grundgedanken des Konzerts und erinnerte dabei an den Aufbruch in die Demokratie vor 100 Jahren, diesem „politischen Experiment mit offenem Ausgang“, an „Licht und Schatten unserer Geschichte“ und die anhaltende Notwendigkeit für Mitbestimmung sowie Mitverantwortung in den verschiedenen Bereichen unserer Gesellschaft. Mädchen aus dem Jugendclub des Stadttheaters präsentierten dazwischen eine kurze Collage mit zentralen Sätzen aus dem Grundgesetz der Bundesrepublik.

Mit Blick auf die im Mai 2019 anstehenden Europawahlen folgte mit Beethovens 9. SINFONIE jenes Werk, dessen Hauptthema des letzten Satzes 1985 zur Europahymne gewählt worden war. Beethoven als leidenschaftlicher Anhänger der Demokratiebewegung habe mit seiner Vertonung von Friedrich Schillers ODE AN DIE FREUDE den optimistischen Blick in die Zukunft gewählt, so Kurtz. Zu hören waren die SolistInnen Annika Gerhards (Sopran), Stefanie Schaefer (Mezzosopran), Michael Siemon (Tenor) und Simon Bailey (Bass). Insgesamt 95 SängerInnen sorgten für einen prächtigen Klangkörper: Chor und Extrachor des Stadttheaters wurden verstärkt durch die Frankfurter Singakademie.

Stadttheater-Intendantin Cathérine Miville betonte zum Abschluss die Bedeutung des Stadttheaters als kreativen Marktplatz der Gedanken, als Institution, die auch im Jahr 2019 verstärkt Fragen des gesellschaftlichen Miteinanders stellen will. „Uns geht es gut, unser Gemeinwesen sorgt auch für die Schwachen und funktioniert – allen Unkenrufen zum Trotz – gar nicht so schlecht. Die Zukunft unserer Kinder sichert nicht allein die schwarze Null; wir tragen zur Sicherung ihrer Zukunft auch die Verantwortung für das Klima in unserer Umwelt und das Klima in unserer Gesellschaft.“
Nach lang anhaltendem Applaus klang der Abend mit Salonmusik im Foyer des Theaters aus.


17.Januar 19:30
Wien Konzerthaus I Mozart-Saal

Ludwig van Beethoven, Violinsonaten opp. 12/1, 12/3, 12/2, 47

Alina Ibragimova, Violine
Cédric Tiberghien, Klavier

 Programm:

Ludwig van Beethoven
Sonate D-Dur op. 12/1 für Violine und Klavier (1797-1798)
Sonate Es-Dur op. 12/3 für Violine und Klavier (1797-1798)

***

Sonate A-Dur op. 12/2 für Violine und Klavier (1797-1798)
Sonate A-Dur op. 47 für Violine und Klavier »Kreutzer-Sonate« (1802-1803)

Subscription series Beethovens Violinsonaten
Links http://www.alinaibragimova.com


One Next To Me
Eine Tanzperformance über das Verhältnis von Zartheit und Gewalt

Die Performance „One Next To Me“ der finnischen Choreografin Milla Koistinen untersucht das Verhältnis von Zärtlichkeit und Gewalt auf physischer Ebene.
 
Wie zeigen sich Aggression und Zartheit in der Bewegung? Wie entstehen Wechselwirkungen dazwischen? Und wie geht das eine in das andere über?
 
Mit fast 20 Darstellern, die sich aus neun professionellen Tänzern und neun Darstellern ohne Bühnentanzerfahrung zusammensetzen, hinterfragt Milla Koistinen die Motive von dem mal sanften, mal harschen Verhalten der Menschen. Im Spiel zwischen Widerstand und Unterordnung untersucht „One Next To Me“ zahlreiche Handlungsalternativen und fragt nach ihren Auswirkungen auf die Gruppe und den einzelnen. Es entsteht eine Innenansicht des folgenreichen Prozesses, der in Gang gesetzt wird, wenn Menschen mit Menschen interagieren.
 
Ganz bewusst hat die Nachwuchschoreografin sich für diese bisher größte Arbeit entschieden, mit einer möglichst diversen Gruppe zu arbeiten, um in der Mischung von professionellen Tänzern und Laien aller Altersgruppen, ein Ensemble zu kreieren, das die Heterogenität der Gesellschaft abbilden kann. Die Arbeit mit nicht professionellen Darstellern bringt, so Koistinen, eine eigene Qualität mit sich, die sich von der Arbeit mit rein professionellen Tänzerensembles stark unterscheidet.
 
Nach dem Solo „On a Clear Day” vom Frühjahr 2017 ist „One Next To Me“ eine weitere Zusammenarbeit mit dem Komponisten Paul Valikoski und dem Bildenden Künstler Ladislav Zajac, die mit ihren je eigenen Mitteln die Performance gleichberechtigt formen. Paul Valikoski komponiert elektro-akustische Musik und ortspezifische Soundinstallationen. Ladislav Zajac kreiert am Raum orientierte Interventionen, die die Wahrnehmung und Beziehung von Raum, Licht und Zeit untersuchen.

Konzept und Choreographie: Milla Koistinen | Kreation und Performance: Fanny Didelot, Elton Petri, Nathalie Baert, Àngel Duran Muntada, María Casares González, Anna Barbara Bonatto, Laureline Mejean, Camilo Mejía Cortés und Soul Roberts & mit 9 weiteren Darsteller*innen ohne professionelle Bühnenerfahrung | Musik: Paul Valikoski | Set und Lichtdesign: Ladislav Zajac | Kostüm: Lee Méir, Judith Förster | Produktionsleitung: Jana Lüthje (M.i.C.A. – Movement in Contemporary Art) | Dramaturgie: Synne Behrndt | Produktionsassistenz: Emilia Oebel
 
Premiere: 17. Januar 2019, 19 Uhr
Weitere Vorstellungen: 18.-20. Januar 2019
Ort: Uferstudios – Uferstr. 8/23  bzw. Badstr. 41a | 13357 Berlin
Öffis: U8 Pankstraße | U9 Osloer Straße | U9 Nauener Platz | S-Bahn Gesundbrunnen
Tickets: www.reservix.de
Preis: 13,- /ermäßigt 8,- Euro
 
Vorstellungen in Österreich 13./14. Februar 2019, in der ARGE Kultur (Salzburg)
Vorstellungen in Finnland Mai-Juni 2019 im Kuopio City Theatre, im Riihimäki Theatre und im Barker-Theatre Stage for Independent Art in Turku
 
Eine Produktion von Milla Koistinen, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und die Kone Foundation. In Kollaboration mit 4.15 Tanz und Performance Plattform Salzburg, unterstützt von Stadt Salzburg, Magistratsabt. 2 – Kultur, Bildung und Wissen, und Land Salzburg. Partner: Dance Theatre Minimi, Off/Balance

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