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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 29. NOVEMBER 2018)

29.11.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 29. NOVEMBER 2018)

WIEN/ KAMMEROPER: FOTOS AUS DER PREMIERE DON CARLOS (französische Fassung) (28.11.)

Zur Premierenkritik von Renate Wagner

55 Szenenfotos aus der Premiere finden Sie hier!


Jenna Siladie (Elisabetta), Andrew Omens (Carlos)


Tatjana Kuryatnikova (Eboli).


Ivan Zinoviev (Großinquisitor), Dumitru Madarasan (Philipp II.).

 


Kristjan Johanesson (Posa), Andrew Owens (Carlos)

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Heute Premiere im Wiener Akademietheater:“ Volksvernichtung oder Meine Leber ist sinnlos“ von Werner Schwab


Sarah Viktoria Frick. Copyright: Barbara Zeininger

Die Hölle, das ist … ein Zinshaus: Dort haust die „ausgemergelte Pensionistin“ Wurm gemeinsam mit ihrem verkrüppelten Sohn Herrmann in einem ärmlichen Loch. Über die Jahre hat sich in beiden Leibern ein ziemlicher Haufen Lebensschmutz angesammelt, der sich freilich nicht vergessen noch wegsaufen lässt – und so fantasiert sich der zum Künstler berufene Herrmann, der in seiner Kindheit schwer missbraucht wurde, halt in wüste Tötungsfantasien seiner lieben Mutti hinein. Ihre Nachbarn sind der Angestellte Herr Kovacic, „seit zwei Generationen einheimischer Deutschösterreicher“, mit Gattin und Töchtern, dessen Familienidyll aus „neuer grauenhafter Einrichtung“, Eierlikör und dem väterlichen Befingern seiner Töchter gezimmert ist. Über diesen lächerlichen Verhältnissen und gequälten Einsamkeiten schließlich thront triumphierend Frau Grollfeuer, die eines Tages die Hausgemeinschaft in ihr stilvolles Speisezimmer zur Geburtstagsfeier lädt, die in einer veritablen Volksvernichtung mündet. An deren Höhepunkt erfüllt sich Frau Grollfeuer nicht nur ihren sehnlichen Wunsch, endlich einmal „in so einen erbärmlichen Mietshauskörper hineinzustechen“, sondern hält auch gnadenlos Gerichtstag über ihr Selbst …

Schwabs „Fäkaliendramen“, zu denen seine „Radikalkomödie“ Volksvernichtung zählt, sind hässliche Porträts hässlicher Menschen, die sich in einer Kloake aus Hass, Gewalt, Niedertracht und Gemeinheit nur behaupten mittels der Sprache, die sie erzeugen, Sprache, die „sie selber sind“…

(Quelle: Programmheft Akademietheater)


Sarah Viktoria Frick, Alexandra Henkel und Dorothee Hartinger. Copyright: Barbara Zeininger

Wir zeigen eine Fotoserie nach der Premiere!
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Berlin/DOB:Richard-Wagner-Verband Berlin-Brandenburg: Symposium „Drei Generationen – ein Ziel“ – 11.-12. November 2018


Rainer Fineske
. Copyright: Helga-Franziska Humbaur.

Der Richard-Wagner-Verband Berlin-Brandenburg unter der Leitung seines Vorsitzenden Rainer Fineske führte in diesem Jahr schon zum 2. Mal ein äußerst interessantes Symposium zu einem Wagner-Thema durch. Und zwar ging es diesmal um die Akkumulation runder Geburtstage von Cosima Wagner (180 Jahre), ihres Sohnes Siegfried Wagner (150 Jahre 2019)  und dessen Tochter Friedelind Wagner (100 Jahre), eine durchaus interessante Personenkonstellation, insbesondere wenn es um die Art und Weise der Verfolgung eines Ziels dieser drei Generationen geht, nämlich die Bayreuther Festspiele nach dem Tode ihres Schöpfers Richard Wagner im Februar 1883 fortzuführen. In Vertretung des Intendanten der DOB,  Dietmar Schwarz, hielt Jörg Königsdorf einige einleitende Worte und wies auf die Neuinszenierung des „Ring des Nibelungen“ am Hause durch Stefan Herheim ab der Saison 2019/20 hin. In seinem Eröffnungsstatement betonte Rainer Fineske, dass die Periode von 1930-45 auf diesem Symposium ausgespart bleiben würde und man sich dieser Thematik in der Zukunft einmal werde widmen können. Er hob auch die positive Rolle des Förderkreises der DOB beim Zustandekommen der beiden Symposien hervor. ..

Zum Symposiumsbericht von Dr. Klaus Billand
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Zum Münchner OTELLO: Wie ein Steak auf Knäckebrot
Von Andreas Günther

Auszug aus HNA (Hessisch Niedersächsische Allgemeine)

München. Keine Oper beginnt furioser als Verdis „Otello“: Das Meer tobt, ein Schiff droht zu stranden, Kanonendonner, das Volk schreit auf – mit großem Pomp erscheint schließlich der Feldherr und verkündet die glückliche Rettung. Man würde vermuten, diese Oper hätte ein junger Heißsporn geschrieben. Stimmt aber nicht. Es ist das Alterswerk eines reifen, um sein Handwerk wissender Meister…


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ACCENTUS präsentiert: Klenke Quartett. Mozart – The String Quintets (CD)mit Harald Schoneweg

Bildergebnis für accentus Klenke Quartett Mozart - The String Quintets (CD)mit Harald Schoneweg

ACC80467 (CD)
VÖ: 18. November 2018

Die hier vorgelegte Aufnahme von Mozarts Streichquintetten zeigt sowohl das Können des Komponisten, als auch die Meisterschaft der Musiker. Auf den 3 CDs der Einspielung werden alle Nuancen zwischen Freude, Trauer und Kontemplation erkundet, mit Spielfreude, Brillanz und technischer Meisterschaft.
Die Quintette sind einmalige Werke, in denen Form und Inhalt sich gleichberechtigt ineinander verweben und gegenseitig stützen. Diese Besonderheit, die Mozart seinen Werken mitgab, arbeitet das Klenke Quartett unvergleichlich heraus.

Mehr Info
Accentus website »
Klenke Quartett website »
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HEUTE in Wien: Bildraum 01 lädt zu Buchpräsentation und Podiumsgespräch JOHANNES DEUTSCH Kunst im Kontext

Ich möchte Sie zur Präsentation zweier Bücher herzlich einladen, welche heute, am Donnerstag im Bildraum 01 in der Strauchgasse beim Palais Ferstel zusammen mit einigen Bildern und Filmen von mir vorgestellt werden.

Günter Schönberger lädt in diesem Zusammenhang zu einem Podiumsgespräch mit Ralph Schilcher und Johannes Holzmann. Das Programm finden Sie anbei.

Bildraum 01 lädt zu Buchpräsentation und Podiumsgespräch JOHANNES DEUTSCH Kunst im Kontext: Werk-Dokumentation-Collection-Publikation. 
Reihe Bildrecht |
Im Fokus: Johannes Deutsch
Werke aus der Sammlung „Serielle Kunst“ Artelier Collection Graz Katalog anlässlich der Ausstellung im Bildraum Bodensee 2017
Jot Kringel Verlag | Johannes Deutsch „Der Raub der Proserpina“ Katalogbuch anlässlich der Ausstellung im Museum Angerlehner 2018

Präsentation Donnerstag, 29. November 2018 um 19 Uhr
Am Podium
Mag. Günter Schönberger, Bildrecht
Mag. Ralph Schilcher, Verleger, Sammler
Mag. Johannes Holzmann, Kunstvermittler, Verleger
Johannes Deutsch, Künstler

Im Rückblick auf die beiden Ausstellungen und Publikationen über Johannes Deutsch wird über die Entwicklungen, Neuerungen und Herausforderungen von Dokumentation – Collection – Publikation im Zusammenhang mit dem Entstehen multimedialer Oeuvres in der Gegenwartskunst diskutiert. Dabei werden auch einige Aspekte beleuchtet, welche durch die Gestaltung virtueller und spartenübergreifender Werke und ebensolcher Publikationen hervortreten. Der Bildraum 01 zeigt dazu einige Beispiele und Filmausschnitte aus virtuellen Inszenierungen von Johannes Deutsch sowie ein virtuelles Supplement aus dem J° Buch.

Donnerstag, 29. November um 19 Uhr

Bildraum 01 | Strauchgasse 2 | 1010 Wien
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WIEN/ WERK X :  Die nächsten Programme

Ähnliches Foto

SCHNITZEL IM KONTEXT
Eine light-kulturelle Show –– am 7.12. „Verschwört Euch!“
mit dem Satirekollektiv HYDRA
Die Welt ist schlecht und es muss endlich etwas getan werden. Am besten heimlich und im Dark-Net. Das Satirekollektiv HYDRA weist ein in die Kunst der Verschwörungstheorien und die Raffinessen der Fake-News. Wie male ich mir einen Breitbart? Kann ich mir meine eigene Verschwörung basteln? Kann ich Lügen wie gedruckt? Und wer druckt mir diese Lügen? Von den jüdischen Außerirdischen von 9/11 über Jörg Haiders „Unfall“ bis hin zur Gretchenfrage jedes Millenial-Identitären: Wo lebt Hitler? traut sich dieser Abend, das Schnitzel auch einmal ein Stück zur Seite zu rücken um zu sehen, was sich darunter verbirgt.

„Schnitzel im Kontext“ ist eine echte Early-Night-Show, zu der das WERK X einmal im Monat im idyllischen Gasthaus Häuserl am Spitz, in der Meidlinger Gartensiedlung Esparsette, einfallsreiche Gäste von nah und fern, aus wahrer Kunst, abwegiger Kultur und antonymer Politik einlädt. Es ist ein literarischer Salon, eine Diashow, eine Wohnzimmerparty, eine Orgie, eine Radiosendung, eine geile Performance oder ein Facebook-Chat für cross-cultural Randbezirkler*innen und (leid-)geprüfte Großstädter*innen. Der public dialog wird zur Show in Zeiten der Unvereinbarkeit. Die Spontaneität der Expert*innen wird zur Kunsterfahrung im Live-Kontext. Und zu jeder Eintrittskarte gibt es GRATIS ein Schnitzel mit Garnitur!
In den vergangenen Spielzeiten waren u.a. Tex Rubinowitz, Stefanie Sargnagel, Guido Tartarotti, Cornelia Travnicek, Fritz Ostermayer, Wolfgang Kralicek und Franzobel zu Gast.
„Verschwört Euch!“ am 7. 12. 2018, Beginn: 19.00 Uhr im Gasthaus Häuserl am Spitz, Franz-Siller-Weg 116, 1120 Wien. Nur 3 Gehminuten vom WERK X Meidling (U6 Tscherttegasse)
Eintritt inkl. Schnitzel: 12 Euro
Tickets: 01 535 32 00 11, reservierung@werk-x.at, www.werk-x.at
Pressekarten: presse@werk-x.at

TRY TO BE LULU – eine Lecture
Teil 1 – von Nurkan Erpulat und Claudia Tondl nach Frank Wedekind
am 6.12. 2018 im WERK X
Frank Wedekinds „Lulu“, Skandaldrama und „Monstertragödie“, gilt als Fanal für die Emanzipation und als Plädoyer gegen die Scheinheiligkeit des Bürgertums. In Zeiten, in denen erneut die Spießigkeit patriarchaler Dominanz angerufen wird, nimmt das WERK X mit „Try to be Lulu“ unter der Regie von Nurkan Erpulat einen erneuten Anlauf, die bürgerliche Moral herauszufordern. Dafür wählt Erpulat mit seiner Bearbeitung einen ungewöhnlichen Zugang: Lust und Begehren werden nicht erfahren, sondern verhandelt. Anstelle der Kindsfrau Lulu und ihrer Liebhaber tauscht sich die Darstellerin der Lulu ausgerechnet mit einem Dramaturgen über den Mythos Lulu, über die damit verbundenen oder imaginierten Abgründe und die emanzipatorische Kraft der Figur gegen patriarchale Verhältnisse aus.
In einer ersten Lecture zu seiner 2019 erscheinenden Inszenierung „TRY TO BE LULU“ zeigt Nurkan Erpulat am 06.12. erste Einblicke in seine Arbeit mit der Autorin Claudia Tondl und dem Dramaturgen Karl Barratta.
Nurkan Erpulat wurde in Ankara geboren, studierte zunächst Schauspiel in Izmir, später in Berlin an der Hochschule Ernst Busch Regie. Seine Arbeiten wurden zu Festivals und Gastspielen im In- und Ausland eingeladen und haben zahlreiche Preise gewonnen. Er ist Hausregisseur am Maxim Gorki Theater Berlin. Das gemeinsam mit Jens Hillje entwickelte Stück „Verrücktes Blut“ für das Ballhaus Naunynstraße wurde von „Theater heute“ zum Stück des Jahres 2011 gewählt.
Teil 2 der Doppeltragödie wird 2019 am Spielplan des WERK X stehen.
Lecture: am 6.12.2018, 19:30 Uhr im WERK X, Oswaldgasse 35a, 1120 Wien.
Tickets: 01 535 32 00 11, reservierung@werk-x.at, www.werk-x.at

Das WERK X vereint zwei für die Wiener Theaterszene wichtige Spielstätten unter einem Dach: Das WERK X im ehemaligen Kabelwerk in Meidling, das sich als Produktionshaus für zeitgenössisches Sprechtheater einen Namen gemacht hat. Und das WERK X-Petersplatz, eine kuratierte Bühne für die freie Szene, wo aufstrebende Theaterkünstler die Gelegenheit haben, ihre Arbeiten einem breiten Publikum vorzustellen. www.werk-x.at
facebook.com/werkxwien | twitter.com/WERK_X | instagram.com/werkxwien

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KÖLN: Ein Spaziergang über die Cologne Fine Art

Von Dr. Egon Schlesinger

Zur Vernissage der 49. Cologne Fine Art traf sich die gesamte erlauchte Gesellschaft aus Köln und Umgebung und wandelte durch die Gänge der verschiedenen Aussteller.


Cologne Fine Art-2018. Goethe von Andy Warhol. Galerie Gerald Hartinger: Foto: Andrea Matzker

Begrüßt von Warhols Goethe von 1982 bei der Wiener Galerie Hartinger Fine Arts traf man im VIP-Bereich auf dessen Kölner Dom von Klaus Benden.


Cologne-Fine-Art 2018. Prof. Joachim Sartorius nimmt den Cofa Preis für Horst Antes entgegen

Den diesjährigen Cologne Fine Art Preis erhielt Horst Antes, bekannt durch seine großflächigen Haus-Bilder und die sogenannten Kopffüßler und Kopfbögen, wie seine Skulptur vor der ZDF-Sendezentrale in Mainz. Der Künstler ist ein Solitär, beschäftigt sich mit akustischem und visuellem Eindringen in den Kopf, wandte sich zuletzt seinen Häusern zu und hat sich zeit seines Lebens nie von Trends festlegen lassen. Er stellte mehrfach auf der Documenta und der Biennale aus, lebt heute in der Toskana und ist 82 Jahre alt. Er selbst konnte den Preis nicht entgegennehmen. Sein Laudator, Prof. Joachim Sartorius, wird ihn dem Künstler persönlich nach Italien bringen und überreichen.


Cologne-Fine-Art 2018. Flown Sokol Spacesuit für 90.000 Euro.

Neben kostbarsten Gemälden, Skulpturen und Kleinoden gab es auch allerhand Skurriles, wie zum Beispiel einen originalen Kosmonauten-Anzug für 90.000 € bei Art Sablon, der bereits mehrfach durch den Weltraum spaziert war. Im Jahre 1979 hatte ihn ein russischer Kosmonaut fast 200 Tage lang im All getragen. Auch sah man auffällig viele Darstellungen von Raubkatzen, Panthern und Tigern aller Arten und Stile. Sie scheinen ein besonders beliebtes Motiv zu sein. Es fiel auf, dass Werke von Christo ausnehmend häufig vertreten waren. Dazu gehörten auch der Wrapped Reichstag und das berühmte Eingewickelte Telefon. Zu den teuersten Kunstwerken zählte ein Abstraktes Bild von Gerhard Richter bei von Vertes. Eines der zauberhaftesten Gemälde war sicherlich ein hinreißender, recht kleiner und wunderschön gerahmter Chagall mit dem Titel L’évocation der Stern Pissarro Gallery aus London, die durch ihre bestechende Beleuchtung auffiel. Sie hatte keine Mühen und Kosten gescheut, einen Lichtkünstler aus Paris speziell zur Ausleuchtung ihrer Kunstwerke auf der Messe zu engagieren. Allein diese Installation dauerte mehrere Tage. Aber auch sie glänzte mit weiteren Kunstwerken wie Nu von Raoul Dufy oder Rot Blau Gelb von Gerhard Richter. Als eines der kleinsten Werke konnte eine winzige Radierung von Picasso mit dem Namen Clémentine der Galerie Jeanne gelten. Kleiner waren nur noch die kostbaren und ausgesuchten Juwelen aus den verschiedensten Epochen. Insgesamt wurde die Cologne Fine Art von 14.500 Kunstfreunden, Sammlern, Liebhabern und Interessierten besucht. Die dazu befragten Aussteller und Galeristen waren allesamt höchst zufrieden.


Cologne-Fine-Art 2018. Christo Wrapped Reichstag bei Stern Pissarro für 75.000-Euro. Foto: Andrea Matzker


Cologne-Fine-Art 2018. Gerhard Richter: Abstraktes Bild bei von Vertes. Foto: Andrea Matzker


Cologne-Fine-Art 2018. Gerhard Richter: Rot Blau Gelb bei Stern Pissarro. Foto: Andrea Matzker


Cologne-Fine-Art 2018. Marc Chagall Lévocation du village natal bei Stern Pissarro für 395.000-Euro. Foto: Andrea Matzker


Cologne-Fine-Art 2018: Radierung Célestine von Pablo Picasso bei Galerie Jeanne. Foto: Andrea Matzker


Cologne-Fine-Art 2018. Raoul Dufy Nu dans latelier de Vence bei Stern Pissarro. Foto: Andrea Matzker


Cologne-Fine-Art 2018: Ruhender schwarzer Panther von Hansjörg Wagner für 8.000 Euro bei Kunsthaus Bühler. Foto: Andrea Matzker


Cologne-Fine-Art 2018. Kostbare-Juwelen. Foto: Andrea Matzker
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Timmendorfer Strand – MARITIM-MUSIKPREIS: Internationale Gesangselite vor prominenter Jury: 19. Maritim Musikpreis 2018

Regional und doch international! Das ist die Devise für den in diesem Jahr mit insgesamt 18.000 € dotierten 19. Maritim Musikpreis. Regional, weil alle fünf norddeutschen Musikhochschulen bei diesem renommierten Gesangswettbewerb von ihren besten Studierenden vertreten werden. International, weil das Teilnehmerfeld regelmäßig 20-25 Nationen aus Europa, Afrika, Asien sowie Nord- und Südamerika repräsentiert. Die glücklichen Meistersinger werden am Sonnabend, den 15. Dezember unmittelbar nach dem Finale, das um 20 Uhr beginnt, im Konzertsaal des Maritim Seehotels in Timmendorfer Strand mit lukrativen Geldpreisen und Engagements ausgezeichnet. Zuvor werden bereits im Oktober und November in Bremen, Hamburg, Hannover, Lübeck und Rostock in einer (hochschulinternen) 1. Wettbewerbsrunde die jeweils drei Besten jeder Hochschule für das Halbfinale am 13. und 14. Dezember (Beginn um 15:30 Uhr, gleichfalls im Maritim Seehotel) nominiert. Das musikalische Repertoire umfasst ein breites Spektrum aus Oper, Operette, Oratorium und Lied. Und auch die Klavierbegleitung wird prämiert,- eine attraktive Besonderheit dieses Wettbewerbs!

In Timmendorfer Strand erwartet eine prominent besetzte und ehrenamtlich tätige Jury den internationalen Nachwuchs. Wettbewerbsleiter Rainer Wulff konnte dafür Ks. Prof. Brigitte Fassbaender gewinnen, einst ein Weltstar am internationalen Opernhimmel, heute eine renommierte Regisseurin, Intendantin und Gesangspädagogin. Die Jury verstärken wird auch Ks. Prof. Peter Maus. Der Tenor gehört zum Ensemble der Deutschen Oper Berlin und hat eine Professur an der Berliner Universität der Künste (UdK). Die Kompetenz einer erfahrenen Sängerin wird auch Milana Butaeva einbringen, eine russische Mezzosopranistin, die inzwischen in Deutschland zuhause ist. Ebenso aus der Opernpraxis kommen Dominique Caron, Intendantin der Eutiner Festspiele, und Dr. Cornelia Preissinger, Künstlerische Betriebsdirektorin und stellvertretende Intendantin der Staatsoper Hannover. Fachjournalisten diverser Medien werden in der Jury die Zunft der Rezensenten vertreten.

Dotierung des 19. Maritim Musikpreises 2018
1. Preis (5.000 €): gestiftet von der Maritim Hotelgesellschaft
2. Preis (3.000 €): gestiftet von der Meridian Spa & Fitness Deutschland GmbH
3. Preis (2.500 €): gestiftet von der Walter und Charlotte Hamel Stiftung Hannover

Publikumspreis (Gesang) 500 €: gestiftet vom Technologieunternehmen Breuell & Hilgenfeldt GmbH Hamburg
Eutiner Festspiele (Engagement) mind. 3.000 €, Gage je nach Größe der Rolle
Sonderpreis Gesang 1.500 €: von der Hans-Kauffmann-Stiftung Hamburg
Sonderpreise Klavierbegleitung 1. Preis (1.500 €): von der Breuell & Hilgenfeldt GmbH
2. Preis (1.000 €): von der Carl Bechstein Stiftung Berlin

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