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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 27. MAI 2021)

27.05.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES ((DONNERSTAG, 27. MAI 2021)

OPER ZÜRICH: Spielplan 2021/2022

Nun hat auch das Opernhaus Zürich seinen Spielplan für 2021/22 veröffentlicht. Für Freunde bekannter Stimmen wird es sicher ein Fest, denn Zürich wartet mit tollen Besetzungen auf.

Auf dem Programm stehen beispielsweise Anna Bolena mit Diana Damrau, und Cavalleria Rusticana mit Marcelo Alvarez und Elina Garanca. Alvarez singt zudem den Canio in Bajazzo. Die beiden Shootingstars Lisette Oropesa und Benjamin Bernheim werden in Lucia di Lammermoor auftreten, Marina Rebeka, Piotr Beczala und Anita Rachvelishvili sind für Verdi’s Il trovatore angekündigt, Cecilia Bartoli wird die Italienerin in Algier sein, Javier Camarena und Albina Shagimuratova übernehmen die Hauptpartien in Bellini’s selten gespielter Oper Il pirata, und die Tosca wartet mit dem Traumduo Sonya Yoncheva und Joseph Calleja auf. Und das ist nur ein Teil des stargespickten Programms. Hier der komplette Spielplan: https://www.opernhaus.ch/spielplan/oper-2122/

Lukas Link

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MÜNCHEN/ Bayerische Staatsoper: Uraufführung SINGULARITY am 5. Juni 2021

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Die Oper Singularity kommt am 5. Juni 2021 um 19.00 Uhr zu ihrer Uraufführung im Cuvilliés-Theater. Die „Space Opera for Young Voices“ ist ein Auftragswerk der Bayerischen Staatsoper und wurde eigens für die Mitglieder des Opernstudios geschrieben. Der tschechische Komponist Miroslav Srnka kreierte gemeinsam mit dem Dramatiker und Librettisten Tom Holloway diese musikalische Komödie über den technischen Fortschritt und seine Folgen für das menschliche Zusammenleben. Singularity begibt sich auf die Spuren einer gar nicht so unwahrscheinlichen Science-Fiction zwischen Erde und Weltall und bringt auch die komischen Seiten dieses Themas auf die Bühne des Cuvilliés-Theaters.

Die Vorstellung am 7. Juni wird live auf STAATSOPER.TV übertragen und ist ab dem 9. Juni als Video-on-Demand.

SINGULARITY

Zur Besetzung

Das Solistenensemble der Produktion besteht aus jeweils zwei Vertretern der vier Stimmlagen Sopran, Mezzosopran, Tenor und Bariton. Die Mitglieder des diesjährigen Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, zuletzt gemeinsam auf der Bühne der Bayerischen Staatsoper in Mignon (2020) und Montagsstück IV: Come ti piace (2020) zu erleben, gestalten Eliza Boom und Juliana Zara (Sopran), Daria Proszek und Yajie Zhang (Mezzosopran), George Vîrban und Andres Agudelo (Tenor) und Andrew Hamilton und Theodore Platt (Bariton).

Zum Werk

In der Oper Singularity wird mit einer Verdopplung der Stimmen gespielt: Jede Figur hat einen digitalen Doppelgänger. Der Komponist Miroslav Srnka und sein Librettist Tom Holloway erarbeiten ein Stück über ein aktuelles Thema für ein Ensemble aus jungen Leuten. Nach der Kammeroper Make No Noise (2011) und dem Antarktisdrama South Pole (2016) ist es bereits die dritte Oper, die sie gemeinsam für die Bayerische Staatsoper geschaffen haben. Und diese ist ausdrücklich als Komödie gedacht: Denn immer, wenn es um die Kommunikation zwischen Menschen geht, ob klassisch oder elektronisch, liegen überall Fallstricke herum. Missverständnisse, Bosheiten, Streitereien lauern auf jeder Seite, und wie sich bald herausstellt, haben die vier Personen eine Menge miteinander zu klären. Tom Holloways Libretto gibt ein schnelles Sprechtempo vor; er spielt Pingpong mit der Sprache, seine Figuren denken fix, sie quatschen keine Opern. Umso größer der Effekt, wenn an manchen Stellen das Staccato der Konversation zum Stillstand kommt, weil eine Erkenntnis ihre Zeit braucht. Und dafür gibt es viele Momente. Miroslav Srnkas Art zu komponieren ist prädestiniert für eine solche Erzählweise – und für eine Geschichte, die großenteils im Weltall spielt. Aktuelle, von der Online-Welt inspirierte Kommunikationsformen von Shortcuts und Emojis greift er als integralen Bestandteil seiner Musik auf. Und immer wieder kommt es zum Innehalten, Stillwerden, Annähern, wenn sich die Gesangslinien zu intimen Momenten sammeln oder zu emotionalen Äußerungen aufschwingen.

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WIEN/ Kammeroper: Begeistere Aufnahme für Günther Groissböcks „Tristan-Experiment)

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Wien/ Kammeroper
„Tristan Experiment“: Ganz bewusst, höchste Lust
Günther Groissböcks Wagner-Projekt an der Wiener Kammeroper glückt auf allen Ebenen.
Wiener Zeitung

Aktuelle Termine

  • Sa. 29. Mai 2021, 19:00
  • Di. 01. Jun 2021, 19:00
  • So. 06. Jun 2021, 19:00
  • Mi. 09. Jun 2021, 19:00
  • So. 13. Jun 2021, 19:00
  • Do. 17. Jun 2021, 19:00
  • So. 20. Jun 2021, 19:00
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KINDER- UND JUGENDPROJEKTE AN DER WIENER STAATSOPER: VORSINGEN FÜR DIE OPERNSCHULE, AUFFÜHRUNGEN DER Gruppe »OPERNLABOR«

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Kinder der Opernschule und Hans Peter Kammerer in »Werther«, Dezember 2020 © Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn

Die umfassende Erweiterung der Kinder- und Jugendprojekte an der Wiener Staatsoper ist der neuen Direktion ein besonderes Anliegen: Nach der Premiere von Der Barbier für Kinder am Pfingstmontag – eine eigene Fassung von Rossinis Opernklassiker für das junge Publikum – lädt die Opernschule der Wiener Staatsoper nun wieder opern- und singbegeisterte Kinder zum Vorsingen für das nächste Schuljahr.

Das in dieser Saison neu gegründete partizipative Musiktheaterprojekt »Opernlabor« bringt ab 11. Juni die Musiktheater-Performance »Der letzte Tag« im Ankersaal des Kulturhaus Brotfabrik zur Aufführung.

Opernschule der Wiener Staatsoper:
Vorsingen für das Schuljahr 2021/2022 am 9. Juni 2021

Die Opernschule der Wiener Staatsoper (der Kinderchor) veranstaltet am 9. Juni 2021, ab 15.00 Uhr, ein Vorsingen für das Schuljahr 2021/2022. Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren, die Freude am Singen haben, sind herzlich eingeladen, sich für dieses Vorsingen für den Eintritt in den Basischor der Opernschule der Wiener Staatsoper ab September 2021 anzumelden – vorzubereiten ist ein einfaches Lied.
Wir bitten Sie, eine FFP2-Maske mitzubringen und den Anweisungen des anwesenden Personals bezüglich der Hygienemaßnahmen zu folgen.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular für das Vorsingen finden Sie unter diesem Link.
E-Mail: laura.reinthaller-thelen@wiener-staatsoper.at, Tel. (+43/1) 514 44-2648
Opernschule der Wiener Staatsoper, Goethegasse 1, 1010 Wien

Die Wiener Staatsoper ermöglicht gesanglich begabten Kindern ab dem 8. Lebensjahr den Einstieg in die Opernwelt durch eine Ausbildung an der Opernschule der Wiener Staatsoper. Zum Saisonende können interessierte Kinder einen Eignungstest absolvieren. Nach einem erfolgreich bestandenen Vorsingen können die Kinder mit Beginn des neuen Schuljahres in die Opernschule eintreten. Die aufgenommenen Kinder besuchen ab Herbst den Basischor mit 2 Wochenstunden, wo sie neben Chorproben individuellen Gesangsunterricht erhalten. Die Hauptaufgaben des Kinderchores in der Wiener Staatsoper übernimmt der Kernchor (ab dem 3. Ausbildungsjahr). Weiters erhalten die Kinder des Basischores und des Kernchores neben den Chorproben wöchentlich Stimmbildungsstunden sowie szenischen Unterricht. Mit dem Jugendchor »OPERAteens« bietet die Opernschule der Wiener Staatsoper auch Jugendlichen, die den Kinderkostümen entwachsen sind, ein professionelles Podium. In rund 100 Opern- und Kinderopernvorstellungen in der Saison stehen die Kinder der Opernschule der Wiener Staatsoper im Rampenlicht. Auftritte außerhalb der Oper bereichern das Aufgabenfeld der Kinder der Opernschule der Wiener Staatsoper. Seit 2010 ist Johannes Mertl künstlerischer Leiter der Opernschule der Wiener Staatsoper.

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MANNHEIM: Alexander Soddy wird in der Spielzeit 2022/2023 »Chefdirigent der Akademiekonzerte«

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Alexander Soddy. Foto: Miina Jung

Alexander Soddy, Generalmusikdirektor am Nationaltheater Mannheim, verlässt das Haus zum Ende der Spielzeit 2021/2022, um sich national und international neuen künstlerischen Herausforderungen zu stellen. Die Findungskommission, die mit seiner Nachfolge betraut ist, musste aufgrund der Pandemie ihre Arbeit aussetzen und hat diese vor Kurzem wieder aufnehmen können, sodass zur Spielzeit 2023/2024 ein*e Nachfolger*in gefunden sein wird.

Durch die Besonderheit, dass das Nationaltheater Mannheim seine*n Generalmusikdirektor*in traditionell der Musikalischen Akademie zur Verfügung stellt, gilt es in der Spielzeit 2022/2023 diese Lücke zu schließen, um eine exzellente und kontinuierliche Arbeit zu gewährleisten. Daher haben der Akademievorstand gemeinsam mit der Opernintendanz die Idee entwickelt, Alexander Soddy zu bitten, in der genannten Saison als »Chefdirigent der Akademiekonzerte« zu fungieren. Kulturbürgermeister Michael Grötsch: »Es freut mich, dass es dem Nationaltheater gelungen ist, Alexander Soddy für eine weitere Spielzeit als Chefdirigent zu verpflichten. So bleibt der Stadt Mannheim für zwei weitere Jahre ein hervorragender Musiker und Dirigent erhalten, der in den letzten Jahren den Klang des Orchesters entscheidend mitgeprägt hat. Zudem erhält Soddy durch das Angebot nicht nur künstlerisch eine große Wertschätzung, sondern es zeigt auch, wie eng er mit dem Haus und seinem Ensemble verbunden ist.«

Alexander Soddy, Generalmusikdirektor am Nationaltheater Mannheim: »Ich kann bereits heute sagen, dass für mich die Jahre in Mannheim ein ganz entscheidender, wenn nicht der entscheidende Moment in meinem künstlerischen Werdegang sind. Die gemeinsame Arbeit mit diesem hochmotivierten engagierten Orchester war eine einzigartige Gelegenheit für uns alle, uns weiterzuentwickeln und an den großen Aufgaben des Repertoires zu wachsen. Richard Wagner sagt in seinem Rheingold „Wandel und Wechsel liebt, wer lebt“. Das gilt im Grunde für jeden, der künstlerisch tätig ist, für ein Orchester ebenso wie für den musikalischen Leiter. Die Entwicklung des letzten Jahres hat noch deutlicher gezeigt, dass wir die gemeinsame Arbeit zu einem Moment beenden, wo es am Schönsten ist. Sicher ist vieles Stückwerk geblieben, sicher konnte so manches schön Geplante nicht umgesetzt werden. Umso schöner ist es nun, dass wir im Konzertbereich die gemeinsame Arbeit noch ein weiteres Jahr fortsetzen können und vielleicht einiges abgerundet werden kann, was wir uns zu Beginn der Zusammenarbeit vorgenommen haben.«

 Fritjof von Gagern, Akademiepräsident und Solocellist im Orchester betont: »Dass Alexander Soddy der Musikalischen Akademie nach Auslaufen seines Vertrags 2021/22 eine weitere Saison als Chefdirigent verbunden bleibt, könnte uns nicht glücklicher stimmen. Er ist ein kluger und empathischer Dirigent mit vortrefflichen Instinkten: Gemeinsam konnten wir einen Orchesterklang gestalten, der unseren Idealvorstellungen als Klangkörper voll und ganz entspricht.« Auch Albrecht Puhlmann, Opernintendant, schließt sich dem an und ergänzt: »Ich schätze Alexander Soddy und seine Arbeit sehr, daher freue ich mich besonders darüber, dass wir ihn für eine weitere Saison als Chefdirigenten der Akademiekonzerte gewinnen konnten. So bleibt er auch uns in der Oper als wichtiger künstlerischer Gesprächspartner erhalten.«

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FESTSPIELHAUS BADEN-BADEN: Neustart – Hoffnungen mit Beethoven und Puccini
Das Festspielhaus Baden-Baden konzentriert sich auf erste Veranstaltungen im Juli 2021 und beantragt beim Land, Modellfall für mehr als 250 Gäste zu sein

Mit sämtlichen Sinfonien Ludwig van Beethovens möchte das Festspielhaus Baden-Baden seinen Spielbetrieb nach über sieben Monaten PandemieLockdown Anfang Juli 2021 wieder aufnehmen. „Wir hoffen, dass wir in gut vier Wochen wieder vor 500 Menschen spielen können und haben mit der Stadt Baden-Baden zusammen den entsprechenden Modell-Antrag dazu beim Ministerium für Gesundheit und Soziales gestellt“, sagt Intendant Benedikt Stampa.

Derzeit lässt die aktuelle Landesverordnung bei stabiler Inzidenz unter 100 in vier Wochen maximal 250 Besucher im Innenbereich unabhängig von der Saalgröße zu. Das möchte Benedikt Stampa nicht hinnehmen: „Wir haben im Herbst gezeigt, dass unser Hygiene-Konzept funktioniert. Jetzt ist sogar ein Großteil unserer Besucherinnen und Besucher geimpft. Warum sollen wir dann sogar vor weniger Gästen als vor sieben Monaten in Deutschlands größtem Opernhaus spielen?“ Die Vorbereitungen auf den Spielbetrieb laufen auf
Hochtouren. „Aber wir benötigen auch eine rasche Zusage, um im Juli vor 500 Gästen spielen zu können. Vor dem Hintergrund der bereits seit Mitte Mai geöffneten großen Häuser in Bayern, Österreich und in der Schweiz ist aus unserer Sicht jetzt Eile geboten.“

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Yannick Nézet-Séguin. Foto: Hans van der Woerd

Neustart mit Met-Star
Der Musikchef der New Yorker Metropolitan Opera, Yannick Nézet-Séguin und das Chamber Orchestra of Europe sollen vom 2. bis zum 10. Juli sämtliche Sinfonien Beethovens in Baden-Baden aufführen.

Schuberts „Winterreise“ mit Frauenpower

Joyce DiDonato, Mezzosoprano | Rappresentazioni, Contatto | Operabase
Joyce DiDonato. Foto: Simon Pauly

Neben dem Beethoven-Zyklus soll es am 3. Juli einen weiteren Höhepunkt geben: Yannick Nézet-Séguin am Flügel! Er begleitet die unvergleichliche Mezzo-Sopranistin Joyce DiDonato in Schuberts „Winterreise“. Für ihre Interpretation fand die amerikanische Mezzo-Sopranistin einen ganz spezifischen Zugang: „Das Mädchen sprach von Liebe“ – Sie ist die Frau, die Witwe. Sie erinnert sich an den Geliebten, vollzieht, erlebt mittels seines Tagebuchs sein Erleben nach und verleiht diesem in ihrem Gesang Ausdruck.

Glanzvolle Oper: Das Mariinsky Theater mit „Tosca“
Später im Juli erwartet der Intendant das Mariinsky Theater aus St. Petersburg zu seinem Sommer-Gastspiel: „Ich habe Valery Gergiev in der vergangenen Woche in München getroffen. Alle Künstlerinnen und Künstler in St. Petersburg freuen sich sehr auf Baden-Baden und setzen alles daran, mit Puccinis ‚Tosca‘ wieder hier auf der Bühne zu stehen“. Die Vorstellung am 25. Juli 2021 soll bei entsprechender behördlicher Genehmigung auch als Video-Livestream in den Baden-Badener Kurgarten übertragen werden.

Der Vorverkauf für die Veranstaltungen in der ersten Juli-Hälfte soll spätestens am 3. Juni beginnen, dann veröffentlicht das Festspielhaus auch die ProgrammDetails. Der Vorverkauf für die weiteren Juli-Vorstellungen startet Mitte Juni.

Mit den in der Landesverordnung definierten Zeitabläufen steht nun auch fest, dass es im Juni noch keine Veranstaltungen im Festspielhaus wird geben können. „Bis wir die aktuell geltende Öffnungs-Grenze für InnenVeranstaltungen erreicht haben, wird es mindestens Mitte Juni sein“, so der Intendant. Das für den 5. Juni geplante Konzert mit Jazz-Trompeter Till Brönner
wird auf den 3. Dezember 2021 verschoben. Auch für Sopranistin Sonya Yoncheva (12.6.) wird aktuell ein neuer Termin gesucht. Weitere Konzerte waren bereits aufgrund von Reise- und Quarantäne-Regelungen aus dem Programm genommen worden, darunter das Konzert des Orquestra Gulbenkian aus Lissabon.

Alle Inhaberinnen und Inhaber von Eintrittskarten werden noch einmal individuell angeschrieben.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de

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Deutschland: Bund unterstützt Kulturveranstaltungen mit Sonderfonds

Kabinett gibt grünes Licht für Sonderfonds für Kulturveranstaltungen

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)
Das Bundeskabinett hat heute grünes Licht gegeben für einen Sonderfonds in Höhe von bis zu 2,5 Milliarden Euro, mit dem der Bund ein breit gefächertes Angebot an Kulturveranstaltungen nach der langen Zeit der Pandemie wieder möglich machen will. Damit sollen Konzerte, Theateraufführungen, Kinovorstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen wieder anlaufen können. Da der Wiederbeginn des kulturellen Lebens immer noch mit pandemiebedingten Unsicherheiten verbunden ist, soll der Sonderfonds Schutz vor Beschränkungen der Besucherzahlen und anderen Restriktionen und Risiken bieten.

Der Sonderfonds unterstützt die Wiederaufnahme und die Planbarkeit von Kulturveranstaltungen mit zwei zentralen Bausteinen: Zum einen einer Wirtschaftlichkeitshilfe für kleinere Veranstaltungen, die unter Beachtung Corona-bedingter Hygienebestimmungen der Länder mit reduziertem Publikum stattfinden. Diese Hilfe steht für Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen ab dem 1. Juli 2021 und für Veranstaltungen mit bis zu 2000 Personen ab dem 1. August 2021 zur Verfügung. Damit können Künstlerinnen und Künstler ebenso wie die Veranstalter nun den Wiederanlauf planen. Der zweite Baustein ist eine Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen, die für die Zeit ab dem 1. September 2021 geplant werden. Dies betrifft Konzerte und Festivals mit über 2.000 Besucherinnen und Besuchern, die einen langen Planungsvorlauf benötigen.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz:
„Unser Land ist bunt und so soll es bleiben. Mit dem Sonderfonds unterstützen wir deshalb den Neustart von Kulturveranstaltungen. Der Bund stellt 2,5 Milliarden Euro bereit, um der Kulturbranche wieder auf die Beine zu helfen. Damit stellen wir sicher, dass bald wieder Theateraufführungen, Konzerte, Lesungen und Kinovorstellungen stattfinden können. Das ist wichtig, denn Künstlerinnen und Künstler haben in dieser Pandemie eine besondere Last zu tragen, die Kulturveranstalter, die Sängerinnen, die Schauspieler, die Musikerinnen und die Bühnenbauer. Außerdem haben Kunst und Kultur eine große Bedeutung für unser Gemeinwesen und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir wollen sicherstellen, dass Bürgerinnen und Bürger bald wieder die kulturelle Vielfalt gemeinsam erleben können. Der Sonderfonds für Kulturveranstaltungen ist das größte Kulturförderprogramm seit Gründung der Bundesrepublik. Und er kommt genau zur richtigen Zeit. Ich bin guter Dinge, dass es bald wieder losgehen kann mit dem vielfältigen kulturellen Leben in unseren Städten und Gemeinden.“

Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Viele Menschen haben in dieser Krise gespürt, wie sehr die Kultur als Gemeinschaftserlebnis fehlt – als Brückenbauerin, als Spiegel unserer Identität, als Einladung zum Zweifeln, Nachdenken und Diskutieren. Die Sehnsucht nach Kulturgenuss ist gewaltig – beim Publikum, vor allem aber bei den Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen, die endlich wieder zum Einsatz kommen wollen. Nach dem Bundesprogramm NEUSTART KULTUR, das fit macht für die Zeit nach der Pandemie, und der Überbrückungshilfe III, die die Nöte von Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen lindert, ergänzen wir die Coronahilfen des Bundes um einen dritten Schutzschirm für die Kultur. Mit dem Sonderfonds des Bundes drücken wir unsere Wertschätzung für die Kreativen und unsere Anerkennung dafür aus, wie sehr sie unsere Gesellschaft bereichern.“

Senator für Kultur und Europa des Landes Berlin und Vorsitzender der Kulturministerkonferenz Dr. Klaus Lederer: „Wir alle ersehnen den Moment, an dem Kultur in ihrer ganzen Vielfalt und Breite endlich wieder möglich sein wird. Auf zu viel haben wir verzichtet. Deshalb begrüße ich den Sonderfonds des Bundes ausdrücklich und bin davon überzeugt, dass diese Unterstützung dazu beitragen wird, Kunst und Kultur wieder allen zugänglich zu machen, die in den letzten Wochen und Monaten darauf verzichten mussten.“
Senator für Kultur und Medien Hamburg Dr. Carsten Brosda: „Gerade jetzt brauchen wir eine lebendige und vielfältige Kultur- und Kreativszene. Hamburg hat seit Beginn der Pandemie sehr erfolgreich und schnell den Künstlerinnen und Kreativen geholfen, damit die Vielfalt der Kultur erhalten bleibt. Die entsprechenden Instrumente haben wir im engen Schulterschluss mit der Branche entwickelt. Daran schließt auch der Sonderfonds des Bundes an. Er ist ein bislang beispielloses Hilfspaket für den Neustart der Kultur. Ich freue mich, dass dabei auf die guten Erfahrungen aus Hamburg aufgebaut werden konnte. Außerdem stellt Hamburg für alle Länder eine für die Hilfen des Sonderfonds erforderliche und darauf zugeschnittene IT-Plattform bereit, welche die Veranstalter für die Antragsstellung und die Länder für die Bewilligung nutzen können. Dies ist auch eine beispielgebende Zusammenarbeit von Bund und Ländern im Rahmen der Digitalisierung.“

Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen Isabel Pfeiffer-Poensgen:
„Nordrhein-Westfalen begrüßt als größtes Bundesland und als Heimat einer besonders dichten Kulturlandschaft den Sonderfonds für Kulturveranstaltungen des Bundes ausdrücklich. Die Hilfen sind für einen Bereich, der wie kaum ein anderer von den Einschränkungen der Corona-Pandemie betroffen ist, ein wichtiges Signal der Unterstützung und Ermutigung. Sie ermöglichen Kulturveranstaltern Planungssicherheit und tragen so entscheidend zur Stabilisierung der kulturellen Landschaft in Deutschland bei. Nordrhein-Westfalen unterstützt die Maßnahme mit der Bereitstellung einer bundeseinheitlichen Hotline, die Veranstalterinnen und Veranstalter bei der Antragsstellung beraten wird.“
Schon seit Beginn der Pandemie sorgt die Bundesregierung mit dem Programm NEUSTART KULTUR in Höhe von zwei Milliarden Euro dafür, die kulturelle Infrastruktur auch während der Schließungen zu stützen und zu erhalten. Auch unterstützt NEUSTART KULTUR die aktive Kulturproduktion. Weiteres wichtiges Hilfsinstrument der Bundesregierung für die Kulturbranche ist die Überbrückungshilfe III, hier vor allem der Baustein der Neustarthilfe für Solo-Selbständige. Als dritte Säule wird nunmehr der Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen eingerichtet. Er wird gemeinsam vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) und von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) verantwortet. Die Mittel in Höhe von bis zu 2,5 Milliarden Euro werden der BKM zur Bewirtschaftung zugewiesen. Diese übernimmt auch den Vorsitz in einem Lenkungsausschuss, der die Weiterentwicklung und Umsetzung des Programms koordiniert. Neben dem Bund werden auch die Länder und der Deutsche Kulturrat in diesem Gremium vertreten sein.

Die Kulturministerinnen und -minister der Länder hatten am 12. Mai 2021 zugestimmt, dass der Sonderfonds des Bundes von den Ländern operativ umgesetzt wird. Sie werden über ihre Landeskulturbehörden oder beauftragte Stellen die Antragsbearbeitung und Bewilligung durchführen. Es wird eine einheitliche IT-Plattform geben, über die Veranstaltungen registriert werden können. Die Freie und Hansestadt Hamburg betreut diese IT-Plattform für alle Länder. Um Rückfragen von Veranstalterinnen und Veranstaltern beantworten zu können, wird eine telefonische Beratungs-Hotline der Länder geschaltet. Das Land Nordrhein-Westfalen organisiert den Aufbau und die Betreuung dieser bundeseinheitlichen Hotline.

Zu den Einzelheiten der beiden Bausteine des Kulturfonds:

Wirtschaftlichkeitshilfe für kleinere Kulturveranstaltungen (bis 2.000 Personen)

Grundidee: Zentrales Element des Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen ist eine Wirtschaftlichkeitshilfe. Sie macht es Veranstaltern möglich, Konzerte, Theateraufführungen, Kinovorstellungen oder andere Kulturveranstaltungen durchzuführen, obwohl wegen der Corona-Auflagen nur eine reduzierte Anzahl von Zuschauerinnen und Zuschauern teilnehmen kann. Ohne die Hilfe wären diese Veranstaltungen unwirtschaftlich. Die Hilfe steht für Kulturveranstaltungen zur Verfügung, die im Juli 2021 für bis zu 500 und ab August 2021 für bis zu 2.000 Besucherinnen und Besuchern geplant werden. Dabei sind die geltenden Corona-Schutzkonzepte und die zugelassene Höchstzahl an Zuschauerinnen und Zuschauern des Landes zu beachten.

Höhe: Mit der Wirtschaftlichkeitshilfe werden Verluste der Veranstalter ausgeglichen. Bei Pandemie-bedingter Verringerung der Zahl der Teilnehmenden um mindestens 20 Prozent bezuschusst die Wirtschaftlichkeitshilfe die Ticketeinnahmen aus bis zu 500 verkauften Tickets im Juli 2021 bzw. den ersten 1.000 verkauften Tickets ab August 2021 um bis zu 100 Prozent. Für jedes verkaufte Ticket erhalten die Veranstalter also den gleichen Ticketpreis nochmals als Zuschuss. Bei besonders strengen Hygieneauflagen und einer Begrenzung der Zahl der Teilnehmenden auf unter 25 Prozent der Maximalauslastung kann der Zuschuss aus dem Sonderfonds bis zur Höhe der doppelten Ticketeinnahmen Tickets ansteigen.

Die Förderung durch die Wirtschaftlichkeitshilfe ist kostenbasiert und kann nicht höher sein als die auftretende Finanzierungslücke zwischen den Kosten der Veranstaltung und den erzielten Einnahmen. Die Wirtschaftlichkeitshilfe ist bei 100.000 Euro pro Kulturveranstaltung gedeckelt. Es ist eine gesonderte Regelung für Veranstaltungen vorgesehen, die regulär am selben Veranstaltungsort wiederholt werden – etwa für Filmvorführungen im Kino.

Beispiel: Eine Veranstalterin verkauft 400 Tickets zu je 50 Euro für ein Konzert in einem Veranstaltungsort, der maximal 2.000 Zuschauerinnen und Zuschauer fasst. Die Corona-Schutzregeln des Landes begrenzen die maximale Kapazität auf 1.000 Teilnehmende. Die Wirtschaftlichkeitshilfe beträgt dann 20.000 Euro, da die Ticketeinnahmen von 20.000 Euro verdoppelt werden (400 Tickets á 50 Euro).

Dies gilt, sofern die Förderhöchstgrenze nicht erreicht wird. Wann die Förderhöchstgrenze erreicht ist, hängt von den Kosten der Veranstaltung ab. Angenommen die Kosten der beschriebenen Veranstaltung betragen 30.000 Euro. In diesem Falle läge die Höchstgrenze der Förderung bei 13.000 Euro: Die veranstaltungsbezogenen Kosten von 30.000 Euro zuzüglich einer Organisationspauschale in Höhe von 10 Prozent beliefen sich auf 33.000 Euro. Aus dem Ticketverkauf wurden 20.000 Euro erzielt. Die Finanzierungslücke beträgt also 13.000 Euro. Dies ist die maximale Förderung der Wirtschaftlichkeitshilfe.

Ohne die Hilfe wäre die Kulturveranstaltung wirtschaftlich nicht tragfähig, da eine Lücke von 10.000 Euro zwischen Kosten und Einnahmen klafft. Sie würde daher nicht stattfinden. Durch den Wirtschaftlichkeitsbonus kann die Veranstaltung stattfinden, die Künstlerin ihre Gage erhalten, die Bühnentechniker bezahlt werden und die Veranstalterin ihr Unternehmen am Laufen halten.
Antragstellung: Ein Antrag auf Wirtschaftlichkeitshilfe kann nach Durchführung der Kulturveranstaltung über die Landeskulturbehörde gestellt werden, in deren Bereich die Veranstaltung stattfand. Vor der Veranstaltung muss die Veranstaltung registriert werden. Dabei sind das Hygienekonzept oder ähnliche Dokumente einzureichen, die geplante und erwartete Auslastung anzugeben sowie die maximale Kapazität des Veranstaltungsorts. Damit die Bearbeitung der Anträge effizient erfolgen kann, gibt es die Möglichkeit, gebündelte Anträge zu stellen. Es muss sich jeweils um Kulturveranstaltungen handeln.

Ausfallabsicherung für kleinere Kulturveranstaltungen:
Die eigentliche Ausfallabsicherung (s.u.) ist für größere Kulturveranstaltungen vorgesehen. Aber auch für Kulturveranstaltungen mit unter 2.000 Besucherinnen und Besuchern wird es eine Ausfallabsicherung geben. Für den Fall, dass wegen der Verschärfung der öffentlichen Pandemiebestimmungen eine Kulturveranstaltung, die für die Wirtschaftlichkeitshilfe registriert war, nicht stattfinden kann, erhalten die Veranstalter eine Entschädigung. Diese beträgt 50 Prozent der nachgewiesenen, veranstaltungsbezogenen Kosten.
Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen (ab 2.000 Personen)

Ob im Frühjahr 2022 Konzerttourneen durchgeführt werden und im Sommer nächsten Jahres Festivals stattfinden, entscheidet sich in den nächsten Monaten. Denn derartige große Kulturveranstaltungen erfordern eine intensive Planung und Logistik. Sie haben oft eine lange Vorlaufzeit und benötigen entsprechende Planungssicherheit. Gleichzeitig ist das finanzielle Risiko einer Absage oder Verschiebung sehr hoch. Um Planungssicherheit zu geben und sicherzustellen, dass große Konzerte, Festivals und Kulturveranstaltung trotz der Corona-Pandemie wieder geplant werden, enthält der Sonderfonds des Bundes als zweites Element eine Ausfallabsicherung für Kulturveranstaltungen. Mit ihrer Hilfe werden Ausfall- oder Verschiebungskosten bezuschusst, sollte eine geplante Veranstaltung pandemiebedingt nicht stattfinden können. Die Ausfallabsicherung wirkt dabei ähnlich einer Versicherung. Derartige Versicherungen sind im Veranstaltungsgewerbe üblich – derzeit werden sie jedoch für Pandemierisiken am Markt nicht angeboten.

Antragsberechtigung: Der Sonderfonds sichert größere Kulturveranstaltungen ab, die unter Beachtung Corona-bedingter Hygienebestimmungen für mehr als 2.000 Besucherinnen und Besucher ab dem 1. September 2021 geplant werden.
Höhe: Im Falle einer pandemiebedingten Absage, Teilabsage oder Reduzierung der Teilnehmerzahl oder einer Verschiebung übernimmt der Ausfallfonds maximal 80 Prozent der dadurch entstandenen Ausfallkosten. Die maximale Entschädigungssumme beträgt 8 Millionen Euro pro Veranstaltung. Bei Teilabsagen oder Reduzierung der Teilnehmerzahl werden die erzielten veranstaltungsbezogenen Einnahmen von den Ausfallkosten abgezogen.

Förderfähige Kosten: Ähnlich wie bei der Überbrückungshilfe gibt es eine feste Liste an förderfähigen Kosten. Dazu zählen zum Beispiel Betriebskosten, Kosten für Personal, Anmietung, Wareneinsätze, Künstlergagen, beauftragte Dienstleister etc. Es ist den Vertragspartnern bekannt zu geben, dass eine Veranstaltung für eines der Module des Sonderfonds registriert ist. Das soll Transparenz zwischen den Vertragspartnern schaffen. Kosten können auch dann geltend gemacht werden, wenn sie vor der Antragstellung angefallen sind.
Registrierung für die Ausfallabsicherung: Die Veranstalter registrieren die Kulturveranstaltung vor der geplanten Durchführung auf der IT-Plattform der Länder und legen dabei auch eine Kostenkalkulation und ein geeignetes Hygienekonzept oder ähnliche Dokumente vor. Tritt der Schadensfall ein, kann die Förderung beantragt werden. Die konkreten Verluste und entstandenen Kosten werden dabei von den Veranstalterinnen und Veranstaltern nachgewiesen und von prüfenden Dritten bestätigt. Die Veranstalterinnen und Veranstalter verpflichten sich zu einem kostenminimierenden Verhalten. Die Verwaltung und Abwicklung erfolgt durch die Länder.

(Dr. Ingobert Waltenberger)

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Neuerscheinung bei Sony: Juilliard String Quartett (Beethoven, Bartok, Dvorak

Beethoven - Bartók - Dvorák: String Quartets | HIGHRESAUDIO

  • eethoven: Streichquartett Nr. 8 e-moll op. 59 Nr. 2
    +Bartok: Streichquartett Nr. 3
    +Dvorak: Streichquartett Nr. 12 F-Dur op. 96 „Amerikanisches“
  • Künstler: Juilliard String Quartet
  • Label: Sony, DDD, 2020
  • Bestellnummer: 10437696
  • Erscheinungstermin: 2.4.2021B

    Seit seiner Gründung im Jahr 1946 gehört das Juilliard String Quartet zu den geachtetsten und maßstabsetzenden Streichquartettformationen weltweit. Ihre Aufnahmegeschichte ist entsprechend lang. Auf dem ersten Album in der aktuellen Besetzung mit der seit 2018 agierenden Primaria Areta Zhulla – neben Ronald Copes (zweite Violine), Roger Tapping (Viola) und Astrid Schween (Cello) – stehen Werke dreier Komponisten: Beethoven, Bartok und Dvorak.

    Somit stellen sich die „neuen“ Juilliards ihrer glorreichen Vergangenheit. Denn mit zyklischen Aufnahmen sowohl der Beethoven-Quartette als auch der sechs Bartok-Quartette hatte diese Formation in den Sechziger Jahren Schallplattengeschichte geschrieben. Zu hören sind das zweite Rasumowski-Quartett op. 59 in e-Moll, das zu den populärsten Streichquartetten Beethovens gehört, das bahnbrechende, nur knapp 12-minütige Dritte Quartett von Bela Bartok sowie das F-Dur Quartett op. 96 von Antonin Dvorak, das sogenannte „Amerikanische Quartett“, welches zu den meistgespielten Quartetten überhaupt zählt.

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