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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 27. AUGUST 2020)

27.08.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 27. AUGUST 2020)

SALZBURG: KONZERT ANNA NETREBKO / YUSEF EYVAZOV/ MOZARTEUM-ORCHESTER/ TATARNIKOV (25.8.)

Einige Fotos vom 25.8.


Yusef Eyvazov, Anna Netrebko und das Mozarteum-Orchester. Foto: Marco Borrelli/ Salzburger Festspiele


Yusef Eyvazov, Anna Netrebko und das Mozarteum-Orchester. Foto: Marco Borrelli/ Salzburger Festspiele

 


Yusef Eyvazov, Anna Netrebko, Mihail Tatarnikov und das Mozarteum-Orchester. Foto: Marco Borrelli/ Salzburger Festspiele
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INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

ANNA NETREBKO UND YUSEF EYVAZOV – mit der Tasche aus ihrer neuen Taschen Kollektion!


ZU INSTAGRAM

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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 27. AUGUST – 2. SEPTEMBER 2020

Wenn das WLAN-Radio streikt: Das können Sie tun - teltarif.de News

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich  auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

27.8. DON QUICHOTE (aus Bregenz, Aufnahme v. 18.7.2019) BBC 3-15 Uhr
29.8, PETER GRIMES (aus Amsterdam, Aufnahme v. 04.2004) Radio 4Hilversum-19 Uhr
LES VÈSPRES SICILIENNES (aus Rom, Aufnahme v. 10.12.2019) ORF Ö1-19.30 Uhr
LA VILLE MORT (aius Göteborg, Aufnahme v. 8.3.2020) RAI 3-20 Uhr
LEONORE (aus London, Aufnahme v. 1996) France Musique-20 Uhr
DER ROSENKAVALIER (aus Salzburg, Aufnahme v. 26.7.1960) HR 2, WDR 3, SWR 2-20.04 Uhr
UN GIORNO DI REGNO (aus Heidenheim, Aufnahme v. 27.7.2017) Bayern 4- 20.05 Uhr
30.8. GÖTTERDÄMMERUNG (aus Bayreuth, Aufnahme v. 1.8.2015) RAI 3-19.30 Uhr
1.9. OEDIPE (aus Salzburg, Aufnahme v. 17.8.2019) RAI 3-20.30 Uhr

EMPFANGSMÖGLICHGKEIT ÜBER DAS INTERNET
ORF – Ö 1 http://oe1.orf.at/
Bayern 4 https://www.br-klassik.de/index.html
HR 2 http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/
WDR 3 http://www1.wdr.de/radio/wdr3/index.html
SWR 2 http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html
Deutschlandradio http://www.deutschlandradiokultur.de/startseite.197.de.html
RAI 3 http://www.radio3.rai.it/dl/radio3/programmi/PublishingBlock-61ab4215-547b-4563-8b1f-8932531e5469.html
Radio Suisse R. https://www.rts.ch/
Radio 4Hilversum https://www.nporadio4.nl/gids-gemist
VRT Klara http://www.klara.be/
RNE Clasica Madrid http://www.rtve.es/radio/radioclasica/programacion/
MET-Stream http://www.metopera.org/Season/Radio/Free-Live-Audio-Streams/
BBC 3 http://www.bbc.co.uk/radio3/programmes/genres/music/classical/opera/all
France Musique https://www.francemusique.fr/opera

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.

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Haydnregion Niederösterreich lädt ein zu Michael-Haydn-Schwerpunkt im September!



Kurz-Infos zum September-Programm 2020

Am 12. September steht Michael Haydn im Mittelpunkt: Um 15 Uhr erfolgt im Haydn-Geburtshaus die Vorstellung der musikwissenschaftlichen Publikation „Johann Michael Haydn ― kein vergessener Meister“, die derzeit in Zusammenarbeit mit der „Haydn Science“-For-schungsstelle der Donauuniver¬sität Krems verfasst wird.

Um 19.30 Uhr wird ― nach einer Werkeinführung von Ulla Pilz ― beim „Haydn-Festkonzert“ die Pantomime „Der Traum‟ zusammen mit Joseph Haydns Symphonie „Lamentatione‟ vom Czech Ensemble Baroque, einem der hervorragendsten Originalklangensembles Mitteleuropas, im barocken Ambiente von Schloss Petronell-Carnuntum auf die Bühne gebracht. Michael Haydn komponierte den „Traum“ als „Pantomime“ – inspiriert von der Commedia dell’ arte – für Orchester, Solisten sowie ein Tanzensemble. Starchoreograph und Regisseur Radim Vizvary präsentiert diesen nun in einer halbszenischen Inszenierung mit einem international renommierten KünstlerInnen-Ensemble — Marketa Böhmova (Sopran), Thomas Lichtenecker (Countertenor), Stefan Kocan (Bass) und Florian Carove (Sprecher).

Unter dem Titel „Hier liegt vor deiner Majestät“ ― Sing along!“ können FreundInnen der Sa-kralmusik am 13. September, um 10 Uhr, in der Marienkirche von Bad Deutsch-Altenburg in Michael Haydns berühmtes „Deutsches Hochamt“ aktiv mit einstimmen.
Eine musikalische Rarität verspricht das Debüt der Haydnregion Niederösterreich in der dem Erzengel Michael geweihten Pfarrkirche Fischamend, wo aus diesem Anlass am 27. September, um 10 Uhr, die „Michaelis-Messe“, ein Frühwerk des „Salzburger Haydns“, intoniert wird.

Über das Klassikfestival „Haydnregion Niederösterreich 2020“
Unter dem Motto „Erlebnis Haydn‟ präsentiert die „Haydnregion Niederösterreich“ — ein Projekt der Abteilung Kunst und Kultur des Landes NÖ in Kooperation mit „Römerland Carnuntum“ — von 8. August bis 13. Dezember ein durch Joseph und Michael Haydn inspiriertes, künstlerisch exzellent besetztes Musik-Festival mit insgesamt 16 Veranstaltungen an 9 Standorten in 8 Gemeinden des Bezirks Bruck an der Leitha. Anlässlich seines 250. Geburtstages wird heuer außerdem Ludwig van Beethoven, Joseph Haydns Meisterschüler, ins Zentrum gerückt.
Zu den mitwirkenden Ensembles und Kammermusikformationen zählen das Original-Klangorchester Barucco, das Koehne Quartett, das Aureum Saxophonquartett, das Brassquartett Trombone Attraction, das Selini Quartett u.a.m. Von den zahlreichen international renommierten Gesangssolist_innen sind Ildikó Raimondi, Rafael Fingerlos, Thomas Lichtenecker, Stefan Kocan und Anita Rosati zu nennen. Instrumentalisten wie der Geigenvirtuose Christian Altenburger, Akkordeonist Nikola Djoric sowie die Pianisten Roland Batik, Martin Ivanov, Varvara Manukyan sowie Anton und Daniel Gerzenberg ergänzen die prominente Besetzungsliste der diesjährigen Konzertsaison.

Alle Aufführungsorte — 4 Schlösser, 3 Sakralbauten, ein Bio-Weingut und das 2017 renovierte Haydn-Geburtshaus in Rohrau — zeichnen sich jeweils durch ihre besondere Atmosphäre und ihr außergewöhnliches Ambiente aus.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Ich freue mich, dass sich die ‚Haydnregion‛ als Initiative des Landes Niederösterreich seit der Renovierung und Neueröffnung des Haydn-Geburtshauses 2017 als tragende Säule des Kulturlebens in der Region östlich von Wien etabliert hat. Die Haydnregion Niederösterreich ist das Markenzeichen hochkarätig besetzter und sorgfältig programmierter Veranstaltungen im besonderen Ambiente außergewöhnlicher Spielorte.‟
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Wien/ Charity-Konzert „Stiefkinder der Kultur“ am Samstag im „Grand Cafe am Alsergrund“ in der Lustkandlgasse 4

Liebe Redaktion des Online-Merker!

Vor ein paar Tagen haben Sie über mein Charity-Konzert „STIEFKINDER DER KULTUR“ geschrieben – jetzt ein Zwischenbericht:

Die Not und das Elend unter den Kulturschaffenden muss wirklich schon sehr groß sein.

Binnen weniger Tagen haben sich über hundert Kolleg*innen bei mir gemeldet, über 50 konnte ich einen Platz beim Konzert zusichern. Und noch immer melden sich viele Verzweifelte.

Es kommen Sänger, Schauspielen, Tänzer, Musiker, Zirkusartisten, Zauberer, Marionettenspieler, Maskenbildner, Autoren, Tontechniker, …

Es wird ein TOLLES und BUNTES Konzert von Schauspiel und Oper über Musical bis Pop – und das Konzert ist schon TOTAL AUSVERKAUFT.

ALLE helfen zusammen – und für welche Gage? Alles, was gespendet wird, verteile ich unter den Mitwirkenden.

Aber auch tolle Stars helfen mit – und verzichten noch dazu (so wie auch ich) auf ihren Anteil an den Einnahmen.

Es wirken mit (ua.):

Albert Fortell (macht eine Lesung), 

Gerhard Ernst (singt Wiener Lieder), 

Tenor Jörg Schneider von der Staatsoper,

Alexander Rüdiger (ORF), 

Musicalstar Andreas Lichtenberger (singt aus Kiss Me Kate – Volksoper)

ich werde mit meinem Bruder Reinwald und seiner Tochter Stella einen Song aus unserem Programm „Kranner hoch drei“ singen

Brigitte Just wird Bilder ausstellen und deren Erlös spenden

usw.

TERMIN: SAMSTAG, 29. August, Beginn: 20 Uhr

ORT: Grand Cafe am Alsergrund, 9., Lustkandlgasse 4

SPENDEN sind noch möglich unter:

https://www.facebook.com/donate/347238276281639/?fundraiser_source=external_url

Gernot Kranner
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Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande im Kölner Rathaus

Von Andrea Matzker und Dr. Egon Schlesinger

Oberbürgermeisterin Henriette Reker verlieh im Kölner Rathaus unter Corona-Bedingungen an fünf verdiente Bürger der Stadt im Namen des Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Unter den Ausgezeichneten befanden sich auch zwei überregional bekannte Vertreter.


Walther König mit der Auszeichnung im Kölner Rathaus. Foto: Andrea Matzker

Einer davon ist der international anerkannte Buchhändler und Verleger Walther König, der als Inspirationsquelle für die Kunstwelt seit den siebziger Jahren gilt. Er besitzt über 40 Filialen seiner Buchhandlungen in 18 Städten international, darunter in Amsterdam, Wien, London und Mailand, und ist ein Magnet für Kunstinteressierte weltweit. Seine Literatur zur zeitgenössischen Kunst ist hoch spezialisiert, er hat das Ansehen der Kunststadt Köln in bedeutender Weise vorangebracht.


Jean Pütz während der Verleihung. Foto: Andrea Matzker

Der zweite Ausgezeichnete ist der ewig neugierige Wissenschaftsjournalist und Moderator Jean Pütz, der sich in seiner unterhaltsamen und, wie immer, publikumswirksamen Dankesrede selbst als „Kratzbürste der Nation“ benannte. Er ist dafür bekannt, dass er höchst komplizierte wissenschaftliche Vorgänge allgemeinverständlich erklären kann, was er in seinen vielen verschiedenen Fernsehsendungen, darunter der beliebten Hobbythek, jahrelang unter Beweis gestellt hat. Über 80 erfolgreiche Bücher schrieb er bis heute. Er hatte nicht damit gerechnet, mit dieser Auszeichnung geehrt zu werden, da er sich in seiner Mission als gescheitert betrachtet. Zur Oberbürgermeisterin sagte er: „Sie sind, gnädige Frau, hoffentlich der Vernunft verhaftet!“ Als er den Orden am Bande überreicht bekam, fragte er: „Gibt es denn auch so etwas Kleines (für das Knopfloch im Sakko)?“ Als er anschließend fragte: „Kann ich den (Orden) jetzt mitnehmen?“, antwortete Oberbürgermeisterin Henriette Reker trocken: „Sie können, aber sie müssen nicht.“ Lachen und Beifall in der Piazzetta des Rathauses, die hervorragend und vorbildlich unter Corona-Schutzmaßnahmen vorbereitet und organisiert war. Jeder Ausgezeichnete hatte einen eigenen Tisch mit seinen persönlichen Gästen zur Verfügung. Die Gastgeberin entschuldigte sich zu Beginn dafür, dass das Servicepersonal die Getränkeflaschen für die Gäste nicht öffnen durfte, sondern dass dies unter den besonderen Bedingungen von den Gästen selbst erledigt werden sollte. Es wäre schön, wenn andere Institutionen sich auch so beispielhaft an die Regeln halten würden… Jean Pütz, dessen Familie einschließlich Bruder anwesend angwesend war, ebenso wie ehemalige Kollegen aus Luxemburg, zum Abschied: „Man muss der Vernunft eine Chance geben! Dafür bin ich da, in den Zeiten des Populismus.“


Jean Pütz mit seinem eben an ihm verliehenen Orden. Foto: Andrea Matzker


Jean Pütz nach der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Band. Foto: Andrea Matzker


Jean Pütz nimmt die Gratulation seiner Frau Pina entgegen. Foto: Andrea Matzker


Jean Pütz mit Jean Adrian, Julie und Pina. Foto: Andrea Matzker

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WIEN: THEATER ARCHE (Münzwardeingasse)

Mit Elfriede Gerstl verstarb am 9. April 2009 in Wien eine der wichtigsten Autorinnen der österreichischen Literatur nach 1945.  

„Elfriede Gerstl war ein besonderer Mensch, und es ist nicht nötig, das irgendein Einzelner versucht, ihrer Art von Besonderheit zum Beispiel mit Worten eines Nachrufs zu entsprechen.“ (Franz Schuh)

Dem schließen wir uns gerne an, und lassen anstelle eines Nachrufs ihre Texte für sich selbst sprechen.

ZUM STÜCK:

Die Veranstaltung war ursprünglich für den April 2020 als szenische Lesung geplant, und musste Corona-bedingt abgesagt bzw. verschoben werden. Die „geschenkte Zeit“ wurde genutzt, die szenische Umsetzung des dichten Text­materials zu intensivieren und zu verfeinern, sodass über das Format einer Lesung hinaus ein abendfüllendes Stück erarbeitet werden konnte.
Neben dem Schwerpunkt auf ihr lyrisches Schaffen, den vielen auf den Punkt reduzierten Gedichten, sind auch ein Auszug ihres Romans „Spielräume“, sowie Essays und Prosatexte Teil des Programms. Mono- und Dialoge, chorische wie rhythmische Sprechgestaltung sind ebenso Stilmittel, wie Elemente aus Tanz und Performance.
Den begleitenden, kommentierenden Rahmen bilden unter dem Titel „Elfriede über Elfriede“ eingebaute Statements von E. Jelinek über E. Gerstl und vice versa. Schließlich bildet John Zorns Filmmusik „Secret Lives- hidden children“ den musikalischen Input des Stücks.

DATEN:
Spieldauer ca. 80 Minuten
Spielort: TheaterArche, Münzwardeingasse 2, 1060 Wien

TERMINE:
am Do. 3.9.2020, Fr. 4.9.2020 und Sa. 5.9.2020
jeweils 20.00 Uhr

DARSTELLER/INNEN:
Anna Morawetz
Heide Maria Hager
Nagy Vilmos

STIMME:
Eszter Hollósi

KONZEPT & REGIE:
Nagy Vilmos

AUSSTATTUNG:
Christian Alfred Kahrer (Kostüm-Werkstatt-Wien)

Trotz Corona und unter Berücksichtigung aller behördlichen Auflagen finden in unserem Theater seit 29. Mai wieder Veranstaltungen statt, die bei reduziertem Platzangebot und unter den gebotenen Abständen, auch großen Anklang beim Publikum finden. So stehen pro Abend max. 45 Plätze zur Verfügung, die wir den Gästen individuell zuordnen um ihnen mit dieser und anderer Maßnahmen einen weitestgehenden Schutz zu gewährleisten. Eine Praxis, die sich bislang bewährt hat.


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SCHÄTZE AUS DEM ORF-ARCHIV: ZUM 40 TODESTAG VON ING. GERHARD HANAPPI (gefunden von Christoph Karner)

Gerhard Hanappi (* 16. Februar 1929 in Wien; † 23. August 1980 ebenda) war ein österreichischer Fußballspieler und Architekt.

Er galt als Alleskönner mit einer feinen Technik und der Fähigkeit, Spielsituationen schnell zu erfassen, der – wie Walter Nausch es ausdrückte – „überall spielen kann“. Der langjährige österreichische Rekordnationalspieler war als linker Außenverteidiger der Schlüsselspieler des Teams bei der Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz, bei der Österreich den 3. Platz belegte. Er wurde unter anderem 1953 in die Weltauswahl berufen. Nach seiner Fußballkarriere wurde der „Gschropp“, wie Gerhard Hanappi aufgrund seiner Größe (1,69 m) gerufen wurde, Architekt und erbaute unter anderem das Weststadion (später Gerhard-Hanappi-Stadion), an dessen Stelle jetzt das Allianz Stadion steht.

VIDEO 50 Minuten aus dem ORF-Archiv. SEHENSWERT!
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ORF trauert um Filmemacher Frederick Baker

Programmänderungen in memoriam: Polt-Komödie „Und Äktschn!“ in ORF III, „Menschenbilder“ in Ö1

Regisseur Frederick Baker
Frederick Baker. Foto: ORF/ Ali Schafler

Wien (OTS) – Der ORF trauert um den österreichisch-britischen Filmemacher, Regisseur und Autor Frederick Douglas Stephan „Fred“ Baker, der nach schwerer Krankheit am 24. August 2020 im Alter von 55 Jahren in Wien verstorben ist. In memoriam Frederick Baker bringt ORF III am Samstag, dem 29. August, um 22.50 Uhr die Polt-Komödie „Und Äktschn!“, in der Regisseur Frederick Baker Gerhard Polt, Johannes Krisch und Michael Ostrowski zu einer Geschichte über einen Hobbyregisseur, der Hitlers Privatleben verfilmen möchte, vor der Kamera versammelt. Unter dem Titel „Ein überzeugter Mischling. Der britisch-österreichische Filmemacher, Forscher und Autor Frederick Baker“ porträtieren die Ö1-„Menschenbilder“ den vielseitigen Filmschaffenden am Sonntag, dem 30. August, um 14.05 Uhr.

Frederick Baker gestaltete für den ORF mehrere auch international preisgekrönte Dokumentarfilme und Dokumentationen – u. a. ging er in „Stalin – Der rote Gott“ der Frage nach, wie der atheistische Kommunismus selbst zur Religion mutierte, untersuchte in „Imagine IMAGINE“, wie und warum der John-Lennon-Klassiker „Imagine“ so populär werden konnte, und begab sich in „Die Botschaft von ,Stille Nacht‘“ zu den Wurzeln der Geschichte des weltberühmten Weihnachtsliedes.

Barbara Krenn, Leiterin der ORF-Hauptabteilung „Religion und Ethik – multimedial“: „Fred Baker hat in seinen Dokumentarfilmen und Dokumentationen immer versucht, politische, kulturelle und religiöse Phänomene zu beleuchten. Dass es ihm gelungen ist, Persönlichkeiten wie Yoko Ono, die Enkelin Josef Stalins oder Schimon Peres für seine Filme vor die Kamera zu bekommen, zeigt, wie international anerkannt Fred Baker war.“
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