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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 26. AUGUST 2021)

26.08.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 26. AUGUST 2021)

DIE WIENER STAATSOPER ALS PARTNER DES DONAUINSELFESTES 2021: GROSSE GEFÜHLE AUF VIER RÄDERN

Oper zum Mitsingen, Mitfiebern und Mitfeiern

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Ganz unter dem Motto »Große Gefühle auf vier Rädern« steht die erstmalige Zusammenarbeit der Wiener Staatsoper und des Wiener Donauinselfestes. Noch bis 16. September ist der Tourbus des Donauinselfestes in ganz Wien unterwegs – an insgesamt drei Tagen und sechs Locations ist die Wiener Staatsoper zu Gast:

Junge Sängerinnen und Sänger des unter Direktor Bogdan Roscic neu gegründeten Opernstudios interpretieren die größten »Hits« der Opernliteratur u. a. aus Die Zauberflöte, La traviata, Carmen und Il barbiere di Siviglia und laden das Publikum ein, gemeinsam mit ihnen zu singen. Verzweiflung, Wut und Liebe – die ganze Welt des Theaters zum Greifen nahe. Zum Mitsingen, Mitfiebern und Mitfeiern.

Ein weiterer Meilenstein in der Ambition die Oper zu öffnen: Die Wiener Staatsoper kommt somit rechtzeitig zu Saisonbeginn auch außerhalb des Hauses am Ring direkt zu Musikbegeisterten, die ein buntes, stimmen-gewaltiges und emotionales (Mitmach)-Programm erwartet.

WIENER STAATSOPER ON TOUR

#dif21 Tourbus

Anna Nekhames, Sopran
Erik Van Heyningen, Bariton
Andri Joël Harison, Klavier
Kinder und Jugendliche der Opernschule und des Opernlabors der Wiener Staatsoper

Regie: Anna Bernreitner
Szenisches und musikalisches Konzept: Krysztina Winkel, Esther Planton, Anna Bernreitner

DIE LOCATIONS

Freitag, 27. August 2021
18.00 Uhr, Hauptbahnhof (Vorplatz/Haupteingang), 1100 Wien
19.30 Uhr, Veganmania, Reichsbrücke, Donauinsel

Freitag, 3. September 2021
16.00 Uhr, Freyung, 1010 Wien
17.00 Uhr, Josef-Strauss-Park, 1070 Wien

Mittwoch, 8. September 2021
17.30 Uhr, Schloss Schönbrunn, 1130 Wien
19.00 Uhr, Naschmarkt, 1060 Wien

Das gesamte Programm ist hier abrufbar.

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Wiener Festwochen: Auf Sinnsuche und „Unmoralische Geschichten“ (24.8.2021)

Wiener Festwochen - Programm-Highlights 2021, Eröffnung

Hier sind sie wieder, die heuer zwangsweise gesplitterten Festwochen ohne Feste für die Wiener. Eine Veranstaltungsreihe für eine etwas breitere Bevölkerung oder eher nur gedacht für ein offenes Kunst- und jüngeres Schöngeistervölkchen? Jetzt innerhalb der nächsten vier Wochen zu sehen, und die nicht so unwichtigen Fragen dazu: Wie bringen wir „Altamira 2042“ – ein künstlerischer Dialog aus Brasilien über menschliche Eingriffe in bedrohte Flusslandschaften –  den Wienern näher? Was könnte an „Mitsouko & Mitsuko“ – eine Performance mit Video über eine japanische Romanfigur – interessant sein? Was versprechen wir uns unter „Agonistic Gatherings“ oder „Burt Turrido. An Opera“?

Eine erste Antwort gibt es auf die dreistündige Performance unter dem vielleicht verführerischen Titel „La Triologie des Contes Immoraux (pour Europe)“? Also ‚Unmoralische Geschichten‘ in drei sich extrem in die Länge ziehenden pausenlosen Teilen zaubert die französische Genderkünstlerin Phia Ménard in die Halle E des Museumsquartiers. Nein, nicht Zauberei, doch harte Bauarbeit, mit dem Material Pappkarton zuerst einmal. Kürzest beschrieben die endlos lange Geschichte: Mit langsamen schweren Schritten und maskulin wirkend baut Ménard unbeirrt eine stattliche Hütte auf (soll der Athener Parthenon-Tempel sein). Großer Aufwand! Ein ergiebiger Regenguss ergießt sich auf die Bühne, und das Tempelchen sackt in minutenlanger Erwartung langsam zusammen. Texte werden hierauf zitiert oder repetitiv gesungen. Auf Englisch, Isländisch, Französisch, Deutsch …. nun von ihr als eine vollendet gestylte Ego-Priesterin in glitzernder Gewandung vorgetragen. Jetzt bekommt auch die Performance ihr Format: Vier dunkel vermummte Gestalten laufen und turnen höchst emsig herum, werden von Ménard herrisch angeführt, fügen mit affenartiger Behändigkeit einen wahrlich imposanten Turmbau zusammen, der bis zur hohen Decke reicht. Das wirkt sehr wohl interessant. Ja, und dann wird noch mit nackter Weiblichkeit ein pessimistischer Schlusspunkt hinzugefügt. Über Ménards philosophisch zusammen getragene Gedankengut – zuerst das ‚Mutterhaus‘, dann der ‚Vatertempel‘ als ein angedachter europäischer Turmbau – ist im Programmheft nachzulesen.

Nicht Feste, sondern Denkanstöße will offensichtlich das Festwochen-Team nach dem Totaldebakel unter dem gefeuerten Unglücks-Intendanten Zierhofer-Kin einem bestimmten Wiener Kulturkreis bieten. Die derzeitige Leitung unter Führung des  belgischen Kultur-Netzwerkers Christophe Slagmuylder setzt vor allem auf Performances von Theater-, Musiktruppen aus aller Welt, sucht nach aktuellen wie originellen Kreationen für die Bühne. Und man sucht auch in Wien etwas mehr Fuss zu fassen. Nach ganzen sechs Jahrzehnten Wiener Festwochen mit so manch glanzvollen Episoden soll nun unter dem Titel ‚MITTEN‘ im neuen Festivallabor ‚Predictably Unpredictable‘ in der Nordwestbahnstraße locker über die Zukunft, über diskursive Programme, neue Perspektiven und Performances angedacht und gesprochen werden. Bei freiem Eintritt offen für alle an Diskursen mit Kunstschaffenden und Managern Interessierten. Info und Anmeldungen: www.festwochen.at/mitten. Von 9. bis 12. September ab 13 bis 19 Uhr …. und abends heißt es dann noch ‚MITTEN am Abend‘. Als ein Freiraum für vielfältige Begegnungen und Sinnsuche. Wohl nicht für ein großes Publikum, doch jedenfalls zuerst einmal ein Ansatz um aus der derzeitigen heiklen Situation heraus zu finden.

Meinhard Rüdenauer

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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 26. AUGUST – 1. SEPTEMBER 2021

WLAN-Internetradio mit Farbdisplay

 

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten! Alle Zeiten MEZ.

26.8. INTOLLERANZA 1960 (aus Salzburg, Aufnahme v. 15.8.) ORF Ö1-19.30 Uhr
28.8. NERONE (aus Bregenz, Aufnahme v. 21.7.) Radio 4Hilversum-19 Uhr
LA DAMNATION DE FAUST (aus Salzburg, Aufnahme v. 22.8.) ORF Ö1-19.30 Uhr
TANNHÄUSER (aus Bayreuth, Aufnahme v. 27.7.) Radio Suisse R.-20.03 Uhr
NERONE (aus Bregenz, Aufnahme v. 21.7.) HR 2, WDR 3,SWR 2-20.04 Uhr
INNOCENCE (aus Aix, Aufnahme v. 11.7.) Bayern 4-20.05 Uhr

EMPFANGSMÖGLICHGKEIT ÜBER DAS INTERNET
ORF – Ö 1 http://oe1.orf.at/
Bayern 4 https://www.br-klassik.de/index.html
HR 2 http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/
WDR 3 http://www1.wdr.de/radio/wdr3/index.html
SWR 2 http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html
Deutschlandradio http://www.deutschlandradiokultur.de/startseite.197.de.html
RAI 3 http://www.radio3.rai.it/dl/radio3/programmi/PublishingBlock-61ab4215-547b-4563-8b1f-8932531e5469.html
Radio Suisse R. https://www.rts.ch/
Radio 4Hilversum https://www.nporadio4.nl/gids-gemist
VRT Klara http://www.klara.be/
RNE Clasica Madrid http://www.rtve.es/radio/radioclasica/programacion/
MET-Stream http://www.metopera.org/Season/Radio/Free-Live-Audio-Streams/
BBC 3 http://www.bbc.co.uk/radio3/programmes/genres/music/classical/opera/all
France Musique https://www.francemusique.fr/opera

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.
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FOTOS NACH DER GRAZER „TOSCA“

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Markus Merkel, Kristina Opolais, Jonas Kaufmann, Ludovic Tezier

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ZU INSTAGRAM mit mehreren Fotos_____

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ZU INSTAGRAM mit neun Fotos

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ORF / „In memoriam Charlie Watts“: ORF III widmet verstorbener Musikerlegende am Freitag „Lange Nacht der Rolling Stones“

Mit Scorsese-Konzertfilm „Shine a Light“ sowie „Rolling Stones“-Konzert-Doppel aus San José 1999 und Hyde Park 2013 =

Wien (OTS) – Gestern, am Dienstag, dem 24. August 2021, verstarb „Rolling Stones“-Schlagzeuger Charlie Watts im Alter von 80 Jahren. Nicht nur die Fans sind bestürzt – auch Kolleginnen und Kollegen der Musikszene bekundeten weltweit ihre Betroffenheit. ORF III Kultur und Information widmet dem Musiker am Freitag, dem 27. August, einen mehrteiligen Programmschwerpunkt im ORF-III-Hauptabend und ruft ab 20.15 Uhr die „Lange Nacht der Rolling Stones“ aus.

Den „In memoriam Charlie Watts“-Abend eröffnet der ikonische Konzertfilm „Shine a Light“ (20.15 Uhr), mit dem Star-Regisseur und Oscar-Preisträger Martin Scorsese Mick Jagger, Charlie Watts und Co. ein überwältigendes Denkmal schuf. Mick Jagger, Keith Richards, Ron Wood und Charlie Watts gaben am 29. Oktober und 1. November 2006 zwei Benefizkonzerte im New Yorker Beacon Theatre – zu Ehren Bill Clintons, der wenige Monate zuvor seinen 60er feierte. Die vier Musiker machten ihrem Ruf als beste Rock-’n’-Roll-Band alle Ehre. Von „Jumpin’ Jack Flash“ bis zu „Satisfaction“ rockten sie das ausverkaufte Beacon Theatre. Scorsese ließ die Auftritte von einer Phalanx der besten Kameraleute Hollywoods festhalten. Die gekonnte Mischung aus Live-Bildern und Interviewausschnitten erzeugt eine intensive Konzertatmosphäre und zeigt ein noch nie dagewesenes Porträt der Stones. Auch Gaststars wie Christina Aguilera, Buddy Guy und Jack White rockten die Bühne.

Mit einem legendären Stones-Konzert wird der Abend fortgesetzt: „Rolling Stones – No Security“ (22.10 Uhr), das 1999 im kalifornischen San José aufgezeichnet wurde. Es war das bombastische Finale der „No Security“-Tour. Frontman Mick Jagger, die Gitarristen Keith Richards und Ronnie Wood und Drummer Charlie Watts wurden unterstützt vom Bassisten Darryl Jones, dem Keyborder Chuck Leavell, dem Saxofonisten Bobby Keys und weiteren musikalischen Multitalenten. Neben einigen Songs ihres damals aktuellsten Albums „Bridges To Babylon“ gaben sie natürlich auch viele Klassiker zum Besten: Von „Jumpin’ Jack Flash“ über „Honky Tonk Woman“ bis hin zu „Start Me Up“ und natürlich „Sympathy for the Devil“.

Schließlich setzt das Konzert unter dem Titel „Sweet Summer Sun“ (0.15 Uhr) aus dem Londoner Hyde Park 2013 den Abend zu Ehren Charlie Watts fort, bevor im Zuge des „Shine a Light“-Dacapos ab 1.25 Uhr noch einmal die Musik der „Rolling Stones“ in den nächtlichen Wohnzimmern erklingt.
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ORF III am Donnerstag: Finale für „Inspector Barnaby“ mit u. a. „Ein Männlein stirbt im Walde“

Außerdem: „Inspector Barnaby: Der Tote im Kornkreis“

ORF III Kultur und Information beschließt den „Inspector Barnaby“-Sommerschwerpunkt am Donnerstag, dem 26. August 2021, mit zwei Folgen aus dem Jahr 2001.

Im Hauptabend steht „Ein Männlein stirbt im Walde“ (20.15 Uhr) auf dem Programm. Als Karl Wainwright (Edward Jewesbury), Inhaber des altehrwürdigen Easterly Grange Hotels, dahinscheidet, wird sein Besitz auf vier Erben aufgeteilt. Gregory Chambers (Philip Bowen), einer der Teilerben, taucht jedoch weder beim Begräbnis noch bei der Testamentseröffnung auf. Schließlich wird Inspector Barnaby (John Nettles) um Hilfe gebeten: Scheinbar ist Gregory zum Pilze sammeln in den Wald gegangen und nicht wieder zurückgekehrt. Eine Suchaktion fördert Grauenhaftes zutage: Gregorys abgetrennte Hand wird gefunden. Barnaby und Sergeant Gavin Troy (Daniel Casey) machen sich daran, in der Angelegenheit zu ermitteln.

Abschließend um 22.00 Uhr folgt „Der Tote im Kornkreis“. Sir Harry Chatwyn (John Woodvine), wohlhabender Landwirt aus der Grafschaft Midsomer, kann kaum glauben, was er sieht: Seine Felder sind von mehreren seltsamen Kornkreisen durchzogen – und in einem von ihnen liegt eine schlimm zugerichtete Leiche. Der Tote, ein polizeibekannter Kleinkrimineller, ist nackt, weist Verbrennungen an der Hand und eine eigenartige Stichwunde auf dem Rücken auf. Barnaby und Sergeant Troy beginnen sogleich mit den Ermittlungen – und machen dabei Bekanntschaft mit Midsomer Parvas Ufo-Experten Lloyd Kirby (Kenneth Colley), der Außerirdische hinter der bizarren Bluttat vermutet.

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