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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 23. APRIL 2020)

23.04.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 23. APRIL 2020)

Neueste Info: Sir Peter Jonas gestern an Krebs gestorben. Mehr darüber morgen!

https://www.staatsoper.de/news/sir-peter-jonas-nachruf.html
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Kulturtalk mit Ioan Holender ohne die große Entertainerin Ulrike Lunacek. Somit leider nur halb so lustig – trotzdem aufschlußreich!

Frau Staatssekretärin Mag. Ulrike Lunacek ist auf den Kopf gefallen. Nein, nicht bereits vor ihrem skurrilen Auftritt bei der Pressekonferenz, sondern erst vorgestern – bei einem Fahrradunfall. Damit war die Diskussion ihrer größten Attraktion beraubt, nämlich einer obersten Kulturverantwortlichen, die Probenarbeit als „Training“ bezeichnet und vorschlägt, dass die Theater eben mit Ein-Personenstücken in die Saison starten sollen. Die Oper eben mit „Oper am Klavier“. Das gibt es, aber in der Krypta der Peterskirche, nicht in den Musentempeln am Opernring oder Währingergürtel bzw. Naschmarkt!

Interessant zu erfahren war auch, was die Zeitungen an Presseförderung bekommen: Pro gedrucktes (wohlgemerkt, nicht pro verkauftes und schon gar nicht pro gelesenes) Exemplar 2 Euro! Mich wundern die Hofberichterstattung und die Jubelarien über die Regierungsmaßnahmen nun überhaupt nicht mehr.

Es sieht so aus, als wären die einzigen unabhängigen Medien dieses Landes Servus-TV und der Online-Merker. Wenn wir für jeden täglichen Leser auch nur einen Euro bekämen, lachen wir die angeblich so hochbezahlten Opernstars aus!

Aber sehen und hören Sie doch selbst, lassen Sie sich von mir nicht den Kopf volllabbern!

ZUM VIDEO

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 ORF : Volksoper Wien und ORF III spielen am 26. April für Österreich: Live-Konzert mit Publikumslieblingen aus dem ORF RadioKulturhaus

ORF III und fidelio übertragen; RSO-Wien-Streichquartett und Volksopern-Korrepetitor musizieren =

Volksoper Fotos - Volksoper Wien
Wiener Volksoper. Foto: Dimo Dimov

Wien (OTS) – Zum zweiten von vorläufig drei hochkarätigen Live-Konzerten der ORF-Sendereihe „Wir spielen für Österreich“ – diesmal in Kooperation mit der Volksoper Wien – lädt ORF III am Sonntag, dem 26. April 2020, um 20.15 Uhr. Nach dem fulminanten Auftakt der Wiener Staatsoper am vergangenen Sonntag steht der glanzvolle Musikabend diese Woche im Zeichen der Operette. Im Großen Sendesaal des ORF RadioKulturhauses treten – unter Einhaltung strengster Sicherheitsvorgaben sowie medizinischer Gesundheitskontrollen im Vorfeld der Shows – auch Publikumslieblinge des Volksopernensembles wie u. a. Johanna Arrouas, Rebecca Nelsen, Kristiane Kaiser, Stefan Cerny und Vincent Schirrmacher unentgeltlich auf. Musikalisch begleitet werden sie von einem Streichquartett des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien und einem Volksopern-Korrepetitor. Via ORF-TVthek (https://TVthek.ORF.at) wird auch dieses Konzert als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung für sieben Tage als Video-on-Demand österreichweit zur Verfügung stehen. Die Klassikplattform fidelio (www.myfidelio.at) präsentiert den Abend ebenfalls live bzw. anschließend in der Klassithek. Ö1 sendet Ausschnitte am Sonntag, dem 17. Mai, in „Apropos Operette“ (15.05 Uhr).

Auf dem Programm stehen Meisterwerke der goldenen und silbernen Operettenära sowie zwei Musical-Evergreens. Johanna Arrouas, Martina Mikelić, Rebecca Nelsen, Ursula Pfitzner, Kristiane Kaiser, Alexandre Beuchat, Ben Connor, Oliver Liebl, Carsten Süss und Vincent Schirrmacher singen Arien und Duette von Jahresregent Franz Lehár, dessen Geburtstag sich zum 150 Mal jährt, sowie aus dem Werk von Johann Strauß, Emmerich Kálmán und Ralph Benatzky. Johanna Arrouas und Stefan Cerny interpretieren außerdem zwei Songs aus „Der Zauberer von Oz“ und „Showboat“. Begleitet werden die Solistinnen und Solisten wie in der Vorwoche von einem Streichquartett des RSO Wien mit Konzertmeister Peter Matzka, Primgeigerin Jue-Hyang Park, Bratschist Martin Kraushofer und Cellistin Solveig Nordmeyer. Am Klavier ist diesmal Volksopern-Korrepetitor Eric Machanic. Durch das Programm des abwechslungsreichen Abends führt auf der Bühne der Chefdramaturg der Volksoper und ORF-Moderator, Christoph Wagner-Trenkwitz, Barbara Rett kommentiert den Musikabend für das TV-Publikum.

„Wir spielen für Österreich“ ist eine Initiative von ORF III Kultur und Information gemeinsam mit Ö1, dem ORF RadioKulturhaus und dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, die in Zusammenarbeit mit der Wiener Staatsoper, der Wiener Volksoper und den Vereinigten Bühnen Wien (Konzerttermin am 3. Mai) realisiert wird. Die Signation zur Sendereihe gestaltete Filmemacher Georg Riha.

Stimmen der Künstlerinnen Künstler des Volksopernensembles

„Ich freue mich sehr, an diesem Konzert von ORF III teilnehmen zu dürfen. Österreich ist seit fast zehn Jahren mein Zuhause, und wenn ich irgendwie das Leben unterstützen kann, besonders mit der Musik, die ich liebe, werde ich es tun“, sagt der australische Bariton Ben Connor.

Die Wiener Sopranistin Kristiane Kaiser möchte „mit dem Csárdás aus der ‚Fledermaus‘ Lebensfreude und Temperamt in unser momentan ein wenig erstarrtes Leben bringen, und auch ein bisschen Leichtigkeit und Witz verströmen angesichts der schwierigen Zeit. Es lebe Johann Strauß!“

In einem gemeinsamen Statement betonen der Wiener Bass Stefan Cerny und der gebürtige Mainzer Tenor Carsten Süss: „Wir wollen mit diesem Konzert unsere Wertschätzung allen Menschen gegenüber ausdrücken, die uns in den letzten Wochen unseren Alltag ermöglicht haben. Zugleich gilt unsere Solidarität den Kunstschaffenden aller Sparten, unabhängig von Größe und finanzieller Möglichkeit, die das Bild Österreichs auf entscheidende Weise prägen.“

„Es macht so große Freude nach langer Pause wieder mit den Kollegen diese herrlichen Melodien singen zu dürfen. Und ich hoffe, dass unser Gefühl der Freude in dieser ungewöhnlichen Zeit unserem Publikum zu Hause, ein Lächeln ins Gesicht zaubert“, sagt die Wiener Sopranistin Ursula Pfitzner.

Das Programm des Abends im Detail:

Das Programm des zweiten „Wir singen für Österreich“-Abends präsentiert Meisterwerke der sogenannten leichten Muse und des Musicals. Alexandre Beuchat eröffnet den Abend mit „Da geh ich zu Maxim“ aus Franz Lehárs „Die lustige Witwe“, gefolgt von Rebecca Nelsen mit dem Vilja-Lied. Vincent Schirrmacher singt „Von Apfelblüten einen Kranz“ und den Tenor-Hit „Dein ist mein ganzes Herz“ aus „Das Land des Lächelns“. Per Videozuspielung von der Bühne der Volksoper ist Martina Mikelić mit „Ich lade gern mir Gäste ein“ aus der „Fledermaus“ zu erleben, gefolgt von Kristiane Kaiser aus dem RadioKulturhaus mit dem feurigen Csárdás der Rosalinde. Einen Ausflug ins Musicalfach macht Stefan Cerny mit „Ol’ Man River“ aus „Showboat“. Carsten Süss interpretiert „Komm Zigan“ aus Emmerich Kálmáns „Gräfin Mariza“ und gemeinsam mit Ursula Pfitzner das romantische Duett „Sag ja, mein Lieb, sag ja“. Zwei Duette ganz unterschiedlichen Charakters aus der „Csárdásfürstin“ singen Johanna Arrouas und Ben Connor („Machen wir‘s den Schwalben nach“) sowie Ursula Pfitzner und abermals Ben Connor („Weißt du es noch“). Mit „Somewhere over the Rainbow“ aus „Der Zauberer von Oz“ träumt sich Johanna Arrouas in eine andere, bessere Welt. Und Oliver Liebl grüßt fröhlich per Zuspielung aus der Volksoper mit dem Schlager „Mein Mädel ist nur eine Verkäuferin“ aus Ralph Benatzkys „Meine Schwester und ich“. Den Abend beschließen abermals Duette aus der „lustigen Witwe“, interpretiert von Johanna Arrouas und Vincent Schirrmacher („Wie eine Rosenknospe“) und Rebecca Nelsen und Alexandre Beuchat („Lippen schweigen“).
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WIENER BUNDESTHEATER: DIE ABSAGEBRIEFE AN DIE KÜNSTLER SIND ALLE GLEICHLAUTEND. MAN MACHT SICH NICHT EINMAL DIE MÜHE, INDIVIDUELL ZU BEGRÜNDEN

Ich möchte hier bewusst keine Namen nennen – ja nicht einmal das Theater. Offenbar verschickt die Holding diese unangenehmen Briefe automatisch und oftmals kopiert namens der Theater. Der zuständige Direktor hat freilich schon unterschrieben, vielleicht sogar blanko).

Nur soviel: Es handelt sich nicht um das Theater, an dem die ganz großen Gagen bezahlt werden!

Es ist traurig – und dieser Passus von Höherer Gewalt“ gehört wegen „Sittenwidrigkeit aus den Gastverträgen gestrichen! Das ist ein Vertrag, bei dem eine Seite volles Risiko trägt, die andere Seite überhaupt keines!

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Dann kommt noch, irgendwie wie eine Frotzelei, der Wunsch, gesund zu bleiben! Das kennen wir auch von Absagebriefen an Staatsopernkünstler, die an uns herangetragen wurden.

Nur so nebenbei bemerkt: Wenn ein Gastkünstler krank wird und nicht auftreten kann, bekommt er keine Gage! Ist Krankheit nicht auch mit „Höherer Gewal“t gleichzusetzen? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass diese Gastverträge ein ganz besonders schlauer Jurist aufgesetzt hat, ein etwas weniger schlauer hat den Vertrag dann gelesen – und ein Alternativ- somit Hilfloser musste dann unterschreiben. Ich glaube aber eher, dass es gar nicht möglich war, den Vertragspunkt zu streichen, weil es eben Solidarätät – wenn überhaupt – nur in allerhöchsten Notzeiten gibt. Jetzt ist man klüger – wie immer im Nachhinein. Wenn alle Künstler den Passus künftig streichen, wäre das ein Zeichen von Solidarität! Aber wahrscheinlich kommt jetzt ohnedies keine Pandemie mehr!

Wie gesagt, jetzt sind alle klüger! Hoffentlich!
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BERLIN: Vorstellungsabsage an der Staatsoper Unter den Linden bis 31. Juli 2020

Auf Grundlage der Verordnung über das Verbot von Großveranstaltungen vor dem Hintergrund der SARS-CoV-2 Pandemie vom 21. April 2020 müssen wir schweren Herzens mitteilen, dass alle Vorstellungen und Konzerte der Staatsoper Unter den Linden bis 31. Juli abgesagt werden müssen. Auch Führungen und Begleitprogramme sowie die Opernnächte sind davon betroffen. Alle bereits erworbenen Karten für die abgesagten Vorstellungen und Konzerte verlieren ihre Gültigkeit. Weitere Informationen zur Rückerstattung finden Sie hier:
www.staatsoper-berlin.de/de/extra/corona-storno/

Da die Spielzeit 2019/20 nicht wie geplant beendet werden kann und wir unser Publikum erst in der kommenden Saison wieder in unserem Haus begrüßen dürfen, arbeiten wir derzeit an weiteren digitalen Alternativen und neuen Formaten. Hierüber informieren wir zeitnah. Auch der geplante Vorverkaufsstart für die neue Saison 2020/21 verschiebt sich aufgrund der aktuellen Situation auf einen späteren Zeitpunkt, den wir in Kürze bekannt gegeben.

Intendant Matthias Schulz: „Diese Absage schmerzt das Haus und alle Mitarbeiter/innen und Künstler/innen sehr. Ein Opernhaus ohne Musik und ohne Publikum – schrecklich und eigentlich unvorstellbar. Wir verstehen aber, dass es sich gerade um eine Ausnahmesituation und notwendige Maßnahme zum Schutz aller handelt und freuen uns umso mehr darauf, in der kommenden Spielzeit wieder ganz für unser Publikum da zu sein. In der Zwischenzeit arbeiten wir an Alternativformaten und werden über unsere digitalen Kanäle in Kontakt bleiben. Wir dürfen allerdings nicht vergessen, dass das Liveerlebnis, diese Art der Gemeinschaft durch nichts zu ersetzen ist. Kultur gehört einfach existentiell zum menschlichen Dasein dazu! Wir vermissen unser Publikum sehr und bedanken uns an dieser Stelle sehr herzlich für die Treue und Verbundenheit!“

Die Staatsoper Unter den Linden dankt dem Verein der Freunde und Förderer der Staatsoper Unter den Linden und ihren Hauptpartnern BMW und der Hilti Foundation herzlich für die Unterstützung.

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Die Agentur Mennicken hat eine interessante Reihe auf ihrer  Facebook-Seite gestartet.

OUR ARTISTS AT HOME – hier singen und spielen unsere Künstler zu Hause.

Und

TALKING TO OUR ARTISTS

In dieser Reihe waren schon ALIK ABDUKAYUMOV (in Wien bestens bekannt),  DANIEL BRENNA und HELENA KÖHNE im Gespräch mit Wolfgang Vater zu erleben.


Magdalena Fuchsberger. Foto: Agentur Mennicken

HEUTE ist ein Interview mit MAGDALENA FUCHSBERGER, der österreichischen Regisseurin online gegangen.

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=4338590039500603&id=878533795506262

mehr Infos zu Frau Fuchsberger: http://www.mennicken-pr.com/de/fuchsberger.html

Frau Fuchsberger sollte Anfang April Premiere haben mit SALOME und derzeit in Lübeck SIMONE BOCCANEGRA proben.

Eine Produktion, die sie bereits in Hagen herausgebracht hatte und im Jahresbuch der Opernwelt eine Nominierung als BESTE NACHWUCHSKÜNSTLERIN erhielt.

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PIOTR BECZALA: „Ich zerbreche mir nicht den Kopf über Dinge, auf die ich keinen Einfluss habe“

ZUM PODCAST


INSTAG(K)RAMEREIEN – gefunden von Fritz Krammer

Anna Netrebko und Bogdan Roscic – 7 Fotos plus Trailer zur Spielplanpräsendation am 26 4.2020


ZU INSTAGRAM – Fotos und Trailer

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Deutschlands Gesundheitsminister Spahn- jetzt hat er es gelernt – das richtige Anlagen einer Schutzmaske

ZU INSTAGRAM

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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 23. – 29. APRIL 2020

Cartoon rotes Radio. Musik-Symbol - Download Kostenlos Vector ...

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

23.4. MEDEA (aus Salzburg, Aufnahme v. 30.7.2019) BBC 3-15 Uhr
25.4. DER IDIOT (Weinberg;aus Mannheim, Aufnahme v. 12.1.2014) Deutschlandradio-19.05 Uhr
NORMA (aus Hambzurg, Aufnahme v. 8.3.2020) ORF Ö1-19.30 Uhr
ARIADNE AUF NAXOS (aus London, Aufnahme v. 26.6.2014) BBC 3-19.30 Uhr
DER KÖNIG UND DER KÖHLER (aus Prag, Aufnahme v. 19.9+.2019) HR 2-20.04 Uhr
26.4. LE COMTE ORY (Live aus München) Bayern 4-19 Uhr *

EMPFANGSMÖGLICHGKEIT ÜBER DAS INTERNET
ORF – Ö 1 http://oe1.orf.at/
Radio Stephansdom: https://radioklassik.at/
Bayern 4 https://www.br-klassik.de/index.html
HR 2 http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/
WDR 3 http://www1.wdr.de/radio/wdr3/index.html
SWR 2 http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html
Deutschlandradio http://www.deutschlandradiokultur.de/startseite.197.de.html
RAI 3 http://www.radio3.rai.it/dl/radio3/programmi/PublishingBlock-61ab4215-547b-4563-8b1f-8932531e5469.html
Radio Suisse R. https://www.rts.ch/
Radio 4Hilversum https://www.nporadio4.nl/gids-gemist
VRT Klara http://www.klara.be/
RNE Clasica Madrid http://www.rtve.es/radio/radioclasica/programacion/
MET-Stream http://www.metopera.org/Season/Radio/Free-Live-Audio-Streams/
BBC 3 http://www.bbc.co.uk/radio3/programmes/genres/music/classical/opera/all
France Musique https://www.francemusique.fr/opera

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.
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StuttgartBallet@Home: Out of Breath / Onegin

Im Rahmen von StuttgartBallet@Home zeigt das Stuttgarter Ballett innerhalb der nächsten beiden Wochen zwei Ballette, die sowohl LiebhaberInnen klassischer Handlungsballette als auch Fans von zeitgenössischem Tanz begeistern dürften: Johan Ingers Out of Breath (23. – 26. April) und John Crankos Onegin (1. – 3. Mai).

https://www.stuttgarter-ballett.de/spielplan/stuttgartballetathome

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Martin Schläpfers „Petite Messe solennelle“ als Stream


Das ZDF stellt ab Freitag, 24. April, für vier Wochen Martin Schläpfers „Petite Messe solennelle“ zur gleichnamigen Komposition von Gioacchino Rossini als kostenlosen Stream zur Verfügung.

Petite Messe Solonnelle: Martin Schläpfer lässt das (Schein ...
Martin Schläpfer: Petite Messe solennelle – Alexandre Simões, Rubén Cabaleiro Campo, Christine Jaroszewski, Marcos Menha FOTO © Gert Weigelt

Schläpfers vielschichtige Choreografie zu dem musikalischen Juwel aus Rossinis Spätwerk wurde 2017 im Opernhaus Düsseldorf uraufgeführt. Mit der spielerischen Distanz seines fortgeschrittenen Alters kombiniert der italienische Komponist in seiner alles andere als kleinen Messe Opernhaftes mit zutiefst Religiösem und verschränkt mondäne Tanzmusikanklänge mit einer eigentümlichen Nachdenklichkeit. „Mich interessiert das poröse Gestein zwischen Leben und Gelebtem, Geistigem und Göttlichem, Niedrigem und Hohem, Tanz, Theater, Poesie und Commedia dell’arte“, sagte Martin Schläpfer über seine Uraufführung, die in der Regie von Peter Schönhofer für ZDF/3sat aufgezeichnet wurde und im 3Sat Festspielsommer 2017 erstmals ausgestrahlt wurde.  Auf www.operamrhein.de steht die Fernsehaufzeichnung nun bis zum 15. Mai kostenlos zur Verfügung.

 

Der Künstler Florian Etti schuf einen assoziativen Bühnenraum zwischen Kathedrale und Marktplatz und entwarf die Kostüme für die 43 Tänzerinnen und Tänzer des Balletts am Rhein. Für seine Choreografie wählte Martin Schläpfer Rossinis ursprüngliche Fassung der „Petite Messe solennelle“ mit einer ungewöhnlichen Besetzung aus Gesangssolisten, Chor, zwei Klavieren und Harmonium. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Axel Kober sind Morenike Fadayomi (Sopran), Katarzyna Kuncio (Alt), Corby Welch (Tenor) und Günes Gürle (Bass) zu erleben. Auf historischen Pleyel-Flügeln interpretieren Wolfgang Wiechert und Dagmar Thelen Rossinis Komposition, Patrick Francis Chestnut spielt das Harmonium, es singt der Chor der Deutschen Oper am Rhein unter der Leitung von Gerhard Michalski.

 

Martin Schläpfer: „Petite Messe solennelle“

Von 24. April bis 15. Mai kostenlos über operamrhein.de

Eine Produktion von ZDF/3sat für den 3sat-Festspielsommer 2017

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Corona Streß – effiziente Hilfe – zur einfachen Entspannung – aber auch zur Meditation – (mach ich täglich ca. 1 Std.) in feinstofflichen musikalischen Welten

Stress um mehr als die Hälfte senken – sofort

Der Hirnforscher und Psychologe David Lewis vom Forschungsinstitut Mindlab International experimentiert mit seinem Team seit Jahren an Möglichkeiten, die menschliche Psyche gezielt auf Entspannung zu polen. Dabei arbeiten die britischen Wissenschaftler*innen und Therapeut*innen auch mit äußeren Einflüssen, die uns direkt in einen Zustand tiefer, innerer Ruhe versetzen.

https://ze.tt/dieses-lied-senkt-stress-um-ueber-die-haelfte-sofort ( 8 Minuten)

Auch mit :  Pachelbel,Mozart,Beethoven,Debussy,Janacek,Bach,Handel (1 Std. 12 Minuten)
https://www.youtube.com/watch?v=hSnD30bcAS8

und auch ohne Angaben der Komponisten in entspannender Klassik (das Meiste kennt man ohnehin)

https://www.youtube.com/watch?v=QYqzog0LPTs

TTT
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DEUTSCHLAND: FORUM MUSIK FESTIVALS Bewältigung der Krise und Zukunftssicherung

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr geehrte Minister*innen des Bundeskabinetts, sehr geehrte Ministerpräsident*innen, sehr geehrte Vorsitzende des Kulturausschusses des Bundestages, sehr geehrte Frau Kulturstaatsministerin!

Die Corona-Pandemie hat die Kulturszene weltweit in eine tiefe Krise gestürzt. Die von Bund und Ländern versprochene schnelle Hilfe kommt nicht immer bei den Adressaten an. Nachdem Künstler*innen in existenzielle Not geraten sind, droht nun auch der Veranstalterbranche ein Kahlschlag. Zusätzlich erschweren unterschiedliche Maßgaben in den einzelnen Bundesländern die Arbeit.
40 Festivals aus ganz Deutschland stellen, stellvertretend für Hunderte weitere, fest: 1. Musikfestivals sind ein unverzichtbarer Teil des menschlichen Zusammen- und Kulturlebens. Gemeinsam und gleichrangig mit Konzert- und Opernhäusern, Orchestern und Chören gestalten sie das weltweit bewunderte „Musikland Deutschland“. 2. Musikfestivals bringen Kultur auch und vor allem in den ländlichen Raum. Sie ermöglichen damit auch breiteren Publikumskreisen als in den großen Städten die Begegnung mit hochwertigen musikalischen Live-Erlebnissen. Wer jetzt Festivals und Künstler sterben lässt, wird morgen mit kulturell verwaisten Landstrichen bestraft. 3. Rund 600 Musikfestivals mit internationaler Ausstrahlung in ganz Deutschland sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor mit insgesamt etwa 400 Millionen € Gesamtumsatz und einer vielfachen Wertschöpfung.

Wir fordern konkret:
1. Klare Sprache in den Verfügungen!
In der Krise muss die Politik differenzieren und darf die Vielzahl der Kulturinstitutionen und Veranstalter nicht in einen Topf werfen! Klare und einheitliche Regelungen müssen sein. Was ist „Höhere Gewalt“? Was ist eine „Großveranstaltung“? Wer definiert rechtssicher das Andauern einer Pandemie? Mit frühzeitigen und langfristigen Verfügungen können wir besser arbeiten als mit einer anhaltenden Unsicherheit und nebulösen Allgemeinplätzen. Es kann nicht sein, dass Festivalmacher*innen mit der Entscheidung zur Absage allein gelassen werden und sich in nicht zu beziffernde Haftungsrisiken begeben.

2. Gleichbehandlung von Kultur mit Sport, Religionsgemeinschaften und Wirtschaft!

Strenge Hygiene- und Abstandsregeln können auch bei Kulturveranstaltungen umgesetzt werden. Kultur besteht nicht nur aus Großveranstaltungen. Es gibt ausreichend Repertoire für variable Besetzungen und viel Kreativität für alternative Formate. Kulturinstitutionen und Künstler*innen können auf diese Weise Verluste mindern.

3. Planungssicherheit für die nahe Zukunft!

Festivalmacher*innen mit Veranstaltungen in den kommenden Monaten müssen täglich zwischen professioneller Vorbereitung für eine erfolgreiche Durchführung und den Risiken einer drohenden Absage abwägen. Hier braucht es schnell verlässliche Kriterien und klare Rahmenbedingungen in Bezug auf die zukünftige Zuwendungsfähigkeit der Kosten. Bei vielen Festivals stehen darüber hinaus Verhandlungen über öffentliche Mittel des nächsten Jahres an. Wir fordern eine möglichst pauschale Ansetzung und Bewilligung der durchschnittlichen Zuwendungen der vergangenen drei Festivalausgaben. Die Finanzierung von Festivals darf nicht unter „Freiwillige Leistungen“ subsumiert werden.
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