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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 21. JUNI 2018)

21.06.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 21. JUNI 2018)

KS Edita Gruberova an der Wiener Staatsoper: Galakonzert, Ausstellung und Sonderpublikation

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Edita Gruberova. Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Anlässlich ihres 50jährigen Bühnenjubiläums kehrt KS Edita Gruberova, Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper, mit einem Galakonzert am Samstag, 23. Juni 2018 zurück auf die Staatsopernbühne. Mit dem Orchester der Wiener Staatsoper unter der musikalischen Leitung von Marco Armiliato sowie Staatsopern-Solistinnen und -Solisten präsentiert sie Ausschnitte aus Die Entführung aus dem Serail, Don Giovanni, Idomeneo, La traviata, Norma und Roberto Devereux. Neben KS Edita Gruberova sind Paolo Rumetz, Jinxu Xiahou, Dan Paul Dumitrescu und Donna Ellen zu erleben.

Restkarten sind an den Bundestheaterkassen sowie online unter www.wiener-staatsoper.at erhältlich; das Galakonzert wird im Rahmen von „Oper live am Platz“ auf den Herbert von Karajan-Platz übertragen.

Als Programmheft erscheint die Sonderpublikation „Daheim im Olymp – KS Edita Gruberova und die Wiener Staatsoper“, die gleichzeitig auch Katalog für die am 20. Juni beginnende gleichnamige Ausstellung im Gustav Mahler-Saal der Wiener Staatsoper ist.

Die Ausstellung zeichnet anhand von Fotos, Dokumenten und Kostümen KS Edita Gruberovas Staatsopernkarriere mit bisher über 700 Auftritten am Haus nach und kann bis Ende August 2018 kostenlos im Rahmen eines Vorstellungsbesuches bzw. in den Sommermonaten im Rahmen einer Führung besichtigt werden.


Foto von der 45Jahr-Gala. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

GALAKONZERT KS EDITA GRUBEROVA | 23. Juni 2018

Das Programm:

Die Entführung aus dem Serail Ouvertüre Rezitativ und Arie der Konstanze: „Welcher Wechsel / Traurigkeit, ward mir zum Lose“

Don Giovanni Ouvertüre Arie der Donna Anna: „Crudele…“

Idomeneo Ouvertüre Arie der Elettra: „D’Oreste, d’Aiace“

La traviata
Preludio und Ausschnitt aus dem 3. Akt

Giorgio Germont Paolo Rumetz Alfredo Jinxu Xiahou Annina Donna Ellen Violetta Valéry Edita Gruberova Dr. Grenvil Dan Paul Dumitrescu

Norma Sinfonia

Roberto Devereux
3. Akt, Schlussszene der Elisabetta: „Egli è spento… Quel sangue versato“

Herzog von Nottingham Paolo Rumetz Sara Donna Ellen Lord Cecil Jinxu Xiahou

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Der Österreichische Musiktheaterpreis ist vergeben.
Das Tiroler Landestheater freut sich über DREI AUSZEICHNUNGEN!

Gleich drei „Goldene Schikaneder“ konnte das Tiroler Landestheater bei der gVerleihung der Österreichischen Musiktheaterpreise – die in 19 Kategorien vergeben werden – in der Oper Graz in Empfang nehmen. 
Anna-Maria Kalesidis wurde als beste Hauptdarstellerin in Thilo Reinhardts Inszenierung der Oper Rusalka ausgezeichnet.
Den Preis für die beste Nebenrolle sicherte sich Camilla Lehmeier für ihre Darstellung des Cherubino in Le Nozze di Figaro.
Und last but not least wurde gemeinsam mit der Klagenfurter Salome, die Tiroler Landestheater-Produktion Capriccio als beste Oper der Spielzeit 2016.17 ausgezeichnet.
Die Jury habe sich nicht entscheiden können, so herausragend seien beide Opernproduktionen gewesen; deshalb wurde einmalig der Preis ex-aequo vergeben. Eine besondere Freude und Bestätigung für Operndirektorin Angelika Wolff, wäre doch Capriccio in der Regie von Anthony Pilavachi und unter der musikalischen Leitung von Francesco Angelico eine sehr spezielle und ästhetische Produktion gewesen. Überhaupt erfülle es mit Stolz sich in so guter künstlerischer Gesellschaft gegen die hochkarätige Konkurrenz durchgesetzt zu haben. 

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Der ORF-Kultursommer

Renate Wagner hat für uns das Programm übersichtlich zusammengestellt:

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Der ORF-Kultursommer 2018 ist bereits im vollen Gange. Als nächster, bereits traditioneller Höhepunkt steht die

„Sommernachtsgala“

aus Grafenegg auf dem Programm: Freitag, 22. Juni, live-zeitversetzt um 21.20 Uhr, ORF 2 (Dakapo: Sonntag, 8. Juli, 20.15 Uhr, ORF III und Samstag, 21. Juli, 20.15 Uhr, 3sat weiters: Samstag, 7. Juli, 15.05 Uhr, Ö1).

Die nächste Station ist Linz, wo bei

„Klassik am Dom“

(Donnerstag, 5. Juli, live-zeitversetzt um 21.05 Uhr, ORF 2) Multipercussionist Martin Grubinger ein „Heimspiel 3.0“ gibt.

Die styriarte lässt heuer die Tradition der Stainzer Kirchenkonzerte wiederaufleben und präsentiert

„Schubert in Stainz“

(Samstag, 7. Juli, live-zeitversetzt um 21.00 Uhr, ORF III; 22.45 Uhr, 3sat). ORF III überträgt im Rahmen der „ORF Steiermark Klangwolke“ aus der Pfarrkirche Stainz.

Unter dem Motto

„Klassik unter Sternen“

(Sonntag, 15. Juli, 20.15 Uhr, ORF III) lädt Opernstar Elīna Garanča erneut zur stimmungsvollen Open-Air-Gala unter freiem Himmel in das niederösterreichische Stift Göttweig, an der Seite ihres Ehemanns und Dirigenten Karel Mark Chichon.

Davor präsentiert ORF III erstmals die

„Lipizzaner Gala am Heldenberg“

(Sonntag, 15. Juli, 18.40 Uhr, Wiederholung am Sonntag, dem 22. Juli, 22.15 Uhr).

Von der Bühne Baden ist heuer

„Die lustige Witwe“

(Sonntag, 22. Juli, 20.15 Uhr, ORF III) anlässlich des 70. Todestags von Franz Lehár zu sehen.

Vom Bodensee präsentiert der ORF in diesem Sommer – nach der „Eröffnung Bregenzer Festspiele“ – gleich zwei besondere Festspielhaus-Highlights: Als österreichische Erstaufführung die Eröffnungsoper

„Beatrice Cenci“

(Sonntag, 19. August, 21.00 Uhr, ORF III; Premierenvorstellung: Mittwoch, 18. Juli, live um 19.00 Uhr, Ö1) und die Uraufführung

„Das Jagdgewehr“

(Sonntag, 19. August, 22.20 Uhr, ORF III) des Tirolers Thomas Larcher als Opernregiedebüt von Karl Markovics.

 

Am Beginn der TV-Live-Übertragungen aus Salzburg stehen die

„Eröffnung Salzburger Festspiele“

(Freitag, 27. Juli, 11.00 Uhr, ORF 2 und 3sat) und ein „kulturMontag spezial“ (30. Juli, 22.30 Uhr, ORF 2).

 

Danach bringt ORF 2 die Eröffnungsoper

„Die Zauberflöte“

(Samstag, 4. August, live-zeitversetzt um 20.15 Uhr, Premiere am Freitag, 27. Juli, live um 19.00 Uhr, Ö1). Richard Strauss’

„Salome“

(Samstag, 28. Juli, live-zeitversetzt um 22.00 Uhr, ORF 2; Samstag, 11. August, 20.15 Uhr, 3sat;) ist die zweite Salzburger Opernneuproduktion dieses Sommers, die der ORF an ihrem Premierenabend zeigt.

Eine neue Staffel der hochkarätig besetzten „Salzburger Festspielgespräche“ mit Barbara Rett (im Rahmen von „Kultur Heute“, zehnmal, werktäglich ab 30. Juli, 19.45 Uhr, ORF III) ist ebenso wieder geplant wie „JedermannJedefrau – Das Salzburger Festspielmagazin“ (sechs Ausgaben ab 20. Juli, freitags, 18.30 Uhr, ORF 2), eine vom ORF Salzburg national gesendete Produktion.

Im August stehen zwei weitere Highlights aus Grafenegg auf dem ORF-Spielplan: die „Eröffnung des Grafenegg Festival“ mit Benjamin Brittens

„War Requiem“

(Freitag, 17. August, live-zeitversetzt um 20.15 Uhr, ORF III).

Weiters: ein

Konzert des „European Union Youth Orchestra“

(Sonntag, 26. August, 20.15 Uhr, ORF III; Sonntag, 2. September, 11.03 Uhr, Ö1).

 

Von den Tiroler Festspielen Erl bringt ORF 2 die Opernrarität

„Ermione“

 (im „kulturMontag“, 20. August, 22.25 Uhr, ORF 2; Sonntag, 26. August, 21.50 Uhr, ORF III), die der ORF in einer eigenen TV-Adaption präsentiert.

 

Von den Seefestspielen Mörbisch steht

„Gräfin Mariza“

(Sonntag, 2. September, 20.15 Uhr, ORF III) auf dem Spielplan.

Erstmals aus der Wiener Volksoper, die 120 Jahre feiert, überträgt ORF III zum Abschluss des ORF-Kultursommers 2018 die Premierenvorstellung von Kálmáns

„Die Csárdásfürstin“

 (Sonntag, 16. September, live-zeitversetzt um 20.15 Uhr).

Ergänzend zum opulenten Festspielangebot stehen zahlreiche Dokumentationen, die großteils im Rahmen der ORF-2-„matinee“ am Sonntag bzw. Feiertag gezeigt werden, teilweise auch im „kulturMontag“ bzw. im sonntäglichen „dokFilm“, auf dem Programm. ORF III bringt „Kultur Heute Spezial“-Ausgaben von den kulturellen Hotspots des Landes.

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BADEN bei Wien: WEIKERSDORFER SCHLOSSKONZERTE: 4. UND 5. JULI

Das genaue Programm finden Sie in unserer morgigen Ausgabe!

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DEUTSCHE OPER BERLIN:  Zum Tod von Barry McDaniel (18. Oktober 1930 – 18. Juni 2018)


Barry McDaniel. Copyright: kranichfotos

Aus dem Kreis der Sänger, die in den sechziger Jahren dem Ensemble der Deutschen Oper Berlin zu Weltruhm verhalfen, ist er nicht wegzudenken: der Bariton Barry McDaniel, der hier, nicht einmal 32-jährig, am 24. Juni 1962 sein Bühnendebüt als junger Dichter Olivier in Richard Strauss‘ CAPRICCIO feierte: Eine Rolle, die dem US-Amerikaner aus Kansas quasi auf den Leib geschrieben war. Denn die Sensibilität der Textinterpretation, das subtile Spiel mit Farb- und Bedeutungsnuancen standen von Anbeginn an im Zentrum seiner künstlerischen Laufbahn als Opern-, Konzert- und vor allem als Liedinterpret. Diese Leidenschaft für Schumann, Schubert und Carl Loewe, aber auch für Debussy und Ravel machte Barry McDaniel zu einem „artists‘ artist“, einem Sänger für diejenigen, die genau hinzuhören gewillt waren, umso mehr, als seiner dezidiert lyrischen Stimme die dramatischeren Ausdrucksregionen der großen Oper weitgehend verschlossen blieben. Gleichwohl war die stilistische Bandbreite, die McDaniel in den 37 Jahren zeigte, die er im Ensemble der Deutschen Oper Berlin verbleiben sollte, beeindruckend und reichte von Barockopern wie Cavallis LA CALISTO über die großen Mozartpartien seines Fachs bis hin zu Uraufführungen wie Aribert Reimanns MELUSINE oder Hans Werner Henzes DER JUNGE LORD. Ab Mitte der achtziger Jahre reduzierte Barry McDaniel aus gesundheitlichen Gründen seine Auftritte, blieb seinem Stammhaus aber bis 1999 in Rollen wie Melot (TRISTAN UND ISOLDE), erster Gefangener (FIDELIO) und Alcindoro (LA BOHEME) weiter verbunden. Als 2012 eine Aufnahme mit frühen Liedaufnahmen des Sängers erschien, wurde noch einmal bewusst, welch eigenständige Künstlerpersönlichkeit hier, im Berlin der Nachkriegszeit, gewirkt hatte: Eine späte Würdigung für den Bariton, der nun, am 18. Juni 2018, nach langer Krankheit in Berlin verstorben ist.

Die Deutsche Oper Berlin trauert um einen herausragenden Künstler und hoch verehrten Kollegen.
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LEHÁR-FESTIVAL BAD ISCHL 2018


Gruppenbild. Copyright: Fotohofer

Jetzt wird geprobt!
Der Karten-Vorverkauf für das Lehár Festival Bad Ischl 2018 „brummt“ und gestaltet sich laut Neo-Intendant Thomas Enzinger „äußerst erfreulich“. „Es ist angerichtet“, sprach der Bad Ischler Bürgermeister und Festival-Präsident Hannes Heide, einleitende Worte beim heutigen Pressegespräch auf der Terrasse des Kongress & TheaterHauses – natürlich bei Kaiserwetter. Er sei sehr zufrieden mit der bisherigen Resonanz des Festivals, so Heide. „Das schlägt sich auch sichtlich in den Verkaufszahlen nieder. Man kann sagen: Die „Ära Enzinger“ hat schon begonnen!“ Parameter für einen Erfolg der aktuellen Ausgabe des Lehár Festivals seien nicht nur der neue, bunte und vielfältige Auftritt, sondern auch das Lehár-Gedenkjahr zum 70. Todesjahr des Ischler Ehrenbürgers. „Der Festivalgedanke wird noch deutlicher spürbar“, so Hannes Heide. Die Präsenz sei so groß wie nie und das erhöhe auch das Identifikationspotenzial in der Bevölkerung.

Für Thomas Enzinger und sein Team auf der Bühne haben die Probenarbeiten in Bad Ischl diese Woche begonnen. „Es ist für mich eine große Ehre, an diesem Ort arbeiten zu dürfen, der das Zentrum des musikalischen Unterhaltungstheaters war“, so Enzinger. Dort, wo die Superstars der Operette – Komponisten und Librettisten – gelebt und gearbeitet haben, bringt Enzinger diesen Sommer Paul Abrahams „Die Blume von Hawaii“ (ab 14.7.) mit Stars wie Ramesh Nair, Susanna Hirschler, Sieglinde Feldhofer und René Rumpold auf die Bühne. Die Auswahl des Eröffnungsstückes ist dabei kein Zufall. „Revueoperette ist neu in Bad Ischl und zeigt auch, in welche Richtung es gehen wird“, so der Regisseur. „Die Blume von Hawaii“ wird in einer rekonstruierten Fassung gezeigt, die sich sehr stark am Original orientiert. „Es soll so klingen, wie zu Abrahams Zeiten“, so Enzinger. Optisch kündigt Enzinger „Buntheit, Vielfalt und eine Reise in eine Zauberwelt“ an.

Als zweites Hauptstück der Saison steht eine Neuinszenierung des Operetten-Klassikers schlechthin „Das Land des Lächelns“ (ab 21.7.) mit Alexandra Reinprecht und Thomas Blondelle in den Hauptrollen auf dem Programm. (Details: siehe Presseunterlage im Anhang)

Romy Schneider hätte im Herbst ihren 80. Geburtstag gefeiert. Ihr zu Ehren wird ein völlig neues Format mit „Sissi in Concert“ (ab 11.8.) im Kongress & TheaterHaus uraufgeführt. Ein genreübergreifendes Gesamterlebnis mit Live-Musik aus den Sissi-Filmen Ernst Marischkas, Ballett, Schauspiel, originalen Filmausschnitten und Ausschnitten aus dem Making-Of – von Video-Whiz Andreas Ivo Ivancsics neu zusammengestellt.

Auch das Rahmenprogramm kann sich sehen und hören lassen: In einem Symposium in Kooperation mit der Universität Salzburg beschäftigen sich OperettenforscherInnen und MusikwissenschafterInnen mit dem Thema „Fremdheit, Migration, Musiktheater“ (27.7.). Ausgesprochen amüsant wird es bei „Reha mit Lehár“ (1.8.). Das CrossNova Ensemble zeigt diesen musikalischen, satirischen Abend mit Sopranistin Ilia Staple und „Prof.“ Maringer im Lehártheater. Dort heißt es auch „Hoppla jetzt komm ich“ (21.8.), wenn Susanne Marik, begleitet vom Palast Quartett unter Béla Fischer, Schlager aus den 1920er und 30er Jahren zum Besten gibt. Gemeinsam mit ORF-Urgestein Walter Witzany präsentiert Thomas Enzinger „Die Blume von Hawaii für Kinder“ (5.8.) – die Einnahmen kommen zur Gänze dem Verein ALALAY zugute, der sich für Straßenkinder in Bolivien einsetzt.
Nachwuchsförderung ist wie jedes Jahr angesagt, wenn im Lehartheater Bad Ischl Leonard Prinsloo erneut bei Etterepo 2018 von 16. August bis 25. August Kindern und Jugendlichen die hautnahe Begegnung mit knisternder Operettenatmosphäre ermöglicht. Diesmal steht auch hier gewissermaßen alles unter dem Motto Sehnsuchtsorte: „Andere Länder, andere Sitten – In 20 Szenen um die Welt“.


THEATER STRALSUND: PREMIERE „DER BAJAZZO“ (Pagliacci) am 23.6.)

Der Bajazzo (Pagliacci)
Oper in zwei Akten und einem Prolog von Ruggero Leoncavallo

Sa 23.6. / 18.00 Uhr / Stralsund (Großes Haus)
anschließen Empfang mit den Künstlern im Foyer

Ruggero Leoncavallo komponierte etliche Opern. Doch nur eine davon brachte ihm den ersehnten Weltruhm: „Der Bajazzo“ ist sein musikalisches und dramaturgisches Meisterwerk. Das Theater Vorpommern präsentiert die Oper in einer polnisch-deutschen Inszenierung, die im Rahmen des grenz- und professionsüberschreitenden EU-Projekts „Trans-Opera“ entstand – in Kooperation mit der Opera na Zamku, Stettin – am Samstag, den 23. Juni um 18.00 Uhr im Großen Haus in Stralsund.

 Seit der Uraufführung im Jahr 1892 gehört „Der Bajazzo“ von Ruggero Leoncavallo zu den erfolgreichsten Repertoireopern weltweit. Das Publikum erlebt, wie aus einem heiteren, scheinbar leichtem Spiel Ernst wird: Canios Schauspieltruppe kündigt für den Abend ein doppelbödiges Eifersuchtsspektakel an. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Doch vorher gilt es noch, ganz andere Dinge in die Bahn zu lenken: Nedda, Canios Frau, plant, nach der Vorstellung mit ihrem Geliebten durchzubrennen. Doch Canio erfährt von Neddas Vorhaben und stellt sie auf offener Bühne zur Rede. Und mit einem Mal wird aus dem komödiantischen Spiel bitterer Ernst.

Die polnisch-deutsche Inszenierung „Der Bajazzo“ entstand im Rahmen von „Trans-Opera“, einem grenz- und professionsüberschreitenden EU-Projekt, als Kooperation der Opera na Zamku, Stettin, und des Theaters Vorpommern.

Anlässlich der 60-Jahr-Festivitäten der Opera na Zamku, Stettin, feierte die Inszenierung im August 2017 dort ihre Open-Air-Premiere. Im Theater Vorpommern wird sie erstmals in einer überraschenden Adaption im Haus zu erleben sein – ein einmaliges Spektakel, das ab März 2019 seine Umsetzung in Stettin erfährt.

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NIEDERÖSTERREICH: TAGES DES OFFENEN ATELIERS: Ein Wochenende für Bildende Kunst.

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Machen auch Sie mit!

Jetzt für die „NÖ Tage der Offenen Ateliers“ anmelden!

Wer diesen Herbst an den „NÖ Tagen der Offenen Ateliers“

teilnehmen möchte, kann sich noch bis 8. Juli für das größte

Event für Bildende Kunst des Landes anmelden.

Es ist wieder soweit: Wer bei Österreichs größter Schau bildender Kunst und Kunsthandwerk am 20. und 21. Oktober 2018 das eigene Atelier öffnen und seine Werke präsentieren möchte, kann sich noch bis Sonntag, den 8. Juli, für die 16. „NÖ Tage der Offenen Ateliers“ anmelden.

Bei dieser Aktion der Kulturvernetzung Niederösterreich sind alle Bildenden Künstler und Kunsthandwerker in NÖ dazu eingeladen, ihre Ateliers, Galerien, Studios und Werkstätten zu öffnen. „Dafür ist nicht einmal eine Mitgliedschaft bei der Kulturvernetzung notwendig“, sagt Josef Schick, „wenngleich diese natürlich viele Vorteile bringt.“

Die hohe Zahl an teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern – im vergangenen Jahr waren es fast 1.200 – bietet dem Besucher die Möglichkeit, an einem Wochenende in zahllosen Ateliers zeitgenössische Kunst intensiv und intim zu erleben. Ob Maler, Bildhauer, Fotografen, Filmer, Grafiker, Schmuckdesigner, Installationskünstler oder Kunsthandwerker, überall kann bei freiem Eintritt den Kreativen über die Schulter geblickt werden. Die Besucher können sich an diesem besonderen Wochenende inspirieren lassen, hinter die Kulissen schauen, mit den Künstlern ins Gespräch kommen, den Schaffensprozess live beobachten und auch Kunstwerke erwerben.

„Wir selbst waren dieses Jahr auch schon sehr kreativ“, sagt Josef Schick, Geschäftsführer der Kulturvernetzung NÖ, „und haben unseren Auftritt ordentlich aufgefrischt, mit neuem Logo, neuem Design sowie neuen Plakaten“.

Zur Teilnahme anmelden kann man sich bis inklusive Sonntag, den 8. Juli. Die Anmeldung erfolgt online unter www.kulturvernetzung.at oder mittels Anmeldeformular, das in den Regionalbüros der Kulturvernetzung NÖ erhältlich ist.

Die Kulturvernetzung NÖ führt die „NÖ Tage der Offenen Ateliers“ in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Kunst und Kultur des Amtes der NÖ Landesregierung seit 2003 durch.

 Anmeldung & Information:

Kulturvernetzung NÖ, Tel. 02572/20 250

www.kulturvernetzung.at

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Positive Signale für das Landestheater Detmold

Am Mittwoch wurde der Wirtschaftsplan in der Sitzung des Aufsichtsrats und der Gesellschafterversammlung der Landestheater Detmold GmbH verabschiedet. Landrat Dr. Axel Lehmann hatte als Aufsichtsratsvorsitzender der Presse danach gute Nachrichten zu verkünden: aus Düsseldorf kämen positive Signale, dass auch die Landestheater in Nordrhein-Westfalen mit einer baldigen Erhöhung der Zuwendungen rechnen könnten, abzuwarten sei allerdings noch der Zuwendungsbescheid.

Verwaltungsdirektor Stefan Dörr erläuterte, dass über 80 % des Etats Personalkosten seien, so dass nicht ausgeglichene anstehende Tariferhöhungen einen Fehlbetrag ergeben, der weitere Einsparungen über die bereits bekannte Höhe von 350 000 Euro pro Jahr erfordern würde. „Der prognostizierte gute Abschluss der Spielzeit 2017/18 stellt allerdings eine verbesserte Ausgangslage dar. Wenn dann noch die erhoffte glückliche Entwicklung der Landeszuschüsse eintrifft, die derzeit bei 9,3 Millionen Euro im Jahr liegen, so ist der Fehlbetrag wettgemacht.“

Dr. Axel Lehmann zeigte sich überzeugt, dass das Landestheater Detmold unter diesen Voraussetzungen auch in Zukunft gutes Theater anbieten werde. Der designierte Intendant Georg Heckel, der sich zusammen mit Stefan Dörr intensiv für eine verbesserte Finanzierung eingesetzt hatte, folgerte, dass damit auch alle Spielstätten gehalten werden können.

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