Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 16. MAI 2019)

16.05.2019 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 16. MAI 2019)

Wiener Staatsballett: Weitergabe des Fanny-Elßler-Rings an Rebecca Horner

Bildergebnis für rebecca horner
Rebecca Horner. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

 Rebecca Horner, Solotänzerin des Wiener Staatsballetts, wird am Sonntag, 19. Mai 2019 um 11.00 Uhr im Theatermuseum (Palais Lobkowitz, Lobkowitzplatz 2, 1010 Wien) mit dem Fanny-Elßler-Ring ausgezeichnet.

Bildergebnis für fanny elßler ring
Foto: Theatermuseum

Der Ring, 1960 von Riki Raab dem Wiener Staatsballett gestiftet, soll jeweils von einer herausragenden Wiener Tänzerin besonderer Ausdruckskraft getragen werden. An Rebecca Horner wird der Ring von der Preisträgerin von 2008, der ehemaligen Staatsballett-Halbsolistin Dagmar Kronberger, weitergereicht.

Nach der Begrüßung durch den Direktor des Theatermuseums Thomas Trabitsch wird Tanzhistorikerin Gunhild Oberzaucher-Schüller über Fanny Elßler sprechen, die Laudatio für Rebecca Horner hält Andrea Amort.

___________________________________________________________________________

ABSAGE MERKER-KUNSTSALON (23.5.)


_____________________________________________________________________

WIEN: Benefizmatinee „Glory of Belcanto – Hommage an Giuditta Pasta“ am 23. Juni 2019 um 11h im Palais Eschenbach

Giuditta Pasta war um 1830 die führende Opernsängerin auf dem europäischen Kontinent. Das Publikum in Paris, London und Mailand lag ihr zu Füssen, Schriftsteller wie Stendhal verfassten hymnische Elogen ihrer magnetischen Ausstrahlung auf der Bühne, und die bedeutendsten Komponisten ihrer Zeit, einschliesslich Rossini, Bellini und Donizetti, übertrafen sich darin, Meisterwerke wie „Norma“, „La Sonnambula“ oder „Anna Bolena“ für sie zu schaffen.

Dieser legendären Stimme widmet Marena Balinova eine Benefizmatinee am Sonntag, 23. Juni 2019. Im Programm finden sich bekannte Arien wie „Casta Diva“ oder „Ah! non credea mirarti“, aber auch vergessene Meisterwerke wie etwa Rossinis Alternativarie „Da te spero“ aus der Pariser „Zelmira“-Produktion von 1826 oder ein Ausschnitt aus Mercadantes „Emma d’Antiochia“ – allesamt komponiert für und uraufgeführt durch Giuditta Pasta.

Dank des wohlwollenden Entgegenkommens durch den OVE (www.ove.at) ist der Eintritt frei. Spenden in jeglicher Höhe erbeten – der Reinerlös des Konzerts ist der Foundation Nikolitsa zugedacht. Nähere Informationen gerne unter www.gloryofbelcanto.com oder per email an info@gloryofbelcanto.com.

Das Besondere an diesem Konzert ist wirklich, dass wir uns auf Stücke konzentrieren, die seinerzeit ganz ausdrücklich für die Pasta geschrieben wurden. Das ganze in Zusammenarbeit mit Dr. Ken Stern, einem amerikanischen Musikologen, der vor wenigen Jahren unter dem Titel „Giuditta Pasta: A Life on the Lyric Stage“ die erste umfassende Biographie dieser Sängerin veröffentlich hat und uns inzwischen auch einige persönliche Dokumente aus dem Nachlass dieser grossartigen Künstlerin hat zukommen lassen.


___________________________________________________________________

WIESBADEN/ Maifestspiele: Heute Besetzungsänderung für die Vorstellung »Ein Maskenball«

 In der Vorstellung am Donnerstag, den 16. Mai 2019 von Giuseppe Verdis »Ein Maskenball«, die im Rahmen der Internationalen Maifestspiele stattfindet, gibt es aufgrund von Erkrankungen zwei Besetzungsänderungen:

Die Partie der Ulrica übernimmt für Vesselina Kasarova Monika Bohinec. Sie ist festes Ensemble Mitglied der Staatsoper Wien und debütierte am Hessischen Staatstheater Wiesbaden bereits in der Spielzeit 2015.2016 als Marina in »Boris Godunov«.

Die Partie des Oscar übernimmt für Heather Engebretson Shira Patchornik, die seit der Spielzeit 2018.2019 fest am Hessischen Staatstheater Wiesbaden engagiert ist. Zurzeit ist sie u.a. als Servilia in der Mozart-Oper »Titus« zu erleben.

——————————————————————————-

UMBESETZUNGEN IM FESTSPIELHAUS BREGENZ BEI MAHLERS „ACHTER“ UNTER PETRENKO

(https://www.pzwei.at/kirill-petrenko-mit-mahler-und-dem-symphonieorchester-vorarlberg-vor-ausverkauftem-haus/

Wir möchten Sie informieren, dass die Sängerinnen Sara Jakubiak und Daniela Sindram aus gesundheitlichen Gründen für die Aufführungen von Gustav Mahlers achter Symphonie mit dem Symphonieorchester Vorarlberg unter Kirill Petrenko absagen mussten. Als hochkarätiger Ersatz konnten die deutsch-britische Sopranistin Sarah Wegener und die kroatische Mezzosopranistin Diana Haller für die Konzerte am 16. und 18. Mai im Festspielhaus Bregenz gewonnen werden.
_______________________________________________________________

MERKER-REDAKTEUR KLAUS BILLAND FEIERTE  GESTERN GEBURTSTAG

Eine illustre Runde versammelte sich gestern beim „Feuerwehrwagner“, um Dr. Klaus Billand über die Schwelle vom 66er zum 67er zu geleiten.


Links „Ihr A.C.“, daneben der „Geisterbote“ der neuen Staatsoperproduktion ( der spätabends nach der Probe noch vorbeikam) Sebastian Holecek, der Jubilar Dr. Klaus Billand, Agenten-Legende Erich Seitter und eine Dame aus Billands Unido-Zeiten. Foto: Joseph Elliott


Der „Geisterbote“ der neuen Staatsoperproduktion ( der spätabends nach der Probe noch vorbeikam) Sebastian Holecek, der Jubilar Dr. Klaus Billand, A.C. und Agenten-Legende ErichSeitter. Foto: Joseph Elliott

Die Runde gedachte nach ergreifenden Worten von Dr. Billand in einer Gedenkminute der in der Vorwoche verstorbenen Helene Habermann
_________________________________________________________

WIEN/ BURGTHEATER: 25. Mai – Bühne frei!

 Zum BURG Abschied lädt Karin Bergmann noch einmal zu einem Tag in und um die Burg: Der 25. Mai startet um 10 Uhr mit einem Flohmarkt auf dem Parkplatz Volksgartenseite und auf der Feststiege Volksgartenseite. Von 13 bis 16.30 Uhr gibt es dann Programm für Kinder und Erwachsene in und um die Burg.

Bildergebnis für burgtheater ein volksfeind
Riesenzwerge aus „Ein Volksfeind“. Foto: Georg Soulek/ Burgtheater. Die Riesenzwerge sind zu kaufen, Joachim Meyerhoff nicht! Foto: Georg Soulek/ Burgtheater

Flohmarkt
Riesenzwerge, ein Aquarium im XXL-Format, ein Playmobil-Roboter und andere Kuriositäten – Souvenirs, technisches Equipment, Bühnenmöbel und Dekorationen (nicht nur) aus der Direktionszeit von Karin Bergmann bietet der Flohmarkt ab 10 Uhr: Kostüme, Requisiten, Programmbücher, Großfotos und vieles mehr. 10–13 Uhr: Flohmarkt auf dem Parkplatz Volksgartenseite und auf der Feststiege Volksgartenseite

Bühne frei!
Um 13 Uhr beginnt das Programm in der Burg und auf der Bühne am Parkplatz Volksgartenseite: Musikalisches mit den Wladigeroffs, Tommy Hojsa, Bernhard Moshammer, Andreas Radovan, Matthias Jakisic, Lenny Dickson und Judith Schwarz. Zu hören ist Schönes, Schräges und auch wos unguaz mit Dunja Sowinetz und Robert Reinagl.
Es gibt Lesungen von Hermann Beil, Dorothee Hartinger und Hans-Dieter Knebel, das Kinder-Programm führt mit Sven Dolinski, Robert Reinagl, Alexandra Henkel, Sarah Viktoria Frick und Martin Vischer in die Welt der schönsten Kinderbücher. Sie erleben das Burgtheater im Film und haben selber die einmalige Gelegenheit, die Burg-Bühne zu erobern: Durchwandern Sie den Theaterzauber – und begegnen Sie riesigen Zwergen, fahrbaren Wäldern und erleben Sie Bühnenbildteile und Requisiten aus nächster Nähe: Fotografieren ausdrücklich erlaubt! 13–16.30 Uhr: Programm für Kinder und Erwachsene in und um die Burg

—————————————————————————————————

Deutsche Oper am Rhein: Lydia Steier inszeniert Peter Tschaikowskys Oper „Pique Dame“

Premiere am Samstag, 25. Mai, im Opernhaus Düsseldorf

Pique Dame © Oliver Fantitsch
Hanna Schwarz (Gräfin). Foto: Olivier Fantitsch

Spielsucht, Geld und Liebesbesessenheit – das sind die drei Motive, um die Peter Tschaikowskys Seelen­­drama „Pique Dame“ kreist. Hermann, ein haltloser junger Offizier, Lisa, eine von ihm leidenschaftlich geliebte, aber unerreichbar schei­nen­de Frau und deren Großmutter, eine geheimnis­umwitterte Gräfin, sind die Haupt­figuren in dem tragischen Spiel um Zuneigung und gesellschaftliche Anerkennung. Basierend auf der gleichnamigen Novelle von Alexander Puschkin hat Tschaikowsky mit „Pique Dame“ ein Meister­werk geschaffen – eine große Operntragödie mit stark melodramatischen Zügen. Unter der musikalischen Leitung von Aziz Shokhakimov feiert sie am Samstag, 25. Mai, um 19.30 Uhr Premiere im Opernhaus Düsseldorf.

Die Neuinszenierung obliegt der US-Amerikanerin Lydia Steier, die seit 2002 in Deutschland lebt und für ihre Regiearbeiten mehrfach ausgezeichnet wurde. „Mich reizt das Portrait einer selbstverliebten Gesellschaft. In ‚Pique Dame‘ ist sie glamourös und nicht unsympathisch, aber indifferent und eitel, geld- und statusbesessen. Davon sehe ich viel in unserer Zeit“, erklärt die Regisseurin. „Das Hollywood der späten 1950er Jahre ist mein Pendant dazu. Dieser Ort und diese Zeit erlauben mir, wie Tschaikowsky zwei gegensätzliche Welten auszuloten.“ Dazu hat Bärbl Hohmann das Bühnenbild entworfen, Ursula Kudrna die Kostüme.

In der Rolle der Gräfin gastiert die legendäre Hanna Schwarz zum ersten Mal an der Deutschen Oper am Rhein. Elisabet Strid, hier zuletzt als Sieglinde gefeiert, ist Lisa, Sergey Polyakov deren Liebhaber Hermann. Maria Kataeva (Polina), Alexander Krasnov (Graf Tomski) und Dmitry Lavrov (Fürst Jeletzki) über­nehmen weitere Rollen im Sängerensemble, das „Pique Dame“ zusammen mit dem Chor der Deutschen Oper am Rhein, den jungen Sängerinnen und Sängern der Akademie für Chor und Musiktheater und den Düsseldorfer Symphonikern zur Aufführung bringt.

Aufführungen im Opernhaus Düsseldorf:  Sa 25.05. – 19.30 Uhr (Premiere) / Do 30.05. – 18.30 Uhr / Mi 05.06. – 19.30 Uhr / So 09.06. – 18.30 Uhr / Di 25.06. –  19.30 Uhr / Do 27.06. – 19.30 Uhr / Sa 06.07. – 19.30 Uhr / Do 11.07. – 19.30 Uhr / So 14.07. – 15.00 Uhr. Premiere im Theater Duisburg: Sa 28.09. – 19.30 Uhr

Tickets und weitere Informationen: Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211), Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.283 62 100) und online über www.operamrhein.de
______________________________________________________________

WOLFGANG DOSCH UND SEINE STUDIERENDEN IM HAUS HOFMANNSTHAL

___________________________________________________________________________

„operklosterneuburg“: LES CONTES D’HOFFMANN ab 6. JULI IM STIFTSHOF


_______________________________________________________________________

KOMMENDEN DIENSTAG IN DER NATIONALBANK


_________________________________________________________________________

MÜNCHEN/ Gärtnerplatztheater:  Im Weißen Rössl – 11. Mai 2019 –  Singspiel von Ralph Benatzky u.a.                       

SING ALONG  =  Mitwirkung des Publikums. Originalfassung von 1930, Premiere 2012

Tritt ein – und vergiss deine Sorgen …“,  ein unbeschreiblich phänomenales Vergnügen!

Bericht von Tim Theo Tinn 

Die leichtere Muse im klassischen Musiktheater ist ein feingeistig zartes Gebilde – bei aller Qualität der Vorlage kann eine Inszenierung daneben gehen, wenn man die Übergangswiderstände zu unserem Zeitalter nicht beachtet. Es darf also weder eine Reminiszenz im Historismus noch eine überzogene Sichtung in eine unpassende Modernität sein. Sensibilität und Empathie sind die Schlüssel (6. Sinn!!!).

Bildergebnis für münchen gärtnerplatztheater im weissen rössl
Ensemble Gärtnerplatztheater © Thomas Dashuber

Der Sing Along Rössl – Abend im Gärtnerplatz Theater war in jeder Hinsicht so überbordend wunderwebend, dass ich mich beeindruckt mit Demut verneige. Als Rezensent will man ja immer befragen, das tue ich hier nicht, da sich Josef E. Köpplinger und seine Mannschaft mit diesem Erlebnis jeder Befragung entziehen. Ich empfehle folgende Eindrücke, die alle Worte aushebeln: 

11 Fotos: Sing Along – IM WEISSEN RÖSSL (hier auch Inhaltsangabe und Besetzung)

https://www.gaertnerplatztheater.de/de/news/sing-along-2018.html

Trailer 30 Sekunden

Stückeinführung 11 Min

https://www.youtube.com/watch?v=xpjc8DfLveM

Der inszenierende Intendant hofft in der Einführung auf wunderbaren Slapstick, pointierte Dialoge, effektvolle Tanznummern, schön gesungene Lieder – das Ergebnis hat diese ganzen Hoffnungen noch weit übertroffen. Jeder Superlativ ist zutreffend – das ist ein herzerfrischend überbordender Geniestreich, eine entstaubte, bebend wabernde optisch-akustische Eruption, Sensation mit angetipptem Tiefgang und Wehmut. Im Zusammenspiel mit Sing Along (zum 4. Mal), wird überschäumender Kult geprägt, der der kultigen „Rocky Horror Picture Show“ gleichkommt. Ohnehin ausverkauft, wird das Theater im nächsten Jahr sicher nicht mehr reichen, es sollte ein Open – Air auf dem gesamten Gärtnerplatz sein. Sing Along findet leider nur einmal jährlich statt.

Ohne Profilierungs-Neurose liste ich unvollständig auf: Jodeln, Folklore, Jazzband, Blaskapelle, Zither-Trio, „Lübke“ Englisch einer Reiseleiterin („Equal goes it loose“) artifiziell – satirische Postkarten-Idylle mit Laubsägearbeiten als Sägezahn-Wellen,  Bimmelbahn, Spielzeug-Flieger, Schiffsbug, Holzhackerbuam, Schnürlregen aus Gieskannen, Wilderer, finnische Turnertruppe, irische Großfamilie usw.

Bildergebnis für münchen gärtnerplatztheater im weissen rössl
Sigrid Hauser (Rössl-Wirtin), Angelika Sedlmeier, Statisterie © Christian POGO Zach

Sing Along hat den Abend noch potenziert. Das Publikum war zum Mitsingen und Mitspielen aufgefordert – und damit stand das Haus nahezu Kopf. Im Foyer gabs Schuhplattler, vor dem Theater eine Blaskapelle, das Publikum wurde mit Requisiten und Regieanweisungen ausgestattet und dann gings los. Auf gut bayrisch: „A Hund is er fei scho! Der Herr Intendant“ Die universale Begabung von Josef E. Köpplinger (s. Fotos Sing Along) ließ ihn völlig selbstverständlich zum überragenden Moderator des Abends werden, der mit Akkordeon dem Publikum zunächst Gesangsunterricht und Anweisungen gab. Dann ging es los. Durch den ganzen Abend heizte er zum Agieren gem. Regieanweisung und Mitsingen an. Die Fotos sind zwar von 2018, es hat aber auch 2019 mindestens genauso gebrodelt.


Jeder Zuschauer erhielt diese Requisiten

Der Sing Along Rössl – Abend im Gärtnerplatz Theater war in jeder Hinsicht so überbordend wunderwebend, dass ich mich beeindruckt mit Demut verneige. Damit ist Alles zu Allen und Allem gesagt. Ein singuläres Theater-Ereignis als berückendes Beispiel, wie aus einem wunderbaren Gesamtkunstwerk erfüllende Gefühle, Emotionen erwachsen, ohne sich durch unwirkliche kognitive Zusammenhänge wurschteln zu müssen. Und das mit brillanter Unterhaltung in der leichten Muse.

Tim Theo Tinn 14. Mai 2019

Profil: 1,5 Jahrzehnte Festengagement Regie, Dramaturgie, Gesang, Schauspiel, auch international. Dann wirtsch./jurist. Tätigkeit, nun freiberuflich: Publizist, Regie, Dramaturgie etc. Kernkompetenz: Eingrenzung feinstofflicher Elemente aus Archaischem, Metaphysik, Quantentheorie u. Fraktalem (Diskurs Natur/Kultur= Gegebenes/Gemachtes) für theatrale Arbeit. (Metaphysik befragt sinnlich Erfahrbares als philosophische Grundlage schlüssiger Gedanken. Quantenphysik öffnet Fakten zur Funktion des Universums, auch zu bisher Unfassbarem aus feinstofflichem Raum. Glaube, Liebe, Hoffnung könnten definiert werden). Ist mit Begeisterung für singuläre Aufträge zu haben, nicht für Festengagements.

__________________________________________________________________

Einige Künstlernachrichte Ausgewählte Nachrichten für Juni 2019 (in alphabetischer Reihenfolge): Agentur Balmer & Dixon

Raymond AYERS singt am 2. und 8. Juni in der Neuproduktion Pelléas eT Mélisande von Barrie Kosky die Titelpartie des Pélleas am Nationaltheater Mannheim.

Vera-Lotte BOECKER ist erstmalig am 8./10./18./23. Juni als Sophie in der Wiederaufnahme von Richard Strauss‘ DER ROSENKAVALIER an der Komischen Oper Berlin zu erleben. Am 29. Juni wird sie dort zum Ende der Spielzeit erneut die Musetta in LA BOHEME darstellen.

Claude EICHENBERGER ist als Brangäne in der Tristan und Isolde-Inszenierung von Ludger Engels am 8./16./23./27 und 30. Juni im KonzertTheater Bern zu sehen. Die musikalische Leitung hat Kevin John Edusei inne. Des Weiteren ist sie nochmals in der Rolle der Maragond in Schuberts FIERRABRAS am 11. Juni ebendort zu erleben.

Bastiaan EVERINK ist nach seinem äusserst erfolgreichen Rollendebüt als Wotan in Wagners DAS RHEINGOLD in der neuen Inszenierung von Michael Schulz nochmals in weiteren Vorstellungen am 2./9./20./30. Juni am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen zu erleben. Mit der musikalischen Leitung ist Giuliano Betta betraut.

 Auch Cornel FREY gibt weitere Vorstellungen am 2./9. und 30. Juni Loge in der Neuproduktion von DAS RHEINGOLD am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Regie: Klaus Schulz, Dirigat: Giuliano Betta. Am 13. Juni ist er Mime in der Wiederaufnahme DAS Rheingold sowie am 20. Juni Mime in der Wiederaufnahme Siegfried an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf in den Inszenierungen von Dietrich W. Hilsdorf, musikalische Leitung Axel Kober.

 Dimitry IVASHCHENKO singt am 6. Juni an der Semperoper Dresden unter Felix Krieger den Sarastro in Mozarts DIE ZAUBERFLÖTE. 

 

 

Torben JÜRGENS interpretiert die Rolle des Haushofmeister in Richard Strauss CAPRICCIO in der Neuinszenierung von Christof Loy am Teatro Real Madrid in weiteren Vorstellungen am 2./4./6./9/11./14. Juni.

Johannes KAMMLER tritt am 7. und 18. Juni als Guglielmo in Mozarts Oper COSÌ FAN TUTTE an der Staatsoper Stuttgart auf.

Michael KUPFER-RADECKY singt am 1. Juni die Rollen Herzog Adorno und Capitaneo in einer konzertanten Aufführung von Schrekers DIE GEZEICHNETEN im Concertgebouw Amsterdam unter der Leitung von Markus Stenz. An der Staatsoper Hannover ist er am 2. und 12. Juni in dem Opern-Oratorium OEDIPUS REX als Kreon zu erleben.

Polina PASTIRCHAK verkörpert die Rolle der Gutrune in Richard Wagners GÖTTERDÄMMERUNG am 16. und 21. Juni am Budapester Wagner-Opernfestival. Das Dirigat übernimmt Ádám Fischer.

Kismara PESSATTI tritt am 3./7./10./14. und 17. Juni als Brigitta in Korngolds DIE TOTE STADT an der Mailänder Scala auf. Für die Inszenierung ist Graham Vick verantwortlich. Die musikalische Leitung hat Alan Gilbert inne.

Jordan SHANAHAN ist als Baron Scarpia in Giacomo Puccinis Oper TOSCA an der Oper Graz zu erleben. Die Vorstellungen finden am 6. und 13. Juni statt.

Bo SKOVHUS  übernimmt die Titelpartie in Peter I. Tschaikowskys Oper Eugen Onegin am 5./7./10. und 13. Juni an der Hamburgischen Staatsoper. Die Inszenierung ist von Adolf Dresen. Am Pult steht Nathan Brock.

Kresimir SPICER singt an der Mailänder Scala am 1./4./ und 6. Juni den Hohepriester in IDOMENEO in einer Produktion von Matthias Hartmann und am 19. und 22. Juni den Scaramuccio in ARIADNE AUF NAXOS (Regie: Frederic Wake-Walker; Dirigat: Franz Welser-Möst).

Kristina STANEK interpretiert die Rolle der Suzuki in Puccinis MADAMA BUTTERFLY am 1./8./11./15. und 19. (Derniere) Juni am Theater Basel.

JunHo YOU tritt als Tamino in Mozarts DIE ZAUBERFLÖTE in der Regie von Helmuth Lohner am 1. Juni auf, sowie am 5./8. und 13. Juni als Alfredo in Giuseppe Verdis LA Traviata an der Volksoper Wien.
_______________________________________________________________

 

 

Diese Seite drucken