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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 14. APRIL 2022) – „Gründonnerstag“)

14.04.2022 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 14. APRIL 2022)

WIENER STAATSOPER: HEUTE PREMIERE „TRISTAN UND ISOLDE“

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Proben-Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Musikalische Leitung Philippe Jordan
Inszenierung Calixto Bieito
Bühne Rebecca Ringst
Kostüme Ingo Krügler
Licht Michael Bauer
Tristan Andreas Schager
König Marke René Pape
Isolde Martina Serafin
Kurwenal Iain Paterson
Brangäne Ekaterina Gubanova
Melot Clemens Unterreiner
Hirt Daniel Jenz
Steuermann Martin Häßler
Stimme des Seemanns Josh Lovell
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MÜNCHEN/ BAYERISCHES STAATSBALLETT: Coming soon: COPPÉLIA ab 16. April

Coppélia

Die letzten Vorbereitungen für die Wiederaufnahme von Roland Petits Coppélia am kommenden Samstag sind in vollem Gange. Es freut uns sehr, Ihnen zwei spannende Debüts verkünden zu dürfen. So werden am 16. April 2022 die jungen Nachwuchstänzer:innen Margarita Fernandes und António Casalinho ihre Debüts als Swanilda und Franz geben. Eine neue Besetzung gibt es auch am 20. April 2022. Hier können Sie in den beiden Hauptrollen Ksenia Ryzhkova und Shale Wagman erstmalig als Duo erleben. In der letzten Aprilvorstellung am 29. April 2022 wiederum sind Maria Baranova und Dmitrii Vyskubenko als das Liebespaar in Coppélia zu sehen.

Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets für Coppélia – perfekt auch als Ostergeschenk! In diesem Newsletter haben wir Ihnen alle Termine und Debüts für die Vorstellungen im April zusammengestellt.

KARTEN FÜR SAMSTAG

Wir freuen uns auf Sie!
Schöne Osterfeiertage wünscht Ihnen
Ihr Team des Bayerischen Staatsballetts

Roland Petits Coppélia ist pures Entertainment, ästhetisch wirksam und gespickt mit technischen Höchstschwierigkeiten für die Solist:innen. Die gefühlvolle Geschichte dreht sich um drei Protagonisten: einen Tüftler, der eine Puppe zum Leben zu erwecken versucht und das junge Liebespaar Franz und Swanilda, die allerlei Verwirrungen auslösen, in dem sie erforschen wer oder was sich hinter der geheimnisvollen Puppe verbirgt. Die Inszenierung garantiert einen kurzweiligen Ballettabend für Groß und Klein!
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SOMMERFESTIVAL KITTSEE: Gerhard Ernst holt Peter Edelmann nach Kittsee – statt Musical in Mörbisch!

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Super, den in Mörbisch nicht mehr gebrauchten Peter Edelmann hat sich Gerhard Ernst nach Kittsee geholt. Mit einem guten Titel und bekannten Namen in der Besetzung!

Das Sommerfestival Kittsee versteht sich nicht nur als Veranstaltung zur Unterhaltung seines Publikums. Vielmehr verfolgen wir einen wichtigen Kulturauftrag.

Natürlich wollen wir unterhalten! Das ist keine Frage. Und gerade jetzt, in dieser schwierigen Zeit, gerade jetzt müssen und wollen wir unserem Publikum während des Sommerfestivals einen Anlass bieten, unbeschwert zu lachen und aus dieser Freude neue Kraft zu schöpfen. Wir müssen lachen. Das dürfen wir niemals vergessen.

Zugleich aber halten wir die Stellung, unbeirrt auch während der gesamten Pandemie. Und auch jetzt. Denn wir dürfen niemals aufhören, das zu sein, was unser Selbstverständnis ist: Wir sind eine Kulturnation. Wir sind das mehr als alles andere. Gemeinsam mit allen kleinen und großen Veranstaltern in Österreich bilden wir ein engmaschiges Netzwerk der Kultur. Und somit des höchsten Gutes, das eine Gesellschaft aufweisen kann. Noch nie zuvor war das so klar, wie jetzt.

Kittsee ist deswegen als Kulturstandort so wichtig, da es das Gebiet des nördlichen Burgenlandes in das vielfältige Kulturangebot des gesamten Bundeslandes einbindet.

Die Gigerln von Wien
„Gigerl sein, das ist fein, Gigerl kann net jeder sein…“

So lautet das Motto des Clubs der Wiener Gigerln, urwienerischen Vorreitern eines Lebensstils, den ihre angelsächsischen Nachahmer, die Dandys, zur Vollendung führten. Eine alt-wiener musikalische Posse in vier Bildern von Josef Wimmer und Carl Kleiber.

Humor und Spannung sind grantiert

Wir wollen nicht zu viel verraten. Nur so viel, dass alles mit einem Hut begann, oder besser gesagt mit einem Hut, der ein Geheimnis birgt. Liebeleien, Misstrauen, eine Verfolgungsjagd, viel Romantisches und Lustiges in einer sich zu einem spannenden Höhepunkt zuspitzenden Handlung.

https://www.sommerfestival.at/

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BADEN: Beethoven-Klavier erklingt wieder

Nach coronabedingter Pause ist das Hammerklavier, auf dem Ludwig van Beethoven bei seinen Aufenthalten in Baden spielte, wieder live im Beethovenhaus Baden zu erleben. Das Duo Murnig/Schützenberger spielt Ende April ein Konzert mit Werken von Mozart, Beethoven und Brahms. Anfang Mai ist Gert Hecher zu Gast, er ist der kundige Restaurator des Klaviers. Beide Termine versprechen Musikgenuss im familiären Ambiente der historischen Räumlichkeiten des Beethovenhauses Baden.  

Der Flügel des Wiener Klavierbauers Conrad Graf stammt aus dem Haus von Josef Perger (1775-1846). Beethoven war dort mehrmals zu Gast und spielte auf diesem Klavier. Der Badener Flügel aus dem Jahr 1818 gilt als frühes Beispiel der Zeit um 1820, als Conrad Graf sein ausgereiftes modernes Konzert-Modell entwickelt hatte. 2020, zum 250. Geburtstag Beethovens, wurde das Klavier restauriert. Um dem Originalklang möglichst nahezukommen, sind originale Teile sowie historische oder adäquate Materialien zum Einsatz gekommen.


Duo Murnig. Foto: Jun Keller

Clara Sophia Murnig (Klavier) und Iris Schützenberger (Violine) gestalten am 27. April ein Kammerkonzert, in dem das Hammerklavier nach längerer coronabedingter Pause wieder erklingt. Beide Musikerinnen haben an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien studiert und sind im In- und Ausland spielend und lehrend tätig. Im Konzert mit dem Hammerklavier spielen sie Wolfgang Amadeus Mozart – Sonate für Klavier und Violine Nr. 32 KV454, Ludwig van Beethoven – Sonate für Klavier und Violine Op. 30 Nr. 1 sowie Johannes Brahms – Sonate in A-Dur Op. 100 für Klavier und Violine.

Über die aufwändige Restaurierung des Beethoven-Klaviers erzählt Restaurator Gert Hecher am 6. Mai. Er ist zu Gast in der Reihe ZU BESUCH BEI BEETHOVEN, in der Johannes Leopold Mayer Gäste aus der Welt der Musik zu einem Gedankenaustausch über Beethoven einlädt. Der Restaurator Gert Hecher berichtet über die Restaurierung, führt in die Tiefen des Klaviers und lässt seinen besonderen Klang ertönen.

Konzertabend mit Clara Sophia Murnig und Iris Schützenberger
27. April, Beethovenhaus Baden
Beginn: 19.00 Uhr / Einlass ab 18.40 Uhr
Tickets: Erwachsene: € 25,- / Ermäßigt (Schüler, Studenten): € 12,-


Gert Hecher. Foto: Beethovenhaus Baden

ZU BESUCH BEI BEETHOVEN: Gert Hecher, Restaurator historischer Klaviere und Pianist
6. Mai 2022, Beethovenhaus Baden

Beginn 19.00 Uhr / Einlass ab 18.40 Uhr
Tickets: Erwachsene: € 19,- / Ermäßigt (Schüler, Studenten): € 11,-

Informationen und Tickets: im Beethovenhaus Baden, Rathausgasse 10, 2500 Baden (Di-So und Feiertage: 10.00 – 18.00 Uhr) / +43 2252 86800-630 / tickets@beethovenhaus-baden.at

Das Beethovenhaus Baden
Die biedermeierlichen Wohnräume des Beethovenhauses Baden geben einen Einblick in das Leben und Umfeld des Komponisten in der Stadt Baden. Beethoven stieg während seiner Kuren in den Sommern 1821, 1822 und 1823 im Haus in der Rathausgasse ab, in dieser Zeit schrieb er wesentliche Teile der 9. Symphonie. Die Besucher*innen erleben Leben und Werk des Komponisten auf völlig neue, überraschende Weise. https://www.beethovenhaus-baden.at/

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Neues künstlerisches Führungsteam für das Philharmonische Orchester Helsinki

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Jukka-Pekka Saraste als Chefdirigent, Pekka Kuusisto als Principal Guest
Conductor und Anna Clyne als Composer-in-Residence

Das Philharmonische Orchester Helsinki erneuert sein künstlerisches Führungsmodell. Das Orchester wird ein dreiköpfiges künstlerisches Führungsteam haben, das sich aus dem Chefdirigenten und künstlerischen Leiter Jukka-Pekka Saraste, dem Principal Guest Conductor und Artistic Co-Director Pekka Kuusisto und der Composer-in-Residence Anna Clyne zusammensetzt.

Die Amtszeit des neuen künstlerischen Leitungsteams beginnt mit dem Ende der Amtszeit der derzeitigen Chefdirigentin Susanna Mälkki im Sommer 2023.
Die Verträge für Saraste und Kuusisto haben eine Laufzeit von drei Jahren. Der Chefdirigent wird das HPO acht Wochen im Jahr dirigieren und der Principal Guest Conductor vier Wochen im Jahr. Der Composer-in-Residence wird jährlich wechseln und neben der Aufführung von Orchesterwerken, die er in Auftrag gibt, an der Arbeit des künstlerischen Leitungsteams teilnehmen und das Programm für ein Konzert pro Saison planen.

Laut Aleksi Malmberg, General Manager des Philharmonischen Orchesters Helsinki, spiegelt das neue künstlerische Führungsmodell die heutige Gesellschaft und die Bedeutung der Zusammenführung einzigartiger Stimmen wider. „Dies ist ein inspirierender nächster Schritt für das 140 Jahre alte HPO. Wir können dankbar sein, dass wir eine so starke Basis haben, von der aus wir mit diesen wunderbaren Künstlerinnen neue, aufregende Wege beschreiten können – zusammen mit unseren 102 Musikern und dem gesamten Team im Dienste der Musik und der Menschen in Helsinki.

Gerade jetzt wird der Wert von Einigkeit, Kreativität und Zusammenarbeit hervorgehoben“, so Malmberg.

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Niederösterreich: Beethoven Frühling 2022: „Lichtblicke“

Die dritte Saison des Festivals Beethoven Frühling steht unter dem Motto „Lichtblicke“. Unmittelbar musikalische Erlebnisse von Mozart über Beethoven bis Bernstein, erstmals mit Konzerten vor Ort, stehen vom 14. Mai bis 19. Juni auf dem Programm. Neu in diesem Jahr ist ein Lecture-Format für junge MusikerInnen und Musikinteressierte.
(Wien, am 13. April 2022) Bereits zum dritten Mal gestaltet die Pianistin Dorothy Khadem-Missagh 2022 das innovative Klassik-Festival an bedeutsamen Beethoven-Orten in Niederösterreich. Von Mozart über Beethoven bis Bernstein sind musikalische Erlebnisse nach der Pandemie erstmals direkt und vor Ort zu genießen. Nähere

Informationen gibt es unter www.beethovenfruehling.at.

2020 anlässlich des Beethoven-Jubiläums gegründet, ist es dem Festival in seinen ersten beiden Saisonen mit viel Kreativität und Tatendrang gelungen, ein vielfältiges Publikum anzusprechen. Die Mischung aus Live-Konzerten, Streamings und außergewöhnlichen Podcasts von Dorothy Khadem-Missagh mit Michael Niavarani hat viele tausende Menschen angesprochen und begeistert.

Zwei Jahre nach der Festivalgründung, die von der Pandemie überschattet wurde und das junge Festival-Team dazu veranlasste, die Konzerte kurzerhand online umzusetzen, sind die Bedingungen keineswegs ruhiger. 2022 wird mit dem Motto „Lichtblicke“ das Spannungsfeld zwischen der gegenwärtigen Situation und der Zuversicht auf eine bessere Zukunft aufgegriffen.
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ORF III am Gründonnerstag: Der erste Tag des „Triduum Sacrum“ live aus der Barockkirche Pinkafeld

Außerdem: „Magische Ostern“ und im Hauptabend „Die Passion Christi“

Wien (OTS) – ORF III Kultur und Information steht am Gründonnerstag, dem 14. April 2022, im Zeichen des Osterfestes. Drei Teile der Doku-Reihe „Magische Ostern“ berichten über die „Geheimnisse der Karwoche“ sowie über das Osterfest „In Kärnten“ und „In Lienz“. Im Rahmen von „ORF III LIVE“ steht der Beginn des „Triduum Sacrum“ auf dem Programm. Im Hauptabend ist James Caviezel in Mel Gibsons Epos „Die Passion Christi“ zu sehen.

ORF III zeigt ab 13.25 Uhr drei Filme der Reportage-Reihe „Magische Ostern“: „Geheimnisse der Karwoche“ (13.25 Uhr) präsentiert Bräuche, die in der Karwoche gelebt werden, wie die Zubereitung verschiedener Fastenspeisen – zum Beispiel der traditionelle Spinat am Gründonnerstag. „In Kärnten“ (13.50 Uhr) misst man – neben den kunstvollen Fastentüchern für die Kirchenaltäre – auch den Weihkörben große Bedeutung bei, sei es bei den aufwendig bestickten Weihkorbdecken und oder bei den kulinarischen Köstlichkeiten, die im Korb landen und am Ostersonntag gesegnet werden. Auch die dortigen Osterfeuer werden besucht. „In Lienz“ (14.15 Uhr) wurden schon im 19. Jahrhundert traditionelle Osterspiele abgehalten. Ein besonderes Erlebnis ist das Schwingen der Osterratschen: Im Osttiroler Thurn wurden um 1870 erstmals Riesenratschen mit bis zu zehn Kilogramm Gewicht hergestellt. Bis heute werden diese Instrumente von kräftigen jungen Männern am Karfreitag und Karsamstag geschwungen.

ORF III LIVE“ (19.00 Uhr) rückt den Start des „Triduum Sacrum aus der Barockkirche Pinkafeld“ in dem Mittelpunkt. Das Ostertriduum beschreibt die Liturgie im Zeitraum der heiligen Woche vor der Auferstehung von Jesus Christus. Am Gründonnerstag wird die Messe vom letzten Abendmahl zelebriert, die Fußwaschung vollzogen und das Allerheiligste übertragen. Die musikalische Leitung übernimmt Peter Tiefengraber, es singt der Kammerchor Forte Piano. Als Zelebrant führt Pfarrer Norbert Filipitsch durch die Messe.

Im Hauptabend präsentiert ORF III mit „Die Passion Christi“ (20.15 Uhr) Mel Gibsons Historiendrama über den Leidensweg von Jesus von Nazareth, dargestellt von James Caviezel.

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