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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 13. MAI 2021)

13.05.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 13. MAI 2021)

BAYERISCHE STAATSOPER: Premiere LEAR am 23. Mai 2021

LEAR | Bayerische Staatsoper

Aribert Reimanns Lear feiert am Sonntag, 23. Mai Premiere. Unter der musikallischen Leitung von Jukka-Pekka Saraste und in einer Inszenierung von Christoph Marthaler gibt Christian Gerhaher sein Rollendebüt als König Lear.

Sollte der Inzidenzwert für München weiterhin unter 100 bleiben, gehen am kommenden Montag, 17. Mai 2021, ein Drittel der verfügbaren Plätze für die Premiere in den Verkauf.

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Copyright: Bayerische Staatsoper

Die Vorstellung am 30. Mai wird in Kooperation mit BR KLASSIK live auf STAATSOPER.TV und BR KLASSIK CONCERT übertragen und ist ab dem 1. Juni als Video-on-Demand für 30 Tage kostenfrei abrufbar.

Zum Werk

Basierend auf William Shakespeares Tragödie King Lear komponierte Aribert Reimann Lear als Auftragswerk der Bayerischen Staatsoper, wo es 1978 uraufgeführt wurde. Nach mehr als 40 Jahren kommt dieses Monumentalwerk zurück an den Ort der Uraufführung. Die Oper handelt von König Lear, der sein Reich unter seinen drei Töchtern aufteilen möchte. Diejenige, die ihn am meisten liebt, soll am meisten erhalten. Da Cordelia nur in schlichten Worten ihre Liebe beschreibt, enttäuscht sie ihren Vater und wird verstoßen. Unter den beiden anderen Töchtern wird das Erbe gleichmäßig verteilt, was zu Zwietracht und Intrige unter ihnen führt. Lear zerbricht daran, wird ein machtloser Bettler und verfällt dem Wahn.

Reimanns Musik beschreibt einen gebrochenen Lear und erzeugt durch instrumentale Cluster-Strukturen eine atemberaubende und zugleich brachiale Atmosphäre, die Lear zu einem der wichtigsten Klassiker des 20. Jahrhunderts macht.

Zur Besetzung

Unter der musikalischen Leitung von Jukka-Pekka Saraste, der zuletzt 2019 im Rahmen des 5. Akademiekonzerts am Pult des Bayerischen Staatsorchesters stand, bringen Christian Gerhaher als Lear und Hanna-Elisabeth Müller als seine Tochter Cordelia das Werk Reimanns auf die Bühne. Beide Künstler geben im Rahmen dieser Produktion ihr Rollendebüt.

In weiteren Rollen sind außerdem Matthias Klink (Edmund), Georg Nigl (Graf von Gloster) sowie Angela Denoke (Goneril, Tochter König Lears) und Ausrine Stundyte (Regan, Tochter König Lears) zu erleben.

Aufgrund der Hygienemaßnahmen und der großen Orchesterbesetzung von Lear spielen die Blechbläser und das Schlagwerk das Bayerischen Staatsorchesters im Bruno-Walter Saal und werden ins Nationaltheater übertragen. Zusätzlich wird der Chor aus der Großen Probebühne zugespielt. Für Lear braucht es daher nebst dem Dirigenten Jukka-Pekka Saraste, der im Orchestergraben des Nationaltheater die Streicher, die Holzbläser und die Harfen dirigieren wird, zwei weitere Dirigenten.

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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 13. – 19. MAI 2021

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

13.5. IL RITORNE D’ULISSE IN PATRISA (aus London, Aufnahme v. 19.1.2018) BBC 3-15 Uhr
L’ORFEO (aus Nürnberg, Aufnahme v. 2.10.2020) Bayern 4-20.05 Uhr
15.5. ROBERTO DEVEREUX (aus New York, Aufnahme v. 16.4.2016) RNE Classica Madrid-19 Uhr
SCHUBERTS REISE NACH ATZENBRUGG (aus München, Aufnahme v. 30.4.) Deutschlanradio-19.05 Uhr
TANNHÄUSER (aus London, Aufnahme v. 21.5.2016) ORF Ö1-19.30 Uhr
DIE FRAU OHNE SCHATTEN (aus New York, Aufnahme v. 20.11.2013) BBC 3- 19.30 Uhr
RUSALKA (aus New York, Aufnahme v. 8.2.2014) Bayern 4, HR 2-20.04 Uhr
THAIS (aus Wien, Aufnahme v. 21.1.) RAI 3-22 Uhr

EMPFANGSMÖGLICHGKEIT ÜBER DAS INTERNET
ORF – Ö 1 http://oe1.orf.at/
Bayern 4 https://www.br-klassik.de/index.html
HR 2 http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/
WDR 3 http://www1.wdr.de/radio/wdr3/index.html
SWR 2 http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html
Deutschlandradio http://www.deutschlandradiokultur.de/startseite.197.de.html
RAI 3 http://www.radio3.rai.it/dl/radio3/programmi/PublishingBlock-61ab4215-547b-4563-8b1f-8932531e5469.html
Radio Suisse R. https://www.rts.ch/
Radio 4Hilversum https://www.nporadio4.nl/gids-gemist
VRT Klara http://www.klara.be/
RNE Clasica Madrid http://www.rtve.es/radio/radioclasica/programacion/
MET-Stream http://www.metopera.org/Season/Radio/Free-Live-Audio-Streams/
BBC 3 http://www.bbc.co.uk/radio3/programmes/genres/music/classical/opera/all
France Musique https://www.francemusique.fr/opera

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.

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OPER GRAZ: „Tan(z)Go!“ ein Ballettabend von Beate Vollack

Beim klassischen Tango führt der Herr die Dame nur mit seinem Körper. Sie lehnt sich an ihn und folgt seinen Signalen von Schulter, Brust, Becken, Beinen und Knien. Genauso führt Ballettdirektorin Beate Vollack die Tänzerinnen und Tänzer, das Akkordeon sowie eine Stimme und die Zuschauer durch diesen speziellen, sehr intimen Abend. Das Akkordeon bildet nicht nur die Basis, sondern legt auch den Klangteppich aus, auf dem sich die Tänzerinnen und Tänzer im Rhythmus wiegen oder wehren. Aber das Instrument vermag viel mehr, als Tempo und Stimmung der 13 Tänze vorzugeben oder den Gesang nur zu begleiten. Es ist, wie auch die Stimme des Sängers, immer Teil des Ganzen, und beide werden im Laufe des Abends selbst zu Tänzern.

Bei aller Liebe zum Tango ist aber das ,z‘ im Titel nicht zu überlesen. Es macht aus Tango eine Aufforderung an den Tanz, bei dem durch den Körper die Gefühle und Stimmungen eindrücklich übermittelt werden und uns somit tiefer berühren als bloße Worte.
Go, Tanz! Go!

Premiere: 19. Mai 2021, 19.30 Uhr
Ein mitreissender Tanzabend von Beate Vollack
Infos & Tickets
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Die Saison 2021/2022 im Festspielhaus St. Pölten – VIDEO

 Reflexionen über die Vielstimmigkeit der Welt und der Kunst 

Wien/St. Pölten (OTS) – Das Festspielhaus St. Pölten feiert in der Saison 2021/2022 sein 25-jähriges Bestehen. Der aufsehenerregende Theaterbau des Grazer Architekten Klaus Kada wurde am 01. März 1997 mit dem Tonkünstler-Orchester unter der Leitung von Fabio Luisi eröffnet. Auf dem Programm stand Gustav Mahlers 2. Symphonie.

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Eva Schlegel und Brigitte Fuerle im Atelier. Copyright: Martina Thaler

Monumentale Musik Mahlers erklingt nun auch in der Jubiläumssaison im Rahmen einer Auftragsproduktion. Co-kuratiert von der Mahler Foundation konzipiert Brigitte Fürle in ihrer neunten und letzten Saison als Künstlerische Leiterin am Festspielhaus die Uraufführung des szenischen Konzerts Das Lied von der Erde/Song of Le Moana, einem visuell und musikalisch eindringlichen Appell zur Krise des Klimas und unseres brennenden Planeten. Der renommierte samoanische Regisseur und Choreograf Lemi Ponifasio verbindet in der Uraufführung am 26. Februar 2022 Mahlers abendländischen Abschiedsgedanken mit ozeanischen Feiern des Lebens. Die Tonkünstler spielen unter der Leitung von Hans Graf. Ebenfalls als Auftragsproduktion kommt am 12. November 2021 Von Luft und Liebe – eine Opernverführung als Uraufführung auf die Festspielhaus-Bühne. Kunstpfeifer und Puppenspieler Nikolaus Habjan erforscht mit Arzt und Autor Paulus Hochgatterer sowie den Tonkünstlern unter der Leitung von Stefan Gottfried Abgründe und Glücksgefühle, Triumphe und Abgesänge der Liebe.

 25 Jahre Festspielhaus: Extended Space

Das Festspielhaus St. Pölten ist seit seiner Eröffnung mit einem permanenten Kunstwerk ausgestattet: Eva Schlegel gestaltete zur Eröffnung des Hauses 1997 den Eisernen Vorhang. Mit der architektonischen Intervention Extended Space kehrt die österreichische Künstlerin zum Start der neuen Saison am 25. & 26. September 2021 ans Festspielhaus zurück: Unterschiedlich große Spiegelscheiben, die als Mobile an der Decke des Festspielhauses installiert sind, bilden einen reflektierenden Paravent über alle Geschoße bis in 20 Meter Höhe. Auch Film wird dabei eine Rolle spielen: Einerseits projiziert auf das Spiegelmobile, andererseits auch direkt auf der Fassade des Festspielhauses. „Eva Schlegels Extended Space spiegelt unsere eigene Existenz sowie die formschönen Raumkonzeptionen Klaus Kadas ins Unendliche und reflektiert wie eine Wunderkammer die Vielstimmigkeit der Welt und der Kunst im Festspielhaus“, freut sich Künstlerische Leiterin Brigitte Fürle.

Festspielhaus St. Pölten: Europäisches Tanzhaus und internationaler Koproduktionspartner

 Das Festspielhaus St. Pölten zeigt in der Saison 2021/2022 acht internationale Koproduktionen erstmals in Österreich. Angelin Preljocaj eröffnet den Koproduktionsreigen zum Start in die neue Spielzeit am 25. & 26. September 2021 mit dem romantischen Handlungsballett par excellence: In seiner Schwanensee-Interpretation verwebt der renommierte französische Choreograf (neo-)klassische Elemente mit Zeitgenössischem.

 Die Pina Bausch Foundation, die senegalesische École des Sables mit ihrer Gründerin Germaine Acogny sowie Sadler’s Wells präsentieren in Koproduktion mit dem Festspielhaus St. Pölten Pina Bauschs legendäre Choreografie Das Frühlingsopfer mit TänzerInnen aus unterschiedlichen afrikanischen Ländern. In common ground[s], dem zweiten Teil des Abends am 09. Oktober 2021, ertanzen Germaine Acogny und Malou Airaudo, ehemalige Tänzerin des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, ihre eigenen Geschichten, Gefühlswelten sowie eine namensgebende „gemeinsame Basis“.

 Der belgisch-französische Choreograf Damien Jalet zeigt seine in Zusammenarbeit mit dem japanischen bildenden Künstler Kohei Nawa entstandene Festspielhaus-Koproduktion Planet [wanderer], eine eindringliche Performance über die tragische Liebesgeschichte von Mensch und Erde, am 04. Dezember 2021 erstmals in Österreich.

Das Leben ist ein Fest, und jetzt erst recht! Unter diesem Motto kehrt der französische Choreograf José Montalvo am 28. Jänner 2022 mit seiner neuen, genreübergreifenden Kreation Gloria zurück nach St. Pölten.

 Für Dragons, Österreich-Premiere am 25. März 2022, beschäftigt sich die exzentrische südkoreanische Choreografin und Tänzerin Eun-Me Ahn mit der Generation Z: Fünf Millenials aus unterschiedlichen asiatischen Ländern, alle jedoch im chinesischen Zeichen des Drachen geborene TänzerInnen, erzählen mit ihren Körpern vom Spannungsfeld zwischen dem Bewahren jahrtausenderalter Tradition und dem gleichzeitigen Streben nach Neuem.

Das Schweizer Multitalent James Thierrée gastiert erstmals am Festspielhaus und zeigt mit ROOM am 22. April 2022 eine bildgewaltige Performance für alle ab 10 Jahren.

 Mit Akram Khan hält ein veritabler Festspielhaus-Publikumsliebling erneut Einzug in St. Pölten: In der Koproduktion Jungle Book reimagined fühle sich der britisch-bengalische Choreograf „verpflichtet, Rudyard Kiplings Märchen mit Kindern und Erwachsenen aus allen Kulturen zu teilen, um erneut zu lernen, was wir als Spezies bereits vergessen haben“. Die Österreich-Premiere findet am 07. & 08. Mai 2022 statt, empfohlen ab 8 Jahren.

Gregory Maqoma gilt als einer der talentiertesten Künstler einer neuen Generation in Südafrika. Am 21. Mai 2022 erzählt der weltweit gefeierte Tänzer und Choreograf mit Broken Chord die in Vergessenheit geratene Erfolgsgeschichte des African Choir und trifft mit aktuellen Fragen über Grenzen, Migration und Identität einen empfindlichen Nerv unserer Zeit.

Internationaler zeitgenössischer Tanz für junges Publikum ist mit der Österreich-Premiere von Hocus Pocus der Schweizer Cie. Philippe Saire am 21. November 2021, Chalk About des Kölner Kollektivs performing:group am 20. Februar 2022 sowie am 15. Mai 2022 mit der Österreich-Premiere von Neun der kanadischen Truppe Cas Public, gemeinsam mit dem belgischen Kopergietery, zu sehen.

 Fulminantes Saisonfinale mit 150 LaientänzerInnen auf dem Festspielhaus-Vorplatz & Beethoven 9

 Nach Montréal, Mexico City, Seoul, Santiago de Chile und Wellington lässt Sylvain Émards partizipatives Open-Air-Spektakel Le Grand Continental: alle tanzen auch das Herz des Kulturbezirk St. Pölten zu einer riesigen Bühne werden. Bei freiem Eintritt performen am 10. Juni (17.30 & 21.30 Uhr) und 11. Juni 2022 (17.30 Uhr) rund 150 lokal gecastete LaientänzerInnen Émards charakteristische Liaison aus traditionellen Elementen des Line Dance und zeitgenössischem Tanz. Indoor feiert an beiden Tagen (jeweils 19.30 Uhr) die Circus-Performance Beethoven 9 des australischen Circa Contemporary Circus mit Livemusik der Tonkünstler unter der Leitung von Chefdirigent Yutaka Sado ihre Europa-Premiere.

Der fünfte Kontinent beeindruckt in der Saison 2021/2022 mit zwei weiteren, hochkarätigen zeitgenössischen Circus-Performances im Festspielhaus St. Pölten. Gravity & Other Myths aus Adelaide zeigen am 31. Oktober 2021 A Simple Space sowie am 27. & 28. November 2021 ihren bisher größten Erfolg Backbone.

  Musik

Die Festspielhaus-Saison 2021/2022 bringt Top-Acts nationaler und internationaler Musikgrößen nach St. Pölten. So sind am 22. Oktober 2021 Helge Schneider, am 06. November 2021 Dee Dee Bridgewater, am 19. November 2021 Mariza und am 02. & 03. April 2022 Hubert von Goisern zu Gast. Weiters begeistern u.a. The Queen‘s Cartoonists am 17. Oktober 2021, Salut Salon am 29. April 2022 sowie Amadou & Mariam am 03. Juni 2022.

Tonkünstler-Orchester Niederösterreich: Klassik & Crossover

Die zwölf Abonnement-Konzerte der Tonkünstler-Saison 2021/2022 stehen weitgehend im Zeichen der romantischen und nachromantischen Symphonik. Klassik im Crossover bietet die Reihe Plugged-In: Das Festspielhaus-Residenzorchester empfängt am 29. Oktober 2021 die kubanische A-cappella-Formation Vocal Sampling unter der Leitung von Yutaka Sado, Grammy-Gewinnerin und UNICEF-Botschafterin Angélique Kidjo ist am 17. März 2022 zu Gast (Dirigent: Gast Waltzing).

Emmanuel Tjeknavorian dirigiert den Abend mit Thomas Gansch am 13. Mai 2022.

 Ausführliche Informationen und Pressefotos der Saison 2021/2022 finden Sie unter folgendem [LINK] (https://www.ots.at/redirect/festspielhaus1).

  Video(s) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalvideo-Service sowie im OTS-Videoarchiv unter http://video.ots.at
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DIE LEGENDÄRE BESTUHLUNG DES BURGTHEATERS: EIN STÜCK THEATERGESCHICHTE FÜR ZUHAUSE

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Burgtheater-Bestuhlung. Copyright: Marcella Ruiz-Cruz

 

Die legendäre Bestuhlung des Burgtheaters hat dem Publikum während der vergangenen 35 Jahre gute Dienste erwiesen. Abend für Abend haben die Sessel jene Menschen getragen, die mit dem Ensemble gelacht, gelitten und gefiebert haben.

Nun wird es Zeit, diese Sessel in den wohlverdienten Ruhestand zu schicken: Im Cercle, im Parterre und im Parkett des Zuschauerraums im Burgtheater werden für die Saison 2021/22 neue Sessel eingebaut – für einen deutlich verbesserten Sitzkomfort.

Mit den alten Theatersesseln bietet das Burgtheater jetzt ein Stück Theatergeschichte für zuhause: Mit einer finanziellen Unterstützung (Paket I-III) ist eine Reservierung eines ganz persönlichen Burgtheater-Sessels ab sofort möglich; alle Sessel sind mit einem entsprechenden Zertifikat des Burgtheaters versehen.

Reservierungen sowie weitere Informationen unter foerderer@burgtheater.at.

Die Abholung der Sessel (jeweils H 94 x B 65 x T 44 cm) erfolgt nach Vereinbarung mit dem Burgtheater.

Unterstützungspaket I mit Bank mit drei Sesseln: € 2.800,-*
Unterstützungspaket II Bank mit vier Sesseln: € 3.700,-*
Unterstützungspaket III Bank mit fünf Sesseln: € 4.500,-*

*zuzüglich 10% USt auf die anteilige geldwerte Leistungen iHv. 30%. Der überwiegende Teil Ihrer Unterstützung kann spendenbegünstigt geltend gemacht werden. 

Mit diesem Unterstützungspaket zur Erneuerung des Burgtheaters kann ein Großteil der Summe spendenbegünstigt geltend gemacht werden. 

Bei Interesse können auch Patenschaften für neue Theatersessel übernommen werden; Informationen diesbezüglich ebenfalls unter foerderer@burgtheater.at.
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Seattle Opera announces 2021/22 seasona return to live, in-person performances

Seattle Opera's Opera Center | Metal Architecture
Copyright: Seattle Opera

 La bohème

Orpheus and Eurydice

Blue 

The Marriage of Figaro

Plus a special recital by Lawrence Brownlee

 McCaw Hall and The Opera Center

Subscriptions begin at $240 (BRAVO! Club, senior, and student pricing is also available). Single tickets will go on sale closer to each production.
seattleopera.org

 SEATTLE—After more than a year without live, in-person performances due to COVID-19, Seattle Opera will officially return to the theater this fall with its 2021/22 Season. Offerings include immortal favorites (La bohème, The Marriage of Figaro), historic works with a modern twist (Orpheus and Eurydice), plus an award-winning piece speaking to racial injustice in America (Blue). It will take years for Seattle Opera—and the arts sector as a whole—to recover from the pandemic’s economic impact. Feeling the presence and excitement of live performance again is one way that the healing can begin, said General Director Christina Scheppelmann

“The theater, where music, storytelling, lights, performers, and audiences meet, is a space of magic and impact,” Scheppelmann said. “This past year has been difficult and challenging on so many levels. As we process all that we’ve been through, we can come here to enjoy ourselves. We can rediscover the positive moment and outlook we are seeking. Through opera, we can reconnect with our deepest emotions and our shared humanity.” 

In addition to mainstage productions, the company will offer a special, one-night-only recital by tenor Lawrence Brownlee (April 29, 2022, at McCaw Hall) with pianist John Keene. A regular at the Metropolitan Opera, Teatro alla Scala, and Royal Opera House Covent Garden, Brownlee’s versatile “instrument of great beauty and expression” (NPR Music) elicits standing ovations whether he’s performing Rossini or Donizetti, or works from his song-cycle on African American identity. More information is available at seattleopera.org/brownlee.

This season begins with a long-awaited La bohème (Oct. 16–30, 2021, at McCaw Hall) featuring Seattle Opera favorites, debuts, and artists who had been scheduled to sing in the cancelled 2020 bohème. Performers include Ginger Costa-Jackson (Carmen ‘19, Cinderella ‘19), John Moore (Eugene Onegin ‘20, The (R)evolution of Steve Jobs ‘19), Brandie Sutton (Porgy and Bess ‘18), Michael Chioldi, Theo Hoffman, Barry Johnson, Yosep Kang, Federico De Michelis, Ashraf Sewailam, Talise Trevigne, Eugene Villanueva, and Kang Wang. An audience favorite for more than a century, this tale of young Bohemians who dedicate their lives to art and love is told through Giacomo Puccini’s lush, romantic score. For the full cast and creative team list—and to purchase tickets—go to seattleopera.org/boheme.  

 Christoph Willibald Gluck’s Orpheus and Eurydice (Jan. 12–30, 2022, at Tagney Jones Hall, The Opera Center) will blur the line between fantasy and reality. Set in the company’s intimate glass-box theater, audiences will have a front-row seat to the action as Orpheus descends into the underworld to rescue his beloved wife Eurydice. Chía Patiño, former head of Ecuador’s National Theatre, creates an all-new production with three principal singers and a small orchestra. Returning artists include Stephen Stubbs, a Grammy-winning conductor and respected authority on early music, plus Sharleen Joynt, whose recent performance as The Controller in Flight was praised by Bachtrack: “We know we’re in for an acting treat when we see Joynt’s impeccably turned-out Controller … we see her arched eyebrows and penetrating stare in close-up as she delivers stratospheric coloratura.“ Two countertenors make their debuts: Christopher Ainslie “A Rockstar of Baroque Opera” (New York Times) and Key’mon W. Murrah, an artist with “unreal,” “expressive,” and “effulgent vocal acrobatics” (Schmopera). Full production details and ticket information is available at seattleopera.org/orpheus.  

The season continues in February with Blue, (Feb. 26 – March 12, 2022, in McCaw Hall) the 2020 winner of Best New Opera by the Music Critics Association of North America. This portrait of contemporary African American life is the creation of librettist Tazewell Thompson (five NAACP Awards, plus two Emmy nominations) and composer Jeanine Tesori (Tony-winner known for Fun Home). A story of love, loss, church, and sisterhood, Blue depicts a young couple celebrating the joy of family with the birth of their son. Later they lean on close-knit community in the wake of their son’s death at the hands of a police officer.

”Unfortunately, the themes in Blue have no expiration date,” wrote Thompson in The New York Times. “I add my voice to those of the characters singing in the opera, and to those of the real families suffering great losses. Our eyes will never be free of tears.” 

The opera will include three cast members from the original, 2019 Glimmerglass festival production: Seattle Opera veterans Gordon Hawkins (Aida ’18, Nabucco ‘15) and Kenneth Kellogg (Don Giovanni ‘21), plus mezzo-soprano Briana Hunter in her company debut. Seattle Opera will center the voices of its Black American community partners to guide conversations surrounding the work. More information is available at seattleopera.org/blue.    

Rounding out the season is Wolfgang Amadeus Mozart’s The Marriage of Figaro (May 7‒21, 2022, in McCaw Hall). From exuberant overture to uplifting finale, this beloved comedy based on the radical Beaumarchais play comes alive with rich commentary on social class and gender roles. The first woman to lead St. Petersburg’s historic Mikhailovsky Theatre, Maestro Alevtina Ioffe makes her company debut with this traditional production, to be directed by Peter Kazaras (The Turn of the Screw ’18, An American Dream ’15 and ’17), leader of Opera UCLA. In the title role stars Grammy-winning bass-baritone Ryan McKinny whose “powerful voice drips with gold” (Opera News) and Michael Sumuel, whose vocals are “smooth and ingratiating” (Daily Camera). Complete cast, creative team, and ticket information is at seattleopera.org/figaro.

After months of producing streaming content, Seattle Opera Chorusmaster John Keene says he’s most looking forward to the magic that only happens with a live audience.  

“Even the most brilliant technology cannot replicate the energy of artists and audience coming together to experience live performances in real time,” Keene said. “We performers are built for that, and we have missed you more than words can say.” 

Seattle Opera is prioritizing the health and safety of artists, staff, and the public. The upcoming season will include safety protocols in accordance with the Washington State Performing Arts Reopening Plan for large venues in place at the time of each performance. Masks will be required at all Seattle Opera performances and events next season regardless of vaccination status. The most up-to-date safety protocols can be found at seattleopera.org/safety

Tickets are available now to renewing subscribers from the 2020/21 season. New subscriptions and individual tickets will go on sale later this summer, as more information about capacity restrictions becomes available. The ticket office can be reached at seattleopera.org or by calling 206.389.7676 (tickets are not currently available in-person) between 10 a.m.–4 p.m., Monday–Friday.

About Seattle Opera

 Established in 1963, Seattle Opera is committed to serving the people of the Pacific Northwest with performances of the highest caliber and through innovative educational and engagement programs for all. Each year, more than 95,000 people attend Seattle Opera performances, and more than 400,000 people of all ages are served through school performances, radio broadcasts, and more. By drawing our communities together, and by offering opera’s unique fusion of music and drama, we create life-enhancing experiences that speak deeply to people’s hearts and minds. Connect with Seattle Opera on Facebook, Twitter, SoundCloud, and on 98.1 Classical KING FM.

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70 Jahre Wiener Festwochen: Eröffnungskonzert am 14. Mai live in ORF 2 und 3sat

 Mit u. a Die Strottern, Herbert Pixner Projekt, Mira Lu Kovacs, Soap&Skin und künstlerischem Festzug von Florentina Holzinger

Wien (OTS) – Mit insgesamt 34 Produktionen der Genres Theater, Tanz, Musik und Performance treten die Wiener Festwochen heuer an, um ihr 70-Jahr-Jubiläum zu feiern – dies coronabedingt allerdings erstmals in zwei Etappen: Von 3. Juni bis Mitte Juli und von 24. August bis Mitte September 2021 wird die Bundeshauptstadt wieder zur Bühne. Fixstarter ist die traditionelle Eröffnung am Wiener Rathausplatz, ebenfalls erstmals ohne Publikum, dafür aber dank ORF-Übertragung live im Fernsehen. Am Freitag, dem 14. Mai 2021, um 21.20 Uhr in ORF 2 und 3sat (sowie via ORF.at) lässt das diesjährige Opening-Konzert mit Künstlerinnen und Künstlern wie Die Strottern, Herbert Pixner Projekt, Mira Lu Kovacs, Soap&Skin, Marie Spaemann und Christian Bakanic, Mischwerk, Golnar & Mahan Trio, Lukas Lauermann, PHOEN Extended und Koehne Quartett nicht nur Musik unterschiedlicher Stilrichtungen sondern auch aus drei Jahrhunderten erklingen und verweist damit auf künstlerische Botschaften aus der facettenreichen Geschichte des Festivals. Special Guests sind Federspiel und Ernst Molden. Eine künstlerische Intervention der Ausnahmechoreografin Florentina Holzinger leitet das mannigfaltige Festivalprogramm mit einem Festzug ein. Für die ORF-Bildregie des Konzertspektakels unter der Gesamtleitung von Gerald Votava und Wolfgang Wais zeichnet Felix Breisach verantwortlich.

Wiener Festwochen 2021 in den ORF-Medien

Nach einem bereits gezeigten Rückblick auf 70 Jahre Wiener Festwochen in der dieswöchigen Sendung (10. Mai) befasst sich der „kulturMontag“ noch zwei weitere Male mit dem Festival – voraussichtlich am 7. und 14. Juni (jeweils um 22.30 Uhr, ORF 2). Das ORF-Landesstudio Wien berichtet in TV, Radio und online, u. a. anlässlich der Eröffnung mit einem Live-Einstieg in „Wien heute“ (14. Mai, 19.00 Uhr, ORF 2). Das Wiener Kulturfest ist auch Thema in den ORF-Radios Ö1 und FM4 – so u. a. in den Ö1-„Journalen“ und im Ö1-„Kulturjournal“ (Montag bis Freitag, 17.09 Uhr). Die ORF-TVthek wird via TVthek.ORF.at u. a. die Übertragung der Eröffnung österreichweit als Live-Stream anbieten sowie einen Video-on-Demand-Schwerpunkt mit Sendungen und Beiträgen, für die entsprechende Online-Lizenzrechte vorhanden sind. ORF.at begleitet das Festival ab Ende Mai mit einem eigenen Schwerpunktkanal auf news.ORF.at mit Vorschauen und aktuellen Berichten zu den wichtigsten Produktionen sowie weiteren Storys rund um das heurige Festival aus dem gesamten ORF.at-Netzwerk. Der ORF TELETEXT informiert im Rahmen der Kultur-Topstory (Seite 110) und des Magazins „Kultur und Show“ (ab Seite 190) über Eröffnung, Höhepunkte und Programm (Seite 415).

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ORF: „matinee“ am Feiertag: Mit u. a. Farkas, Marecek, Carsony Brothers

Am Sonntag: Cooper, Williams & Spielberg, 125 Jahre Wiener Filmgeschichte =

Wien (OTS) – Gleich zwei anregende Kulturvormittage präsentiert die ORF-2-„matinee“ ihrem Publikum diese Woche: So erinnert das von Teresa Vogl präsentierte Feiertagsprogramm zu Christi Himmelfahrt, am Donnerstag, dem 13. Mai 2021, ab 9.05 Uhr zunächst mit dem Porträt „Die Gesichter des Karl Farkas“ anlässlich seines 50. Todestags an den Doyen des österreichischen Kabaretts. Danach stehen „Geschichten rund um das Riesenrad“, erzählt von Heinz Marecek, auf dem Programm, gefolgt von einer dokumentarischen Reise in die Donaumonarchie „Auf den Schienen des Doppeladlers“ (10.40 Uhr) sowie der Doku „The Carsony Brothers – Von Simmering nach Las Vegas“ (11.30 Uhr) über den ungewöhnlichen Aufstieg dreier Wiener Varietébrüder in den Olymp der US-Unterhaltung der 1950er und 1960er Jahre. Abschließend gibt es „Eine kultige Landpartie“ (12.25 Uhr) durch das Burgenland zu dessen 100-Jahr-Jubiläum.

Die von Peter Schneeberger präsentierte „matinee“ am Sonntag, dem 16. Mai, ab 9.05 Uhr in ORF 2 steht im Zeichen von Film und Musik: Nach dem Filmporträt „Gary Cooper – Der Unwiderstehliche“ zum 120. Geburtstag der Hollywood-Legende beleuchtet die Doku „John Williams und Steven Spielberg. Das Abenteuer geht weiter“ (10.00 Uhr) die Zusammenarbeit zwischen dem Filmkomponisten und dem Regisseur und Produzenten. Danach zeigt ORF 2 „125 Jahre Kino – eine Reise durch die Wiener Filmgeschichte“ (10.25 Uhr), gefolgt von eine neuen Ausgabe von „Die Kulturwoche“ (10.50 Uhr) mit aktuellen Berichten und Tipps.

matinee“ am Feiertag, Donnerstag, 13. Mai

„Die Gesichter des Karl Farkas“ (9.05 Uhr)

50 Jahre ist es her, dass Karl Farkas, Galionsfigur des Wiener Kabaretts, seiner Fangemeinde für immer Adieu sagte. Doch aus der heutigen Humorlandschaft ist der Meister des Lachens, der zugleich eine tragische Figur war, nach wie vor nicht wegzudenken. Wie kaum ein anderer österreichischer Humorist verkörperte er das Klischee vom traurigen Clown, sein legendäres Grinsen liebten Generationen von Simpl-Besucherinnen und -Besuchern. Privat prägte den Publikumsliebling die Sorge um seinen geistig beeinträchtigten Sohn Robert – „Bobbie“. Die Dokumentation von Otto Schwarz bringt ein Wiedersehen mit Kollegen und wichtigen Weggefährten wie Gerhard Bronner oder Cissy Kraner und lässt in zahlreichen Ausschnitten noch einmal die ganze Bandbreite von Farkas’ Wirken erahnen.

„Geschichten rund ums Riesenrad – mit Heinz Marecek“ (9.55 Uhr)

Das Wiener Riesenrad zählt zu den Top drei der beliebtesten Wiener Wahrzeichen, für viele steht es sogar an erster Stelle – so wie der Eiffelturm in Paris. Doch was weiß man wirklich über dieses am 3. Juli 1897 in Betrieb genommene Bauwerk? Etwa, dass es einst vom englischen Konstrukteur und Erfinder Walter B. Basset of Watermouth erbaut wurde oder wie es angetrieben wird. In dieser Dokumentation von Kurt Mayer schlüpft Publikumsliebling Heinz Marecek in die Rolle des Faktotums Johann Radinger und erklärt das Wiener Wahrzeichen, wie es noch nie zuvor beschrieben wurde. Noch bevor die ersten Besucherinnen und Besucher kommen, gibt er Einblicke in die Geschichte und spannt den Bogen von der Kaiserzeit über den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur Neuzeit.

„Auf den Schienen des Doppeladlers – Aufbruch ins Eisenbahnzeitalter“ (10.40 Uhr)

Im Jahr 1900 wurde in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie ein riesiges Alpenbahn-Bauprogramm gestartet – die Transalpina. Das Ziel: Triest als wichtiger Marinestützpunkt der Donaumonarchie sollte rasch ins österreichische Bahnnetz integriert werden. Ein ambitioniertes Vorhaben, denn innerhalb kürzester Zeit mussten dafür fünf alpine Bahnstrecken errichtet werden: die Pyhrnbahn, die Tauernbahn, die Karawankenbahn, die Wocheinerbahn und die Karstbahn. Die Dokumentation von Björn Kölz und Gernot Stadler taucht ein in die Welt der k. u. k. Eisenbahn und widmet sich der Faszination, die die Bahn seinerzeit auf die Menschen ausübte.

„The Carsony Brothers – Von Simmering nach Las Vegas” (11.30 Uhr)

Aus einer Simmeringer Barackensiedlung nach Las Vegas: In den 1950er und 1960er Jahren eroberten drei österreichische Brüder aus ärmlichen Verhältnissen als Gleichgewichtskünstler, sogenannte Equilibristen, die Welt und machten Karriere in Amerika. Auf dem Höhepunkt ihres Schaffens als „Carsony Brothers“ zählten Karl Schrom und seine jüngeren Brüder, die Zwillinge Bert und Joseph, zu den prominentesten Varietékünstlern in Las Vegas – berühmt für ihre Handstand-Nummern auf Spazierstöcken. Stars wie ihr Entdecker Bob Hope sowie Jerry Lewis, Dean Martin, Sammy Davis jr., Liza Minnelli, die Andrews Sisters, die Kessler-Zwillinge und Liberace zählten damals zu ihrem Freundeskreis. In ihrer Heimat Österreich ist das Trio längst in Vergessenheit geraten. Die Dokumentation von Barbara Weissenbeck und Gerald Benesch schildert die unglaubliche True Story der Carsonys – eine emotionale Berg- und Talfahrt im Showbusiness, die schließlich ein Ende fand, mit dem niemand gerechnet hat.

„Eine kultige Landpartie“ (12.25 Uhr)

In Wulkaprodersdorf hat Joseph Haydn mit Freunden gefeiert. In Mogersdorf wird zu türkischem Kaffee Rilke zitiert. Piringsdorf hat einen Eiffelturm und Eberau ein märchenhaftes Wasserschloss. Kulturschätze und überlieferte Dorfgeschichten, vergessene Begebenheiten und außergewöhnliche Menschen spüren die Redakteurinnen Michaela Frühstück und Bettina Treiber auf ihren Fahrten durch das Burgenland in einem legendärem VW-Bulli aus dem Jahr 1965 auf – quer durch Österreichs jüngstes Bundesland, vom Seewinkel bis zum Lafnitztal, von der Rosalia bis zum Günser Gebirge. Dass sie in dieser Produktion des ORF-Burgenland auf ihren Landpartien immer wieder fündig werden, ist ihrer Neugier, ihrem Wissen und ihrer ausgeprägten Kontaktfreudigkeit zu danken.

„matinee“ am Sonntag, 16. Mai

„Gary Cooper – Der Unwiderstehliche“ (9.05 Uhr)

Gary Cooper galt jahrzehntelang als Ikone des Hollywood-Films und als Sexsymbol. Zweimal erhielt er einen Academy Award als „Bester Hauptdarsteller“ – 1942 für „Sergeant York“ und 1953 für „Zwölf Uhr mittags“ („High Noon“). Den Ehren-Oscar für sein Lebenswerk (1961) nahm sein Freund James Stewart entgegen, da Cooper selbst – von seiner Krebserkrankung gezeichnet – im Sterben lag. Den Regisseurinnen Julia und Clara Kuperberg gelang es für dieses Porträt, Gary Coopers Tochter, Maria Cooper Janis, zur filmischen Zusammenarbeit zu bewegen und mit ihr über den berühmten Vater zu sprechen. Anhand ausgewählter Film- und Archivausschnitte analysieren die Filmhistoriker Marc Wanamaker und Joseph McBride Coopers schauspielerische Entwicklung – von seinen Anfängen als Held in Cowboy-Filmen und Western über seine Arbeit mit Regisseur Frank Capra bis hin zu seiner einzigartigen Verkörperung des Lou Gehrig in Sam Woods Filmbiografie „Der große Wurf“.

„John Williams und Steven Spielberg. Das Abenteuer geht weiter“ (10.00 Uhr)

In der mehr als 90-jährigen Geschichte des Tonfilms gibt es nur wenige langjährige Kooperationen zwischen Komponisten und Regisseuren, die an den Erfolg von John Williams und Steven Spielberg herankommen. Seit mittlerweile mehr als 40 Jahren arbeiten die beiden als kongeniales Duo zusammen. Der Erfolg von Filmen wie „Der weiße Hai“, „E. T. – Der Außerirdische“ oder „Schindlers Liste“ ist auf die perfekte Symbiose von bewegtem Bild und Filmmusik zurückzuführen. Nach mehr als zwei Dutzend gemeinsamen Filmen planen John Williams und Steven Spielberg ein neues Projekt, bei dem sie der Regisseur Laurent Bouzereau mit der Kamera begleitet hat. Das Abenteuer geht weiter!

„125 Jahre Kino – eine Reise durch die Wiener Filmgeschichte“ (10.25 Uhr)

Was hat die Wiener Kinolandschaft einst geprägt und wie sieht sie heute aus? Wer waren die Drahtzieher der Szene, in welchen Kinos haben sich heutige Leinwandlieblinge früher herumgetrieben, wie ist die Viennale entstanden, wo werden einstige Kinoschätze archiviert und was ist heute noch übrig vom alten Glanz der Kinostadt Wien? Katharina Reigersberg hat sich auf eine filmische Reise durch die Wiener Filmgeschichte begeben, die neben glamourösen und heiteren durchaus auch melancholische Stationen aufzuwarten hat.

 

 

 

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