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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 12. SEPTEMBER 2019)

12.09.2019 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 12. SEPTEMBER 2019)

HEUTE: Besetzungsänderung in „Don Carlo“ an der Wiener Staatsoper

Dinara Alieva springt in der morgigen Vorstellung von „Don Carlo“ kurzfristig für die erkrankte Anja Harteros als Elisabetta ein und gibt damit ihr Rollendebüt im Haus am Ring.


Dinara Alieva. Foto: Pavel Vaan

Die Sopranistin DINARA ALIEVA wurde in Baku, Aserbaidschan, geboren und studierte an der dortigen Musikakademie Gesang. Zunächst war sie Solistin an der Oper ihrer Heimatstadt und wechselte später in das Ensemble des Moskauer Bolschoi-Theaters. 2010 begann ihre internationale Karriere: So war sie Preisträgerin wichtiger internationaler Wettbewerbe, wie Domingos Operalia-Wettbewerb und des Francisco Viñas Wettbewerbs. Seither erhält die Sängerin Engagements an wichtige Bühnen auf denen sie Rollen wie Violetta in Verdis La traviata, Nedda in Leoncavallos Pagliacci oder Liù in Puccinis Turandot interpretiert. Aktuelle Engagements der Sopranistin umfassen unter anderem Violetta, Mimì, Magda in Giacomo Puccinis La rondine, Micaëla, Rusalka, Trovatore-Leonora, Elvira (Ernani), Desdemona, Amelia. Sie sang zuletzt u.a. an der Oper Frankfurt, am Bolschoi, an der Israeli Opera, an der Deutschen Oper Berlin, in Peking, an der Hamburgischen Staatsoper, in Oviedo und Brüssel und Riga. 2013 erschien ihre Solo-CD mit russischen Arien beim Label Naxos. An der Wiener Staatsoper debütierte Dinara Alieva 2011 als Donna Elvira und sang noch Tatjana und Mimì.

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HEUTE AB 18,30 h: LIVE STREAM „DON CARLO“ AUS DER WIENER STAATSOPER. EINIGE TECHNISCHE ÄNDERUNGEN:


Rene Pape als Philipp II. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

*) Bitte bedenken Sie, dass die Vorstellung je nach Zeitzone zeitversetzt übertragen wird. Sie können Ihre Buchung und damit den genauen Übertragungsbeginn gerne jederzeit auch unter http://www.staatsoperlive.com prüfen. Die Übertragung beginnt immer 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn mit einem Vorprogramm. Wenn Sie die Übertragung mit einem Monats- oder Jahresabo sehen, steht sie live und für drei weitere Tage jederzeit zur Verfügung.

ACHTUNG: SAMSUNG hat mit der Gerätegeneration 2015/16 ein vollkommen neues SmartTV Betriebssystem Eingeführt – es heisst TIZEN – und bietet seit 2019 keinen technischen Support mehr für ältere Geräte an. Die Staatsoper hat eine neue App für TIZEN entwickelt und kann ältere Geräte leider nicht mehr unterstützen.

Sollten Sie ein solches Gerät nützen, hoffen wir, dass Sie ein anderes Gerät (zB einen Computer, ein Mobilgerät, AMAZON Fire Box oder Apple TV) mit Ihrem Fernseher verbinden und für die Übertragung aus der Wiener Staatsoper nützen können.

Ebenso neu ist die Amazon App. Bitte beachten Sie, dass die Videothek derzeit nicht verfügbar ist.
Nicht auf allen Geräten werden Apps automatisch aktualisiert: Infos zur manuellen Installation finden Sie hier

Um sicherzustellen, dass Sie die Übertragung in der gewünschten Qualität erleben können, empfehlen wir dringend, das Testvideo auf der Culturall Website (hier klicken) mit exakt der Internetanbindung und dem Equipment, auf dem Sie die Übertragung sehen wollen, mindestens eine Stunde vor der Übertragung zu testen. Bitte verwenden Sie in keinem Fall Internet Explorer oder Edge-Browser. Bitte nutzen Sie dabei die komplette Länge des Testfilms. Wenn die Qualität nicht Ihren Erwartungen entsprechen sollte, haben Sie bis spätestens 30 min vor der Übertragung die Möglichkeit, zu stornieren (hier klicken).

Eine Kurzanleitung, wie Sie mit Ihrem PC die Übertragung optimal genießen, sowie die weiteren Möglichkeiten nützen können, die Ihnen als App auf Ihrem Smartphone zusätzlich angeboten werden, finden Sie hier. Bitte beachten Sie, dass Sie am PC in „Mein Bereich“ ganz nach unten scrollen müssen, damit Sie „Mein Live-Programm“ angezeigt bekommen. Zum Ansehen klicken Sie bitte auf „Vorprogramm läuft“ bzw. „Übertragung läuft“.

Microsoft hat die Unterstützung des „Internet Explorer“ eingestellt. Unsere Erfahrung nach funktionieren ausschließlich Chrome, Firefox und Safari in der jeweils aktuellsten Version.

Alle Livestreams werden mit Untertiteln in 6 Sprachen gesendet. Am Computer und Mobilgerät sehen Sie rechts unten im Player-Menü ein Zahnrad-Symbol für Einstellungen, wählen Sie dort „Untertitel“ oder „Subtitles“. In der Samsung SmartTV App klicken Sie bitte auf Ihrer Fernbedienung auf den Pfeil nach oben und dann nach rechts, auf der Apple TV Fernbedienung wischen Sie bitte am Touchpad nach unten, auf der Fernbedienung Ihrer Amazon Fire TV Box den Pfeil nach unten und dann nach rechts. Es öffnet sich jeweils ein Menü, in dem Sie Untertitel ein- und ausschalten bzw. die Sprache auswählen können.

Über die kostenfreie App „Publikationen“ können Sie ab sofort digitale Programmhefte zu den Vorstellungen kaufen.
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OPER FRANKFURT: DER KURZFILM ZU ROSSINIS „OTELLO“ IST FREIGESCHALTET

Der Kurzfilm von Thiemo Hehl zur Frankfurter Erstaufführung von Gioachino Rossinis Otello (Musikalische Leitung: Sesto Quatrini; Regie: Damiano Michieletto) im Internetauftritt der Oper Frankfurt ist freigeschaltet: 

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Theo Lebow und Nino Machaidze: Jago bedrängt Desdemona. © Barbara Aumüller

https://oper-frankfurt.de/de/mediathek/?id_media=182
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Willst du geliebt werden, so liebe. „DER LIEBESTRANK“ AN DER OPER LEIPZIG

Premiere von Gaetano Donizettis »Der Liebestrank«

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Der Regisseur Rolando Villazon erklärt seine Gedanken zur Inszenierung. Foto: Kirsten Nijhof

Manchmal hilft nur ein Liebestrank! Schon der erste Tropfen von Gaetano Donizettis »Der Liebestrank« machte das Publikum 1832 süchtig nach den süßen, verschwenderischen Melodien, die der Komponist auch der berühmtesten Arie des Stückes einträufelte: Nemorinos berührender Klage »Una furtiva lagrima«. Rolando Villazón, der selbst häufig als Nemorino auf der Bühne stand, inszeniert Donizettis Belcanto-Meisterwerk an der Oper Leipzig mit viel Witz und Herz als turbulenten Western-Movie. Johannes Leiacker schuf das Bühnenbild. Für die Kostüme zeichnet Thibault Vancraenenbroeck verantwortlich, der auch auf Original-Western-Kostüme aus einem römischen Fundus zurückgreift. Die musikalische Leitung hat Giedrė Šlekytė.

Ein Liebestrank soll es richten. Zumindest setzt Nemorino (Piotr Buszewski) all seine Hoffnung in dieses Gebräu: Schließlich hat er als kleiner Niemand sein Herz an die anbetungswürdige, aber eher am schneidigen Belcore (Jonathan Michie) interessierte Adina (Bianca Tognocchi mit einem Rollendebüt) verloren. Welch ein Glück, dass der fahrende Wunderdoktor Dulcamara (Sejong Chang) ein solches Mittel rein zufällig in seinem Sortiment führt. Das Wunderelixier, bei dem es sich freilich um nichts Anderes als Alkohol handelt, zeigt auch prompt seine Wirkung: Mit frisch gewonnenem Selbstvertrauen steigt Nemorino zum begehrtesten Junggesellen weit und breit auf – wozu das Gerücht einer beträchtlichen Erbschaft wohl nicht unwesentlich beiträgt. So gelingt es Nemorino nicht nur, seinen Nebenbuhler auszustechen, sondern letztlich auch Adinas Herz zu gewinnen.

Als erste Opernpremiere der Spielzeit 2019/20 bringt die Oper Leipzig eine große italienische Oper auf die Bühne. Gaetano Donizetti gilt neben Rossini und Bellini als einer der drei »Belcanto-Götter« und komponierte das Werk um das Liebesglück verheißende Gebräu innerhalb von 14 Tagen. Rolando Villazón wagt in seiner Inszenierung nun äußerst überzeugend die Verlegung der Handlung an das Filmset eines Western-Movies der 40er Jahre und schafft ein Spiel im Spiel. Am Filmset soll der Italo-Western »The Wild, Wild Girl« gedreht werden – mit Adina und Belcore in den Hauptrollen. Dulcamare ist der Regisseur und gibt – unterstützt von Regieassistentin Giannetta – im Film den Arzt. Als einfacher Statist ist Nemorino ist Hals über Kopf in die Filmdiva Adina verliebt, kann aber nicht immer zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. Um die zwei Handlungsebenen voneinander zu trennen, setzt Villazón an seinem »Filmset« auf von der Commedia dell ´arte insipirierte Gestik und Mimik, die beinahe pantomimische Momente entstehen lassen.


Sejong Chang (Dulcamara), Piotr Buszewski. Foto: Kirsten Nijhof/ Oper Leipzig

Premiere: Samstag, 14. September 2019, 19 Uhr

Weitere Aufführungen: 22. September / 03. Oktober / 01. November 2019 / 04. Januar / 13. März / 25. April 2020 (alle Vorstellungen mit Einführung 45 Min. vor Vorstellungsbeginn)

Gaetano Donizetti
Der Liebestrank
Melodramma in zwei Akten | Text von Felice Romani | In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Leitung:

Musikalische Leitung Giedrė Šlekytė
Inszenierung Rolando Villazón
Bühne Johannes Leiacker
Kostüme Thibault Vancraenenbroeck
Co-Kostüme Agnès Barruel
Lichtdesigner Davy Cunningham
Choreinstudierung Alexander Stessin
Dramaturgie Elisabeth Kühne

Besetzung: Adina Bianca Tognocchi | Giannetta Sandra Maxheimer | Nemorino Piotr Buszewski |Belcore I Jonathan Michie | Dulcamara Sejong Chang

Chor der Oper | Komparserie der Oper Leipzig | Gewandhausorchester
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HEUTE und MORGEN: KLOSTERNEUBURG bei Wien: DIE KÖNIGIN VON SABA
Biblische Friedensoper zum Nahostkonflikt
Stiftskirche Klosterneuburg


Salomon und Chor . Foto: Natascha Teichgräber/ Saba Presse

12. 9. 2019, 19:30 Uhr Premiere
13. 9. 2019, 19:30 Uhr 2. Aufführung

Einführung
12. 9., 18:30 Uhr Augustinussaal
13. 9., 18:30 Uhr Stiftskirche

Pausen
nach dem 1. Akt (ca. 20:30 Uhr)
Gastronomie mit Königin von Saba Wein: „Binderstadl“ gegenüber Stiftskirche und nach dem 2. Akt (ca. 21:30 Uhr)
Gastronomie im „Binderstadl“

Oper in 4 Akten von Carl Goldmark (1830 – 1915)
Libretto von Salomon Hermann von Mosenthal
Neu orchestriert von Steven Tanoto

Uraufführung : 10. März 1875, Hofoper Wien
Erstaufführung in Klosterneuburg: 12. September 2019

Musikalische Leitung Manfred Müssauer
Regie und Inszenierung Peter P. Pachl
Bühnenbild und Filmgestaltung Robert Pflanz
Dramaturgie und Filmsequenz-Auswahl Konrad Melchers
Kostüm und Maske Claudia Möbius
Regieassistenz und Abendspielleitung Benedek Nagy
Inspizienz Adriana Hernandez Flores


Astaroth, Assad, Königin von Saba. Foto: Natascha Teichgräber/Saba Presse

pianopianissimo-musiktheater München
Künstlerische Leitung Peter P. Pachl

Königin von Saba Nadja Korovina
Astaroth, ihre Gefährtin Alessandra di Giorgio
König Salomon Axel Wolloscheck
Assad, sein Heerführer Hans-Georg Priese
Sulamith, dessen Braut Rebecca Broberg
Hohepriester, ihr Vater,
auch Baal-Hanan und Tempelwächter Maximiliano Michailovsky

Donau Philharmonie Wien
Leitung Manfred Müssauer

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NÖ: Beliebte waldviertler Serie „KERZENLICHT-KONZERTE“ am  28. September 2019 auf SCHLOSS GREILLENSTEIN/Türkensaal

Schloss Greillenstein | Mit einem Klavierabend des Pianisten ROBERT POBITSCHKA findet am 28. September 2019 die bereits mehrjährige fruchtbare Zusammenarbeit zwischen den „Kerzenlicht-Konzerten“ und der Schlossherrnfamilie, den Grafen Kuefstein, eine weitere Fortsetzung.

In der „Soirée bei Kerzenlicht“ erklingen in Robert Pobitschkas Interpretation Klavierwerke von Grieg, Rachmaninoff und Debussy. Der Pianist wählte die Musikstücke unter Bedachtnahme auf das außerordentliche Klangpotential des Flügels im Türkensaal – ein Klavier der Marke Streicher aus dem Jahr 1856.

Robert Pobitschka trat neben seinen Konzerten als Pianist im In- und Ausland auch als Komponist zahlreicher Werke hervor. Beim Musikfestival Carinthischer Sommer spielte er 2015 den Solopart bei der Uraufführung seines 1. Klavierkonzertes, der Wiener Kammerchor und das Radiosymphonieorchester Wien interpretierten sein Umweltschutz-Oratorium „Atlantia erwacht“. 2018 gab er als Solist eines Ensembles des Mozarteumorchesters Salzburg unter der Leitung des 1. Konzertmeisters Markus Tomasi die Uraufführung seines 2. Klavierkonzertes.

Kerzenbeleuchtung – das Markenzeichen der „Kerzenlicht-Konzerte“ – und natürlich das ganz besondere Ambiente des Schlosses Greillenstein garantieren darüberhinaus für den ganz besonderen Zauber. Ein Buffet sorgt für das leibliche Wohl der Gäste.

Schloss Greillenstein / Türkensaal
Samstag, 28. September 2019, 20.00 Uhr

„Soirée bei Kerzenlicht“
ROBERT POBITSCHKA Klavier
Werke von Edvard Grieg, Sergej Rachmaninoff & Claude Debussy

KARTEN zu € 20.- (Sudenten und Schüler € 12.-) ab 19.30 an der Abendkassa. VORVERKAUF im Laden an der Schlosspforte zu den Offnungszeiten
RESERVIERUNGEN: 0650 – 53 29 909 oder info@kerzenlicht-konzerte.at

www.greillenstein.at | www.kerzenlicht-konzerte.at
Veranstalter: Verein Kerzenlicht-Konzerte
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IPG – PLEYEL-GESELLSCHAFT RUPPERSTHAL/ NÖ

Ignaz Joseph Pleyel 1757-1831

MATINEE

am Sonntag, dem 15.September 2019 um 11,00 Uhr im Bentonsaal des PLEYEL KULTURZENTRUMS, Baumgartner Straße 14, 3701 Ruppersthal

unter dem Ehrenschutz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll

DIE KÜNSTLERINNEN
TRIO FRIZZANTE, auf historischem Instrumentarium
Doris Kitzmantel, am Original Pleyel Hammerflügel, 1830, Opus 5884
Hiroko Huemer, Traversflöte
Marta Kordykiewicz, Violoncello

Moderation: Adolf Ehrentraud

DAS PROGRAMM:
Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal-1831Paris)
Trio für Flöte, Cello und Klavier, B-Dur, 1788, Ben 433
-Allegro molto, – Andante con variazioni

Joseph Haydn (1732-1809)
Trio für Flöte, Cello, Klavier in F-Dur, 1790, Hob XV Nr. 17
-Allegro, -Finale.Tempo di Menuetto

Johann Nepomuk Hummel (17778-1837)
Adagio, Variationen und Rondo über ein russisches Thema
für Flöte, Violoncello und Klavier, op. 78 A-Dur; 1818
-Introduction.Cantabile, -Thema und Variationen. Quasi Allegretto

Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal-1831Paris)
Trio für Flöte, Cello und Klavier, D-Dur, 1788, Ben 436
-Allegro, -Rondeau.Allegro molto

Zugabe; Änderungen aller Art sind der IPG vorbehalten

UND NACH DER KUNST DIE KULINARIK

Unser nächstes Konzert geben wir für Sie am 29.9.2019, 17h!

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„MYTHOS LUDWIG VAN“. Ausstellung in der Beethovenstadt Baden zum Jubiläumsjahr Beethoven 2020

2020 jährt sich der Geburtstag von Ludwig van Beethoven zum 250. Mal. Aber wer war dieser große Musiker? Ein Genie? Ein Rebell? Ein Mythos? Das Kaiserhaus Baden zeigt die Ausstellung MYTHOS LUDWIG VAN von 9. November 2019 bis 20. Dezember 2020.

Die Ausstellung MYTHOS LUDWIG VAN im Kaiserhaus Baden richtet sich an Besucherinnen und Besucher, die Beethoven spielen, aber auch an jene, die ihn nur vom Hörensagen kennen. Sie wendet sich an alle, die ihn lieben und an jene, die ihn hassen – oder Beethoven bisher für einen Hund gehalten haben. Sie beschäftigt sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit der Frage, wann und unter welchen Umständen der Mythos um seine Person entstand und wie er sich im Lauf der Zeit verändert hat. Denn jede Epoche kreierte ihren eigenen Beethoven.

Neben Objekten aus der Zeit Beethovens werden bildliche Darstellungen und Kultgegenstände unterschiedlicher Epochen präsentiert. Die Schau beginnt am Totenbett des Komponisten, wo Freunde dem Leichnam Masken abnehmen und Locken sowie Kleidungsteile abschneiden. Der Rundgang führt in einen Salon, in dem Künstler den Komponisten zur Ikone stilisieren. Mit einem „Mythomaten“ kann ein eigenes Beethoven-Bild erstellt und in einem Musikzimmer eine „typische“ Beethoven-Komposition gesampelt werden. Der politische Beethoven kommt ebenso zur Sprache wie der Naturfreund und der musikalische Revolutionär. Mit seinem Einsatz in Werbung und Kitsch schließt der Rundgang.

Die erlebnisorientierte Ausstellung zeigt Objekte aus Museen im In- und Ausland (Beethoven-Haus Bonn) sowie aus privaten Sammlungen (Biblioteca Beethoveniana). Eines der zentralen Objekte der Ausstellung ist das historische und kürzlich restaurierte Hammerklavier aus dem Beethovenhaus Baden, auf dem der Komponist während seiner Aufenthalte in Baden gespielt hat. Die Ausstellung wird von Nadia Rapp-Wimberger kuratiert.
kaiserhaus-baden.at

MYTHOS LUDWIG VAN
Ausstellungsdauer:
9. November 2019 bis 20. Dezember 2020
Ort: Kaiserhaus Baden, Hauptplatz 17, 2500 Baden
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 10.00 – 18.00 Uhr

Zu Besuch bei LUDWIG VAN
Als Auftakt und Begleitung zur Ausstellung findet ab September 2019 die Veranstaltungsreihe ZU BESUCH BEI LUDWIG VAN jeweils am letzten Freitag des Monats im Beethovenhaus Baden statt. Ö1-Legende Johannes Leopold Mayer lädt Gäste zu Gesprächsabenden mit Musik ein.

So klingt LUDWIG VAN
Ab Jänner 2020 werden monatlich Konzerte in den Räumlichkeiten der Ausstellung stattfinden. Im Mittelpunkt steht das restaurierte Hammerklavier, auf dem Ludwig van Beethoven während seiner Aufenthalte in Baden gespielt hat.

Baden Beethoven 2020
Die Stadt Baden steht im Jubiläumsjahr 2020 ganz im Zeichen des großen Komponisten und feiert ihren berühmten Kurgast mit zahlreichen Veranstaltungen.
beethoven2020.baden.at

Bildmaterial zum Download unter
http://bilderserver.skyunlimited.at/index.php/Kaiserhaus-Baden/Mythos-Ludwig-van#

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WIEN: 130 Jahre Volkstheater – Tag der offenen Tür
Am 14. September feiert das Volkstheater mit einem Tag der offenen Tür ab 15 Uhr seinen Geburtstag

Glückwunsch, altes Haus! Das Volkstheater wurde am 14. September 1889 eröffnet – auf den Tag genau 130 Jahre später feiert es beim Tag der offenen Tür seinen Geburtstag.

Um 15 Uhr öffnet das Volkstheater seine Tore und lädt bis 18 Uhr mit Präsentationen und Darbietungen zum Mitmachen, Mitgehen, Anschauen und Zuhören. Unter dem Motto „130 Jahre Volkstheater“ lernen die Gäste das Volkstheater vor und hinter den Kulissen kennen und tauchen in die spannende Geschichte des Theaters ein. Auf dem Programm stehen Besuche in Abteilungen, die dem Publikum sonst verborgen bleiben, wie Maske oder Requisite, Technikführungen auf der Bühne, Lesungen von Volkstheaterbiografien und -anekdoten mit dem Ensemble und vieles mehr. Das Volkstheater lädt auf eine Entdeckungsreise ein: Vor dem Umbau können die unbekannten Orte und Winkel des Hauses von der Unterbühne bis zum Schnürboden noch einmal erforscht werden.
Auch junges Publikum erwartet ein bunter Nachmittag voller Geburtstagsspiele, Malaktionen, Lesungen und Kinderschminken in der Maske.

Um 19.30 Uhr beginnt auf der Hauptbühne die Preview-Show, ein einmaliger Ausblick auf die kommende Spielzeit: Das Ensemble bietet Kostproben aus den Inszenierungen die im Volkstheater, in der Halle E, im Volx/Margareten und in den Bezirken entstehen werden. Nach der Preview-Show geht die Geburtstagsfeier bei DJ-Musik, Sekt und Kuchen im Weißen Salon weiter.

Tag der offenen Tür
Samstag, 14. September 2019
15 bis 18 Uhr, Eintritt frei

Preview-Show
Hauptbühne
19.30 Uhr, Eintritt frei

Programm Tag der offenen Tür

  1. September 2019 von 15 bis 18 Uhr
    Glückwunsch, altes Haus!

 

Für junges Publikum (durchgehend)

Lass dich schminken in der Maske
Auf die Plätze, fertig, los! Geburtstagsspiele mit dem Team des Jungen Volkstheaters
Chill mal in der Loge mit Vorleser/innen und Polstern zum Ausrasten

Für jedes Alter (durchgehend)

Entdecke die Decke Wearable Theatre mit VR-Brille
Schreib dem Volkstheater eine Postkarte
Spray deine Botschaft an die Fassade solange die Dosen reichen
Schieß ein Erinnerungsfoto

Zum Mitmachen

Lass es leuchten Eigenhändig an den Reglern drehen (durchgehend)
Mach eine Ansage Selber eine Begrüßung einsprechen (15.30 bis 17 Uhr)
Tanz den Marathon Offene Workshops mit Choreographin Jasmin Avissar (15.40, 16.40 und 17.40 Uhr)
Spiel die Torte Offene Workshops mit dem Team des Jungen Volkstheaters (15.15, 16.15 und 17.15 Uhr)

Zum Mitgehen

Technik/Bühne Aus dem Schnürboden und in die Versenkung ab 15.30 Uhr zu jeder halben Stunde bis 17.30 Uhr
Hinter den Kulissen Geschichte, Räume, Anekdoten ab 15.30 Uhr zu jeder halben Stunde bis 17.30 Uhr
Kostüme/Maske Zu Besuch in Fundus, Werkstatt und Showroom (15.30, 16.30 und 17.30 Uhr)

Zum Anschauen und Zuhören

Aus dem Leben des Volkstheatervolks Biografische Kurzlesungen jeweils zehn Minuten zu unvorhersehbaren Zeiten
Die Vermessung der Roten Bar Geschichten zum „tortigsten Raum des Volkstheaters“ jeweils zehn Minuten zu unvorhersehbaren Zeiten
Selbst ist der Souffleur Chansons mit Jürgen M. Weisert und Martin Kratochwil (Klavier) jeweils zehn Minuten zu unvorhersehbaren Zeiten
Theaterjause Meet & Greet rund ums Volx-Programm mit Gästen, Gurken und Grünzeug 16.30 und 17.30 Uhr

Musikalische Nachmittagsbegleitung durch das Merowingische Bläserensemble Alois Rohrer u.a.

Preview-Show
Hauptbühne, 19.30 Uhr

Geburtstagsparty
Weißer Salon, ab 22 Uhr

Der Eintritt zu allen Programmpunkten ist frei.

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SCHUBERTIADE HOHENEMS: Neue CD-Aufnahmen aus dem Markus-Sittikus-Saal in Hohenems

New CD recordings from the Markus Sittikus Hall in Hohenems

Demnächst erscheinen drei neue CD-Aufnahmen, die im Herbst 2018 im Markus-Sittikus-Saal in Hohenems entstanden sind. Die Alben können während der bevorstehenden Schubertiade-Konzerte in Hohenems am 20. und 21. September sowie vom 2. bis 9. Oktober an der Kassa im Konzertsaal erworben werden.

„Contrasts“

Künstler: Sharon Kam (Klarinette), Ori Kam (Viola), Matan Porat (Klavier)
Programm: W. A. Mozart: Klarinettentrio Es-Dur, KV 498 „Kegelstatt-Trio“; R.Schumann: „Märchenerzählungen“, op. 132; J. Brahms: Zwei Gesänge, op. 91; B. Bartók: „Kontraste“; I. Rechtman: Jazzicals
Label: ORFEO International
Aufnahme: September 2018, Markus-Sittikus-Saal
Erscheinungstermin: 13. September 2019

Franz Liszt: Petrarca Sonette

Künstler: Andrè Schuen (Bariton), Daniel Heide (Klavier)
Programm: Franz Liszt: Petrarca Sonette Nr. 47, 104 und 123 in den Versionen für Singstimme und Klavier sowie für Klavier solo
Label: CAvi Music
Aufnahme: September 2018, Markus-Sittikus-Saal
Erscheinungstermin: 13. September 2019

Franz Schubert: „Winterreise“

Künstler: Pavol Breslik (Tenor), Amir Katz (Klavier)
Programm: Franz Schubert: „Winterreise“, D 911. Liederzyklus nach Gedichten von Wilhelm Müller
Label: ORFEO International
Aufnahme: 6. September 2018 (live), Markus-Sittikus-Saal
Erscheinungstermin: 4. Oktober 2019
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Comedian wird mit Andreas Herzog-Parodie zum Netz-Hit

Der Fußball-Teamchef von Israel, Andreas Herzog, war nach dem verlorenen Spiel gegen Slowenien fuchtsteufelswild. Ein Comedian parodiert ihn trefflich!
Kristan parodiert Herzog-Ausraster nach verlorenem Spiel
ZUM VIDEO

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