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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 12. NOVEMBER 2020)

12.11.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 12. NOVEMBER 2020)

OPER! AWARDS 2020 – goes digital !

International Opera Awards 2020 Shortlist -

Preisträger-Bekanntgabe am 30. 11. 2020 über Social Media und im Internet

Berlin – Aufgrund des erneuten Lockdowns werden die OPER! AWARDS in diesem Jahr nicht als Live-Veranstaltung im Renaissance-Theater Berlin stattfinden, sondern digital. Der ursprünglich geplante Termin jedoch bleibt. Am 30. November 2020 werden ab 19.30 Uhr die Preisträger der OPER! AWARDS 2020 auf der Website www.oper-awards.com sowie über
folgende Social Media Kanäle bekanntgegeben:
www.twitter.com/opermagazin
www.instagram.com/opermagazin
www.facebook.com/OperMagazin

„Wir freuen uns, die OPER! AWARDS 2020 auch während des erneuten Lockdowns stattfinden lassen zu können – wenn auch im virtuellen Raum und nicht, wie ursprünglich geplant, im Renaissance-Theater Berlin“, sagt Ulrich Ruhnke, Initiator der OPER! AWARDS und Jury-Vorsitzender. „Die großartigen künstlerischen Leistungen, die vor der Pandemie, aber auch bei der langsamen Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach dem ersten Lockdown erbracht worden sind, erhalten auf diesem Weg ihre verdiente Auszeichnung. Gleichwohl freuen wir uns darauf, die OPER! AWARDS im nächsten Jahr hoffentlich wieder im Rahmen einer Live-Veranstaltung überreichen zu können“, so Ruhnke.

Deutschland verfügt über die höchste Dichte an Opernhäuser weltweit, bis zur Gründung der OPER! AWARDS im Jahr 2019 aber über keinen Preis, der die Besten der internationalen Opernbranche öffentlich und im Rahmen einer Preisverleihung auszeichnet. Die OPER! AWARDS werden von einer Journalisten-Jury vergeben.

Zu den Preisträgern des vergangenen Jahres gehören u.a. Edita Gruberová (Ehren- und Lebenspreis), der Maler Neo Rauch (Bestes Bühnenbild), Piotr Beczała (Bester Sänger) und Joyce DiDonato (Beste Sängerin).

Nähere Informationen unter www.oper-awards.com
gez. Ulrich Ruhnke
Jury-Vorsitzender und Initiator der OPER! AWARDS
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OPER FRANKFURT: FRANK MARTIN: LE VIN HERBÉ (DER ZAUBERTRANK). Erste Fotos, aber noch kein Premierentermin

Der neue Premieren-Termin wird baldmöglichst bekanntgegeben.

Weltliches Oratorium (1938/1941) von Frank Martin
nach drei Kapiteln des Romans Tristan et Iseut (1900) von Joseph Bédiers
In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Musikalische Leitung: Markus Poschner
Inszenierung: Tilmann Köhler


Iseut, die Blonde: Eleonore Marguerre. Foto: Barbara Aumüller/ Oper Frankfurt

Iseut, die Blonde: Eleonore Marguerre
Iseut, die Weißhändige: Marvic Monreal
Tristan: Ian Koziara
Branghien: Bianca Tognocchi
König Marc: Kihwan Sim
Kaherdin: Theo Lebow
Die Mutter von Iseut der Blonden: Judita Nagyová
Herzog Hoël: Anthony Robin Schneider


Tristan: Ian Koziara, Iseut, die Blonde: Eleonore Marguerre. Foto: Barbara Aumüller
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KOMISCHE OPER BERLIN: VORVERKAUF FÜR „ANGEPASSTEN“ SPIELPLAN STARTET MORGEN, AM FREITAG, 13.NOVEMBER

Die Komische Oper Berlin hat einen angepassten Spielplan für die Monate Januar bis April online veröffentlicht, für den am 13. November, 11 Uhr der allgemeine Vorverkauf beginnt.

Ein Teil des ursprünglichen Spielplans für das erste Drittel des nächsten Jahres bleibt erhalten. Die Neuproduktionen Der Zigeunerbaron, Die Rache der Fledermaus und Les Boréades werden in angepassten Konzepten realisiert. Gleiches gilt für die Wiederaufnahmen von Rusalka (in einer neuen musikalischen Fassung), Il barbiere di Siviglia und Michael Endes »Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer«. Das Tango-Festival findet als reines Konzert-Festival statt, das Kurt-Weill-Festival reduziert, aber mit der geplanten konzertanten Produktion von Der Silbersee.

 Im Repertoire bleiben wie schon im ersten Teil der Spielzeit: Pierrot Lunaire; Die Großherzogin von Gerolstein; Eine Frau, die weiß, was sie will!; Die Zauberflöte und Das kleine Ich bin ich. Neu ist am 4. Februar ein Liederabend mit Maria Bengtsson, die ihre Weltkarriere im Haus an der Behrenstraße begann und die Titelpartie in Katja Kabanowa hätte übernehmen sollen. Begleitet von der französischen Pianistin Sarah Tysman präsentiert sie Lieder aus der Feder der drei skandinavischen Komponisten Edvard Grieg, Jean Sibelius und Ture Rangström sowie Werke von Franz Schubert und Richard Strauss. Das weitere Konzertprogramm bleibt teilweise erhalten, darunter das Sinfoniekonzert 4 mit Ainārs Rubiķis und Benjamin Grosvenor am 26. Februar 2021.

Es entfallen alle Vorstellungen der bereits verschobenen Neuproduktionen Katja Kabanowa, Tom Sawyer und Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny sowie die Wiederaufnahmen bzw. Repertoirevorstellungen von Die Liebe zu drei Orangen, Frühlingsstürme, Anatevka und Die Perlen der Cleopatra, da diese Inszenierungen nicht an die Corona-Bedingungen angepasst werden können. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website www.komische-oper-berlin.de, die sich nach einem Relaunch in neuem Gewand präsentiert.

 Der Verkauf für die Monate Mai bis Juli ist vorerst angehalten. Bereits gekaufte Tickets für weiterhin geplante Vorstellungen behalten aber ihre Gültigkeit. Es gelten ab Dezember bis auf weiteres wieder die reduzierte Platzkapazität mit 344 Plätzen und einem Abstand von 1,5 m sowie das bewährte Hygiene-Konzept (www.komische-oper-berlin.de/schutz-und-hygiene/). 

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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 12. – 18. NOVEMBER 2020

N-JOY - Stars, Musik, Comedy, Konzerte und Web-News | N-JOY

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

14.11. IL VIAGGIO A REIMS (aus Amsterdam, Aufnahme v. 20.1.2015) Radio 4Hilversum-19 Uhr
DON CARLO (aus Tokio, Aufnahme v. 2.9.1967) RNE Classica Madrid-19 Uhr
EUGEN ONEGIN (aus Wien, Aufnahme v. 31.10.2020) Deutschlandradio-19.05 Uhr
IL TROVATORE (aus Stockholm, Aufnahmwe v. 6.3.1960) ORF Ö1-19.30 Uhr
TANCREDI (aus Paris, Aufnahme v. 22.7.2017) BBC 3-19.30 Uhr
ROBERTO DEVEREUX (aus Venedig, Aufnahme v. 15.9.2020) RAI 3-20 Uhr
HYPPOLYTE ET ARICIE (Live aus Paris) France Musique-20 Uhr
TANCREDI (aus Paris, Aufnahme v. 22.7.2017) HR 2-20.04 Uhr
15.11. TANNHÄUSER (aus Berlin, Aufnahme v. 5.5.2012) SWR 2-20.03 Uhr

 

EMPFANGSMÖGLICHGKEIT ÜBER DAS INTERNET
ORF – Ö 1 http://oe1.orf.at/
Bayern 4 https://www.br-klassik.de/index.html
HR 2 http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/
WDR 3 http://www1.wdr.de/radio/wdr3/index.html
SWR 2 http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html
Deutschlandradio http://www.deutschlandradiokultur.de/startseite.197.de.html
RAI 3 http://www.radio3.rai.it/dl/radio3/programmi/PublishingBlock-61ab4215-547b-4563-8b1f-8932531e5469.html
Radio Suisse R. https://www.rts.ch/
Radio 4Hilversum https://www.nporadio4.nl/gids-gemist
VRT Klara http://www.klara.be/
RNE Clasica Madrid http://www.rtve.es/radio/radioclasica/programacion/
MET-Stream http://www.metopera.org/Season/Radio/Free-Live-Audio-Streams/
BBC 3 http://www.bbc.co.uk/radio3/programmes/genres/music/classical/opera/all
France Musique https://www.francemusique.fr/opera

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.
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Premierenproduktion „Eugen Onegin“ aus der Wiener Staatsoper am 15. November im ORF-III-Hauptabend

Vorab: „Kulissengespräche mit Barbara Rett“ mit Einführung zu Tschaikowskis Werk

Wien (OTS) – Am Dienstag, dem 3. November 2020, mussten die Wiener Staatsoper und zahlreiche weitere Kulturbetriebe in Österreich aufgrund einer neuen Verordnung der Bundesregierung zur Eindämmung der Corona-Infektionszahlen erneut ihre Pforten schließen. Auf dem Spielplan stand an diesem Tag Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Oper „Eugen Onegin“, die erst am 25. Oktober Premiere gefeiert hatte. Ende Oktober bereits konnte die Inszenierung von Dmitri Tcherniakov im Rahmen des zwischen ORF III und der Wiener Staatsoper abgeschlossenen Rahmenvertrages, der dem TV-Publikum jährlich bis zu fünf Neuproduktionen aus dem Haus am Ring sichert, aufgezeichnet werden. Die Fernsehpremiere erfolgt am Sonntag, dem 15. November, um 20.15 Uhr in „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“. Vorab steht in den „Kulissengesprächen mit Barbara Rett“ eine inhaltliche „Einführung zu Eugen Onegin“ (20.00 Uhr) auf dem Spielplan von ORF III.

ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber: „Die andauernde Corona-Pandemie stellt die Kunst- und Kulturbetriebe vor neue, in dieser Form noch nie dagewesene Herausforderungen. Unsere Aufgabe als öffentlich-rechtlicher Sender ist es, gemeinsam mit unseren Partnern aus Kunst und Kultur dennoch einen Weg zu finden, Kultur weiterhin für ein großes Publikum zugänglich zu machen und diesen dringenden Bedarf – vor allem in Zeiten, in denen die Bühnen erneut geschlossen sind – zu decken. Daher freut es mich besonders, ‚Eugen Onegin‘, der erst kürzlich in der Wiener Staatsoper seine Premiere feierte, im Rahmen von ‚Erlebnis Bühne mit Barbara Rett‘ zu präsentieren.“

Staatsoperndirektor Bogdan Roščić: „Bei der TV-Aufzeichnung dieser Inszenierung kommt die fast filmische Virtuosität und Detailgenauigkeit von Dmitri Tcherniakovs Personenführung hervorragend zur Geltung. Ich bin sehr glücklich, dass wir diese für die Staatsoper so wichtige Neuinszenierung trotz des zweiten Lockdowns noch rechtzeitig einfangen konnten.“

Details zu „Aus der Wiener Staatsoper: Eugen Onegin“

Der russische Regisseur Dmitri Tcherniakov inszenierte in den vergangenen 20 Jahren an den renommiertesten Opernhäusern der Welt. Mit Pjotr Iljitsch Tschaikowskis „Eugen Onegin“ feiert er sein Regiedebüt an der Wiener Staatsoper. Unter der Leitung des tschechischen Dirigenten Tomáš Hanus singt ein junges, internationales Ensemble: darunter der ladinische Bariton Andrè Schuen in der Titelpartie, die australische Sopranistin Nicole Car als Tatjana, die russische Mezzosopranistin Anna Goryachova als Olga sowie der Tenor Bogdan Volkov als Lenski. Bildregie führt Andy Sommer. Der junge Aristokrat Eugen Onegin reist rastlos durch die Welt. Seine Verachtung gegenüber der Landbevölkerung schlägt in Neugierde um, als ihn sein Freund Lenski in den Kreis der Familie Larin einführt. Zwischen den Töchtern Olga und Tatjana sowie den beiden Männern entspinnt sich ein Spiel aus Liebe und Abweisung – ein Höhepunkt der russischen Oper.
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STUTTGART: Junge Oper im Nord (JOiN) und Reinhold Otto Mayer Stiftung kooperieren für Uraufführung 

Die Junge Oper im Nord (JOiN) der Staatsoper Stuttgart kooperiert in der kommenden Saison mit der Reinhold Otto Mayer Stiftung für eine Uraufführung im Bereich Musiktheater. Die Zusammenarbeit bildet den Auftakt für einen neuen, mit 50.000 € dotierten Wanderpreis, den die Stuttgarter Stiftung zukünftig alle zwei Jahre für ein herausragendes neues Werk im Bereich Musiktheater und Schauspiel vergeben wird. Damit soll die Schaffung von neuen deutschsprachigen Werken initiiert und gefördert werden. Die Auszeichnung wird erstmals im Sommer 2021 verliehen, das neue Stück Ende der Spielzeit 2021/22 in der Jungen Oper im Nord uraufgeführt. „Es ist ein unheimlich starkes Signal der Reinhold Otto Mayer Stiftung in der jetzigen Zeit, einen Kompositionspreis auszuloben. In einer Zeit, in der freischaffende Künstler*innen durch die Maßnahmen der Corona-Krise so hart getroffen wurden. Wir sind sehr stolz darauf, dass die Staatsoper Stuttgart der erste Kooperationspartner dieses hochdotierten Preises ist“, so die künstlerische Leiterin der Jungen Oper im Nord, Elena Tzavara.

Der Preis richtet sich an Komponist*innen und Librettist*innen aus Deutschland und Europa und wird für ein noch nicht aufgeführtes Musiktheaterwerk in deutscher Sprache verliehen. Thematisch soll sich das neue Stück mit dem Melusinen-Mythos befassen und sich an junge Erwachsene ab 16 Jahren richten. Das Preisgeld wird indirekt und in Verbindung mit Werkaufträgen über die Junge Oper Stuttgart gewährt.

Anbei und unter folgendem Link finden Sie die Ausschreibung zum Reinhold Otto Mayer Preis: https://www.staatsoper-stuttgart.de/join/ausschreibung-rom-preis

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Fernsehaufzeichnung im Stille-Nacht-Ort Oberndorf bei Salzburg für die Weihnachtssendung; hier Jonas Kaufmann bei der Probe.

Foto Instagram
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Homepage „attitude“/ Ricardo Leitner
NEWS: Natascha Mair – Just for the record!

Copyright: V. Komissarova (State Kremlin Palace with Isaac Hernandez)
Copyright: V. Komissarova (State Kremlin Palace with Isaac Hernandez)

https://www.attitude-devant.com/blog/2020/11/9/natascha-mair-just-for-the-record

Ricardo Leitner/

www.attitude-devant.com

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Homepage attitude/ Ricardo Leitner: A short Talk with James Stephens (Vienna State Ballet moving to The Royal Danish Theatre – DET KGL. TEATER): July 16th, 2020

Once more during the pandemic another interview with another dancer that is leaving the company. It is always a pleasure to meet James Stephens and exchange ideas. This time I was looking forward to this meeting with mixed feelings: It was going to be nice to meet him and talk for a long time but on the other hand, I felt kind of sad because this was our last meeting before his departure to Kopenhagen where he’ll start a new chapter of his life and career.

20200716_181943.jpg
Copyright: Ricardo Leitner

https://www.attitude-devant.com/blog/2020/11/9/a-short-talk-with-james-stephens-vienna-state-ballet-the-royal-danish-theatre-det-kgl-teater-july-16th-2020

 

Ricardo Leitner/attitude

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Dr. Hans Otto Thomashoff – ein erstes Interview zum Buch!

https://radioklassik.at/wahn-der-zeitlupensymphonien/
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Das mumok online erleben

– Bedauerlicherweise musste das mumok aufgrund der Coronakrise ein weiteres Mal vorübergehend seine Pforten schließen.

Unser Team bieten Ihnen weiterhin ein abwechslungsreiches Programm, das sich unter dem Motto #closedbutactive in den digitalen Bereich verlagern wird.

Über mumok | mumok
Copyright: mumok

Besuchen Sie das mumok kino online!

  Ab sofort stellen wir für einen bestimmten Zeitraum ausgewählte Programmpunkte des mumok kino per Stream zur Verfügung. Der erste digitale Kinoabend trägt den Titel Feminism Against Family und wird von Rose-Anne Gush und Barbara Kapusta vorgestellt und am 13. November um einen Vortrag von Sophie Lewis ergänzt.

  Die gestreamten Filme:

 Martha Rosler, Born to Be Sold: Martha Rosler Reads the Strange Case of Baby $/M, With Paper Tiger Television, 1988, 35 min  Maria Lassnig, Soul Sisters. Bärbl, 1974/1979, 5 min  Annette Kennerley, Norrie, 1997, 21 min  Tala Madani, The Womb, 2019, 3 m Vorgestellt von Rose-Anne Gush und Barbara Kapusta (auf Englisch)

 Nichtkommerzielle Schwangerschaft ist ein kapitalistisches Hinterland. Kommerzielle Leihmutterschaft ist eine kapitalistische Industrie. Dieses Programm nimmt seinen Ausgang von dem Aufruf zur Abschaffung der Familie, der sich im Zentrum von Sophie Lewis’ Buch Full Surrogacy Now: Feminism Against Family (Verso, 2019) findet. Zu sehen sind Arbeiten, die Fragen von Genderpolitiken, Schwangerschaftsarbeit, Elternschaft, Kindheit und der Eigentumsverhältnisse verhandeln. Die gezeigten Werke spüren möglichen Familienverhältnissen jenseits von bürgerlichen, patriarchalen und heteronormativen Formen nach und erkunden dabei Lebensmodelle, die sich an solidarischen Konzepten von Verwandtschaft, Supportstrukturen und Fürsorge orientieren.

Dieser Programmpunkt ist von 11. November 2020, 19 Uhr, bis 13. November 2020, 19 Uhr, über einen Stream auf unserer Website verfügbar.

„Gemeinsam Live“ – das mumok mit Facebook Live entdecken

Jeden Montag und Donnerstag um 15 Uhr laden wir Sie zu Führungen durch unsere aktuellen Ausstellungen sowie zu Talks mit Künstler_innen per Facebook Livestream ein. Informationen zu unseren kommenden Programmpunkten finden Sie auf der [Facebook-Page]

(https://www.facebook.com/mumok) des mumok!

Künstler-Talk im Rahmen der Vienna Art Week 2020

Die Ausstellung On the extremes of good and evil Hugo Canoilas konnte aufgrund des Lockdowns noch nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Via Instagram Live ermöglichen Rainer Fuchs und Hugo Canoilas erste Einblicke in die Ausstellung und beantworten Ihre Fragen. Der Artist Talk ist der Beitrag des mumok zur diesjährigen Vienna Art Week.

Hugo Canoilas, Kapsch Contemporary Art Preisträger 2020, nutzt die Tradition und Geschichte der Malerei und Objektkunst, um sie in Verbindung mit installativen und performativen Strategien neu zu bestimmen und zu erweitern. Neben der Kunstgeschichte nimmt er dabei auch auf gesellschaftspolitische Entwicklungen und die damit verknüpften philosophischen und kunsttheoretischen Diskurse Bezug.

Die derzeit alles beherrschende Coronakrise rückt bereits virulente und miteinander verzahnte Themen wie die Klimakatastrophe, die Umweltzerstörung und die sich vertiefende Kluft zwischen armen und reichen Ländern verschärft ins Bewusstsein.

Canoilas Arbeit setzt sich mit diesen Entwicklungen und der ihnen zugrunde liegenden anthropozentrischen Weltsicht auseinander.

Anknüpfungspunkte dafür bieten die in den Diskursen des Anthropozän und Posthumanismus entwickelten Vorstellungen eines behutsamen und egalitären Umgangs des Menschen mit der Natur und seiner kreatürlichen Umwelt.

Der Online-Talk findet am Mittwoch, 18. November, von 17 bis 18 Uhr statt auf dem [Instagram-Kanal]

(http://www.instagram.com/mumok_vienna) des mumok statt.

 Out of the Box – der mumok Blog

Dass Kunstinteressierte jeden Alters trotz der aktuellen Situation nicht spannende Formate aus dem mumok verzichten müssen, stellen wir mit unserem hauseigenen Blog [Out of the Box]

(https://www.mumok.at/de/OutOfTheBox) unter Beweis. Programm für Groß und Klein, Talks mit Akteur_innen des musealen Geschehens sowie Fakten und Hintergründe zu den aktuellen Ausstellungen und der Sammlung des mumok stehen bei Out of the Box auf dem Programm.

Unser digitales Programm wird laufend erweitert. Bleiben Sie über unsere Social Media Kanäle auf dem Laufenden!

 [mumok auf Facebook] (https://www.facebook.com/mumok)

  [mumok auf Instagram] (http://www.instagram.com/mumok_vienna)

 [Out of The Box – der Blog des mumok ]

(https://www.mumok.at/de/OutOfTheBox)
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MSGR. OTTO MAUER PREIS 2020 GEHT AN BARBARA KAPUSTA

Der Otto Mauer Fonds vergibt die mit 11.000 Euro dotierte Auszeichnung heuer zum 40. Mal. Prämiert wird das gesamte bisherige Werk einer Künstlerin oder eines Künstlers unter 40 Jahren. Diesjährige Preisträgerin ist die in Wien lebende und arbeitende niederösterreichische Künstlerin Barbara Kapusta.

Der Preis wird von Nikolaus Krasa, Generalvikar der Erzdiözese Wien, am Mittwoch, den 2. Dezember 2020 um 19.30 Uhr in den Festräumen des Erzbischöflichen Palais, Wollzeile 2, 1010 Wien an Barbara Kapusta vergeben. Die Anzahl der möglichen TeilnehmerInnen an der Preisverleihung vor Ort richtet sich nach den zu diesem Zeitpunkt geltenden Vorgaben der Österreichischen Bundesregierung. Anmeldung für JournalistInnen unbedingt erforderlich unter werner@kunstpresse.at, für Interessierte unter office@otto-mauer-fonds.at

Vom 05. Februar bis 16. März 2021 präsentiert die Msgr. Otto Mauer Preisträgerin 2020 Barbara Kapusta im JesuitenFoyer, Bäckerstraße 18, 1010 Wien, ausgewählte Arbeiten. Die Eröffnung findet am Donnerstag, den 04. Februar 2021 um 19.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten: Montag und Dienstag 17 – 19 Uhr, Sonntag 12 – 13 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung: T +43 699 11 44 1567.

Begründung der Jury

Die Jury des Msgr. Otto Mauer Preises 2020 bestehend aus Alfredo Barsuglia (Msgr. Otto Mauer Preisträger 2019), Maria Bussmann (Künstlerin, Kuratorin und Professorin, Universität für angewandte Kunst Wien), Rainer Fuchs (Stellvertretender Direktor und Ausstellungsleiter, mumok museum moderner kunst stiftung ludwig wien) Johanna Schwanberg (Direktorin, Dom Museum Wien) und Gustav Schörghofer SJ entschied, den diesjährigen Msgr. Otto Mauer Preis Barbara Kapusta zuzuerkennen.

Barbara Kapusta lotet in ihren objekthaften, installativen, textbezogenen und filmischen Arbeiten aktuelle Fragen zum Verhältnis von körperlicher Identität und einer von Technologie dynamisiertengesellschaftlichen Umwelt aus. Körperlichkeit wird dabei als ein durchlässiges und verformbares Medium erkennbar, das durch ökologische Desaster von Fragmentierung und Fremdbestimmung bedroht ist, aber zugleich auch ein widerständiges, selbstbestimmtes Potenzial besitzt, das sich dem Zugriff von außen in einer technohumanen Welt durch eigene Transformationen und Faltungen zu widersetzen vermag. Körperliches gewinnt in ihren Arbeiten zeichenhafte Gestalt und umgekehrt entpuppen sich Sprache, Text und Schrift als sinnliche anthropomorphe Motive, die sich in Räume einschreiben oder in Form eigenständiger literarischer Publikationen existieren. Gegen eine in dualen und polarisierenden Kategorien gefangene und erstarrte Weltsicht entwirft Kapusta damit Szenarien fließender Übergänge voller hybrider Gestalten. Dass und wie sich äußere Einflüsse und ökologische Desaster in unsere Körper einschreiben und unsere Widerständigkeit auf die Probe stellen ist eines der Grundthemen Kapustas Arbeit, die nun gerade – ohne ihr Zutun – eine Art pandemischen Schub erfährt.

In den vergangenen 40 Jahren waren insgesamt rund 100 prominente VertreterInnen aus dem zeitgenössischen Kunstbereich – KünstlerInnen, KuratorInnen, MuseumsdirektorInnen und JournalistInnen – in der alljährlich wechselnden Jury vertreten.
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Der Lockdown die Spaltung der Gesellschaft und Schäden, die bleiben werden!

ZUM VIDEO (58 Minuten

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