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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 10. MAI 2018 – „CHRISTI-HIMMELFAHRT“)

10.05.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 10. MAI 2018)

ERSTE SZENENFOTOS ZUR PREMIERE „SAMSON ET DALILA“ (Probenfotos). Premiere ist am Samstag, 12. MAI 2018


Elina Garanca. Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn


Elina Garanca, Roberto Alagna. Das scheint die Verführungsszene zu sein – neben der Badewanne und ganz ohne Ente. Copyright: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn


Vermutlich ist das die Schluss-Szene. Copyright: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn.

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WIENER STAATSOPER / DIE NÄCHSTEN LIVE-STREAMS: SIMON BOCCANEGRA und SAMSON ET DALILA

Sonntag, 13. Mai 2018 | 19:00
Giuseppe Verdi
Simon Boccanegra


Giuseppe Verdis oftmals unterschätztes Meisterwerk Simon Boccanegra erzählt die Geschichte eines Mannes, dessen Schicksal sich zwischen Liebe und Politik aufspannt. Boccanegra, zunächst Freibeuter, dann Doge von Genua, wird vom Schicksal gebeutelt und ist Klassenkampf wie Intrigen ausgesetzt. Darüber hinaus stirbt seine Geliebte und sein Kind geht verloren – erst spät kann er sie wiederfinden. Am Ende steht zwar der Friede, doch auch sein Tod. Verdi schrieb mit dieser Oper eines seiner reifsten, ungewöhnlichsten und berührendsten Werke: an der Wiener Staatsoper ist die Oper in einer ästhetisch fein aufgelösten Inszenierung von Peter Stein zu erleben.
* Die Live-Übertragungen aus der Wiener Staatsoper werden innerhalb von 72 Stunden auch zeitversetzt gesendet.

Dienstag, 15. Mai 2018 | 19:30*
GAST-LIVESTREAM: Peng-Peng Gong | 10. Symphonie „Peking Fantasie“
Shanghai Philharmonic Orchestra
Das Konzert wird kostenlos übertragen.
* Die Live-Übertragungen aus der Wiener Staatsoper werden innerhalb von 72 Stunden auch zeitversetzt gesendet.

Freitag, 18. Mai 2018 | 19:00
Camille Saint-Saëns
Samson et Dalila

Inhaltlich basiert die Oper Samson et Dalila auf der biblischen Geschichte Samsons aus dem Buch Richter. Saint-Saëns entwarf ein Werk, das aus der biblischen Geschichte nur einen Ausschnitt wählt: die Liebesgeschichte. Damit verschob sich der dramaturgische Schwerpunkt der ursprünglichen Handlung in Richtung eines Beziehungsdramas, an dessen Rändern sich Fragen zu Gesellschaft und Freiheit, Glaube und Berufung gruppieren. Interessiert hat den Komponisten auch hier, wie so oft, der einsame Raum rund um die Protagonisten – ein Thema, das er tief in seinem Herzen trug. Nach rund einem Vierteljahrhundert steht diese französische Meisteroper nun wieder auf dem Spielplan der Wiener Staatsoper.

Donnerstag, 24. Mai 2018 | 19:00
Richard Strauss
Capriccio
Wort oder Musik, Musik oder Wort – wer hat den Vorrang in der Oper? Diese – alte – Frage stellte Richard Strauss in seinem Spätwerk Capriccio. Eine fein entwickelte, kluge und prickelnde Oper, in der der Komponist Flamand und der Dichter Olivier um die Gunst der schönen Gräfin Madeleine rittern. Marco Arturo Marellis glitzernd-berückende Inszenierung schafft dabei einen wundersamen Raum, in dem mit und um die Kunst gerungen wird.
* Die Live-Übertragungen aus der Wiener Staatsoper werden innerhalb von 72 Stunden auch zeitversetzt gesendet.

Simon Boccanegra“ mit Thomas Hampson live auf „fidelio

Utl.: Das Klassikportal streamt Giuseppe Verdis Meisterwerk am 13. Mai um 19.00 Uhr live aus der Wiener Staatsoper =

Wien (OTS) – „fidelio“ (www.myfidelio.at), das Klassikportal von ORF und Unitel, beschließt das Wochenende mit einem musikalischen Topevent live aus der Wiener Staatsoper: Verdis Oper „Simon Boccanegra“ unter Dirigent Evelino Pidò und Thomas Hampson in der Titelpartie.

Giuseppe Verdis Oper über politische Intrige und Liebe im 14. Jahrhundert gilt oftmals als unterschätztes Meisterwerk und gleichzeitig als eine seiner reifsten, ungewöhnlichsten und berührendsten Opern. Die aktuelle Inszenierung stammt von Peter Stein und geht in Topbesetzung über die Bühne: Thomas Hampson als Simon Boccanegra, Dmitry Belosselskiy als Fiesco, Francesco Meli als Gabriele Adorno und Marina Rebeka als Amelia. Wer den Live-Event am 13. Mai verpasst, dem bietet „fidelio“ die Möglichkeit, Verdis Oper in drei Akten an den folgenden Terminen noch einmal zu genießen: Montag, 14. Mai, 11.00 und 19.00 Uhr, Dienstag, 15. Mai, 11.00 und 19.00 Uhr sowie Mittwoch, 16. Mai, 11.00 und 19.00 Uhr.

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DAS NEUE ALBUM VON GÜNTHER GROISSBÖCK. ZUERST DER TRAILER (Album erscheint in Deutschland und Österreich am 25. MAI

Das Album ist etwas sehr Persönliches und könnte den Nerv der Zeit ganz gut treffen.

Es gibt auch noch ein Musikvideo von “Ich bin der Welt abhanden gekommen”(G.Mahler), das dann demnächst bei VEVO laufen wird.
Offizieller Verkaufsstart in D und Ö ist am 25.Mai.

ZUM TRAILER

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DAS HEFT „DER NEUE MERKER“ – INHALTSVERZEICHNIS MAI 2018


DAS HEFT GEHT DIESER TAGE IN DEN VERSAND

BESTELLUNGEN / Infos dazu

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So, 13.5.2018, 11h, Herzliche Einladung zum Muttertagskonzert der IPG mit Stefanie Timoschek & Markus Holzer im Pleyel Kulturzentrum mit anschließendem Mittagstisch!

PLEYEL JUBILÄUMSJAHR 2018
25 JAHRE PLEYEL KONZERTE!
20 JAHRE PLEYEL MUSEUM!
100 JAHRE DR. RITA BENTON

Bildergebnis für pleyel gesellschaft
Ignaz Joseph Pleyel

Herzlich Willkommen zur 395. Veranstaltung der Internationale Ignaz Joseph Pleyel Gesellschaft(IPG)
MATINEE
mit anschließendem  Muttertagsmenü (siehe nachstehend)
unter dem Ehrenschutz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
und Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll
am Sonntag, dem 13. Mai 2018, 11.00 Uhr
im Benton-Saal, PLEYEL KULTURZENTRUM, Baumgartner Straße 14, 3701 Ruppersthal

KÜNSTLER:
Markus Holzer, Saxophone
Stephanie Timoschek, Original Pleyel Hammerflügel

Robert Schumann (1810-1856)
Fantasiestücke op. 73, Nr. 1-3 für Oboe und das Klavier, dargeboten mit Sopran-Saxophon und Klavier
Zart und mit Ausdruck, -Lebhaft leicht, -Rasch und mit Feuer

Alexander Konstantinowitsch Glasunow (1865-1936)
Concerto in Es-Dur für Saxophon und Streichorchester, op. 109, 1934
bearbeitet für Altsaxophon & Klavier
Jules A. Demersseman (1833-1866)
Fantaisie sur un Theme Original (1860) für Altsaxophon und Klavier
Ignaz Joseph Pleyel(1757 Ruppersthal-1831 Paris)
aus dem Concerto pour Clarinette principale et Orchestre,
in B, Ben 104; Arrangés pour Clarinette et Forte Piano,
dargeboten mit Sopransaxophon und Klavier
-Allegro vivace, -Adagio, -Rondo.Allegro

Zugabe:
Ignaz Joseph Pleyel(1757 Ruppersthal-1831 Paris)
3. Satz -Rondo.Allegro molto- aus dem Concerto pour Clarinette principale et Orchestre, in C, Ben 106, Arrangés pour Clarinette et Forte Piano, dargeboten mit Sopransaxophon und Klavier

Und anschließend servieren wir Ihnen am Mittagstisch das Muttertagsmenü:
>Frittatensuppe und
>Tafelspitz mit Rösti + Schnittlauchsauce + Apfelkren oder
>gef. Kalbsbrust mit Babykarotten und gr. Salat oder
> pik. Hirselaibchen mit Dip und
>Erdbeer-Joghurttorte


ORF zum Offenen Brief von Drozda, Schellhorn und Zinggl =

Wien (OTS) – Zur Kritik der Kultursprecher von SPÖ, NEOS und Liste Pilz an der aktuellen Ausgabe des ORF-Kulturmagazins „kulturMontag“ (OTS0120 vom 9. Mai 2018) hält der ORF fest:

Sowohl die Einladungspolitik als auch die journalistische Gestaltung der Sendung obliegt einzig und allein dem ORF. Einen persönlichen „Eindruck“ zu einer Fundamentalkritik an der Unabhängigkeit der ORF-Journalisten auszubauen, ist ebenso zurückzuweisen wie das In-den-Raum-Stellen, die Sendung sei in Zusammenarbeit mit PR-Abteilungen entstanden.

Es ist selbstverständlich Aufgabe des ORF, über Minister, ihre Standpunkte und Vorhaben zu berichten. Dies ist jahrelanger erfolgreicher Usus der ORF-Berichterstattung, um die jeweiligen Pläne für das Publikum sichtbar zu machen und zu hinterfragen. Diese Informationsleistung erwartet das ORF-Publikum im Allgemeinen und das kulturinteressierte Publikum beim ersten Besuch des Kulturministers im „kulturMontag“-Studio im Besonderen. Somit ist es legitim und journalistisch notwendig, dass man einen Minister, der neu in einem Amt ist, zu einem generellen Interview über zahlreiche kulturelle und kulturpolitische Themen ins Studio lädt – eingebettet in kritische Beiträge zu aktuellen Themen. Es ist aber genauso journalistisch legitim, dem Studiogast persönliche Fragen zu stellen, um dem Publikum die Möglichkeit zu geben, dessen Einstellungen in Sachen Kunst und Kultur kennenzulernen.

Darüber hinaus ist festzuhalten, dass die Berichterstattung des ORF zu kulturpolitischen Themen nicht auf den „kulturMontag“ allein beschränkt ist; Kulturberichterstattung ist täglicher Teil in allen Medien des ORF. Dies veranschaulichten beispielsweise aktuelle kritische Berichte zum angesprochenen Kulturausschuss auf ORF.at oder das ORF-Parlamentsmagazin „Hohes Haus“, das am vergangenen Sonntag kritisch über die Kunst- und Kulturstrategie der Bundesregierung berichtet hat – u. a. mit Zitaten der Kultursprecher der Parlamentsparteien.

Das Bemühen, die unterschiedlichsten Standpunkte kulturpolitischer Verantwortungsträger in ORF-Kultursendungen sichtbar zu machen, hat lange Tradition. Einladungen an frühere Kulturminister wurden immer wieder ausgesprochen. Die Redaktion des „kulturMontag“ hat ein umfassendes Gespräch auch mit dem neuen Wiener SPÖ-Kulturstadtrat unmittelbar nach dessen Bestellung vor. Eine Anfrage ist bereits erfolgt.

~ Rückfragehinweis: ORF-Pressestelle

 

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