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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 10. MÄRZ 2022)

10.03.2022 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 10. MÄRZ 2022)

LINZER LANDESTHEATER: SAMSTAG PREMIERE „PARSIFAL“

Parsifal – das ist die Schöpfung, mit der sich Richard Wagner als Künstler von der Welt verabschiedete. Als er sich dieses Werks annahm, befand er sich an einem Wendepunkt seines Lebens: 1876 hatte er mit dem Festspielhaus in Bayreuth ein Theater eröffnen können, das nur den Aufführungen seiner Werke gewidmet sein sollte.

Er hatte sich nun endgültig – wenn auch als Person und Künstler immer noch heftig umstritten – als feste Größe im deutschen Kulturleben etabliert. Und das merkt man seiner letzten Oper auch an. Denn hier brauchte Wagner keinerlei Rücksichten mehr zu nehmen und war als Künstler ganz bei sich. Und so ist dieses Bühnenweihfestspiel „echtester“ Wagner: authentisch, ausladend, magisch, packend, fordernd und Erkenntnis fördernd.

Inszenieren wird dieses Bühnenweihfestspiel um den Toren Parsifal, der sich die Tugend des Mitleidens erarbeitet und so die leidende Ritterschaft, die den Heiligen Gral hütet, erlösen kann, der Linzer Schauspieldirektor Stephan Suschke.

Richard Wagner, "Parsifal", Landestheater Linz
Copyright: Landestheater Linz

Bühnenweihspiel in drei Aufzuügen von Richard Wagner
Text vom Komponisten
In deutscher Sprache mit Übertiteln

Premiere Samstag, 12. März 2022, 17.00 Uhr
Großer Saal Musiktheater

Die nächsten Vorstellungstermine: 27. März, 9., 16., 30. April, 7., 26. Mai, 5., 16. Juni 2022

 Musikalische Leitung   Markus Poschner
Inszenierung   Stephan Suschke
Bühne   Momme Röhrbein
Kostüme   Angelika Rieck
Dramaturgie   Christoph Blitt
Chorleitung   Elena Pierini
Leitung Extrachor   Martin Zeller
Leitung Kinder- und Jugendchor   Olga Bolgari
Nachdirigat   Ingmar Beck

Amfortas   Martin Achrainer
 Titurel   William Mason
Gurnemanz   Michael Wagner
Parsifal   Heiko Börner
Klingsor   Adam Kim
Kundry   Katherine Lerner
Erster Gralsritter   Jin Hun Lee, Domen Fajfar
Zweiter Gralsritter   Tomaz Kovacic
Erster Knappe   Fenja Lukas
Zweiter Knappe   Vera Maria Bitter
Dritter Knappe   Seogmann Keum, Jin Hun Lee
Vierter Knappe   Grégoire Delamare
Klingsors Zaubermädchen   Ilona Revolskaya, Hanyi Jang, Jana Markovic, Fenja Lukas, Tina Josephine Jaeger, Vera Maria Bitter
Herzeleide (Stimme aus der Höhe)   Vaida Raginskytė

Chor des Landestheaters Linz
Extrachor des Landestheaters Linz
Kinder- und Jugendchor des Landestheaters Linz
Statisterie des Landestheaters Linz
Bruckner Orchester Linz
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VIDEO -KULTURMONTAG mit Diskussion über den Umgang mit russischen Künstler

In den Beitrag einbebettet ist eine etwa 20minütige Diskussion mit Markus Hinterhäuser und Bogdan Roscic, in der Markus Hinterhäuser die Vorwürfe gegen den Münchner Bürgermeister erhebt

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https://tvthek.orf.at/profile/kulturMontag/13886866/kulturMontag/14127012

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CD-PRÄSENTATION UND BENEFIZKONZERT LENA BELKINA

Am 19. März um 17 Uhr findet nun (der Nachholtermin) des CD Präsenationskonzertes der Mezzo-Sopranistin, Lena Belkina, im Mozarthaus statt.

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Diesmal unter einem anderen Vorzeichen – als Benefizkonzert – da Lena Belkina enge familiäre und berufliche Verbindungen zur Ukraine hat (ist dort auch aufgewachsen).

Das Programm finden Sie hier:

Mozart – Sesto “parto.., ma tu ben mio”
Bellini – cavatina Romeo
Rossini – cavatina Tancredi
Strauß – Octavian „wie Du warst“
Massenet – Charlotte „Va! Laisse couler mes larmes“
Klavier Solo
Tchaikovsky
Das war im Frühling
So schnell zu vergessen
Rachmaninov
Grübel
Ich liebte zu meiner Traurigkeit
Ukrainisches Volkslied „Der Mond am Himmel“

Alternativ singt sie auch am 22. März in der Benefizveranstaltung des Musikvereins – soeben veröffentlicht:
https://www.musikverein.at/konzert/eventid/50425
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Bayerische Staatsoper: Umbesetzung CA CENERENTOLA am18., 21., 23. und 25. März 2022 

hiermit möchten wir Sie auf folgende Umbesetzung aufmerksam machen:
in den Vorstellungen von Cenerentola am 18., 21., 23. und 25. März 2022 übernimmt Maria Kataeva die Partie der Angelina anstelle von Marianne Crebassa.



Maria Kataeva
absolvierte ihr Gesangsstudium am Rimski-Korsakow-Konservatorium in St. Petersburg. Zudem studierte sie dort Klavier und Chorleitung. Sie war Mitglied im Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und ist dort seit 2013 Ensemblemitglied. Sie gewann bereits zahlreiche Preise wie etwa den Publikumspreis und den 2. Preis bei der Operalia sowie den 1. Preis im allgemeinen Fach beim Gesangswettbewerb Die Meistersinger von Nürnberg. Gastengagements führten sie u. a. an das Bolschoi-Theater in Moskau, die Semperoper in Dresden, das Grand Théâtre du Capitole Toulouse und die Opera Vlaandern Antwerpen/Gent. Zu ihrem Repertoire gehören Partien wie die Titelpartien in Carmen und La Cenerentola, Rosina (Il Barbiere di Siviglia), Olga (Eugen Onegin), Octavian (Der Rosenkavalier), Elisabetta (Maria Stuarda), Suzuki (Madama Butterfly). An der Bayerischen Staatsoper gibt sie in der Spielzeit 2021/22 ihr Debüt als Angelina (La Cenerentola).

ZUR VORSTELLUNG

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Heute Premiere „CARMEN in Prag/ Nationaloper

NANA DZIDZIGURI macht als CARMEN in der Neuinszenierung von Grischa Asagaroff ihr Hausdebut an der Nationaloper Prag.

Premiere ist am 10. März 2022

nana dzidziguri

Als CARMEN war sie zuletzt u.a. an der Oper Wuppertal und bei den Burgplatz Festspielen in Braunschweig erfolgreich.

Bei den Bayreuther Festspielen 2021 war sie die SIEGRUNE in Walküre, verkörperte die ULRICA in Un ballo in maschera beim Verdi Festival der Nationaloper Tbilisi, sang Gala-Konzerte am Bolshoi Theater Minsk und mit der Filharmonii Podkarpackiej, das REQUIEM von Donizetti am Teatro Comunale in Modena. Die Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbs Voci Verdiani in Busseto singt zudem Rollen wie die FEDERICA in Luisa Miller, FENENA in Nabucco, MADDALENA in Rigoletto, MS QUICKLY in Falstaff, OLGA in Eugen Onegin…

Nächste Engagements bringen die georgische Mezzosopranistin an die Oper Zürich als SCHWERTLEITE in Walküre, an das Staatstheater Oldenburg als SIEGRUNE in Walküre, an die Oper Bonn als ULRICA in Un ballo in maschera.

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«Cancel unculture»: Absage von Tschaikowskis «Mazeppa» durch Theater Orchester Biel Solothurn

Der 25. Februar war im blau-gelb angestrahlten Stadttheater Biel ein besonderer Abend (https://onlinemerker.com/biel-solothurn-theater-mazeppa-premiere/). Es war eine Opern-Premiere, aber nicht irgendeine, sondern jene von Tschaikowskis «Mazeppa».

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Foto © Jan Krobot

In seiner sensiblen Ansage vor Beginn der Premiere wies Intendant und Regisseur Dieter Kaegi daraufhin, dass «Mazeppa» ermögliche den «ewig langen Krieg zwischen der Ukraine und Russland» auf besondere Art zu erleben. Zudem bedankte sich Kaegi bei den sechs ukrainischen Orchestermusikern, dass sie an diesem Abend, wo sie sich um Familie und Verwandtschaft in der Heimat sorgen, trotzdem spielen

Nach nur zwei Aufführungen wurde die Produktion von «Mazeppa» von Stiftungsrat und Direktion abgesagt:

Aufgrund der aktuellen Situation in der Ukraine sehen wir uns gezwungen, die Vorstellung der Oper «Mazeppa» vom Sonntag, 6.3.2022, um 17 Uhr im Stadttheater Biel abzusagen. Die Folgevorstellungen von «Mazeppa» in Biel und Solothurn fallen ebenfalls aus. An Stelle der ausgefallenen Vorstellungen werden wir voraussichtlich eine Ersatzvorstellung anbieten. Wir informieren die Karteninhaber:innen und unsere Abonnent:innen direkt.

Bei der Festlegung des Spielplans konnte niemand wissen, unter welchen zeitgeschichtlichen Umständen die Premiere von «Mazeppa» stattfinden würde. Die Oper thematisiert in Person des Kosakenführers Mazeppa den jahrhunderte alten Konflikt zwischen der Ukraine und Russland. Für die eine Seite ist Mazeppa Freiheitskämpfer, für die andere Seite Verräter. Um dem damals herrschenden Zaren zu gefallen, hat Tschaikowski Mazeppa eher als Verräter gesehen und das pompös vertonte Intermezzo die «Schlacht von Poltawa» eingefügt.

In der Jungfrau-Zeitung (https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/197835/) führt Kaegi als einen Grund der Absage an: «Der Stiftungsrat und auch die Direktion kamen zur Übereinkunft, dass wir die Fiktion im Stück nicht von der bitteren Realität in der Ukraine trennen können». Ein weiterer Grund sei, dass man den «insgesamt sechs ukrainischen Orchestermitgliedern nicht zumuten wolle, das von Tschaikowski sehr militärisch vertonte Intermezzo zu spielen».

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Foto © Suzanne Schwiertz

Wird die Produktion nun mit der Begründung abgesagt, die Fiktion im Stück sei nicht von der bitteren Realität in der Ukraine zu trennen (der Krieg von damals sei zu nah dran am Krieg von heute), wird die Produktion abgesagt, weil sie zu gut ist. Landauf landab wird gefordert, die Oper habe aktuell zu sein und nun, wo sie das einmal ist, und in aller Deutlichkeit zeigt, dass es im Krieg nur Verlierer gibt, wird sie abgesetzt. Und: Muss die Fiktion im Stück von der bitteren Realität zu trennen sein? Der zweite Grund, es den ukrainischen Orchestermitgliedern nicht zumuten zu wollen, das von Tschaikowski sehr militärisch vertonte Intermezzo zu spielen, wirkt nun sehr fadenscheinig. Es wäre doch einfach, dies zu streichen.

Es wäre die Aufgabe des Theaters zu zeigen, dass Fiktion Realität werden kann und damit dafür einzutreten, dass dies nicht passiert!

Jan Krobot

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STADTTHEATER KLAGENFURT: Rigoletto: Premiere 17. März 2022

Melodramma in drei Akten von Giuseppe Verdi / Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Versdrama »Le roi s’amuse« (1832) von Victor Hugo
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Tickets für Stadttheater Klagenfurt in KLAGENFURT am 24.05.2022 19:30 - Stadttheater  Klagenfurt KLAGENFURT

 Premiere 17. März 2022, 19.30 Uhr

Kann ein hässlicher Mensch lieben? Ein schöner Jüngling herzlos, ja böse sein? Wirkten die in Rigoletto aufgeworfenen sozialen Fragen zur Entstehungszeit des Werkes noch revolutionär-fortschrittlich, widersprechen sie heute nicht nur jeder Political Correctness, sondern erscheinen geradezu unmenschlich.
Und dennoch schlagen die emotionale Wahrhaftigkeit der Charaktere sowie die grandiose Mischung aus’politischem Drama und Familientragödie in Verdis Oper das Publikum bis heute in ihren Bann.

Selbst wer den Namen Rigoletto nie gehört hat, kann zumindest die Melodie der Canzone La donna è mobile mitpfeifen, die durch die Pizzawerbung zum Inbegriff der Italianità geworden ist. Inszeniert wird das Werk von Robert Schuster, der nach dem hochpoetischen Erfolg von Peter Handkes Die Stunde da wir nichts  voneinander wußten mit seinem Ausstatter Sascha Gross ans Stadttheater Klagenfurt zurückkehrt.

Rigoletto ist die erste Oper der sogenannten »trilogia popolare« von Giuseppe Verdi. Wie in La Traviata und Il Trovatore dreht sich die Handlung auch hier um eine Person am Rande der Gesellschaft. Den Hofnarren Rigoletto macht nicht nur seine körperliche Missbildung, sondern auch sein maßloses und überhebliches Verhalten zum Außenseiter am Hof des Herzogs von Mantua. Einziges Lebensglück ist seine Tochter Gilda, die er sorgsam versteckt hält. Doch durch eine List gelingt es den Höflingen, Gilda zu entführen und an den skrupellosen Herzog auszuliefern. Als Rigoletto erfährt, dass Gilda ihren Verführer liebt, engagiert er einen Auftragsmörder, um den Herzog zu töten. Doch für ihre Liebe opfert Gilda freiwillig ihr Leben.

MUSIKALISCHE LEITUNG Nicholas Milton REGIE Robert Schuster
BÜHNE UND KOSTÜME Sascha Gross CHOREINSTUDIERUNG Günter Wallner
DRAMATURGIE Markus Hänsel

HERZOG VON MANTUA Alessandro Scotto di Luzio
RIGOLETTO Boaz Daniel / Daniel Luis De Vicente (09.04.) GILDA Sarah Gilford
GRAF VON MONTERONE Karl Huml SPARAFUCILE Antoin Herrera
MADDALENA Veronika Dünser GIOVANNA Olena Pruscha
MARULLO Taras Kuzmych MATTEO BORSA David Jagodic
CONTE DI CEPRANO Gregor Einspieler-Springer
LA CONTESSA DIE CEPRANO Tetjana Prybura USCIERE Josef Pepper
PAGGIO Larissa Gabshiy

Kärntner Sinfonieorchester

Herrenchor und Herren des Extrachors des Stadttheaters Klagenfurt
 Weitere Vorstellungen bis 27. Mai 2022
Einführung vor jeder Vorstellung um 19.00 Uhr

Dauer ca. 2,5 Stunden, inkl. einer Pause

Der Theaterbesuch ist wieder uneingeschränkt möglich, der 3G-Nachweis und die FFP2-Maskenpflicht entfallen. Wir empfehlen allerdings weiterhin eine FFP2-Maske zu tragen und die allgemeinen Hygienemaßnahmen zu beachten.

Theaterkasse Tel 0463/54 064, kartenkasse@stadttheater-klagenfurt.at

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Ruppersthal/NÖ: Herzliche Einladung zur 509. Veranstaltung der IPG am So, dem 13.3.2022 um 11h mit dem Stella Artis Ensemble, anschließend Mittagstisch.

HERZLICHE EINLADUNG zur 509.Veranstaltung  der Internationale Ignaz Joseph Pleyel Gesellschaft(IPG)
am So, dem 13. März 2022 um 11,00 Uhr (anschließend Mittagstisch)
im Bentonsaal des Pleyel Kulturzentrums
Ehrenschutz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und
Landeshauptmann a.D. Dr. Erwin Pröll

KÜNSTLER
Stella Artis Ensemble
Katharina Vass, Klarinette
Veronika Eber, Violoncello
Andreas Teufel, Original Pleyel Hammerflügel, Opus 5884, 1838

PROGRAMM
Ignaz Joseph Pleyel (1757 Ruppersthal-1831 Paris)
Sonata VI für Klavier, Flöte/Violine und Cello in D-Dur, Ben 436
1.Allegro, 2.Rondo allegro molto

Adalbert Gyrowetz (1763-1850)
Grand Trio Concertante, op. 43 in Es-Dur
2. Andante, -3. Allegretto

Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791)
Trio in Es-Dur für Klavier, Klarinette und Violoncello, KV 498 „Kegelstatt-Trio“
1. Andante, 2. Menuetto

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Trio für Pianoforte, Clarinette oder Violine & Violoncello in B-Dur, op. 11 „Gassenhauer“
3. Tema con Variazioni
Zugabe; Änderungen sind der IPG vorbehalten!

UND NACH DER KUNST DIE KULINARIK (bitte vorbestellen)!
Wir kredenzen Ihnen gerne im Anschluss an die Matinee im Bentonsaal
-Leberknödelsuppe und
-Schweineschnitzel gebacken mit Erdäpfelsalat oder
-Zwiebelrostbraten mit Braterdäpfel oder
-Gemüselasagne mit Blattsalat und
-Mousse au Chocolat
Wir wünschen Ihnen schöne Stunden im Geburtsort Pleyels
und freuen uns auf Ihren Besuch
Ihre IPG

2. Musikwettbewerb der IPG vom 19.9.-22.9.2022. Wir ersuchen interessierte Klaviertrio-Ensembles bis 31.5.2022 um Voranmeldung!!! Ihre IPG

Geschätzte junge Künstlerinnen und Künstler!
Wenn Sie im Ensemble zusammen nicht mehr als 90 Lebensjahre „auf dem Buckel haben“ so bewerben Sie sich zum Klaviertrio – Wettbewerb der IPG vom 19.9.-22.9.2022.
Hier geht es zur Anmeldung zum 2. Internationalen Pleyel-Musikwettbewerb der Internationale Ignaz Joseph Pleyel Gesellschaft (IPG):

Bewerben Sie sich mit den beiden Links zum 2. Internationalen Pleyel-Musikwettbewerb der Internationale Ignaz Joseph Pleyel Gesellschaft (IPG), für Klaviertrios.

Falls Sie mit den Bedingungen- siehe Link „Bedingungen zum Musikwettbewerb der IPG“ – einverstanden sind, ersuchen wir Sie um Aus- und Unterfertigung des Anmeldeformulars und um Zusendung Ihrer Anmeldung via E-Mail.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung ob aus Österreich oder aus dem Ausland!!!
Mit herzlichen Grüßen aus dem Geburtsort Pleyels Ihre IPG

Infos und Anmeldungen unter:
Nächste Konzerte (pleyel.at)
Ihre IPG

Zwei Perlen im Weinviertel!
Geschätzte und liebe Pleyel-Verehrerinnen und Verehrer!
Wir freuen uns, Ihnen für das Jahr 2021 ein neues Angebot ankündigen zu dürfen: Das Pleyel Kulturzentrum mit Ihren Angeboten in 3701 Ruppersthal, www.pleyel.at, wird gemeinsam mit dem im nur 11 Minuten entfernten Brandlhof der Volkskultur Niederösterreich in 3710 Radlbrunn maßgeschneiderte Tagesprogramme mit musikalischen, kulturellen und kulinarischen Schwerpunkten ausarbeiten.
Entstanden ist diese Idee während der Coronazeit, in der wir alle nach neuen Formaten suchten.
Der Brandlhof, ein historischer Lehmbau und wertvolles Zeugnis des bäuerlichen Baustils im Weinviertel, wurde 1209 erstmals urkundlich erwähnt. Die Volkskultur Niederösterreich erweckte 2005 im Zuge der Niederösterreichischen Landesausstellung den einstigen Stiftsmeierhof zu neuem Leben – vom Bauernhof zum Kulturhof. Über die heutige HANDwerkstatt Brandlhof können Sie auf www.volkskulturnoe.at/brandlhof mehr lesen und das neue Programm für die zweite Jahreshälfte entdecken.

Wir freuen uns auf den neuen Partner und Ihr Interesse! Ihre IPG!
Änderungen vorbehalten!

Bestellen Sie schon jetzt unsere auf 500 Seiten erweiterte Pleyel Biographie in Deutsch und die französische Biographie! Ihre IPG

Geschätzte, liebe und treue Pleyel Verehrerinnen und Verehrer!
Wir laden Sie herzlich ein, schon jetzt unsere, voraussichtlich im April 2022 erscheinende, auf 500 Seiten erweiterte Pleyel Biographie in Deutsch, Autor Adolf Ehrentraud, und die von Henry M. Lieberman übersetzte und Dagmar Moroseck lektorierte, französische Biographie, zu bestellen! Ihre IPG
Vorbestellungen unter: https://www.pleyelmusikwein.shop/

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NOVI SAD (Serbien): KULTURHAUPTSTADT EUROPAS 2022

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Der Freiheitsplatz. Foto: Robert Quitta

Jedes Jahr dürfen sich zwei Städte aus Mitgliedsländern der EU mit dem schönen Titel “ Kulturhauptstadt Europas“ schmücken (heuer sind dies Kaunas in Litauen und Esch-sur-Alzette in Luxemburg). Aber alle drei Jahre kommt „gnadenhalber“…oder sagen wir… als „Anreiz“ für Wohlverhalten bei den Verhandlungen…auch ein EU-Beitrittskandidaten-Land dran. 2022 hat Novi Sad in Serbien dieses grosse Los gezogen.

Novi Sad, die an der Donau gelegene zweitgrößte Stadt der serbischen Republik(mit ca.300 000 Einwohnern ist eigentlich eine Gründung Maria Theresias. Sie nannte es, snobistisch wie sie war, auf lateinisch „Novaplanta“ das wurde dann (auch nicht sehr viel schöner) auf deutsch zu „Neusatz“, auf slowakisch zu Novy Sad, auf serbisch zu Novi Sad und auf ungarisch – wie immer ohne jeglichen Bezug zu den anderen Namen – zu: Újvidék.

Im westeuropäischen Bewusstsein ist Novi Sad in erster Linie durch das NATO-Bombardement seiner Donaubrücken präsent, aber es war einst eine überaus florierende, friedliche, wohlhabende und multi-ethnische Stadt (über 30 Volksgruppen, über 10 Kirchen verschiedener Religionen), und auch in der Post-Milosevic-Ära (die Brücken sind wieder instandgesetzt) erlebt es durch heftigen Zuzug aus den exjugoslawischen Staaten einen neuen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung.

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Die Straßencafes. Foto: Robert Quitta

Der gelernte Österreicher fühlt sich in Novi Sad sofort wie zuhause (offensichtlich auch umgekehrt:  viele Oberkellner in Wiener Cafés stammen aus der Gegend), denn architektonisch ist hier alles so wie in irgendeinem beliebigen Ort der Ex-k.und k.- Monarchie: man könnte in Graz sein …oder in Miskolcz..oder…

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In den Gassen von Novi Sad. Foto: Robert Quitta

Die Strassen sind breit, die (bunten) Häuser sind niedrig, die Leute sind freundlich, das Klima ist südlich, es herrscht eine allgemein-balkaneske Entspanntheit vor, man kann in den Straßencafés sitzen, man kann an der Donau frischen Fisch essen …ja, das Leben ist ziemlich stressfrei und leicht und angenehm hier…

Den naturgemäss voreingenommenen Gast überrascht auch die ungeheure Dichte an Museen.

Es gibt sogar einen Platz in der Innenstadt, in dem nicht weniger als drei (hochklassigste) von ihnen auf engstem Raum zusammenstehen : das Matica Srpska, das Pavle Beljanski und das Rajko Mamuzić-Museum.

Es gibt aber auch noch: das Museum der Vojvodina, das Museum der Stadt Novi Sad, das Museum für Zeitgenössische Kunst etc.etc.

Nicht vorbereitet ist man auch darauf, plötzlich vor der (nach Budapest) zweitgrößten Synagoge des Balkans zu stehen, und noch weniger vorbereitet darauf, dass ihre ganz wundervolle und bis ins kleinste Detail liebevolle Renovierung vom Erzfeind des „Juden“ George Soros, aber „Schutzherren aller Ungarn“, dem „Diktator“ Viktor Orban finanziert worden ist.

Das Programm des Kulturhauptstadtjahres ist äusserst ambitioniert und umfangreich, umfasst nicht weniger als 1000 Veranstaltungen, sowohl in traditionellen Räumen (wie zB. dem Nationaltheater, das bei der Eröffnungszeremonie die exzellente Qualität seines Ensembles unter Beweis gestellt hat) als auch in neugeschaffenen Begegnungsorten wie den acht (eher an den outskirts angesiedelten) „niederschwelligeren“ „cultural stations“. Und es wird gebündelt in acht „Saisonen“ stattfinden mit so nicht gerade niedrigtrabenden Titeln wie…MIGRATIONEN, DIE ZUKUNFT EUROPAS, HELDINNEN oder DIE FESTUNG DES FRIEDENS…

Es wird auch, gefördert vom Kulturforum Belgrad, sehr viel österreichische Beteiligung geben: Kruder & Dorfmeister, Acies Quartett, Zusammenarbeit mit St.Pölten und den Künstlern aus Gugging).Besonders gespannt darf man auf eine Koproduktion mit dem Musiktheater Linz sein: CROSSOPERAS (Uraufführungen von drei zeitgenössischen Opern von serbischen, österreichischen und italienischen Komponisten).

Man sieht also, ein (wenn auch nur ein verlängertes Wochenende umfassender) Besuch in der serbischen Kulturhauptstadt Europas) dürfte sich der Papierform nach eigentlich lohnen. Und wem die kulturellen Angebote nicht genug sein sollten, der kann sich immer noch an den rein touristischen Attraktionen von Novi Sad und Umgebung gütlich tun: da gibt es Salaschen, Gutshöfe mit Obstgärten, Obstschnäpsen und Tamburitza-Spielern, da gibt es die Weinberge von Fruška Gora mit ihren orthodoxen Klöstern und Weinverkostungszentren, und da sind natürlich auch noch (oder vor allem) die Tschardas , die kleinen Fischrestaurants an den Ufern der Donau (Fischsuppe, Wels, Karpfen, Barsch oder Stör)…

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An den Ufern der Donau. Foto: Robert Quitta

Tja,vielleicht bleibt man doch länger als ein Wochenende…oder kommt noch ein zweites Mal..

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Süßes. Foto: Robert Quitta

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Viel Grill. Foto: Robert Quitta

Detailliertere Informationen unter: www.novisad2022.rs

Robert Quitta
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Ein Universalgenie wird 75! ORF gratuliert André Heller ab 12. März mit Programmschwerpunkt

Mit Interviews, Porträts, Dokus, Spielfilm und mehr in ORF 2, ORF III, 3sat und Ö1

Wien (OTS) – Ein österreichisches Universalgenie wird 75: Aktionskünstler, Dichter, Autor, Schauspieler, Regisseur, Chansonnier, Kulturmanager, Gartendesigner und Kosmopolit André Heller feiert am 22. März 2022 halbrunden Geburtstag. Der ORF würdigt den unermüdlichen Visionär und sein vielseitiges Schaffen mit einem umfangreichen Programmschwerpunkt in TV und Radio.

ORF 2: Biopic, Dokus und „Studio 2“-Interview

ORF 2 startet den Schwerpunkt am Samstag, dem 12. März, um 20.15 Uhr mit dem vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierten und 2018 entstandenen Kinospielfilm „Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“. In Rupert Hennings Adaption der gleichnamigen autobiografischen Erzählung von André Heller nach einem Drehbuch, das der Regisseur mit Uli Brée verfasste, sind u. a. Karl Markovics, Valentin Hagg, Sabine Timoteo und Udo Samel zu sehen. Anschließend zeigt ORF 2 das zum 70. Geburtstag produzierte Porträt „Die wahren Abenteuer des André Heller“ (22.40 Uhr) von Andrea Morgenthaler, basierend auf der Heller-Biografie „Feuerkopf“ von Christian Seiler. In ORF III ist die Doku Teil einer André-Heller-Nacht von Dienstag, 22. März, auf Mittwoch, 23. März (2.35 Uhr), 3sat präsentiert diese bereits am Samstag, dem 19. März (10.50 Uhr). Die ORF-2-„matinee“ am Sonntag, dem 13. März, gratuliert mit der Dokumentation „Anima – André Hellers Paradies in Marrakesch“ (9.05 Uhr) über Hellers 2016 eröffnete einzigartige Gartenwelt in Marokko. Am 15. März widmet „kreuz und quer“ (22.35 Uhr, ORF 2) André Heller die Sendung „Das Ende der Seele“, in der die Spiritualität des phantasiereichen und wortmächtigen Wieners im Mittelpunkt steht. Gedreht wurde die Dokumentation in dessen Ateliers und Gärten in Marokko. Am Geburtstag selbst, am Dienstag, dem 22. März, zeigt „Studio 2“ (17.30 Uhr, ORF 2) ein ausführliches Interview mit dem Jubilar – Verena Scheitz hat ihn zum Gespräch getroffen.

ORF III: Heller-Geburtstagsabend und -nacht

ORF III gratuliert André Heller mit sechs Sendungen zu dessen Geburtstag am Dienstag, dem 22. März, ab 20.15 Uhr: Den Auftakt macht die von Robert Neumüller gestaltete Neuproduktion „André Heller: Ich hab‘ kein Talent zur Mutlosigkeit“. Darin erinnert sich der Universalkünstler und politische Kopf, der seit dem Beginn seiner Karriere Kulturgeschichte in verschiedensten Bereichen mitgeschrieben hat, in einem sehr offenen Gespräch mit Helga Rabl-Stadler und Alexander Wrabetz an manche seiner großen Begegnungen, Stationen und Lernprozesse seines Lebens. Danach zeigt ORF III „André Heller: Mein Hauskonzert“ (21.40 Uhr): Knapp 40 Jahre nach seinem letzten öffentlichen Gesangsauftritt hat der Jubilar mit ORF III dieses intime TV-Privatkonzert der Extraklasse in den eigenen vier Wänden aufgezeichnet, u. a. begleitet von Ernst Molden, dem Nino aus Wien, Ursula Strauss und Voodoo Jürgens. Eine weitere, neue Ausgabe der Reihe „André Hellers Hauskonzerte“ (23.35 Uhr) ist anschließend zu sehen: Darin führt der Hausherr durch ein zweites musikalisches Gastspiel in seiner Privatwohnung, bei dem Violinistin Patricia Kopatchinskaja im Mittelpunkt steht. Eine dokumentarische Regiearbeit von André Heller setzt die Geburtstags-TV-Nacht fort: In der 2011 entstandenen Hommage „Qualtinger“ (1.05 Uhr) vergegenwärtigte Heller, künstlerischer Ziehsohn, den unvergleichlichen Ausnahmekünstler und Menschen Helmut Qualtinger. Abschließend bringt ORF III das bereits in ORF 2 gesendete Porträt „Die wahren Abenteuer des André Heller“ (2.35 Uhr) sowie ein Dacapo des Gesprächs „André Heller: Ich hab‘ kein Talent zur Mutlosigkeit“ (3.30 Uhr).

„Ö1-Konzert: Verwunschen“

Ö1 gestaltet an Hellers 75. Geburtstag, am Dienstag, dem 22. März, um 19.30 Uhr ein „Ö1 Konzert“ mit dem Titel „Verwunschen“: Die Sendung würdigt André Hellers Diskografie, die ein halbes Jahrhundert umfasst. Die Poesie in seinen Liedern ist farbenprächtig, manchmal verschnörkelt, und so unverkennbar, dass sie – längst ebenso legendär gewordene – Parodien nach sich zog. Doch immer wieder schreibt André Heller auch klare Reime, die die Hörerinnen und Hörer sofort in ihren Bann ziehen. An seiner Seite versammelt er häufig hochkarätige Künstlerinnen und Künstler, die ihren Beitrag zu seinem musikalischen Kosmos leisten.

ORF.at, ORF TELETEXT, ORF-TVthek & flimmit

Im Rahmen ihrer aktuellen Kulturberichterstattung würdigen auch das ORF.at-Netzwerk und der ORF TELETEXT Jubilar Heller und sein vielfältiges Schaffen. Auf der ORF-TVthek werden die Sendungen des TV-Programmschwerpunkts, sofern entsprechende Online-Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereitgestellt.

Auf Flimmit (flimmit.at) sind neben der Doku „André Heller – Außer Konkurrenz“ und dem Spielfilm „Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“ auch einige von Hellers Regiearbeiten zu sehen, darunter die Dokus „Im Herzen des Lichts – Die Nacht der Primadonnen“, „Qualtinger“ und das Gespräch „Scheitern, scheitern, besser scheitern … – Harald Schmidt trifft Gert Voss“.
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