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INFOS DES TAGES (DONNERSTAG, 10. JUNI 2021)

10.06.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DONNERSTAG 10. JUNI 2021)

HEUTE PREMIERE „MACBETH“ IN DER WIENER STAATSOPER

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Anna Netrebko. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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Luca Salsi, Anna Netrebko. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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Carlos Osuna, Freddy de Tommaso, Aurora Marthens. Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

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WIENER STAATSOPER im Kulturhaus Brotfabrik/ „Opernlabor“: Premiere von „Der letzte Tag“ am 11. Juni 2021

am Freitag, 11. Juni 2021 kommt das neue Stück der Gruppe „Opernlabor„, des partizipativen Musiktheaterprojektes der Wiener Staatsoper, im Ankersaal der Kulturhaus Brotfabrik zur Premiere: „Der letzte Tag„.

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Opernlabor-Ensemble singt „Empörungschor“. Foto: Ashley Taylor/ Wiener Staatsoper

Zum Stück:

#utopera: Wie wünschen wir uns die Zukunft? Und wie auf keinen Fall? Seit Oktober 2020 haben sich im partizipativen Musiktheaterprojekt »Opernlabor« 17 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 23 Jahren mit den Mitteln des Musiktheaters mit ihren dystopischen und utopischen Zukunftsvisionen auseinandergesetzt, Perspektiven zur Gegenwartsgesellschaft gemeinsam verhandelt und diese, inspiriert durch inhaltliche und musikalische Themen aus Verdis Macbeth und mit Unterstützung von Profis der Wiener Staatsoper und Superar, in eine eigene künstlerische Form gebracht. Entstanden ist eine eigens von den Jugendlichen geschriebene und komponierte Musiktheater-Performance, „Der letzte Tag“, die nun mit dem Bühnenorchester der Staatsoper im Ankersaal des Kulturhaus Brotfabrik zur Aufführung gebracht wird.

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Jennifer Muhozi und Ensemble, „Brindisi-Szene“ aus „Der Letzte Tag“.  Foto: Ashley Taylor/ Wiener Staatsoper

Zum Inhalt:

Zukunft: Wir schreiben das Jahr 2084. Empört wird sich hier nicht mehr! Die Proteste haben sich eingestellt. Durchgesetzt haben sich die Egoisten, Narzisstinnen und Realitätsverdränger mit ihrem „Alles wird gut!“-Mantra. Noch einmal kommt die Gesellschaft nun »an einem Tisch« zusammen, um den letzten Tag mit einem fulminanten Brindisi zu feiern. Denn: Alternativen gibt es nicht mehr und „ganz so arg kann’s eh nicht sein“, oder?

Vorstellungstermine im Ankersaal (Kulturhaus Brotfabrik, 1100 Wien)

Premiere: Freitag, 11. Juni 2021, 19.00 Uhr

Weitere Aufführungen: Samstag, 12. Juni 2021, 16.00 und 19.00 Uhr
Kostenlose Karten können über www.wiener-staatsoper.at gebucht werden (Restkarten erhältlich):

https://www.wiener-staatsoper.at/spielplan-tickets/detail/event/994335989-opernlabor/

Künstlerisches Team:

Projektleitung und Inszenierung Krysztina Winkel (Wiener Staatsoper)
Musikalische Leitung Johannes Mertl (Wiener Staatsoper)
Musikalische Gestaltung und Koordination Kooperation: Andy Icochea Icochea (Superar)

Kostüme: Mahshad Safei

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Verena Lackner, Magdalena Hoffmann und Laura Palden feiern „den letzten Tag“, Brindisi-Szene aus „Der Letzte Tag“Foto: Ashley Taylor/ Wiener Staatsoper

Ensemble: Zidan Darwish, Adele Daubner, Josefine Ebner, Igor Getmann, Magdalena Hoffmann, Nihat Kaya, Verena Lackner, Nika Lininger, Lucia Lohn, Jennifer Muhozi, Sara Muminovic, Mathias Müller, Laura Palden, Laura-Sophie Polzhofer, Jessica Sumetzberger, Elena Schäfer, Maryam Tahon

Eine Kooperation der Wiener Staatsoper und Superar.

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VOM SINGEN. WAS IST EIGENTLICH »LEGATO«?
8. Juni 2021
Von Thomas Prochazka

Mich haben ein paar Sänger und Lehrer ersucht, mich einmal der Frage zu widmen, was denn eigentlich »dieses legato« sei, von dem immer soviel geschrieben, auf das so oft verwiesen wird. Daraus entstand der nun veröffentlichte Beitrag »Vom Singen. Was ist eigentlich ›legato‹?«:

In ihren Berichten meist wie nebenher notiert, attestieren einige Rezensenten Sängern der von ihnen besuchten Aufführung durchwegs die Fähigkeit, legato zu singen, während andere Berichterstatter vehement das Gegenteil behaupten. Dieser Widerspruch verdrießt — auch und gerade das Publikum. Wem soll es glauben?

Was also ist dieses »legato«, von dem immer die Rede geht? Unter legato versteht man beim Gesang die geschmeidige und gleichmäßige Verbindung von Tönen. Es ist die Basis des Kunstgesangs.

In der klassischen Musik gilt, daß prinzipiell alle Töne legato zu singen sind, wenn nicht andere, dem entgegenstehende Vortragszeichen wie z.B. marcato oder staccato notiert wurden. (Eine weitere Ausnahme bildet etwa die extra ausgewiesene Vortrags-/Tempo­bezeichnung Recitativo.) Das bedeutet aber, das legato quasi die »Grundeinstellung« ist, es keiner zusätzlichen Notation — wie etwa Bindebögen — bedarf. Als Beispiel diene der untenstehende Ausschnitt aus dem Klavierauszug von Richard Strauss’ Ariadne auf Naxos mit der Phrase „Es gibt ein Reich“

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Da beim legato die einzelnen Töne bruchfrei miteinander verbunden werden sollen, ergibt sich zwingend, daß die einzelnen Notenwerte ausgehalten werden müssen. Der Übergang zwischen den Tönen soll unmittelbar erfolgen, d.h., ohne daß bei auf- oder absteigender Gesangslinie viele Zwischentöne erklingen. (Letzteres bezeichnete man als portamento. Es wird in den Partituren durch einen Bindebogen zwischen zwei Noten angegeben.)…

Weiterlesen bei Thomas Prochazka in www.dermerker.com 

 http://www.dermerker.com/index.cfm?objectid=279937DE-D189-A115-D063F998573988BE

Vielleicht ist das Thema ja gerade angesichts der stattfindenden Première von Macbeth für den einen oder anderen Leser von Interesse.

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WIEN: Zusatzvorstellung TRISTAN EXPERIMENT am 22.6. in der Kammeroper
Aufgrund des großen Erfolges und anhaltender Nachfrage bietet das Theater an der Wien eine Zusatzvorstellung am Dienstag, den 22. Juni in der Kammeroper an.

Wien (OTS) – Seit 26. Mai zeigt das „Theater an der Wien in der Kammeroper“ die Neuproduktion des Tristan Experiment von und mit Günther Groissböck in der Doppelfunktion als König Marke und Neo-Regisseur. Für seine erste Regiearbeit erntete der international gefeierte Bass viel Begeisterung von Seiten des Publikums und erhielt für die mit dem Dirigenten Harmut Keil erarbeitete Fassung der Wagner-Oper ausgezeichnete Premierenkritiken. Auch das exzellente Sängerensemble mit Norbert Ernst als Tristan, Kristiane Kaiser als Isolde, Kristján Jóhannesson als Kurwenal/Melot und Juliette Mars als Brangäne sowie das Wiener KammerOrchester erhalten viel Akklamation für ihre Performance.

Aufgrund des großen Erfolges mit acht ausverkauften Vorstellungen in Folge und anhaltender Nachfrage, bietet das Theater an der Wien seinem Publikum eine Zusatzvorstellung am Dienstag, den 22. Juni um 18.30 Uhr in der Kammeroper an.

Intendant Roland Geyer zeigt sich sehr glücklich: „Es freut mich sehr, dass das Wiener Publikum so zahlreich und voller Begeisterung in die Kammeroper strömt. Die Zusatzvorstellung soll ein richtungsweisendes Signal für uns alle sein, dass wir auch weiterhin positiv in die kommende neue Spielzeit blicken. Unser Abonnementverkauf ist sehr gut angelaufen und wir danken unserem treuen Publikum, denn das ist die essentielle Basis für einen erfolgreichen Spielbetrieb.“

Karten für die Zusatzvorstellung des „Tristan Experiment“ am 22. Juni können ab sofort online auf der Website www.theater-wien.at gebucht werden. Die Tageskasse im Theater an der Wien hat bis 14. Juni Dienstag und Donnerstag von 11.00 bis 16.00 Uhr geöffnet, ab 15. Juni von Montag bis Samstag von 11.00 bis 16.00 Uhr.

Tristan-Experiment – hinter der Bühne. Einige Videos (gefunden von Fritz Krammer)

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Bitte untenstehenden Link verwenden

ZU INSTAGRAM mit einigen Videos

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DER „HEFT-MERKER“ DER NEUE MERKER – Ausgabe Juni 2021

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LISETTE OROPESA UND IHRE WIEN-AUFTRITTE

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ZU INSTAGRAM

Lisette Oropesa fühlt sich geehrt, dass sie 2021/22 in eine ihrer Lieblingsstädte und eines ihrer Lieblingsopernhäuser zurückkehren kann – nach Wien und an die Wiener Staatsoper. Oropesa wird im März erneut die Konstanze in Mozart’s Die Entführung aus dem Serail sein, und im April wird sie als Lucia di Lammermoor angekündigt – einer Partie, mit der sie zuletzt in Madrid einen überwältigenden Erfolg feiern konnte. Besonders freut sich die Sopranistin aus New Orleans auf den für März angekündigten Liederabend im Haus am Ring.

Wie bereits vor längerem angekündigt, wird Oropesa bereits im November 2021 im Theater an der Wien zu Gast sein, wo sie die Titelrolle in Händel’s Theodora singen wird. Zur Superbesetzung der konzertanten Aufführung gehören auch Starmezzo Joyce DiDonato und Wundertenor Michael Spyres. (Zitat Oropesa)

Lukas Link

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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 10. – 16. JUNI 2021

DAB+ Radio von Bayern 2 zu gewinnen: Danke fürs Mitmachen beim Gewinnspiel!  | Bayern 2 | Radio | BR.de

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

10.6. DAS RHEINGOLD (aus Paris, Aufnahme v. 23.11.2020) BBC 3-15 Uhr
12.6. VIVA LA MAMMA (aus Madrid, Aufnahme v. 2.6.) RNE Classica Madrid-19 Uhr
IDOMENEO (Live aus Würzburg) Bayern 4-19.05 Uhr
FAUST (aus Paris, Aufnahme v. 12.3.) Deutschlandrsadio-19.05 Uhr
MACBETH (aus Wien, Aufnahme v. 10.6.) ORF Ö1-19.30 Uhr
LA CLEMENZA DI TITO (aus London, Aufnahme v. 17.5.) BBC 3-19.30 Uhr
LA TRAVIATA (aus Rom, Aufnahme v. 25.2.) RAI 3-20 Uhr
TANNHÄUSER (aus London, Aufnahme v. 21.5.2016) HR 2-20.04 Uhr

EMPFANGSMÖGLICHGKEIT ÜBER DAS INTERNET
ORF – Ö 1 http://oe1.orf.at/
Bayern 4 https://www.br-klassik.de/index.html
HR 2 http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/
WDR 3 http://www1.wdr.de/radio/wdr3/index.html
SWR 2 http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html
Deutschlandradio http://www.deutschlandradiokultur.de/startseite.197.de.html
RAI 3 http://www.radio3.rai.it/dl/radio3/programmi/PublishingBlock-61ab4215-547b-4563-8b1f-8932531e5469.html
Radio Suisse R. https://www.rts.ch/
Radio 4Hilversum https://www.nporadio4.nl/gids-gemist
VRT Klara http://www.klara.be/
RNE Clasica Madrid http://www.rtve.es/radio/radioclasica/programacion/
MET-Stream http://www.metopera.org/Season/Radio/Free-Live-Audio-Streams/
BBC 3 http://www.bbc.co.uk/radio3/programmes/genres/music/classical/opera/all
France Musique https://www.francemusique.fr/opera

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.

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OPER ZÜRICH: EIN ABSCHIED UND EIN ANFANG
FABIO LUISI VERLÄSST NACH NEUN JAHREN DAS OPERNHAUS +++ LIVE-ÜBERTRAGUNG DES KONZERTES MIT INNOVATIVER 3D-AUDIOTECHNOLOGIE

Ganz im Zeichen des Abschieds steht das Philharmonische Konzert am Samstag, 19. Juni, 19 Uhr. Zum Spielzeitende wird Fabio Luisi nach neun Jahren seine Tätigkeit als Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich beenden. Nach zahlreichen herausragenden Dirigaten von Neuproduktionen, Wiederaufnahmen und Konzerten steht er ein letztes Mal als GMD am Pult der Philharmonia Zürich. Renommierte Stationen seiner Karriere von Wien bis New York führten den gebürtigen Genuesen 2012 an das Opernhaus Zürich. Gemeinsam mit dem Intendanten Andreas Homoki prägte er seither das Programm und den Klang der Philharmonia Zürich. Unvergessen sind seine Verdi-Interpretationen, sein Zyklus mit Opern von Vincenzo Bellini oder seine Streifzüge durch das grosse sinfonisch-romantische Repertoire in den Philharmonischen Konzerten.

«Fabio Luisi ist nicht nur ein in vielerlei Hinsicht herausragender Dirigent, sondern auch ein kraftvoller künstlerischer Partner für das Musiktheater. Ich war sehr glücklich, ihn mit Beginn meiner Intendanz am Opernhaus als GMD gewinnen zu können und verdanke unserer gemeinsamen Arbeit besonders viele schöne und aufregende künstlerische Erfahrungen». (Andreas Homoki, Intendant Opernhaus Zürich)

Mit Bruckners 7. Sinfonie verlässt Luisi nun das Opernhaus. Die meistgespielte und eine der bedeutendsten Kompositionen von Anton Bruckner, zeigt einen emotionalen Facettenreichtum, der von tragischer Agonie bis hin zu überschwänglicher Freude und triumphierenden Fanfaren reicht. In diesem Wechselspiel wird Luisi noch einmal seine Präzision und Dynamik demonstrieren können.

Um den vollen Klang dieses letzten Konzertes einer Ära nicht nur den 100 zugelassenen Zuschauer*innen im Saal des Opernhauses zukommen zu lassen, wird das Konzert für alle anderen Musikfans als audiovisueller Livestream auf der Website des Opernhauses übertragen. Im Bestreben, dem lebendigen Musikerlebnis noch ein Stückchen näher zu kommen, wendet das Opernhaus Zürich dafür erstmals eine im Klassikbereich komplett neue Audiotechnologie an. Die Streaming-Zuschauer*innen können zwischen dem bekannten Stereoton und einem 3D-Sound wählen. Bekannt ist die 3D-Audiotechnologie aus dem Gaming- und dem Virtual Reality-Bereich. Die Anwendung bei einem sinfonischen Konzert ist allerdings komplettes Neuland. Der umhüllende 3D-Sound erweckt den Eindruck, mitten im Geschehen zu sein und einen 360 Grad-Ton zu erleben. Voraussetzung ist die Benutzung von Kopfhörern. Mit Modellen, die das Ohr komplett umschliessen, haben Sie das volle Erlebnis.

Im 2015 gegründeten Label «Philharmonia Records» der Philharmonia Zürich erschienen unter Fabio Luisis Leitung zahlreiche Werke von Berlioz, Wagner, Verdi, Rachmaninow, Bruckner, Schubert, Rimski-Korsakow und Frank Martin sowie in Zusammenarbeit mit Accentus Music die DVDs zu «Rigoletto», «Wozzeck», «I Capuleti e i Montecchi», die «Messa da Requiem» und «Das Land des Lächelns». Neu ist ab dem 25. Juni 2021 mit Verdis «Simon Boccanegra» die letzte Zusammenarbeit von Andreas Homoki und Fabio Luisi als DVD im Handel erhältlich. Die Produktion wurde im Dezember 2020 mit Christian Gerhaher in der Titelpartie pandemiebedingt vor 50 Zuschauerinnen und Zuschauern aufgeführt und live auf ARTE TV übertragen. «Simon Boccanegra» wird ausserdem am Samstag, 3. Juli 2021, 20:04 Uhr im Rahmen des «ARD Radiofestival» über alle Kulturradios der ARD übertragen.
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HESSISCHES STAATSTHEATER WIESBADEN:
PREMIERE Puccinis »Triptychon« (»Il trittico«)

»Der Mantel« | »Schwester Angelica« | »Gianni Schicchi«

 

Oper von Giacomo Puccini (1858 – 1924)

Zyklus aus drei Operneinaktern | In italienischer Sprache. Mit deutschen Übertiteln.

 

Premiere am 21. Juni 2021, um 19 Uhr im Großen Haus

Die nächsten Vorstellungstermine: 26. Juni & 9. Juli, jeweils um 19 Uhr

 

In der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg und unter der Musikalischen Leitung von Alexander Joel ist Puccinis »Il trittico«, nach der Online-Premiere am 9. Mai, nun auch im Großen Haus zu erleben.

In der Oper liegen Dramatisches, Trauriges und Lustiges oft eng beieinander. Eben diesen Gedanken mag Giacomo Puccini im Hinterkopf gehabt haben, als er einen Opernabend kreierte, bei dem drei einaktige Opern zur Aufführung gebracht werden sollten. Auf diesem Weg entstanden die drei Einakter »Der Mantel« (»Il tabarro«), »Schwester Angelica« (»Suor Angelica«) und »Gianni Schicchi«, die der Komponist zu »Das Triptychon« (»Il trittico«) zusammenfügte.

Olesya Golovneva, die in Wiesbaden u.a. Vitellia in »Titus«, Tatjana in »Eugen Onegin« und Desdemona in »Otello« gesungen hat, ist als Giorgetta, Schwester Angelica und Lauretta zu sehen. Daniel Luis de Vicente singt Michele in »Der Mantel« und die Titelpartie in »Gianni Schicci«. Romina Boscolo singt Frugola, die Fürstin und Zita. Aaron Cawley übernimmt die Partie des Luigi in »Der Mantel«, Ioan Hotea singt Rinuccio und den Liederverkäufer.

 

Musikalische Leitung Alexander Joel Inszenierung Uwe Eric Laufenberg Bühne Gisbert Jäkel Kostüme Jessica Karge Licht Andreas Frank Chor Albert Horne Knabenchor Roman B. Twardy Dramaturgie Daniel C. Schindler

Chor & Chorsolistinnen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, Wiesbadener Knabenchor, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

 

»Der Mantel« (»Il tabarro«)
Michele Daniel Luis de Vicente Luigi Aaron Cawley Tinca Erik Biegel Talpa Wolf Matthias Friedrich Giorgetta Olesya Golovneva Frugola Romina Boscolo Liederverkäufer Ioan Hotea Liebespaar Ioan Hotea, Stella An Sopranstimmchen Stella An Tenorstimmchen Ioan Hotea


Schwester Angelica (»Suor Angelica«)
Schwester Angelica Olesya Golovneva Fürstin Romina Boscolo Äbtissin/Schwester Eiferin Fleuranne Brockway Schwester Genoveva Stella An Schwester Dolcina Britta Stallmeister Lehrmeisterin der Novizinnen, Schwester Osmina, Schwester Pflegerin, Zwei Bettelschwestern, Eine Novizin, Zwei Laienschwestern Chorsolistinnen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

 

»Gianni Schicchi«
Gianni Schicchi Daniel Luis de Vicente Lauretta Olesya Golovneva Zita Romina Boscolo Rinuccio Ioan Hotea Gherardo Erik Biegel Nella Britta Stallmeister Gherardino Elias Püschel / Philipp Donhauser Betto di Signa Benjamin Russell Simone Wolf Matthias Friedrich Marco Christopher Bolduc Ciesca Fleuranne Brockway Spinelloccio John Holyoke Amantio di Nicolao Martin Stoschka Pinellino Oliver Steinmetz Guccio Leonid Firstov

 

 

WIEDERAUFNAHME »Der Ring des Nibelungen«

 

Oper von Richard Wagner (1813 – 1883)

Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend.

 

Zyklus 1

»Das Rheingold«, 29. Juni 2021, um 19.30 Uhr im Großen Haus

»Die Walküre«, 30. Juni 2021, um 17 Uhr im Großen Haus

»Siegfried«, 2. Juli 2021, um 17 Uhr im Großen Haus

»Götterdämmerung«, 4. Juli 2021, um 17 Uhr im Großen Haus

 

Zyklus 2 (Maifestspielbesetzung)

»Das Rheingold«, 13. Juli 2021, um 19.30 Uhr im Großen Haus

»Die Walküre«, 14. Juli 2021, um 17 Uhr im Großen Haus

»Siegfried«, 16. Juli 2021, um 17 Uhr im Großen Haus

»Götterdämmerung«, 18. Juli 2021, um 17 Uhr im Großen Haus

 

Richard Wagners »Ring des Nibelungen« ist ein Versuch, die ganze Welt zu erzählen. In der Spielzeit 2020.2021 bietet das Hessische Staatstheater Wiesbaden zwei Aufführungs-Zyklen mit Klavierbegleitung an. Auf der Bühne sind herausragende Sängerdarsteller zu erleben, der zweite Zyklus ist mit Maifestspielbesetzung geplant:

Egils Silins kehrt in der Partie des Wotan nach Wiesbaden zurück. Catherine Foster übernimmt wieder die Partie der Brünnhilde. Die Titelpartie des Siegfried singt im ersten Zyklus Tilmann Unger, im zweiten Zyklus Andreas Schager, einer der gefragtesten Heldentenöre im deutschen Fach. Aaron Cawley gibt den Siegmund, im zweiten Zyklus singt der herausragenden Wagner-Tenor Klaus Florian Vogt diese Partie. Margarete Joswig ist wieder als Fricka zu erleben. Thomas Blondelle steht erneut als Loge und Thomas de Vries steht erneut als Alberich auf der Wiesbadener Bühne. Betsy Horne übernimmt die Partien der Sieglinde, Freia und Gutrune. Paul Kaufmann ist Mime, Albert Pesendorfer ist Hagen.

 

Klavier Alexandra Goloubitskaia / Florian Frannek Inszenierung Uwe Eric Laufenberg Bühne Gisbert Jäkel Kostüme Antje Sternberg Licht Andreas Frank Video Falko Sternberg Dramaturgie Katja Leclerc

 

»Das Rheingold«

Wotan Egils Silins Donner Benjamin Russell Froh Aaron Cawley Loge Thomas Blondelle Alberich Thomas de Vries Mime Paul Kaufmann Fasolt Timo Riihonen Fafner Young Doo Park Fricka Margarete Joswig Freia Betsy Horne Erda Helena Köhne Woglinde Anna El-Khashem Wellgunde Fleuranne Brockway Floßhilde Ulrike Malotta

Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

 

»Die Walküre«

Siegmund Aaron Cawley / Klaus Florian Vogt Hunding Young Doo Park Wotan Egils Silins Sieglinde Betsy Horne Brünnhilde Catherine Foster Fricka Margarete Joswig Helmwige Michelle Ryan Gerhilde Sharon Kempton Ortlinde Britta Stallmeister Waltraute Anne Schuldt Siegrune Hyemi Jung Rossweiße Fleuranne Brockway Grimgerde Anna Krawczuk Schwertleite Helena Köhne

Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

 

»Siegfried«

Siegfried Tilmann Unger / Andreas Schager Mime Paul Kaufmann Der Wanderer Egils Silins Alberich Thomas de Vries Fafner Young Doo Park Erda Helena Köhne Brünnhilde Catherine Foster Waldvogel Michelle Ryan

Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

 

»Götterdämmerung«

Siegfried Tilmann Unger / Andreas Schager Gunther Joachim Goltz Alberich Thomas de Vries Hagen Albert Pesendorfer Brünnhilde Catherine Foster Gutrune / Dritte Norn Betsy Horne Waltraute / Erste Norn Margarete Joswig Flosshilde / Zweite Norn Ulrike Malotta Woglinde Anna El-Khashem Wellgunde Fleuranne Brockway

Chor, Extrachor & Statisterie des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

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„Ship, Ship, Hurra!“ (7.6.2021): In Kapitänsmontur im Schönbrunner Stöckl

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Foto: Schönbrunner Stöckl

Hier ist noch ein Hauch von Alt-Wien zu spüren. Auch das alteingesessene Schönbrunner Stöckl hat nun die Pandemie ganz gut überstanden. Höchst ausgelassen toben sich nun bei der Wiedereröffnung die perfekt singende Wirtin Tamara Trojani und Musikkönner Konstantin Schenk im Matrosengwandl (Pardon: aufgetakelt auch in Kapitäns- oder Divenmontur) wie neugeboren aus. Die gleichfalls so übermütige Vici Neiss steuert das ihrige zum komödiantischen Musikspektakel bei. „Ship, Ship, Hurra!“ heißt es, und wohin geht die Reise …. Traunsee oder Traumschiff? Klar, die drei Argen schwimmen auf einem Traumschiff der Sunshine-Schlagerlinie Richtung Süden. Von griechischem Weine wird gesungen, Freddy Quinn und Caterina Valente klingen durch, Reggae darf nicht fehlen, auch die Piratenflagge wird gehisst. Das ist schon gutes Unterhaltungs- wie lockeres Musiktheater. Die kulinarischen Schmankerl passen im Dinnertheater dazu – auch wenn es ohne Retsina gehen muss. Also, willkommen an Bord im Ambiente eines originell bespielten Wiener Traditionslokals.

Info: www.schoenbrunnerstoeckl.com

Meinhard Rüdenauer 
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