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INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 8. DEZEMBER 2020 – Maria Empfängnis – in Österreich kirchlicher und gesetzlicher Feiertag)

08.12.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 8. DEZEMBER 2020 – Maria Empfängnis – in Österreich kirchlicher und gesetzlicher Feiertag)

MAILAND/ Teatro alla Scala: Trotz Krise opulente Saisoneröffnung

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Andreas Schager und Camilla Nylund in „Die Walküre“. Foto: Youtube

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„Don Pasquale“ Rosa Feola. Foto: Youtube

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WIENER STAATSOPER: DER STREAMING-SPIELPLAN VOM 7. bis 14. DEZEMBER 2020

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Anna Netrebko, Piotr Beczala © Julian Hargreaves, Johannes Ifkovits

Diese Woche bietet die Wiener Staatsoper in ihrem Online-Spielplan gleich drei ganz besondere Live-Erlebnisse: Anna Netrebko wird in Wien das erste Mal die Tosca singen, Piotr Beczala gibt sein Wiener Rollendebüt als Werther und dazu kommt die Premiere und Staatsopern-Erstaufführung der Neuproduktion von Hans Werner Henzes Das verratene Meer.

Diese Opern werden, wie andere Werke auch, trotz des Lockdowns in der Wiener Staatsoper zur Aufführung gelangen. Gespielt wird ohne Publikum, nur für Kameras und Mikrofone. Tosca und Werther werden auch in ORF III zu sehen sein. Tosca live-zeitversetzt am 13. Dezember um 20.15 Uhr, Werther am 10. Jänner um 20.15 Uhr. Informationen zu den weiteren Fernseh- und Radio-Terminen finden Sie hier.

Besonders aufmerksam machen möchten wir nochmals auf die Möglichkeit, die erste Premiere des neuen Ballettdirektors und Chefchoreographen, Martin Schläpfer, Mahler, live im Stream zu sehen.
Auf Arte Concert ist diese von der Kritik hochgelobte, berührende wie spektakuläre Produktion noch bis Anfang März zu sehen.

Alle u.a. Streams sind in Österreich wie auch international (Ausnahme: Werther nur innerhalb Österreichs) kostenlos auf der Webseite play.wiener-staatsoper.at verfügbar. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr, die Übertragungen sind 24 Stunden lang abzurufen.

Das Programm bis einschließlich 14. Dezember 2020:

Montag, 7. Dezember 2020, 19.00 Uhr
Nikolai Tscherepnin / Igor Strawinsky
Ballett: LE PAVILLON D’ARMIDE / LE SACRE (Vorstellung vom 26. März 2019)
Musikalische Leitung: Michael Boder
Choreographie: John Neumeier
Mit u.a.: Jakob Feyferlik, Nina Poláková, Roman Lazik, Davide Dato, Maria Yakovleva, Denys Cherevychko

Dienstag, 8. Dezember 2020, 19.00 Uhr
Giacomo Puccini
LA FANCIULLA DEL WEST (Vorstellung vom Oktober 2013)
Oper in drei Akten
Musikalische Leitung: Franz Welser-Möst
Inszenierung & Bühne: Marco Arturo Marelli
Mit u.a. Nina Stemme, Jonas Kaufmann, Tomasz Konieczny

Mittwoch, 9. Dezember 2020, 19.00 Uhr
Gaetano Donizetti
ANNA BOLENA (Vorstellung vom 2. April 2011)
Musikalische Leitung: Evelino Pidò
Inszenierung: Eric Génovèse
Mit u.a. Anna Netrebko, Elina Garanca, Ildebrando D’Arcangelo, Francesco Meli, Elisabeth Kulman

Donnerstag, 10. Dezember 2020, 19.00 Uhr (LIVE – nur innerhalb Österreichs verfügbar)
Jules Massenet
WERTHER
Drame lyrique in vier Akten
Musikalische Leitung: Bertrand de Billy
Inszenierung: Andrei Serban
Mit u.a. Piotr Beczala, Gaëlle Arquez, Clemens Unterreiner, Daniela Fally

Freitag, 11. Dezember 2020, 19.00 Uhr
Francesco Cilèa
ADRIANA LECOUVREUR (Vorstellung vom 22. Februar 2014)
Oper in vier Akten
Musikalische Leitung: Evelino Pidò
Inszenierung: David McVicar
Mit u.a. Angela Gheorghiu, Massimo Giordano, Elena Zhidkova, Roberto Frontali

Samstag, 12. Dezember 2020, 19.00 Uhr
Piotr. I. Tschaikowski
SCHWANENSEE (Vorstellung vom 16. März 2014)
Musikalische Leitung: Alexander Ingram
Choreographie: Rudolf Nurejew
Mit u.a.: Olga Esina, Vladimir Shishov, Eno Peci

Sonntag, 13. Dezember 2020, 19.00 Uhr (LIVE)
Giacomo Puccini
TOSCA
Musikalische Leitung: Bertrand de Billy
Inszenierung: Margarethe Wallmann
Mit u.a. Anna Netrebko, Yusif Eyvazov, Wolfgang Koch, Evgeny Solodovnikov

Montag, 14. Dezember 2020, 19.00 Uhr (LIVE, PREMIERE)
Hans Werner Henze
DAS VERRATENE MEER
Musikalische Leitung: Simone Young
Inszenierung: Jossi Wieler, Sergio Morabito
Bühne und Kostüme: Anna Viebrock
Mit u.a.: Vera-Lotte Boecker, Bo Skovhus, Josh Lovell, Erik Van Heyningen, Kangmin Justin Kim, Stefan Astakhov, Martin Häßler

Über den weitere Online-Spielplan informieren wir Sie Anfang nächster Woche, nähere Informationen dazu auch laufend auf wiener-staatsoper.at.
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BERLIN: Die Neuproduktion von Wagners LOHENGRIN in der Regie von Calixto Bieito und unter der musikalischen Leitung von Matthias Pintscher feiert am 13. Dezember als Fernsehübertragung bei ARTE sowie online Premiere!

Roberto Alagna und Vida Miknevičiūtė geben ihre Rollendebüts als Lohengrin und Elsa von Brabant

Am 13. Dezember feiert Richard Wagners LOHENGRIN in der Regie von Calixto Bieito, der mit dieser Produktion sein Hausdebüt gibt, dank unseres Partners ZDF/ARTE als Fernsehübertragung und als Stream, der europaweit abrufbar ist, Premiere. Die Produktion wird am 13. Dezember um 22:15 Uhr live zeitversetzt bei ARTE ausgestrahlt sowie bei ARTE Concert und auf www.staatsoper-berlin.de gestreamt. Die Produktion ist danach für 30 Tage in der ARTE Mediathek verfügbar.

Die musikalische Leitung hat Matthias Pintscher inne, der erstmals Wagners LOHENGRIN dirigiert. Es spielt die Staatskapelle Berlin in einer reduzierten Besetzung wie bei der Weimarer Uraufführung. Roberto Alagna ist in der Titelpartie zu erleben und Vida Miknevičiūtė als Elsa von Brabant, beide geben hiermit ihre Rollendebüts. Zum weiteren Ensemble gehören René Pape (Heinrich der Vogler), Martin Gantner (Friedrich von Telramund), Ekaterina Gubanova (Ortrud) und Adam Kutny (Heerrufer des Königs). Darüber hinaus singt der Staatsopernchor, einstudiert von Martin Wright. Das Bühnenbild hat Rebecca Ringst entworfen, die Kostüme stammen von Ingo Krügler.

Intendant Matthias Schulz: »LOHENGRIN, mit Calixto Bieitos Hausdebüt und den Rollendebüts von Vida Miknevičiūtė und Roberto Alagna, ist ein Höhepunkt dieser außergewöhnlichen Saison. Auch Matthias Pintscher wird erstmals diese Oper dirigieren. Wir sind unserem Partner ZDF/ARTE überaus dankbar, dass die Premiere im Fernsehen und online stattfinden kann und wir das Publikum so zumindest von zu Hause aus daran teilhaben lassen können. Gerade der Dezember ist normalerweise einer unserer stärksten Monate – eine Zeit, in der sich viele besonders auf kulturelle Ereignisse und gemeinschaftliche Erlebnisse einlassen. Wir vermissen den unmittelbaren Kontakt zu unseren Zuschauerinnen und Zuschauern sehr! Umso wichtiger ist es aber, dass wir damit ein Zeichen setzen können – ein so wichtiges Ziel für das ganze Haus.«

Die Handlung beginnt in einem Gerichtssaal: Elsa von Brabant ist des Brudermords angeklagt. Niemand wagt es, die Unschuld der jungen Frau in diesem unerklärlichen Fall zu beweisen. Die Erscheinung von Lohengrin ist für sie der Glaube an einen utopischen Gegenentwurf zur Realität jenseits gesellschaftlicher Maßstäbe. Er verspricht, für sie zu kämpfen – unter einer Bedingung: Elsa muss ihm blind vertrauen und darf ihn weder nach seinem Namen noch der Herkunft fragen.
Regisseur Calixto Bieito und die Bühnenbildnerin Rebecca Ringst haben einen Weg gefunden, der es ermöglicht, das Konzept coronakonform auf die Bühne zu bringen, mit einem Bühnenbild, das einen leicht reduzierten Chor mit 74 Sängerinnen und Sängern zulässt, indem die ganze Tiefe der Hinterbühne genutzt wird und der Chor die vorgeschriebenen Abstände einhalten kann.

LOHENGRIN
Romantische Oper in drei Aufzügen (1850)
Musik und Text von Richard Wagner
Premiere als Fernsehübertragung und Stream am Sonntag, den 13. Dezember 2020
22:15 Uhr bei ARTE sowie bei ARTE Concert und auf www.staatsoper-berlin.de sowie 30 Tage nach der Premiere europaweit in der ARTE Mediathek abrufbar
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Die Staatsoper dankt den Freunden und Förderern der Staatsoper Unter den Linden und ihren Hauptpartnern BMW und Hilti Foundation herzlich für ihre Unterstützung.
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MERKER-HEFT DEZEMBER 2020 –  das Inhaltsverzeichnis

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ZUM GEDENKEN AN SENTA WENGRAF

(von Heinrich Schramm-Schiessl)

Sie gehörte zu jenen Schauspielerinnen, die man allein an ihrer Stimme erkannte. Man brauchte nicht hinzusehen, sondern nur hinzuhören und wusste, dass Senta Wengraf auf der Szene war. Ihr leicht aristoratisch anmutendesTimbre prädistinierte sie für die Rollen der eleganten Damen, z.B. in den Stücken von Oscar Wilde.

In Wien geboren, nahm sie Schauspielunterricht bei Dorothea Neff und debutierte 1946 am Wr. Volkstheater. Im  selben Jahr wirkte sie im ersten Österreichischen Nachkriegsfilm „Glaube an mich“ mit. In dieser Zeit dreht sie insgesamt 19 Filme. Einem breiteren Publikum blieb sie wohl bis heute als Kammerfrau Gräfin Belegarde im 2. u. 3. Teil der „Sissi“-Trilogie mit Romy Schneider in Erinnerung. Parallel zu ihrer Tätigkeit beim Film spielte sie auch Theater und zwar zunächst in Mannheim und München bis sie dann zu Gustav Gründgens nach Düsseldorf kam. Wieder zurück in Österreich spielte sie zunächst am Burgtheater, dann am Salzburger Landestheater und schließlich im Theater in der Josefstadt, dessen Ensemble sie bis zum Ende ihrer Karriere angehörte. Dort spielte sie, wie schon erwähnt, in Stücken von Oscar Wilde, aber auch Molnar, Feydeaus und Horvath. Zudem war sie eine hinreissende Darstellerin in verschiedenen Boulevard-Komödien und war hier ein fixer Bestandteil des legendären Ensembles in den Kammerspielen. Erst vor wenigen Tagen konnte man sie auf ORF III sowohl in Flatows „Der Mann, der sich nicht traut“ als auch Fritz Eckhardts „Minister gesucht“ sehen. Ihren Bühnenabschied nahm sie 1998 in Horvaths „Glaube, Liebe, Hoffnung“.

Bei den Salzburger Festspielen wirkte sie nur einmal mit, und zwar in der Erfolgsproduktion von Nestroys „Talisman“ als hinreissende, leicht arrogante Kammerfrau Constantia

Neben dem Theater spielte sie auch in zahlreichen Fernsehproduktionen mit. So war sie ab 1958 Fixbestandteil des Ensembles der legendären Fernsehfamilie „Leitner“ und veredelte im Laufe der Jahrzehnte zahlreiche TV-Serien-und Filme durch ihre Mitwirkung.

Sie spielte nicht oft die Hauptrollen, aber sie war das, was man eine Stütze des Ensemble nennt. Nun ist Senta Wengraf in Wien gestorben.

Heinrich Schramm-Schiessl

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Neue Wege für die Kulturbranche: oeticket ermöglicht bezahltes Streaming

Konzerte mit Bezahlschranke: oeticket bietet Kulturinstitutionen neues Service mit gewohnten Vorteilen. Premiere für Onlinekonzert in Kooperation mit dem Musikverein Graz am 12. Dezember 2020.


Dr. Michael Nemeth. Foto: leisure communications /Fiedler

Video zur Meldung auf YouTube
Live-Stream des Mediengesprächs am 7. Dezember 2020

Graz/Wien (LCG) – Die Gratiskultur im Internet hilft der Kulturbranche, ihre Zielgruppe auch während der behördlich verordneten Schließungen zu erreichen. Sie schlägt jedoch mit teils hohen Kosten zu Buche: Aufwändig aufbereitete Digitalinhalte verursachen zusätzliche Kosten in diesem wirtschaftlich herausfordernden Jahr. oeticket bietet nun die Möglichkeit, professionelle Digitalinhalte zu monetarisieren und bringt Künstler und Veranstaltungen ins Wohnzimmer. Die österreichische CTS-EVENTIM-Tochter erweitert ihr bewährtes Ticketingsystem um Onlineevents. oeticket übernimmt wie gewohnt Promotion, Kartenvertrieb, Abrechnung und Einlassmanagement und stellt gemeinsam mit Vimeo eine sichere Streamingplattform hinter der Paywall zur Verfügung. Die Inhalte kommen weiterhin von der Kulturinstitution oder den Veranstaltern selbst.

„oeticket bietet Kulturinstitutionen eine zusätzliche Möglichkeit, von ihren oft beachtlichen Investitionen in digitale Angebote zu profitieren. Das schafft für die Kulturbranche attraktive Möglichkeiten, Publikum über alle geografischen Grenzen hinweg mit ihrem Programm zu begeistern“, ist oeticket-Marketingverantwortlicher Lukas Unger überzeugt.

„In diesen schwierigen Zeiten bieten wir unserem Musikvereins-Publikum und Musikinteressierten weltweit gemeinsam mit oeticket eine denkbar einfache Möglichkeit, herausragende Konzerte zu einem sehr fairen Preis zuhause zu konsumieren. Diese Kooperation ist zukunftsweisend und ein Schritt zu einem dualen Bühnenerlebnis“, unterstreicht Michael Nemeth, Generalsekretär des Musikvereins für Steiermark.

Premiere aus dem Musikverein in Graz am 12. Dezember 2020

Den Auftakt der bezahlpflichtigen Onlinekonzerte setzt der Musikverein in Graz am 12. Dezember 2020, um 19.30 Uhr, mit dem Orchesterkonzert der von Michael Werba gegründeten Philharmonia-Akademie Wien unter dem Dirigat von Oksana Lyniv. Sie wurde erst kürzlich mit dem angesehenen „Oper! Award“ als beste Dirigentin ausgezeichnet. Das Konzert wurde am 2. November 2020 im Grazer Stefaniensaal aufgezeichnet. Am Programm stehen die „Sinfonia concertante“ von Wolfgang Amadeus Mozart und Sergei Sergejewitsch Prokofjews „Symphonie classique“

Der Eintritt zum Onlinekonzert beträgt fünf Euro. Tickets sind ab sofort auf oeticket.com erhältlich. Informationen zum Programm auf musikverein-graz.at

Über oeticket
oeticket ist der führende Ticketinganbieter in Österreich mit einer Markenbekanntheit von 84 Prozent. Die Geschäftsbereiche des Tochterunternehmens von Europas größtem Ticketing- und Live-Entertainment-Unternehmen CTS EVENTIM umfassen unter anderem die Bereiche Verlagswesen, Zugangskontrollsysteme, Eventreisen und Online-Ticket-Solutions. oeticket wurde von „Great Place to Work“ als einer der besten heimischen Arbeitgeber ausgezeichnet. Weitere Informationen auf oeticket.com

MUSIKVEREIN FÜR STEIERMARK: 3. ORCHESTERKONZERT

Sa 12. Dez. 2020
UHRZEIT: ab 19:30 Uhr – STREAM ONLINE

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Oksana Lyniv. Foto: Viktor Andriichenko

OKSANA LYNIV
PHILHARMONIA AKADEMIE WIEN

 Mozart | Sinfonia concertante in Es-Dur für Violine und Viola, KV 364
Prokofjew | Symphonie Nr. 1 in D-Dur, op. 25, Symphonie classique

„Ein Herz und eine Seele – so verabschiedet man sich! Vor der verordneten Pause ließ Dirigentin Oksana Lyniv die Korken knallen,“ so schrieb die Kleine Zeitung über das Konzert am 2. November 2020, das kurzfristig vor dem Lockdown zweimal hintereinander gespielt wurde! Nicht nur im Gesamtklang, etwa bei Prokofjews Symphonie classique, sondern auch als Fundament der „phänomenalen Solisten“ (Kleine Zeitung) Luka Kusztrich (Violine) und Samuel Mittag (Viola) in Mozarts Sinfonia concertante verzauberte die von Michael Werba ins Leben gerufene und perfekt vorbereitete Philharmonia Akademie Wien.

Nun wird der Musikverein – in Kooperation mit oeticket – dieses denkwürdige Konzert noch einmal digital erlebbar machen: Am Samstag, den 12. Dezember 2020 ab 19.30 Uhr steht das Konzert als Stream online für 24 Stunden zur Verfügung. Mitglieder des Musikvereins können das Konzert kostenlos, alle weiteren Interessierten um 5 € genießen. Wir freuen uns sehr, mit dieser Aufnahme und den Impressionen das Warten auf die Wiederaufnahme des Musikbetriebs im neuen Jahr zu verkürzen. Lassen Sie uns gemeinsam Musik erleben und voller Zuversicht und Vorfreude auf all die bevorstehenden Konzerterlebnisse des Musikvereins blicken!

Auf der Website können Sie über oeticket ein Streaming-Ticket erwerben. Dieses ist für Mitglieder des Musikvereins kostenlos – bitten geben Sie dafür vor dem Online-Kauf ihre Mitgliedsnummer ein. Für Nicht-Mitglieder kostet die Karte 5 €.

Für Fragen stehen wir Ihnen telefonisch (0316 82 24 55 Mo-Fr von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr) oder unter konzert@musikverein-graz.at zur Verfügung.

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OPER ZÜRICH: LIVE GESPIELT, LIVE GESTREAMT UND SPÄTER ANGESCHAUT

Nach der sonntägigen Live- und Digital-Premiere von Verdis «Simon Boccanegra» ist das Opernhaus Zürich im Dezember auch weiterhin auf beiden Kanälen präsent. Am kommenden Samstag, 12. Dezember startet eine Reihe an Konzerten mit grossem und kleinem Orchester, Sängerstars und Nachwuchskünstler*innen. Innerhalb von acht Tagen können durch die abermals grosszügige Unterstützung der Zürich Versicherung sechs Konzerte live auf der Bühne vor jeweils 50 Besucher*innen im Opernhaus stattfinden und über Streaming von zu Hause aus verfolgt werden.

ORCHESTERKONZERTE MIT AUGUSTIN HADELICH UND MAHAN ESFAHANI
An zwei Samstagen werden die hauseigenen Orchester wieder in gewohnter Umgebung am Sechseläutenplatz zu hören sein. Der junge, vielgelobte Solist und Grammy-Gewinner Augustin Hadelich macht am Samstag, 12.12., 19 Uhr den Auftakt mit dem berühmten Violinkonzert von Johannes Brahms. Eine musikalische Rarität kommt im zweiten Teil des Konzertes zur Aufführung: die 4. Sinfonie des österreichischen Komponisten Franz Schmidt. Generalmusikdirektor Fabio Luisi setzt sich seit Jahren leidenschaftlich für das Werk Schmidts ein und interpretiert dessen Vierte am Pult der Philharmonia Zürich.

Das Orchestra La Scintilla widmet einen ganzen Abend den Kindern von Johann Sebastian Bach. Von seinen 20 Nachkommen wurden vier Söhne bedeutende Komponisten. Der Einfluss des Vaters und auch die Emanzipation von seiner Arbeit sind unüberhörbar und können am Samstag, 19.12., 19 Uhr überprüft werden. Als Solist des Abends unter der Leitung von Riccardo Minasi ist abermals Mahan Esfahani zu Gast. Der iranische Cembalist zählt zu den ungewöhnlichsten Künstlern seiner Generation und seine Fähigkeiten am Cembalo gelten als aussergewöhnlich.

Beide Konzerte können von 50 Besucher*innen im Opernhaus verfolgt werden. Damit niemand verzichten muss, werden beide Veranstaltungen live über www.operhaus.ch übertragen. Die Streams der beiden Konzerte sind jeweils acht Tage nach der Aufführung auf der Website des Opernhauses kostenlos abrufbar.

«CURTAIN CALL» LIVE UND DIGITAL: VOKALKONZERTE GROSSER KÜNSTLER*INNEN MIT DEM INTERNATIONALEN OPERNSTUDIO
Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Internationalen Opernstudios präsentiert das Opernhaus Zürich von Dienstag, 15. Dezember bis Freitag, 18. Dezember, jeweils 19 Uhr die Serie «Curtain Call». Prominente Sängerpersönlichkeiten treffen sich mit den Nachwuchstalenten des Internationalen Opernstudios auf Augenhöhe und gestalten gemeinsam einen Konzertabend. Im Rahmen eines dreitägigen Workshops erarbeiten Diana Damrau, Anna Bonitatibus, Thomas Hampson und Benjamin Bernheim mit den jungen Sänger*innen Schlüsselwerke des vokalen Repertoires, Szenen aus Opern des 18. und 19. Jahrhunderts sowie klassisches Lied-Repertoire und präsentieren diese zusammen live auf der Bühne vor einem kleinen Publikumskreis. Die 50 Zuschauer*innen haben dabei die einmalige Gelegenheit das Konzert aus einer ungewöhnlichen Perspektive zu verfolgen.

Die Mezzosopranistin Anna Bonitatibus ist im Barock und im Belcanto zu Hause. Am 15. Dezember eröffnet sie gemeinsam mit den Nachwuchssänger*innen des Internationalen Opernstudios die Reihe mit Rossini und Mozart. Am 16. Dezember folgen Shooting-Star Benjamin Bernheim und die jungen Künstler*innen mit Arien und Szenen aus Verdis «Rigoletto» und Massenets «Manon» und «Werther». Die Star-Sopranistin Diana Damrau stimmt sich am 17. Dezember auf Weihnachten ein und lässt mit dem Internationalen Opernstudio Liedgut von Schubert, Schumann und Brahms erklingen. Thomas Hampson wird mit den Sängerinnen und Sängern Szenen aus Mozarts «Così fan tutte» und ausgewählte Lieder von Haydn, Beethoven und Schubert am 18. Dezember präsentieren.

Alle Konzerte werden mit mehreren Kameras aufgezeichnet. Zusätzlich begleitet ein Kamerateam alle Künstler*Innen in den Workshops und beobachtet die Entstehung des musikalischen Programms backstage. Diese Impressionen werden als kurze Dokumentarfilme präsentiert. Die digitale Ausstrahlung der «Curtain Call»- Konzerte und Dokumentationen erfolgt über Weihnachten und Neujahr über www.opernhaus.ch. Alle Konzertaufzeichnungen und Dokumentationen sind ab dem Zeitpunkt ihrer Ausstrahlung bis zum 17. Januar 2021 auf der Website des Opernhauses kostenlos abrufbar.

Weitere Informationen und die Programme finden Sie hier: https://www.opernhaus.ch/digital/corona-spielplan/

«Curtain Call» und die Orchesterkonzerte werden präsentiert von

Die Workshops werden ermöglicht durch die Unterstützung der Freunde der Oper Zürich
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WIEN/ MuTh – Konzertsaal der Sängerknaben im Augarten

HEUTE 20:00 Zyklus Bartolomeys – Tribute Beethoven #2 / Teil 2 – ONLINE

Muth
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THEATER BREMEN – Der Senator für Kultur teilt mit: Intendant Michael Börgerding verlängert Vertrag

Michael Börgerding - Theater Bremen
Michael Börgerding. Foto: Theater Bremen

Der Generalintendant des Theater Bremen, Michael Börgerding, verlängert seinen Vertrag und setzt seine Arbeit bis mindestens 2027 fort. Dies geben der Senator für Kultur und das Theater Bremen anlässlich der Aufsichtsratssitzung des Theaters am Montag, 7. Dezember bekannt.

„Seit dem Amtsantritt von Michael Börgerding vor acht Jahren steht dieses Haus wieder für ein anspruchsvolles, innovatives und attraktives Theater. Es ist dem Intendanten in dieser Zeit eindrucksvoll gelungen, das Haus weit zu öffnen – für zahlreiche Kulturschaffende quer über alle Sparten, besonders aber für die bremische Stadtgesellschaft in ihrer Vielfalt. Der von Michael Börgerding eingeschlagene Weg, das Stadttheater als Zukunftslabor für gesellschaftlich relevante Fragestellungen zu positionieren, hat sich als richtig erwiesen. Beleg für diese erfolgreiche Arbeit sind neben einer Reihe von Auszeichnungen, wie etwa jüngst gleich zwei Mal mit dem ,Faust‘, vor allem der Zuspruch des Publikums. Ich freue mich daher sehr, dass wir den Vertrag mit Michael Börgerding verlängern konnten.“ Mit diesen Worten würdigte die Aufsichtsratsvorsitzende des Theater Bremen, Kultur-Staatsrätin Carmen Emigholz, die Arbeit von Michael Börgerding. 

„Das Leitungsteam mit Michael Börgerding und dem kaufmännischen Geschäftsführer Michael Helmbold an der Spitze hat das Theater wieder zu einem kreativen Zentrum unserer Stadt gemacht, dass auch Bremens bundesweiten Ruf als Kulturstadt festigt. Wir schaffen damit auf hohem Niveau Kontinuität für eine der wichtigsten Leitungspositionen in der bremischen Kultur“, so Staatsrätin Emigholz weiter. Der Senator für Kultur hatte sich frühzeitig dafür ausgesprochen, den Vertrag mit dem Intendanten zu verlängern – dies konnte nun umgesetzt werden. Auch die Vertreter der Beschäftigten im Aufsichtsrat hatten sich im Vorfeld für die Vertragsverlängerung eingesetzt und betont, dass es gerade in diesen Zeiten wichtig sei, Erfahrung und Kontinuität an der Spitze des Hauses sicherzustellen.

Michael Börgerding freut sich sehr auf die weitere Arbeit und bedankt sich bei allen Mitarbeiter*innen des Theaters. „Das Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Vertrauen, die Neugierde der künstlerischen Teams und der Ensembles haben mir die Entscheidung, unsere gemeinsame Arbeit hier fortzusetzen, leicht gemacht. Ich bin mir dabei der Verantwortung dieser Aufgabe in diesen Zeiten sehr bewusst.“

Prof. Michael Börgerding, geboren 1960 in Lohne/Oldenburg, studierte Germanistik, Soziologie und Philosophie an der Universität Göttingen. Er war Dramaturg und Regisseur am Jungen Theater Göttingen, Dramaturg am Niedersächsischen Staatstheater Hannover und Chefdramaturg und Mitglied der Direktion am Thalia Theater Hamburg. Daneben Lehraufträge an den Universitäten Hannover und Hamburg. 2005 – 2012 Direktor der Theaterakademie Hamburg, Hochschule für Musik und Theater. Seit der Spielzeit 2012/2013 ist Michael Börgerding Generalintendant des Theater Bremen.

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