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INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 6. NOVEMBER 2018)

06.11.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 6. NOVEMBER 2018)

Madama Butterfly an der Wiener Staatsoper

Am heutigen Dienstag, 6. November 2018 wird an der Wiener Staatsoper Puccinis Madama Butterfly wiederaufgenommen. Als Cio-Cio-San stellt sich die armenische Sopranistin Lianna Haroutounian dem Staatsopernpublikum vor, ihre Rollendebüts im Haus am Ring geben Elena Maximova als Suzuki und Peter Kellner als Onkel Bonze. Teodor Ilincai singt den Pinkerton und Gabriel Bermúdez den Sharpless.

Am Dirigentenpult: Jonathan Darlington.

Reprisen: 9. und 11. November

Bildergebnis für lianna haroutounian
Lianna Haroutounia. Foto: Wiener Staatsoper

Kurzbiografie (Hausdebüt)

Lianna Haroutounian hat sich in wenigen Jahren einen Namen als eine der führenden Verdi- und Puccini-Interpretinnen gemacht. Sie wuchs in Mezamor auf und studierte Klavier und Gesang am Konservatorium in Jerewan und in Paris. Sie erlangte internationale Aufmerksamkeit, als sie 2013 als Elisabetta in Don Carlo am Royal Opera House Covent Garden in London einsprang. Sie sang daraufhin am ROH Hélène in Les Vêpres Siciliennes und Mimì in La Bohème, an der Met, in Zürich und beim Verbier-Festival Elisabetta, an der San Francisco Opera Tosca, am Teatro San Carlo und an der Opera Australia Desdemona. Zuletzt sang sie Leonora in Il trovatore (ROH, Covent Garden), Amelia in Simon Boccanegra (Met), Mimì (Opera Australia), Elisabetta (Staatsoper Berlin und Deutsche Oper Berlin), Desdemona und Aida (Teatro Real in Madrid), Cio-Cio-San (San Francisco Opera, Seattle Opera, Hamburgische Staatsoper), Tosca (Palau de les Arts Valencia). Aktuelle und zukünftige Projekte umfassen unter anderem Nedda (San Francisco Opera), Cio-Cio-San (Gran Teatre del Liceu, Barcelona), Elisabetta (Hamburg), Leonora (Teatro Real), Iolanta (Valencia).

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DAS MERKER-HEFT NOVEMBER 2018 WIRD IN WENIGEN TAGEN ZUM VERSAND GEBRACHT

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DIE DEUTSCHE OPER BERLIN TRAUERT UM PROF. WALTER HAGEN-GROLL

Es dürfte immer noch eine Ausnahme sein, dass der Name des Chordirektors genannt wird, wenn es darum geht, die Verantwortlichen für den Ruf eines großen Opernhauses auszumachen. Im Falle von Walter Hagen-Groll war es jedoch selbstverständlich, dass sein Name im gleichen Atemzug mit den Chefdirigenten und Intendanten genannt wurde, die der Deutschen Oper Berlin in der Zeit nach 1961 zu weltweitem Ansehen verhalfen. Denn fast ein Vierteljahrhundert lang leitete Hagen-Groll nicht nur diesen damals größten Opernchor Europas, sondern machte aus den 120 Sängern und Sängerinnen ein Kollektiv, das mit seinem Ausdrucksspektrum die Möglichkeiten eines Opernchores erweiterte und damit den Chor als gleichberechtigten Partner von Sängern und Orchester etablierte. Durch das Wirken Hagen-Grolls wurde der Chor der Deutschen Oper Berlin nicht nur zum begehrten Partner für Auftritte und Aufnahmeprojekte unter Dirigenten wie Herbert von Karajan, Karl Böhm und Giuseppe Sinopoli, sondern er wurde auch zum Modellfall eines großen Opernchores, dessen Klangkultur bis heute Maßstäbe setzt.

Durch die Kontinuität und Bedeutung seiner künstlerischen Arbeit wurde Walter Hagen-Groll zu einem prägenden Künstler nicht nur der Deutschen Oper Berlin, sondern auch zu einem international geschätzten kulturellen Repräsentanten Westberlins. Seinem Stammhaus blieb er fast seine ganze Laufbahn über treu: 1927 in Chemnitz geboren, trat er sein Amt als Chordirektor der Deutschen Oper Berlin bereits mit 34 Jahren an, wechselte erst 1984 für zwei weitere Jahre an die Wiener Staatsoper und gab sein Wissen ab 1986 auch als Leiter der Chordirigentenklasse am Salzburger Mozarteum weiter.

Walter Hagen-Groll verstarb am 3. November 2018 in Salzburg.

Die Deutsche Oper Berlin, deren Ehrenmitglied er war, trauert um einen großen Künstler, dem sie unendlich viel verdankt.
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Ein Foto aus dem Facebook von PLACIDO DOMINGO


Familie Domingo („Firma Domingo“) Sonntag auf dem Flug Madrid – New York. Foto: Facebook

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HEUTE PREMIERE IM THEATER AN DER WIEN: IM SCHATTEN DER VENUS (Spielort“ Hölle“ im Souterrain des Theaters)


Martin Thoma, Elena Schreiber, Christoph Wagner-Trenkwitz. Copyright: Barbara Zeininger

Seit 2010 begeistern  die historischen Kabarettprogramme im Theater und Kabarett „Die Hölle“ im Souterrain des Theaters an der Wien Publikum und Presse.

 
Georg Wacks entwirft, mit beharrlicher Unterstützung seines außergewöhnlichen Ensembles das spacigste Jubiläumsprogramm des historischen Kabaretts: IM SCHATTEN DER VENUS.
 
Das unglaubliche zehnte Programm wagt sich weit hinaus über die Grenzen bekannter Welten und Mythen und führt das geliebte Publikum und das immer frischere Ensemble durch Raum und Zeit ins Zentrum des Universums. Feiern Sie mit uns ein Fest der Liebe und des Friedens!
 
Bewundern Sie dort Christoph Wagner Trenkwitz als unerschütterlichen Mann aus Stahl, Stefan Fleischhacker in seinem Neulengbacher Holzschnitttanz und  als japanische oder chinesische Schönheit mit seiner neuen seidenglatten,  weißen Porzellanhaut. Vergöttern Sie die herrliche Elena Schreiber als fleischgewordene Venus von Milo (mit Armen!). Erleben sie den sonst raubeinigen Martin Thoma als aufwühlenden Liebhaber und begleiten Sie uns wieder zur imposanten Tanzolympiade Chemnitz und in die Atacamawüste.
Georg Wacks führt in doppelter Warpgeschwindigkeit bei strömendem Champagner durch den galaktisch vergnüglichen Abend – Texte von Fritz Grünbaum, Peter Altenberg, Karl Valentin und Louis Taufstein garantieren literarisch-humoristisches Niveau.
 
Die außerordentlich kunstvolle Ausstattung stammt von von Stefan Fleischhacker und Elena Schreiber. das feinfühlige Ensemble „Albero Verde“ besorgt in gewohnt vollkommenem Spiel die immer anspruchsvollere Musik.
 
Marie-Theres Arnbom präsentiert in der begleitenden Jubiläumsausstellung „Kabarett am Ende. 1918 – 1938 – 1968“ Erhellendes und neu verschollene Artefakte aus den Kabaretts.

Stefan Fleischhacker.  Copyright: Barbara Zeininger

Martin Thoma.  Copyright: Barbara Zeininger
 

Christoph Wagner-Trenkwitz. Copyright: Barbara Zeininger
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AUS DEM NETREBKO-FACEBOOK: ANNA N. AUF DER RAX (in Niederösterreich)


Foto: Facebook Netrebko

Foto: Facebook
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HEUTE VORTRAG IN STRALSUND (Mecklenburg/Vorpommern) am Freitag in EICHGRABEN/ Wienerwald

Ähnliches Foto

 

HEUTE: Stralsund erinnert – 80 Jahre Reichsprogromnacht

Veranstaltungsprogramm im Oktober und November 2018:

Am 9. November 2018 jährt sich die Reichspogromnacht zum 80. Mal. Auch in Stralsund brannte in dieser verhängnisvollen Nacht die Synagoge, in der Folge wurden jüdische Familien verfolgt, enteignet, deportiert und ermordet.

Die Erinnerung an diese Schreckenszeit wachzuhalten, ist Anliegen der Hansestadt Stralsund und der hier engagierten Vereine, Initiativen und Institutionen. Auf verschiedene Weise, in Vorträgen, Lesungen, Konzerten und Filmen, nähern sie sich diesem dunklen Kapitel unserer Geschichte.

Vortrag: „TANZ CHOREOGRAFIE REGIE Margarethe Wallmann – die erste Opernregisseurin, mit Stralsunder Wurzeln“

Dienstag, 6. November 2018, 19 Uhr | Stadtbibliothek, Badenstraße 13 präsentiert von Dr. Ulrike Messer-Krol Fotocollagen von Erwin Messer

Veranstalter: Hansestadt Stralsund

Und am Freitag im Wienerwald:

 

Zuletzt  lebte und wirkte sie  in Monaco,  dort  ist sie auch begraben. Sie war die erste Frau, die  auf allen großen Opernbühnen als Regisseurin gearbeitet hat, bei vielen Ur- und Erstaufführungen , mit den  berühmtesten Dirigenten und gefeierten  Stars.

Länge 90 Min                                     Kleines Buffet            Eintritt frei   Spenden erbeten

Informationen : Tel.  02773/ 46 301           www.vkk-eichgraben.at                        verein@vkk-eichgraben.at

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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 6. – 12. NOVEMBER 2018

Bildergebnis für radio

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

7.11. LA CENERENTOLA (Live aus Florenz) RAI 3-20 Uhr
8.11. ANDREA CHENIER (aus Mailand, Aufnahme v. 7.12.2017) BBC 3-15 Uhr
9.11. MEFISTOFELE (Live aus New York) Met-Stream-1.25 Uhr
10.11. HALKA (aus Warschau, Aufnahme v. 24.8.) RNE Classica Madrid-19 Uhr
DIE FLIEGENDE HOLLÄNDER (aus Bayreuth, Aufnahme v. 30.7.) Deutschlandradio-19.05 Uhr
DIDONE ABANDONATA (aus Innsbruck, Aufnahme v. 14.8.) ORF Ö1-19.30 Uhr
THE SILVER TASSIE (Live aus London) BBC 3-20 Uhr
11.11. L’OLIMPIADE (Live aus Herne) WDR 3-20.04 Uhr

EMPFANGSMÖGLICHGKEIT ÜBER DAS INTERNET
ORF – Ö 1 http://oe1.orf.at/
Bayern 4 https://www.br-klassik.de/index.html
HR 2 http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/
WDR 3 http://www1.wdr.de/radio/wdr3/index.html
SWR 2 http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html
Deutschlandradio http://www.deutschlandradiokultur.de/startseite.197.de.html
RAI 3 http://www.radio3.rai.it/dl/radio3/programmi/PublishingBlock-61ab4215-547b-4563-8b1f-8932531e5469.html
Radio Suisse R. https://www.rts.ch/
Radio 4Hilversum http://www.radio4.nl/gids/
VRT Klara http://www.klara.be/
RTBF Musique 3 http://www.rtbf.be/musiq3/
RNE Clasica Madrid http://www.rtve.es/radio/radioclasica/programacion/
Sveriges Radio 2 https://sverigesradio.se/p2
Met-Stream http://www.metopera.org/Season/Radio/Free-Live-Audio-Streams/
BBC 3 http://www.bbc.co.uk/radio3/programmes/genres/music/classical/opera/all
France Musique https://www.francemusique.fr/opera

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.
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OPER FRANKFURT: Podiumsdiskussion „Die Zukunft der Oper in einer sich wandelnden Stadtgesellschaft“ 

zum Thema „Die Zukunft der Oper in einer sich wandelnden Stadtgesellschaft“ findet am

Sonntag, dem 2. Dezember 2018, um 11.00 Uhr im Holzfoyer der Oper Frankfurt

in Kooperation der Opernwelt und der Oper Frankfurt eine Podiumsdiskussion im Rahmen der durch das Fachmagazin neu initiierten Reihe Opernwelt-Dialoge statt.

Zu den Teilnehmern zählen Brigitte Fassbaender (Regisseurin), Barrie Kosky (Regisseur, Intendant Komische Oper Berlin), Bernd Loebe (Intendant Oper Frankfurt) und Joana Mallwitz (Dirigentin, Generalmusikdirektorin Staatstheater Nürnberg). Die Moderation übernimmt Jürgen Otten (Redaktion Opernwelt).

Der Eintritt ist frei. Aus Sicherheitsgründen ist die Platzanzahl begrenzt, es werden Zählkarten direkt vor der Veranstaltung ausgegeben.

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BOCHUM/ JAHRHUNDERTHALLE: MANCHMAL MACHT ES SCHON SINN SICH ZU BESCHWEREN UND NICHT ALLES HIN ZUNEHMEN– VOR ALLEM WENN MAN MIT HUNDERTEN WEITERER BESUCHER SINNLOSER WEISE STUNDENLANG JEDES JAHR WIEDER AN EINER AUSFAHRT (DER EINZIGEN !!!) STEHT MIT 8 SEKUNDEN GRÜN – UND DANN 2 MINUTEN ROT. WOBEI WÄHREND DER ROTPHASE UM 22 h AN DER KREUZUNG ÜBERHAUPT KEIN SONSTIGER VERKEHR IST 

Betreff: Ihre E-Mail an den Bürgermeister vom 03.09.2018 / Ausfahrt Jahrhunderthalle

Sehr geehrter Herr Bilsing,

Ihre an den Herrn Oberbürgermeister Eiskirch gerichtete E-Mail vom 03. September 2018 wurde mir von ihm zur Beantwortung übergeben.

Es ist auch der Stadt Bochum bekannt, dass es eine Herausforderung sein kann, als Besucher mit PKW das Areal der Jahrhunderthalle nach einer Veranstaltung zu verlassen. Die Situation muss verbessert werden. hIch habe dazu um ergänzende Informationen gebeten. Diese liegen mir nun vor und gerne gebe ich diese an Sie weiter:

Die Ampelschaltung, welche Sie auch angesprochen haben, wurde bereits optimiert (Verlängerung der „Grün-Phase“ durch einen Schlüsselschalters an der Kreuzung).
 
Ihren Schilderungen nach schien das aber mit der Schlüsselschaltung nicht im gewünschten Umfang funktioniert zu haben. Das Personal der Bochumer Veranstaltungs-GmbH und der Ruhrtriennale wurden daraufhin noch einmal instruiert.

Weiterhin verfügt das Parkhaus zur Entlastung der Kreuzung über eine zweite Ausfahrt, welche direkt zur Alleestraße führt. Diese wurde vermutlich nicht genutzt. Dazu werden momentan Abstimmungsgespräche mit dem Betreiber des Parkhauses geführt.
Ergänzend sollte im Kreisverkehr auf die Abbiegemöglichkeit über die Gahlensche Straße hingewiesen werden, sobald die dortigen Grundstücke bebaut sind. Diese Ausschilderung wurde noch nicht vorgenommen. Es wird jetzt jedoch eine „Temporärausschilderung“ installiert, um eine weitere Entzerrung der Verkehrssituation zu erreichen

Gleichwohl gilt es, eine dauerhafte Lösung zu finden. Unstrittig gibt es Stoßzeiten, bei denen u.a. die Zeitabläufe verbessert werden könnten.
 
Ihre E-Mail wurde nun zum Anlass genommen, um sich erneut mit allen Beteiligten zusammenzusetzen, um den Ablauf (möglicherweise temporäre Einbahnstraßenregelung, zusätzliche Beschilderung etc.) zu optimieren und eine entsprechende Umsetzung zeitnah zu realisieren.
Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben weitergeholfen zu haben und danke für Ihre Hinweise.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrage
Niels Grundig

Peter Bilsing: www.deropernfreund.de
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