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INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 4. SEPTEMBER 2018)

04.09.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 4. SEPTEMBER 2018)

GRAFENEGG GEHT IN DAS FINALE

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Die Wiener Philharmoniker und Franz Welser-Möst geben am Donnerstag, 6. September, mit Bruckners Fünfter Symphonie den Auftakt zum vierten und abschließenden Festivalwochenende in Grafenegg. Einen Tag später dirigiert Dmitrij Kitajenko das Tonkünstler-Orchester. Mit der Pianistin Yeol Eum Son interpretieren sie gemeinsam Mozarts Konzert für Klavier und Orchester in d-Moll. Weiters steht Schostakowitschs berühmte «Leningrader» Symphonie Nr. 7 auf dem Programm. Am Samstag, 8. September, gastiert die Sächsische Staatskapelle Dresden mit Alan Gilbert und Lisa Batiashvili in Grafenegg. Neben Gustav Mahlers Erster Symphonie präsentiert das Orchester Prokofjews Violinkonzert Nr. 2.

Den letzten Höhepunkt des Festivals bilden zwei russische Konzertprogramme des Mariinsky Orchesters St. Petersburg mit Valery Gergiev. Sie gestalten sowohl die Matinee als auch das Abendkonzert am Sonntag, 9. September, mit Werken von Strawinski, Tschaikowski und Prokofjew.

Alle vier Abendkonzerte des letzten Festivalwochenendes sind am Wolkenturm angesetzt. Es sind noch wenige Restkarten verfügbar. Besonders beliebt sind auch die Rasenplätze an der Open Air-Bühne, die um 10 Euro erhältlich sind. Erstmals vergeben die Österreichischen Lotterien, als einer der Hauptsponsoren des Grafenegg Festivals, 50 Rasenplatz-Tickets pro Konzert an die Lebenshilfe Niederösterreich.

Weitere Informationen: grafenegg.com

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NEUES: Eine Playlist. Da können die Interessierten klicken und immer wieder Neues erfahren. Jetzt ist es ein Porträt von Bernd Weikl ….

Ein Portrait (80 Minuten) mit interessanten Szenenausschnitten)

VIDEO

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GEWINNER DES „OPERALIA 2018“

We are proud to announce the Winners of Operalia 2018!

Congratulations to all winners and participants for another great edition of Plácido Domingo’s Operalia, The World Opera Competition!

1st Prize

Emily D’Angelo, mezzo-soprano, Canada/Italy, 23

Pavel Petrov, tenor, Belarus, 27


Die Gewinner des 1. Preises

2nd Prize

Samantha Hankey, mezzo-soprano, USA, 26

Migran Agadzhanyan, tenor, Russia, 26

3rd Prize

Rihab Chaieb, mezzo-soprano, Canada, 31

Arseny Yakovlev, tenor, Russia, 26

Birgit Nilsson Prize

Emily D’Angelo, mezzo-soprano, Canada/Italy, 23

Samantha Hankey, mezzo-soprano, USA, 26

​The Pepita Embil Prize of Zarzuela

Emily D’Angelo, mezzo-soprano, Canada/Italy, 23

The Don Plácido Domingo Ferrer Prize of Zarzuela

Pavel Petrov, tenor, Belarus, 27

Luis Gomes, tenor, Portugal, 31

Prize of the Audience

Emily D’Angelo, mezzo-soprano, Canada/Italy, 23

Luis Gomes, tenor, Portugal, 31

CulturArte Prize

Josy Santos, mezzo-soprano, Brazil, 29

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NEU IN UNSEREN INTERVIEWS: VALER SABADUS (Counter-Tenor)


Valer Sabadus (Counter). Copyright: Andrea Masek

ZUM INTERVIEW (mit Karl Masek am 30.8. 2018)

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NOCH VIER FOTOS VOM „ODENSE-RING“


„Das Rheingold“. Fotograf: Knud Erik Jørgensen.


„Die Walküre“. Fotograf: Knud Erik Jørgensen.


„Siegfried“. Fotograf: Knud Erik Jørgensen.


„Götterdämmerung“. Fotograf: Knud Erik Jørgensen.

ZUM BERICHT von Dr. Klaus Billand

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OPER FRANKFURT:BASS GÜNTHER GROISSBÖCK BESTREITET DEN ERSTEN LIEDERABEND DER SPIELZEIT 2018/19

Der erste Liederabend der Spielzeit 2018/19 wird bestritten von dem österreichischen Bass Günther Groissböck am

Dienstag, dem 11. September 2018, um 20.00 Uhr im Opernhaus.

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Günther Groissböck. Copyright: Erich Reismann

Dass „die Kunst da beginnt, wo sich die körperliche Arbeit mit der Seele verbindet“, ist keine leere Behauptung. Günther Groissböck stellt seine Äußerung mit jedem seiner zahlreichen weltweiten Opern- und Konzertauftritte immer wieder aufs Neue unter Beweis. Seine Nominierung für den renommierten International Opera Award 2018 ist ein weiterer Beleg dafür. An der Oper Frankfurt gibt das ehemalige Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und des Opernhauses Zürich nun seinen Einstand mit einem Liederabend, zeigt sich also gleich ganz direkt, ohne Kostüm und Maske, ohne die Begleitung eines großen Orchesters. Bei einem Blick in den Terminkalender des Basses scheint das Recital wie ein kurzes Luftholen zwischen den vielen Kostümwechseln dieses Jahres, in dem die Wagner-Partien überwiegen: Auf Hermann Landgraf von Thüringen (Tannhäuser) an der Deutschen Oper Berlin, König Marke (Tristan und Isolde) an der Nationale Opera Amsterdam, Daland (Der fliegende Holländer) an der Hamburgischen Staatsoper und bei den Pfingstfestspielen Baden-Baden, Gurnemanz (Parsifal) an der Opéra National de Paris und Heinrich der Vogler (Lohengrin) an der Wiener Staatsoper folgt Fasolt (Das Rheingold) am Royal Opera House Covent Garden in London und an der Metropolitan Opera in New York, wohin er 2018/19 auch als Alter Hebräer (Samson e Dalila) und Hunding (Die Walküre) zurückkehrt.

Anlässlich seines ersten Frankfurter Liederabends präsentiert Günther Groissböck, begleitet von Malcolm Martineau (Klavier), Lieder von Johannes Brahms, Sergei W. Rachmaninow, Robert Schumann und Peter I. Tschaikowski.

Karten zum Preis von € 15 bis 95 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf) sind bei unseren üblichen Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

Weitere Liederabende in dieser Saison:
Hanna-Elisabeth Müller, Sopran 20. November 2018
Luca Salsi, Bariton 18. Dezember 2018
Ludovic Tézier, Bariton 22. Januar 2019
Stéphanie d’Oustrac, Mezzosopran 26. März 2019
Edita Gruberová, Sopran 23. April 2019
Michael Porter, Tenor 07. Mai 2019
Michael Spyres, Tenor 18. Juni 2019

Mit freundlicher Unterstützung der Mercedes-Benz Niederlassung Frankfurt / Offenbach.

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DIE WIENER VOLKSOPER TRAUERT UM HERMANN LEHR

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Copyright: Volksoper

Die Volksoper trauert um Hermann Lehr, der am 27. August 2018 völlig überraschend im 75. Lebensjahr verstorben ist. Er war als Tänzer und Darsteller 50 Jahre lang Ensemblemitglied der Volksoper. Als seine Frau Brigitte Lehr ab 2005 den Kinderchor und später den Jugendchor aufbaute, unterstützte er ihre Arbeit mit viel Liebe und Engagement.

https://www.volksoper.at/volksoper_wien/information/news_neuigkeiten/Die_Volksoper_trauer

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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK –4. – 10. SEPTEMBER 2018

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(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

4.9. LES PECHEURS DE PERLES (aus Salzburg, Aufnahme v. 23.8.) Bayern 4-20.05 Uhr
8.9. DER SPIELER (aus Wien, Aufmahme v. 7.10.2017) Sveriges Radio 2-18.03 Uhr
PARSIFAL (aus Antwerpen, Aufnahme v. 18.3.)VRT Klara-20 Uhr
9.9. FRA DIAVOLO (aus Rom, Aufnahme v. 8.10.2017) SWR 2-20.03 Uhr

EMPFANGSMÖGLICHGKEIT ÜBER DAS INTERNET

ORF – Ö 1 http://oe1.orf.at/
Bayern 4 https://www.br-klassik.de/index.html
HR 2 http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/
WDR 3 http://www1.wdr.de/radio/wdr3/index.html
SWR 2 http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html
Deutschlandradio http://www.deutschlandradiokultur.de/startseite.197.de.html
RAI 3 http://www.radio3.rai.it/dl/radio3/programmi/PublishingBlock-61ab4215-547b-4563-8b1f-8932531e5469.html
Radio Suisse R. https://www.rts.ch/
Radio 4Hilversum http://www.radio4.nl/gids/
VRT Klara http://www.klara.be/
RTBF Musique 3 http://www.rtbf.be/musiq3/
RNE Clasica Madrid http://www.rtve.es/radio/radioclasica/programacion/
Sveriges Radio 2 https://sverigesradio.se/p2
Met-Stream http://www.metopera.org/Season/Radio/Free-Live-Audio-Streams/
BBC 3 http://www.bbc.co.uk/radio3/programmes/genres/music/classical/opera/all
France Musique https://www.francemusique.fr/opera

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.


BENEFIZKONZERT: KRISTIN LEWIS FÜR „KRISTIN LEWIS INTERNATIONAL“- Verein für Ausbildung und Förderung junger Künstler

WIEN – Minoritenkirche – 21. September

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attitude : DER BALLETT-BLOG

This week’s recommendations: Sep. 3rd, 2018
Let us look back at some publications…

Eno Peçi’s „The last Ball“: July 2018, Switzerland

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Copyright: Alice das Neves

Read it now!

Just for the record: Albert Mirzoyan

Read it now!

Just for the record: Balázs Delbo

Just for the record: Ronnie Böhm

Just for the record: Igor Zapravdin

Read it now!

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ÖSTERREICHISCHE NATIONALBIBLIOTHEK – Hinweise auf kommende Veranstaltungen

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SCHÄTZE TEILEN

Freier Eintritt am Tag des Denkmals

Am Tag des Denkmals bietet die Österreichische Nationalbibliothek auch heuer wieder zahlreiche spannende Themenführungen an. Prunksaal, Literaturmuseum, Globenmuseum, Papyrusmuseum, Esperantomuseum und das hauseigene Institut für Restaurierung öffnen dafür am Sonntag, 30. September, bei freiem Eintritt ihre Tore. Passend zum Motto „Schätze teilen – Europäisches Kulturerbejahr“ wird auch die berühmte „Goldene Bulle“ zu sehen sein – eine mittelalterliche Prachthandschrift, die zum UNESCO-Weltdokumentenerbe zählt. Erleben Sie das kulturelle Erbe Österreichs aus nächster Nähe und begeben Sie sich gemeinsam mit den ExpertInnen der Bibliothek auf eine spannende Entdeckungsreise.

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OBJEKT DES MONATS

Böhmen liegt am Meer

Ingeborg Bachmanns Gedicht „Böhmen liegt am Meer“ zählt zu ihren berühmtesten und wurde oft als ihr schönstes eingestuft. Es entstand im Jahr 1964, als sie nach einer schweren Krise wieder ins Leben und zum Schreiben zurückfand. Im September ist das handschriftlich korrigierte Typoskript des Gedichts als „Objekt des Monats“ in der großen Jubiläumsausstellung „Schatzkammer des Wissens“ im Prunksaal zu sehen. Der kostenlose Expertenvortrag dazu findet am 11. September statt, eine Anmeldung ist erforderlich.

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KUPPELFRESKO AUF GOOGLE

Faszinierende Details

BesucherInnen des Prunksaals haben seit heuer die Möglichkeit, das berühmte Kuppelfresko von Daniel Gran aus nächster Nähe zu erkunden: Möglich macht das eine Gigapixel-Aufnahme des Freskos, in die man auf einem eigenen Bildschirm bis in kleinste Details hinein zoomen kann. Dazu gibt es Kurzinformationen zu den dargestellten Figurengruppen. Seit kurzem ist so eine virtuelle Entdeckungsreise auch auf der Website von Google Arts & Culture möglich: Gleich zwei Online-Ausstellungen geben dort Einblicke in Daniel Grans Meisterwerk: Eine Schau konzentriert sich auf das Kuppelfresko selbst, die zweite hat die darunter liegende Gelehrtengalerie im Fokus.

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KINDERFÜHRUNGEN

König der Tiere und historische Scherben

Im Prunksaal gibt es nicht nur 200.000 Bücher zu entdecken, sondern sogar Löwen! Wo sich der König der Tiere befindet können alle wissbegierigen Kinder am 9. und 16. September bei einer Sonderführung erfahren. Am 23. und 29. September besteht im Papyrusmuseum die Möglichkeit, mehr über historische Scherben zu erfahren: Die wurden im alten Ägypten oft als Schreibmaterial verwendet. Und da Probieren über Studieren geht, kann das vor Ort auch gleich selbst ausprobiert werden.

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LITERATURMUSEUM

Reden vom Schreiben

In der Reihe „Reden vom Schreiben“ treffen SchriftstellerInnen einander zum Gespräch und lesen aus aktuellen Texten: Am 19. September sind das die in Südkorea geborene Schriftstellerin Anna Kim und Leopold Federmair, der seit vielen Jahren in Hiroshima lebt. Sie diskutieren über den Zusammenhang von Schreiben, Unterwegssein und Leben in unterschiedlichen Kulturräumen und Sprachen. Merken Sie sich auch den 1. Oktober vor: Anlässlich der aktuellen Sonderausstellung über Zentralfiguren der Wiener Moderne wird das exzentrisch-unterhaltsame Filmporträt „Wittgenstein“ (1993) präsentiert. An beiden Abenden können Sie nicht nur die Veranstaltungen selbst bei freiem Eintritt besuchen, sondern auch das Literaturmuseum.

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MUSIKSALON

Joseph Haydns Kaiserhymne

„Gott! erhalte Franz den Kaiser, unsern guten Kaiser Franz!“ Joseph Haydns berühmtes „Kaiserlied“ wurde am 12. Februar 1797, dem Geburtstag von Franz II., im Wiener Burgtheater erstmals aufgeführt. Das Werk, dessen Originalhandschrift sich in der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek befindet, wurde bald überaus populär, was sich in einer Fülle von Neutextierungen, Variationen und Hommagen widerspiegelt; bis heute wird Haydns Melodie für die deutsche Nationalhymne verwendet. Der Musiksalon am 13. September gibt Einblicke in das vielseitige Werk. Der Eintritt ist wie immer frei.

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María José Montiel begins the season in Moscow

– The Spanish singer will make her debut in the Russian capital before singing with the Orquesta de Extremadura and performing at the Princess of Asturias Prize gala

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María José Montiel (8) © Fernando Vázquez Morago – Fidelio

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The mezzo-soprano from Madrid will begin the new artistic season with a concert at the Bolshoi in Moscow, where she will be performing the cantata Alegrías, by Antón García Abril, a composer who is very close to Montiel as he has dedicated some of his compositions to her. In her debut in the Russian capital the mezzo will be accompanied by the Concert Symphony Orchestra of the Moscow State Tchaikovsky Conservatory conducted by Borja Quintas. This will be a gala evening organised by the Colombus Foundation, María José Montiel being the cultural ambassador. Beforehand, at the end of August, she travelled to Majorca to make a recording of great Spanish compositions with the pianist Miquel Estelrich, with whom she has collaborated on concerts and recordings for many years.

Later, among other activities, Montiel will make her debut with the Orquesta de Extremadura with some of her favourite music, Chausson’s Poème de l’amour et de la mer, this time conducted by Álvaro Albiach. This will be the first time that the singer will collaborate with the ensemble from Extremadura and she will be doing two performances with them. The first is on the 4th October at the Manuel Rojas Congress Palace in Badajoz and the next day they will be at the Caceres Congress Palace. The last time María José Montiel performed this piece was in July 2017 with the Royal Symphony Orchestra of Seville, conducted by John Axelrod.

Finally, she has another very special engagement awaiting her: her participation in the Princess of Asturias Prize gala concert, in which she will perform Rossini’s Stabat Mater. This will take place on the 18th October at the historic Teatro Campoamor in Oviedo.

Info:

https://www.facebook.com/mariajosemontiel/

www.fidelioartist.com

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CHRONOLOGIE eines SCHEITERNS…

(Nicht nur im öffentlich-beamteten – sondern auch im privat-kreativen Bereich!)

Otto Anlanger, nunmehr pensionierter Lehrer, ist „DER KUNSTVERTEILER“. Er versendet praktisch täglich Termine aus der Kunstszene – völlig kostenlos – als Service für Künstler, aber auch Kunst-Interessierte.


Otto Anlanger mit Hermann Nitsch

Anlanger war immer schon ein Fan von Hermann Nitsch, hat sogar bei dessen Aktionen musiziert und gekocht (!)

Als „Dank“ bekam er nun keine Akkreditierung für die Nitsch-Performance am vergangenen Samstag, nicht einmal eine Kaufkarte konnte er erwerben!

Die Aussperrung: Ist Hermann Nitsch nun arrogant geworden – oder hat er lediglich unsensible BeraterInnen.

Der Mailwechsel:

  1. Juli 2018
    Liebe Redakteurin, lieber Redakteur,

Gerne möchten wir Sie hiermit einladen zur AKTION MIT SINFONIE von HERMANN NITSCH am 1. September um 18 Uhr im nitsch museum in Mistelbach.

 

24.07.2018

Sehr geehrte Frau Mag.a  Reinhold-Rudas,

ich werde die „AKTION MIT SINFONIE“ in meinem KUNSTVERTEILER zeitgerecht bewerben

(ca. 4.000 Abos). Dazu möchte mich akkreditieren – wenn möglich mit Begleitung

 

  1. August 2018

Sehr geehrter Herr Anlanger,

Falls noch Interesse besteht, möchte ich Sie hiermit gerne mit Begleitung akkreditieren.

Geben Sie mir bitte kurz Bescheid, ob das noch aktuell ist. Vielen Dank!

Mit besten Grüßen, Stella Reinhold-Rudas

 

14.08.2018

Sehr geehrte Frau Reinhold-Rudas,

anbei die heutige KUNSTVERTEILER-Aussendung mit NITSCH-Vorschau

 

14.08.2018

Sehr geehrter Herr Anlanger,

Das ist ein schlechter Scherz, oder?

Tut mir leid, aber für ein liebloses Aneinanderreihen von Presseaussendungen kann ich Sie unmöglich für diese Veranstaltung akkreditieren.

Mit freundlichen Grüßen, Stella Reinhold-Rudas

 

14.08.2018

Das sehen aber über 4.000 Abos anders…

 INFO: Meine KUNSTVERTEILER-Zusendungen gehen in Wien an 3.600 und in OÖ. an

  1. 400 Abos, die mit diesen kostenlosen und werbefreien Zusendungen sehr zufrieden – um nicht sogar dankbar zu sagen – sind. Siehe auch http://otto-kunstverteiler.jimdo.com

In der Folge wandte ich mich an die Herrn Karrer und Fritz mit der Bitte in dieser Angelegenheit zu vermitteln – wobei mir dankenswerterweise Herr Fritz sehr höflich, aber leider absagend antwortete.

Der Versuch eine (Kauf)-Karte zu erwerben scheiterte ebenfalls…

P.S.: Ich kenne NITSCH schon seit Jahrzehnten, war bei seinen Aktionen in Prinzendorf auch schon Musiker (1984) und Koch (1998 u. 2004). Seine Termine habe ich auch immer beworben

Otto Anlanger

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OPERA IN PIAZZA / ODERZO: GRAN GALA am 21.9.

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THEATER ST. GALLEN: „VERSETZUNG“. Drama von Thomas Melle

Premiere: Donnerstag, 13. September 2018, 20 Uhr, Lokremise
Schweizer Erstaufführung

Das Theater St.Gallen bringt das gesellschaftskritische Stück Versetzung des deutschen Autors Thomas Melle zur Schweizer Erstaufführung. Regie führt Schauspieldirektor Jonas Knecht, die Premiere in der Lokremise ist am Donnerstag, 13. September 2018, 20 Uhr.

 Der Gymnasiallehrer Ronald Rupp ist beliebt und erfolgreich, sein Leben läuft wie am Schnürchen. Die unmittelbar bevorstehende Beförderung zum Rektor ist der vorläufige Höhepunkt seiner Karriere. Aber er trägt etwas in sich, was er bisher von seinen Kollegen verbergen konnte: eine manisch depressive Erkrankung. Und just im Moment seines grössten Erfolgs taucht eine verflossene Liebe auf und droht, ihn auffliegen zu lassen. Nun bricht die Krankheit wieder durch. Die Kollegen werden zu Feinden und bezweifeln auf einmal seine Qualifikation. Rupp wird von einer dramatischen Welle des Misstrauens, des Selbstzweifels und der Paranoia erfasst.

Wie im Erfolgsroman Die Welt im Rücken behandelt Thomas Melle auch im Theaterstück Versetzung eigene Erfahrungen. Der 1975 geborene Autor leidet selber an einer bipolaren Störung und steht unter Dauermedikation. In seinen Arbeiten untersucht er präzise und mit schonungsloser Offenheit diese Krankheit und das damit verbundene Stigma. Inwiefern verstärkt das gesellschaftliche Stigma die Krankheit und inwiefern provoziert die Krankheit unausweichlich das Misstrauen des Umfelds eines Kranken? In der Verkörperung des Lehrers Ronald Rupp verleiht Melle dieser Frage tragische Dimension. Versetzung ist damit auch ein Drama über die Frage, wie die Gesellschaft mit dem Tabu psychischer Krankheiten umgeht. Es wurde 2017 am Deutschen Theater Berlin uraufgeführt, in St.Gallen ist es als Schweizer Erstaufführung zu sehen.

In Ergänzung zum Theaterstück veranstaltet das Theater St.Gallen drei Nachgespräche. Im Anschluss an die Vorstellung vom 27. September unterhält sich die Dramaturgin Julie Paucker mit dem St.Galler Psychiater und Psychotherapeuten Dr. med. Ruedi Osterwalder. Nach den Vorstellungen vom 23. Oktober  und 21. November ist PD Dr. med. Thomas Maier, Chefarzt Erwachsenenpsychiatrie, Psychiatrie St.Gallen Nord, zu Gast.

Premiere                                            Donnerstag, 13. September 2018

Zeit                                                     20 Uhr

Ort                                                     Lokremise

Einführungsmatinee                        Sonntag, 9. September, 11 Uhr, Lokremise

Nachgespräche                                Donnerstag, 27. September, nach der Vorstellung

                                                           Dienstag, 23. Oktober, nach der Vorstellung

                                                           Mittwoch, 21. November, nach der Vorstellung

Inszenierung                                  Jonas Knecht
Ausstattung                                        Markus Karner
Live-Musik                                         Nico Feer
Dramaturgie                                       Julie Paucker

 Spiel                                                   Tobias Graupner

                                                           Catriona Guggenbühl

                                                           Oliver Losehand

                                                           Fabian Müller

                                                           Pascale Pfeuti

                                                           Bruno Riedl

                                                           Seraphina Maria Schweiger

                                                            Stefan Schönholzer

Die weiteren Vorstellungen

Sonntag, 16. September 2018, 17 Uhr
Mittwoch, 19. September 2018, 20 Uhr
Sonntag, 23. September 2018, 17 Uhr
Donnerstag, 27. September 2018, 20 Uhr
Sonntag, 21. Oktober 2018, 20 Uhr
Dienstag, 23. Oktober 2018, 20 Uhr
Freitag, 2. November 2018, 20 Uhr
Mittwoch, 21. November 2018, 20 Uhr
Freitag, 23. November 2018, 20 Uhr

 

 

 

 

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