Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

INFOS DES TAGES (DIENSTAG 21. SEPTEMBER 2021)

21.09.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (MITTWOCH, 21. SEPTEMBER 2021)

WIENER STAATSBALLETT: BILDER, TÄNZE, SINFONIEN – Live Stream am Dienstag

Die Wiener Staatsoper eröffnet heute die Live-Stream-Saison mit dieser Ballett-Übertragung

Zur Kritik: https://onlinemerker.com/wien-staatsoper-dances-pictures-symphonies-taenze-bilder-sinfonien-vienna-state-ballet-september-17th-2021/

äm
Foto: Youtube

ZUM VIDEO

Davide Dato & Kiyoka Hashimoto / Copyright: Ashley Taylor  / Vienna State Ballet
Foto: Wiener Staatballett/ Ashley Taylor

ZUM LIVESTREAM

https://play.wiener-staatsoper.at/event/e62c821d-3bb7-454a-85ba-93152b4a6209

________________________________________________________________

BAYERISCHE STAATSOPER: DER SAISONSTART 2021/22 IM ÜBERBLICK

Fast 15.000 Kulturbegeisterte feierten am Wochenende gemeinsam mit dem neuen Staatsintendanten Serge Dorny, Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski und den Mitarbeiter:innen der Bayerischen Staatsoper den Saisonauftakt 2021/22.

Mit einem Oper für alle-Konzert in Ansbach, unter der musikalischen Leitung von Vladimir Jurowski präsentierten Ekaterina Semenchuk und Piotr Beczala zusammen mit dem Bayerischen Staatsorchester, Ausschnitte aus Premieren und Repertoire-Vorstellungen der Opernsaison 2021/22.

Die Vorstellung ist von 20.09.2021 bis 26.09.2021 als Video-on-Demand auf STAATSOPER.TV verfügbar. Am 16.Oktober 2021 um 21.45 Uhr wird die Aufzeichnung des Konzerts nochmals auf 3sat ausgestrahlt.

Mit einem neuen Festival, dem Septemberfest, zeigte die Bayerische Staatsoper, dass Exzellenz und eine Öffnung des Hauses unmittelbar miteinander in Verbindung stehen. Im Brunnenhof der Münchner Residenz lud die Bayerische Staatsoper zu einem Fest für alle Münchner:innen. Opernszenen, Tänze, Spiele, Unterhaltung und Informationen wechselten sich das Wochenende über ab. Künstler:innen der Bayerischen Staatsoper, des Bayerischen Staatsballetts und des Bayerischen Staatsorchesters sowie Künstler:innen und Kollektive aus der Stadt München mischten sich mit künstlerischen Interventionen zwischen die Besucher:innen des Brunnenhoffestes. Opernratespiele, ein Kostümflohmarkt, Opernkaraoke und viele Gespräche zwischen den Besucher:innen, dem Staatsintendanten Serge Dorny und seinem Team zeigten das große Interesse am Haus.

Im Nationaltheater wurden Giacomo Puccinis Einakter Gianni Schicchi und Il Tabarro, unter der musikalischen Leitung des neuen ersten Gastdirigenten Daniele Rustioni, gespielt. Am Samstagabend zog die Jazzlegende Michel Portal das Publikum mit seinem neuen Album MP85 in den Bann. Im Cuvilliés-Theater zeigte das Bayerische Staatsballett die Produktion Liaison. Ein Kammerkonzert der Hermann-Levi-Akademie ergänzte das musikalische Programm.

In der kommenden Woche findet das Septemberfest mit einem Kammerkonzert mit Christian Gerhaher, Richard Wagners Der fliegende Holländer mit unter anderem Christof Fischesser, Anja Kampe und John Lundgren sowie Giuseppe Verdis La Forza del destino, mit unter anderem Anja Harteros, Mika Kares, Stefano La Colla sowie Ekaterina Semenchuk, seinen krönenden Abschluss.

„Es war ein fulminantes Eröffnungswochenede der neuen Spielzeit. Die vielen Gespräche, die ich in den letzten Tagen mit Besucher:innen geführt habe, zeigen mir, wie sehr sich die Münchner:innen mit ihrer Bayerischen Staatsoper identifizieren und auseinandersetzen. Den Wunsch nach noch mehr Diskurs werden wir in den kommenden Jahren mit bekannten und neuen Formaten nachkommen.“, resümiert Staatsintendant Serge Dorny.

WEITERE TERMINE SEPTEMBERFEST

Der fliegende Holländer
Fr. 24.09.2021, 19.30 Uhr, Nationaltheater
Di. 28.09.201, 19.30 Uhr, Nationaltheater

Kammerkonzert mit Christian Gerhaher
Sa. 25.09.2021, 20.00 Uhr, Nationaltheater

La Forza del destino
So. 26.09.2021, 18.00 Uhr, Nationaltheater
Mi. 29.09.2021, 18.00 Uhr, Nationaltheater

_________________________________________________________________

Intendantenvertrag | Hessisches Staatstheater Wiesbaden

 

 Der Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden gibt hiermit bekannt, dass das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) heute einen Brief mit folgendem Wortlaut erhalten hat:

 

»Sehr geehrte Frau Staatsministerin Dorn,

 seit Anfang des Monats sollten wir gemäß der Vertragsverlängerungsklausel miteinander reden, ob und zu welchen Konditionen mein Vertrag als Intendant über den Ablauf der Spielzeit 23/24 hinaus verlängert wird.

 

In der Wiesbadener Stadtgesellschaft wird das heftig diskutiert, mit gutem Pro und größtenteils lächerlichem Contra. Leider kam aus Ihrem Haus noch kein Signal. Ihr lautes Schweigen kann ich mir nur so erklären, dass Sie nicht reden wollen.

 

Ich frage mich, ob die schiedsgerichtliche Bewertung der aus Ihrem Haus als Kräftemessen angelegten Abmahnung (die als ungültig festgestellt wurde!) insofern nachwirkt: Seit der Verkündung der Entscheidung habe ich von Ihrer Seite nichts mehr gehört. Das hätte ich anders erwartet. Jedenfalls finde ich es schade, dass Ihr Haus die in meinem Anstellungsvertrag selbst gesetzte Obliegenheit nicht ernstnimmt.

 

Den Slogan Ihrer Partei »Zukunft passiert nicht. Wir machen sie.« kann ich angesichts Ihrer Passivität bezüglich des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden beim besten Willen nicht wiedererkennen. »Bereit, weil ihr es seid.« trifft durchaus auf meine Person zu; aber auf Sie und Ihr Ministerium?

 

Wie auch immer, hiermit möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich mein Amt ab der Spielzeit 24/25 zur Verfügung stelle. Bis dahin werde ich das Wiesbadener Staatstheater selbstverständlich weiterhin verantwortungsbewusst und vertragsgerecht führen und hoffe auf eine bessere, gedeihliche Zusammenarbeit für die noch verbleibende Zeit.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Uwe Eric Laufenberg

Intendant«

 __________________________________________________________________________________

GEORG MITTENDREIN 
Erkenntnisse eines Fachmanns

Sein Buch „Der Theaterintendant“ wurde in der Freien Bühne Wieden präsentiert

iheorg auf der bühne mg 8725 xx y~1

George Mittendrein war Schauspieler, war Regisseur (ob an der Wiener Josefstadt oder am Opernhaus Halle), vor allem aber war er sozusagen Zeit seines Lebens immer wieder Intendant. In Wien an dem von ihm gegründeten Jura Soyfer Theater, dann in Altenburg (im Osten Deutschlands), in Bozen, in Naumburg und bei mehreren deutschen Sommerfestspielen. Er weiß um die Erfolge und Niederlagen gerade dieses Berufs, um die Fallstricke und Freuden (obwohl sie nicht in der Mehrzahl sind), um die Probleme, Bredouillen und Tücken.

Das alles hat er amüsant, spitzzüngig und ziemlich schonungslos in dem kleinen Buch  „Der Theaterintendant“ zusammen gefasst, „Ein kleiner Ratgeber, wie man es wird und möglichst lange bleibt“. Die 26 Illustrationen von Rupert Hörbst ergänzen bildlich den verbalen Schlagabtausch.

georg mit buch img 8671 xx~1  der theaterintendant 555x710 titel~1

In der rappelvollen Freien Bühne Wieden hat Mittendrein, begrüßt von Intendantin Michaela Ehrenstein, flankiert von Verleger Thomas C. Cubasch (Selbstdefinition: „Verleger mit großem Leib und großer Seele“), den nicht mehr ganz junge Opernfreunde aus ihren Stehplatzjahren  kennen, sein Buch präsentiert und spritzige Stellen vorgelesen.

irene singend 2 img 8715 xx~1

Mittendrein-Gattin Irene Budischowsky sang zwischendurch Nestroys „Theater, o Theater du“ und Georg Kreislers „Ja, Herr Direktor“, zwei Nummern, die als perfekte Illustration des Intendanten-Daseins wirkten. Wie sagte doch im 19. Jahrhundert einst der damals so berühmte Burgtheaterdirektor Heinrich Laube: „Schauspieler, Räuberbanden und Soldaten brauchen gute Anführer, sonst sind alle drei nichts wert.“

Renate Wagner

——————————————————————————————————————

PROGRAMMHINWEIS Wien/ Umgebung (Klosterneuburg, Mödling)

mozartautomat

Mit dabei ist der Tenor Pablo Cameselle, der in Elena Habermanns legendärem „Merker-Kunstsalon“ oft aufgetreten ist. Weiters sehen und hören Sie Bezim Berisha, Andreas Jankowitsch, Kevin Eisnig, Anete Liepina.u.a.
Musikalische Leitung: Petra Giacalone, Künstlerische Leitung: Stephan Bruckmeier.

Der Mozartautomat oder Die Geheimnisse des sonderbaren Doktor Mesmer

Kammeroper

Es wirkt sicher verstörend, dass Mozart das Produkt eines wahnsinnigen Genies gewesen sein soll. Ein Automat, künstlich erschaffen mit einer heute vergessenen Technik. Also künstliche Intelligenz bereits im 18. Jahrhundert?

Es ist möglich, dass die Geschichte falsch geschrieben wurde. Am 5. Dezember 1791 starb Wolfgang Amadeus Mozart in Wien. Die Todesursache blieb ein Rätsel. Und bis heute weiß man nicht, wo und ob er überhaupt begraben wurde. Doch die viel entscheidendere Frage ist folgende: Was wäre, wenn etwas von Mozart noch am Leben ist? – In der Kammeroper: „Der Mozartautomat“ erfährt man einiges schier Unglaubliches darüber

Assoziationen an Punk durchziehen den Text der Autorin Claudia Toman. Ein rein weibliches Orchester unter der Leitung der Dirigentin Petra Giacalone ist die beste Voraussetzung um gefühlsintensive und dabei manchmal bewusst schroff und schockierend in die Partitur gesetzte Instrumentalfarben dem Publikum überzeugend zu vermitteln. Die handelnde Personage tappt wie in einem mystischen Kriminalfilm zuerst im Dunkel, bis Licht in die innere und äußere Szenerie kommt und die Frage im Kunstraum bleibt: wer ist der Urheber, der Komponist oder der Konstrukteur…?

Ziel des Projekts ist es, neue Gedankenwelten und Klangräume zu eröffnen.
________________________________________________________________

STEVEN SCHESCHAREGG-INFOS

sche

Dear Friends!
Thank you for your interest in my artistic projects and for your continuing support. The summer was gratefully filled with traveling again and being able to sing in Bayreuth was certainly a thrill. Musical life is now picking up in Vienna, and this autumn I am keeping very busy with new music. I try to present here the highlights of my performance calendar but please visit my website for more details. The Corona pandemic has certainly been a challenge for performers but luckily I have been flexible and able to remain working in film & ORF television, translating, and recording. I look forward to presenting you my efforts soon and seeing you live in theatres together.
Please stay healthy and inspired!

I look forward to performing for the first time with the contemporary music Ensemble Platypus and their conductor Jaime Wolfson. On October 1st we will present a program including Schönberg’s famous Ode to Napoleon as well as a new work by Peter Ablinger and two other world premieres. The performance at the Reaktor in Vienna begins at 7:30 pm.
For more information visit Reaktor.

Following a different tune, there will be opera performances and two performances yet of my Exile Operetta Cabaret program in Vienna:

23. September Springer Schlössel –  12.,Tivoligasse 73

6. Oktober Theater Keller – 3., Hegergasse 9

Steven Scheschareg

A-1040  Wien,   T: +43 699 19 56 52 42

steven@scheschareg.com
www.scheschareg.com
www.operabase.com
www.facebook.com/scheschareg/

___________________________________________________________________

Ausstellung Franz Wünsch im Bezirksmuseum Ottakring:

WIEN/ „Musikergedenkstätten in Wien“ – September 2021

wüün

Aquarell von Franz Wünsch (geb. 1941) Foto: Wünsch

Nur noch bis Sonntag, 26. September 2021, läuft eine hochinteressante Ausstellung des Malers Franz Wünsch im Bezirksmuseum Ottakring, die mehr als 20 Aquarelle und Tuschzeichnungen von Musikergedenkstätten in Wien zeigt. Der Künstler bezeichnete seine Werke als einen musikalischen Spaziergang in Aquarell und Tusche.

 Die in duftenden Farben gemalten Bilder zeigen unter anderem die verschiedenen Wohnstätten von Wolfgang Amadeus Mozart in Wien, aber auch von Ludwig van Beethoven, Josef Haydn, Robert Schumann und Franz Schubert. Bei jedem dieser Bilder ist vermerkt, wann und wie lange die Komponisten in den Wiener Häusern gelebt haben.

Im Vorwort des kleinen Katalogs schreibt der Künstler, dass er schon vor längerer Zeit den Entschluss fasste, einen Aquarellzyklus von den Musikergedenk-, Wohn- und Werkstätten zu malen, welche um die Jahrtausendwende in Wien noch anzutreffen waren. Dieses Büchlein stellt einen kleinen Teil davon in Form eines „Musikalischen Spaziergangs“ dar.

 Udo Pacolt
_______________________________________________________________

OPER BERN: NEUES TEAM PRÄSENTIERT SICH MIT „DON CARLOS

Don Carlos – der jugendliche Held

Mit der Oper Don Carlos taucht das Publikum ein ins Spanien des 16.  Jahrhunderts. Es ist eine Zeit, in der die Vormacht der Kirche unüberwindbar scheint, in der der Katholizismus die Menschen in Gut und Böse unterteilt, die
Welt nur Himmel oder Hölle kennt. Und in der privates Begehren und innere Wünsche keinen Platz haben in der Gesellschaft.
In dieser Zeit lebt Don Carlos (Raffaele Abete), der jugendliche Held der gleichnamigen Oper von Giuseppe Verdi. Der spanische Thronfolger ist unglücklich verliebt in Elisabeth de Valois (Masabane Cecilia Rangwanasha),
mit der er verlobt war, die dann aber seinen Vater heiratet. Er versucht seinen Weg zu finden: er lehnt sich gegen seinen Vater auf, weiss aber seinen besten Freund Rodrigue (Gustavo Castillo) stets an seiner Seite.

Don Carlos, in der selten gespielten, fünfaktigen französischen Version, ist der Auftakt des neuen Teams von Oper Bern. Erstmals wird der neue CoLeiter der Sparte, Nicholas Carter, in Bern eine Oper dirigieren, das Werk wird ganz klar seine Handschrift tragen: Denn Nicholas Carter arbeitet gerne eng mit der Regie zusammen und kennt Regisseur Marco Štorman bereits aus seiner Zeit in Klagenfurt.

Mit Štorman kommt einer der jungen Regisseure zum Zug, die in der Oper ein neues Zeitalter einläuten. Zudem tritt erstmals unser neues, äussert talentiertes Ensemble auf. So etwa Masabane Cecilia Rangwanasha als Elisabeth de Valois in der weiblichen Hauptrolle.
___________________________________________________________________

Klaus Billand: BESUCH IM BERNER OBERLAND (September 2021)

unbenannt
Eiger Mönch und Jungfrau Gruppe. Foto: Klaus Billand.

Dr. Klaus Billand: In Verbindung mit dem Besuch des Opernhauses Zürich zur Saisoneröffnung 2021/22. waren wir einige Tage in der Schweiz  Dabei haben wir der imposanten Berggruppe Eiger, Mönch und Jungfrau einen Besuch abgestattet, auf dem Jungfrau-Joch mit 3.554m ü.M.

Man sieht hier hier Eiger Nordwand, Silberhorn, Mönch, Jungfrau und Aletschhorn, von der Seilbahn Grindelwald und vom Jungfrau-Joch aus.

un2
Eismeer aus der Eiger Nordwand. Foto: Klaus Billand.

un3
Jungfrau Südflanke, Aletschhorn. Foto: Klaus Billand.

Nordumfahrung Brienzer See, Auffahrt zum Jungfrau Joch, oben Mönch, Jungfrau, Aletschhorn und Aletschgletscher

img 1807bil2
Nordufer Brienzer See. Foto: Klaus Billand.

img 1817
Eiger-Nodwand am Morgen. Foto: Klaus Billand.

img 1938
Blick auf Jungfrau von Südosten. Foto: Klaus Billand.

Rundfahrt Vierwaldstätter See mit Raddampfer Stadt Luzern von 1928

img 2214
Raddampfer Stadt Luzern, renoviert 2020 für 13 Mio Franken. Foto: Klaus Billand.

img 2221
Wasserrad der „Stadt Luzern“. Foto: Klaus Billand.

img 2400
Vierwaldstätter See. Foto: Klaus Billand

Klaus Billand

__________________________________________________________

 

Diese Seite drucken