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INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 18. MAI 2021)

18.05.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 18. MAI 2021)

Die Saison 2021-2022 am Opernhaus Zürich: Endlich wieder grosse Oper und grosses Ballett

Tickets - Service - Opernhaus Zürich
Copyright: Oper Zürich

Saisonbuch als Download: https://issuu.com/opernhauszuerich/docs/saisonbuch_21-22_low

Kalendarium: https://www.opernhaus.ch/spielplan/kalendarium/

Oper: https://www.opernhaus.ch/spielplan/oper-2122/

Ballett: https://www.opernhaus.ch/spielplan/ballett-2122/

Konzerte: https://www.opernhaus.ch/spielplan/konzerte-2122/

Liederabende: https://www.opernhaus.ch/spielplan/liederabend/

Der erste Vorhang der Saison hebt sich am 12. September 2021, darauf folgen eine Vielzahl an Premierenabenden, Wiederaufnahmen, Konzerten und Liederabenden, die die volle Kraft und Sinnlichkeit des Live-Erlebens demonstrieren. Die Saison steht zudem im Zeichen des Amtsantritts des neuen Generalmusikdirektors Gianandrea Noseda und des Beginns des neuen Ring des Nibelungen.

Unter den Premieren stechen heraus:

12.09.2021:       «Salome» von Richard Strauss, Simone Young, Andreas Homoki, Elena Stikhina
24.10.2021:       «Il trovatore» von Giuseppe Verdi, Gianandrea Noseda, Adele Thomas, Marina Rebeka/Anita Rachvelishvili/Piotr Beczala/Quinn Kelsey
05.12.2021:       «Anna Bolena» von Gaëtano Donizetti, Enrique Mazzola, David Alden, Diana Damrau/Karine Deshayes/Luca Pisaroni
13.02.2022:       «Dialogues des Carmélites» von Francis Poulenc, Tito Ceccherini, Jetske Mijnssen,Evelyn Herlitzius
06.03.2022:       «L’Italiana in Algeri» von Gioacchino Rossini, Moshe Leiser/Patrice Courier, Cecilia Bartoli/Lawrence Brownlee, Übernahme von den Salzburger Festspielen
12.03.2022:       «L’Olimpiade» von Antonio Vivaldi, Ottavio Dantone, David Marton, Vivica Genaux
30.04.2022:       «Das Rheingold» von Richard Wagner, Gianandrea Noseda, Andreas Homoki, Tomasz Konieczny
01.06.2022:        «Il pirata» von Vincenzo Bellini, Iván López-Reynoso, Albina Shagimuratova, Javier Camarena
19.06.2022:        «Le Nozze di Figaro» von Wolfgang Amadeus Mozart, Stefano Montanari, Jan Philipp Gloger, Anita Hartig/Morgan Pearse

Als Wiederaufnahmen stehen auf dem Programm:

14.09.2021:       «L’Incoronazione di Poppea»
19.09.2021:        «I Capuleti ed i Montecchi», Musikalische Leitung: Fabio Biondi
03.10.2021:        «Tosca» mit Sonya Yoncheva und Joseph Calleja (Hausdebut)
14.11.2021:       «Cosi fan tutte»
12.12.2021:        «Simon Boccanegra», Musikalische Leitung: Marco Armiliato
31.12.2021:        «Le Comte Ory» mit Brenda Rae und Edgardo Rocha
18.01.2022:        «Cavalleria Rusticana» / «I Pagliacci» mit Elina Garanca und Marcelo Alvarez
25.01.2022:        «Don Giovanni»
20.02.2022:        «Il turco in Italia» mit Olga Peretyatko
09.03.2022:        «Macbeth», Musikalische Leitung: Nicola Luisiotti, am 26. und 29.03. mit Anna Netrebko und Benjamin Bernheim
10.04.2022:        «Rigoletto»
08.05.2022:        «Arabella»
22.05.2022:        «Lucia di Lammermoor» mit Massimo Cavaletti, Lisette Oropesa und Benjamin Bernheim
26.06.2022:        «Tristan und Isolde», Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda, Camilla Nylund und Michael Weinius
03.07.2022:        «Falstaff», Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda, Bryn Terfel

Unter den Konzerten stechen das Neujahrskonzert (01. Und 02.01.2022) mit Juan Diego Florez sowie das 2. La Scintilla-Konzert mit Händels «Dixit Dominus» und Bachs «Magnificat» heraus.

Die Liederabende der Saisonbestreiten Anja Harteros, Bryn Terfel, Camilla Nylund, Christian Gerhaher, Lise Davidsen, Georg Zeppenfeld, Dagmar Manzel und Stephen Costello.

Zum Ballett teilt das Opernhaus Zürich mit:

Das Ballett Zürich eröffnet die Ballettsaison 2021/22 mit der lang ersehnten Europäischen Erstaufführung von «Angels’ Atlas». Das neue Stück von Crystal Pite, die zu den gefragtesten Choreografinnen unserer Zeit zählt, wurde 2020 vom National Ballet of Canada uraufgeführt und entstand in Koproduktion mit dem Ballett Zürich. Einen spannenden Kontrast dazu verspricht die Schweizerische Erstaufführung von «Almost Blue». Zu Songs der Blues- und Gospellegende Etta James sowie der US-amerikanischen Band Antony and the Johnsons gibt es ein Wiedersehen mit dem deutschen Choreografen Marco Goecke und dessen unverwechselbarer Bewegungssprache. Pites umjubelte Choreografie «Emergence» komplettiert den dreiteiligen Ballettabend «Angels’ Atlas».

 Nach «Messa da Requiem» oder «Winterreise» vereint Christian Spuck erneut Vokalsolistinnen und -solisten mit dem Ballett Zürich auf der Bühne. Für seine jüngste choreografische Uraufführung spürt der Ballettdirektor dem Zauber des musiktheatralischen Anfangs nach, der in den Arien, Tanzsätzen und Madrigalen von Claudio Monteverdi erblüht. Im Zentrum des neuen Ballettabends «Monteverdi» steht das Achte Madrigalbuch des bedeutendsten italienischen Komponisten des frühen 17. Jahrhunderts.

 Zur Premiere kommt endlich auch Edward Clugs «Peer Gynt». In seinem bildgewaltigen Erzählballett, 2015 beim von ihm geleiteten Slowenischen Nationalballett in Maribor uraufgeführt, vereint der slowenische Choreograf die Vorlage von Henrik Ibsen und die darauf basierende Schauspielmusik Edvard Griegs zu einem besonderen Tanzerlebnis.

 Einen ganzen Abend voller neuer Werke gibt es mit der Serie «Junge Choreografen» zu erleben, in deren Rahmen die Tänzerinnen und Tänzer des Balletts Zürich und des Junior Balletts die künstlerische Verantwortung für ihre eigenen Choreografien übernehmen.

 Unter dem Titel «Boléro/Le Sacre du printemps» kehren Johan Ingers «Walking Mad» sowie «Le Sacre du printemps» in der Choreografie von Edward Clug zurück in den Spielplan. Wiederaufgenommen werden ausserdem «Leonce und Lena» und «Dornröschen» von Christian Spuck sowie «Impulse», der Abend des Junior Balletts mit Choreografien von Bryan Arias, Craig Davidson und Juliano Nunes. Mit «Anna Karenina» präsentiert sich das Ballett Zürich überdies auf Gastspielen in Bangkok und Istanbul.

17.05.2021, Jan Krobot/Zürich
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LINZER LANDESTHEATER: 4 Musiktheaterpremieren (2 Uraufführungen) rund um Pfingsten im Musiktheater Linz 

PREMIEREN IM ÜBERBLICK

musicalzentrale - Lieder für eine neue Welt (Songs For A New World) -  Großer Saal Musiktheater Linz
„Lieder für eine neue Welt“. Foto: Reinhard Winkler

 LIEDER FÜR EINE NEUE WELT

(SONGS FOR A NEW WORLD)
MUSIK UND GESANGSTEXTE VON JASON ROBERT BROWN
Premiere: 19. Mai 2021, 19.30 Uhr | Großer Saal Musiktheater
Musikalische Leitung: Tom Bitterlich
Inszenierung, Choreografie, Bühne: Simon Eichenberger

CREDO (UA)
TANZSTÜCK VON URS DIETRICH
Premiere: 21. Mai 2021, 20.00 Uhr | BlackBox Musiktheater
Inszenierung und Choreografie: Urs Dietrich

Linz/ Musiktheater/ Großer Saal: „I CAPULETI E I MONTECCHI (ROMEO UND  JULIA)“ – Premiere („Netzpremiere“ )Online Merker
Anna Alàs i Jové. Foto: Reinhard Winkler

I CAPULETI E I MONTECCHI
(ROMEO UND JULIA)
TRAGEDIA LIRICA IN ZWEI AKTEN VON VINCENZO BELLINI
Premiere: 22. Mai 2021, 19.30 Uhr | Großer Saal Musiktheater
Musikalische Leitung: Enrico Calesso
Inszenierung: Gregor Horres

DIE KATZE, DIE IHRE EIGENEN WEGE GING (UA)
KAMMER-MUSIKTHEATER FÜR ALLE AB 6 JAHREN VON MIKE SVOBODA
Premiere: 23. Mai 2021, 15.00 Uhr | FoyerBühne Musiktheater
Inszenierung: Sabine Sterken

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Das große Missverständnis, oder:
Castorfs »Faust«

Deckengemälde von Marc Chagall im Pariser Palais Garnier (Ausschnitt) © Thomas Prochazka
Deckengemälde von Marc Chagall im Pariser Palais Garnier (Ausschnitt). Foto: Thomas Prochazka

Es könnte auch »Serebrennikovs Parsifal« heißen. Oder: »Stones La traviata«. Oder: »Koskys Der Rosenkavalier«. Das Thema bliebe dasselbe: Den Sängern, Musikern und Dirigenten, die diese Opern allabendlich zum Leben erwecken, gilt schon seit längerem nicht mehr die erste Aufmerksamkeit. Sondern jenen, welchen Intendanten seit Jahrzehnten Rechte einräumen, die ihnen nicht zukommen.

II.
Wer sind die Autoren einer Oper?

Der Textdichter — oder der Librettist? Gewiß. Der Komponist? Nun ja, der wohl auch… Ihre gemeinsame Arbeit, ihre Schaffenskraft bringt das Neue hervor…

http://www.dermerker.com/index.cfm?objectid=D29C8A91-B2CD-9A4A-103CF26BDA95B5E0

Thomas Prochazka/ www.dermerker.com

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Staatsorchester Stuttgart: Nachwuchs-Solist*in gesucht!

Generalmusikdirektor Cornelius Meister und das Staatsorchester Stuttgart suchen unter Studierenden und Absolvent*innen im Fach Violine eine*n Solist*in für Antonín Dvořáks Violinkonzert im 1. Sinfoniekonzert der neuen Saison

Die Monate seit März 2020 waren gerade für Berufseinsteiger*innen eine besonders harte Zeit. Daher setzen sich GMD Cornelius Meister und das Staatsorchester Stuttgart für ihre junge*n Kolleg*innen ein. Für das erste Sinfoniekonzert der kommenden Saison am 24. und 25. Oktober 2021 in der Liederhalle Stuttgart sind Studierende und Absolvent*innen eingeladen, sich als Solist*in zu bewerben. Der*Die Gewinner*in erhält einen Vertrag als Solist*in in Antonín Dvořáks Violinkonzert a-Moll op. 53, das mit dem Staatsorchester unter Leitung von Marek Janowski aufgeführt wird.

Die Bewerber*innen müssen bis längstens vor zwei Jahren an einer deutschen Musikhochschule im Fach Violine immatrikuliert gewesen sein oder aktuell noch studieren. Die Einsendungsunterlagen müssen einen tabellarischen Lebenslauf, eine Immatrikulationsbescheinigung sowie ein Video (Dauer: 10-30 Minuten), auf dem ein oder mehrere Werke (solistisch oder aus der Sonatenliteratur) zu hören sind, umfassen. Die Dateien können ausschließlich online bis zum 15. Juni 2021 unter oper@staatstheater-stuttgart.de eingereicht werden. Aus den Einsendungen wählen Cornelius Meister und Mitglieder des Staatsorchesters Stuttgart diejenigen aus, die sie zu einem Vorspiel nach Stuttgart einladen. Dieses Vorspiel wird voraussichtlich zwischen dem 12. und 17. Juli stattfinden. Dabei wird ausschließlich das Violinkonzert von Antonín Dvořák verlangt.

Cornelius Meister: „Gerade jetzt den Beginn ihrer Karriere zu gestalten ist für junge Musikerinnen und Musiker wahrlich nicht einfach. Daher setzen wir ein deutliches Zeichen gleich am Anfang der kommenden Spielzeit: Die Zukunft des Musiklebens steht bei uns an erster Stelle.“

Alle Informationen:

https://www.staatsoper-stuttgart.de/magazin/violinsolist-gesucht

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„Ernani“ Produktion in Pozzuolo del Friuli   – 8km von Udine.     

Maestro Tiziano Duca stammt von dort, und hat bereits im Vorjahr im September den „Liebestrank“ dort aufgeführt. Er ist mit Leib und Seele dabei,  der Laienchor (!) probt jetzt schon  ( die sind alle so mit Freude dabei, unglaublich), Orchester auch aus der Region zwischen Triest und Padova und paar Wiener dazu,,,  Sänger von Welthäusern  ..  also er bemüht sich, den Ort einzubeziehen…. Michael Tanzler von den „Amici“ möchte ihm helfen, dass es übervoll wird ( soweit das halt zur Zeit geht! ) und die Politiker sehen dort, dass das was Sinnvolles ist, das man ruhig auch bisschen fördern könnte  (bis  jetzt kriegt er von offizieller Seite gar nix!!)…. 

fri1

ernani

  Die „Amici del Belcanto“ fahren mit Bus hin, haben schon an die 60 Anmeldungen! Grazie mille   

Mail: office@amicidelbelcanto.at

www.amicidelbelcanto.at

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DIALOG DER KREATIVITÄT

Die FREUDEN-KUNST-GEBUNG ist dem allgemeinen gesellschaftlichen Aprilwetter zum Opfer gefallen. Niemand weiß mehr, soll er lachen oder weinen, prasselt die Sonne auf uns nieder oder lacht uns der Regen.

Daher: AM MITTTWOCH, 19. MAI KEINE KUNSTGEBUNG

Details darüber und über den möglichen Ersatztermin heute Abend.

Ich freue mich auf euch und unseren gemeinsamen

DIALOG DER KREATIVITÄT

DER ZOOM – LINK

Gernot Kranner lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting ein.

TERMIN: DIENSTAG, 21 UHR

Thema: DIALOG DER KREATIVITÄT
Uhrzeit: Dies ist ein regelmäßig stattfindendes Meeting Jederzeit treffen
Zoom-Meeting beitreten
https://us02web.zoom.us/j/81279046039?pwd=K09MaTJMLzFraGRTd0RIMU04YWJVQT09

Meeting-ID: 812 7904 6039
Kenncode: 389485

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OPER FRANKFURT: „Oper to go“ im Stream: „Travel Tips“

oper to go travel tips (oper frankfurt)
Anna Ryberg, die für Regie, Konzeption und Moderation verantwortlich zeichnet (Bildnachweis: Oper Frankfurt).

Im Rahmen des an jedem Freitag eines Monats stattfindenden digitalen Programms Oper Frankfurt zuhause wird ab

Freitag, dem 21. Mai 2021, um 19.30 Uhr

die jüngste Neuproduktion von Oper to go – der beliebten Reihe für Opern-Einsteiger*innen – über die Website der Oper (www.oper-frankfurt.de) bzw. deren Kanäle bei YouTube (www.youtube.com) und Facebook (www.facebook.com) abrufbar sein. Die Inszenierung unter dem Motto Travel Tips wurde zuvor auf der Probebühne aufgezeichnet und ist auch zu einem späteren Zeitpunkt zu streamen.

Ursprünglich gedacht ist das Format Oper to go für Menschen, die noch nie in der Oper waren und sich vielleicht – vor Corona – auch gar nicht ins Haus am Willy-Brandt-Platz trauten. Nun, da die Möglichkeiten für einen Theaterbesuch noch immer stark eingeschränkt sind, können es sich nicht nur Opern-Neulinge auf dem Sofa gemütlich machen.

Der Sommer naht, und alle überlegen, ob und wann sie wohl wieder eine lang ersehnte Reise antreten können. Dazu bietet die Oper Frankfurt einen ganz besonderen Service: Alle Zuschauer*innen können die üblichen Urlaubskataloge und Reiseblogs vorerst vergessen und sich von den dargebotenen Travel Tips inspirieren lassen. Die Koffer von Anna Ryberg (Regie, Konzeption und Moderation), Angela Vallone (Sopran), Gabriel Rollinson (Bassbariton), Simon Bailey (Bassbariton) und In Sun Suh (Klavier) sind gepackt. Zusammen mit dem Publikum machen sie sich auf eine Reise um die Welt mit Arien und Duetten von Wolfgang Amadeus Mozart, Gioachino Rossini, Giacomo Puccini, Kurt Weill und vielen anderen.

Die Produktion bzw. der Stream dieser Oper to go wird ermöglicht durch die Stadt Eschborn und American Express.

Nähere Informationen zu den kommenden Online-Veranstaltungen sind unter www.oper-frankfurt.de/de/oper-frankfurt-zuhause/ einzusehen.

Wer für diese kostenlosen digitalen Programme der Oper Frankfurt etwas spenden möchte, findet unter www.oper-frankfurt.de/de/news/?detail=481 weitere Angaben.

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Crescendo KlassikWoche 20/2021: Spinnen die nun alle, unsere Dirigenten?

Spinnen die nun alle, unsere Dirigenten?
Natürlich schauen wir zurück auf die Causa Thielemann, rufen zwei italienische Maestri zur Ordnung und danken Lars Vogt für seinen wirklich bewundernswerten Blick auf das Leben.
http://crescendo.de/klassikwoche20-2021-thielemann-muti-lars-vogt-1000083244/

Warum ignorieren Österreichs Österreichs Kulturjournalisten die kulturpolitischen Missstände des Landes so konsequent?

Eine Antwort lieferte diese Woche unser alter Freund, der Boulevard-Schwadronierer Heinz Sichrovsky (eine Art Franz-Josef Wagner der Ösi-Kritik). Abgesehen davon, dass er seine LeserInnen mit Weltkriegs-Vokabular wie „Machtergreifung“ oder „Diktatur“ und falschen Fakten abspeiste (er behauptete, Semper-Intendant Peter Theiler würde nicht gehen müssen), glaubt Sichrovsky an eine Anstellung von Thielemann an der Wiener Staatsoper – eine Meinung, die er ziemlich exklusiv hat. Und dann haben den armen Heinz am Ende auch noch ein junger Dirigent und andere Musiker auf Facebook für seinen Schwurbel-Satz ausgelacht, der so geht: „Dies wurde ihm (Thielemann) vom Theiler, der unter dem Bruchstrich der Musikwelt kein Zähler ist, untersagt.Auf einen Nenner gebracht, begräbt Kollege Sichrovsky gerade den letzten Hauch von Glaubwürdigkeit der Austro Kultur-Kritik.

Auch diese Woche müssen wir wieder über so genannte „Alpha-Männchen“ reden. Eine Szene wie aus der Tierwelt (Kategorie: Platzhirsche) muss sich letzte Woche in den Gängen der Mailänder Scala abgespielt haben. Als Riccardo Muti mit den Wiener Philharmonikern (etwas unsensibel zum Scala-Jubiläum) zu Gast war, wollte Haus-Dirigent Riccardo Chailly ihm gratulieren. Muti soll ihn zunächst bewusst nicht erkannt haben („wer ist das?“), um ihn dann wüst zu beschimpfen. Anwesende Journalisten berichten, dass Worte gefallen seien, die an dieser Stelle besser nicht zitiert werden sollen (PIEEEEEP). Worum es ging? Wohl um Mutis Gekränktheit, um die Rolle des „Primo Maestro Italiano“ und einen Hang zu vulgärer Sprache und am Ende eben auch um ein Kapitel Musikgeschichte, das einfach nicht mehr in unsere Zeit gehört. Lächerlich und peinlich – für einen Maestro, der zum Neujahrskonzert so gern so salbungsvoll tut.

KLASSIK-STARS MIT MEGA-AUSFALL-ZAHLUNGEN

An dieser Stelle wird es etwas knifflig. Stellen Sie sich mal vor, Ihr Steuerberater ruft Sie an und sagt: „Hey, Du hattest durch Corona echt wenig Einnahmen, aber ich habe da jetzt eine Möglichkeit gefunden, vollkommen legal: Österreich würde Dir sofort 211.200 Euro Kompensation überweisen.“ Wer würde da schon „nein“ sagen, oder „das kann ich echt nicht alles annehmen, während so viele soloselbstständige Künstler noch immer auf Ausfall-Zahlungen in Höhe von wenigen tausend Euro warten.“ Der Chefdirigent der Wiener Symphoniker, Andrés Orozco-Estrada, hat es auf jeden Fall nicht gesagt, ebenso wenig wie Geiger Julian Rachlin – ihm wurden letzten November 230.000 Euro Ausfall-Kompensation überwiesen.

Klassik Viral – ein Podcast von CRESCENDO
Wie schafft man es, sich von Corona nicht unterkriegen zu lassen?
Arnt Cobbers fragt nach. Bei Marco Jentzsch und Hansjörg Schellenberger.

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STRASSHOF/ NÖ/ „KUMST“: „Fanget an!“ – Die Hoffnung auf Kultur.


Mai/ Juni 2021

Wertes Publikum!

Als wir vor mehr als 14 Monaten für unsere Faust-Parodie „Fäustling und Margarethl“ probten, hätten wir uns wirklich nicht vorstellen können, dass wir so lange auf unsere Premiere warten müssen. Aber wie heißt es so schön bei Wilhelm Busch ‚Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt‘. So hoffen wir dennoch, 450 Tage später (das entspricht ungefähr der Tragezeit eines kleinen Kamels) endlich wieder für Sie parodieren, spielen und singen zu können. Versäumen Sie also nicht die Geburtstermine Ende Mai (28. und 29.) im KUMST Strasshof. Dort und im Theater-Center-Forum in Wien gibt es im Juni eine Wiederaufnahme unserer „Wiener Zauberflöte“. Wer es noch nicht gesehen hat, dem empfehlen wir natürlich, sich das Stück anzuschauen und seinen barocken Wiener Schmäh und Charme auf sich wirken zu lassen (es ist zum Zerkugeln!).
Für Kinder dürfen wir ebenfalls noch vor dem Sommer drei Vorstellungen im KUMST anbieten: die lustige Kinderoperette „Der gestiefelte Kater“ mit Musik von Josef Lanner und die orientalische Zauber-Märchenoper „Aladin und die Wunderlampe“ mit Musik von Nikolai Rimsky-Korsakov warten sehnsüchtig auf ihr junges Publikum.
Glücklicherweise ist unser KUMST ja eine riesige Halle mit viel Platz, in der das Abstandhalten prima funktioniert, damit nichts anderes auf Sie überspringen kann, als theatralischer Esprit. Auf unserer Homepage finden Sie dazu alle Veranstaltungsvorschriften bezüglich Covid-19 zusammengefasst. Ürigends: Kinder bis 10 Jahre brauchen keinen Test, Kinder bis 6 Jahre brauchen keine Maske. So hoffen wir, dass künftigen glücklichen Theaterbesuchen nichts mehr im Weg stehen kann.

Hoffentlich sehen wir uns bald und bleiben Sie weiterhin gesund
Ihr Oper@Tee Team

Bestimmungen für Veranstaltungen

23.Mai, 14h: „Der gestiefelte Kater“

Kinderoperette für Kinder ab 3 Jahren nach dem bekannten Märchen der Gebrüder Grimm mit Musik von Josef Lanner.
Kater Cajetan agiert gewitzt in seinen Stiefeln und verhilft so seinem Herrn, dem armen Müllersburschen Matthias zu seinem Glück.
TERMIN: 23. Mai 2021, 14h00, KUMST Strasshof, NÖ
Karten: EW 18.-/ KI 9.-
>>> Nähere Informationen und Besetzung finden Sie hier!
>>> Zur Kartenreservierung!

28. & 29. Mai, 19h: „Fäustling & Margarethl“

Erfrischend komische Wiener Faust-Parodie-Oper mit dem einzig wahren Ende von Julius Hopp.
„Da steh‘ ich nun, ich armer Thor
und bin so klug, als wie zuvor!“
Endlich holen wir unseren Fäustlings nach. Wir hoffen, dass alle Kostüme noch passen, das Bühnenbild nicht einstweilen im Keller von Mäusen angenagt wurde und der Eingang zur Hölle noch nicht eingestürzt ist. Letzteres könnte dem höllischen Lehrbuben Mefeles beim Aufsuchen des alten, schrulligen Schulprofessors Fäustling möglicherweise Schwierigkeiten bereiten.
TERMINE:
• 28. Mai 2021, 19h, KUMST Strasshof
• 29. Mai 2021, 19h, KUMST Strasshof
PREISE Kumst:
KAT.I (Reihe 1-6): 28.-€/ 14.- € ermäßigt
KAT.II (Reihe 7-8): 24.-€/ 12.-€ ermäßigt
KAT. III (Reihe 9-10): 20.-€/ 10.-€ ermäßigt
>>> Nähere Informationen finden Sie hier!
>>> Zur Kartenreservierung!

6. & 13.6, 11h:“Aladin und die Wunderlampe“

Ein abenteuerliches Musiktheater für Kinder ab 3 Jahren nach dem bekannten Märchen aus 1001 Nacht mit Musik von Nikolai Rimsky-Korsakov.
Termine:
• 06. Juni 2021, 11h00 – KUMST Strasshof (Premiere)
• 13. Juni 2021, 11h00 – KUMST Strasshof
Karten: EW 18.-/ KI 9.-
>>> Inhalt und Besetzung!
>>> Zur Kartenreservierung!

19.6., 19h: „Die Wiener Zauberflöte“

Die grotesk-kunterbunt Mischung von Mozarts „Zauberflöte“ und Wenzel Müllers „Kaspar der Fagottist“ kehrt Ende Juni 2021 für 5 Vorstellungen wieder zurück auf die Bühne. Typisch Wiener Barockhumor von fein bis ähm… durchaus… sagen wir lebensfroh – gepaart mit Mozartinischen Gassenhauern und Müllerschen G’stanzln. Hatten Sie während des Lockdowns wenig zum Lachen? Hier können Sie es nachholen. Wir garantieren: Sowas haben Sie noch nie gesehen!

Mit Anna Ihring, Katharina Tschakert, Alice Waginger; Hans-Jörg Gaugelhofer, Christian Graf, Michael Pinsker und Thomas Reisinger.
Regie: Horst Dinges;
Klavier: Max Schamschula

TERMINE:
• 19.Juni 2021, 19h, KUMST Strasshof, NÖ
• 23.Juni 2021, 19h30, Theater Center Forum, Wien
• 24.Juni 2021, 19h30, Theater Center Forum, Wien
• 25.Juni 2021, 19h30, Theater Center Forum, Wien
• 26.Juni 2021, 19h30, Theater Center Forum, Wien
PREISE Kumst:
KAT.I (Reihe 1-6): 28.-€/ 14.- € ermäßigt
KAT.II (Reihe 7-8): 24.-€/ 12.-€ ermäßigt
KAT. III (Reihe 9-10): 20.-€/ 10.-€ ermäßigt

>>> Nähere Informationen finden Sie hier!
>>> Zur Kartenreservierung!
>>> Zur Kartenreservierung Theater Center Forum

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 TRAUER UM ALEXANDER BISENZ

Biografie: Alexander Bisenz - Österreichisches Kabarettarchiv
Alexander Bisenz. Foto: Kabarettisten-Archiv

 Einer der bekanntesten Kabarettisten Österreich ist tot. Alexander Bisenz ist am Samstag, 15. Mai nach schwerer Krankheit in St. Pölten gestorben. Der Ausnahmekünstler wurde 59 Jahre alt. Seine Tonträger erreichten insgesamt 2 x Platin und 5 x Gold-Auszeichnungen in Österreich. In seinen erfolgreichsten Zeiten spielte er bis zu 250 Shows pro Jahr. In den 90-er Jahren kam er durch Christian Ludwig Attersee zur Malerei. 2017 feierte er sein 40-jähriges Bühnenjubiläum und zog ein künstlerisches Resümee: „Rückblickend kann man sagen, dass 90 Prozent Arbeit, 5 Prozent Glück und 5 Prozent Talent für meinen Erfolg ausschlaggebend waren.“

 Biografie:

 Alexander Bisenz, geboren 22. Februar 1962 in Wien Er war zuerst Zauberer, Feuerschlucker und Stimmenimitator. Obwohl sein Großvater Theaterdirektor und sein Vater Schauspieler war, hatte er selbst als Autodidakt begonnen. Er mußte sogar: Gerade als er seinen Vater brauchte, um in die Geheimnisse der Schauspielerei eingeweiht zu werden, starb dieser. Ab 16 Jahren wurde Bisenz zum Alleinkämpfer, nahm private Schauspielunterricht und besuchte Seminare für Mimik, Tanz, Parodie und Gesang.

Bisenz trat 1986 mit seiner ersten Show „Ewig junge Helden“ an die Öffentlichkeit. Es folgte das Programm „Auszuckt“ (Winter 1987), mit dem er 1990 auf seine erste große Österreich-Tournee ging. Ab 1991 trat die kultige Kunstfigur Alfred Wurbala immer stärker in den Vordergrund. Sein Alter Ego blieb fixer Bestandteil der Programme.

Seine erste CD „Auszuckte Gfrasta“ (1991) bescherten ihm mit mehr als 50.000 verkauften Exemplaren den Platinstatus. Ab diesem Zeitpunkt begann Bisenz die österreichische  Kabarettszene neu aufzumischen.

Am 27. August 1992 wird Workaholic Alexander Bisenz Vater seines Sohnes Alexander junior. Kurz darauf startet sein neues Live-Programm „Gnadenlos“ und Wartezeiten auf Tickets von zwei Monaten sind keine Seltenheit. Im August 1993 wird eine Duett-CD mit Wolfgang Ambros unter dem Titel „Das Duell“ präsentiert und Das „Gnadenlos“-Album erreicht im Herbst 1993 mit mehr als 50.000 verkauften Einheiten Platinstatus. „Auszuckte Gfrasta“ wird als zweites Album mit Platin veredelt.

1995 versucht sich der in St. Pölten lebende Vollblutkünstler Alexander Bisenz in seinem Programm „Nix ist nix“ auf der Bühne als Maler. Anlass war eine denkwürdige Begegnung mit Christian Ludwig Attersee, der das Cover für das Album „Nix ist nix“ gestaltet.

Im Februar 1997 erscheint die CD „Aus’n Leb’n 97“. Gold dafür gibt es im Herbst. Zum Publikumsmagneten jeder Show wird „Wurbala als Maler“.

Er malt, was seine Band spielt. Jedes Instrument stellt eine bestimmte Farbe dar. Die Malerei – anfangs spielerisch auf der Bühne begonnen, sollte in Zukunft ein wichtiger Bestandteil seines künstlerischen Schaffens werden. Wichtigster Bestandteil seiner Schüttbilder ist gefärbter Sand.

Nach „Rawuzi-Kapuzi“ (1998) legt Bisenz eine Pause vom Kabarett ein, vertieft sich fortan in Farbe, Pinsel und Spachtel und findet ein weiteres Ausdrucksmittel der Kreativität für sich selbst. Ganz konnte er aber seine angestammte Profession nie lassen: Für seinen ersten Videoclip zum Song „Da Wurbala Fredl“ reiste er mit Band und Team nach New York.

Im Jahr 2001 wurde ihm der Jakob-Prandtauer-Preis für Wissenschaft und Kunst der Stadt St. Pölten verliehen. 2002 feierte er mit der „Alfred Wurbala Late Night Show“ sein Bühnencomeback. Schwerpunkte der neuen Show sind: Parodie, Schauspiel, Musik und Kabarett. 2017 feierte er sein 40-jähriges Bühnenjubiläum. Zu diesem Anlass wurde auch seine 240 Seiten starke Biografie „Der Bisenz – ein gelebtes Kasperltheater“ sowie eine „Best Of“-CD und DVD vorgestellt. Er greift in einen reichhaltigen Fundus von 13 Kabarett-Shows. 2019 ist der legendäre Herr Wurbala überraschend im Musikvideo der Pop-Band Seiler & Speer „Herr Inspektor“ in Erscheinung getreten. Dafür gab den „Amadeus“ für den „Hit des Jahres“! Bis zuletzt war Alexander Bisenz auch weiterhin als Maler und Designer (vom Keramik-Mosaik-Tisch bis zur Baum-Skulptur) aktiv. Zitat des Universalkünstlers: „Ich bin ein Grenzgänger. Das Leben ist viel zu kurz, um nur ein Ding zu machen.“

Fotos

 https://bisenz.at/fileadmin/kabarett/pr/bisenz3.jpg

und/oder https://bisenz.at/fileadmin/kabarett/pr/bisenz5.jpg

und/oder https://bisenz.at/fileadmin/kabarett/pr/bisenz-live-7.jpg
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