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INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 17. JULI 2018)

17.07.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 17. JULI 2018

Bregenzer Festspiele 2018 im ORF: Programmschwerpunkt in TV, Radio und Internet

Logo von ORF

Live-Eröffnung sowie Opern „Beatrice Cenci“ und „Das Jagdgewehr“, „Best of Bregenzer Festspiele“, „kulturMontag“, „Kultur Heute Spezial“ u. v. m.

Der ORF-Kultursommer 2018 macht ab Mittwoch, dem 18. Juli 2018, Halt bei den Bregenzer Festspielen: An diesem Tag wird die 73. Ausgabe des Festivals am Bodensee, das heuer vom 18. Juli bis 20. August stattfindet, feierlich eröffnet. Der ORF bietet dem kulturellen Großereignis auch heuer wieder eine mediale Bühne und berichtet umfassend in all seinen Medien – im Fernsehen, Radio und online.

Zum Auftakt steht die vom ORF Vorarlberg produzierte Live-Übertragung der „Eröffnung Bregenzer Festspiele 2018“ am 18. Juli um 10.15 Uhr in ORF 2 und 3sat auf dem Programm (Dakapo in ORF III um 16.50 Uhr). Mit der österreichischen Erstaufführung der Eröffnungsoper „Beatrice Cenci“ von Berthold Goldschmidt (Premierenvorstellung: 18. Juli, live um 19.30 Uhr, Ö1; weiters 19. August, 21.20 Uhr, ORF III) und der Uraufführung von Thomas Larchers „Das Jagdgewehr“ (19. August, 23.35 Uhr, ORF III; 27. August, 23.00 Uhr, Ö1) als Opernregiedebüt von Filmemacher Karl Markovics präsentiert der ORF zwei besondere Highlights aus dem Festspielhaus.

Ö1 bringt außerdem ein Konzert der Wiener Symphoniker unter Andrés Orozco-Estrada (6. August, 11.05 Uhr) sowie eine Aufführung des Symhonieorchesters Vorarlberg (23. August, 19.30 Uhr) unter Gérard Korsten. Ein „Best of Bregenzer Festspiele“ (18. Juli, 20.15 Uhr, ORF III) sowie ein Potpourri aus Künstlergesprächen und Produktionsberichten – u. a. im „kulturMontag“ (6. August, 22.30 Uhr, ORF 2), in „Kultur Heute Spezial“ (16. August, 19.45 Uhr, ORF III), im Ö1-Festspielmagazin „Intrada“ (27. Juli, 10.00 Uhr), einem „Vorarlberg heute“ live aus Bregenz (18. Juli, 19.00 Uhr, ORF 2) oder der Reihe „Festspielfrühstück“ von Radio Vorarlberg (viermal, am 16., 23. und 30. Juli sowie 12. August, jeweils 9.30 Uhr) – runden den ORF-Programmschwerpunkt zu den Bregenzer Festspielen 2018 ab.

Live: „Eröffnung Bregenzer Festspiele 2018“ – 10.15 Uhr in ORF 2 und 3sat

Die Live-Übertragung der Eröffnung der Bregenzer Festspiele am 18. Juli macht mit zahlreichen musikalischen Darbietungen und Filmausschnitten Lust auf das breitgefächerte Programm der kommenden Wochen am Bodensee. Sängerinnen und Sänger präsentieren gemeinsam mit den Wiener Symphonikern Arien und Ensembles aus den Opern „Carmen“, „Beatrice Cenci“, „Der Barbier von Sevilla“ und „María de Buenos Aires“. Der Komponist Thomas Larcher, dessen erste Oper „Das Jagdgewehr“ als Auftragswerk der Bregenzer Festspiele uraufgeführt werden wird, ist selbst am Klavier zu hören. Der Regisseur und Puppenspieler Nikolaus Habjan führt mit seinen selbst gebauten Puppen durch die Eröffnung. Neben Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Festspielpräsident Hans-Peter Metzler und dem Bundesminister für EU, Kunst, Kultur und Medien, Gernot Blümel, werden knapp 2.000 prominente Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur erwartet.

Die weiteren TV-Highlights zum Bodensee-Festival

Am 6. August berichtet der „kulturMontag“ (22.30 Uhr, ORF 2) über das Opernregiedebüt von Schauspieler und Filmemacher Karl Markovics, dessen Inszenierung von Thomas Larchers „Das Jagdgewehr“ mit Spannung erwartet wird.
Am Donnerstag, dem 16. August, meldet sich Peter Fässlacher in „Kultur Heute Spezial“ (19.45 Uhr, ORF III) vom Bodensee-Festival, gibt Einblicke in das diesjährige Programm und begrüßt interessante Gäste zum persönlichen Gespräch.
Einen Schwerpunktabend präsentiert ORF III dann am Sonntag, dem 19. August: Den Beginn macht die Eigenproduktion „Best of Bregenzer Festspiele“ (20.15 Uhr) in „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“. Die ORF-Kulturlady wirft einen Blick auf die schönsten und bedeutendsten Szenen aus mehr als sieben Jahrzehnten Spiele am See. Jahr für Jahr begeistern herausragende Künstler/innen in sensationellen Produktionen das Publikum auf der größten Seebühne der Welt. Danach folgt die erste Neuproduktion aus Bregenz 2018: die Eröffnungsoper „Beatrice Cenci“ (21.20 Uhr) des deutsch-britischen Komponisten Berthold Goldschmidt in der Regie von Johannes Erath, bei der Johannes Debus die Wiener Symphoniker dirigiert. Der lange in Vergessenheit geratene Opernkrimi erzählt die düstere Familiengeschichte der römischen Patrizierin Beatrice. Ihr brutaler Vater zeichnet nicht nur für den Mord ihrer Brüder verantwortlich, sondern auch für die Misshandlung seiner eigenen Tochter. Mit großzügigen Geschenken an die Kirche kann er sich jedoch freikaufen. Aus Rache plant Beatrice gemeinsam mit ihrer Stiefmutter Lucrezia die Ermordung des korrupten Schreckensherrschers, doch dafür müssen sie mit ihrem Leben bezahlen.
Danach steht die Uraufführung „Das Jagdgewehr“ (23.35 Uhr) des Tiroler Komponisten Thomas Larcher auf dem Programm. Neu ist, neben Karl Markovics als Opernregisseur, auch das Libretto – ein Erstlingswerk von Friederike Gösweiner, die 2016 mit dem Österreichischen Buchpreis ausgezeichnet wurde. Die Tiroler Autorin hat die Novelle „Das Jagdgewehr“ des erfolgreichen japanischen Autors Yasushi Inoue adaptiert. Am Dirigentenpult steht Michael Boder, musikalisch umgesetzt wird das Werk vom Ensemble Modern.

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ES GIBT EIN BERND-WEIKL-MUSEUM (IM ALTEN RATHAUS IN BODENMAIS)

und soweit ich Bernd Weikl zu kennen glaube, hat er nicht darauf gewartet, dass ihm jemand ein Museum einrichtet – er hat es selbst finanziert!


Foto: Youtube

ZUM YOUTUBE-VIDEO

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Das „Kammersänger Bernd Weikl-Museum“ zeigt die Karriere des international gefeierten Künstlers. Plakate und weitere Exponate zur Illustration dieser beeindruckenden Künstlerlaufbahn hängen an den Wänden des Museums. Preise, Auszeichnungen und Bücher über den Künstler sowie von ihm selbst verfasste Bücher sind in den Vitrinen zu sehen. Eine Videostation mit Kopfhörern bietet Gelegenheit, weitere Einzelheiten seiner Biografie zu lesen, private Fotos und solche mit berühmten Kollegen zu besichtigen sowie kurze Auszüge aus CD- und DVD-Aufnahmen zu genießen. Neben seiner Opern- und Konzerttätigkeit macht Bernd Weikl auch als Regisseur, Buchautor, Dozent und Teilnehmer an Diskussionsforen auf sich aufmerksam. Entsprechende Veröffentlichungen oder Hinweise sind ebenfalls in den Vitrinen ersichtlich.

 

Kammersänger Bernd Weikl

Die künstlerische Tätigkeit Bernd Weikls umfasste gleichzeitig das italienische, deutsche, französische und russischen Opernfach.

Alles in Originalsprache.

Er war ständiger Gast der großen Opernhäuser und Festspielstätten.

Zum Beispiel:

25 Jahre lang jeden Sommer Solist der Bayreuther Festspiele,

20 Jahre Wochen oder Monate an der Metropolitan Opera New York

25 Jahre ebenso an der Covent Garden Opera in London

20 Jahre auf diese Art an der Scala di Milano

32 Jahre und ca. 350 Abende an der Staatsoper Wien

30 Jahre Gast in Japan

25 Jahre an der Staatsoper München

17 Jahre an der Staatsoper Hamburg

Er sang an der Deutschen Oper Berlin und Staatsoper Berlin, in Paris, Barcelona, Los Angeles, San Francisco, Lissabon, Luxor, Tel Aviv, Moskau und an vielen anderen Opern- und Konzerthäusern auf der ganzen Welt.

Bernd Weikl hat regelmäßig mit nahezu allen berühmten Sängerkollegen und Dirigenten der letzten drei Jahrzehnte zusammengearbeitet, darunter Luciano Pavarotti, Placido Domingo, José Carreras, Mirella Freni, Leonie Rysanek, Karl Böhm, Herbert v. Karajan, Leonard Bernstein, Sir Georg Solti, Lorin Maazel, Bernard Haitink, Giuseppe Sinopoli, Wolfgang Sawallisch, Carlos Kleiber, James Levine, Horst Stein oder Zubin Mehta u.v.a… Die meisten Partien seines Repertoires hat er auf CD oder DVD dokumentiert, darüber hinaus hat er an prominenter Stelle an zahlreichen Film und Fernsehproduktionen und Live-Übertragungen mitgewirkt.

Neben seiner Opern- und Konzerttätigkeit macht der Künstler auch als Regisseur, Buchautor, Dozent und Teilnehmer an hochrangigen Diskussionsforen auf sich aufmerksam. Seine Interessen auf diesem Gebiet sind ebenso vielfältig wie sein Opernrepertoire und umfassen in erster Linie philosophische, gesellschaftlichsoziologische und volkswirtschaftliche, aber auch medizinischphänomenologische Fragestellungen, welche Weikl in seinen Vorträgen und Publikationen zu ganzheitlichen Denkmodellen verknüpft. Dabei nimmt insbesondere die Rolle des Künstlers im neuzeitlichen Spannungsfeld zwischen Kultur und Kommerz eine zentrale Position ein.

Kammersänger Bernd Weikl geht deshalb als Autor wissenschaftlicher Veröffentlichungen immer wieder auf dieses, für ihn so wichtige Thema ein oder übt heftige Kritik am Status quo. Bernd Weikl ist promovierter Ökonom, Ehrendoktor, Honorarprofessor, Kammersänger der Staatsopern Wien, Hamburg und München sowie Ehrenmitglied der Staatsoper Wien. Er ist kreatives Mitglied des Club of Budapest. Weikl ist Träger zahlreicher in- und ausländischer Orden und Auszeichnungen.

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ODERZO/TREVISO – „OPERA IN PIAZZA GIUSEPPE DI STEFANO“
13.7. 2018 „IL TROVATORE“ – mit Denkmalenthüllung für Giuseppe di Stefano

Bildergebnis für oderzo treviso il trovatore
Copyright: Opera in Piazza

Der Tenor und Schüler von Carlo Bergonzi, Miro Solman, dessen Idol allerdings immer Giuseppe di Stefano war, gründete zusammen mit seiner Frau Maria Grazia Patella vor rund 20 Jahren die Initiative „Opera in Piazza“. Eine Idee, die der große di Stefano immer sehr befürwortete und auch immer gerne darin aktiv auftrat. 2004 besuchte der bereits greise Künstler eine dieser Aufführungen und niemand dachte damals, dass dies sein letzter öffentlicher Auftritt sein würde. Einige Tage später trat er seine Reise nach Kenia an, wo dieser brutale  schreckliche Raubüberfall geschah, an dessen Folgen er 2008 verstarb.

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Copyright: Opera in Piazza

Zum Bericht von Elena Habermann
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DONNERSTAG BEIM „ONLINE-MERKER“ – BITTE VORMERKEN UND KOMMEN

Viele der Mitarbeiter und Stammgäste sind auf Festspielreise!

Sie sind von uns herzlichst auch auf ein gemütliches Beisammensein eingeladen – Getränke stehen gratis bereit!

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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK – 17. – 23. JULI 2018
(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

Ähnliches Foto

18.7. BEATRICE CENCI (Live aus Bregenz) ORF Ö1, Bayern 4-19.30 Uhr
21.7. DEMON (aus Barcelona, Aufnahme v.26.4.) RNE Classica Madrid-19 Uhr
DON GIOVANNI (aus Wiesbaden, Aufnahme v. 17.6.) Deutschlandradio -19.05 Uhr
BENVENUTO CELLINI (aus Paris, Aufnahme v. 20.3.) ORF Ö1-19.30 Uhr
PARSIFAL (aus München, Aufnahmwe v. 28.6.) HR 2, SWR 2-20.04 Uhr
23.7. ORLANDO PALADINO (Live azus München) Bayern 4-18 Uhr

EMPFANGSMÖGLICHGKEIT ÜBER DAS INTERNET
ORF – Ö 1 http://oe1.orf.at/
Bayern 4 https://www.br-klassik.de/index.html
HR 2 http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/
WDR 3 http://www1.wdr.de/radio/wdr3/index.html
SWR 2 http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html
Deutschlandradio http://www.deutschlandradiokultur.de/startseite.197.de.html
RAI 3 http://www.radio3.rai.it/dl/radio3/programmi/PublishingBlock-61ab4215-547b-4563-8b1f-8932531e5469.html
Radio Suisse R. https://www.rts.ch/
Radio 4Hilversum http://www.radio4.nl/gids/
VRT Klara http://www.klara.be/
RTBF Musique 3 http://www.rtbf.be/musiq3/
RNE Clasica Madrid http://www.rtve.es/radio/radioclasica/programacion/
Sveriges Radio 2 https://sverigesradio.se/p2
Met-Stream http://www.metopera.org/Season/Radio/Free-Live-Audio-Streams/
BBC 3 http://www.bbc.co.uk/radio3/programmes/genres/music/classical/opera/all
France Musique https://www.francemusique.fr/opera

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.
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 ORF : „fidelio“ zeigt „Beatrice Cenci“ live von den Bregenzer Festspielen

Der digitale Klassik-Treffpunkt streamt die österreichische Erstaufführung am 18. Juli um 19.30 Uhr

Bildergebnis für beatrice cenci bregenz

Wien (OTS) – „fidelio“ (www.myfidelio.at), der digitale Klassik-Treffpunkt von ORF und Unitel, zeigt am Mittwoch, dem 18. Juli 2018, um 19.30 Uhr die österreichische Erstaufführung live von den Bregenzer Festspielen: Berthold Goldschmidts „Beatrice Cenci“, dirigiert von Johannes Debus, mit Christoph Pohl als Graf Francesco Cenci, Dshamilja Kaiser als Lucrezia und Gal James als Beatrice.
Der aus Hamburg stammende Goldschmidt (1903–1996) hat „Beatrice Cenci“ in den Jahren 1949 und 1950 komponiert. Das Libretto für das 1988 in London uraufgeführte Werk stammt von Martin Esslin nach Percy Bysshe Shelleys Drama „The Cenci“ (1819) und erzählt die Geschichte der 1577 in Rom geborenen Beatrice Cenci. Ihr Vater, der Edelmann Francesco Cenci, ließ seine Söhne töten und vergewaltigte Beatrice. Um sich von seinen Sünden freizukaufen, überließ er der Kirche mehrere Besitztümer. Beatrice und ihre Stiefmutter Lucrezia ließen aber Francesco ermorden, um weiteres Unheil von der Familie fernzuhalten. Dafür wurden sie 1599 in Rom hingerichtet. Die Oper rund um kirchliche Korruption und menschliche Gewalt wird von Johannes Erath inszeniert und eröffnet die heurigen Festspiele am Bodensee.
Die Bregenzer Festspiele auf „fidelio“

Auf die Bregenzer Festspiele freuen sich jährlich mehr als 200.000 Besucher/innen aus aller Welt, die die Opernproduktionen auf der international größten Seebühne genießen. Zur Einstimmung auf die Festspiele empfiehlt „fidelio“ allen Klassikfans einen Blick in die Rubrik „Entdecken“. Darin zu finden: Festspiel-Produktionen aus vergangenen Jahren, wie etwa Umberto Giordanos „Andrea Chénier“ (2011) und Mozarts „Zauberflöte“ (2013).

„fidelio“ – der digitale Klassik-Treffpunkt
Der digitale Klassik-Treffpunkt „fidelio“ von ORF und Unitel ist das Ticket zu spektakulären Konzert- und Opernveranstaltungen, zeigt Großereignisse der Musikgeschichte und vermittelt Hintergrundwissen auf höchstem Niveau. Jederzeit auf allen Endgeräten abrufbar, bietet „fidelio“ Top-Live-Events, regelmäßige Premieren, eine umfangreiche Klassithek und einen kuratierten 24-Stunden-Kanal. blog.myfidelio.at bietet darüber hinaus wissenswerte Anekdoten und Neuigkeiten aus der Welt der Klassik sowie Möglichkeiten zum Mitdiskutieren.
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INTERNATIONALE HÄNDEL-FESTSPIELE KARLSRUHE 2019


Copyright: Felix Grünschloss

Die 42. INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE, das Fest der großen Stimmen und Künstler vom 15.2. – 2.3. in Karlsruhe, bringen die Neuinszenierung von Serse, einer Tragikomödie über den persischen Weltherrscher, der Glück im politischen Spiel und Pech in der Liebe hat, mit den Countertenor-Weltstars Franco Fagioli und Max Emanuel Cencic in einer Produktion. Darüber hinaus treten weltberühmte Sänger*innen, hervorragende Orchester und Solist*innen in einem facettenreichen Programm an Opern-, Chor- und Instrumentalwerken auf. So stehen die Wiederaufnahme der Oper Alcina, Solistenkonzerte mit Ann Hallenberg, Vivica Genaux und Max Emanuel Cencic sowie die Abendsterne-Konzerte in der Karlsruher Christuskirche auf dem Programm. „Ich bin glücklich, dass Michael Fichtenholz weiterhin die künstlerische Leitung der Festspiele übernimmt. Er steht für das Beste und Luxus pur“, freut sich Generalintendant Peter Spuhler. „2019 haben die HÄNDEL-FESTPIELE ein besonders spannendes Motto: Rivalen!

Hier geht es nicht nur um verfeindete Geschwister in Serse, einem absoluten Meisterwerk von Händel, sondern um den Wettbewerbs-Geist der Barockepoche, in der Rivalität und Konkurrenz eine große Rolle spielten“, so Michael Fichtenholz, der künstlerische Leiter der INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE. „Wir leben im goldenen Zeitalter der Barockstimmen – es gibt sehr viele prominente Talente und wir haben für 2019 eine große Opernbombe vorbereit. Nur so kann man Franco Fagioli und Max Emanuel Cencic in den Rollen der beiden verfeindeten Brüder auf einer Bühne beschreiben.“ Zum ersten Mal überhaupt ist Händels spätes Meisterwerk ungestrichen und in der italienischen Originalsprache in der Fächerstadt zu erleben. Für Serse kehrt der weltberühmte Countertenor und Publikumsliebling Max Emanuel Cencic nach seiner Erfolgsproduktion Arminio in seiner international gefeierten Doppelrolle als fantasiebegabter Regisseur und atemberaubender Sängerdarsteller zu den HÄNDEL-FESTSPIELEN zurück. Cencic verlegt es in die Glitzerwelt von Las Vegas. In der Titelrolle glänzt beste Interpret, den man weltweit für Serse gewinnen kann: Franco Fagioli, der zurzeit auch in der Neuproduktion von Wolfgang Amadeus Mozarts Lucio Silla brilliert 2 und vor kurzem die Gesamtaufnahme von Serse für die Deutsche Grammophon eingespielt hat. Der argentinische Countertenor und Cencic liefern sich als feindliche Brüder Vokalgefechte. Die amerikanische Sopranistin Lauren Snouffer und der russische Bass Pavel Kudinov kehren aus dem Arminio-Ensemble nach Karlsruhe zurück, Sopranistin Katherine Manley gibt ihr Debüt. Aus dem STAATSTHEATER-Ensemble komplettieren Ariana Lucas und Yang Xu die Sängerriege.

Die Produktion von Händels Musikalischem Drama Alcina, der Zauberoper voll musikalischer Opulenz, war das Highlight der INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELE 2018 und wurde in der internationalen sowie der lokalen Presse gefeiert. In der Rolle der Alcina tritt ab 23.2. die Australierin Lauren Fagan auf, eine der besten jungen aufstrebenden Sängerinnen, die gerade erst vom Jette Parker Young Artist Programme Covent Garden graduiert ist und mit aufsehenerregenden Debüts von sich reden macht. 2018 war sie als beste Nachwuchssängerin bei den International Opera Awards nominiert. Der britische Tenor Samuel Boden kehrt zurück als Oronte, Alica DuportPercier, ein junges Talent aus Frankreich, wird als Oberto, und Polens Neuentdeckung Daniel Miroslaw als Melisso zu erleben sein. Zwei der weltweit führenden Protagonistinnen der internationalen Barockszene treffen in Karlsruhe erstmals aufeinander und gestalten ein exklusiv für die 42. HÄNDEL-FESTSPIELE konzipiertes Programm. In Barock & Belcanto: Duello Amoroso duellieren sich Ann Hallenberg und Vivica Genaux, begleitet von der BADISCHEN STAATSKAPELLE unter Christopher Moulds.

Das Festkonzert der DEUTSCHEN HÄNDEL-SOLISTEN am 28.2. bringt Hervé Niquet nach Karlsruhe. Der französische Dirigent und Cembalist hat die Welt der Barockinterpretation verändert. Nun kommt er erstmals auch zu den INTERNATIONALEN HÄNDEL-FESTSPIELEN und stellt in seinem Programm die Klangwelten des englischen und französischen Hofes gegenüber. Nicht nur auf der Opernbühne, sondern auch bei der Händel-Gala am 2.3. ist Max Emanuel Cencic zu erleben. Er hat einige der Schlüsselarien zusammengestellt, die Händel für seinen größten Star, den Altisten Senesino, geschrieben hat. Sie decken die ganze emotionale und gesangstechnischen Bandbreite dieses erstaunlichen Künstlers des 18. Jahrhunderts ab und werden von Cencic, dem Senesino unserer Zeit, gemeinsam mit den DEUTSCHEN HÄNDEL-SOLISTEN unter dem griechischen Dirigenten George Petrou im GROSSEN HAUS erklingen.

Die erfolgreiche Konzertserie Abendsterne im besonderen Ambiente der Karlsruher CHRISTUSKIRCHE wird 2019 mit drei Konzerten fortgesetzt. Anna Fusek, in den Konzertsälen dieser Welt gefeierte Blockflötistin, kommt gemeinsam mit dem Ensemble „die_freakshow“ am 17.2. für Abendsterne 1 mit dem szenischen Konzert Alcinas Welt. Anhand der kammermusikalisch bearbeiteten, berühmtesten und ergreifendsten Nummern aus Händels Oper dringen die Künstler*innen ohne Gesang und ohne Worte in die Seelenwelt der Titelheldin ein – Alcina, auf ihre musikalische Essenz verdichtet. Die italienische Kontraltistin Romina Basso, eine der führenden Barockspezialistinnen unserer Zeit, widmet in Abendsterne 2 am 21.2. ihr Programm Lamento einer der berühmtesten Komponistinnen des Hochbarock, Barbara Strozzi, und deren Zeitgenossen. Begleitet wird sie dabei von dem von ihr gegründeten griechischen Ensemble Latinitas Nostra. Bei Abendsterne 3 begegnen die Zuschauer*innen drei Titanen des Spätbarocks, die das gleiche Geburtsjahr teilen, aber an unterschiedlichen Ecken Europas ganz unterschiedliche Wege gingen. Das Konzert Drei Wege – drei Genies ist gleichzeitig das Eröffnungskonzert der 33. Internationalen Händel-Akademie. Deborah York hat ihre Erfahrungen aus einer über 30-jährigen Karriere an der vordersten Front der Alten Musik-Bewegung an den Nachwuchs als Dozentin der INTERNATIONALEN HÄNDEL-AKADEMIE weiter gegeben. Nun präsentiert sich die britische Sopranistin, die das Programm zusammengestellt hat, gemeinsam mit der Geigerin Anne-Katherine Schreiber, dem Cellisten Guido Larisch und dem Cembalisten Kristian Nyquist dem großen Festspielpublikum.

Bereits jetzt sind mehr als die Hälfte der Karten für die Neuproduktion Serse verkauft. Tickets für alle Veranstaltungen erhalten Sie im Internet unter www.staatstheater.karlsruhe.de oder an der Theaterkasse von Montag bis Freitag 10 – 18.30 Uhr und Samstag 10 – 13 Uhr oder unter kartenservice@staatstheater.karlsruhe.de, T 0721 933 333.  
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