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INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 15. DEZEMBER 2020)

15.12.2020 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 15. DEZEMBER 2020)

Wiener Staatsoper: „Das verratene Meer“ wird am heutigen Dienstag, 15. Dezember 2020 ab 19.30 Uhr in Radio Ö1 ausgestrahlt

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Erik Van Heyningen als Nummer Eins, Kangmin Justin Kim als Nummer Zwei, Stefan Astakhov als Nummer Vier, Martin Häßler als Nummer Fünf. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Der Stream vom gestrigen 14. Dezember wird am Montag, 21. Dezember 2020 erneut auf play.wiener-staatsoper.at gesendet (weltweit und kostenlos).

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WIENER STAATSOPER: DER STREAMING-SPIELPLAN VOM 14. bis 21. DEZEMBER 2020

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Foto: Wiener Staatsoper/Michael Pöhn

Wir freuen uns sehr, auch diese Woche zwei Live-Erlebnisse direkt aus der Wiener Staatsoper abieten zu können:

Gestern zeigten wir die Premiere unserer Neuproduktion und Staatsopern-Erstaufführung von Hans Werner Henzes Das verratene Meer, ein »Psychothriller«, wie Sergio Morabito, der gemeinsam mit Jossi Wieler Regie führt, die Oper beschreibt: »Wie bei einem guten Psychothriller ist die Musik von einer verführerischen Schönheit, die dramaturgisch eingesetzt wird. Dahinter lauern Abgründigkeit und Gewalt«, erklärt Morabito den Blick des Regieteams auf die Oper. Als »Kammerspiel« sieht Jossi Wieler die Handlung, nicht aber die Oper als Ganzes: »Sieben Figuren, kein Chor, aber ein Riesen-Orchesterapparat mit archaischen Klangdimensionen – dieser Klang führt uns in die Abgründe und Albträume der Figuren. Unter der naturalistischen Oberfläche, die dieser Roman aufzuweisen scheint und der auch die Oper äußerlich folgt, liegen sehr viel traumatischere, obsessivere Bilder.«
Der Stream ist noch zu sehen!

Ein weiteres Live-Event ist dann am Freitag, dem 18. Dezember zu sehen: Musikdirektor Philippe Jordan hat Richard Strauss‘ Rosenkavalier musikalisch neu einstudiert. Martina Serafin singt die Marschallin und Günther Groissböck gibt als Baron Ochs auf Lerchenau sein Rollendebüt am Haus am Ring.

Beide Opern werden trotz des Lockdowns in der Wiener Staatsoper zur Aufführung gelangen. Gespielt wird ohne Publikum, nur für Kameras und Mikrofone. Das verratene Meer wird am 15. Dezember um 19.30 Uhr in Radio Ö1 ausgestrahlt, Der Rosenkavalier wird am 27. Dezember um 20.15 Uhr auch in ORF III zu sehen sein.

Alle u.a. Streams sind in Österreich wie auch international kostenlos auf der Webseite play.wiener-staatsoper.at verfügbar. Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr (Der Rosenkavalier 18.00 Uhr), die Übertragungen sind 24 Stunden lang abzurufen.

Das Programm bis einschließlich 21. Dezember 2020:

Montag, 14. Dezember 2020, 19.00 Uhr (LIVE, PREMIERE)
Hans Werner Henze
DAS VERRATENE MEER
Musikalische Leitung: Simone Young
Inszenierung: Jossi Wieler, Sergio Morabito
Bühne und Kostüme: Anna Viebrock
Mit u.a. Vera-Lotte Boecker, Bo Skovhus, Josh Lovell, Erik Van Heyningen, Kangmin Justin Kim, Stefan Astakhov, Martin Häßler

Dienstag, 15. Dezember 2020, 19.00 Uhr
Wolfgang Amadeus Mozart
Die Zauberflöte (Vorstellung vom 29. Dezember 2017)
Musikalische Leitung: Adam Fischer
Inszenierung: Moshe Leiser, Patrice Caurier
Mit u.a. Jörg Schneider, Olga Bezsmertna, René Pape, Hila Fahima, Thomas Tatzl

Mittwoch, 16. Dezember 2020, 19.00 Uhr
Richard Strauss
Capriccio (Vorstellung vom 24. Mai 2018)
Musikalische Leitung: Michael Boder
Inszenierung & Bühne: Marco Arturo Marelli
Mit u.a. Camilla Nylund, Markus Eiche, Michael Schade, Adrian Eröd, Wolfgang Bankl, Angelika Kirchschlager

Donnerstag, 17. Dezember 2020, 19.00 Uhr
Giacomo Puccini
Tosca (Vorstellung vom 17. Februar 2019)
Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung: Margarethe Wallmann
Mit u.a.: Sondra Radvanovsky, Piotr Beczala, Thomas Hampson, Ryan Speedo Green, Alexandru Moisiuc

Freitag, 18. Dezember 2020, 18.00 Uhr (LIVE)
Richard Strauss / Hugo von Hofmannsthal
Der Rosenkavalier
Musikalische Leitung: Philippe Jordan
Inszenierung: Otto Schenk
Mit u.a.: Martina Serafin, Daniela Sindram, Günther Groissböck, Erin Morley, Jochen Schmeckenbecher

Samstag, 19. Dezember 2020, 19.00 Uhr
Richard Strauss / Hugo von Hofmannsthal
Elektra (Vorstellung vom 11. September 2020)
Musikalische Leitung: Franz Welser-Möst
Inszenierung: Harry Kupfer
Mit u.a.: Ricarda Merbeth, Camilla Nylund, Doris Soffel, Derek Welton, Jörg Schneider

Sonntag, 20. Dezember 2020, 19.00 Uhr
Giuseppe Verdi
Otello (Vorstellung vom 18. März 2018)
Musikalische Leitung: Graeme Jenkins
Inszenierung: Christine Mielitz
Mit u.a.: Roberto Alagna, Aleksandra Kurzak, Dalibor Jenis

Montag, 21. Dezember 2020, 19.00 Uhr
Hans Werner Henze
Das verratene Meer (Vorstellung vom 14. Dezember 2020)
Musikalische Leitung: Simone Young
Inszenierung: Jossi Wieler, Sergio Morabito
Bühne und Kostüme: Anna Viebrock
Mit u.a.: Vera-Lotte Boecker, Bo Skovhus, Josh Lovell, Erik Van Heyningen, Kangmin Justin Kim, Stefan Astakhov, Martin Häßler

Über den weitere Online-Spielplan informieren wir Sie Anfang nächster Woche, nähere Informationen dazu auch laufend auf wiener-staatsoper.at.
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BERLIN/ Staatsoper: LOHENGRIN. Premiere der Bieito-Inszenierung am 13.12.

Zur Premierenkritik von Christian Konz

Zur Premierenkritik von Alexander Walther

Berlin/ Staatsoper
Halbwegs gelungene Lockdown-Lohengrin-Premiere an der Staatsoper Berlin mit Bieito, Alagna, Miknevičiūtė
„Unechte“ Premiere an der Staatsoper Unter den Linden in diesem an Premieren so armen Theaterwinter. Aber die Staatsoper setzt ein Zeichen gegen Virus-Angst und Absagen-Tristesse. Wenn man auch Lockdown-gemäß ohne Publikum und im vollkommen leeren Großen Saal spielt. Matthias Pintscher dirigiert etwas harsch, Calixto Bieito zeigt eine erratische, aber doch nicht rundum schlechte Inszenierung. Alagna in seinem Rollendebüt kann teilweise überzeugen, hat Schwächen im Piano, steigert sich aber in den Paradestellen. Das Highlight ist Vida Miknevičiūtė als rätselhaft kühle Elsa mit erstaunlich souveränem Sopran. Auch Pape kann vollauf überzeugen. Ein Lohengrin unter erschwerten Bedingungen, durchaus sehens- und hörenswert – auch dank mitreißender Einzelleistungen.
Konzertkritikopernkritikberlin/Anton Schlatz

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Roberto Alagna (Lohengrin). Foto: Youtube

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Ekaterina Gubanova (Ortrud). Foto: Youtube)


Nascht von der Hochzeitstorte: Vida Miknevičiūtė . Foto: Livestream

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Seit Sonntag gibt es auf der Website “Der Merker” (www.dermerker.com) (Thomas Prochazka) ein COVID-19-Blog.

Sinn und Zweck ist nicht die Leugnung des Unleugbaren, sondern der Versuch, mit Zahlen und Fakten zu operieren, die Verhältnismäßigkeit (bzw. Unverhältnismäßigkeit) begreiflich zu machen. Die Graphik wird jeweils am Dienstag oder Mittwoch aktualisiert, je nachdem, wie schnell die AGES die Daten bereitstellt.

Auch bereitet mir, ehrlich gesagt, mehr Sorge als das  SARS-CoV-2-Virus selbst, wie unsere westlichen Gesellschaften ihre demokratischen Errungenschaften bei Widerstand sofort aufgeben. Die Gefahr eines aufstrebenden Totalitarismus ist wohl schwer zu leugnen. Sieht niemand die Parallele zum Deutschland der 1920-er Jahre, zu Ungarn seit Orbàns Machtübernahme?

Erreichen können Sie das COVID-19-Blog über die Startseite: entweder auf “COVID-19” im Hauptmenü klicken oder auf die Graphik selbst. 

http://www.dermerker.com/index.cfm?objectid=A2B31711-0EAD-6BDA-C0CEEE46F8311E95

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ADVENTKALENDER DES KONZERTAGENTURCHEFS CHRISTIAN BUCHMANN
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ORF – Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2021: Am 1. Jänner live in ORF 2 und Ö1

 Mit begleitenden Dokus, ORF-Ballettproduktion und -Film zur Konzertpause anlässlich 100 Jahre Burgenland

Wien (OTS) – Bereits zum 63. Mal wird der ORF am 1. Jänner 2021 das weltberühmte Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker übertragen – live um 11.15 Uhr in ORF 2 und Ö1 sowie als Live-Stream via TVthek.ORF.at und oe1.ORF.at. Schon zum sechsten Mal dirigiert Maestro Riccardo Muti das hochkarätige Kulturereignis, das Corona-bedingt erstmals in seiner Geschichte ohne Publikum stattfinden wird. Für die Regie der Fernsehübertragung, die in ihrer Bilddramaturgie besonderen Bedacht darauf nehmen wird, zeichnet diesmal mit insgesamt 17 Kameras zum dritten Mal Henning Kasten verantwortlich. Die Vorbereitungen zu Konzert und TV-Event, in bewährter Manier live kommentiert von ORF-Kulturexpertin Barbara Rett, laufen auf Hochtouren. Begleitend zur Konzertübertragung präsentiert ORF 2 am Neujahrstag ein Rahmenprogramm u. a. aus TV-Dokumentationen, zwei vorproduzierten Balletteinlagen sowie dem Musikfilm zur Konzertpause, der dem Jubiläum 100 Jahre Burgenland gewidmet ist.

ORF-Rahmenprogramm und Konzert-Dacapos

Zur Einstimmung auf die Konzertübertragung in ORF 2 blickt die „matinee“ am Freitag, dem 1. Jänner, um 10.35 Uhr mit der Reportage „Auftakt zum Neujahrskonzert 2021“ hinter die Kulissen des weltweit erfolgreichsten Klassik-Events, das von Millionen Menschen in mittlerweile fast 100 Ländern gesehen wird. Der Film von Thomas Bogensberger zeigt Wissenswertes über die monatelangen Vorbereitungen: von den Ballettdreharbeiten über den Aufbau des aufwendigen Blumenschmucks im Goldenen Saal des Musikvereins bis hin zu Einblicken in die Orchesterproben. Der sogenannte ORF-„Pausenfilm“ mit dem Titel „Happy Birthday, Burgenland! 1921–2021“ (ca. 11.50 Uhr) von Felix Breisach würdigt das jüngste und kleinste Bundesland Österreichs zum 100-Jahr-Jubiläum. So stehen neben historischen Aspekten musikalische Größen wie Franz Liszt und Joseph Haydn im Mittelpunkt. Die während des Konzerts eingespielten Einlagen des Wiener Staatsballetts wurden im Sommer u. a. im Looshaus gedreht. Zum 150. Geburtstag seines Erbauers „Adolf Loos – Visionär und Provokateur“ zeigt ORF 2 bereits um 9.45 Uhr das gleichnamige Porträt von Rudolf Klingohr. Während des Konzerts werden außerdem ORF-Filmbeiträge zu drei besonderen Walzer-Kompositionen gezeigt.

Wer die Live-Übertragung des Neujahrskonzerts am Vormittag verpasst, hat drei weitere TV-Gelegenheiten, das Ereignis nachzusehen: Als Langschläfer-Service bringt ORF III Kultur und Information schon am 1. Jänner im Hauptabend ein Dacapo (20.15 Uhr), eingeleitet vom „Auftakt zum Neujahrskonzert 2021“ (19.35 Uhr). 3sat sendet das hochkarätige Kulturereignis am Samstag, dem 2. Jänner (20.15 Uhr). ORF 2 zeigt den Top-Event nochmals in der „matinee“ am Dreikönigstag, am Mittwoch, dem 6. Jänner (10.05 Uhr) – davor gibt es den „Pausenfilm“ (9.05 Uhr) und die Auftakt-Doku, diesmal unter dem Titel „Hinter den Kulissen des Neujahrskonzerts“ (9.30 Uhr), zum Wiedersehen.

Zwei Balletteinlagen: Choreografie von José Carlos Martínez, Kostümdesign von Christian Lacroix

Bereits Ende August 2020 entstanden die beiden Tanzeinlagen des traditionell vom ORF produzierten Neujahrskonzertballetts. Diese wurden in den prunkvollen Räumen und Anlagen des Gartenpalais Liechtenstein sowie im Looshaus – einem der zentralen Bauwerke der Wiener Moderne, geschaffen von Adolf Loos – mit zehn Solistinnen und Solisten des Wiener Staatsballetts aufgezeichnet. Die Choreografie stammt, wie im Vorjahr, zum zweiten Mal vom Spanier José Carlos Martínez. Die Kostüme zu beiden ORF-Ballettstücken hat – nach 1998 und 2000 – zum dritten Mal der französische Modeschöpfer Christian Lacroix entworfen. Getanzt wurde zu Josef Strauss’ „Margherita-Polka“, op. 244, die erstmals bei einem Neujahrskonzert zu hören ist. Dabei kamen die Tänzerinnen Alice Firenze, Sveva Gargiulo und Ketevan Papava sowie der Tänzer Davide Dato zum Einsatz. Das zweite Ballett wurde zum Walzer „Frühlingsstimmen“, op. 410, von Johann Strauss Sohn aufgeführt. Dazu tanzten die vier Paare Liudmila Konovalova und Denys Cherevychko, Ketevan Papava und Roman Lazik, Alice Firenze und Masayu Kimoto sowie Eszter Ledán und Zsolt Török. Regie führte auch hier bereits zum dritten Mal Konzertregisseur Henning Kasten.

Felix Breisachs ORF-Konzertfilm zur Pause würdigt 100 Jahre Burgenland

Der traditionelle ORF-Film zur Pause des Neujahrskonzerts widmet sich dem jüngsten der neun österreichischen Bundesländer. Das Gebiet des heutigem Burgenlands gehörte als „Deutsch-Westungarn“ bis zum Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie zum Königreich Ungarn und musste – gemäß dem Vertrag von Trianon – 1921 an die neue Republik Österreich abgetreten werden. Das vor allem durch den Neusiedler See geprägte östlichste und kleinste Bundesland feiert 2021 sein 100-jähriges Bestehen. Unter dem Titel „Happy Birthday, Burgenland! 1921–2021“ erzählt der von Felix Breisach gestaltete und produzierte Film die historisch verbriefte Grenzziehung nach dem Ersten Weltkrieg durch die Amerikaner und vermittelt durch die von ausgewählten philharmonischen Ensembles dargebotenen Kompositionen musikalischer Größen des Burgenlands wie Franz Liszt und Joseph Haydn auch die Vielfältigkeit der burgenländischen Landschaften und Kulturen.

Das Neujahrskonzert 2021 in Ö1: Live-Übertragung und „Intermezzo“ in der Pause

Auch Ö1 überträgt am 1. Jänner 2021 das „Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker“ als traditionelle Jahreseröffnung um 11.15 Uhr live aus dem Wiener Musikverein. In der Konzertpause spricht Katharina Menhofer mit Cellist Franz Bartolomey im „Intermezzo“ um ca. 11.50 Uhr.

Das „Konzert der Konzerte“ im ORF.at-Netzwerk, im TELETEXT und auf „fidelio“

Auch wenn das Neujahrskonzert 2021 ein wenig anders wird – online und via Teletext werden wieder die gewohnten Services verfügbar sein: Das ORF.at-Netzwerk informiert – u. a. auf news.ORF.at und oe1.ORF.at – ebenso wie der ORF TELETEXT ausführlich über alle Details zu Programm, Orchester und Dirigent. Die ORF-TVthek (TVthek.ORF.at) stellt österreichweit einen Live-Stream der TV-Übertragung sowie nachträglich für sieben Tage ein Video-on-Demand bereit, dieser wird auch in eine multimediale news.ORF.at-Story rund um den Musikevent eingebaut. oe1.ORF.at bietet einen Audio-Stream des Konzertereignisses (live und on demand).

Auf der Klassikplattform „fidelio“ (www.myfidelio.at) kann man per Live-Stream österreichweit ebenfalls beim Neujahrskonzert 2021 mit dabei sein. Zur Einstimmung bietet fidelio im Rahmen von Matineen an den Sonntagen 13., 20. und 27. Dezember sowie am Mittwoch und Donnerstag, dem 30. und 31. Dezember, jeweils ein Neujahrskonzert vergangener Jahre per Stream zum Wiedersehen: von der Ausgabe von 2009 unter Stardirigent Daniel Barenboim bis zur letztjährigen Aufführung mit Andris Nelsons’ Debüt am Pult der Wiener Philharmoniker.

Live-Applaus via www.mynewyearsconcert.com

Da das Neujahrskonzert aufgrund der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie erstmals ohne Saalpublikum stattfinden muss, hat der ORF eine besondere Initiative ins Leben gerufen. Über die Website www.mynewyearsconcert.com können sich Menschen weltweit registrieren, um ihren Live-Applaus zu spenden und so den Wiener Philharmonikern gebührend Beifall zu zollen. Weiters können Interessierte vorab ein kreatives Foto hochladen, das ihre Begeisterung auch optisch zum Ausdruck bringt. Eine limitierte Anzahl an Bildern, die möglichst Hinweise darauf liefern, aus welchen Teilen der Welt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitmachen, wird der ORF während des Live-Applauses einblenden.
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Beczała, Nylund, Skovhus, Janoska Ensemble, Josh., DENK, Molden u. v. m. musizieren für ORF-III-„Licht ins Dunkel“-Gala

 Live am vierten Adventsonntag, dem 20. Dezember, um 20.15 Uhr

Wien (OTS) – Einen glanzvollen Gala-Abend zugunsten „Licht ins Dunkel“ mit zahlreichen Stars der Opernwelt, Lieblingen aus Schauspiel und Kabarett, besinnlichen Weihnachtsmelodien und einer Live-Auktionsgala für den guten Zweck präsentiert ORF III Kultur und Information am vierten Adventsonntag, dem 20. Dezember 2020, live aus dem ORF RadioKulturhaus um 20.15 Uhr. Im Mittelpunkt stehen die Gesellschaft für MukoPolySaccharidosen (MPS) und ähnliche Erkrankungen sowie das Inklusionstheater „Delphin“.

Auf der Bühne des Großen Sendesaals kann man sich auf Darbietungen der Klassik-Stars Piotr Beczała, Camilla Nylund und Bo Skovhus sowie auf das Janoska Ensemble freuen. Während Beczała, gemeinsam mit dem Janoska Ensemble, den Abend mit einem Weihnachtslied eröffnet, stimmt Nylund das André-Heller-Chanson „Zum Weinen schön, zum Lachen bitter“, u. a. begleitet von Pianist Helmut Thomas Stippich, an. Skovhus singt Franz Schuberts „Lindenbaum“ mit Akkordeonbegleitung von Nikola Djoric. In Zuspielungen sorgen weiters die St. Florianer Sängerknaben in der Stiftsbasilika St. Florian und Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager mit Orgelbegleitung im Wiener Stephansdom für besinnliche Momente. Auch das populäre Musikgenre ist hochkarätig vertreten: Ernst Molden musiziert im Duett mit Ursula Strauss, Josh. besingt die Weihnachtszeit in Wien mit seinem Lied „Kerzen, Karpfen und du“ und Birgit Denk performt mit ihrer Band „DENK“ unter dem Titel „Stö da vua“ eine deutsche Version des John-Lennon-Evergreens „Imagine“. Gemeinsam mit Schauspieler und MPS-Austria-Botschafter Wolfgang Böck gibt sie das Lied „Ned allan“ zum Besten. Weihnachtlich wird es u. a. bei einer Lesung von Wolfgang Böck und Maria Prähofer. Das Ensemble des Inklusionstheaters „Delphin“ präsentiert eine Szene aus dem Stück „Tagebuch“. Poetry Slammer Emil Kaschka gibt Einblicke in „Das Echo von Schneeflocken“. Humorvolles präsentiert Gerold Rudle mit einem Auszug aus seinem Kabarett „Ach du heilige …“. Durch den Abend im Großen Sendesaal führen ORF-III-Moderator Peter Fässlacher und „Wien heute“-Moderatorin Elisabeth Vogel, die u. a. auch die Vertreter/innen der österreichischen MPS-Gesellschaft und des „Theater Delphin“ zum Gespräch bitten.

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