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INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 14. MAI 2019)

14.05.2019 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 14. MAI 2019)

WIEN/ 150 JAHRE OPERNHAUS AM RING: FESTPREMIERE VON RICHARD STRAUSS’ „DIE FRAU OHNE SCHATTEN“ AM 25. MAI 2019


Regisseur Vincent Huguet mit Nina Stemme. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Zur Premiere und Produktion

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Opernhauses am Ring – die heutige Wiener Staatsoper wurde am 25. Mai 1869 feierlich eröffnet – kommt Richard Strauss’ Die Frau ohne Schatten am 25. Mai 2019 zur hochkarätig besetzten Festpremiere.

Auf genau dieser Bühne wurde das Werk vor 100 Jahren, am 10. Oktober 1919, uraufgeführt. Das kongeniale Duo Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal diskutierte schon ab 1910 über einen neuen Opernstoff, der Titel Die Frau ohne Schatten – ihre vierte gemeinsame Oper – existierte spätestens ab 1911. Inmitten des Ersten Weltkriegs entstand das Werk, das 1917 fertig gestellt wurde und das der Komponist selbst als „schönste und erhabenste Arbeit“ prophezeite. Erzählt wird die (komplexe) Geschichte zweier Paare – Kaiser und Kaiserin sowie Färber und Färberin –, die durch Selbsterkenntnis und Selbstüberwindung zum glücklichen Ende finden.

Wien wäre nicht Wien, wenn nicht schon das Vorhaben, das Werk hier zur Weltpremiere zu bringen (auch Hofmannsthal hatte sich zuerst dagegen ausgesprochen), auch eine Opposition auf den Plan gerufen hätte, wie Staatsoperndramaturg Dr. Oliver Láng im Magazin „Prolog“ erläutert. Parallel dazu kam Kritik am neuen Direktor Strauss, der noch vor seinem Antritt angefeindet wurde. Nach der Uraufführung – unter Franz Schalk, u. a. mit Maria Jeritza (Kaiserin), Lotte Lehmann (Färberin), Karl Aargard-Oestvig (Kaiser), Richard Mayr (Barak) und Lucie Weidt (Amme) – waren die Lager gespalten. Doch seit der Uraufführung hat Die Frau ohne Schatten eine reiche Aufführungsgeschichte erlebt und gilt als einer der besonderen Höhepunkte des Wiener und internationalen Musiktheaters. Im Haus am Ring kam es nach der Uraufführung 1919 zu sechs weiteren Premieren: 1931 kam eine Neuproduktion unter Clemens Krauss heraus (sie wurde auch bei einem Gastspiel in Venedig gegeben, die italienische Erstaufführung), bereits zwölf Jahre später, 1943, eine weitere unter Karl Böhm. Zur Wiedereröffnung des Hauses am Ring 1955 war Die Frau ohne Schatten Teil des Premierenzyklus’, in einer Doppelpremiere (mit zwei Besetzungen) brachte Karajan im Juni 1964 eine Neuproduktion heraus, 1977 stand eine weitere Premiere unter Karl Böhm auf dem Programm. Die bislang letzte Neuinszenierung erfolgte 1999 unter Giuseppe Sinopoli (Inszenierung: Robert Carsen). Insgesamt erklang die Oper bislang 147mal im Haus am Ring.

Zum Leading Team

Für die musikalische Leitung konnte mit Christian Thielemann einer der bedeutendsten Dirigenten der Gegenwart gewonnen werden. Die Frau ohne Schatten ist nach Tristan und Isolde (2003) und Hänsel und Gretel (2015) seine dritte Staatsopernpremiere. Seit seinem Debüt am Haus 1987 mit Così fan tutte dirigierte er hier – neben den Premierenproduktionen – Vorstellungen von La traviata, Le nozze di Figaro, Parsifal, Die Meistersinger von Nürnberg, Ariadne auf Naxos sowie den Ring des Nibelungen.

Als „Liebe auf den ersten Blick“ bezeichnete er rückwirkend das erste gemeinsame Konzert im Jahr 2000 mit den Wiener Philharmonikern, dessen Mitglieder ja bekanntlich in Personalunion das Staatsopernorchester bilden. Im Gespräch mit Staatsoperndramaturg Dr. Andreas Láng streut er dem unverwechselbaren, weich-goldenen, „im guten Sinne defensiven“ Klang des Orchesters und der musikalischen Flexibilität der einzelnen Musiker, die stets mit einem Ohr bei den Sängern auf der Bühne seien, Rosen. Gemeinsam mit dem Orchester erarbeitete er die Frau ohne Schatten 2011 für die Salzburger Festspiele und blickt zurück: „Einige Musiker zeigten sich verwundert, dass ich mit ihnen so entspannt arbeiten würde, worauf ich erwiderte, dass es genau umgekehrt wäre: Das ganze Orchester wäre mir gegenüber entspannt. Offensichtlich stimmt also die Chemie zwischen uns. Es herrscht ein wahres Geben und Nehmen, ein gegenseitiges Anbieten und Aufnehmen.“

Inszeniert wird Die Frau ohne Schatten von Vincent Huguet, der mit dieser Produktion sein Staatsoperndebüt gibt. Der französische Regisseur arbeitete vor seiner Theatertätigkeit u. a. als Kunsthistoriker, bevor er 2008 seine Zusammenarbeit mit Patrice Chéreau begann, dessen Assistent er bis zum Tod des legendären Regisseurs 2013 blieb. Jüngste eigene Inszenierungen führten ihn nach Montpellier (Lakmé), Aix-en-Provence (Dido and Aeneas) und Luzern (Roméo et Juliette).

Dass Die Frau ohne Schatten in einer Zeitenwende entstanden ist, findet er spannend: „Es war der Moment in Europa, als man sich genau an der Absprungkante zwischen Vergangenheit und Zukunft befand. Nicht nur politisch, sondern auch künstlerisch. Die Avantgarde kam auf und ließ manches plötzlich alt aussehen. Daraus ist der Gedanke der „letzten romantischen Oper“ entstanden: Ein letzter Höhepunkt, eine Verschmelzung von so vielen Dingen: Da ist die deutsche Romantik drinnen, die Welt von 1001 Nacht, Antik-Ägyptisches, Goethe und vieles mehr. Umso weiter man gräbt, desto mehr eröffnet sich eine faszinierende Welt!“ Er verschreibt sich nicht einer spezifischen Lesart der Oper – „die Oper ist so reich, so vielfältig, so vielschichtig, dass jeder Versuch, sie auf eine Denkschiene zu setzen, einer Reduktion ihrer Ausdruckskraft gleichkommt. […] Strauss und Hofmannsthal wollten diesem Werk die Qualität eines Märchens schenken. Nun wissen wir: Es gibt nichts Zerbrechlicheres als ein Märchen. Sobald man es erklärt, es fest zu machen versucht und die Symbolik ausdeutet, verliert es seinen Zauber. […] Man […] muss die Magie wirken lassen.“

Er betont weiters die Parallele zum Heute, geht es in der Frau ohne Schatten doch „um den Krieg […], nicht direkt angesprochen, aber in einem höheren Sinne […] – als Künstler ist man gefordert Stellung zu beziehen und einen Kommentar abzugeben. Wie also nahmen sie Stellung? Sie sagten, dass wenn Menschen sich – nicht nur in ihrem Verhalten, sondern auch in der Art, wie sie mit der Liebe umgehen – nicht ändern, der Zyklus des Lebens, der Generationenweitergabe unterbrochen wird und es kein Weiter, keine Kontinuität mehr gibt. Es muss ein Umdenken stattfinden, ein Sprung über den eigenen Schatten! […] Und eigentlich ist es beklemmend, dass wir heute erneut an einem solchen Punkt angelangt sind! Vielleicht aktuell nicht militärisch. Aber auf ökologischer Ebene: Wenn wir heute nicht umdenken und unser Verhalten grundlegend ändern, werden die Generationen nach uns keine Erde mehr vorfinden, auf der man leben kann …“

Für das Bühnenbild zeichnet Aurélie Maestre verantwortlich, für die Kostüme Clémence Pernoud. Beide präsentieren mit der Frau ohne Schatten ihre erste Arbeit für das Haus am Ring. Das Lichtdesign stammt von Bertrand Couderc, Dramaturg der Produktion ist Louis Geisler.

Die Besetzung

KS Stephen Gould singt erstmals im Haus am Ring den Kaiser. Der amerikanische Heldentenor ist der Wiener Staatsoper seit seinem Debüt 2004 als Paul in der Premiere von Die tote Stadt eng verbunden. Nach Die tote Stadt, Siegfried und Götterdämmerung (Siegfried) sowie Ariadne auf Naxos (Tenor/Bacchus) ist Die Frau ohne Schatten seine fünfte Staatsopernpremiere. An der Wiener Staatsoper war er weiters als Erik (Der fliegende Holländer), Tristan (Tristan und Isolde) sowie in den Titelpartien von Parsifal, Peter Grimes und Tannhäuser zu erleben.

In der Interpretation der Frau ohne Schatten betont er im Gespräch mit Dr. Andreas Láng für den „Prolog“, dass es „essentiell ist, eine Erzähl-Metapher zu finden, die das ganze Werk veredelt und uns hilft, die geistig/menschliche Erkenntnis zu sehen, die sich dann zum Mythos erhebt.“

Die Kaiserin verkörpert – ebenfalls erstmals an der Wiener Staatsoper – Camilla Nylund. Die Frau ohne Schatten ist nach Lohengrin (Elsa) und Der Freischütz (Agathe) die dritte Premiere im Haus am Ring der finnischen Sopranistin, die hier bisher u. a. auch die Titelpartien von Salome, Arabella, Rusalka, Ariadne auf Naxos; Elisabeth (Tannhäuser), Gräfin (Capriccio), Marschallin (Der Rosenkavalier), Sieglinde (Die Walküre), Marietta (Die tote Stadt), Donna Anna (Don Giovanni) und Leonore (Fidelio) sang.

Für sie ist Die Frau ohne Schatten „eine in jeder Hinsicht bombastische Oper – in dieser Ausprägung übertrifft sie wohl alle anderen Strauss-Opern“, wie sie das Außergewöhnliche dieses Werkes charakterisiert. Mit der Musik von Richard Strauss assoziiert sie mit dem Gesang „Riesenbögen“ und den „im wahrsten Sinn des Wortes sauberen, manchmal sogar fast kindlich-reinen Klang, den es so nur bei Strauss gibt. […] Wenn ich […] an die Strauss’schen Ausbrüche in der reinen Orchestermusik denke, so sehe ich vor mir hingegen das Bild eines sich öffnenden Himmels.“


Evelyn Herlitzius, Sebastian Holecek. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Evelyn Herlitzius, die als Elektra in Trojahns Orest in der letzten Staatsopernpremiere einen großen Erfolg feierte, gibt mit der Amme ein weiteres weltweites Rollendebüt im Haus am Ring. Die Frau ohne Schatten ist nun die zweite Premiere an der Wiener Staatsoper der gefragten deutschen Sängerin. Sie debütierte 2000 als Leonore (Fidelio) im Haus am Ring, wo sie weiters u. a. als Brünnhilde (Der Ring des Nibelungen), Isolde (Tristan und Isolde), Färberin (Die Frau ohne Schatten), Marie (Wozzeck), Kundry (Parsifal) und zuletzt in der Titelpartie von Kátja Kabanová zu erleben war.

Ihre erste Annäherung an die Gesamtheit des Kunstwerkes fasst sie so zusammen: „Sich als erstes dem Ganzen einfach hinzugeben. Danach, wenn der Rausch nachlässt: darüber lesen, sich immer mehr hinein versenken.“


Wolfgang Koch, Nina Stemme. Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn

Den Barak singt – wie bereits bei der letzten Vorstellungsserie der Frau ohne Schatten im Haus am Ring 2012 – Wolfgang Koch. Der international renommierte deutsche Bariton debütierte 2008 als Fritz Kothner (Die Meistersinger von Nürnberg) im Haus am Ring und war hier weiters als Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg), Telramund (Lohengrin) und Jochanaan (Salome) sowie in der Titelpartie der Premierenproduktion von Dantons Tod zu erleben.

Nach der Kundry und der Elektra gibt schließlich KS Nina Stemme als Färberin ein weiteres wichtiges internationales Rollendebüt an der Wiener Staatsoper. Die gefeierte schwedische Sopranistin ist damit – nach Der fliegende Holländer (Senta), Die Walküre (Sieglinde), La forza del destino (Leonora), Siegfried (Brünnhilde), Tristan und Isolde (Isolde), La fanciulla del West (Minnie), Elektra und Parsifal (Kundry) – in ihrer neunten Staatsopernpremiere zu erleben. Im Haus am Ring war sie darüber hinaus u. a. als Tosca, Leonore (Fidelio), Marschallin und Brünnhilde (gesamter Ring des Nibelungen) zu erleben.

Angesprochen auf das Gefühl, mit welchem sie 100 Jahre nach der Uraufführung der Frau ohne Schatten an der Wiener Staatsoper ebendiese Bühne betreten wird, sagt sie: „Abgesehen von der Ehre und Freude tragen wir ein Stück Verantwortung, wenn wir dieses Werk vor dem Publikum in unserer Interpretation präsentieren. Einerseits sind wir diesbezüglich vollkommen frei, andererseits liegt die Musik dieser Oper gerade hier in Wien gewissermaßen in der Luft, sodass man nur nach ihr greifen muss.“

Den Geisterboten singt Sebastian Holecek. Der aus Wien stammende Bariton tritt seit seinem Debüt 1991 als Papageno (Die Zauberflöte) an der Wiener Staatsoper auf und sang hier bisher u. a. Peter Besenbinder (Hänsel und Gretel), Don Fernando (Fidelio), Harlekin (Ariadne auf Naxos) und Christian (Un ballo in maschera). Die Frau ohne Schatten ist seine erste Premiere im Haus am Ring.

Die weiteren Partien singen die Staatsopern-Ensemblemitglieder Maria Nazarova (Hüter der Schwelle des Tempels und Stimme des Falken), Benjamin Bruns (Stimme eines Jünglings), Monika Bohinec (Stimme von oben), Samuel Hasselhorn (Der Einäugige), Ryan Speedo Green (Der Einarmige), Thomas Ebenstein (Der Bucklige), Ileana Tonca (Erste Dienerin, Erste Stimme der Ungeborenen, Erste Solostimme), Mariam Battistelli (Zweite Dienerin, Zweite Stimme der Ungeborenen, Zweite Solostimme), Szilvia Vörös (Dritte Dienerin, Vierte Stimme der Ungeborenen, Vierte Solostimme), Virginie Verrez (Dritte Stimme der Ungeborenen, Dritte Solostimme), Bongiwe Nakani (Fünfte Stimme der Ungeborenen, Fünfte Solostimme) und Zoryana Kushpler (Sechste Solostimme).

Es spielen das Orchester der Wiener Staatsoper und das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper, es singt der Chor der Wiener Staatsoper.

Die Frau ohne Schatten im Radio und Livestream sowie internationale Übertragungen

Die Premiere am 25. Mai 2019 wird live auf Radio Ö1 (+ EBU) ausgestrahlt sowie
via WIENER STAATSOPER live at home übertragen (www.staatsoperlive.com).

Die Premiere sowie alle Folgevorstellungen (30. Mai, 2., 6., 10. Juni 2019) werden zudem im Rahmen von „Oper live am Platz“ live auf den Herbert von Karajan-Platz übertragen.

Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten „150 Jahre Opernhaus am Ring“ wird die Premiere zudem live bzw. live-zeitversetzt auf wichtige Plätze in den österreichischen Landeshauptstädten von Bregenz bis Eisenstadt sowie auf einen Riesenscreen im Moskauer Zaryadye-Park übertragen (www.wiener-staatsoper.at/150).
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Auftakt der Wiener Festwochen im 22. Gemeindebezirk am 11. und 12.5.: Wie klingt Musik in der Eishockeyhalle der Donaustadt?

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Die Wiener Festwochen haben es nach heiklen vergangenen Jahren mit starkem Besucherrückgang sowie nach dem Versagen des frühzeitig abgeschobenen Intendanten Tomas Zirnhofer–Kin nicht leicht. Im sozialen Kontext der Stadt mit einer sich ändernden Gesellschaft muss nach einem neuen Profil gesucht werden. Ist nun beim alljährlichen Festwochen-Auftakt am Rathausplatz mit einem musikalischen Ladys-Bouquet ein erfreulicher Einstand geglückt? Zeitgleiche TV-Übertragungen: Einschaltquote für ‚Dancing Stars‘ 29 Prozent, die für das Eröffnungsfest 3 Prozent ….

Der kurzfristig bestellte derzeitige Intendant der Wiener Festwochen, Christophe Slagmuylder ist ein sehr sympathischer, ruhiger, einnehmender Herr aus Brüssel, Jahrgang 1967. Sein Akzent klingt so gar nicht wienerisch, doch sein Deutsch ist o.k., geht ganz gut. Englisch scheint er jedoch vorzuziehen. Und die Augen der Wiener Festwochen sind nach wir vor auf Einkäufe von Kunst-Events aus dem Ausland   gerichtet. Der freundliche Belgier muss nun überlegen, wie er die Wiener, den kleinen Teil der an künstlerischen Veranstaltung teilnehmend jedenfalls, kulturell bereichern kann.

Auch ein neu eingeführter Programmpunkt ist von Slagmuylder zu betreuen: „Die Festwochen in der Donaustadt“ in der Erste Bank Arena im 22. Bezirk – drei nüchterne Hallen, bekannt als Kampfstätte der Eishockey „Capitals“. Das zur Einstimmung gedachte Festwochen-Wochenende – Pardon: besser wohl nun Weekend? – hat in einer der zur Bühne umgewandelten Eishockeyhalle locker begonnen. Mit überwiegend jüngerem Publikum, einem durchaus aufgeschlossenen für die diversen Performances mit hier unbekannten Ensemble-, Künstlernamen wie Bouchra Quizguen, Alice Ripoli, Mette Edvardsen oder Ula Sickle. Ist dies alles schon wieder vergessen? Die groß aufgebaute Hüttenstadt „Diamante“ in Südamerikas Urwald des Argentiniers Mariano Perotti, übernommen von der Duisburger Ruhrtriennale 2018 und mit präzise agierenden deutschen Schauspielern besetzt, dürfte sich mit ihrer depressiven Weltsicht allerdings schon eingeprägt haben. 

Und wie hat die Musik in dieser legeren Begegnungszone geklungen? Aufputschende war keine dabei. Schreie waren zu hören, Gekreisch, Computersound, Vogelrufe, pochende Herztöne. Eine der meist so kurzen Performances ist gar laut- und kraftlos verlaufen. In der Kapitalismus-Düsternis von „Diamante“ haben aber allerdings alle hier von ihren Schicksalen Betroffenen in den Quartieren Musikinstrumente herumstehen, herumliegen gehabt. Gitarre, Violine, E-Piano, Musicbox, Ballettstunde für Kinder …. Ein kaum hörbar tönendes Fragezeichen steht nun wohl am Beginn der heurigen Festwochen nach deren Angeboten von „undercurrents“, „Courbeaux“, „aCORdo“, „Relay“: Wie kann es glücken, dem eigenen Kreativpotential der Stadt, des Landes wieder mehr Gewicht gegenüber all den sich schnell verflüchtigenden Kunstimporten zu geben? 

Meinhard Rüdenauer

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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK 14. – 20. MAI 2019

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(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich  auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

14.5. LA STRANIERA (Live aus Florenz) RAI 3-20 Uhr
16.5. IL CAPELLO DI PAGLIA DI FIRENZE (aus Neapel, Aufnahme v. 10.5.2018) BBC 3- 15 Uhr
18.5. AIDA (Live aus Venedig) RAI 3-19 Uhr
DIE WALKÜRE (aus London, Aufnahmeb v. 18.10.2018) RNE Classica Madrid- 19 Uhr
PARIA (aus Poznan, Aufnahme v. 12.4.) Deutschlandradio-19.05 Uhr
AIDA (aus New York, Aufnahme v. 6.10.2018) ORF Ö1-19.30 Uhr
JACK THE RIPPER (aus London, Aufnahme v. 29.3.) BBC 3-19.30 Uhr
KING ARTHUR (aus Hamburg, Aufnahme v. 20.4.2018) HR 2-20.04 Uhr
19.5. ERO DER SCHELM (Live aus München) Bayern 4-19 Uhr
BILLY BUDD (aus London, Aufnahme v. 10.5.) France Musique-20 Uhr

EMPFANGSMÖGLICHGKEIT ÜBER DAS INTERNET
ORF – Ö 1 http://oe1.orf.at/
Bayern 4 https://www.br-klassik.de/index.html
HR 2 http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/
WDR 3 http://www1.wdr.de/radio/wdr3/index.html
SWR 2 http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html
Deutschlandradio http://www.deutschlandradiokultur.de/startseite.197.de.html
RAI 3 http://www.radio3.rai.it/dl/radio3/programmi/PublishingBlock-61ab4215-547b-4563-8b1f-8932531e5469.html
Radio Suisse R. https://www.rts.ch/
Radio 4Hilversum http://www.radio4.nl/gids/
VRT Klara http://www.klara.be/
RTBF Musique 3 http://www.rtbf.be/musiq3/
RNE Clasica Madrid http://www.rtve.es/radio/radioclasica/programacion/
Sveriges Radio 2 https://sverigesradio.se/p2
Met-Stream http://www.metopera.org/Season/Radio/Free-Live-Audio-Streams/
BBC 3 http://www.bbc.co.uk/radio3/programmes/genres/music/classical/opera/all
France Musique https://www.francemusique.fr/opera

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.
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BEGRÄBNIS VON HELENE („ELENA“) HABERMANN AM 23. MAI

Begräbnis unserer Redakteurin und Vorstandsmitglied des Heft-Merker

Am Abend findet das Konzert mit Paolo Rumetz im Festsaal Gatterburggasse statt!
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GALERIE DES ONLINE-MERKER: ÖFFENTLICHES GESPRÄCH ZUM PROJEKT „ALMTRIEB“ DER TIROLER FESTSPIELE ERL


Wir laden herzlich ein! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Getränke und Snacks werden von uns zur Verfügung gestellt!
Um Zahreiches Erscheinen ersucht die Redaktion des Online-Merker

Zwischen Eröffnungskonzert und Opernpremiere angesetzt, soll deutlich werden, dass die Neugier auf das zeitgenössische in Erl immer einen Raum hatte und auch weiterhin hat. Mit Alm-Trieb: Ein Triptychon wurde unter der Regie von Valentin Lewisch, eine kleine Konzertserie konzipiert, die den Morgen, Mittag und Nacht thematisiert.

www.tiroler-festspiel.at 

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Alm-Trieb: Ein Triptychon

Musikalische Leitung Erich Polz / Modus 21

Idee, Konzept und Regie: Valentin Lewisch

In der alpenländischen Tradition gibt der Almtrieb den Jahresrhythmus vor. Das Vieh wandert im Frühling auf die Alm, verbringt den Sommer dort und steigt im Herbst wieder ab. Drei Konzerte (Morgen, Mittag und Nacht) dienen als Projektionsfläche dieser Wanderung. Denn im Kleinen, wie im Großen zeichnet diese Reise parabelhaft die conditio humana nach.

​Diese Abende leitet ein Strom von zeitgenössischer Musik, unter anderem mit Uraufführung von Auftragswerken der Tiroler Festspiel Erl an junge Komponisten und Texte verschiedenster Geistesgrößen.
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Spannender DISKURS BAYREUTH – der Vorverkauf hat begonnen

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Zum dritten Mal werden in diesem Jahr die Aufführungen der Bayreuther Festspiele durch ein ebenso sorgfältig ausgewähltes wie anspruchsvoll gestaltetes Rahmenprogramm erweitert und ergänzt.
Wir laden Sie, verehrte Festspielbesucher und Interessenten, herzlich ein zur Teilnahme am Diskurs Bayreuth 2019 (Kuratorin: Dr. Marie Luise Maintz). An elf Tagen während der Festspielzeit bieten wir Ihnen acht sehr unterschiedliche und spannende Veranstaltungen, in denen Ungewöhnliches und Neues mit Bekanntem verknüpft wird.

Auf vielfältige Art und Weise wollen wir uns einmal mehr zusammen mit Ihnen dem kulturhistorischen Phänomen Richard Wagner nähern, seinem einzigartigen Werk und seinen Wirkungen, die bis in die Gegenwart ausstrahlen.
Auch 2019 prägen Reflexion und Kontroverse den Diskurs Bayreuth. Wir würden uns freuen, wenn Sie neugierig darauf sind …

Siegfried spricht …
Am 13. August 2019 findet um 20 Uhr die Uraufführung des Stücks SIEGFRIED in der Bayreuther Kulturbühne „Reichshof“ statt, einem einstigen Filmtheater aus dem Jahr 1927. Das renommierte und erfolgreiche Autorenduo Feridun Zaimoglu und Günter Senkel schuf dieses Werk aus Anlass des 150. Geburtstags Siegfried Wagners im Auftrag der Bayreuther Festspiele. Es ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit der zugleich vielseitigen wie vieldeutigen Persönlichkeit des einzigen Sohnes von Richard Wagner. Frühzeitig und rücksichtslos als ‚Meistersohn‘ zum „Erben von Bayreuth“ ausgerufen, war er doch viel mehr als nur das: ein schaffender Künstler (er komponierte allein 17 Opern, wovon allerdings 3 unvollendet blieben, nach eigenen Libretti) und er fungierte als Dirigent, Regisseur, Szenograf, Festspielleiter von 1908 bis zu seinem Tod 1930. Ein hochkomplexer Mensch, gebildet und talentiert, fast lebenslang fremdbestimmt und in heutiger Wahrnehmung chamäleonartig schillernd mit durchaus auch tragischen Zügen. Im Stück, einem Werk des produktiven Gedenkens, spricht Siegfried Wagner selbst, natürlich als eine Figur der Kunst.
Nach der Uraufführung finden weitere Vorstellungen am 15., 19. Und 21. August 2019 statt.

Vier DISKURS-Konzerte in Wahnfried
In Haus Wahnfried, ehemaliges Domizil Richard Wagners und seiner Nachkommen (heute Richard-Wagner-Museum Bayreuth), gibt es vier „Diskurs“-Konzerte, die wir in diesem Jahr unter den Oberbegriff „Musik und Szene“ stellen.
Das erste Konzert am 30. Juli 2019 trägt den Titel „Am Grabe Richard Wagners. Aufbruch in die Moderne“ und folgt in seinem Programm diskursiv Wagners Spuren in die Zukunft.
Mit „Konzert und Live-Performance“ tritt der bekannte und vieldiskutierte dänische Komponist und Medienkünstler Simon Steen-Andersen am 3. August 2019 in Wahnfried auf.
Als „Belcanto im Quartett“ ist das dritte Konzert am 22. August 2019 bezeichnet, es vereint selten gespielte Werke Donizettis, Rossinis und Verdis.
Besondere Spannung verspricht das moderierte Konzert am 24. August 2019: „Auf dem Weg zum neuen Musikdrama: Richard Wagners Stilbildungsschule“. Bereits in der Münchner Zeit ab 1864 trug sich Wagner mit Plänen einer besonderen musikalisch-pädagogischen Ausbildung ‚seiner‘ Künstler, die er nach den ersten Festspielen 1876 wieder aufgriff. Erst nach seinem Tod kam es in Bayreuth zum Versuch, eine „Stilbildungsschule“ zu etablieren.
Alle vier Konzerte werden durch Mitwirkende der Bayreuther Festspiele gestaltet.

Ein Liederabend mit Günther Groissböck
Am 12. August 2019 gibt der international gefeierte Bassist Günther Groissböck (2019 bei den Bayreuther Festspielen in den Partien des Veit Pogner in „Die Meistersinger von Nürnberg“ und des Gurnemanz in „Parsifal“ zu erleben) gemeinsam mit der Pianistin Alexandra Goloubitskaia im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth, einer Weltkulturerbestätte, einen Liederabend.

Weiterführende Informationen zu den Konzerten und dem Liederabend finden Sie auf unserer Website hier.

Der Vorverkauf hat begonnen
Sie können Ihre Eintrittskarten zu den Aufführungen „Siegfried“, den vier „Diskurs“-Konzerten sowie zum Liederabend im Vorverkauf auf dem Portal von Ticketmaster ® entweder online oder bei einer der autorisierten Vorverkaufsstellen erwerben (deren Verzeichnis finden Sie hier).
www.ticketmaster.de – Telefonischer Bestellservice: 01806 999 0000 (0,20 € Anruf aus dem deutschen Festnetz; max. 0,60 € Anruf aus dem deutschen Mobilfunknetz)

Podiumsdiskussion und Symposium
Ergänzt wird das Erinnern an Siegfried Wagner durch eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Siegfried Wagner – Werk und Wirkung“, die in Kooperation mit dem Richard-Wagner-Museum Bayreuth am 30. Juli 2019 in Haus Wahnfried stattfindet (https://www.bayreuther-festspiele.de/programm/diskurs-bayreuth/siegfried-wagner-zum-150-geburtstag/).

Ein Symposium mit dem Titel „Szenen-Macher“ widmet sich vom 2. bis 4. August 2019 auch in Haus Wahnfried in kontroverser Weise der Thematik „Richard Wagners Musikdramen und ihre szenische Realisierung“ (https://www.bayreuther-festspiele.de/programm/diskurs-bayreuth/symposium-2019/).

Der Eintritt zu Podiumsdiskussion und Symposium ist frei.

Wir hoffen, Ihre Aufmerksamkeit und Neugierde geweckt zu haben, es gibt vieles zu entdecken im Programm „Diskurs Bayreuth“. Wir freuen uns schon, Sie in Bayreuth begrüßen zu dürfen. Seien Sie herzlich willkommen!

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Theater für Niedersachsen stellt neue Spielzeit vor

Bei einer Pressekonferenz haben TfN-Intendant Jörg Gade, Musicaldirektor Craig Simmons und GMD und Operndirektor Florian Ziemen den Spielplan für die kommende Spielzeit am Theater für Niedersachsen vorgestellt. 7 Schauspiele, 7 Opern und Operetten, 4 Musicals und 18 Inszenierungen im Jungen Theater stehen auf dem Programm, ergänzt durch vielseitige Konzerte der TfN-Philharmonie.

 Die Spielzeit 2019/20 am Theater für Niedersachsen startet mit einer Sanierungsphase, die das Musiktheaterensemble und die MusicalCompany in die Halle39 und das Schauspielensemble in das Burgtheater auf der Domäne Marienburg führen. Am 7. September feiert „Jugend ohne Gott“ Premiere, insgesamt stehen 14 Vorstellungen auf dem Programm. Das Schauspiel nach dem Roman von Ödön von Horváth wird in Szene gesetzt von Alice Asper, die ebenfalls die Bühnenfassung erarbeitete. Die Kult-Operette „Im weißen Rössl“ in der Regie von Erik Petersen und unter der musikalischen Leitung von Achim Falkenhausen gastiert ab dem 20. September zehnmal in der Halle39. Die Studiobühne theo bleibt während des Umbaus geöffnet, nur im September und Oktober 2019 finden die Vorstellungen des Jungen Theaters auf der Probebühne 2 (Einlass über den Bühneneingang beim ServiceCenter) statt. Am 16. November öffnet sich dann erstmals der Vorhang im frisch sanierten Großen Haus des Stadttheaters Hildesheim und die Spielzeit, mit der sich Intendant Jörg Gade vom Hildesheimer Publikum verabschiedet, nimmt an Fahrt auf.

Musiktheater und Konzert

Am 16. November wird das Große Haus feierlich wiedereröffnet. Das monumentale Musiktheaterwerk „Tristan und Isolde“ in der Regie von Tobias Heyder und unter der musikalischen Leitung von GMD und Operndirektor Florian Ziemen gibt den Startschuss für eine spannende, vielseitige Theatersaison. Erstmals in der Geschichte des TfN wird Wagners Meisterwerk auf die Hildesheimer Bühne gebracht. Es folgt am 14. März die Barockoper „Der hochmütige, gestürzte und wieder erhabene Croesus“ von Reinhard Keiser. Nach Telemanns „Orpheus“ kehrt Barockspezialistin Sigrid TʼHooft ans TfN zurück und inszeniert die Geschichte um den lydischen König Croesus, der erst im Angesicht des Todes seinen Hochmut bereut. Am 2. Mai feiert das TfN einen Doppelabend: Auf Mieczyslaw Weinbergs komische Oper „Wir gratulieren (Mazl Tov!)“ folgt Giacomo Puccinis „Gianni Schicchi“. Hans Walter Richter führt Regie, die musikalische Leitung liegt bei Sergei Kiselev.

Das Publikum darf sich in der Spielzeit 2019/20 auf drei musikalische Wiederaufnahmen freuen. Den Anfang macht am 10. Dezember Offenbachs Operette „Die Prinzessin von Trapezunt“, deren Inszenierung von Max Hopp kürzlich mit dem „Frosch des Monats“ von BR-Klassik ausgezeichnet wurde. Weiter geht es am 8. Januar 2020 mit Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“. Die dritte Wiederaufnahme des Musiktheaters ist am 15. Januar 2020 die bewegende Monooper „Das Tagebuch der Anne Frank“.

Auch die Konzertsaison verspricht spannend zu werden. Sie wird am 15. Dezember glanzvoll mit Georg Friedrich Händels „Saul“ eröffnet, das zu den dramatischsten Oratorien des großen Meisters gehört. Die musikalische Leitung liegt in den Händen des international renommierten Barockspezialisten Michael Hofstetter. Auf dem Programm des zweiten Sinfoniekonzertes am 26. Januar 2020 stehen Werke von Bach und Mozart. Mit Reinhard Goebel kommt für dieses Konzert eine Legende nach Hildesheim: Nachdem er als Violinist die Welt der Barockmusik revolutionierte, gibt er heute sein grandioses Wissen als Dirigent weiter. Am 22. März 2020 lädt Generalmusikdirektor Florian Ziemen beim dritten Sinfoniekonzert zu einem aufregenden und vergnüglichen Programm russischer Komponisten des 20. Jahrhunderts ein. Gemeinsam mit der TfN-Philharmonie und der Solistin Martina Filjak am Klavier präsentiert er Werke von Alfred Schnittke, Dimitri Schostakowitsch und Igor Strawinsky. Das vierte Sinfoniekonzert der Spielzeit 2019/20 am 17. Mai 2020 steht ganz im Zeichen romantischen Lebensgefühls. Unter der musikalischen Leitung von Florian Ziemen und mit Tenor Wolfgang Schwaninger darf sich das Publikum auf Gustav Mahlers „Blumine“ und Franz Schuberts Sinfonie in E-Dur freuen. Die musikalische Saison beschließt am 28. Juni 2020 und am 4. Juli 2020 das fünfte Sinfoniekonzert. Achim Falkenhausen präsentiert mit Solistinnen und Solisten, dem Opernchor des TfN und dem Symphonischen Chor Hildesheim die „Messa di Gloria“ von Giacomo Puccini und die „Messa di Gloria“ von Gioacchino Rossini. Ergänzt wird das musikalische Programm der Spielzeit 2019/20 durch fünf Kammerkonzerte, die traditionellen Neujahrskonzerte und die Kaiserpfalz-Konzerte in Goslar.

Musical

Mit der Spielzeit 2019/20 verabschiedet sich auch Musicaldirektor Craig Simmons vom Theater für Niedersachsen.

Eröffnet wird die Musicalsaison am 14. Dezember mit einem Klassiker Stephen Sondheims: „Company“. Sondheim gehört zu den besten und erfolgreichsten Musicalkomponisten weltweit. Am TfN inszeniert Werner Bauer die Geschichte des chronischen Singles Robert. Ab 1. Februar 2020 steht Mel Brooksʼ Musicalsatire „The Producers“ auf dem Spielplan. Die übermütig-schrille Satire auf das Showbusiness wurde mit 12 Tony Awards ausgezeichnet. Die musikalische Leitung dieses Orchestermusicals übernimmt Chordirektor Achim Falkenhausen. Für die Inszenierung zeichnet Craig Simmons verantwortlich. Ebenfalls mit mehreren Tony Awards und einem Pulitzer-Preis prämiert ist das Rockmusical „Rent“, das im Theater für Niedersachsen am 19. April 2020 Premiere feiert. Musicaldirektor Craig Simmons inszeniert und choreografiert die Story um die beiden Künstler Mark und Roger, die auf der Handlung Giacomo Puccinis Oper „La Bohème“ basiert. Über zwölf Jahre lief das Erfolgsmusical am Broadway. Als Wiederaufnahme in der Spielzeit 2019/20 ist ab dem 22. November 2019 die Musical-Komödie „Elternabend“ zu sehen. Mit Mary C. Bernet, Charlotte Katzer und Nico Went darf sich das Publikum auf drei neue Mitglieder in der MusicalCompany freuen.

Das vollständige Programm steht auf der Homepage unter www.tfn-online.de zur Verfügung. Karten für alle Vorstellungen sind ab 8. August im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter 05121 1693 1693 oder online erhältlich. Die Tickets für „Im weißen Rössl“ und „Jugend ohne Gott“ können bereits jetzt gekauft werden.
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