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INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 13. JULI 2021)

13.07.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 13. JULI 2021)

Beim Film Festival auf dem Wiener Rathausplatz ist die Wiener Staatsoper  mit zwei Werken vertreten:
Am 1. August mit dem Ballettabend Mahler, live mit der Uraufführung von Martin Schläpfers 4 (Aufzeichnung der Premiere vom 4. Dezember 2020) sowie am 3. August mit Carmen unter Andrés Orozco-Estrada und u. a. mit Anita Rachvelishvili, Piotr Beczala, Erwin Schrott und Vera-Lotte Boecker (Aufzeichnung der Premiere vom 21. Februar 2021).

Filmfestival Rathausplatz Wien 2021: Programm - Gastronomie

30 Jahre Filmfestival Wien: Open Air Kino Rathausplatz

3.7. – 4.9.2021: Im Sommer startet wieder das jährliche Filmfestival mit Konzertaufzeichnungen von Oper über Pop bis Jazz. Das audiovisuelle Vergnügen bei freiem Eintritt bleibt aber dennoch eines der Sommerhighlights.30 Jahre Filmfestival Wien: Open Air Kino Rathausplatz

3.7. – 4.9.2021: Im Sommer startet wieder das jährliche Filmfestival mit Konzertaufzeichnungen von Oper über Pop bis Jazz. Das audiovisuelle Vergnügen bei freiem Eintritt bleibt aber dennoch eines der Sommerhighlights.

https://www.stadt-wien.at/freizeit/kino/sommerkino/filmfestival-wien-open-air-kino-rathausplatz.html

WIENER STAATSOPER: Beim Siemens Kinder>Festival am Kapitelplatz Salzburg sind mehrere Kinderopernproduktionen zu erleben: Am 20. August Cinderella – Wiener Fassung für Kinder, am 21. August Was ist los bei den Enakos?, am 22. August Das Städtchen Drumherum, am 28. August Persinette und am 29. August Pollicino.
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BADEN: Das Beethoven-Klavier ist wieder daheim

Das Hammerklavier, auf dem Ludwig van Beethoven während seiner Aufenthalte in Baden gespielt hat, ist zurück im Beethovenhaus Baden.

Das lange Warten hat ein Ende: das Beethovenklavier ist zurück im Beethovenhaus Baden. Im Jänner 2019 wurde das Hammerklavier zur Restaurierung in die Werkstatt von Mag. Gerd Hecher nach Wien gebracht, rechtzeitig zum Jubiläumsjahr Beethoven 2020 kehrte es nach Baden zurück. Nach dem ersten großen Konzert im Casino Baden war das Klavier im Rahmen der Ausstellung MYTHOS LUDWIG VAN im Kaiserhaus Baden zu sehen und zu hören. Nun ist es wieder an seinen Heimatplatz, das Beethovenhaus Baden, zurückgekehrt.

 
Beethovenklavier restauriert im Beethovenhaus-Baden. Foto: Thomas Magyar

Der Flügel des Wiener Klavierbauers Conrad Graf stammt aus dem Haus von Josef Perger (1775-1846), Kaufmann und Ortsrichter der Gemeinde Gutenbrunn, heute ein Stadtteil von Baden. Beethoven war dort mehrmals zu Gast und spielte auf diesem Klavier. 1895 wurde das Klavier von Magdalena Perger dem Badener Rollettmuseum geschenkt. Seit Wiedereröffnung des Beethovenhauses 2014 ist es Teil der Dauerpräsentation zu Beethoven in Baden. Der Badener Flügel aus dem Jahr 1818 gilt als frühes Beispiel der Zeit um 1820, als Conrad Graf sein ausgereiftes modernes Konzert-Modell entwickelt hatte. Aufgrund zahlreicher Schäden war eine Restaurierung notwendig. Bei der Restaurierung sind originale Teile sowie historische oder adäquate Materialien zum Einsatz gekommen, um dem Originalklang möglichst nahezukommen.


„Unser Ludwig“ vor dem Klavier. Foto: Stadtgemeinde Baden/Abteilung Museen

Das Klavier ist nun wieder Teil der Dauerausstellung im Beethovenhaus Baden, wo ab Herbst 2021 auch wieder Konzerte stattfinden werden.

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Mikkeli / Finnland, 4. – 11. Juli 2021 : 30. Mikkeli Music Festival

 Gratulation an das Team um Teemu Laasanen, den ersten professionellen (finnischen) Leiter dieses Festivals, dass es dieses Event möglich gemacht hat, das im vergangenen Jahr noch hatte abgesagt werden müssen. Durch die Genehmigung der finnischen Regierung, zunächst eine Auslastung von 50 %, recht zeitnah vor Beginn von 100 % (!!!) zu erlauben, konnte man das 30. Jubiläum des Festivals feiern, das 1992 vom Musikschriftsteller und -journalisten Seppo Heikinheimo gegründet worden war und ab 1993 Valery Gergiev und seinem Mariinsky-Theater als finnische Sommer-Residenz diente – 1994 mit immerhin 14tägiger Anwesenheit der russischen Musiker, im Gegensatz dazu vor wenigen Jahren nur 3 Konzerte Gergievs innerhalb von 1 1/2 Tagen.

Anders als Deutschland, das Gergiev die Einreise nicht erlaubt hatte, so dass er Opern- und Konzertaufführungen in München hatte absagen müssen, hatte Finnland ihn und seine Musiker einreisen lassen, nicht jedoch seine Familie, die gewohnt war, mehrere Wochen in einem eigens für sie vom Festival angemieteten Sommerhaus den Urlaub zu verbringen. Die Orchestermusiker waren vor der Abfahrt in St. Petersburg, sofort nach ihrer Ankunft in Mikkeli und ein drittes Mal vor ihrer Rückkehr getestet worden.

Das Publikum brauchte sich nicht denselben Beschränkungen wie z. B. in Deutschland, Österreich oder der Schweiz zu unterwerfen; kein Nachweis von überwundener Corona-Erkrankung, von vollständiger Impfung oder eines negativen Tests war erforderlich. In einer Ansage wurde „empfohlen“, während des ganzen Konzerts eine Maske zu tragen, was bei den derzeit herrschenden Temperaturen von bis zu 30 Grad wahrlich kein Vergnügen war; fast alle Besucher hielten sich an diese „Empfehlung“. Etwas schwieriger war es, den erforderlichen Abstand zu halten, sowohl auf den Sitzplätzen als auch in den Pausen. Im Gegensatz zu den Mariinsky-Musikern trugen die Streicher des (Jugend-) Sinfonieorchesters VIVO Masken und hielten auch Abstand zueinander; die Pulte waren jedenfalls einfach besetzt.

Wie es beim Mariinsky-Theater leider Usus ist, war das Programm für die Gergiev-Konzerte erst relativ kurzfristig bekanntgegeben worden – ein „einfaches“ Programm, das z. T. während des Moskauer Oster-Festivals bzw. während der „Weißen Nächte“ wiederholt gespielt wurde. Wer wollte, konnte als Valery Gergiev als den unseriösen Scharlatan ansehen, der zu spät kommt, Proben Assistenten überlässt und überhaupt nicht bis wenig probt.

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Music minus One. Das Mariinsky-Orchester probte Schuberts Neunte ohne Dirigenten (Foto : Archiv Sune Manninen)

Von den Werken, die in Mikkeli auf dem Programm standen, wurden Debussys Faun, Mendelssohns Italienische Sinfonie gar nicht, Prokofievs Symphonie Classique von einem Cellisten „geprobt“, Prokofievs 1. Klavierkonzert (mit dem erst 14jährigen Petr Akulov, Preisträger eines on Denis Matsuev geleiteten Wettbewerbs für junge Pianisten) wenigstens durchgespielt und bei Schuberts Neunter, Bruckners Achter sowie Sibelius‘ Erster „Akustikretuschen“ vorgenommen, indem Gergiev die Sitzordnung des Orchesters änderte und die einzelnen Sätze nur „anspielte“.

Wer jedoch von der für die Mariinsky-Musiker üblichen „Normalität“ (Flexibilität ist alles!!!) auf mangelnde Qualität der Interpretation und der musikalischen Umsetzung schließt, befindet sich im Irrtum. Für Gergiev sind Proben (mit seinem Orchester!) normalerweise nicht dazu da, eine Interpretation zu erarbeiten – die entsteht im eigentlichen Konzert. Und so hinterließen alle 3 Konzerte einen großartigen Eindruck – Gergiev and the Mariinsky at their best!

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Santtu-Matias Rouvali probt mit dem Mariinsky-Orchester (Foto : Archiv Sune Manninen)

Dass es auch anders geht, konnte man in dem 4. Konzert mit den Mariinsky-Musikern erkennen, für das der junge finnische Dirigent Santtu-Matias Rouvali gewonnen wurde, der trotz seiner erst 35 Jahre bereits eine beachtliche Karriere sein eigen nennt. So übernimmt er ab Herbst dieses Jahres von Esa-Pekka Salonen das Londoner Philharmonia Orchestra. Es war eine gute Idee, dass Rouvali wenige Tage vor Mikkeli dasselbe Programm in St. Petersburg hätte leiten sollen, doch erhielt er Einladung und Visum so spät, dass es mit der Einreise nicht klappte. So lernten sich die estnische Pianistin Irina Zakharenkova (ganz hervorragend mit Griegs Klavierkonzert), das Orchester und Rouvali erst bei er Probe direkt vor dem Konzert kennen, und Rouvali nahm sofort dadurch für sich ein, dass er kaum redete, sondern seine Intentionen durch eine überaus klare Zeichengebung verdeutlichte. Ebenfalls ungewohnt für die Musiker, dass die Probe bereits 45 Minuten vor pünktlichem (!) Konzertbeginn beendet wurde („Our concerts start usually PAST seven!“). Insgesamt ein ganz hervorragender Eindruck, den Rouvali am Pult des Mariinsky-Orchesters hinterließ.

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Valery Gergiev inmitten seiner Musiker nach Bruckners Achter (Foto : Archiv Sune Maninen)

Doch das Mikkeli Music Festival hat sich gewandelt, ist längst nicht mehr das Gergiev-Festival, das es einst war. Teemu Laasanen ist es gelungen, dem Festival ein klar umrissenes Profil zu verleihen : Mikkeli als Brücke zwischen Russland und Finnland, zwischen russischer und finnischer Musik und ihren Künstlern. Vom Programm her wurde vielen vieles geboten : für die Freunde der Vokalmusik ein Konzert der finnischen Mezzosopranistin russischer Herkunft Anna Danik, begleitet von Hans-Otto Ehrström, zeitgenössiche Musik von Kalevi Aho und Rodion Shchedrin, Kammermusik vom Feinsten durch das Sitkovetsky-Trio (für das es am Schluss standing ovations gab) sowie im sog. Sommertheater ein Open-air-Konzert mit nordischer Folk Music durch die Gruppe Frigg (begeisternd!!!).

Es war zu erwarten, dass für Teemu Laasanen das Abschlusskonzert eine Herzensangelegenheit war. Er, der „hauptberuflich“ Leiter der Klavierabteilung des hiesigen Musik-Instituts ist, besitzt die Firma „Music Fairy Tales“ und hatte in Zusammenarbeit mit Institutionen aus Mikkeli und St. Petersburg einen Wettbewerb ins Leben gerufen, in dem es um die Visualisierung von Sibelius‘ 3. Sinfonie geht. Nach der einleitenden Pastorale von Beethoven, die auch von Video-Projektionen untermalt wurde, konnten / musste jeder der Zuschauer für sich entscheiden, ob er sich auf die Musik oder auf deren Visualisierung konzentrieren wollte. Ich muss gestehen, dass ich es vorzog, der Musik zuzuhören; die Visualisierungen lenkten mich nur von der Konzentration auf die Musik ab. Aber die Geschmäcker sind verschieden, und es ist vielleicht dem Lauf der Zeit zuzuschreiben, dass es nicht mehr ausreicht zu hören – man muss auch etwas erleben. Dieses Konzert mit dem VIVO Sinfonieorchester wie auch das mit dem City of Mikkeli Orchestra wurden kompetent von dem jungen Erkki Lasonpalo geleitet.

Fazit : Begleitende tägliche Veranstaltungen wie „Music Festival goes downtown“ verankern das Festival mehr im Bewusstsein der Stadt als dass sie mehr Zuschauer für die Konzerte gewinnen. Besucher von etwa 200 bis 300 pro Sinfoniekonzert bringen kein Geld in die Kasse und zeigen wohl auch die Grenzen des Interesses der Mikkeli-Bürger an „ihrem“ Ereignis auf. Um mehr Besucher anzulocken, sowohl aus dem Ausland (in der Nach-Corona-Zeit) als auch aus anderen Teilen Finnlands wird es nicht ausreichen, ein interessantes Programm abseits des Mariinsky zu erarbeiten, und es ist zu befürchten, dass sich an der Gewohnheit der Mariinsky-Administration auch zukünftig nichts ändern wird, ein Programm nur äußerst kurzfristig bekannt zu geben. Insofern hatte das 30. Mikkeli Music Festival einen Zweck : zu zeigen „Wir leben noch!“

Sune Manninen

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LECH: 9. LECH KLASSIK-FESTIVAL (2. bis 8.8. 2021)

Interview mit Marlies Wagner zum Lech Classic Festival 2021. (Frau Wagner organisiert das Festival)

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Frau Wagner freut sich, das 9. Lecher Classic Festival präsentieren zu dürfen, dass ganz im Zeichen von Ludwig van Beethoven und „Musik für die Ewigkeit“ von 2.-8. August stehen wird. Im Vorjahr musste dieses Konzept noch pandemiebedingt abgesagt werden, große Chorleistungen waren am Beginn der „Wiederöffnung von Kunst und Kultur“ im Sommer undenkbar. So hat Frau Wagner im Mai 2020 ein völlig neues Programm mit den Opernstars Camilla Nylund und Piotr Beczala innerhalb von 2 Monaten vorbereitet und als einer der allerersten und einzigen Festivals Österreichs mit höchster Qualität reüssieren können.

Ist es heuer leichter, das Festival zu organisieren, als im Vorjahr, wo Sie in kürzester Zeit ein vollkommen geändertes Programm aus dem Hut zaubern mussten?

Natürlich ist es etwas einfacher, weil der enorme Zeitdruck wegfällt. Wir übernehmen größtenteils das ursprünglich für 2020 geplante Programm, um das Geburtsjahr des Giganten Beethoven nachzufeiern.  Allerdings haben wir den Kammermusik-Teil gestrichen und bringen am 7. August einen Abend mit „Beethovens Seele“ mit Orchestersätzen aus Sinfonien, den Liederzyklus „an die ferne Geliebte“ und dem „Heiligenstädter Testament“ (einem erschütternden Selbstzeugnis des Komponisten) und vom Schauspieler Joseph Lorenz vorgetragene Briefe, die Einblick in das Innere des großen Meisters geben.

Wie läuft der Vorverkauf für das Lech-Festival im Vergleich zu Vorkrisen-Zeiten?

Gibt es viele Stammgäste, die noch zögern, da sie Angst vor Erkrankungen haben?

Der Vorverkauf hat gerade erst begonnen, aber das Interesse und die Nachfrage ist sehr groß. Ich glaube, dass manche Gäste noch etwas zuwarten, ob es wirklich möglich ist, ohne Maske die Vorstellungen und allfällige Busreisen zu genießen. Unser Partner Lech Zürs Tourismus rechnet schon – wie im Vorjahr – mit einem sehr guten Ergebnis. Man geht davon aus, dass eine sichere Gegend mit dieser traumhaften Naturkulisse und einem großen Veranstaltungshaus mit viel Raum für umfangreiche Sicherheit der Besucher sorgt. Unser ausgeklügeltes Sicherheitskonzept hat sich im Vorjahr bewährt: personalisierte Karten, 3G-Regel, ausgezeichnete Lüftung in der Mehrzweckhalle in Lech. Außerdem müssen bei unserem diesjährigen Festival alle Künstler aus Chor, Orchester und Solisten geimpft sein. Für mich wäre es unvorstellbar, die Chormitglieder, die sich nicht impfen lassen wollen, in einen eigenen Raum – ohne Kontakt zu Publikum und Orchester – singen zu lassen und dann dies auf unsere große Bühne zuspielen zu lassen. Ich spüre, dass unser Publikum uns – auch nach dem geglückten Festival im Vorjahr – vollkommen vertraut und die Lecher-Tage stets genießt.

Hat die Corona-Situation des letzten Jahres Auswirkungen auf Ihre zukünftige Arbeit?

Werden Sie etwas ändern, dass Ihnen erst jetzt etwas aufgefallen ist, was in Zukunft wichtig sein könnte?

Die Pandemie hat uns doch zum Nachdenken gebracht und die Fantasie weiter angekurbelt. So findet sich als Abschluss beim Eröffnungskonzert auch „Wellingtons Sieg“. Diese Schlachtensinfonie wird sehr selten aufgeführt, obwohl es bei der Uraufführung mit Unterstützung von Salieri und Meyerbeer zu einem sensationellen Publikumserfolg kam. In Lech wird diese „Schlacht am Arlberg“ mit den Schützen aus Tirol und der Trachtenkapelle von Lech nachgezeichnet und interpretiert. Es wird ein großes Spektakel – am 2. August!

Hat sich Ihre Philosophie „Klassische Musik im ländlichen Raum erleben und neugierig machen“ noch nach der Pandemie erweitert?

Das ist mir persönlich nach wie vor sehr wichtig, die Lecher für klassische Musik zu begeistern und sie jedes Jahr mit einem neuen, qualitativ hochwertigen Programm zu überraschen. Durch die Integration der Trachtenkapelle in unsere „Schlachten-Performance“ wird, glaube ich, ein weiterer Schritt gelingen, die heimische Bevölkerung noch mehr in das Lech Classic Festival einzubeziehen.

Wie wichtig ist es Ihnen, die Ehrung von Beethoven nachzutragen?

Gab es kurz Überlegungen, etwas ganz Neues, ganz Anderes zu bringen?

Nein, eigentlich nicht. Die Bearbeitungen waren im Vorjahr bereits in Auftrag gegeben und das Notenmaterial war bestellt. Das Beethoven-Jahr war komplett vorbereitet und es wird auch in diesem August – mit leichten Änderungen – ein wunderbares Erlebnis.

Es gibt auch 2021 wieder ein opulentes Programm mit Sinfonien, Konzerten für Klavier und Geige und „große Oper“. Immerhin ein abwechslungsreiches Festival mit 7 kulturell-hochwertigen Abenden an 8 Tagen…Was sind Ihre Highlights?

Besonders spannend wird am 6. August Beethovens einzige Oper „Fidelio“ – konzertant und ohne Dialoge. Unser experimentelles Konzept sieht vor, dass KS Joseph Lorenz durch die Handlung führen wird und in Interaktion sowohl mit den Sängern als auch mit dem Publikum treten wird. Darauf freuen wir uns schon sehr. Der letzte Abend wird geschlossen mit den „Chorfantasien“ und der 9. Sinfonie mit unserem Chor, bestehend aus 26, einzeln ausgesuchten, Mitgliedern. Viele kommen aus der freien Szene und sind mit großem Engagement dabei. Ein weiterer Höhepunkt wird sicherlich das „Tripelkonzert“ am Eröffnungstag mit 3 Künstlern der „Wiener Szene“: Sebastian Bru, Cellist bei den Wr. Philharmonikern, Dalibor Karvay, dem Violinisten und Konzertmeister bei den Wr. Symphonikern und dem Konzertpianisten Gottlieb Wallisch.

Viele Künstler sind dem Lech Festival seit Jahren treu. Was zieht international gefragte Musiker, wie heuer z.B. Kammersänger Ain Anger zum 3. Mal, immer wieder auf den Arlberg?

Zuerst einmal legen wir großen Wert auf eine persönliche, freundschaftliche Beziehung. Wir bemühen uns, mit bester Betreuung und einem Verwöhn-Programm aufzuwarten. Manche Künstler genießen die spektakuläre Kulisse in luftiger Höhe und unser Förderkreis veranstaltet Hüttentouren in familiärer Atmosphäre. Natürlich weiß man, dass beim Lech Classic Festival der Qualitätsanspruch von allen teilnehmenden Musikern sehr hoch ist. Das künstlerische Niveau und die mentale und physische Beweglichkeit sind herausfordernd, aber werden außergewöhnlich gut dargeboten. Alle sind in dieser „Festwoche“ von 2.-8. August im Dauereinsatz. Unser Programm reicht für ein Orchester normalerweise für eine ganze Saison und wir spielen das an 7 Abenden! Das erfordert Belastbarkeit, aber unsere erfahrenen Künstler kommen immer wieder gerne, weil sie so auch beweglich bleiben und sich wohl fühlen. Besonders wird die Nähe zum Publikum geschätzt, sowohl während den Vorstellungen als auch innerhalb des Ortes auf der Straße oder in den Lokalen. Es entsteht oft ein intensiver Energieaustausch zwischen Künstlern und Publikum und das ist erfüllend für beide Seiten.

Vielen Dank für das Interview und die besten Wünsche für das Lech Classic Festival 2021.

Susanne Lukas
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WIEN/ Peterskirche: Freitag 16. Juli

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Wien: PETROF-PIANO IN BEST-ZUSTAND SUCHT NOCH EINEN KÄUFER

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Das ist sozusagen das „Geschwister“-Piano meines Lauberger & Gloss mit dem bestem Klang und von exzellenter Qualität.

Das Instrument stammt aus den 70er Jahren, ist bestens gewartet und gestimmt und in hervorragendem Zustand, besticht durch den brillanten Klang, für den Petrof- Klaviere so berühmt sind. Präzision vom Feinsten und großer Klang, der auch für kleine Räume geeignet ist.

Preis nach Verhandlungsbasis VB: Euro 3000.-

Tel +43 676 7019842
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„DER WEGSCHEIDER“ – der Wochenkommentar von Dr. Ferdinand Wegscheider vom 10.7. (bevor er sich bis September mit „Till“ auf Urlaubspause verabschiedet

Servus TV / Der Wegscheider: „Wozu Grundrechte?“ – EU-Infothek.com

ZUM VIDEO  (10 Minuten

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