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INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 11. MAI 2021)

11.05.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 11. MAI 2021)

THEATER AN DER WIEN: Das neue Saisonprogramm 21/22 ist online
Endlich wieder Musiktheater live erleben!

Saison 2021/22 1280x680 © .

Sehr geehrte Damen und Herren,

endlich wieder Musiktheater live erleben! Entdecken Sie mit unserem neuen Saisonprogramm die vielfältige Opernwelt des Theater an der Wien und begleiten Sie uns auf eine musikalische wie szenische Reise von der Geburt der Oper bis in die Gegenwart!

Der vor vier Jahren begonnene Saison-Zyklus über die 4 Tageszeiten wird mit „Schwarze Nachthelle“ kommende Spielzeit vollendet, welche nach fünfzehn Jahren die finale Spielzeit von Intendant Roland Geyer kennzeichnet.

Im Zentrum des neuen Saisonprogramms 21/22 stehen 12 Premieren im Theater an der Wien und in der Kammeroper. Mit zehn konzertanten Opernaufführungen, einem spannenden Vermittlungsprogramm für Kinder & Jugendliche und einem illustren Kabarett in der „Hölle“ wird das Programm ergänzt.

In der neuen Saison 2021/22 erwarten Sie hochkarätige Künstler*innen und Ensembles: Robert Carsen inszeniert Cavalieris Musiktheater Rappresentatione di Anima et di Corpo mit Giovanni Antonini am Pult seiner Il Giardino Armonico, Christof Loys preisgekrönte Inszenierung von Brittens Peter Grimes gelangt zu einer Wiederaufnahme, Catalanis La Wally wird vom jungen Leading Team Barbora Horáková sowie dem Chefdirigenten der Wiener Symphoniker Andrés Orozco-Estrada interpretiert und Bejun Mehta wird in Händels Giulio Cesare die Titelpartie übernehmen (Regie: Keith Warner). Martin Kušej und Ingo Metzmacher gestalten Puccinis Tosca mit Kristīne Opolais in der Titelpartie und Lotte de Beer inszeniert Janáčeks Jenůfa mit Nina Stemme als Küsterin, die ihr Rollendebüt am Theater an der Wien gibt. Noch vor der ersten Opernpremiere erwartet Sie eine “Intrada” mit dem Hamburg Ballett und John Neumeier, die mit ihrem Ballettabend “Beethoven-Projekt II” unserem Genius loci huldigen.

In der Kammeroper beginnt die neue Saison mit Glucks Orphée et Eurydice, gefolgt von den Neuproduktionen The Lighthouse (Peter Maxwell Davies) und Mozarts Il barbiere di Siviglia sowie Tobias Pickers Thérèse Raquin und Ottmar Gersters Enoch Garden in neu geschaffenen Fassungen für Kammerorchester.

Der Abonnementverkauf startet am 17. Mai 2021. Der Einzelkartenverkauf für alle Vorstellungen bis 31.12.2021 startet am 15. Juni.

Wir wünschen Ihnen summa summarum viel Freude mit dem neuen Saisonprogramm!

Das neue Saisonprogramm

 

Zusammenfassung von Dr. Renate Wagner

„MEINE SEELE IST ERSCHÜTTERT“
HAMBURG BALLETT
JOHN NEUMEIER
BEETHOVENPROJEKT II

Ballett von John Neumeier (UA 2021)
Musik von Ludwig van Beethoven
Choreografie & Lichtkonzept John Neumeier
Musikalische Leitung Constantin Trinks
Bühne Heinrich Tröger
Kostüm Albert Kriemler

– A-K-R-I-S

Tenor Klaus Florian Vogt
Violine Anton Barakhovsky
Klavier NN
Wiener KammerOrchester
Beethoven
Violinsonate Nr. 7 c-moll, Op. 30
aus Christus am Ölberge, Op. 85
aus Klaviersonate Nr. 21 C-Dur, Op. 53
Sinfonie Nr. 7 A-Dur, Op. 92
Eine Kooperation zwischen Hamburg Ballett John Neumeier und Theater an der Wien

Premiere: 28. August 2021

Aufführung: 29. August 2021|19.00 Uh

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EMILIO DE’ CAVALIERI
RAPPRESENTATIONE DI ANIMA ET DI CORPO

Rappresentatione per recitar cantando
in einer Vorrede und drei Akten (1600)
Libretto von Agostino Manni
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Giovanni Antonini
Inszenierung, Bühne & Licht Robert Carsen
Ausstattung Luis F. Carvalho
Choreografie Lorena Randi
Licht Peter van Praet
Dramaturgie Ian Burton

Anima, die Seele Anett Fritsch
Corpo, der Körper Daniel Schmutzhard
Intelletto, der Verstand Cyril AuvitConsiglio, der gute Rat Florian Boesch
Tempo, die Zeit /Mondo, die Welt Georg Nigl
Piacere, das Vergnügen Margherita Maria Sala
Angelo custode, der Schutzengel Carlo Vistoli
Vita mondana, das weltliche Leben/
Anima beata, die glückliche Seele Giuseppina Bridelli

Il Giardino Armonico
Arnold Schoenberg Chor (Ltg.: Erwin Ortner)
Neuproduktion des Theater an der Wien
Premiere: 19. September 2021
Aufführungen: 21.| 23.| 25.| 27. und 29. September 2021|19.00 Uhr
Einführungsmatinee: Sonntag, 19. September 2021|11.00 Uhr

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CHRISTOPH WILLIBALD GLUCK
ORPHÉE ET EURYDICE
Oper in drei Akten (1774)
Libretto von Pierre-Louis Moline und Ranieri de’ Calzabigi
In französischer und italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung Raphael Schluesselberg
Inszenierung Philipp M. Krenn
Ausstattung Christian Andrè Tabakoff
Licht Franz Tscheck

Orphée Sofia Vinnik *
Eurydice Ekaterina Protsenko
L’amour Miriam Kutrowatz*/Anita Rosati

Bach Consort Wien
Arnold Schoenberg Chor (Ltg.: Erwin Ortner)
*Junges Ensemble Theater an der Wien
Neuproduktion des Theater an der Wien in der Kammeroper

Premiere: 2. Oktober 2021
Aufführungen: 4.|6.| 8.|10.|12.|15.|17.|19. und 21. Oktober 2021|19.00 Uhr
Einführungsmatinee: Sonntag, 26. September 2021|11.00 Uh

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BENJAMIN BRITTEN
PETER GRIMES

Oper in einem Prolog und drei Akten (1945)
Libretto von Montagu Slater nach der Verserzählung The Borough von George Crabbe
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung Thomas Guggeis
Inszenierung Christof Loy
Bühne Johannes Leiacker
Kostüm Judith Weihrauch
Choreografie Thomas Wilhelm
Licht Bernd Purkrabek

Peter Grimes Eric Cutler
John, sein Gehilfe Gieorgij Puchalski
Ellen Orford, die Lehrerin Agneta Eichenholz
Balstrode, ein ehemaliger Kapitän Andrew Foster-Williams
Auntie, die Kneipenwirtin Hanna Schwarz
Ihre beiden Nichten Miriam Kutrowatz*,Valentina Petraeva *
Bob Boles, ein Methodist Rupert Charlesworth
Swallow, ein Rechtsanwalt Thomas Faulkner
Mrs Sedley, eine Witwe Rosalind Plowright
Reverend Horace Adams Erik Årman
Ned Keene, der Apotheker Tobias Greenhalgh
Hobson, der Fuhrmann Lukas Jakobski

ORF Radio-Symphonie-Orchester Wien
Arnold Schoenberg Chor (Ltg.: Erwin Ortner)
*Junges Ensemble Theater an der Wien
Neueinstudierung der Theater an der Wien-Produktion von 2015

Premiere: 16. Oktober 2021
Aufführungen: 18.| 20.| 23. und 25. Oktober 2021|19.00 Uhr
Einführungsmatinee: Sonntag, 10. Oktober 2021|11.00 Uh

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PETER MAXWELL DAVIES
THE LIGHTHOUSE

Kammeroper in einem Prolog und einem Akt (1980)
Libretto von Peter Maxwell Davies
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung Michael Zlabinger
Szenische Einrichtung Georg Zlabinger
Ausstattung Martin Zlabinger
Licht Franz Tscheck

Sandy /Officer 1 Andrew Morstein*
Blazes /Officer 2 Sebastià Peris*
Arthur /Officer 3 Ivan Zinoviev*

Wiener KammerOrchester
*Junges Ensemble Theater an der Wien
Neuproduktion des Theater an der Wien in der Kammeroper

Premiere: 28. Oktober 2021
Aufführung: 29. Oktober 2021|19.30 Uhr
Einführungsmatinee: Sonntag, 17. Oktober 2021|11.00 Uh

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ALFREDO CATALANI
LA WALLY

Dramma lirico in vier Akten (1892)
Libretto von Luigi Illica nach dem Roman Die Geier-Wally von Wilhelmine von Hillern
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung Andrés Orozco-Estrada
Inszenierung Barbora Horáková
Ausstattung Eva Maria van Acker
Licht Michael Bauer
Video Tabea Rothfuchs
Dramaturgie Bettina Auer

Wally Izabela Matula
Giuseppe Hagenbach Leonardo Capalbo
Vincenzo Gellner Jacques Imbrailo
Stromminger Alastair Miles
Afra Sofia Vinnik *
Walter Ilona Revolskaya
Il Pedone Igor Bakan

Wiener Symphoniker
Arnold Schoenberg Chor (Ltg.: Erwin Ortner)
*Junges Ensemble Theater an der Wien
Neuproduktion des Theater an der Wien

Premiere: 12. November 2021

Aufführungen: 15.|17.|19.| 22. und 25. November 2021|19.00 Uhr
Einführungsmatinee: Sonntag, 7. November 2021|11.00 Uh

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TOBIAS PICKER
THÉRÈSE RAQUIN

Oper in zwei Akten (Kammerfassung 2006)
Libretto von Gene Scheer nach dem gleichnamigen Roman von Emile Zola

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung Jonathan Palmer Lakeland
Inszenierung Christian Thausing
Ausstattung Christoph Gehre
Licht Franz Tscheck

Thérèse Raquin Valentina Petraeva *
Camille Raquin Andrew Morstein*
Madame Raquin Juliette Mars
Laurent Sebastià Peris*
Suzanne Miriam Kutrowatz *
Olivier Ivan Zinoviev*
Monsieur Grivet Botond Ódor

Wiener KammerOrchester
*Junges Ensemble Theater an der Wien
Neuproduktion des Theater an der Wien in der Kammeroper
Österreichische Erstaufführung

Premiere: 6. Dezember 2021
Aufführungen: 9.|11. und 16. Dezember 2021|19.00 Uhr
10.|13.|17. und 20. Jänner 2022 |19.00 Uhr

Einführungsmatinee: Sonntag, 5. Dezember 2021|11.00 Uhr

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GEORG FRIEDRICH HÄNDEL
GIULIO CESARE IN EGITTO

Dramma per musica in drei Akten (1724)

Libretto von Nicola Francesco Haym nach Giacomo Francesco Bussani
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung Ivor Bolton
Inszenierung Keith Warner
Ausstattung Ashley Martin-Davis
Licht Mark Jonathan
Video Alex Uragallo

Giulio Cesare Bejun Mehta
Cleopatra Louise Alder
Tolomeo Christophe Dumaux
Cornelia Patricia Bardon
Sesto Jake Arditti*
Achilla Günther Groissböck
Nireno Konstantin Derri

Concentus Musicus Wien
Neuproduktion des Theater an der Wien

Premiere: 14. Dezember 2021
Aufführungen: 17.|19.| 22.| 29. und 31. Dezember 2021|19.00 Uhr
Einführungsmatinee: Sonntag, 12. Dezember 2021|11.00 Uhr

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GIACOMO PUCCINI
TOSCA

Oper in drei Akten (1900)
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Drama La Tosca von Victorien Sardou
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung Ingo Metzmacher
Inszenierung Martin Kušej
Bühne Annette Murschetz
Kostüm Su Sigmund
Licht Reinhard Traub

Dramaturgie Regula Rapp

Floria Tosca Kristine Opolais
Mario Cavaradossi Jonathan Tetelman
Scarpia, Polizeichef Gábor Bretz
Cesare Angelotti Ivan Zinoviev*
Il sagrestano /Sciarrone NN
Spoletta, Polizeiagent Andrew Morstein*

ORF Radio-Symphonie-Orchester Wien
Arnold Schoenberg Chor (Ltg.: Erwin Ortner)
*Junges Ensemble Theater an der Wien
Neuproduktion des Theater an der Wien

Premiere: 18. Jänner 2022
Aufführungen: 21.| 23.| 26.| 28. und 30. Jänner 2022 |19.00 Uhr
Einführungsmatinee: Sonntag, 16. Jänner 2022 |11.00 Uhr

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LEOŠ JANÁČEK
JENŮFA

Oper in drei Akten (UA 1904)
Brünner Fassung (1908)
Libretto von Leoš Janáčeknach dem Schauspiel Ihre Ziehtochter von Gabriela Preissová
In tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung Marc Albrecht
Inszenierung Lotte de Beer
Bühne Christof Hetzer
Kostüm Jorine van Beek
Licht Alex Brok
Dramaturgie Peter te Nuyl

Jenůfa Svetlana Aksenova
Kostelnička Buryjovka, die Küsterin Nina Stemme
Števa Buryja Pavol Breslik
Laca Klemeň Pavel Cernoch
Stařenka Buryjovka Hanna Schwarz
Stárek, Altgesell Zoltan Nagy
Rychtář, Dorfrichter NN
Karolka, seine Tochter Valentina Petraeva *
Pastuchyňa, Hirtin Tatiana Kuryatnikova
Barena, Magd in der Mühle Juliette Mars

ORF Radio-Symphonie-Orchester Wien
Arnold Schoenberg Chor (Ltg.: Erwin Ortner)
*Junges Ensemble Theater an der Wien

Neuproduktion des Theater an der Wien
Premiere: 16. Februar 2022
Aufführungen: 19.| 21.| 24.| 26. und 28. Februar 2022 |19.00 Uhr
Einführungsmatinee: Sonntag, 13. Februar 2022 |11.00 Uhr

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GIOACHINO ROSSINI
IL BARBIERE DI SIVIGLIA

Opera buffa in zwei Akten (1816)
Libretto von Cesare Sterbini
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung George Jackson
Inszenierung Christoph Zauner
Bühne Nikolaus Webern
Kostüm Mareile von Stritzky
Licht Franz Tscheck

Il Conte d’Almaviva Andrew Morstein*
Figaro Sebastià Peris*
Rosina Sofia Vinnik*
Don Basilio Ivan Zinoviev *
Don Bartolo NN
Berta Miriam Kutrowatz*

Wiener KammerOrchester
*Junges Ensemble Theater an der Wien
Neuproduktion des Theater an der Wien in der Kammeroper

Premiere: 8. März 2022
Aufführungen: 11.|13.|16.|18.| 20.| 22.| 24.| 26. und 29. März 2022 |19.00 Uhr
Einführungsmatinee: Sonntag, 6. März 2022 |11.00 Uhr

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OTTMAR GERSTER
ENOCH ARDEN

Oper in vier Bildern (1936)
Libretto von Karl Michael von Levetzow

nach der gleichnamigen Ballade von Alfred Tennyson arrangiert für Kammerorchester von Matthias Wegele (2022)
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung Walter Kobéra
Film, Regie, Bühne David Haneke
Kostüm Axel E. Schneider
Licht Franz Tscheck
Konzeption Roland Geyer

Enoch Arden Markus Butter
Annemarie, seine Frau Valentina Petraeva *
Der Windmüller Klas Andrew Morstein*Der junge Enoch Arden Samuel Wegleitner**
Wiener KammerOrchester

*Junges Ensemble Theater an der Wien
**Wiener Sängerknabe

Neuproduktion des Theater an der Wien in der Kammeroper

Premiere: 17. Mai 2022
Aufführungen: 20.| 23.| 25. und 30. Mai 2022 |19.00 Uhr
2.| 8. und 11. Juni 2022 | 19.00 Uhr
Einführungsmatinee: Sonntag, 15. Mai 2022 |11.00 Uh

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KONZERTANTE AUFFÜHRUNG

ALBERT LORTZING
DER WAFFENSCHMIED

Komische Oper in drei Akten (1846)
Libretto von Albert Lortzing nach dem Lustspiel Liebhaber und Nebenbuhler in einer Person von Friedrich Wilhelm Ziegler

Konzertante Aufführung in deutscher Sprache
Zum 175. Jubiläum der UA im TAW am 30. Mai 1846

Musikalische Leitung Leo Hussain
Moderation Nikolaus Habjan & Charlotte

Hans Stadinger, Waffenschmied und Tierarzt Günther Groissböck
Marie, seine Tochter Miriam Kutrowatz*
Irmentraut, Mariens Erzieherin Juliette Mars
Ritter Graf von Liebenau Sebastià Peris*
Georg, sein Knappe Andrew Morstein*
Ritter Adelhof aus Schwaben Ivan Zinoviev*

ORF Radio-Symphonie-Orchester Wien
Arnold Schoenberg Chor (Ltg.: Erwin Ortner)
*Junges Ensemble Theater an der Wien

Donnerstag, 21. Oktober 2021, 19.00 Uhr

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KONZERTANTE AUFFÜHRUNG

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL
THEODORA

Oratorium in drei Teilen (1750)
Libretto von Thomas Morell

Konzertante Aufführung in englischer Sprache
Musikalische Leitung Maxim Emelyanichev

Theodora Lisette Oropesa
Irene Joyce DiDonato
Septimius Michael Spyres
Valens John Chest
Didymus Paul-Antoine Bénos-Djian

Orchester & Chor Il Pomo d’OrO
Donnerstag, 18. November 2021, 19.00 Uhr

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KONZERTANTE AUFFÜHRUNG

CLAUDIO MONTEVERDI
L’ORFEO
Favola in musica in einem Prolog und fünf Akten (1607)

Libretto von Alessandro Striggio
Konzertante Aufführung in italienischer Sprache

Musikalische Leitung Fabio Biondi

Orfeo Ian Bostridge
Euridice Monica Piccinini
Messaggera Marina de Liso
Caronte Aleksey Bogdanov
Proserpina, Ninfa Roberta Invernizzi
Plutone Fabrizio Beggi
Apollo Francesco Marsiglia
Pastori Valentino Buzza,
 Filippo Mineccia

Europa Galante
RIAS KammerchoR

Dienstag, 22. Februar 2022, 19.00 Uh

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OPER FRANKFURT: Mozarts „Gran Partita“ im Stream

Im Rahmen des an jedem Freitag eines Monats stattfindenden digitalen Programms Oper Frankfurt zuhause ist ab

Freitag, dem 14. Mai 2021, um 19.30 Uhr

die Gran Partita von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) über die Website der Oper (www.oper-frankfurt.de) bzw. deren Kanäle bei YouTube (www.youtube.com) und Facebook (www.facebook.com) zu streamen. Die Veranstaltung wird vorab auf der Bühne des Opernhauses aufgezeichnet und steht auch zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung.

Dirigenten / Repetitoren - Oper Frankfurt
Sebastian Weigle. Foto: Kirsten Bucher

Zu den Mitwirkenden der Serenade B-Dur KV 361 (370a) zählen Angehörige des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters unter der Musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Sebastian Weigle. Die Moderation liegt bei Dramaturgin Deborah Einspieler.

Mozarts Gran Partita gilt als einer der Höhepunkte unter seinen Bläserserenaden. In den ersten Wiener Jahren zwischen der Entführung aus dem Serail und den Da-Ponte-Opern komponiert, ist dem Salzburger Tonsetzer damit ein wahres Wunderwerk an Einfällen und Klangzaubereien geglückt – nicht umsonst ist die Gran Partita begeistert aufgenommen worden und diente zahlreichen Komponisten des 19. Jahrhunderts als Vorbild.

Mit einer Besetzung von je zwei Oboen, Klarinetten, Bassetthörnern, Fagotten, vier Hörnern und Kontrabass nimmt das Werk im Divertimento-Schaffen Mozarts eine singuläre Position ein. Das vielfarbige Ensemble präsentiert sich in ständigem Wechsel zwischen Solo, abgestufter Begleitung und Tutti.

Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

Die Oper Frankfurt dankt Familie Jäger für ihre großzügige Spende

Nähere Informationen zu den kommenden Online-Veranstaltungen sind unter www.oper-frankfurt.de/de/oper-frankfurt-zuhause/ einzusehen.

Wer für diese kostenlosen digitalen Programme der Oper Frankfurt etwas spenden möchte, findet unter www.oper-frankfurt.de/de/news/?detail=481 weitere Angaben.

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LINZER LANDESTHEATER: LIEDER FÜR EINE NEUE WELT (SONGS FOR A NEW WORLD)
MUSIK UND GESANGSTEXTE VON JASON ROBERT BROWN

PREMIERE MI 19. MAI 2021, 19.30 UHR, GROSSER SAAL MUSIKTHEATER

DIE WEITEREN TERMINE 29. Mai, 3., 10., 11., 20., 24. Juni, 3., 5., 9. Juli 2021

Eine „neue Welt“ mit einer „neuen Normalität“ – wie oft haben wir diese Schlagwörter in den letzten Monaten lesen müssen! Wie diese neue Normalität in Theater und Gesellschaft aussehen kann, dazu versucht das Linzer Musicalensemble, mit Jason Robert Browns „Liedern für eine neue Welt“, ein paar Denkanstöße zu geben. Und es feiert – quasi nebenbei – mit dem Publikum die ersehnte Rückkehr auf die Bühne.
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LINZER LANDESTHEATER/ SPIELPLAN OPER MAI/ JUNI

AUFFÜHRUNGSDATEN MAI 2021 (GS = Großer Saal)

Oper GS Fidelio Ludwig van Beethoven 24., 27.
Operette GS Das Land des Lächelns Franz Lehár 21., 28., 31.
Oper GS I Capuleti e i Montecchi (Romeo und Julia) Vincenzo Bellini 22. (Premiere)

AUFFÜHRUNGSDATEN JUNI 2021

Oper GS Fidelio Ludwig van Beethoven 30.
Operette GS Das Land des Lächelns Franz Lehár 2., 8., 14., 18., 23., 29.
Oper GS I Capuleti e i Montecchi (Romeo und Julia) Vincenzo Bellini 6., 9., 12., 16., 19., 21.
Operette Schlosspark Open Air Das Dreimäderlhaus Franz Schubert | Heinrich Berté 18., 24. (jeweils 19.45)
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Olga Peretyatko meldet sich nach zwei Jahren mit einem neuen Soloalbum zurück.

Lieder für Maya ist ihr bislang persönlichstes und überraschendstes Projekt. 

Das Album ist ihr Tochter Maya gewidmet, die am 27. Januar (Mozarts Geburtstag!) zur Welt kam. Olga hat dafür 23 Kompositionen ausgewählt (u. a. Werke von Mozart, Brahms, Dvorak, Tschaikowski oder Wagner), die zwar als Wiegenlieder bezeichnet werden können, aber wahrlich großes Gesangstalent verlangen.

Die Arbeit an dem Projekt begann noch bevor Olga wusste, dass sie schwanger war. Auslöser war ihr Wunsch, während der Pandemie an einem Album zu arbeiten, das bei Zuhörern das Gefühl des emotionalen Wohlbefindens fördern könnte, indem es sich auf zeitlose und universelle menschliche Werte wie nährende Liebe, Zärtlichkeit und Akzeptanz konzentriert. Das Album ist also nicht nur für Kinder & Eltern gedacht, sondern für alle Menschen, die in diesen aktuellen Zeiten inneres Unbehagen verspüren.

Das Programm wird sie beim Zaubersee Festivals  (27. Mai, Livestream verfügbar) und im Sommer beim Verbier Festival (19. Juli) singen.

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WIEN/ DOROTHEUM: RICHARD-WAGNER-BRIEF BEI AUKTION (9. Juni)

wag
Richard Wagner-Brief

Dorotheum versteigert am 9. Juni 2021 Schriftstücke und Noten von musikhistorischer Bedeutung aus einer bedeutenden Privatsammlung

Eine bedeutende, über 30 Stück umfassende Privatsammlung von Noten und Schriftstücken bekannter Komponisten bietet die Autographen-Auktion des Dorotheum am  9. Juni 2021.

Musikhistorische Bedeutung kommt einem mit 12. September 1876 datierten, eigenhändigen und unterschriebenen Brief des Komponisten Richard Wagner an den Bassisten Gustav Siehr zu. Startpreis: 2000 Euro. Dem von Wagner hochgeschätzten Sänger Gustav Siehr, der in der Uraufführung der Götterdämmerung den Hagen bei den ersten Bayreuther Festspielen 1876 gesungen hatte, wollte er damit die Rolle des Wotan nahelegen und die Komposition gegebenenfalls auf dessen Stimme anpassen. Denn Wagner war mit dem aktuellen Wotan-Interpreten Franz Betz nicht zufrieden. Der Brief im Wortlaut:

Eine Bitte und Frage. Wollen Sie sich den „Wotan“ ansehen? Die Klavierauszüge besorgt Ihnen gewiss Dr. Strecker (Schott, Mainz.) Sagen Sie mir dann, ob Sie sich mit dieser Aufgabe befreunden können würden. Soviel ist gewiss, dass ich nicht an eine Barytonstimme dachte, als ich sie entwarf, sondern an eine wirkliche, wenn auch umfangreiche Bassstimme. Einzelne hohe Lagen könnten abgeändert werden. – Für jetzt, geehrtester Freund, aber noch nichts davon verlauten lassen; um keinen Vorwand zu geben.“

Musik für Linkshänder

Um einen Vertrag handelt es sich bei einem Schriftstück aus 1932, das eigenhändig von den beiden Vertragspartnern, dem Komponisten Erich Wolfgang Korngold und dem Pianisten Paul Wittgenstein, unterschrieben wurde. Es ist der „Auftrag für eine Komposition für die linke Hand allein mit Orchesterbegleitung“ aus dem Jahr 1932. Diese Seltenheit wird für 1.000 Euro Startpreis in der Auktion angeboten. Wittgenstein hatte in Folge einer Kriegsverletzung seinen rechten Arm verloren, setzte seine Pianistenkarriere jedoch fort. Die bedeutendsten Komponisten seiner Zeit, darunter  Strauß, Hindemith, Prokofjew und Ravel, wurden von dem Klavierkünstler beauftragt, Konzerte für die linke Hand zu komponieren.  

Neben weiteren Handschriften der Komponisten Johannes Brahms, Antonín Dvořák, Giacomo Meyerbeer, Charles Gounod, Gabriel Fauré, Hugo Wolf und Hans Pfitzner, finden sich auch Briefe der Schriftsteller Stefan Zweig und Hermann Bahr, Erstausgaben von Franz Schubert und Johann Strauß, Sohn, wie auch die vollständige Gesamtausgabe aller Werke Muzio Clementis aus dem Jahr 1803.

MUSIKAUTOGRAPHEN AUS EINER BEDEUTENDEN PRIVATSAMMLUNG

Auktion 9. Juni 2021

Wagner, Richard, deutscher Komponist, 1813 – 1883. E. B. m. U., Bayreuth, 12. 9. 1876, 1 S., leicht gebräunt, 8vo. An den von Wagner sehr geschätzten Sänger Gustav Siehr:“Eine Bitte und Frage. Wollen Sie sich den „Wotan“ ansehen? Die Klavierauszüge besorgt Ihnen gewiss Dr. Strecker (Schott, Mainz.) Sagen Sie mir dann, ob Sie sich mit dieser Aufgabe befreunden können würden. Soviel ist gewiss, dass ich nicht an eine Barytonstimme dachte, als ich sie entwarf, sondern an eine wirkliche, wenn auch umfangreiche Bassstimme.

Einzelne hohe Lagen könnten abgeändert werden. – Für jetzt, geehrtester Freund, aber noch nichts davon verlauten lassen; um keinen Vorwand zu geben. Gustav Siehr (Bass) hatte 1876 bei den ersten Bayreuther Festspielen den Hagen in der Götterdämmerung gesungen. Den Wotan sang Franz Betz, der Wagner mit seiner Leistung nicht überzeugen konnte. WBV 7561.

Ausrufpreis EUR 2.000

Dvorák, Antonin, tschech. Komponist, 1841 – 1904. Musikalisches Albumblatt m. e. Notenzitat (Andante Es-Dur, 2 Takte) u. U., Prag, 30. 8. 1892, 1 S., gebräunt, fachgerecht restauriert, qu.-klein-8vo. Rückseitig 3 Notenzitate des Dirigenten Anton Seidl (1850 – 1898), Brighton Beach, 26. 8. 1894 (Wagner, Beethoven, Dvorák, 2 bzw. 3 Takte).

Ausrufpreis EUR 1.500

 Busoni, Ferruccio, ital. Komponist, 1866 – 1924. Musikalisches Albumblatt m. e. Notenzitat (Violinschlüssel und 1 Takt) u. U., 1914. Verso: Flesch, Carl, ungar. Violinist, 1873 – 1944. E. Notenzitat (Adagio von Mozart, 3 Takte), Berlin, 12. 12. 1914, Blatt etwas gebräunt, minimaler Ausriss, klein-8vo.

Ausrufpreis EUR 300

Pfitzner, Hans, deutscher Komponist, 1869 – 1949. Visitenkarte m. 3 e. Zeilen, Berlin, o. D. (um 1905), leicht gebräunt. „(Hans Pfitzner. I Kapellmeister am Theater des Westens) empfiehlt, nebst herzlichen Grüßen, Ihnen verehrter Herr May, den ihm befreundeten trefflichen Künstler Herrn Dr. Pröll“.

Ausrufpreis EUR 120

Korngold, Erich Wolfgang, Komponist, 1897 – 1975. Musikalisches Albumblatt m. e. Notenzitat (Die tote Stadt, 4 Takte) u. U., Wien, Juli 1911, kariertes Papier, leicht gebräunt, qu.-12mo.

Ausrufpreis EUR 400

Korngold, Erich Wolfgang, Komponist, 1897 – 1975 – Wittgenstein, Paul, Pianist, 1887 – 1961. Masch. Vertrag „über einen Auftrag für eine Komposition für die linke Hand allein mit Orchesterbegleitung“ m. e. U. beider Vertragspartner, Wien, 12. 4. 1923, 2 S., gedr. Briefkopf (Konzertdirektion Georg Kugel, Wien VII), geringfügige handschriftliche Korrekturen und Ergänzungen, Streichung eines Paragraphen mit Rotstift, 4to. Beilage: Masch. Quittung m. e. U. Korngolds, Wien, 3. 10. 1923, 1 S., gedr. Briefkopf (Tel. 59102, Wien IV. Argentinierstraße 16, Anm.: Adresse des Palais Wittgenstein), qu.-gr.-8vo.Seltener Vertrag über ein Auftragswerk Wittgensteins der als Folge einer Kriegsverletzung seinen rechten Arm verlor, seine Pianistenkarriere jedoch fortsetzte und bei verschiedenen Komponisten Klavierwerke für die linke Hand in Auftrag geb. Bei dem gegenständlichen Werk Korngolds handelt es sich um das Klavierkonzert für die linke Hand, op. 17; UA 22. 9. 1926 in Wien. Außer Korngold übernahmen so prominente Komponisten wie Richard Strauss, Paul Hindemith, Sergei Prokofjew und Maurice Ravel Kompositionsaufträge von Paul Wittgenstein.

Ausrufpreis EUR 1.000

Brahms, Johannes, Komponist, 1833 – 1897. E. Briefkuvert, Wien, Wieden, 22. 4. 1887 (Poststempel), verso von 2 Händen beschrieben, Montagespuren. „Herrn Dr. E. Haffter. Frauenfeld. Schweiz“. Hier handelt es sich um den Schweizer Arzt und Reiseschriftsteller Elias Haffter (1851 – 1909), Förderer der Musik im Thurgau und Präsident des Oratoriengesangvereins Frauenfeld.

Ausrufpreis EUR 400

Bahr, Hermann, Schriftsteller, 1863 – 1934. E. B. m. U., Wien, 5. 4. 1911, 1 3/4 S., klein-8vo. An den Schauspieler Leopold Kramer. „Ich freue mich sehr. daß sich Pallenberg nun doch entschlossen hat, den Lampl zu spielen; denn es hatte mir leid getan, die Eröffnung wieder verschieben zu müssen. Nun wird sich hoffentlich kein Hindernis mehr ergeben und ich bitte Sie mir, wenn sich bei den Proben „Längen“ fühlbar machen sollten, tapfer zu streichen (…) Nun, lieber Herr Kramer, denken Sie daran, daß Sie nicht Ibsen, sondern ein freches, derbes Wiener Stück inszenieren“.

Ausrufpreis EUR 80

Zweig, Stefan, Schriftsteller, 1881 – 1942. E. B. m. U., Paris, o. D., 2 S., 8vo. An einen Schriftstellerkollegen: „Liebster verehrter Freund, ich habe Bahrs Aufsatz gelesen: er war leider so egozentrisch wie es seine Sachen in den letzten Jahren so peinlich übertrieben werden. Und vor allem vergass er den Ausgangspunkt unterwegs: Ihr Buch. Ich hoffe da eindringlicher zu sein, nur wage ich Ihnen den Zeitpunkt nicht zu versprechen. Mir ist eine Aussprache über M. Herzenssache nur ich brauche dazu einen guten Augenblick. Überdies scheint es mir besser, ein gewisses Intervall zwischen B. und mich zu legen, für ein Buch wie das Ihre, das ein dauerndes ist, gibt es kein Früh und Spät. Seien Sie aber gewiss, dass ich mein Gefühl der Aufgabe möglich entgegendrängen werde. Romain Rolland (3, rue Boisonade) freut sich sehr auf Ihr Buch. Er kann nur nicht versprechen es sofort zu lesen, weil er an seinen Roman die letzte Hand legt, aber er freut sich schon sehr darauf (sans phrase). Übrigens interessiert ihn auch Schönberg sehr. Ich gehe hier ganz in der Stadt unter und finde mich noch nicht selbst; so sind hier immer meine ersten Tage. Aber dann spüre ich hier eine Ruhe wie nirgends in der Welt (…) R. R. erzählt mmir immer so ungeheuer begeistert von Boris Godunow (Mussorgski). Warum wird das nie bei uns gespielt?“

Ausrufpreis EUR 500

Straus, Oscar, Komponist, 1870 – 1954. Zwei Briefkarten von Schreiberhand mit e. U. Bad Ischl und Berlin, 21. 8. 1912 bzw. 10. 2. 1921, 2 bzw. 1 S., leicht fleckig. An den Musikwissenschaftler Richard Specht: „Sehr geehrter Herr! Ich fühle mich in Ihrer Schuld, da ich schon einigemale Versprechungen, Ihnen Beiträge für den „Merker“ zu liefern, nicht erfüllt habe oder, besser gesagt, nicht erfüllen konnte. Ich las nun Ihren Aufruf um Material für Ihre Gustav Mahler – Biographie und denke, dass Ihnen vielleicht diese kleine Episode als bezeichnend für den künstlerischen Inst inkt Mahlers willkommen sein könnte. Ich habe anbei, soweit meine Erinnerungen reichen, dieselben notiert und übersende sie Ihnen zur gefl. Benützung“ (Anm.: Spechts Biographie mit dem Titel Gustav Mahler erschein 1913 bei Schuster und Löffler in Berlin und erlebte zahlreiche Auflagen). Beim zweiten Schreiben handelt es sich um eine Einladung an das Ehepaar Specht.

Ausrufpreis EUR 120

Franz, Robert, deutscher Komponist und Organist, 1815 -1892. E. B. m. U., Halle, 15. 8. 1849, 1 S., leicht gebräunt, 4to. An einen Verleger, dem er seine neusten Lieder zum Druck anbietet. „… Eben habe ich ein Heft Lieder zum Druck fertig, die in einem ungleich eingänglicheren Ton gehalten sind, als die früheren. Ist Ihnen überhaupt mit derartigen Produkten zur Zeit ein Dienst geleistet, so erlaube ich sie mir Ihnen zu offerieren. Sie sind wohl so freundliche, mir in zwei Worten Ihr: „Annehmen oder Ablehnen“ mitzutheilen?“.

Ausrufpreis EUR 80

Gounod, Charles, franz. Komponist, 1818 – 1893. E. B. m. U., Mailand, 2 S., leicht gebräunt, zweites (leeres) Blatt mit Montagespuren, hinterklebt, 12mo. An Herrn Conte mit der Entschuldigung für die verspätete Antwort auf einen Brief: „… J’ai à Paris une telle quantité de lettres qu’il m’arrive parfois d’en omettre quelques unes“. Beilage: Porträtphotographie, Pierre Petit, Paris, Originalkarton, Kabinettformat, um 1880.

Untersatzkarton auf der Bildseite etwas berieben. Photo in sehr gutem Erhaltungszustand.

Ausrufpreis EUR 240

 

 Kaschmann, Giuseppe (Josip Kasman) , Sänger, 1850 – 1925. E. B. m. U., Rom, 22. 3. 1924, 2 S., italienisch, 8vo. Gratulationsschreiben an einen nicht genannten Freund: „… Dunue ad infinitos annos!“ Beilagen.

Ausrufpreis EUR 70

Hahn, Reynaldo, franz Komponist, 1874 – 1947. E. Faltbrief m. U., Paris (Rue Alfred de Vigny), o. D. (1. 10. 1909, Poststempel). Kurze Mitteilung an einen Freund (Adressat unidentifiziert).

Ausrufpreis EUR 80

Reichmann, Theodor, deutscher Sänger, 1849 – 1903. E. B. m. U., München, 13. 8. 1902, 4 S. , Hotelpapier, leicht gebräunt, klein-8vo. „Sehr verehrter Herr Merz, mein alter Freund. Ihr Aufsatz hat mich unendlich interessiert und erfreut. Es macht mich froh, daß ich mein Leben dem Meister (Anm.: Richard Wagner ) weihen konnte und daß es mir vergönnt war durch seine Lehren und die seiner Schüler den Intentionen nahezukommen, die Er hegte. Ja, Sie haben Recht, er würde sich freuen zu sehen, wie wir unablässig bemüht sind, ihm zu dienen. Mit inbrünstigen Herzen seine Lehre zu verkörpern, ohne falsche Zuthat, sondern in ihrer einfachen, großen, fasslichen, echten und wahren Art“.

Ausrufpreis EUR 100

Holz, Arno, deutscher Schriftsteller, 1863 – 1929. Postkarte (Deutsche Reichspost) m. 5 e. Zeilen u. U., Berlin, Wilmersdorf, 21. 9. 1911 (?), Karte gebräunt, Schrift verblasst. Zwei Beilagen. An Alfred Gold, Redaktuer der „Zeit“, Wien: „Ich bitte um frd. Benachrichtigung, ob ich die Korrektur meiner Critik erwarten darf?“

Ausrufpreis EUR 50

Tamburini, Antonio, ital. Sänger, 1800 . 1876. E. B. m. U., sowie Diktatschreiben m. e. U., o. O., o. D. (6. Oktobre), 4. 5. 1840, je 1 S., italienisch und englisch, ein Schreiben etwas fleckig, 8vo und 4to. Die Schreiben sind an die Herren Severini und Laport gerichtet: „Sir I accept at once the offer in the letter just received“ (…) of leaving to the arbituation of his Grace the Duke of Beaufort and of the Count d’Orsey the decision of the amount and nature of my engagement. As soon as I receive written or other communication of the same from those noble patrons of musical art, I will be ready to sign it“. Beilage.

Ausrufpreis EUR 150

Fauré, Gabriel, franz Komponist, 1845 – 1924. E. Faltbrief m. U., Le Havre, 1900 (?), 1 S., 12mo. Kurze Mitteilung an Gabriele Fuchs.

Ausrufpreis EUR 120

Korngold, Erich Wolfgang, Komponist, 1897 – 1957. E. B. m. U., o. O. (Wien), 25. 1. 1920, 2 S., leicht gebräunt, qu.-8vo. An Schriftsteller und Musikwissenschaftler Richard Specht: „Lieber „Duzfeind“ Specht! Da wir ja nicht künstlerisch sondern lediglich persönlich auseinander gekommen sind – den Grund kennt weder ich noch derjenige, der einen „unheilvollen Einfluss“ auf mich oder mein Schaffen ausübt – kann ich meine Regung nicht unterdrücken Dir mitzuteilen, dass ich Dich gestern nach meiner „Sinfonischen Ouverture“ applaudieren gesehen habe. Das hat mich gefreut; ich danke Dir (…) Die Partitur steht Dir zur Einsicht jederzeit zur Verfügung (…) Die Aufführung war dynamisch nicht ausgefeilt, nicht „fertig“. Ich glaube nicht, dass man eine Uraufführung am Samstag machen kann, wenn die Musiker das Stück erst Freitag zum ersten Male kennen lernen“.

Ausrufpreis EUR 240

 Korngold, Erich Wolfgang, Komponist, 1897 – 1957. E. Briefkarte m. U., o. O., 13. 5. 1924, 1 1/2 S., qu.-12mo. Dankeskarte an einen ungenannten Freund (Richard Specht?).

Ausrufpreis EUR 150

Korngold, Erich Wolfgang, 1897 – 1957. Kuvert (an Korngold adressiert) m. 2 Notenzitaten (Violenta, 5 bzw. 2 Takte, Bleistift) 1916 (?), von anderen Händen beschrieben, fleckig, qu.-8vo.

Ausrufpreis EUR 150

Korngold, Erich Wolfgang, Komponist, 1897 – 1957. E. B. m. U., Alt Aussee; 23. 7. 1924, 2 S., braunrandig, 4to. An einen Freund (Richard Specht?). „Wäre nur das Geld! (Es ist übrigens selbstverständlich, dass Du, falls dir die Honorierung Deines Vortrags in Form der gesamten Einnahmen nicht passt, ein Honorar von K 1,000.000 zugesichert wird). Ich stehe heute der ganzen Sache eher pessimistisch gegenüber: das Defizit ist jedenfalls unumgehbar und zwar in nicht geringem Ausmass. Falls Deine 20 Millionen nicht bald in Sicherheit sind, sehe ich: „Schreckliches wird geschehen …“. Liedervorträge nach Deinem Vortrag halte ich aus zwei Gründen für nicht wünschenswert (…) Zweitens wäre es alllzu compliziert (?) weitere Mitwirkende zu engagieren, plötzlich den toten Mahler miteinzubeziehen und die Preise für einen (billigen) Vortrag mit angehängten (teueren) Liedern festzusetzen und zu vertreten. Glaube mir, das Programm ist, so wie es jetzt ist, würdig und gut“.

Ausrufpreis EUR 240

Meyerbeer, Giacomo, Komponist, 1791 – 1864. E. B. m. U., Berlin, 19. 1. 1840, 2 S.. An einen Herrn in Gotha. Dankt ihm für einen Bericht über die Geburtstagsfeierlichkeiten für Herzog Ernst. „… welches mir um so angenehmer war, da es mich interessiert zu wissen, wie die Eröffnung des Theaters und die Ausführung der Oper ausgefallen, und auch ob mein kleiner Festgesang noch zeitig genug angekommen, um als Morgengruß am Geburtstage des hohen Gefeierten benutzt werden zu können“.

Ausrufpreis EUR 150

 Meyerbeer, Giacomo, Komponist, 1791 – 1864. E. B. m. U., o. O., o. D., 1 S., gebräunt, gr.-8vo. „Hochgeehrter Herr Präsident! So eben erfuhr ich daß wegen (…) Repértoirs Veränderungen, eine Gesangprüfung, welche ich selbst provicirt habe, statt um 1 Uhr, um 11 Uhr abgehalten werden muß. Dürfte ich nun wohl Ihre unerschöpfliche Güte und Gefälligkeit hochverehrter Herr Präsident abermals in Anspruch nehmen, und ganz ergebenst bitten die Zeit unserer Zusammenkunft (…) um 12 Uhr festzustellen?“

Ausrufpreis EUR 120

Meyerbeer, Giacomo, Komponist, 1791 – 1864. E. B. m. U., Berlin, o. J. (20. April), 2 ½ S., gebräunt, fachgerecht restauriert, 8vo. „Theurer Bruder! Im Packen und Räumen begriffen (denn ich reise heute Abend nach Paris ab) bekomme ich vor einer Stunde ein Paket von Schlesinger (Anm.: Schlesinger’sche Buch und Musikhandlung) aus Paris und finde auch Deinen lieben freundlichen Brief vom 8. März, mit Deiner Übersetzung meiner Romanzen (…) Wie es zugeht, daß Deine liebe Sendung vom 8. März bis zum 20. April gewandelt ist, begreife ich nicht“. Beilage.

Ausrufpreis EUR 120

 Meyerbeer, Giacomo, Komponist, 1791 – 1864. Musikalisches Albumblatt mit ganzseitigem Notenzitat (10 Takte, m. e. Textunterlegung) u. U., o. O., o. D., nach 1844, leicht gebräunt, qu.-klein-8vo. Unsichtbarer Chor (4 Sopranstimmen) aus dem 3 Akt des Singspiels „Ein Feldlager in Schlesien. Lebensbilder aus der Zeit Friedrichs des Großen“, Text Eugène Scribe, Übersetzung Ludwig Rellstab (UA 1844, Königliche Hofoper Berlin). Vison: „Durch den Nebelschleier Hülle/ Schimmert der Gesichte Fülle./ Laßt aus dunkelm

Schoß der Nacht/ leuchten gold’ner Zukunft Pracht“. Schönes und wohlerhaltenes Albumblatt.

Ausrufpreis EUR 300

Schubert, Franz, Komponist, 1797 – 1928. Sammelband von 11 Notendrucken, davon 7 Erstausgaben, späterer Leinenbd. mit goldgepr. Rückentitel, qu.-4to. Erstausgaben: I: Der Wanderer (Ich komme vom Gebirge her), op.4.1. (DV 489). 3. Fassung: Der Wanderer von Schmidt v. Lübeck. Morgenlied von Werner (685). Wandrers Nachtlied von Goethe (224), für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte … Wien, (Cappi u.) Diabelli, VN 773, (1821). – II: Schäfers Klagelied, op. 3.1. (DV 121), 1. Fassung: Schäfers Klagelied. Heideröslein (257). Jägers Abendlied (368). Meeres Stille (216) von Goethe. Für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte … Ebda., VN 768, (1821). – III: Rastlose Liebe, op. 5-1- (DV 138). 1. Fassung: Rastlose Liebe. Nähe des Geliebten (162). Der Fischer (225). Erster Verlust (226). Der König in Thule (367). Gedchte von Goethe. In Musikgesetzt für eine Singstimme mit Pianoforte Begleitung … Ebda., VN 789, (1821). – IV: Greisengesangop. 60.1. (DV 778). 2. Fassung. Greisen-Gesang aus den östlichen Rosen von F. Rückert und Dythyrambe von F. v. Schiller (801). In Musik gesetzt für eine Baßstimme mit Begleitung des Pianoforte … Ebda., VN 334, (1829). – 4 weitere Werke in spät. Aufl. I: Drey Lieder … 20tes Werk.- Wien Diabelli PN 3520. – II: Auf der Donau. Der Schiffer. Wie Ulfru fischt. 21tes Werk. Ebda PN 3521. – III: Der Zwerg und Wehmuth. 22tes Werk. Ebda. PN 3522. – Gest. Noten mit 11 gest. Titelblättern. – Eine weitere Beibindung (Felix Mendelssohn-Bartholdy). Zit. nach älterer Expertise.

Ausrufpreis EUR 400

Strauß, Johann, Sohn, Komponist, 1825 – 1899. Erstdruck: La Viennoise. Polka- Mazurka für das Piano-Forte von Johann Strauß (op. 144), Wien, Haslinger, quondam Tobias, PN 11654, o. J. (1853), 3 S., restauriert, etwas fleckig, Vermerk am Titelblatt, 4to, einhängend in moderner marmorierter Halbleinenmappe.

Ausrufpreis EUR 50

Wagner, Richard, deutscher Komponist, 1813 – 1883. Druck: Bayreuther Bühnenbilder (Richard Wagners Werke im Bild), 2 Bde., je 3 Farbdrucke auf Originaluntersatzkarton (Reproduktionen der von Max Brückner für das Bayreuther Festspielhaus gemalter Originalen), jeweils gesondertes Titelblatt, Druck G. Hennings Kunstanstalt, Greiz, o. J. (um 1900), Goldgepr. Originalleinenmappen, leicht berieben, qu.-4to. Der Fliegende Holländer, Tristan und Isolde.

Ausrufpreis EUR 100

Clementi, Muzio, ital. Komponist, 1752 – 1832. Notendrucke: Oeuvres Complettes de Muzio Clementi, Chahier I – XIII, 13 Bde. Breitkopf und Härtel, Leipzig, o. J. (1803), Titelbilder mit Kupferstichvignetten, Noten in Typendruck, einige Anmerkungen und Unterstreichungen, tw. etwas fleckig, Originalpappbd. mit goldgepr. Rückentiteln, beschabt, fleckig und bestoßen, Rücken tw. beschädigt bzw. Rückenteile fehlen, qu.-4to. Beilagen. Vollständige Gesamtausgabe. Sehr selten.

Ausrufpreis EUR 500

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STUTTGARTER BALLETT:

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NEU ERSCHIENEN BEI „SONY“: PABLO HERNANDEZ „REFLECTIONS“ – Denis Kozhukhin

Pablo Fernandez: Reflections — Juilliard Store

One of the most charismatic and exciting talents of his generation, Tchaikovsky Prize-winning Spanish cellist Pablo Ferrández has been hailed across the globe for his pop-idol magnetism, superb technique and exhilarating musicality” (LA Times), as a performer who “has everything: technique, mettle, spirit … and charm” (El País).  He has quickly built a reputation as a performer both hugely admired by fellow musicians, Anne-Sophie Mutter and Gidon Kremer among them and loved by audiences, also on social media, where Ferrández’s charm and immediacy of his performances and personality reaches an audience of millions.

Ferrández’s debut album on Sony Classical, “Reflections”, provides a perfect introduction to this exceptional artist: With a romantic spirit, it reflects his musical roots and unexpected parallels in the music of Russia and Spain at the start of the 20th century. With Rachmaninov and his Spanish contemporaries Casals, Granados and De Falla it presents an evocative mixture of nostalgia, melodic warmth including Rachmaninov’s ardently melodic Cello Sonata and his haunting ‘Vocalise’, De Falla’s touching lullaby ‘Nana’ and Granados’ ‘Oriental’ from his ‘Danzas españolas’.

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VORARLBERGER LANDESTHEATER: DIE VÖGEL

DIE VÖGEL
ARISTOPHANES

ab Samstag, 29. Mai 2021, 19.30 Uhr, Großes Haus

Regie & Bühne                                   Johannes Lepper
Kostüm                                             Sabine Wegmann
Dramaturgie                                      Stephanie Gräve
Regieassistenz                                  Sina Wider
Ausstattungsassistenz                       Lilli Löbl
Inspizienz                                          Eva Lorünser

Mit                                                  
  Vivienne Causemann
 Zoe Hutmacher
Rahel Jankowski
 David Kopp
Raphael Rubino
Sebastian Schulze

Matinee                                             So. 23. Mai 2021, 11.00 Uhr, T-Café

Premiere                                          Samstag, 29. Mai 2021, 19.30 Uhr, Großes Haus

 Vorstellungen                                   DI, 1.6., MI, 2.6., DO, 10.6., FR, 11.6., SA, 12.6.2021, SO, 13.6.,

                                                         jeweils 19.30 Uhr, Großes Haus

 

 

 

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