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INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 10. JULI 2018)

10.07.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 10 JULI 2018)

SEEFESTSPIELE MÖRBISCH: Die kleinste Geige der Welt trifft die größte Geige der Welt


Copyright: Seefestspiele Mörbisch/ Jerzy Bin

Ein Tête-à-Tête der besonderen Art gab es kürzlich bei den Seefestspielen Mörbisch. Der bekannte Geiger Gergely Szücs, selbst bereits Mitwirkender bei den Operettenfestspielen, stattete der Seebühne einen spontanen Besuch ab. Mit im Gepäck hatte er die kleinste Geige der Welt, mit der er vor der Kulisse der größten Geige der Welt, sie prägt das Bühnenbild der heurigen Produktion „Gräfin Mariza“, ein kleines Konzert gab. Dieses 150 Jahre alte Kleinod italienischer Produktion ist tatsächlich spielbar, verfügt jedoch nur über zwei Saiten, erfordert also einiges an Übung und Fingerfertigkeit.

Gergely Szücs begann mit sechs Jahren sein Violinenstudium am Konservatorium der Stadt Wien. Bereits im Alter von sieben Jahren gab er sein erstes öffentliches Konzert. Mit 15 begann er sein Studium an der Musikhochschule in Wien und reiste mit seinem Vater, Professor Gergely Szücs, zu Gastspielen in die ganze Welt. Dazu kamen zahlreiche Auftritte bei Fernsehproduktionen, in hohen Gesellschaftskreisen und bei Opernbällen auf der ganzen Welt.

Während die kleinste Geige der Welt gerade einmal 12,5 cm lang ist, misst die größte Geige der Welt auf der Seebühne in Mörbisch ganze 45 m, ist 90 Tonnen schwer und 14 m hoch. Sie hat einen Rauminhalt von 800 m³ und verbirgt zahlreiche technische Raffinessen, die das Publikum zum Staunen bringen sollen.

Premiere ist am 12. Juli. Bis 25. August 2018 sind insgesamt 23 Aufführungen geplant.

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OPER IN TUNESIEN/ El Jem und Carthago : Verdis AIDA

am 30.6. und 5.7.2018


Das Publikum in Carthago. Foto: Robert Quitta

In der westsizilianischen Hafenstadt Trapani gibt es seit nunmehr 70 Jahren ein kleines, aber feines Opernfestival. Luglio Musicale Trapanese genannt, findet es jeden Sommer (aber nicht nur im Juli, sondern auch im August) unter den jahrhundertealten Mammutbäumen der Villa Regina Margherita statt, sich in erster Linie den gängigen und populären italienischen Opern widmend.

Einst sehr renommiert, verkam es dann mit der Zeit aufgrund der Nachlässigkeit städtischer Kulturbeamter. Vor drei Jahren hat nun Giovanni de Santis, der Enkel des Gründers, das Ruder übernommen.Trotz profunden musikalischen Wissens eher ein Managertyp, rührt er in der  altehrwürdigen Institution seither mächtig um. Zuerst hat er die Finanzen saniert, dann hat er mit ein paar Tausend Euro das lange leerstehende und mit Taubendreck bedeckte Theater im Musikkonservatorium wieder (für die Wintersaison) bespielbar gemacht, und jetzt geht er – trotz heftiger Anfeindungen von Neidern daheim – auf internationalen Expansionskurs.

Nach zweijahrelangen Verhandlungen hat soeben das erste Gastspiel des „Luglio“ in Tunesien mit großem Erfolg bei Kritik und Publikum stattgefunden. Wobei „Gastspiel“ vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck ist, denn um jeden Anschein von kulturellem Neokolonialismus zu vermeiden, waren die Tunesier von Anfang an in die Produktion miteingebunden : mit ihren Werkstätten, ihren Technikern, ihren Choristen und ihren Orchestermusikern.


„Aida in El Jem. Foto: Robert Quitta

Gegeben wurde – naheliegenderweise – eine Neuinszenierung der bei Freiluftaufführungen so allseits beliebten „Aida“, und zwar zweimal: zuerst im römischen Amphitheater von El.Jem, und dann im römischen Theater von Carthago.

El Jem ist ein faszinierender Ort. Denn mitten in einer kleinen Stadt in der Fast-Wüste steht da dieses enorme Ding, dieses gigantische Trumm, dieses einstmals drittgrößte Amphitheater im Römischen Reich. Schon allein für sich sehr faszinierend(kein Wunder, dass etliche Szenen des „Galadiators“ hier gedreht wurden). Dazu kam dann noch das quirlige arabische Dorfleben rundherum, die Rufe des Muezzin zum Abendgebet (ganz kurz vor der Ouverture) und der aufgehende Mond über den Ruinen der Stützbögen.

Somit war der Abend eigentlich schon gerettet, noch bevor er begonnen hatte. Daran konnte auch die (besonders im ersten Teil) nichtendenwollende Unruhe in der Arena nichts ändern. Völlig enfesselte und rücksichtslose Photographen und Kameraleute, die sich um die besten Plätze – während der Aufführung ! – direkt vor der in der Mitte des Amphitheaters aufgebauten Bühne balgten, Platzanweiserinnen und Platzanweiser, die gemütlichst – auch auf der Spielfläche ! – herumspazierten, als fände rund um sie überhaupt nichts statt, usw.,usf…


Aida in El Jem. Foto: Robert Quitta

Große Bewunderung für den Dirigenten Andrea Certa, dass er nicht gleich wieder abgebrochen hat. Aber cool wie er war, ignorierte er diese ganzen Ablenkungen und führte souverän und präzise durch den Abend. Er hatte auch hervorragende Protagonisten ausgesucht: Dario Prola war ein höhensicherer und viriler Radames (sein nackter Oberkörper machte auch schon einiges her), Maite Alberola eine stimmkräftige und empathische Aida, Giuseppe Garra ein hinterhältiger und zerstörerischer Amonasro. Nicht ganz so überzeugend die Amneris von Daniela Diakova, die mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte.

Raffaele di Florio hatte eine sehr praktikable und interessante Inszenierung mit einer gewissen, aber nicht allzu grossen Dosis Ägyptomania auf die Beine gestellt. Durchaus ansehbar und achtbar, auch wenn er auf gewisse Mätzchen hätte verzichten können: wie z.B. auf eine Amneris, die sich nach dem Nilakt ihre Perücke herunterreisst und einen kahlgeschorenen Schädel präsentiert…oder auf eine Aida, die sich, kaum in der Gruft angekommen, die Pulsadern aufschneidet …

Aber sei’s drum: Alles in allem genommener war das ein wunderbarer und denkwürdiger Abend, dessen künstlerische Qualität weit über das bei dieser Art von Freiluftspektakeln zu erwartende Niveau hinausging.

Eine Woche darauf gab es diese Aida auch noch einmal im römischen Theater von Carthago. Eigentlich war alles, technisch, musikalisch und gesanglich, weil eingespielter, viel besser. aber irgendwie fehlten der Mond und die Löwenkäfige ,die Muezzinrufe und das Gewurl, fehlte ein wenig der ganz spezielle Zauber…


Der Mond über der Arena. Foto: Robert Quitta

Egal. Man kann nur hoffen, dass diese sizilianisch-tunesische Zusammenarbeit nächsten Sommer aufgrund des großen Erfolges fortgesetzt wird …und dass sich diese „Médithéâtres“ genannte Initiative auch noch ausgeweitet. Denn der konstruktiv größenwahnsinnige Giovanni de Santis möchte auch andere Mittelmeerländer mit antiken Theatern mit an Bord holen!

Wir trauen ihm das zu und freuen uns darauf…

Robert Quitta, Tunesien

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STUTTGART/ Staatsoper: Ersatztermin für das Liedkonzert mit Mandy Fredrich am Samstag, 14. Juli 2018

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Mandy Fredrich. Copyright: Ellen Schmauss

Das ursprünglich für den 17. März vorgesehene Liedkonzert „Du wirst nicht weinen“ – Vom Beginn und Ende der Liebe mit Mandy Fredrich (Sopran), Mitglied des Solistenensembles der Oper Stuttgart, findet nun am Samstag, 14. Juli 2018, um 19.30 Uhr im Vortragssaal der Staatsgalerie Stuttgart statt. Alan Hamilton begleitet sie am Flügel.

Passend zum französischen Nationalfeiertag umfasst das Konzertprogramm französische und deutsche Lieder von Franz Schubert, Gabriel Fauré, Erik Satie, Jean-Paul-Égide Martini, Pauline Viardot und Richard Strauss.

An diesem Konzertabend durchläuft die Sängerin fünf musikalische Liebesgeschichten. Flüchtig wie das Gefühl selbst, entäußern die Lieder dieses Programms emotionale Etappen – mal mit melancholischer Verträumtheit und hymnischer Kraft, mal mit geheimnisvoller Poesie und humorvoller Lebendigkeit. Nicht nur auf inhaltlicher Ebene verfolgt der Hörer verschiedenartige Beziehungen – auch zwischen Klavier und Sopranstimme entstehen spannungsvolle Momente.

Mandy Fredrich war in der laufenden Spielzeit bereits als Gräfin in Mozarts Figaros Hochzeit, als Donna Anna in Mozarts Don Giovanni und als Margarethe in Gounods Faust zu erleben. Zudem gab sie bei der Wiederaufnahme von Webers Der Freischütz ihr Debüt als Agathe.

Deutschlandfunk Kultur wird das Konzert aufzeichnen. Die Ausstrahlung ist für Mittwoch, 18. Juli 2018, um 20.03 Uhr geplant.

Einführung von Johanna Danhauser, Dramaturgin der Oper Stuttgart, um 19 Uhr im Vortragssaal der Staatsgalerie Stuttgart.

 Mit: Mandy Fredrich (Sopran) und Alan Hamilton (Klavier)

In Zusammenarbeit mit der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart und der Staatsgalerie Stuttgart

 Auf unserer Homepage finden Sie weitere Informationen zum Konzertprogramm.

Karten über www.oper-stuttgart.de, Kartentelefon: 0711 . 20 20 90, und an der Abendkasse.

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Erstes Opernstreaming in Bad Wildbad

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Bad Wildbad – ROSSINI IN WILDBAD betritt in diesem Jahr Neuland. Erstmals soll eine Oper aus dem notorisch ausverkauften Königlichen Kurtheater live weltweit in Bild und Ton übertragen werden.

Die künstlerischen und technischen Voraussetzungen des Streamings wurden im Vorjahr geschaffen, es gab jedoch noch Lücken beim Breitbandanschluss der Kurstadt.

In diesem Jahr wurde eine Lösung gefunden. So wird es zum 30. Jubiläumsfestival auf der Plattform Sonostream das Gastspiel der Oper L’equivoco stravagante (Die verrückte Verwechslung), die der Festivalintendant Jochen Schönleber an der Staatsoper Russe/Bulgarien mit einer hochklassigen Besetzung inszeniert hat, am 29. Juli live aus dem Kurtheater in Bild und Ton in HD gestreamt.

Tags davor wird die hervorragend besetzte Hauptproduktion Moïse aus der Trinkhalle am 28. Juli im Deutschlandradio live zu hören sein.

Wer die Aufführungen hautnah im Kurtheater erleben möchte, sollte sich sputen: Nur noch wenige Karten für die Aufführung am Mittwoch 18. Juli und für den Live-Termin am Sonntag 29. Juli sind erhältlich. Am selben Vormittag wird auch die Oper La cambiale di matrimonio mit Lorenzo Regazzo für DVD aufgenommen.
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„SOMMERKONZERTE WIENERWALD“ (4. bis 15.7.) – ein edler Klassiker-Reigen im Schloss Hunyadi


Christian Altenburger musiziert Mozarts 5. Violinkonzert in Schloss Hunyadi. Credit: Sommerspiele Schloss Hunyadi

E.M. Sommerkonzerte Wienerwald ist das musikalische Markenzeichen im Speckgürtel südlich von Wien. Diese sommerliche Veranstaltungsreihe bittet in das Schloss Hunyadi in Maria Enzersdorf zum edlen Klassiker-Musizieren. Mit hochkarätiger Solisten-Besetzung – aber auch ein international besuchtes Musikseminar für junge, aus aller Welt angereiste Musiker kommt noch hinzu.

Christian Altenburger trumpfte im Eröffnungskonzert im Hof des Schlosses mit Wolfgang Amadeus Mozarts A-Dur-Violinkonzert KV 219 auf. In höchst kultiviertem Wiener Stil: nobel klingend und mit ruhigem Atem auf Aussage bedacht, um die ganze Schönheit dieser Musik zu vermitteln. Und Luigi Boccherinis Konzert für Violoncello und Orchester in D-Dur, knapp etwas früher als Mozarts 5. Violinkonzert geschrieben, entpuppte sich als spritziges Paradestück für Cellist Thomas Auner und das von seinem Bruder Daniel Auner einstudierte und von diesem am ersten Pult geleitete Festival-Orchester, die Camerata Hunyadi. Thomas Auner ließ in den rasanten Cello-Passagen dieser originellen, technisch höchst anspruchsvollen Showpiece aus den frühen Jahren der großen Klassiker (Boccherini wurde als Cellovirtuose gefeiert) die Funken sprühen, genoss aber ebenso die geschmeidige Melodik dieses galanten Instrumentalstiles.

Am Abend vor diesem Eröffnungkonzert geigte Daniel Auner in Straßburg in einer Gala anlässlich der österreichischen EU-Präsidentschaft eben dieses A-Dur-Konzert von Mozart auf. Begleitet vom Straßburger Philharmonischen Orchester unter dessen langjährigem Wiener Chefdirigenten Theodor Guschlbauer. Doch zurück an den Rand des südlichen Wienerwaldes. Die Musikerfamilie Auner ist hier die kulturell tonangebende Größe. Auch mit ihrem weltweit gastierenden Wiener Mozart-Trio: Senior Diethard Auner am Cello, Mutter Irina als Pianistin und Violinist Sohn Daniel.

Das Trio mit Heimvorteil wandelte an seinem Festival-Abend auf den Spuren der Wiener Klassiker: Mozarts 1. Klaviertrio, vom Jüngling Wolfgang Amadé spielfreudig niedergeschrieben, wurde spritzig in flüssigem Stil vorgetragen – sämtliche Klaviertrios von Mozart werden zur Zeit vom Mozart-Trio eingespielt. Liebevoll ausgearbeitet folgte Ludwig van Beethovens expressives „Geistertrio“, und Johannes Brahms´ C-Dur-Klaviertrio op. 87 strahlte mit spätromantischem Geigenglanz.

Solch ein musikalischer Glanz soll an die Jugend weitergegeben werden. Somit: Die TeilnehmerInnen des Musikseminars Wienerwald 2018 stellen sich, von ihren Dozenten geführt, zu einer Bach-Matinee und zum Abschlusskonzert mit Tschaikowski & Co. ein. Und das Musikschulmanagement Niederösterreich bittet die PreisträgerInnen seines diesjährigen prima la musica-Wettbewerbes zu einem bunten Abend, einen musikalisch bunten, in das Schloss Hunyadi. Somit ist der Bogen weit gespannt – mit Blickrichtung auf gepflegte Musikkultur, wertvoller heimischer Tradition folgend.
Info: www.sommerkonzerte.org & www.musikseminar-wienerwald.at

Meinhard Rüdenauer

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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK – 10. – 16. JULI 2018

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(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

12.7. ORLANDO FURIOSO (aus Martina Franca, Aufnahme v. 31.7.2017) BBC 3-15 Uhr
14.7. PARSIFAL (aus München, Aufnahme v. 28,6.) Radio 4Hilversum-19 Uhr
LE TRIBUT DE ZAMORA (aus München, Aufnahme v. 28.1.) RNE Classica Madrid-
19 Uhr
L’EUROPE GALANTE (aus Potsdam, Aufnahme v. 22.6.) Deutschlandradio – 19.05
Uhr
FRANCESCA DA RIMINI (aus Mailand, Aufnahme v. 15.4.) ORF Ö1-19.30 Uhr
15.7. LA CENERENTOLA (aus Paris, Aufnahme v. 16.6.) France Musique-20 Uhr

EMPFANGSMÖGLICHGKEIT ÜBER DAS INTERNET
ORF – Ö 1 http://oe1.orf.at/
Bayern 4 https://www.br-klassik.de/index.html
HR 2 http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/
WDR 3 http://www1.wdr.de/radio/wdr3/index.html
SWR 2 http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html
Deutschlandradio http://www.deutschlandradiokultur.de/startseite.197.de.html
RAI 3 http://www.radio3.rai.it/dl/radio3/programmi/PublishingBlock-61ab4215-547b-4563-8b1f-8932531e5469.html
Radio Suisse R. https://www.rts.ch/
Radio 4Hilversum http://www.radio4.nl/gids/
VRT Klara http://www.klara.be/
RTBF Musique 3 http://www.rtbf.be/musiq3/
RNE Clasica Madrid http://www.rtve.es/radio/radioclasica/programacion/
Sveriges Radio 2 https://sverigesradio.se/p2
Met-Stream http://www.metopera.org/Season/Radio/Free-Live-Audio-Streams/
BBC 3 http://www.bbc.co.uk/radio3/programmes/genres/music/classical/opera/all
France Musique https://www.francemusique.fr/opera

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.

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The tenor Andrea Carè makes his debut in Vienna and Helsinki

The Italian singer will also add the legendary role of Calaf from Turandot to his repertoire


Madama Butterfly in Madrid. Mit dem Pinkerton wird Andrea Carè im Dezember an der Wiener Staatsoper debütieren. Copyright: Javier del Real

The Italian tenor Andrea Carè will begin the 2018/19 season with his debut at the Finnish National Opera in Helsinki (Finland) with one of the most emblematic roles in his repertoire – Mario Cavaradossi in Tosca (Puccini), which he has already sung in cities such as Stuttgart, Strasbourg, St. Margarethen, Parma and Michigan. He will perform the opera in Helsinki on ten occasions between the 7th and 18th October. As well as his first appearance in Finland, Carè will make a debut in another of the great international centres for opera the Wiener Staatsoper in Vienna, taking the role of Pinkerton in Madama Butterfly (Puccini) there in December. “I am
very happy, both personally and artistically, with my upcoming season, because I will be able to collaborate with colleagues, directors and conductors I have worked with before and for whom I have so much admiration.

I will make debuts in new cities and add interesting new roles to my repertoire. I can´t wait to tread the boards at one of the most important opera houses in the world, the Wiener Staatsoper, or sing at the beautiful Helsinki Opera House”, Carè explains.

Beforehand, between October and November, the tenor from Turin will return to the Stockholm Royal Opera (Sweden) where he will sing his acclaimed version of Radames in Aida (Verdi). Months later, in February and March 2019, Andrea Carè will return to the Swedish capital again, this time to be Rodolfo in La Bohème (Puccini).

The Italian tenor will begin 2019 with a return to the Théâtre Royale de La Monnaie/De Munt in Brussels with La Gioconda (29th and 30th January, 1st, 3rd, 5th, 6th, 8th, 10th and 12th February), and will take the same role again in April in his eagerly awaited return to the Gran Teatre del Liceu in Barcelona.

Among other later engagements, there will be a new and long-awaited debut of a role which is sure to become a regular fixture in his career, that of the unknown prince, Calaf, in Turandot (Puccini), a role which he will take on in May at the Teatro La Fenice in Venice. Later he will appear in Un ballo in maschera which will mark his return to one of the great theatres in the world, the Bolshoi in Moscow. “I am impatient to perform and continue to develop the roles which I love, such as Enzo Grimaldo from La Gioconda,
Radames from Aida and Rodolfo from La Bohème. I am also very excited about my return to one of my favourite theatres – La Fenice in Venice, this time in a role which I have really been looking forward to make my debut in: Calaf from Puccini’s Turandot.”

Info:

www.andreacare.it

https://www.facebook.com/andreacaretenore/>
http://oopperabaletti.fi/en/repertoire-and-tickets/tosca/>
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REITSPORTLER HANS GÜNTER WINKLER GESTORBEN – ein Nachruf von Heinrich Schramm-Schiessl)

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Unvergessener Ritt auf Halla

Ich bin ein großer Fan des Reitsports  – keine Sorge, ich habe noch nie einem Pferd zugemutet, mich tragen zu müssen – und so gestatte ich mr ein paar Zeilen des Gedenkens an Hans Günter Winkler, einem der ganz Großen des Springsports, der heute im Alter von 91 Jahren verstorben ist.

Heute verstarb der deutsche Springreiter Hans Günter Winkler im 91. Lebensjahr.  Er galt nicht nur als einer der besten Springreiter aller Zeiten sondern darüber hinaus als einer der erfolgreichsten Sportler überhaupt, der auch über den Sport hinaus einer breiteren Öffentlichkeit bekannt war. Er war zwar ob seiner introvertierten und extrem sachbezogenen Art nicht unbedingt ein Symphatieträger, wurde aber als große Persönlichkeit geachtet. Er gewann insgesamt 5 Olympische Goldmedaillen, davon eine im Einzel und vier mit der Mannschaft und wurde zweimal Weltmeister. Daneben gewann er praktisch alle grossen Turniere weltweit. Weltberühmt wurde er bei den Olympischen Reiterspielen 1956 in Stockholm – bei den Olympischen Spielen in Melbourne konnten auf Grund der damaligen Quarantänebestimmungen in Australien keine Reitbewerbe abgehalten werden – als er sich im 1. Umlauf einen Muskelriss zuzog und am 2. Umlauf nur unter kaum zu ertragenden Schmerzen teilnehmen konnte. Auf Grund der Verletzung hatte er keine Möglichkeit, das Pferd zu beeinflussen, aber dieses trug ihn fehlerfrei über den Pacours. Danach sprach man nur mehr von der Wunderstute Halla.

Bis ins Alter von 60 Jahren war er aktiv und blieb auch danach dem Reitsport als Experte erhalten. Er war auch ständiger vielbejubelter Gast bei den legendären Reit- und Springturnieren in der Wiener Stadthalle in den 1960er- und 70er Jahren. Ich erinnere mich selbst noch an ein Mächtigkeitsspringen – ein heute kaum noch gerittener Bewerb, der über Hindernisse mit über 2 Meter Höhe führt – als er sich ein mitreissendes Duell mit dem damaligen österreichischen Lokalmatador Peter Lichtner-Hoyer lieferte, daß, nachdem beide Reiter die 2 Meter hohe Mauer überwunden hatten, unentschieden endete, da beide Reiter zwecks Schonung der Pferde auf eine Fortsetzung verzichteten und sich den Sieg teilten.

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Die Häuser der Fußball-Weltstars – So lange kicken sie für ihre Millionen-Anwesen

Anlässlich des Favoritensterbens bei der Fußballweltmeisterschaft, zeigt diese Recherche, wie lange die Fußball-Elite auf dem Platz spielen muss, um die Kosten für Ihre Häuser zu bezahlen. Zusätzliche Daten zeigen zudem den durchschnittlichen Mietpreis in der Gegend, wo die Häuser der Fußballer stehen.

  • Neymar (Paris Saint-Germain) muss nur acht Minuten spielen, um die Kosten decken zu können, die er für die Miete seines Hauses für ein Jahr bezahlen muss.
  • Alle andere Spieler brauchen dafür deutlich länger, da es bei allen anderen um den Hauskauf So ist Manuel Neuer (FC Bayern München) mit 180 Spielminuten – also zwei kompletten Spielen – auf Platz 2.
  • Am längsten braucht Sami Khedira (Juventus Turin) für sein Haus in Stuttgart: mit 1.922 Spielminuten – was etwa 21 Spielen entspricht.
  • Um Ihre Häuser bezahlen zu können, brauchen die Weltstars zwischen zwei (Manuel Neuer, FC Bayern München) und 21 Spielen (Sami Khedira, Juventus Turin), je nach Stadt und Kaufpreis.
  • Am schnellsten hat Neymar Jr. (Paris Saint-Germain) das Geld wieder in der Tasche (etwa 8 Minuten Spielzeit) bei einem Gehalt von 604 Euro pro Spielminute. Allerdings wohnt er in Paris auch zur Miete (hier wurde nur die Miete für ein Jahr berücksichtigt), obwohl er das höchste Saison-Gehalt aller untersuchten Spieler bekam: 36,84 Millionen Euro.
  • Das teuerste Haus hat Mesut Özil (Arsenal) sich in London gekauft. Gesamt-Kaufpreis: 11,39 Millionen Euro. Er verdiente in der Saison 2017/-18  18 Millionen Euro. Das entspricht rund 8.317 Euro pro Spielminute. Somit müsste er etwa 15 Mal 90 Minuten spielen, um sich sein Haus zu leisten.
  • Am wenigsten Gehalt bekam Sami Khedira (Juventus Turin) in der Saison 2017/18. Die Kosten für sein Haus in Stuttgart entsprechen genau seinem Gehalt: 4 Millionen Euro.
  • Das preiswerteste Haus hat Paul Pogba (Manchester United) in Manchester. 3,3 Millionen hat es insgesamt gekostet. Zum Vergleich: 16,9 Millionen Euro hat er in der Fußballsaison 2017/18 bekommen.

    Herausgeber sind berechtigt, diese Daten und Tabellen zu veröffentlichen. Wir bitten um Quellenangabe und Verlinkung: Weissmaler.

    Über Weissmaler GmbH: Weissmaler ist der Pionier in der Digitalisierung der Maler- und Bodenlegerindustrie und ist bundesweit an über 25 Standorten tätig. Durch die eigens entwickelte Technologie können Sie nicht nur günstiger arbeiten, sondern bieten ebenso einen kostenlosen und schnellen Kostenvoranschlag. Dadurch, dass die Handwerker bei Weissmaler angestellt sind, können Sie außerdem stets eine hohe Qualität gewährleisten.

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