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INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 1. MAI 2018)

01.05.2018 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 1. MAI 2018)

HOCH DIE ARBEIT!

Das zweit- größte Marx- Denkmal der Welt -in Chemnitz , anläßlich der Premiere von Rheingold fotografiert . Das größte durfte natürlich damals nur die Sowjetunion haben.

Foto: Ulrike Messer-Krol/Erwin Messer

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Salzburger Festspiele: Präsidentin Helga Rabl-Stadler in Los Angeles auf den Spuren von Festspielgründer Max Reinhardt und Arnold Schönberg


Foto links: Plakat von Max Reinhardts „A Midsummer Night’s Dream“ (1935)
Foto rechts: Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler mit Justin Reinhardt, Komponist und Urenkel von Max Reinhardt bei der Eröffnung des Los Angeles Jewish Film Festival. Alle Fotos © Semantix Creative Group

Die „Los Angeles Times“ hatten die Salzburger Festspiele vergangenen Herbst zum weltbesten Festival gewählt und William Kentridge, den Regisseur von „Wozzeck“ zum „Opera Artist of the Year“.
Vor begeisterten Besucherinnen und Besuchern des letzten Jahres und vor viel Prominenz konnte Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler erstmals seit mehr als 15 Jahren das Programm wieder in Los Angeles vorstellen – auf Einladung des neuen Generalkonsuls Andreas Launer. Gekommen waren unter anderen: Die ehemalige amerikanische Botschafterin in Österreich Susan McCaw, Regisseur Robert Dornhelm, Gil Garcetti, Vater des derzeitigen Bürgermeisters von Los Angeles und Wolfgang Puck, der Kärntner, der es in den USA zum Starkoch und Besitzer eines kulinarischen Imperiums gebracht hat.

Eine besondere Ehre und Freude war Rabl-Stadler die Anwesenheit von fünf Mitgliedern der Familie Schoenberg, dem Sohn des Komponisten Ronald mit Frau Barbara und Enkel Randol sowie Sohn Lawrence und Ehefrau Anne. Diese luden sie spontan zu einem Besuch in die Schönberg-Villa ein und zeigten ihr unter anderem das Zimmer, in dem Arnold Schönberg Unterricht gegeben, das Klavier auf dem er gespielt und die Bücher mit denen er sich umgeben hatte. (Der Nachlass Schönbergs ist seit 1998 im Arnold Schönberg Center in Wien zu sehen.

Tags darauf war Helga Rabl-Stadler als Gast des Los Angeles Jewish Film Festival (LAJFF) Teilnehmerin der Panel-Diskussion über Max Reinhardt, dessen einziger amerikanischer und Oscar-prämierter Film „A Midsummer Night’s Dream“ anläßlich seines 75. Todestages gezeigt wurde. Was die meisten Zuschauer nicht wussten: Max Reinhardt schlug im März 1930 dem Bürgermeister von Los Angeles vor „ein dramatisch-musikalisches Festspiel in der Hollywood Bowl während der Olympiade in Los Angeles 1932“ zu veranstalten. Und zwar nach dem Muster von Salzburg u.a. mit „Bastien und Bastienne“ von Mozart und dem auch in Salzburg so erfolgreichen „Sommernachtstraum“ von Shakespeare. 1934 fanden zwar Festvorstellungen in Los Angeles, aber seinen Traum von Festspielen in Kalifornien konnte Reinhardt nicht verwirklichen.

„Dass er 1938 nicht mehr aus den USA nach Salzburg zurückkehren konnte, sondern von den Nazis schändlich vertrieben wurde, ist ein sehr dunkles Kapitel in der Geschichte unserer Stadt, über das wir in diesem Sommer bei unserem Festspielsymposium zum Thema Zeitenwende 1918/1938 selbstverständlich auch diskutieren werden“, versprach Helga Rabl-Stadler.


Vor der Premiere des Oscar-prämierten Films von Max Reinhardt – „A Midsummer Night’s Dream“ – im LAJFF diskutierten Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler; Mark Swed, Los Angeles Times; Justin Reinhardt, Urenkel von Max Reinhardt, Komponist in Los Angeles; Stan Taffel, President of Cinecon und Moderator Gert Korentschnig über Leben und Werk Max Reinhardts. Foto © Semantix Creative Group

A MIDSUMMER NIGHT’S DREAM
Comedy/Romance/Fantasy/USA/1935/145 Minuten
Regie: Max Reinhardt
Mit: James Cagney, Dick Powell, Ian Hunter, Olivia de Havilland, Mickey Rooney

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PARIS/ OPÉRA BASTILLE: DIE KOMÖDIE UM DIE STAHLSEILE GEHT WEITER. PARSIFAL-PREMIERE AUF DEN 13. MAI VERSCHOBEN

Nicht nur Besucher aus den USA waren in die französische Hauptstadt gereist zur Premiere von Richard Wagners Bühnenweihfestspiel . Auch wir aus dem näher gelegenen Wien, zwei Paare, Mitglieder des Richard Wagner Verbandes waren ziemlich betroffen, als uns der News- Letter der Pariser Oper via SMS am Freitag gegen 11h über die Annullierung der für den Abend geplanten Premiere informierte.

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Da wir gerade in der Nähe der Opera Garnier waren, erkundigten wir uns dort : Die für den Publikumsservice zuständige Dame erklärte uns Folgendes : Zum Funktionssystem des Eisernen Vorhangs der Opera Bastille – Gewicht 18 Tonnen- gehören 4 Stahlseile, zwei davon kaputt. Noch wäre aber nicht klar, ob es genügt, diese Seile auszutauschen, oder ob das ganze System betroffen ist. Zu Beginn dieser Woche sollten Experten mehr wissen. Derzeit gibt es für den 10. Mai wieder Karten für Parsifal zu kaufen. Das war uns dann aber doch zu lang . So blieb nichts anderes übrig, als das Geld aufs Konto rück überweisen zu lassen, was auch prompt geschah. Paris war zu diesem Wochenende voll von Touristen , nicht viele unter ihnen dürften so betrübt gewesen sein wie wir. Getröstet hat uns am nächsten Tag eine Bahnfahrt – trotz Eisenbahnerstreik – nach Schloß Fontainebleau. Mit einem großen Historienspektakel wurde an Napoleon erinnert, der dort mit unserer “ Marie Luise“ die 53 prächtigsten Tage seiner Kaiserzeit verbracht hat.

Ulrike Messer-Krol

Das erwähnte Historienspektakel auf Schloss Fontainebleau:


Foto: Ulrike Messer-Krol/Erwin Messer

Dank den Messer-Krols, wenn diese aber aufmerksam den Online-Merker gelesen hätten, wären sie bereits Donnerstag über die „Parsifal“-Absage informiert gewesen (mein oft zitiertes Netzwerk)

Tageskommentar Donnerstag 26.4.

Eilmeldung aus Paris: Parsifal-Premiere am Freitag abgesagt!

Bevor Sie also künftig irgendetwas in dieser Richtung unternehmen, lesen Sie zuerst den Online-Merker!

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DAS HABEN SIE FREITAG VERSÄUMT: FOTOS AUS DER HAUPTPROBE DES PARISER „PARSIFAL“.


Günther Groissböck, Andreas Schager, Anja Kampe. Foto: Opera Bastille

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BEI UNS ONLINE: EKATERINENBURG: THE GREEK PASSION von Bohuslav Martinu

Zum Bericht von Dr. Klaus Billand


Manolios richtet das Kreuz auf. 4. Akt. Copyright: Vadim Balakin


Schlusstableau des 1. Aktes. Priester Fotis mit den Flüchtlingen. Copyright: Vadim Balakin

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ZU ZIMMERMANNS „DIE SOLDATEN“ IN KÖLN: MUST LOOK !!! Der große alte weise Dirigent Michael Gielen über DIE SOLDATEN und VIELES INTERESSANTES mehr !

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MICHAEL GIELEN ÜBER ZIMMERMANNS „SOLDATEN“

Zur Kritik „Die Soldaten“ von Bernd Alois Zimmermann, verfasst von Christoph Zimmermann

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GESAMTE OPERN IM RUNDFUNK – 1. – 7. MAI 2018

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(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern bezieht sich ausschließlich auf die untenstehenden Sender). Kurzfristige Programmänderungen der Sender vorbehalten!
Alle Zeiten MEZ.

1.5. DON GIOVANNI (aus Würzburg, Aufn. v. 24.6.2017) Bayern 4-19.05 Uhr
3.5. LUCIA DI LAMMERMOOR (aus New York) MET-Stream-1.25 Uhr
OBERON (aus München, Aufn. v. 21.7.2017) BBC 3-15 Uhr
5.5. CARDILLAC (Live aus Florenz) RAI 3-19 Uhr
EIN TRAUMSPIEL (aus Hof, Aufn. v. 17.3.) Deutschlandradio-19.05 Uhr
TURANDOT (aus New York ufnv. 24.3.) ORF Ö1-19.30 Uhr
ROMEO ET JULIETTE (aus New York, Aufn. v. 23.4.) BBC 3-19.30 Uhr
MARIA STUARDA (aus Wien, Aufn. v. 19.1.) HR 2-20.04 Uhr
6.5. LUKREZIA BORGIA (aus Salzburg, Aufn. v. 27.8.2017) France Musique-20 Uhr
DIE SOLDATEN (aus Köln, Aufn. v. 29.4.) WDR 3-20.4 Uhr

EMPFANGSMÖGLICHGKEIT ÜBER DAS INTERNET
ORF – Ö 1 http://oe1.orf.at/
Bayern 4 https://www.br-klassik.de/index.html
HR 2 http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/
WDR 3 http://www1.wdr.de/radio/wdr3/index.html
SWR 2 http://www.swr.de/swr2/-/id=7576/otnbb1/index.html
Deutschlandradio http://www.deutschlandradiokultur.de/startseite.197.de.html
RAI 3 http://www.radio3.rai.it/dl/radio3/programmi/PublishingBlock-61ab4215-547b-4563-8b1f-8932531e5469.html
Radio Suisse R. https://www.rts.ch/
Radio 4Hilversum http://www.radio4.nl/gids/
VRT Klara http://www.klara.be/
RTBF Musique 3 http://www.rtbf.be/musiq3/
RNE Clasica Madrid http://www.rtve.es/rne/rc/programa/
Sveriges Radio 2 https://sverigesradio.se/p2
Met-Stream http://www.metopera.org/Season/Radio/Free-Live-Audio-Streams/
BBC 3 http://www.bbc.co.uk/radio3/programmes/genres/music/classical/opera/all
France Musique https://www.francemusique.fr/opera

Das sind jene Sender, die regelmäßig Opernübertragungen senden. Sollten unseren Lesern noch andere derartige Sender bekannt sein, dann bitten wir um Bekanntgabe inkl. Internetadresse.

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ORF III am 1. und 2. Mai: Feiertagsprogramm mit Doku-Premiere „Wien 1918 – Tagebücher des Umbruchs“

 Außerdem: ORF-III-Neuproduktion „Von der Zugspitze übers Karwendel zum Achensee“, „Quantensprung“ zum Thema Insekten =

Wien (OTS) – Einen ganzen Tag im Zeichen der österreichischen Geschichte und Prachtbauten präsentiert ORF III Kultur und Information am Staatsfeiertag, Dienstag, dem 1. Mai 2018. Höhepunkt des Programms ist im Hauptabend die Erstausstrahlung der ORF-III-Neuproduktion „Wien 1918 – Tagebücher des Umbruchs“. Am Mittwoch, dem 2. Mai, geht es in „Heimat Österreich“ und „Land der Berge“ in ländliche Regionen: Zunächst steht am Florianitag das traditionelle „Fest der Feuerwehren“ im Mittelpunkt, danach geht es zu den schönsten Gipfeln zwischen Zugspitze und Karwendelgebirge.

Staatsfeiertag, 1. Mai: „ORF III Spezial“ mit „Lebensraum Arsenal“ (8.50 Uhr), siebenmal „Vieler Herren Häuser“ (ab 9.35 Uhr), „Der 1. Mai. Ein Feiertag macht Geschichte“ (15.05 Uhr), Trilogie „Der Prater“ (ab 16.00 Uhr), „Maria Theresia – Vermächtnis einer Herrscherin“ (18.30 Uhr), „Der letzte große Kaiser – Franz Joseph I. zwischen Macht und Ohnmacht“ (19.20 Uhr), „Wien 1918 – Tagebücher des Umbruchs“ (20.15 Uhr), „Vieler Herren Häuser“ mit „Die Pracht am Ring – Die Palais am Schwarzenbergplatz“ (21.00 Uhr) und „Schloss Belvedere“ (21.50 Uhr), „Blaues Blut und rote Fahnen – Ruth Mayenburg: Lebensgeschichte einer Kommunistin“ (22.40 Uhr)

Bereits ab 8.50 Uhr wird der Staatsfeiertag in ORF III mit insgesamt 17 Dokumentationen zur Geschichte Österreichs und seiner Prachtbauten begangen. Der Bogen reicht vom „Lebensraum Arsenal“ (8.50 Uhr) über die „Vieler Herren Häuser“-Ausgaben „Der Bankier des Kaisers“ (9.35 Uhr), „Das Bundeskanzleramt“ (10.25 Uhr), „Der Glanz des alten Adels“ (11.10 Uhr), „Schönheit am Donau-Gestade: Palais Augarten“ (11.55 Uhr), „Die Albertina – Eine Freimaurerbastion mit Geschichte“ (12.40 Uhr), „Der Palast des Walzerkönigs“ (13.30 Uhr) und „Parkhotel Schönbrunn“ (14.15 Uhr), weiters die Doku „Der 1. Mai. Ein Feiertag macht Geschichte“ (15.05 Uhr), den Dreiteiler „Der Prater“ (16.00, 16.50 und 17.40 Uhr) bis zu Filmen über die bedeutenden Herrscher Maria Theresia (18.30 Uhr) und Kaiser Franz Joseph (19.20 Uhr).

Im Hauptabend feiert die neue ORF-III-Dokumentation „Wien 1918 – Tagebücher des Umbruchs“ (20.15 Uhr) von Peter Beringer Premiere. Am 12. November 1918 verliert Wien mit der Ausrufung der Republik seine Stellung als Hauptstadt eines riesigen Vielvölkerstaates. Die verarmte Bevölkerung hungert und revoltiert. Die Eliten fahren mit ihrem imperialen Gehabe fort, als sei nichts geschehen. Zeitzeugen gibt es kaum noch. Aber es gibt Erinnerungen, Tagebücher, Briefe, von Menschen, die mittendrin waren. Einfache Soldaten, Krankenschwestern, ausländische Helfer, monarchistische Offiziere, Beamte. Kleine Geschichten, die das große Geschehen fassbar machen. Anhand dieser Erinnerungen und neu restaurierten Materialien aus dem Filmmuseum zeigt die Produktion das gebrochene Selbstverständnis, das Elend und den Glanz der Stadt Wien vor 100 Jahren, eine Zeitenwende voller Dramatik, die die Stadt bis heute prägt.

Es folgen zwei Ausgaben „Vieler Herren Häuser“ zu „Die Pracht am Ring – Die Palais am Schwarzenbergplatz“ (21.00 Uhr) und „Schloss Belvedere“ (21.50 Uhr), in denen Karl Hohenlohe noch so manch interessantes neues Detail über die berühmten Bauwerke offenbart.

Den ORF-III-Abend beendet der Film „Blaues Blut und rote Fahnen – Ruth Mayenburg: Lebensgeschichte einer Kommunistin“ (22.40 Uhr). Es war ein Leben zwischen den Extremen: Ruth Mayenburg wurde 1907 als adelige Industriellentochter geboren. Ihre Erfahrungen im Roten Wien machten sie zur Sozialdemokratin, der Kampf gegen den Faschismus zur überzeugten Kommunistin und Spionin gegen Nazi-Deutschland in den dreißiger Jahren, Komintern-Mitarbeiterin in Moskau, sowjetische Agitatorin an der Ostfront und in den deutschen Kriegsgefangenenlagern während des Weltkriegs sowie Dramaturgin der Wienfilm in der sowjetischen Besatzungszone nach 1945. Regisseur Robert Gokl zeichnet das faszinierende Porträt einer selbstbewusst-kämpferischen Frau, in dem sich ein halbes Jahrhundert österreichischer Zeitgeschichte spiegelt.

Mittwoch, 2. Mai: „Heimat Österreich: Florianitag – Das Fest der Feuerwehren“ (20.15 Uhr), „Land der Berge: Von der Zugspitze übers Karwendel zum Achensee“ (21.05 Uhr), „Quantensprung“ (21.55 Uhr), „Quantensprung – Die Doku: Wunderwaffe Insekten“ (22.45 Uhr), „science.talk spezial: Symposion Dürnstein“ (23.40 Uhr)

Am Mittwoch-Hauptabend präsentiert ORF III den Film „Florianitag – Das Fest der Feuerwehren“ (20.15 Uhr) von Regisseur Christian Papke. Die freiwilligen Feuerwehren sind so etwas wie das Rückgrat jeder Gemeinde. Am Florianitag, dem Festtag des Schutzpatrons der Feuerwehrleute (4. Mai), sagen ihnen die Menschen Danke für ihren Einsatz. „Heimat Österreich“ hat die Festivitäten in Pfongau in der Gemeinde Neumarkt am Wallersee begleitet. In „Land der Berge“ geht es anschließend „Von der Zugspitze übers Karwendel zum Achensee“ (21.05 Uhr) – eine von Regisseur Hans Jöchler gestaltete Reise zu den schönsten Gipfeln und Landschaften zwischen dem höchsten Berg Deutschlands – der Zugspitze – und dem Karwendelgebirge in Tirol im Grenzgebiet zu Bayern. Das Panorama reicht hier vom Starnberger See zu den Zentralalpen bis hin zum Igelsee – einem Alpenidyll von einzigartiger Schönheit, das nur alle paar Jahre bei genügend Schnee aus Schmelzwasser entsteht.

„Quantensprung“ beschäftigt sich danach sowohl im Magazin (21.55 Uhr) als auch in der nachfolgenden Dokumentation (22.45 Uhr) mit dem Thema Insekten. Zunächst geht Andreas Jäger dem Insektensterben auf den Grund, denn ein internationales Team aus Forscherinnen und Forschern soll bestätigt haben, dass die Biomasse von Insekten zwischen 1989 und 2017 um ca. 76 Prozent zurückgegangen ist. Welche „Wunderwaffe Insekten“ eigentlich darstellen können, zeigt danach „Quantensprung – Die Doku“. Biopestizide – also Lebewesen, die auf natürliche Art Schädlinge bekämpfen – könnten die Zukunft einer chemiefreien Landwirtschaft sein. Wirbellose, Insekten, Milben, Bakterien und sogar Viren, die von Wissenschaftern in aller Welt studiert werden, könnten die Landwirtschaft revolutionieren. Doch die Technologien sind noch lange nicht unfehlbar, denn auch sie bergen Risiken für das Ökosystem.

Danach bleibt es wissenschaftlich in „science.talk spezial“ vom „Symposion Dürnstein“ (23.40 Uhr). „Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen“ – so der Titel der diesjährigen Veranstaltung. Im Zentrum der Diskussion rund um die Arbeitswelt von morgen stehen all die Menschen, die in der Informations- und Wissensgesellschaft keinen Platz mehr finden. Entweder weil ihnen die Qualifikationen fehlen oder weil ihre Arbeit von Maschinen übernommen wird. Wie reagiert unsere Gesellschaft darauf? Ist das Prinzip der Lohnarbeit überhaupt noch zeitgemäß? Dazu spricht Barbara Stöckl u. a. mit dem Philosophen und Historiker Philipp Blom und dem Philosophen Richard David Precht.

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ORF: Dr. med. Christine Reiler ist neue Moderatorin des ORF-Magazins „Bewusst gesund“ 

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Dr. Christine Reiler. 2007 war sie „Miss Austria“

Wien (OTS) – ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner hat Dr. med. Christine Reiler zur neuen Moderatorin des Magazins „Bewusst gesund“ bestellt. Christine Reiler, 36, tritt damit die Nachfolge von Dr. Ricarda Reinisch an, die Ende April 2018 in den Ruhestand trat. Die erste „Bewusst gesund“-Ausgabe präsentiert Reiler am Samstag, dem 5. Mai, um 17.05 Uhr in ORF 2.

ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Ich freue mich, dass wir mit Christine Reiler wieder eine ausgewiesene Gesundheitsexpertin gefunden haben, die bereits über Erfahrungen als Gesundheitsjournalistin und als Moderatorin im ORF verfügt.“

Dr. Christine Reiler: „Gesundheit zählt zu den wichtigsten Themen unserer Gesellschaft. Ich freue mich auf meine neue Aufgabe, im ORF-Gesundheitsmagazin neue Erkenntnisse aus der Welt der Medizin ebenso wie wertvolle Tipps zur Vorsorge und bewährtes Wissen aus dem Schatz der Tradition präsentieren zu können.“

Die aus einer Ärztefamilie stammende Mödlingerin promovierte 2011 zum Doktor der Medizin. Im Rahmen ihrer ärztlichen Tätigkeit sammelte sie praktische Erfahrung in der Schweiz, Brasilien sowie El Salvador. Weiters unterstützt sie das Hilfsprojekt Africa Amini Alama in Tansania. 2016 schloss Christine Reiler die Ausbildung zur Allgemeinmedizinerin ab, seit 2017 macht sie eine Ausbildung zur Phytotherapeutin. Seit 2016 ist die neue „Bewusst gesund“-Präsentatorin in der Gesundheitsrubrik „Gesund und munter“ jeweils Dienstag und Donnerstag in „Guten Morgen Österreich“ im ORF zu sehen, seit 2018 auch in „Pumperlgsund“ jeweils Dienstag und Donnerstag in „Daheim in Österreich“.

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Ab 25.5. im Handel: „Herz-Tod“. Die neue Lied-CD von Günther Groissböck

mit Liedern von Brahms (Vier Ernste Gesänge Op. 121), Mahler (Rückert Lieder), und Wagner (Wesendock Lieder), Wolf (Michelangelo Lieder)

am Klavier Gerold Huber

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WIEN: KUNST.FEST.WÄHRING 2018

http://www.content-event.at/images/KunstfestWaehring/Kunst-Fest-Wahring28Apr18_Openig-22.jpg
Rainer Neumüller, Obmann des Vereins art18 — vernetzte kunst währing; Aurelia Staub, Kuratorin des Theater.Fest.Währing; Robert Zöchling, Kultur-Bezirksrat & Bezirksvorsteherin-Stellvertreter Währing; Mag. Silvia Nosseck, Bezirksvorsteherin Währing; Friedl Preisl, Kurator des Musik.Fest.Währing, – bei der Eröffnung des Kunst.Fest.Währing 2018 am 28. April, Johann-Nepomuk-Vogl-Markt, 1180 Wien.
Foto-Credit: Michele Agostinis,

Am Samstag, den 28. April, um 13 Uhr, wurde das KUNST.FEST.WÄHRING 2018 durch Bezirksvorsteherin Mag. Silvia Nossek und mit dem artwalk18 eröffnet.

Es folgen am 5. und 6. Mai das von Petra Hartlieb kuratierte „LITERATUR.FEST.WÄHRING‟ – u.a. mit Petra Hartlieb und Katharina Straßer, Ruth Cerha, Doris Schretzmayer und Milena Michiko Flasar,
am 12. und 13. Mai das von Aurelia Staub kuratierte „THEATER.FEST.WÄHRING‟  – u.a. mit Cynthia Schwertsik, TEMPORA („Habenichtse!“), Maria Hofstätter & Martina Spitzer („gehen, gang gegungen“) – und
am 19. und 20. Mai das von Friedl Preisl kuratierte „MUSIK.FEST.WÄHRING‟ mit acht Konzerten zwischen Wiener Lied und Indie-Pop.

Zusätzlich gibt es jede Menge kreativ-künstlerische Beiträge von freien Kulturschaffenden, Kultur-Initiativen und Kunstvereinen des Bezirks, u.a. von Johanna Tatzgerns Goldfuß unlimited, Lalish-Theaterlabor, KunstbeTrieb und vom Impro.Fest.Währing, einem Festival der freien Improvisationsmusik.
Ausführliche Informationen zum Kunst.Fest.Währing:  Kurz-Überblick & Detailprogramm.

Programmbroschüre: http://www.art18.at/up_files/96.pdf
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