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INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 1. JUNI 2021)

01.06.2021 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (DIENSTAG, 1. JUNI 2021)

WIENER STAATSOPER: SPIELPLANPRÄSENTATION AM 3. JUNI

Beginn: 11:30 Uhr, Dauer ca. 100 Minuten ohne Pause

Saaleinlass: 11:00 Uhr

Ab  heute, Dienstag, den 1. Juni, 10.00 Uhr, stehen für die Veranstaltung weitere Publikumskontigente zur Verfügung. Der Eintritt ist frei. Ihre Tickets können Sie ab morgen 10.00 Uhr HIER < https://cdn.mlwrx.com/sys/r.aspx?sub=1azf9u_1uQ0ZM&tid=1-2hbUAP-12qtX5&link=rMLf >  buchen.  Pro Buchung sind maximal zwei Tickets möglich. Um Wartezeit an den Kassen zu vermeiden, ersuchen wir Sie, Ihre Tickets als print@home auszudrucken. Wir ersuchen um Ihr Verständnis, dass aufgrund der gesetzlichen Corona-Sicherheitsmaßnahmen  nur eine reduzierte Anzahl an Sitzplätzen zur Verfügung steht.

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MAILÄNDER SCALA: AUSZUG AUS DEM SAISONPROGRAMM 2021/22

Teatro alla Scala - Opernreiseführer

Fritz Krammer: Hier Auszüge aus der Stream PK,  betreffend Opern

Zum Stream und zum Interesse daran: Anfangs und die meiste Zeit 300 Zuseher, gegen Ende nur mehr 200

MACBETH, Chailly, Salsi, Netrebko, Meli, Ildar Abdrazakov
CAPULETI, Pido, Oropesa, Crebassa, Park, Pertusi
THAIS, Viotti, Rebeka, Tezier, de Muro
PIQUE DAME, Gergiev, Regie Hartmann, Grigorian, Borodina
ADRIANA LECOUVREUR, ?, Guseva/Netrebko, di Tommaso/Eyvazov, Anita R / Zidkova, Corbelli, Maestri
DON GIOVANNI, Maltmann; Groissböck als Commendatore
ARIADNE AUF NAXOS importiert aus Wien, Boder, Stoyanova, Erin Morley, Koch, Gould, Werba (Musikmeister)
UN BALLO IN MASCHERA Chailly, Regie – Marelli, Radvanovsky, Meli, Salsi
LA GIOCONDA Chaslin, Livermore, Yoncheva, Sartori, Barcellona, Frontali, Schrott
RIGOLETTO,  Amartuvshin Enkhbat, Pretti, Sierra
MATRIMONIO SEGRETO Regie – Irina Brook,  junge Mitglieder der Accademia della Scala
FEDORA, Armiliato, Yoncheva, Sartori/Alagna, Petean
THE TEMPEST / Ades zum Saisonende

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WIEN/ Pathys Stehplatz (4): Rückenwind für die „Stehplatzler“ der Wiener Staatsoper

Entnommen dem Magazin „Klassik-begeistert“

Gute Nachrichten für alle Besucher der Wiener Staatsoper. Ganz besondere allerdings für das Herz der Oper, wie Ensemblemitglied Clemens Unterreiner diese Spezies bezeichnet: die sogenannten „Stehplatzler“. Seit Freitag steht es nämlich fest. Ab dem 10. Juni dürfen statt bisher nur rund 1000 Personen wieder maximal 1500 Zuschauer auf zugewiesenen Plätzen ins Haus. Für den Stehplatz, der derzeit geprägt ist von Tristesse, ein Lichtblick.

Die letzten Tage, seit der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper nach dem Lockdown, waren zwar eine große Erleichterung. Endlich wieder Oper und großen Zauber genießen. Live. Vor Publikum. Inmitten anderer Personen, die für wenige Stunden gemeinsam durch dick und dünn gehen. Jubeln, Bravo rufen oder sich den Frust von der Seele buhen. Wermutstropfen allerdings: Aufgrund der Obergrenze von 1000 Personen im Saal, blieb der Stehplatz beinahe verwaist. Ein trauriger Anblick. Zählt diese Institution innerhalb der Institution doch zum festen Bestandteil des Hauses. Nur wenige Glücksritter, die den Moment beim Schopf packen können, werden mit Karten belohnt. Je nach Vorstellung um die zehn bis zwanzig Stück. Insgesamt wohlgemerkt. Sollte die Vorstellung ausverkauft sein, wie bei „Macbeth“ mit Anna Netrebko, bleiben für den Stehplatz gar keine Karten übrig. Ein Zustand, der so nicht tragbar ist.

Immerhin hat Staatsoperndirektor Bogdan Roščić, der seit Beginn der Saison 2020/21 das Ruder im „ersten Haus am Ring“ übernommen hat, den Slogan ausgerufen: Das Haus müsse für alle offen sein. Aufgrund der neuen Regelung scheint dieses Ziel nun wieder eher in Sicht.

Am Freitag haben Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Werner Kogler weitere Öffnungsschritte angekündigt. Österreich sperrt wieder auf, schrieben die Gazetten. Ab 10. Juni dürfen nicht nur Freizeitbetriebe, Gastronomie und andere Sparten wieder aufatmen, für Klassikbegeisterte in Österreich scheint es auch wieder bergauf zu gehen – und zwar für alle.

von Jürgen Pathy
http://klassik-begeistert.de/der-stehplatz-4-wiener-staatsoper-klassik-begeistert-de/

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BAYERISCHE STAATSOPER: EINTRITT OHNE TEST MÖGLICH

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OPER FRANKFURT: MOZARTS REQUIEM IM STREAM mit Thomas Guggeis am Pult

Thomas Guggeis | Staatsoper Stuttgart
Thomas Guggeis. Foto: Matthias Baus

Im Rahmen des an jedem Freitag eines Monats stattfindenden digitalen Programms Oper Frankfurt zuhause ist ab

Freitag, dem 4. Juni 2021, um 19.30 Uhr

das Requiem in d-Moll (KV 626) von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) über die Website der Oper (www.oper-frankfurt.de) bzw. deren Kanäle bei YouTube (www.youtube.com) und Facebook (www.facebook.com) zu streamen. Die Veranstaltung wird vorab auf der Bühne des Opernhauses aufgezeichnet und steht auch zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung.

Zur Besetzung zählen die Mitglieder des Ensembles der Oper Frankfurt Florina Ilie (Sopran), Cecelia Hall (Mezzosopran), Michael Porter (Tenor) und Thomas Faulkner (Bass) sowie der Chor der Oper Frankfurt unter der Leitung von Tilman Michael. Das Frankfurter Opern- und Museumsorchester wird musikalisch geleitet vom frisch ernannten Berliner Staatskapellmeister Thomas Guggeis, dessen Anfang diesen Jahres geplantes Frankfurt-Debüt mit Strauss’ Salome leider der Pandemie zum Opfer fiel.

Die Moderation des Requiems liegt bei Dramaturgin Mareike Wink, die sich zudem mit Thomas Guggeis u.a. darüber unterhält, was es bedeutet, das Werk gerade jetzt aufzuführen. Gesendet wird dieses auch später verfügbare Gespräch auf der Website der Oper sowie auf YouTube und Facebook (siehe oben) ab

Dienstag, dem 1. Juni 2021, um 19.30 Uhr.

Zweifel, Angst, Zuversicht – wie blickt der Mensch seinem eigenen Ende entgegen? Wolfgang Amadeus Mozart schildert diese innersten Empfindungen in seinem Requiem überaus differenziert und ausdrucksstark. Ob die Auseinandersetzung mit dem Tod, den der Komponist als den „wahren, besten Freund des Menschen“ bezeichnete, auch deshalb besonders plastisch hörbar ist, weil sein eigenes Lebensende unmittelbar bevor stand? Mozart starb nach kurzer schwerer Krankheit 1791 im Alter von 35 Jahren – mitten in seiner Arbeit am Requiem, das somit fragmentarisch blieb. Sein Schüler Franz Xaver Süßmayr vervollständigte das Werk, welches als ein Höhepunkt der Gattung gilt.

Die Oper Frankfurt dankt Tilmann Köhler (Regisseur) und Karoly Risz (Bühnenbildner) für die Zustimmung, das Bühnenbild ihrer Frankfurter Produktion Le vin herbé für diesen Abend zu verwenden.

 Gleichfalls gedankt sei Familie Jäger für ihre großzügige Spende.

Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper
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STAATSOPER STUTTGART SPIELT WIEDER

Staatsoper Stuttgart | LinkedIn

die 7-Tage-Inzidenz in Stuttgart sinkt weiterhin, und wir spielen wieder: Am 2. Juni beginnt eine Reihe von Open-Air-Aufführungen mit Konzerten und Opern, und Mitte des Monats wagen wir auch den Schritt ins Innere des Opernhauses und der Liedhalle.

Im Opernhaus feiern wir endlich die Premiere von Quälend süße Einsamkeit, und im Mozartsaal spielen Musiker*innen des Staatsorchesters die ersten analogen Kammerkonzerte. Outdoor ist die Staatsoper ab dem 2. Juni mit Mozart auf dem Killesberg und mit der Operette Die Blume von Hawaii am Stuttgarter Hafen zu erleben.

Im Online-Programm im Rahmen von Oper trotz Corona feiert die Kinderoper Holle! im Juni ihre Online-Premiere. An Orchestral Web Web Experience mit Max Herre & Roberto Di Gioia ist weiterhin online zu erleben, und auch die wöchentlichen Lunchkonzerte werden im Juni fortgeführt.

Das gesamte Juni-Programm finden Sie hier.

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“Coffee with Kaufmann!”

kaug
ZU INSTAGRAM mit Video

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Niederösterreich: Österreichpremiere beim Beethoven Frühling

Neues Soloprogramm von Pascal Schuhmacher am 2. Juni und Abschlusskonzert des Festivals von Federspiel am 6. Juni

(Baden, am 31. Mai 2021) Pascal Schumacher präsentiert erstmals in Österreich sein neues Solo-Programm im Rahmen des Beethoven Frühlings am 2. Juni, um 20:00 Uhr, im stimmungsvollen Ambiente des Bürgermeistergarten Wiener Neustadt. Das Abschlusskonzert des Festivals Beethoven Frühling 2021 von Federspiel findet am Sonntag, den 6. Juni, um 17:00 Uhr, im Park von Schloss Wasserhof in Gneixendorf bei Krems statt. Für beide Open-Air-Konzerte gibt es noch Karten: https://beethovenfruehling.at/05-pascal-schumacher/ und https://beethovenfruehling.at/06-federspiel/ 

Pascal Schumachers Österreichpremiere beim Beethoven Frühling am 2. Juni, um 20:00 Uhr, im Bürgermeistergarten Wiener Neustadt

Pascal Schumacher präsentiert beim Beethoven Frühling sein neues Solo-Programm „SOL“ erstmals in Österreich. Das Open-Air-Konzert findet am 2. Juni, um 20:00 Uhr, im stimmungsvollen Ambiente des Bürgermeistergarten Wiener Neustadt statt.
Pascal Schumacher ist einer der international gefragtesten Jazz-Vibraphonisten unserer Zeit. In “SOL” beschäftigt er sich mit der Anziehungskraft der Einsamkeit und der Intimität zwischenmenschlicher Beziehungen – jener zwischen dem Solokünstler und seinem Publikum zum Beispiel.
Tickets sind erhältlich unter: https://beethovenfruehling.at/05-pascal-schumacher/ 

Federspiel als krönender Abschluss des Festivals Beethoven Frühling 2021 am 6. Juni , um 17.00 Uhr

Das Abschlusskonzert des Festivals Beethoven Frühling 2021 ist für Federspiel das erste Live-Konzert nach dem Lockdown in Österreich und gleichzeitig ein Heimspiel für das Ensemble. Am Sonntag, den 6. Juni, um 17:00 Uhr, ist ihr Programm „Wolperting“ als Open-Air-Konzert im Park von Schloss Wasserhof in Gneixendorf bei Krems zu erleben – ein einzigartiges Konzerterlebnis für die ganze Familie.
Das siebenköpfige Ensemble Federspiel definiert Blasmusik neu: Schier unheimliches Können trifft auf die nötige jugendliche, charmante „Frechheit“ in Spiel, Arrangements und im Auftreten. Ihr Programm „Wolperting“ nimmt Bezug auf jenes legendäre Fabelwesen, dessen Erscheinungsbild zwar in Tradition verankert ist, aber stets variiert und modernisiert wurde.
Tickets sind erhältlich unter: https://beethovenfruehling.at/06-federspiel/ 

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Altenburg / Gera: „Das Schöne unter der Sonne“ – 28.05.2021 – Theater Altenburg Gera

Das Theater Altenburg Gera brachte am 28. Mai 2021 um 19 Uhr eine überraschende satirisch-humorvolle Online-Spielplanvorstellung für das diesjährige Sommertheater (4. Juni bis 8. August). Das Sommertheater wird open-air auf dem Vorplatz der Bühne am Park Gera, vor dem Puppentheater Gera, dem Theaterzelt und auf dem Marktplatz Altenburg sowie in Lumpzig zu sehen sein. Intendant Kay Kuntze begab sich auf einen kunstdurchfluteten Streifzug vom Theater Gera zum Theaterzelt Altenburg, wobei er einige Gefahren zu bestehen hatte und Kuriositäten erlebte, dabei erwies sich Kuntze als wahrer Komödiant und Schauspieler, der sein  Onlinepublikum zum Lachen zu bringen vermochte. Das alles stand unter dem Motto: Endlich geht das Theaterabenteuer wieder live los! Es entwickelte sich ein buntes Programm á la Mister Marple macht sich auf den Weg, kommt auf Abwege und entdeckt die künstlerische Welt seiner Umgebung.

Die Einleitung des humorvollen Abends spielte das Philharmonische Orchester des Theaters Altenburg Gera auf dem Hausdach des Anbaus mit einem wunderbaren Blick in den grünenden Hofwiesenpark. Dann zeigten sich das Thüringer Staatsballett und Eleven (Choreografie: Silvana Schröder) vor der Orangerie und verwiesen mit ihren gelungenen Darbietungen auf die Ballettgala „TanzLust“ (Premiere: 4. Juni, 19.30 Uhr) auf dem Vorplatz der Bühne am Park in Gera.

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 (© Ronny Ristok) Das Staatsballett des Theaters Altenburg Gera in voller Aktion.

Doch Intendant Kay Kuntze, der mit dem Zug nach Altenburg reisen wollte, wird durch Passanten zur Tierparkeisenbahn des Tierparks Gera fehlgeleitet, wo der Hinweis auf die Premiere (27. Juni, 18 Uhr, Theaterzelt Altenburg) der Operettenkomödie „Die ganze Welt ist himmelblau!“, gesungen von Maja Andrews, Johannes Beck, Juliane Bookhagen und Gustavo Mordente Eda,  auf eine Reise ins Reich der Operette einlud. Die Operettensolisten fuhren quietschvergnügt mit Reisegepäck zu schwungvollen Klängen mit der blauen Tierparkbahn. Kay Kuntze kaufte sich eine Eintrittskarte für den Zoo, doch, welch Unglück, Bahnhofsvorsteher Thomas Wicklein konnte ihm keinen Termin für eine nächste Zugfahrt nach Altenburg nennen, seit Herbst sei die Strecke nicht befahren worden. Was nun? Also, was tut ein pflichtbewusster Intendant, er macht sich zu Fuß auf den Weg nach Altenburg. Bei seinem Gang durch den Wald werden Ausschnitte aus Mahlers „Das Lied von der Erde“ (ab 3. Juli, 19.30, Großes Haus Gera, ab 10. Juli, Theaterzelt Altenburg) eingespielt, das in einer Choreographie von Jean Renshaw zur Uraufführung gelangen wird. Mitten im Wald spielte das Philharmonische Orchester des Theaters Altenburg Gera Motive aus „Appalachian Spring“ von Aaron Copland wobei der Dirigent auf einem Baumstamm erhöht stehend, das Philharmonische Orchester im Wald verteilt, humorvoll anleitet. Dies war ein amüsanter Hinweis auf das Konzert „Summertime“, eine musikalische Reise über den „großen Teich“, das seine Premiere am 20./21. August im Theaterzelt Altenburg feiern wird. Dort werden Broadway-Songs von Harold Arlen, Leonard Bernstein, Jerome Kern, George Gershwin und John Kandler sowie Aaron Copland erklingen.

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(© Ronny Ristok) Das Philharmonische Orchester brachte Aaron Copland.

Plötzlich begegnete Kuntze mitten im Wald Schauspieler Markus Lingstädt mit seinem Kontrabass, der konnte an einem großen Hindernis, einem umgekippten Baumstamm, nicht vorbeikommen, so sehr er sich auch anstrengte. Sein glaubwürdiges Spiel verwies auf den Monolog von Patrick Süskind „Der Kontrabaß“, der ab 12. Juni (19.30 Uhr) im Theaterzelt in Altenburg zu erleben sein wird. Der Konzertsaal wurde zur unbewohnten Insel, Anklänge des Philharmonischen Orchesters im leeren Konzertsaal wiesen auf das Konzert „Nessun Dorma“, das eine musikalische Italienreise mit Werken von Donizetti, Leoncavallo, Mascagni, Ponchielli, Puccini, Rossini und Verdi, unterlegt. Premiere ist am 26. August auf dem Vorplatz der Bühne am Park in Gera sowie am 28. August im Theaterzelt Altenburg. Währenddessen gerät der Intendant immer weiter in den Strudel der großen Wildnis, verheddert sich in üppigen Spinnweben, klettert über eine Mauer, findet endlich Mitfahrgelegenheiten in einer Kutsche, einem Motorrad und einem Traktor und kommt so schon sehr mitgenommen in Lumpzig an, wo ihn „Krabat“ erwartet. In Lumpzig singt Sebastian Schicht zur Einstimmung auf die Premiere des Mystery-Musicals „Krabat“, am 2. Juli um 21 Uhr, nach der sorbischen Sage, in der Bockwindmühle. Von Lumpzig fährt Kuntze im Beiwagen eines Motorrades bis nach Altenburg, wo gleich zwei Hinweise auf Veranstaltungen den Zuschauer erwarten. Auf dem Altenburger Markt spielen einige Musiker Tangomusik als Reminiszenz auf das zum 100. Geburtstag von Astor Piazzolla ab 20. Juli um 19.30 Uhr auf dem Vorplatz der Bühne am Park in Gera stattfindende Orchesterkonzert mit dem schönen Titel „Tango Nuevo“. Endlich sieht Kuntze in einer Schaufensterscheibe seine zerschlagene, zerflederte Erscheinung und beschließt einen Barbier aufzusuchen, den findet er in einem historischen Friseursalon im Herzen Altenburgs, wo ihn der „Barbier von Sevilla“ (Alejandro Lárraga Schleske) persönlich frisiert und sein Gesicht mit Rasierschaum völlig zudeckt, um dann mit dem Ensemble (Gustavo Mordente Eda und Juliane Bookhagen) erschreckt die Flucht zu ergreifen, nicht aber ohne während seiner Taten seine brillante Stimme zu erheben.

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(© Ronny Ristok) Intendant Kuntze geht zum „Barbier von Sevilla“.

Der nächste Hinweis verweist auf die Musicalpremiere am 4. Juni im Theaterzelt Altenburg zu „Hedwig and the Angry Inch“, deren Mitwirkende (Manuel Struffolino, Marie-Luis Kießling, Johannes Emmrich) plötzlich im Spiegel des historischen Friseursalons Altenburg auftauchen. Ein kurzer Besuch im Altenburger Theater, das momentan saniert wird, schließt sich mit dem Hinweis an, dass bald auch das Geraer Puppentheater in die Kur genommen wird. Dort erscheint plötzlich die Hexe Hillary (Sabine Schramm) und plaudert gekonnt mit Intendant Kuntze, bevor sie zu ihrem Idol, dem Sänger Kay Wefer düst. Auch das Geraer Puppentheater präsentiert sich mit Höchstleistungen, im „Talk mit Puppen“ stellen ein Hund (Marcella von Jan), Fräulein Elaine (Lys Schubert) und der Herr Doktor (Tobias Weishaupt) die Programme des Hauses wie „Irgendwie anders“, „Rapunzel“, „Das Traumfresserchen“, „Die Kuh Rosmarie“, „Rotkäppchen“, „Dornröschen“, „Der kleine gelbe Hund“ und „Pudels Kern…/ Leben und Geben“, die für alle Altersgruppen, das passende dabei haben, vor. Dann gelangt Kuntze ins Altenburger Teehaus, wo Kai Wefer, Johannes Emmrich, Juliane Bookhagen und Claudia Müller  mit witziger Note Ausschnitte aus dem Musical „Mein Freund Bunbury“ (Premiere: 5. August um 19.30 Uhr, Vorplatz Bühnen am Park Gera) zu Gehör bringen. Nachdem Kuntze jugendlich hüpfend den Inselzoo Altenburg erreicht hat, wo ihn ein sprechendes Pferd (Tom Liebscher) erwartet, und den Ziegenkäfig betrat, schien es doch so, als wollte eines der Tiere seinen Schuh fressen, ein gelber Gummistiefel, ein Zufallsfund am Wasser, schuf Abhilfe. Das war der Hinweis auf das „Kuscheltierkonzert“ (ab 12. Juni im Theaterzelt Altenburg). Vor Hunger dem Geruch des Grillens folgend, landete Kuntze auf dem Tennisplatz, wo ihm die erfolgreich erbettelte Wurst, vom Tennisspieler vor der Nase in den Dreck geworfen wurde. Das war ein Hinweis auf die Komödie „Extrawurst“ (Premiere: 13. August, 19.30 Uhr, Theaterzelt Altenburg und 19. August, 19.30 Uhr, Vorplatz Bühne am Park Gera) mit Thorsten Dara und Robert Herrmanns.

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 (© Ronny Ristok) Kay Kuntze muss hungrig weiterziehen.

Im Theaterzelt angelangt, hatte es sich der Opernchor des Theaters Altenburg Gera im Strandarrangement mit Wohnwagen, Zelten und Strandliegen gemütlich gemacht und erinnerte an sein Jubiläumskonzert „100 Jahre Opernchor Gera“ am 18., 24. und 25. Juli in Altenburg und Gera.

Der kurzweilige einstündige Stream machte Lust auf mehr Theater in Livedarbietung, auf Kunst zum Anfassen, die in Gemeinschaft mit anderen Theaterwütigen zu genießen ist. Das Theater Altenburg Gera erschuf ein Sommerpanorama der Extraklasse. Und, welcher Intendant hat die Idee, ist in der Lage und bringt den Mut auf, zu so einer lustigen, humorvollen, spannenden und interessanten Performance. Hut ab!

Wenn das Sommerprogramm des Theaters Altenburg Gera so abwechslungsreich, spannend und unterhaltsam gelingt wie der Stream, dann ist für jeden mit Sicherheit etwas dabei.

Der Stream ist anzusehen unter:  https://www.youtube.com/watch?v=VtNCrBS_K_Y

Dr. Claudia Behn

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SÜDAFRIKA/ SI OP DNM Opernkonzert in Potch 30.5. 2021

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OPERNKONZERT IN POTCH – AUCH DORT SCHLANKE STIMMEN UNBEKANNT

Suedwestlich von Johannesburg liegt das schoene Staedtchen Potchefstroom, dasz die “Northwest University” beheimatet. Dort wird schon seit mehreren Jahren durch die Professoren Conrad Cupido und Santisa Viljoen und deren Mitarbeitern die Gesangs- und Musikausbildung auf hohem Niveau gepflegt. Die Musikfakultatet ist eine richtige Brutstaedte fuer beindruckende Saenger. Einer, der Bariton Kamohelo Tsotetsi hat ab September Engagements nach London erhalten. Die mit den Spitznamen “Pukkies” ausgezeichneten Studenten veranstalteten am Samstag den 29. Mai in der Miederpark Gemeente Kerk ein Abschiedskonzert, mit dem auch seine Finanzen unterstuetzt werden sollten.

Geboten wurde eine breite Palette aus der Opernwelt und der Chormusik, dargeboten durch den Kammerchor von Potchefstroom.

Der Chor wurde von Sidwell Mile dynamisch gefuehrt und sang sicher und stimmmaechtig  das Stabat Mater von Rossini, Ave Verum von Mozart, Mankanisi, ein suedafrikanisches Bergmannslied, Wildsbok, eine Psalmvertonung durch eine suedafrikanische Komponistin  und wirkte an Szenen aus Lucia di Lammermoor und Nabucco mit.

Das Opernprogramm fuehrte von Le Roi d’Ys, La Wally, L’elisir  d’amore, Nozze di Figaro, Lucia di Lammermoor bis (Teil 2) Rigoletto, Don Giovanni, Aida, Tosca, La Traviata, nochmals Lucia und Nabucco.

Alle Saenger ueberzeugten und zeigten hohes Niveau, gerade in den Ensemblestuecken. Kurze Bemerkungen zu einzelnen Glanzlichtern: Busi Sithole, Mezzosopran glaenzte in’ Un di, felice eterea’ ( La Traviata), Sibusiso Simelane, Tenor  ueberzeugte mit ‘Puisqu’on Ne peut’  (Roi d’Ys) ,Sibabalwe Yoko, Tenor  strahlend mit ‘Celeste Aida’, Tshegofatso Letokwe, Sopran  sehr beeindruckend mit ‘Vissi d’Arte’, Lukhanyo Monco, mit Don Giovanni’s Champagnerarie , ein eleganter Bassbariton, bitte nur Mut ( vorhandene) Kraft einzusetzen dann   ist’s perfekt; Samkelisiwe Monco ausdrucksstark mit’ Ebben, ne andro lontana’ (La Wally)  (Wagnerpotential! Sie wird in SITTOPERAs ™ Programm “Endlich Wagner!” Mitte November eine der neun Saenger sein) und Kamohelo Tsotetsi glaenzend und elegant in ‘Cruda funesta smania ‘ (Lucia) und Figaro’s ‘Non piu andrei’ .Allen diesen jungen und iSaengern sei in diesen turbulenten Zeiten Glueck bei Ihrer weiteren Karriere zu wuenschen.

Die Ueberraschung des Nachmittags aber war die junge Yolisa Ngwexana, ein lyrischer Sopran mit voluminoeser aber dennoch fein dosierter Stimme, bezauberndem Charme, erstklassiger Buehnenpraesenz und beindruckender Austrahlung. Sehr ueberzeugend als Adina und Gilda in einem Duett mit Kamohelo Tsotetsi . Da waechst etwas Kostbares heran, bitte gut pflegen. SITTOPERA ™ ist ueberzeugt, dasz sie die fuer Richard Strauss notwendige Silberstimme besitzt. Naechstes Jahr in der Insenierung des “Rosenkavaliers” singt sie die Sophie. 

Engelie Le Roux begleitete sicher und gut; ein besseres Instrument als ein pianoaehnliches elektrisches Dingsbums  waeren Ihr und den Saengern zu vergoennen gewesen.

SITTOPERA ™ hat Kamohelo Tsotetsi eingeladen noch im August ein Konzert in der Reihe  “Fine Talents & rising Stars’ im Rand Club, Johannesburg zu geben.

Anerkennung verdient auch das graphisch wie inhaltlich sehr gut gemachte Programm. Da wurde mit Herzblut gearbeitet.

 

Musikalischer Neustart an der Freien Bühne Wien (29.5.2021): Die Evergreens des Werner Heymann

https://www.allegria.at/presse/Freie_Buehne_Wieden_Pressefoto_Michaela_Ehrenstein_03.jpg
Michaela Ehrenstein. Foto: Freie Bühne Wieden

Auch die kleinere Wiener Musikszene meldet sich wieder. Hier in der Freien Bühne Wien mit ins Ohr gehenden Melodien. Béla Fischer, Pianist der Wiener Volksoper, hat die singende Theaterchefin Michaela Ehrenstein an den Arm genommen und sie in das Reich des Werner Richard Heymann begleitet. Der Name Heymann, noch bekannt? Geboren 1896 in Königsberg, Erinnerungen nun an seinen 60. Todestag 1961in München – einer der ganz großen Komponisten der Unterhaltungsmusik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Beginn in den Berliner Kabaretts, weiter in die UFA-Filmstudios („Der Kongress tanzt“, „Letzter Walzer“, „Die Drei von der Tankstelle“), frühzeitige Flucht vor den Nazis, Erfolgsjahre in Hollywood („Ninotschka“ mit Greta Garbo, „Sein oder Nichtsein“). „Das gibt´s nur einmal, das kommt nicht wieder“, „Das muss ein Stück vom Himmel sein“ oder „Ein Freund, ein guter Freund“, und, und, und – echte heimische Schlager. Toll anno dazumal, und Ehrenstein hat mit charmantem Plauderton und auch ein bisserl so im alten Stil durch sein Leben geführt. Und beseelt, ruhig, in lockerem Chanson-Ton ist ein Hit dem anderen gefolgt. Man darf schon sagen: nicht bombastisch, doch nach wie vor berührend sind sie, diese Evergreens des Werner Heymann. 

Meinhard Rüdenauer

 

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