Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

INFO DES TAGES (FREITAG, 13. SEPTEMBER 2019)

13.09.2019 | Aktuelles

INFOS DES TAGES (FREITAG, 13. NOVEMBER 2019)

Solistenkonzert mit Elisabeth Kulman an der Wiener Staatsoper: „La femme c’est moi“

Bildergebnis für elisabeth kulman wesely
Elisabeth Kulman. Foto: Julia Wesely

Die gefeierte österreichische Künstlerin Elisabeth Kulman kehrt am Dienstag, 17. September 2019 im Rahmen eines Solistenkonzerts zurück auf die Bühne der Wiener Staatsoper: Mit ihrer Multi-Genre-Musikshow „La femme c’est moi“ sprengt sie die Grenzen des Klassikgenres und begeistert mit den vielschichtigen Facetten ihres Könnens von Oper über Liedgesang bis hin zu Hits von den Beatles und Michael Jackson.

Mit ihrem in Zusammenarbeit mit Tscho Theissing entstandenen Programm, das laufend weiterentwickelt wird – im Haus am Ring wird erstmals eine besondere Fassung von Schuberts Erlkönig zu erleben sein – gastierten Elisabeth Kulman und ihr Ensemble nicht nur in Österreich und Deutschland, sondern auch bereits in Japan. Das Erfolgskonzept beschreibt sie im Gespräch mit Staatsoperndramaturg Oliver Láng für den „Prolog“ so: „Natürlich betreiben wir ein bisschen ein Rosinenpicken aus der Musikgeschichte: wir bringen viele sehr bekannte Nummern. Diese präsentieren wir jedoch in ungewöhnlichen Gegenüberstellungen, die für Überraschungsmomente sorgen. Wir steuern quer durch die Stile, so gibt es immer Abwechslung. Dazu kommt, dass ich nicht alleine, sondern mit einer großartigen Gruppe von Musikern, echten Hochkarätern, auf der Bühne stehen darf. […] Wir alle haben großen Spaß und große Freude an der Sache. Diese überträgt sich auch aufs Publikum, steckt sie an – das ist auch für uns immer wieder sehr beglückend.

Gemeinsam mit Elisabeth Kulman musizieren Aliosha Biz (Violine), Tscho Theissing (diverse Instrumente), Franz Bartolomey (Violoncello), Herbert Mayr (Kontrabass), Gerald Preinfalk (Klarinetten und Saxophon), Maria Reiter (Akkordeon) und Eduard Kutrowatz (Klavier).

Unabhängig von den einzelnen Themen, in die das Programm gegliedert ist, gibt es für Elisabeth Kulman eine „Art Subtext zu dem Abend: nicht in musikalischer Weise zu missionieren, sondern zu zeigen, wie erfüllend es sein kann, sich der eigenen Kreativität, dem eigenen Gestalten, dem Zaubern zu widmen. Es ist ein Plädoyer für die eigene Schaffenskraft. Dazu möchte ich anregen!“, so die Sängerin im „Prolog“-Interview.

Restkarten von € 8,- bis € 65,- sind erhältlich an den Bundestheaterkassen

sowie unter www.wiener-staatsoper.at


Foto: Wilfried Hösl/ Bayerische Staatsoper

Das Programm:

Teil 1 – ABOUT LOVE AND TIME

Ah, je t’aime … Tscho Theissing: Prélude „La femme c’est moi“
Camille Saint-Saens: „Mon coeur s’ouvre à ta voix“ (Arie der Dalila aus Samson et Dalila)
Cole Porter: „I hate men“ (Lied der Kate aus Kiss me, Kate) What … is … love …?
Georges Bizet: „L’amour est un oiseau rebelle“ (Habanera der Carmen aus Carmen)
Harry Warren: „That’s amore“ (Dean Martin)
Benjamin Britten: „Tell me the truth about love“ (aus den „Cabaret Songs“)  Cupid’s Arrows – Amors Pfeile
Andrew Lloyd Webber: „I don’t know how to love him“ (Lied der Maria Magdalena aus Jesus Christ Superstar)
Franz Schubert: „Gretchen am Spinnrade“
Tom Bahler: „ He’s out of my life“ (Michael Jackson)
Rezső Seress: „Szomoú vasárnap“ („Gloomy Sunday“) W. A. Mozart: „Ach, ich fühl’s“ (Arie der Pamina aus Die Zauberflöte)
Franz Schubert: „Der Tod und das Mädchen“ With a Smile in Your Heart – Mit einem Lächeln tief drinnen
Richard Strauss: „Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding … Kann mich auch an ein Mädel erinnern …“ (Monolog der Marschallin aus Der Rosenkavalier) Lennon-McCartney: „When I’m sixty-four“ (The Beatles)

Teil 2 – EMPOWERMENT
Fricka-Dellen Richard Wagner: Walküren-Ritt aus Die Walküre
W. A. Mozart: „ Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“ (Arie der Königin der Nacht aus Die Zauberflöte)
Richard Wagner: „So ist es denn aus mit den ewigen Göttern“ (Szene der Fricka aus Die Walküre) sowie Ausschnitte aus Tannhäuser, Das Rheingold und Die Walküre
Georges Bizet: „Votre toast“ (Escamillos Torero-Lied aus Carmen)
Peace? Ludwig van Beethoven: „O Freunde, nicht diese Töne“ (Bass-Solo aus der Sinfonie Nr. 9)
Franz Schubert: Erlkönig Leonard Bernstein: „Somewhere“ (Song aus West Side Story)
Kurt Weill: „Pirate Jenny“ (Pollys Lied aus Die Dreigroschenoper)
Miss Saleboli Giuseppe Verdi: „O don fatale“ (Rezitativ der Eboli aus Don Carlo)
Cole Porter: „Miss Otis regrets“
Richard Strauss: Schleiertanz und Zitate aus Salome
Charles Dumont: „Non, je ne regrette rien“ (Edith Piaf)

Im März 2020 wird Elisabeth Kulman als Fricka in Die Walküre an der Wiener Staatsoper zu erleben sein – eine große Ausnahme im Kalender der Künstlerin, die sich vor einigen Jahren aus dem herkömmlichen Opernbetrieb zurückgezogen hat.

________________________________________________________________________________

WIEN /HEUTE PREMIERE IM AKADEMIETHEATER: DIE VÖGEL von Wajdi Mouawad

In deutscher, englischer, hebräischer und arabischer Sprache, mit deutschen Übertiteln

Im Lesesaal einer New Yorker Bibliothek treffen Wahida und Eitan aufeinander. Die Begegnung ist der Beginn einer stürmischen Liebe — unter denkbar ungünstigen Voraussetzungen: Denn die Historikerin Wahida ist Tochter arabischer Einwanderer in die USA, der Biogenetiker Eitan Spross einer jüdischen Familie mit Wurzeln in Deutschland und Israel.


Jan Buelow: Deleila Piasko. Copyright: Barbara Zeininger


Jan Buelow: Deleila Piasko. Copyright: Barbara Zeininger
_____________________________________________________________________________

WIEN/ MINORITENKIRCHE AM SAMSTAG, 14. SEPTEMBER UM 19,30 h: Solisten des Wiener KammerOrchesters – Zykluskonzert B

Bildergebnis für wiener kammerorchester

Minoritenkirche

Tickets buchen   

Online-Merker buchen mit dem Discount Code merker um 5 Euro billiger. Nutzen Sie diese Gelegenheit! (siehe unten)

Kategorie 1 um € 39 + Kat 5 ist um € 55 kann mit dem Discount Code merker für alle Online Merker Leser auf unserer Buchungsseite https://viennaticketing.com/de/konzerte-in-der-minoriten-kirche.html um jeweils € 5 Euro billiger gebucht werden

Mit den Konzerten in der Wiener Minoritenkirche setzt das Wiener KammerOrchester einen wichtigen Akzent in der eigenen Stadt. Die Spieltradition des renommierten Ensembles ist somit nicht nur im Konzertsaal, sondern auch in einer der bedeutenden Kirchen Wiens zu hören. Das Wiener KammerOrchester versteht sich nicht als kleines Symphonieorchester, obwohl es in den großen Sälen der Welt mit bis zu 60 Musikern auftritt. Es versteht sich als großes Streichquartett. Mit dieser Geisteshaltung gestaltet es seine Musik. Und genau dieser Ursprung, der den Stil und das Verständnis der gespielten Werke ausmacht, wird bei den Konzerten in der Minoritenkirche in Reinkultur greifbar. 

Höchstes Niveau, reduziert auf das Wesentliche. 
Hier erfüllt das Wiener KammerOrchester seinen Kulturauftrag ein weiteres Mal. 
Weit ab von Alltäglichem und Belanglosem.

Wolfgang Amadeus Mozart
Divertimento in F-Dur, KV 137 | Streichquartett
I. Allegro

Henryk Wienawski
„Legende“ Op. 17 | Streichquartett & Solo Violine

Joseph Haydn
Streichquartett in G-Dur Op. 76, Nr. 1| Streichquartett
III. Scherzo

Alexander Borodin
Streichquartett Nr. 2 in D-Dur | Streichquartett
I. Allegro moderato

Antonio Vivaldi
„Herbst“ (Vier Jahreszeiten), Op. 8, Nr. 3, RV 293 | Streichquartett & Solo Violine

Joseph Haydn
Streichquartett in G-Dur, Op. 76, Nr. 1 | Streichquartett
II. Adagio sostenuto

Wolfgang Amadeus Mozart
Divertimento in F-Dur KV 137 | Streichquartett
III. Presto

Niccolò Paganini
„Andante Cantabile“| Streichquartett & Solo Violine

Antonín Dvořák
Streichquartett Op. 96 „Amerikanisches“ | Streichquartett
IV. Finale: Vivace ma non troppo

Johannes Brahms
Ungarischer Tanz Nr. 5, g-Moll | Streichquartett & Solo Violine


Solist: Leonard Furda

Aufführungen:

Sa, 14.09.2019

19:30

Minoritenkirche

Der Code „merker“ ist freigeschaltet für alle Konzerte in der Minoritenkirche bis 30.12.

Kategorie 1 um € 39 + Kat 5 ist um € 55 kann mit dem Discount Code merker für alle Online Merker Leser auf unserer Buchungsseite https://viennaticketing.com/de/konzerte-in-der-minoriten-kirche.html um jeweils € 5 Euro billiger gebucht werden
________________________________________________________________________

OPER FRANKFURT: Heute Wiederaufnahme JULIETTA von Bohuslav Martinu

Erste Wiederaufnahme JULIETTA
Lyrische Oper in drei Akten von Bohuslav Martinů
Text vom Komponisten nach dem gleichnamigen Drama von Georges Neveux In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Alexander Prior
Inszenierung: Florentine Klepper
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Nina Brazier
Bühnenbild: Boris Kudlička
Kostüme: Adriane Westerbarkey
Video: Mario Spiegel
Licht: Jan Hartmann
Chor: Markus Ehmann
Dramaturgie: Norbert Abels

Julietta: Juanita Lascarro
Michel: Aaron Blake
Verschiedene Bewohner des Städtchens: Jonathan Abernethy, Iain MacNeil, Alexander Kiechle, Nina Tarandek, Magnús Baldvinsson, Judita Nagyová, Julia Moorman, Kelsey Lauritano, Michael Petruccelli

Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester


Juanita Lascarro, Aaron Blake. Foto: Barbara Aumüller

Die vom Surrealismus inspirierte Oper Julietta des tschechischen Komponisten Bohuslav Martinů (1890-1959) feierte in der Regie von Florentine Klepper am 21. Juni 2015 Premiere an der Oper Frankfurt. Presse und Publikum zeigten sich der Produktion gegenüber aufgeschlossen, zumal das Werk relativ selten auf den Spielplänen der internationalen Opernhäuser zu finden ist. So schrieb etwa die Kritikerin des Darmstädter Echos: „Die verwickelte, mit vielen surrealen Episoden angereicherte Opernhandlung zwischen Illusion und Realität in der Schwebe zu halten, ist ein Balanceakt für die Regie. Florentine Klepper gelingt er deshalb so überzeugend, weil sie das Stück zu keinem Moment in neblige Traumwelten entgleiten lässt, sondern die inneren Konflikte mit messerscharfen Konturen herausarbeitet.“

____________________________________________________________________________

Gärtnerplatztheater nominiert für Deutschen Theaterpreis DER FAUST

Bildergebnis für gärtnerplatztheater

Die Tanzperformance »Romeo und Julia«, die am 22. November 2018 choreografische Uraufführung im Staatstheater am Gärtnerplatz in München hatte, wurde in der Kategorie »Choreografie« für einen der renommiertesten Preise der Theaterszene nominiert.

Die Liebe selbst habe an »Romeo und Julia« mitgeschrieben, urteilte bereits Gotthold Ephraim Lessing über William Shakespeares weltberühmte Liebestragödie. Doch mit romantischem Paargeflüster und zärtlichen Liebesschwüren hat die Tanzperformance von Erna Ómarsdóttir und Halla Ólafsdóttir, welche die isländischen Choreografinnen 2018 für das Gärtnerplatztheater in Szene setzten, nur noch wenig zu tun. Ómarsdóttir und Ólafsdóttir nutzen die musikalische Vorlage von Sergej Prokofjews berühmter Ballettmusik für eine völlig neuartige Tanzkreation, die dem Publikum in oft drastischen Bildern eine Geschichte vom Wesen der unterschiedlichen Geschlechter erzählt – von ihrer gegenseitigen Anziehung, aber auch von ihrem ständigen Widerstreit. Dass es dabei zu expliziten Darstellungen von Gewalt und sexueller Symbolik auf der Bühne kommt, die auch das Publikum polarisieren, ist ganz typisch für die eindringliche Bildsprache der Choreografinnen.

______________________________________________________________________________

THEATER VORPOMMERN – STRALSUND: PREMIERE IL TROVATORE Am 12. OKTOBER

Bildergebnis für Theater vorpommern stralsund il trovatore

Il Trovatore
Oper von Giuseppe Verdi

Text von Salvadore Cammarano und Leone Emmanuele Bardare
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: GMD Florian Csizmadia I Inszenierung: Dirk Löschner I Bühne und Kostüme: Christopher Melching I Choreinstudierung: Mauro Fabbri

Mit: Judith Christ (Azucena), Nina-Maria Fischer / Katarzyna Rabczuk (Leonore), Pihla Terttunen (Inez); Thomas Rettensteiner (Graf von Luna), Andrey Valiguras (Ferrando), Karo Khachatryan (Manrico) I Chor und Extrachor des Theater Vorpommern I Philharmonisches Orchester Vorpommern

Premiere: 12. Oktober 2019, 19.30 Uhr, Theater Vorpommern in Stralsund (Olof-Palme-Platz)
______________________________________________________________________

ORF  – Erfolgreicher ORF-Kultursommer 2019: 4,706 Millionen genossen opulentes Programmangebot im Fernsehen

ORF-Generaldirektor Wrabetz: „Benchmark der Kulturvermittlung“ =

 Der (Kultur-)Sommer geht dem Ende zu. Auch wenn einige wenige Sendungen erst noch ausgestrahlt werden, kann der ORF bereits eine höchst erfolgreiche Kultursommer-Bilanz ziehen. Das opulente Programmangebot der ORF-Kultursenderflotte mit Fokus auf das heimische Festspielgeschehen umfasste mehr als 500 Stunden in TV und Radio von Kulturhotspots aus ganz Österreich. So erreichten allein die TV-Angebote – mit Highlights aus u. a. Bregenz, Salzburg, Grafenegg, St. Margarethen und Mörbisch – in Summe 4,706 Millionen Österreicherinnen und Österreicher. Das entspricht einem weitesten Seherkreis von 63 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Allein die rund 50 TV-Übertragungen bzw. Sendungen hochkarätiger Bühnenproduktionen erreichten in Summe 3,756 Millionen und damit einen weitesten Seherkreis von 50 Prozent.

ORF-Generaldirektor Wrabetz: „Benchmark der Kulturvermittlung“

„Kultur in all ihren Facetten zu einem besonderen medialen Ereignis für ein größtmögliches Publikum zu machen, ist eine Kernkompetenz des ORF. Dieser Aufgabe kann nur ein vitaler öffentlich-rechtlicher Rundfunk mit starker regionaler Verankerung in allen Bundesländern gerecht werden, wie der diesjährige ORF-Kultursommer mit mehr als 500 Stunden Programm in TV und Radio beweist“, sagt ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz. „Es erfüllt mich mit großer Freude, dass sich allein im Fernsehen 4,7 Millionen Kulturinteressierte das opulente und vielseitige Festspielangebot aus ganz Österreich mit ebenso umfangreichem Rahmenprogramm nicht entgehen ließen. Dabei erreichten die rund 50 Bühnenproduktionen fast 3,8 Millionen. Das macht den ORF einmal mehr zur Benchmark der Kulturvermittlung und bestätigt uns in unserem Engagement für die Kulturnation Österreich. Ich danke allen beteiligten Partnern, Kulturschaffenden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der gesamten Senderflotte, die diese Kulturoffensive umgesetzt haben“, so Wrabetz.

Insgesamt mehr als 1.000 Sendungen – demnächst noch Highlights aus Bregenz, Erl und St. Florian

Der ORF-Kultursommer 2019 widmete sich auf allen Kanälen der Kulturflotte – in den TV-Sendern ORF 2 und ORF III sowie dem deutschsprachigen Gemeinschaftsprogramm 3sat, in den Radios, allen voran Ö1, den neun Landesstudios mit regionalen wie nationalen Sendungen und Beiträgen sowie im ORF.at-Netzwerk – umfangreich dem heimischen Festspielgeschehen. Der heuer bereits im Juni gestartete jährliche Schwerpunkt umfasste diesmal mehr als 1.000 Sendungen, darunter Übertragungen und Aufzeichnungen hochkarätiger Bühnenproduktionen, Dokumentationen und Gesprächsformate.

Zu den Höhepunkten zählten „Rigoletto“ als bisher erfolgreichste ORF-Übertragung aus Bregenz, „Orphée aux enfers“ („Orpheus in der Unterwelt“) aus Salzburg, „Die Zauberflöte“ aus St. Margarethen, „Das Land des Lächelns“ aus Mörbisch, weiters aus Grafenegg die Sommernachtsgala (mit bisher zweitbester Reichweite) sowie die Festivaleröffnung, das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker aus Schönbrunn (bisher zweitbeste Reichweite sowie Marktanteil), „Klassik am Dom“ aus Linz (bis dato beste Reichweite und Markanteil), „Klassik unter Sternen“ aus Stift Göttweig, die styriarte-Klangwolke, aktuelle Produktionen der Wiener Staatsoper anlässlich ihres 150-Jahr-Jubiläums, der Ingeborg-Bachmann-Preis aus Klagenfurt u. v. m.

Zu den noch ungesendeten TV-Highlights gehören u. a. am 15. September Jules Massenets „Don Quichotte“ (21.30 Uhr, ORF III), die diesjährige Hausoper der Bregenzer Festspiele, weiters am 6. Oktober in ORF III das Gastspiel der Münchner Philharmoniker beim Internationalen Brucknerfest in der Stiftsbasilika St. Florian unter der Leitung von Valery Gergiev sowie Walter Braunfels‘ Oper „Die Vögel“ (21.25 Uhr) von den Tiroler Festspielen Erl. Außerdem am 15. September: in ORF 2 die neue Dokumentation „Internationale Note – Die Tonkünstler Niederösterreich on tour“ (10.00 Uhr) über das gleichnamige Orchester und in ORF III „Die schönsten Momente des Kultursommers 2019!“ (20.15 Uhr) mit Barbara Rett.

Kulturberichterstattung im ORF: Rund 750 TV- und 1.500 Radiobeiträge zum Kultursommer

Mit rund 750 nationalen und regionalen Beiträgen bot die aktuelle TV-Kulturberichterstattung des ORF im Sommer 2019 einen ausführlichen Überblick über die zahlreichen heimischen Festspiel- und Festivalaktivitäten. Dabei wurde das gesamte Sendungsspektrum genutzt – von den „ZIB-Flashes“ in ORF 1 über ORF-2-Beiträge in sämtlichen „ZIB“-Ausgaben, im „kulturMontag“ (mit zweitbester Reichweite seit 2011), in den „Seitenblicken“ und in der im Vorjahr gestarteten „Seitenblicke Sommerbühne“ (mit bester Reichweite heuer), außerdem im national gesendeten Salzburger Festspielmagazin „JedermannJedefrau“ sowie in den Daytime-Formaten wie „Guten Morgen Österreich“ und „Studio 2“ bis zu „Kultur Heute“ in ORF III. Die ORF-TV-Kultur gestaltete außerdem Beiträge für die 3sat-„Kulturzeit“ sowie ein „Kulturzeit Extra“ zu den Salzburger Festspielen. Darüber hinaus berichteten auch die ORF-Landesstudios umfangreich von den jeweiligen Kultursommer-Aktivitäten ihrer Regionen.

Der Festspielsender Radio Österreich 1 brachte zudem mehr als 170 Beiträge im Ö1-„Kulturjournal“ und in den Ö1-„Journalen“. Auch in zahlreichen weiteren Sendungen thematisierte Ö1 das sommerliche Kulturgeschehen – und sendete damit insgesamt deutlich mehr als 1.000 Minuten Festspielberichterstattung für Musik-, Theater- und Opernfans. Insgesamt präsentierte Ö1 rund 160 Übertragungen von 35 heimischen Festivals, das entspricht mehr als 300 Stunden Programm der unterschiedlichsten musikalischen Richtungen (von Alter Musik über Klassik bis zu Zeitgenössischem, Elektronik, Jazz und Weltmusik). Mit den umfangreichen Festivalberichten von FM4 sowie jenen aller neun Landesstudios bilanzieren die ORF-Radios mit rund 1.500 Berichten zum Kultursommer 2019.

Salzburger Festspiele: Insgesamt 2,479 Millionen Zuseherinnen und Zuseher

Die Salzburger Festspiele waren auch in diesem Jahr wieder traditioneller Höhepunkt des ORF-Kultursommers – mit mehr als 100 Programmstunden in TV und Radio. Insgesamt 2,479 Millionen Zuseher/innen (weitester Seherkreis), das entspricht rund einem Drittel, genauer 33 Prozent, der heimischen TV-Bevölkerung 12+, verfolgten die Sendungen via ORF 2, ORF III und ORF/3sat, darunter die Übertragung des Highlights „Orphée aux enfers“ von Jacques Offenbach in ORF 2 und „Simon Boccanegra“ in 3sat. Ö1 präsentierte neben umfangreicher aktueller Berichterstattung heuer insgesamt 21 Konzerte und Opern, fünf davon live. Das ORF-Radio-Symphonieorchester Wien glänzte diesen Sommer mit zwei Auftritten in Salzburg – dem „Young Conductors Award“-Konzert mit Vorjahressieger Gábor Káli am Pult sowie einem Konzert unter der Leitung von Jonathan Nott.

Internationale Radio- und TV-Übernahmen der ORF-Kultursommer-Programme

Via EBU wurden diesen Sommer 35 von Ö1 produzierte Konzerte und Opern von weltweit 42 Stationen – u. a. auch in Australien, China, Hongkong, Kanada und Japan – übernommen und insgesamt bisher 112 Mal in 21 Ländern gespielt. Spitzenreiter bei den Übertragungen sind aus Bregenz die Oper „Don Quichotte“ (15 Übernahmen, davon zwei live), aus Salzburg die Opern „Idomeneo“ mit dem Freiburger Barockorchester unter Teodor Currentzis (16 Übernahmen, davon zwei live) und „Oedipe“ (neun Übernahmen, davon zwei live). Weiters wurden folgende Konzerte mehrfach übernommen: aus dem Burgenland in Raiding das Klavierkonzert mit Claire Huangci (zwölf Übernahmen), aus Salzburg das Mozarteumorchester Salzburg unter Riccardo Minasi (15 Übernahmen) und das ORF-Radio-Symphonieorchester Wien mit Gábor Káli am Pult und Andrè Schuen (acht Übernahmen), aus Vorarlberg das Klavierkonzert mit Paul Lewis (16 Übernahmen) und ein Konzert mit dem Bariton Andrè Schuen begleitet von Daniel Heide (sechs Übernahmen), weiters aus der Steiermark ein Konzert des Concentus Musicus Wien mit Andrés Orozco-Estrada (elf Übernahmen, davon zwei live) sowie eines mit den Philharmonix (zehn Übernahmen). Ein Teil der TV-Übertragungen des ORF-Kultursommers wurde via Unitel weltweit vertrieben und lief u. a. in der Schweiz, in Frankreich, Italien, Japan und Russland. „Rigoletto“ von den Bregenzer Festspielen war außerdem in den Kinos u. a. in Großbritannien, Spanien und Israel zu sehen.

ORF-Kultursommer auch online und im Teletext stark nachgefragt

Die Kultur-Sonderkanäle von ORF.at mit Kritiken aller wichtigen Premieren der Bregenzer und Salzburger Festspiele konnten auch in diesem Jahr eine sehr große Nachfrage mit deutlich mehr als einer Million Zugriffen (1,14 Mio. Page Impressions) verzeichnen. Laut Online-Bewegtbild-Messung (AGTT/GfK TELETEST Zensus) erfreuten sich die Streamingangebote zum ORF-Kultursommer ebenfalls großer Beliebtheit. Die Live-Streams und Video-on-Demand-Angebote der ORF-TVthek und weiterer Seiten des ORF.at-Netzwerks erzielten bis inkl. 9. September in Österreich 219.300 Nettoviews (zusammenhängende Nutzungsvorgänge) und 552.900 Bruttoviews (registrierte Videostarts). In Summe lag das Gesamtnutzungsvolumen bei 4,4 Millionen Minuten. (Hinweis: Aufgrund einer Messtechnologie-Umstellung der AGTT und der noch nicht vollständigen Erfassung aller Plattformen sind die Daten ab 2019 nicht mehr mit jenen der Vorjahre vergleichbar). Auch im ORF TELETEXT stießen die von den Salzburger und Bregenzer Festspielen über das Jazzfest Saalfelden bis zu den Seefestspielen Mörbisch u.v.m. reichende aktuelle Berichterstattung auf Seite 110 (Kultur-Top-Story) sowie die Festspiel-Programm-Vorschauen (Seite 415) mit 1,9 Millionen Zugriffen seit Anfang Juli auf großes Interesse der Leserinnen und Leser.
___________________________________________________________________________

 

 

Diese Seite drucken