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Zuschauerzahlen
22. Mai 2022
14:29
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Dieses ewige Regie-Bashing ist mittlerweile langweilig und geht am Kern vorbei..

Seit Jahr und Tag wird herumgemeckert, dass die "Regie" schuld sei, wenn weniger Menschen in die Oper gehen. Mitnichten! Die mangelnde Bildung in der Schule und im Elternhaus verhindert den Nachwuchs an Besuchern !!!

Wann immer interessante Werke auf dem Spielplan erscheinen, wann immer gut musiziert und gesungen wird, sind die Häuser gut besucht, fast egal wie die Inszenierung ausfällt.

Frau Wagner gilt nicht gerade als Verfechterin des "Regietheater", doch lobt sie die Lucia in der Inszenierung von Stone (siehe heute) in den höchsten Tönen; eben dieser Stone wird hier oft übel niedergemacht.... Seine Tote Stadt in Basel/München war eine Weltsensation. Warum? Weil er die Werke sehr gut kennt und durchdringt, anstatt sie aufgehübscht und eindimensional über die Bühne spazieren zu lassen. So war es auch mit Rusalka und Forza in München in der Regie von Kusej.......

Wenn man nicht mitdenken mag, sind natürlich Schenk und Zefirelli das Paradies, doch dass diese Regisseure die Werke besser kennen und ehren, darf einfach nicht behauptet werden, weil es unzutreffend ist.

22. Mai 2022
13:57
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Christine
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22. Januar 2021
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Welcher dieser heute als Meister- oder Starregisseure gehandelten Personen möchte dem Werk dienen? Da muss man wohl intensiv suchen, Herr Kusej gehört sicher nicht dazu, aber auch nicht die meisten vom neuen Operndirektor verpflichteten Regisseure. Das Wort "dienen" ist ja überhaupt verpönt, kommt aus anderen Jahrhunderten.

22. Mai 2022
13:12
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Chenier
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28. Februar 2021
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Man schiebt gerne alles auf Pandemie und Krieg, aber für den Besucherschwund könnte das zwar Anlass sein, ist aber nicht Ursache. Die liegt, wie Axel richtig schreibt, tiefer und liegt vermutlich in den vielen perversen und sinnbefreiten Inszenierungen. Kusej hat unlängst in einer Talk-Shaw sinngemäß gemeint, es mache ihm richtig Spaß, das Publikum auf diese Art zu provozieren. Muti sagte erst vor Kurzem in einem Interview, er sehe seine Aufgabe darin, Werk und Protagonisten zu dienen. Daran sollten sich auch die MRT-Regisseure orientieren.

22. Mai 2022
12:23
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Philipp12
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22. Mai 2022
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Der Beitrag von Axel spricht mir aus der Seele. Es ist schon abenteuerlich wie schnell Herr Dorny das Stammpublikum aus der Bayerischen Staatsoper vertreibt. Höhepunkt hierbei die überflüssigen Troyens in einer niederschwellig provokanten Inszenierung. Diese Intendanz kommt zur (Corona)Unzeit. Ganz anders am Gärtnerplatz, da wird uneitles, lebendiges Musiktheater von Herrn Köpplinger in allen Sparten geboten, siehe Candide, Das Leben des Brian, Fledermaus, Hoffmann uva  

22. Mai 2022
1:38
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Tetrarch
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12. April 2022
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Was das Theater angeht, ist der Zerfall offensichtlich. Dramen sind absichtlich in einer Kunstsprache geschrieben, die mit der Alltagssprache nur durch Grammatik und Vokabular verwandt ist. Niemand spricht in einem bestimmen Versmaß, niemand spricht minutenlang in Reimen, etc.

Wenn also inzwischen seit einer Generation (wenn nicht mehr) nur Schauspieler auf den Bühnen stehen, deren Stimmen es nicht vermögen, Theatersäle zu füllen und die nicht in der Lage sind den Text so zu betonen, dass er dem Publikum verständlich wird - die also der Kunstsprache, für die die Stücke geschrieben wurden nicht mehr mächtig sind, dann ist es keine Verwunderung, wenn die Magie des Theaters nicht mehr wirkt. Dann wird dort zwar ein Text gesprochen und geschauspielert (mitunter auch das nur leidlich) aber Theater wird nicht gezeigt.

 

Ansonsten lässt sich der Publikumsschwund natürlich leicht bewältigen. Man bringt einfach die Jugend ins Theater und die Oper! 

Ganz klar, die holt man dafür am besten da ab, wo sie sind. Mit peppigen Inszenierungen, die den Zeitgeist treffen! Wenig beeindruckt so einen Jugendlichen heutzutage mehr, als drei Bildschirme auf der Bühne und eine U-Bahnstation, die sich dreht. Oder ein paar Nackerte (wo würde ein Jugendlicher sowas heutzutage sonst sehen?) und ein Bühnenbild, das in Farben beleuchtet wird, von denen selbst ein Blinder noch Augenschäden davon tragen würde. Sowas lieben die Kidz.

Generell wird an den Schulen auch seit Wochen nur über die neue Interpretation der Brangäne und ihr Fischsackerl im neuen Tristan gesprochen, das ist das Thema auf dem Schulhof hab ich mir sagen lassen. Können die jungen Leute gar nicht genug bekommen von diesen wunderbaren Ansätzen, da bekommen die richtig Lust, sich ein Abo zu kaufen. 

22. Mai 2022
0:08
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MRadema796
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20. Januar 2021
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Da Zuschauerschwund z. B. auch Musical mit unverdächtigen Inszenierungen und Kaberett betrifft, kann die Qualität der Inszenierungen als generelle Ursache für aktuellen Zuschauerschwund m. E. ausgeschlossen werden. An einzelnen Häusern mag es natürlich derartige Probleme geben, vor allen nach Intendantenwechseln, wo sich erst wieder ein neues Publikum finden muss. Wie es schon seit jeher war.

So las ich auf S.3 des Programmhefts von "Anything goes" in Solingen gerade, dass die Nachfrage des Publikums aufgrund eines erhöhten Sicherheitsbedürfnisses und einer stetigen Planungsunsicherheit eher zurückhaltend sei.

21. Mai 2022
14:15
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Nestroy, den ich erwähnt habe, hat sich so gut wie ausschließlich Tagesthemen zugewandt...

Die zeitlosen Themen können übrigens zeitlos in jeder Epoche angesiedelt abgehandet werden. Insofern dient das Versetzen in eine heutige Umgebung bzw. aktuelle Ausstattung oft dem Verstehen.

21. Mai 2022
13:15
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Chenier
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28. Februar 2021
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Das ist schon richtig, aber damals ging es um strategische und zeitlose Probleme und nicht um operative Tagespolitik, wie z. B. mehr Radwege oder weniger Fiaker in Wien. auch der Umgang mit Asylanten, eine sogenannte "Pandemie" im 3. Jahrtausend oder die zwangsgegenderte Sprache, das interessiert in fünfzig oder hundert Jahren kein Schwein mehr, aber Shakespeares, Schillers oder Goethes Zitate haben heute mehr Relevanz denn je.

21. Mai 2022
11:46
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Bei all den bestimmt zutreffenden Anmerkungen bitte EINES nicht zu vergessen: Theater war immer politich, oft Tagespolitisch. Schiller hat mit den Räubern ein hochpolitisches Stück gewagt, Nestroy die Tagespoiik auf die Bühne migenommen. Wohlfühltheater ist ein Unding aus den 50ern............

21. Mai 2022
11:38
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Axel
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Zum heutigen Thema Besucherschwund im Tageskommentar einige Anmerkungen aus Münchner Sicht: Corona und Ukrainekrise sind nur Anlass des Besucherschwunds unserer Theater, die Ursachen liegen tiefer.Sicher ist der Wegfall des ABO-Publikums während und nach Corona mitursächlich, viele werden aber auch dankbar sein, nicht mehr aufgrund von ABO-Verpflichtungen Inszenierungen sehen zu müssen, die nichtssagend und auch handwerklich daneben sind.Treiber dieser „Pandemie“ sind Intendanten und Regisseure,die dem Publikum ihre Weltanschauung und ihre Deutung eines Schauspiels aufzwingen wollen. Jeder Absolvent des Studiengangs Theater-oder Musikwissenschaften mit einem Bachelor in der Tasche fühlt sich neuerdings bemüßigt Regisseur oder Dramaturg zu werden(am besten eine neuer Castorf) und rennt bei vielen Theaterintendanten damit offene Türen ein. Beispiel München- da laufen in 3 Theatern Stücke von Moliere mit dem Zusatz NACH Moliere. Alle Stücke mit mäßigem Erfolg, so dass sogar professionelle Theaterkritiker vermelden: Schlimmer gehts nimmer.Wer in München ein Abo am Residenztheater oder an den Kammerspielen hat tut mir aufrichtig leid, in erster Linie wird Tagespolitik abgehandelt, von „Schauspiel“ ist wenig zu sehen und noch weniger zu hören. Den meist jungen Schauspielern fehlt es an Sprecherziehung und Artikulation, dafür tragen sie ein Mikroport und machen tollste akrobatische Verrenkungen. Nicht anders am Münchner Heiligtum Nationaltheater. Dort hat es sich Staatsindendant Dorny in der geistigen Nachfolge von Mortier zur Aufgabe gemacht, die Oper als solche neu zu erfinden und Publikum und Gesellschaft aufzuklären und zu belehren .Nicht von ungefähr ist eben Herr Dorny in seiner parvenühaften Eitelkeit wegen auf ein Fake-Interview der Russen reingefalllen.Ich glaube, dem „gemeinen Publikum“ reicht es allmählich und es bleibt ohne Reue aus.

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