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Zuschauerzahlen
24. Mai 2022
9:04
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Christine
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22. Januar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Es stimmt nicht, dass Kinder und Jugendliche nicht oder nur schwer für (klassische) Musik begeistert werden können. Im Musikverein gibt es seit vielen Jahren Angebote für Kinder ab drei Jahren bis zu Jugendlichen die eine Oberstufe besuchen. Es gab auch Angebote für Schulklassen Genralproben zu besuchen und nachher mit Künstlern, vor allem den Dirigenten, zu sprechen. Das wurde von vielen Jugendlichen sehr positiv aufgenommen. Aufgrund von Corona gab es hier eine Unterbrechung, wie weit diese Generalprobenbesuche im nächsten Schuljahr wieder aufgenommen werden können beziehungsweise vielleicht schon aufgenommen wurden, weiß ich im Moment nicht. Aber hier geht es vor allem um die Musik und es funkt kein Regisseur dazwischen. Auch die Kinder- und Jugendprogramme sind eher "regiebefreit" im Sinne von Regietheater. Bei den Generalprobenbesuchen spielen die Musikprofessoren eine große Rolle, denn sie müssen mit den Jugendlichen hingehen wollen, am Vormittag, während der Unterrichtszeit. Und die Schulleitungen müssen das erlauben.

Es gibt auch Lehrkräfte, die mit ihrer Klasse Opern- oder Theateraufführungen am Abend besuchen. Sie wählen aber eher Stücke und Inszenierungen aus bei denen sie nicht befürchten müssen, dass sich Eltern dann darüber aufregen was ihnen die Kinder über die Inszenierung erzählen.

24. Mai 2022
8:52
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Despina
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1. Mai 2022
sp_UserOfflineSmall Offline

Auch bei den Kids sind die Geschmäcker ja total verschieden, manche lieben alte Inszenierungen, manchen kann es nicht trashig genug sein
Ich plädiere daher für ein Patensystem, bei dem kulturaffine Erwachsene sich eines neugierigen Jugendlichen annehmen, Werke oder Ausstellungen mit ihm vorbereiten, ihn in Aufführungen begleiten und nachbesprechen. So kann auf die Wünsche und Ideen der Jugendlichen eingegangen werden und wir "Alten" können uns in den Dienst der von uns geliebten Kultur stellen. 

24. Mai 2022
7:58
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MRadema796
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Forumsbeiträge: 416
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20. Januar 2021
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Bei jungen Leuten Begeisterung für Oper zu wecken, ist eine gute Idee. Was die letzten Beiträge mir sagen wollen, hat sich mir nicht erschlossen. Wenn Sie erst 20 Jahre lang die Welt ändern wollen, ist heutigen Jugendlichen, die Begeisterung für Oper entdecken könnten, nicht geholfen. Es schiene mir sinnvoller, die heutigen Jugendlichen JETZT dort abzuholen, wo sie sind. Das funktioniert sehr wahrscheinlich nicht mit Produktionen, die Leute vor 70 Jahren mal begeistert haben, sondern mit jetzt relevanten Themen. Wer dann einmal einen Einstieg gefunden hat, kann dann "vorarbeiten". Problematisch ist, dass wahrscheinlich zu wenig passiert, was einen Einstieg ermöglicht. Die alleinige Verantwortung bei den Schulen zu suchen, greift jedoch zu kurz. Wer nicht das Glück hat, von seinen Eltern herangeführt zu werden (Operbesuche, CDs, Musikunterricht), sollte Unterstützung über die Medien erhalten. Da müsste mehr passieren. Dass ein Musikunterricht in der Schule mit womöglich ungeschickt ausgewählten Zwangs-Opernbesuchen (z. B. unter Einsatz sonst nicht verkaufbarer Ramsch-Karten) dafür geeignet ist, Begeisterung für Oper zu wecken, würde ich doch für eher unwahrscheinlich halten.

23. Mai 2022
18:25
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Ramon
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28. September 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Fakten, Despina, hüten Sie sich vor den Fakten!

23. Mai 2022
17:02
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Despina
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Forumsbeiträge: 7
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1. Mai 2022
sp_UserOfflineSmall Offline

ad Amfortas_3:
Es gibt keinen Lehrer-Zentralausschuss in Österreich, in dem die ÖPU, FCG usw. unter 50 % liegt, differenzierte Förderung ist die ständige Forderung der anderen Fraktionen. Und dass gerade die Vertreter der von Ihnen so geschätzten Leistungsbefürworter bei negativen Beurteilungen oft sofort mit dem Anwalt drohen, ist in Lehrerkreisen bekannt. Und seien Sie beruhigt, so lange sich 70 LehrerInnen 2 WC-Kabinen und 2 Telefonanschlüsse teilen müssen, wird die Baubehörde keine Transgender-Toiletten finanzieren.

23. Mai 2022
14:40
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Amfortas_3
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24. August 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

@Despina

... dass der Großteil der Lehrerschaft in der ÖVP organisiert ist, Pflichtschulen Ländersache sind und Unterrichtsminister meist von der ÖVP gestellt werden.

Ersteres stimmt längst nicht mehr. Und dass die ÖVP linker Politik offen steht, wenn ihr daraus ein Vorteil erwächst, weiß man nicht erst seit das türkis-grüne Corona-Regime behauptet, mit der Einschränkung von Grund- und Menschenrechten oder der Vernichtung ganzer Wirtschaftszweige Menschen gesund halten zu können. Nicht erst seit behauptet wird, man könnte monatelang die Wirtschaft stillstehen lassen und die dabei entstehenden Schäden einfach mit gedrucktem Geld ausgleichen, ohne dass dies Auswirkungen auf die Inflationsrate habe.

Haben Sie jemals ein Universtitsinsitut für Erziehungswissenschaften oder eine Pädagogische Hochschule von innen gesehen? Dort weht seit Jahrzehnten der neomarxistische Mief der Alt-68er. Wie sonst ließe sich erklären, dass Gleichmacherei das wichtigste Prinzip in Österreichs Schulen geworden ist, dass man die Bildungsanforderungen bildungsfernen Schichten zuliebe konsequent absenkt und dass man lieber Toiletten für Transgender-Schüler errichtet, statt Lehrern mehr Fortbildungsveranstaltungen zu organisieren? Wie ließe sich erklären, dass die Verwendung von Begriffen wie "Vater" und "Mutter" in Schulkorrespondenzen durch "Elternteil 1" und "Elternteil 2" ersetzt wurde?

Bei der Mathematik-Matura gehören mittlerweile Schlussrechnungen zum Prüfungsstoff und um die Deutsch-Matura zu bestehen, reicht es, wenn man einen (selbstverständlich von einem Linken verfassten) Zeitungsartikel zusammenfasst. Negative Beurteilungen sind genau so zur Seltenheit geworden wie die Verpflichtung, eine Klassen zu wiederholen. Gleichmacherei ist wichtiger als differenzierte Förderung, Ideologie wichtiger als die Befähigung zum kritischen Denken. Nein - in unseren Schulden findet sich kaum mehr etwas von bürgerlichen Bildungsidealen. Der "Marsch durch die Institutionen", den den Linken vor über 50 Jahren zur Verwirklichung ihrer Ziele begonnen haben, ist an seinem Ziel angekommen.

23. Mai 2022
11:44
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Christine
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Forumsbeiträge: 510
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22. Januar 2021
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Was die Unterrichtsminister und -ministerinnen betrifft, stimmt das nicht. Die Lehrkräfte die heute unterrichten, wurden 1957 oder später geboren, das heißr sie haben frühestens um 1980 begonnen zu unterrichten. Da gab es schon zehn Jahre sozialdemokratische Unterrichtsminister. Von 1995 - 2006 gab es eine ÖVP Ministerinnen, dann wieder bis 2017 drei sozialdemokratische Ministerinnen. Auch in der Zeit der Ministerin Gehrer waren die Beamten der pädagogischen Abteilungen für die Pflichtschule und das Gymnasium Sozialdemokraten. Der Unterricht wurde davon sehr stark geprägt, vor allem der Deutschunterricht und die musischen Fächer.

23. Mai 2022
11:17
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Despina
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1. Mai 2022
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Ad Amfortas_3: Ihnen ist aber schon bewusst,dass der Großteil der Lehrerschaft in der ÖVP organisiert ist, Pflichtschulen Ländersache sind und Unterrichtsminister meist von der ÖVP gestellt werden.

23. Mai 2022
10:03
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Chenier
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28. Februar 2021
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Leider ist es so, damit haben Sie völlig recht, Amfortas. Wahre Werte werden nicht mehr vermittelt, der Manipulationsanspruch steht überall im Vordergrund.

23. Mai 2022
9:53
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Amfortas_3
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Forumsbeiträge: 56
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24. August 2021
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In Österreichs Schulen bleibt heutzutage wenig Zeit für eine Heranführung von Kindern und Jugendlichen an die Kunst- und Musikgeschichte unserer Kultur. Unsere Kultur wird in den Schulen immer häufiger einseitig als imperialistisch, kolonialistisch, patriarchial, gewaltbereit, dekadent und ausbeuterisch dargestellt. Man merkt, dass die Linken in den Schulen seit Jahrzehnten das Sagen haben. Deshalb wird im Unterricht viel Zeit damit verbracht, all jene linken Gesellschaftsprojekte zu besprechen, die all das überwinden sollen, was kultivierte Menschen als erhaltenswert bezeichnen würden. Mann muss wissen, wie man Texte richtig gendert - man muss hingegen NICHT wissen, welche Texte Goethe, Kafka oder Hauptmann verfasst haben. Man muss die Dogmen der Klima-Ideologie rauf- und runterbeten können - man muss hingegen NICHTS wissen über all die angesagten und dann doch wieder abgesagten Weltuntergangsszenarien, mit denen man Jugendliche in den vergangenen Jahrzehnten beunruhigt hat. Da bleibt wenig Platz für Unterricht, der sich mit klassischer Musik und Oper befasst.

23. Mai 2022
9:08
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Chenier
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Forumsbeiträge: 637
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28. Februar 2021
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Mit Zwangsbeglückung funktioniert das nicht, man muss selbst draufkommen. Meine Kinder interessieren sich nicht für Oper, obwohl sie damit aufgewachsen sind und ich sie gleichsam "heranführen" wollte, aber ich kann damit gut leben.

23. Mai 2022
6:43
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MRadema796
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20. Januar 2021
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BalthasarZorn sagt
Und welchen Schluss kann man aus ihrem persönlichen Zugang zur Oper ziehen ? Müssen Kinder/Jugendliche schlechte oder fade Produktionen sehen

Nein, wenn Sie die anderen Beiträge von Lohengrin2 lesen, erübrigt sich die Frage.

Man sollte Oper so zeigen, dass sie für jugendliche Besucher interesant ist. Das ist also keine Tosca-Inszenierung, die Besucher vor 70 Jahren sensationell fanden, sondern eine, die an den Bilderwelten aus heute üblichen Medien anknüpft. Jede Generation muss Oper für sich neu entdecken.

23. Mai 2022
1:32
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Tetrarch
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12. April 2022
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Also ich wäre nicht wirklich zur Oper gekommen, wenn mir in der Schule nicht ein Freund seine Karte für den Opernbesuch der Schule überlassen hätte, da er keine Zeit hatte. Ich bin damals sehr reserviert rein- und sehr begeistert rausgegangen.

Allerdings war mir auch schon im Kindergarten bewusst, dass man in einem Theater still zu sein hat.

23. Mai 2022
0:48
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Despina
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1. Mai 2022
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Mitgenommen zu werden, kann auch ein zweischneidiges Schwert sein: Diese Woche in der Oper unter den Linden hat ein Schüler allen umsitzenden Besuchern die Vorstellung verleidet, weil er einfach nicht den Mund halten konnte. Die in der Umgebung sitzenden Besucher versuchten zwar, den jungen Mann zu bändigen, was aber nicht gelang. Erst die Drohung, mit der Lehrerin zu reden, brachte ein wenig Abhilfe. Der Vorschlag, doch bitte in ein Café zu wechseln und dort ungestört zu tratschen, wurde leider auch nicht aufgegriffen. Da versteht man auch, dass LehrerInnen solche Mitnahmeversuche auf ein Minimum begrenzen oder auf Freiwilligkeit setzen. 

22. Mai 2022
20:33
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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Oft genug mitgenommen werden, dann fällt die eine oder andere nicht so akzeptable Vorstellung/Produktion nicht so ins Gewicht. Deshalb ist 1 Vorstellung in der Oberstufe ein sehr schlechter Witz!

22. Mai 2022
20:29
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BalthasarZorn
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21. Januar 2021
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Und welchen Schluss kann man aus ihrem persönlichen Zugang zur Oper ziehen ? Müssen Kinder/Jugendliche schlechte oder fade Produktionen sehen, um später bei der Oper zu bleiben oder ist es ein Gewöhnungseffekt wie beim Rauchen, wo ja erfahrungsgemäß zumindest die ersten Zigaretten auch nicht schmecken und plötzlich stehet man vor dem Problem, dass man das Rauchen nicht (bzw. nur sehr schwer) wieder lassen kann. (Vielleicht waren die Lockdowns aber auch so etwas wie ein Zwangsentzug und so manche Opernsüchtige haben erkannt, dass es auch ohne Oper geht/gehen muss.)

22. Mai 2022
19:02
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 1046
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20. Januar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Meine erste Vorstellung eines höchst traditionellen Freischütz war geeignet, mir ein Leben lang die Oper zu verleiden. Es folgte später eine ebenso traditionelle und sehr schlecht gesunge Mestersinger-Produktion..... In meinem Internat wurden wir oft in Oper und Schauspiel geführt, 2 Jahre war ich dann sogar für das Besorgen der Karten zuständig. Trotz gemischter rfahrung bin ich dran geblieben......

22. Mai 2022
18:50
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Christine
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Forumsbeiträge: 510
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22. Januar 2021
sp_UserOfflineSmall Offline

Aber es kommen ja auch zu wenige von den Jugendlichen, die eine Oberstufe eines Gymnasiums besuchen. Es haben auch früher nie alle Musikprofessorinnen das Interesse an der Oper wecken können. Wir bekamen aber über die Schule hin und wieder Stehplatzkarten. Ich glaube, man beginnt dann öfters in die Oper und ins Theater zu gehen wenn man einmal eine besonders eindrucksvolle Vorstellung erlebt hat. Oder wenn man ein Abo erbt oder geschenkt bekommt. Eindrucksvolle Vorstellungen sind für mich heutzutage selten geworden. Dabei bin ich nicht so kritisch wie einige Merker Kritiker was den Gesang betrifft.

Ob nackte Menschen, die ja kaum mehr in einer Inszenierung fehlen, die Jugendlichen ins Theater oder in die Oper locken? Oder eine Brangäne die Fische putzt? Oder wenn sie sehen, dass das, was sich auf der Bühne abspielt nicht mit dem zusammenpasst was die Leute singen oder sprechen?

22. Mai 2022
16:18
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Lohengrin2
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20. Januar 2021
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1 Opernaufführung in der Oberstufe? Das ist ein Witz! Gerade in Wien mit dem superbilligen Stehplatz müsste jede Produktion besucht, vorbereitet und nachbesprochen werden.

Im Musikunterricht ganz früh muss die Liebe zur Musik geweckt werden und die Kenntnis über Musiktheater angeboten. Alle die, die nie in eine Operstufe gehen, fallen durch die Maschen........

Ab und zu treffe ich Schulklassen in der Oper, spreche gern mit den Jugendlichen, finde aber leider kein vorbereitendes Wissen übwr Stück und Musik. Andererseits nehmen Jugendliche das, was Oldschool-Opernfreunde schrecklich finden durchaus an, weil sie eine Bilderwelt gewöhnt sind, die sich wesentlich von Ausstattungen wie der Wiener Tosca unterscheiden.

22. Mai 2022
15:26
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Tetrarch
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Forumsbeiträge: 13
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12. April 2022
sp_UserOfflineSmall Offline

Lohengrin2 sagt

Seit Jahr und Tag wird herumgemeckert, dass die "Regie" schuld sei, wenn weniger Menschen in die Oper gehen. Mitnichten! Die mangelnde Bildung in der Schule und im Elternhaus verhindert den Nachwuchs an Besuchern !!!

  

Da sind Sie völlig falsch informiert. Die meisten Schulen besuchen in der Oberstufe wenigstens ein Mal eine Oper, eine Theateraufführung etc. 

Was die Schüler dann zu sehen bekommen ist aber nunmal meistens hanebüchener Quatsch. 

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