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Wiener Staatsoper: Roščić startet mit zehn Premieren und bringt Currentzis | Seite 9 | OnlineMerker | Forum

 

 

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Wiener Staatsoper: Roščić startet mit zehn Premieren und bringt Currentzis
19. September 2019
18:43
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kotozzo
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ad. 26: "Tosca ist Tosca und Carmen ist Carmen" - so schlicht denn doch nicht. Sprache allein ist schon immer mehrdeutig, auch ohne Musik. Sie lässt verschiedene Interpretationen zu. Die Figuren etwa wären ja sonst nur Pappschablonen. Wer ist Don Jose? Ein Muttersöhnchen, ein netter Kerl mit einem Ausrutscher in der Vgh., ein aggressiver Heißsporn, der schnell zu Gewalt neigt ... Entsprechend unterschiedlich wäre dann schon die Szene mit Micaela zu interpretieren. Auch bei Carmen gibt es unterschiedliche Interpretationsansätze. Und was ist für Cavaradossi das Wichtigste: die Politik, die Kunst oder die Liebe? Erst im letzten Akt bleibt ihm logischerweise nur mehr das Gefühl.
Eindeutig ist höchstens platteste Trivialität. Wer wissen will, was ihn erwartet und diese Erwartung befriedigt haben will, hat die Haltung eines Heftchen-Roman-Lesers. Der weiß nämlich genau, was ihn erwartet und bekommt diese Erwartung erfüllt. Wenn ich einen guten Roman lese, ins Theater oder in die Oper gehe, dann möchte ich auch überrascht werden. Das betrifft nicht nur die Sänger und den Dirigenten, sondern auch eine stimmige Inszenierung (wobei Bühnenbild und Kostüme nicht unbedingt das Wichtigste sind - wir sind ja nicht bei der Eisrevue). Ich gehe ja auch nicht in ein Haubenlokal und verlange dort McDonalds-Burger, weil ich weiß, wie es schmeckt.
"Weil anscheinend Menschen [...] sich nicht amüsieren dürfen": Genau, da haben Verdi, Puccini u.a. so tolle amüsante Opern geschrieben und jetzt darf man nicht mehr gut gelaunt im "Otello" oder in der "Tosca" sitzen und sich über einen richtig schönen Mord amüsieren. In Poulenc oder Britten oder Janácek gehen Sie wohl gleich gar nicht. Ein bisschen sollte Oper schon mit unserer Realität zu tun haben und nicht nur billiges Amüsement sein.

19. September 2019
12:42
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Michta
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Forumsbeiträge: 197
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6. März 2018
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Danke Meister Gurnemanz für Ihre netten Worte! Ja, ich bin auch sehr oft nicht Ihrer Meinung - aber entgegen meinen wohlbekannten "Freunden" hier ( mir würde da das abgedroschene Kindersprüchlein: "Wers sagt, ists selber !" einfallen ), begründen Sie IMMER ausführlich Ihre Meinungen und Beweggründe - und haben auch mir altem "Reaktionär" dadurch schon einige Denkanstöße gegeben. Und obwohl ich Britten und Janacek nicht unbedingt zu den bedeutendsten Komponisten zähle, und es mir manchmal weh tut, wie Sie über von mir geliebte Werke sprechen, schätze ich Ihren Einsatz dafür und daß Sie wirklich einiges auf sich nehmen in die Provinz zu fahren und für Sie interessante Abende zu besuchen - und auch quasi  zu rezensieren. Danke!

 

Des weiteren muss ich leider Christine zustimmen, die Werke sind optisch nicht mehr zu erkennen - also die Sendung "Erkennen Sie die Melodie" ( wo ich selber Ende der 70er Jahre als Kandidat 3x in Berlin dabei war ) würe heute nicht mehr funktionieren - für die Jugend: da wurde zu einer optischen Szene zuerst ein "falsches Duett" gespielt, man musste raten, woraus war die Musik?  Dann welche Oper stellt das Bühnenbild dar, dann wurde das "Richtige" zur passenden Dekoration gespielt, dann gabs nochmal zwei Fragen.

Hier nicht ganz passend, aber entgegen der Meinung eines Generalprobenbesuchers , den Meister Cupak zitiert, gefällt mir das kachelig weisse Bad, wo Pozor vor dem Kanalsystem ( oder was das sein soll )  oder was das sein soll gar nicht. Von Poesie , die in der Musik so drinsteckt bleibt gar nix.  Der Wassermann offenbar der - brutale - Badewaschel, die 4 Nixen - mehr sinds da nicht - die Putzfrauen (?) oder was auch immer. Nur was der Prinz sein soll, und die "Hexe", die bei ihrem "Auftritt" rauchend in der Garage sitzt erschliesst sich nicht. In den ersten beiden Akten muss jeder zumindest durchs knöcheltiefe Wasser ( bzw. Schaum im 2. Akt, der sich aus dem Kanalsystem quillt ) hatschen, einige auch reinfallen, sich darin wälzen. Im dritten Akt dann plötzlich Trockenheit - dafür steht die nostalgische Stehlampre plötzlich im Schilf (!) - Büscheln dessen muss Rusalka übrigens am Bühnenportal während ihres Mondlieds hysterisch ausreissen... Vor oder nach ihrer Verwandlung schaut sie genau gleich aus, "Fischschwänze" gibts natürlich keine zu sehen, dafür den des Prinzen... Aber ist ja nach ein paar Aufführungen eh wieder weg, und die an der Stop ist eigentlich noch ärgerlicher und hässlicher...

18. September 2019
15:35
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 663
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29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Also ich bin oft genug mit Michta NICHT einer Meinung, aber ich finde es unangemessen, ihn regelmäßig als bedeutungslosen Dauerpöbler zu beschimpfen. Das ist er nicht, er kennt sich im Gebiet der Oper gut aus, stellt Belcanto-Konzerte auf die Bühne und schreibt im Merkerforum vermutlich so gradheraus, wie er denkt und spricht. Das finde ich generell mal positiv und erfrischend, verglichen mit meinen gelegentlichen Schachtelsätzen Laugh

Seine Kritik am auch von mir beanstandeten Satz "Die Erfahrung war offenbar so, dass Barrie ein lebenslanges Trauma davongetragen hat. Das werden wir gemeinsam aufarbeiten", sagte Roščić laut der Zeitung. Kosky werde "sehr viel in Wien inszenieren"." teile ich.

Roščić hat offenbar absichtlich kantig formuliert, also sind kantigere Reaktionen absehbar. Auf einen groben Klotz gehört nun mal ein grober Keil.

susana sagt
Ahja ich vergaß es sollten ja alle nur noch auf Stehplatz gehen.. denn man ist ja blöd wenn man mehr ausgibt .... hab ich ja hier auch schon gelernt !

Was für ein Unsinn!! Schaffen Sie es endlich mal, einen Beitrag zu schreiben ohne Seitenhieb auf mich (diesmal natürlich schön anonym), der obendrein überhaupt nicht stimmt?

17. September 2019
21:00
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Christine
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Forumsbeiträge: 51
Mitglied seit:
7. September 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Ja, es ist traurig, dass Oper in den Schulen nur mehr wenig Stellenwert hat. Das habe ich auch schon öfters gehört. Ich finde zwar, dass man abwarten soll, was der neue Direktor wirklich machen wird, aber ich habe meine Bedenken, wenn jemand alles anders machen will. Was ich vom Burgtheater höre wo ich ein Abo habe, stimmt mich nicht optimistisch.

17. September 2019
19:31
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susana
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Forumsbeiträge: 159
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16. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Christine sagt
Susana schreibt: "..ist doch eh alles nur noch gleich, entweder bunt schrill oder weisse Wände mit grauen Anzügen , oder Horden von Menschen sie sich am Boden wälzen, sich anschreien , beschmieren etc etc.." Gefällt das wirklich der Mehrheit der Opernbesucher? Ich kann das nicht glauben! Das gefällt einigen Kritikern und eine Minderheit. Warum der Staat das finanziell unterstützt, verstehe ich auch nicht. Es ist mir unverständlich, dass die Regisseure so viel Macht haben, die Musik spielt nur mehr eine untergeordnete Rolle. Traurig.  

 Ja liebe Christine - egal mit wem ich rede - jeden Alters versteh das auch nicht -  ja es gibt ein paar die dann behaupten , sie würden es langweilig finden wenn es immer gleich inszeniert wird. Ich verstehe das Argument nicht, es gibt für mich keinen Sinn. Tosca ist Tosca und Carmen ist Carmen.. mit einem Text und einer Musik die für deisen Text geschrieben wurde.

Mittlerweile wird Cats wieder aufgeführt, dort weiss man sofort was kommt, was einem erwartet, wem es gefällt der geht hin, wer nicht will geht halt nicht hin, wer einen gewissen Darsteller sehen will geht auch oder auch nicht. Aber ich weiss was mich erwartet.

Der Staat unterstützt auch keine kleinen Theater in Wien, die gute  hochwertige Unterhaltung für die Leute bietet. Weil anscheinend Menschen nicht gut gelaunt sein dürfen, sich nicht amüsieren dürfen . Das schöne in der Kunst wird abgeschafft , immer mehr .  Das ist in vielen Augen keine "Kunst" was ich persönlich immer noch als nicht richtig empfinde.

so werden lieber Theater unterstützt die Stücke spielen wo nur noch wenig mitkommen, oder nur diejeneigen sie so tun als würden sie es verstehen.. (Kritiker gleich mal zu Beginn genannt , die Blogger, dei Wichitgtuer)

Jetzt ist man also Stolz dass man die Wiener Oper "ausmistet" .. gut sollen sie .. der Steuerzahler zahlt es ja ..

Mich wundert übrigens nicht wenn Oper keinen Stellenwert mehr in den Schulen hat und niemand mehr hingehen will, sie ist für viele unverständlich geworden.
und dafür dann 100-180 Euro für eine Karte auszugeben, dafür braucht man schon eine große Liebe oder ganz andere Grüne dafür  (Touristische)
Ahja ich vergaß es sollten ja alle nur noch auf Stehplatz gehen.. denn man ist ja blöd wenn man mehr ausgibt .... hab ich ja hier auch schon gelernt !

Christine ich bin serh unglücklich über das alles, aber ich möchte trotzdem gerne noch Musik geniessen, mach ich es halt nicht mehr in der Oper

17. September 2019
18:38
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Christine
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Forumsbeiträge: 51
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7. September 2019
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Susana schreibt: "..ist doch eh alles nur noch gleich, entweder bunt schrill oder weisse Wände mit grauen Anzügen , oder Horden von Menschen sie sich am Boden wälzen, sich anschreien , beschmieren etc etc.." Gefällt das wirklich der Mehrheit der Opernbesucher? Ich kann das nicht glauben! Das gefällt einigen Kritikern und eine Minderheit. Warum der Staat das finanziell unterstützt, verstehe ich auch nicht. Es ist mir unverständlich, dass die Regisseure so viel Macht haben, die Musik spielt nur mehr eine untergeordnete Rolle. Traurig.

17. September 2019
18:01
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susana
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Forumsbeiträge: 159
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16. September 2018
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HansLick sagt
das foto heute in der tagesschau wäre wirklich la traviata?

ginge auch für carmen act 4 durch?  

 Ist das denn wirklich in der Oper noch notwendig dass man weiss welche Oper man sieht (Achtung Ironie!!) -- ist doch eh alles nur noch gleich, entweder bunt schrill oder weisse Wände mit grauen Anzügen , oder Horden von Menschen sie sich am Boden wälzen, sich anschreien , beschmieren etc etc..

Alls nur noch hässlich, aber solange es Zusehen gibt die das gut heissen (zb Lohengrin) der ja vom ausmisten in der Staatsoper redet wird sich das nicht ändern, aber Gott sei Dank unterstützt der Staat ja diesen Schwachsinn (ist es für mich persönlich absolut nichts anderes) ..denn das zahlende Publikum wird schnell weniger werden. da nutzen auch "100 Auftritte" von Kaufmann und Netrebko und Herrn PD nicht um die Kassen zu füllen

17. September 2019
16:44
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HansLick
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Forumsbeiträge: 41
Mitglied seit:
7. September 2019
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das foto heute in der tagesschau wäre wirklich la traviata?

ginge auch für carmen act 4 durch?

17. September 2019
13:50
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 964
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28. Februar 2018
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Lohengrin,

es hat doch absolut keinen Sinn diesem Dauerpöbler zu antworten, der fühlt sich in seiner Bedeutungslosigkeit nur wichtig

17. September 2019
9:38
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Michta
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6. März 2018
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...und Herr Kaufmann sollte zum Dauergast werden, dann wäre die Staatsoper wohl gerettet....  Mamma mia - tutto nel mondo e burla....

16. September 2019
18:20
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
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Behaltet Euch den nur in München ?????????

Was soll das nun wieder?

Heben Sie sich Ihre Triaden auf für September 2020 ff.

Die WSO gehört längst ausgemistet wie der Augias-Stall.

16. September 2019
18:06
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Michta
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Forumsbeiträge: 197
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6. März 2018
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Da gibt es nix zum "einbremsen" , gnädigste Madame!  Solch Aussagen sind "ironisch" oder nicht einfach indiskutabel!   Und hören Sie sich mal im Haus um, wie dort die Stimmung ist!  Wir brauchen in Wien keinen wie in München, der stolz drauf ist, `daß er das Haus so umgekrempelt hat, daß eine Rückkehr zum Konservatismus nicht mehr möglich ist`... wie er sich in einem Interview gebrüstet hat.   Behaltet Euch den nur in München - und den Mister Ö3  auch gleich dazu...

16. September 2019
15:23
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
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Keine Ahnung.

Wenn es einen neuen da Ponte Zykus gibt, kann der Jahre dauern und Cosi ist vielleicht am Schluß dran?

16. September 2019
15:13
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 964
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Lohengrin,

eines finde ich an der Cosi auch merkwürdig. Da kommt doch in dieser Saison eine neue raus, und da wird dann schon wieder eine neue angekündigt. Für welchen Zeitraum gilt denn die Vorschau des Intendanten. 10 Jahre und dann die neue Cosi, der Herr ist sehr vorausschauend :-)))

16. September 2019
14:42
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 598
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28. Februar 2018
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Jetzt bremsen Sie sich mal ein; Michta.

Erst abwarten, dann anschauen/hören, dann meckern, ok?

Mit dem Gesäusel (der freundlichste Ausdruck, der mir zur Verfügung steht) des französischen Diplomaten ist es jedenfalls vorbei. Kantige und teils ironische Statements sind halt nicht für alle verständlich und verdaulich.

Meyer kann dann in Mailand zeigen, was er kann. Dort steht ihm allerdings ein ziemlich massiver Chefdirigent gegenüber. Ob er den auch so vergrault, dass er weggeht?

16. September 2019
14:05
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Michta
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6. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Die Aussage allein daß der neue Herr Direktor Herrn K. engegiert, damit der "arme Mann" sein Traumata aufarbeiten kann - dafür sollte man ihn sofort raus schmeissen bevor er angefangen hat. Eine unglaubnliche Frechheit gegenüber dem Großteil des Publikums und darüber hinaus gegenüber allen Steuerzahlern in Österreich!  (Die Opernbesucher sind eine unbedeutende Minderheit, und denen der Schmarrn gefällt und die die große Klappe führen, wie toll der Käse ist, der uns heute zum überwiegenden Teil vorgesetzt wird, die sind noch eine verschwindende Minderheit von dem nicht mal einem Prozent..... )   Und die sollen dafür blechen, daß der Herr K sein Traumata verarbeiten kann, der ohnedies für diesen Mist - "Lohengrin" noch kräftig bezahlt wurde?  Unfassbar!

     Das passt perfekt zum "Sozialisten" Drozda, der uns den  - und auch den Kusej - eingebrockt hat!  Jeder ehrliche Arbeiter muss sich von so einer Partie mit Grausen abwenden!

14. September 2019
7:37
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UwePaul
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Forumsbeiträge: 964
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Gurnemaz,

ich bin ein sehr uneigennütziger Mensch und wünche allen alles. Ich bin froh, wenn er mehr woanders sein ständig gleiches Unwesen treibt, je weniger macht er hoffentlich hier

13. September 2019
22:16
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Gurnemanz
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Forumsbeiträge: 663
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29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

UwePaul sagt
Danke Gurnemanz,

natürlich bin ich für Meinungsfreiheit, aber ich konnte mir das, vor allem auch nach der Kritik von Herrn Prochazka nicht vorstellen, die ich auch gelesen hatte.

Ich habe C. noch nie live erlebt, lege auch keinen Wert drauf, seine TV Auftritte reichen mir. Aber Herr Dusek ist ja nun wahrlich nicht der Einzige, der in Jubelschreie ausbricht Bei den Berliner Gastsspielen, sind die meisten Kritiker auch aus dem Häuschen.

Bei den 10 Premieren habe ich mich auch gewundert.  Ich weiss aber nicht, ob die Wiener auch noch, wie wir z.B. an der DO noch eine kleine Spielstätte hat, die Tischlerei, in der es auch Premieren gibt, und die dann insgesamt auch mitgezählt werden.

Wenn es allerdings sich nur aufs große Haus bei Ihnen bezieht, dann ist es schon sehr ambitioniert  

Eine kleinere Spielstätte gibt es nicht, und meines Wissens ist auch kein Neubau o.ä. geplant (die kleine Studiobühne in der Walfischgasse kann man wohl nicht als zweite Bühne bezeichnen). Aber es wird wohl so sein, wie tristan62 im Beitrag 10 schreibt - danke für den Hinweis, daran hatte ich nicht gedacht.

Was die Jubelschreie zum Dilettanten Currentzis betrifft, möchte ich aus dem Artikel zitieren, der heute im Standard erschienen ist ("Staatsoper: Roščić holt Currentzis und plant zum Start zehn Premieren"):

Teodor Currentzis wird mit seinem MusicAeterna Orchester künftig auch an der Wiener Staatsoper aufspielen. Bogdan Roščić, der als Sony-Classical-Chef die in Perm Tätigen zu internationalen Stars gemacht hat, wird sie auch als Staatsopern-Direktor beschäftigen.

Da steht es schwarz auf weiß: Karrieren und Stars werden (heutzutage) gemacht. Nicht unbedingt das Können zählt, sondern die Connections zählen.

Und folgendes sag ich auch: Wir haben mit den Wiener Philharmonikern bzw. dem Staatsopernorchester ein (zumeist) erstklassiges Orchester AM HAUS. Wenn drittklassige Orchester aus aller Welt hergekarrt werden, dann werde ich dem Roščić seine Provinzssuppe kräftig versalzen. Was soll diese Schnapsidee überhaupt? Ich war bisher ihm gegenüber neutral bis positiv eingestellt, aber Currentzis hat in einer ernsthaften Kulturinstitution nichts verloren. Basta.

Und noch ein Schmankerl aus dem Artikel:

Zu den prägenden Regisseuren der ersten Zeit soll Barrie Kosky gehören. Der Australier, der heuer in Salzburg sehr erfolgreich Offenbachs "Orpheus in der Unterwelt" herausbrachte, hatte 2005 "Lohengrin" an der Staatsoper inszeniert. "Die Erfahrung war offenbar so, dass Barrie ein lebenslanges Trauma davongetragen hat. Das werden wir gemeinsam aufarbeiten", sagte Roščić laut der Zeitung. Kosky werde "sehr viel in Wien inszenieren".

Dass Kosky sehr viel bei uns inzenieren soll, begrüße ich grundsätzlich. Aber das mit seinem lebenslangen Trauma ist doch völlig lächerlich. Wenn Kosky Wien nicht gut tut, dann soll er Wien meiden - so einfach ist das.

Die Jahre ab 2020 werden auf jeden Fall... interessant.

13. September 2019
19:26
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Christine
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Forumsbeiträge: 51
Mitglied seit:
7. September 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Ich glaube auch, dass wir zunächst einmal abwarten sollten. Die Direktion Meyer ist auch nicht optimal und wenn wir eine neue Traviata bekommen, ist das grundsätzlich sehr gut. Ärger als die derzeitige Produktion kann sie kaum sein.

13. September 2019
10:18
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rapidwien
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28. August 2019
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Typisch diese Reaktionen: Man weiß schon im Voraus was alles schlecht wird.....

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