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Wiener Staatsoper: Roščić startet mit zehn Premieren und bringt Currentzis | Seite 4 | OnlineMerker | Forum

 

 

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Wiener Staatsoper: Roščić startet mit zehn Premieren und bringt Currentzis
27. September 2019
16:15
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Lohengrin2
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...da ich bei den alten Aufahmen den Text wirklich exzellent verstehe

Kann ich nicht teilen, es gab zu jeder Zeit und auch heute Sänger, bei denen man jedes Wort vesteht und ebensolche, die nur Lautmalerei anzubieten hatten und haben. Diese Glorifizierung von "früher" und damals" nervt !!!

27. September 2019
16:03
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Karl
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an sich ist es eigentlich ganz einfach: wie wichtig ist der Text?

Die Übertitel sind toll, nur lenken sie natürlich auch ab (auf den Text schauen - auf die Bühne schauen - auf den Text schauen...).

Und - ganz ehrlich: wie viele von uns schauen auch bei deutschen Opern regelmäßig auf den eingeblebdeten Text, da man das Gesungene einfach nicht mehr versteht? DA liegt der Hase im Pfeffer. Wie gesagt, ich bevorzuge (derzeit) Opern auf deutsch, da ich bei den alten Aufahmen den Text wirklich exzellent verstehe und ich somit eine neue Dimension des Verständnisses habe.

a propos: sollten Sie auch Oper auf Englisch mögen, so empfehle ich die Cosi mit Richard Tucker....

27. September 2019
11:10
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Gurnemanz
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Danke für die Ergänzung! Wobei man sagen muss, dass die Sache nicht so klar ist, wie sie (Nikolaus) Harnoncourt darstellte. In die Originalpartitur ist mit roter Tinte auch eine deutsche Fassung eingetragen - was jedoch nicht heißen muss, dass die Oper von Beginn an zweisprachig konzipiert war oder/und sogar Smetana (der ja deutsch aufgewachsen war und erst später zum "Tschechen" wurde! - wobei damals ja in Tschechien Tschechisch UND Deutsch gesprochen wurde, nur von unterschiedlichen Gesellschaftsschichten) persönlich den Text eingetragen hat. Es gibt einen Text von Hanslick (nicht von dem aus dem Forum! Laugh), in dem explizit steht, dass diese Oper für das tschechische Publikum komponiert wurde, nicht für das deutsche. Was es also genau mit der Entstehungsgeschichte der Verkauften Braut auf sich hat, liegt also leider wohl im Dunklen. Ich kenne mich da auch nicht wirklich aus und bin gern für Informationen offen.

27. September 2019
10:49
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floh
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27. September 2019
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Von der verkauften Braut gibt es sogar eine autorisierte Fassung in Deutsch:

Zitat aus:
http://www.philipp-harnoncourt.....BCngel.pdf

Der Text der Musiknummern wurde aus dem von Smetana selbst
herausgegebenen gedruckten Klavierauszug von 1872 (Prag,
Matice hudební) übernommen. Der Text der Rezitative wurde
aus Smetanas autographer Partitur der Oper, wo er vom Kompo-
nisten in roter Tinte eingetragen worden ist, übernommen.
Wir sind dem Smetana-Museum Prag, besonders deren Leiterin
Dr. Olga Mojžíšová, sehr verbunden, dass sie uns in diesen
Schatz Einblick gewährt hat

27. September 2019
2:25
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Gurnemanz
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29. September 2018
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zum Beitrag 123:

Werter Dalmont! Danke für Ihre ausführliche Antwort! Ich kann wenig entgegnen, Sie haben Wichtiges gesagt. Die Übersetzung ist ja tatsächlich oft frei, was mich aber nicht stört, da ja eine literarische Übersetzung selten wirklich wörtlich ist, zudem muss eine Opernübersetzung ja mit der Musik übereinstimmen. Noch ein Rusalka-Beispiel: Der Wassermann bezeichnet Rusalka im 1. Akt als "prodána člověku", wörtlich "verkauft dem Menschen". Betont ist člo, und "verkauft dem Menschen" ist außerdem eine Silbe zu wenig. Also heißt es "verkauft an Menschenhand", was im Deutschen sing- und anhörbar ist. Das nur als Beispiel, wieso wörtliche Übersetzungen nicht immer sinnvoll ist.

Ich denke, es gibt hier keine Nonplusultra-Lösung, am besten wäre es wohl, abwechselnd Produktionen in Originalsprache und auf Deutsch zu bringen. Alle Leute wird man sowieso nie zufriedenstellen. Ich mutmaße aber, dass die Ihnen wohlbekannten Arienanfänge sich Ihnen auf Deutsch stärker eingeprägt haben als auf Italienisch. "Teurer Name, dessen Klang" merkt man sich nun mal leichter als "Caro nome che il mio cor", und man hat dann auch gleich einen Bezug zum Inhalt. Vielleicht haben die leicht zu merkenden Texte einen wesentlichen Teil dazu beigetragen, dass Sie Opernfan wurden?

Wenn Sie zufällig auf das entsprechende Verdi-Zitat stoßen, würde ich mich freuen, wenn Sie mich benachrichtigen würden, wo ich die genaue Stelle finden kann.

(Den Wassermann-Text habe ich mir nicht sofort gemerkt, aber ich hab die Oper ein paarmal in der Volksoper auf Deutsch gehört und kann daher auch den deutschen Text weitgehend - und ich finde auch beispielsweise "Du willst ein MENSCH sein? Du willst STERBLICH sein?" viel ergreifender als einen Text in einer mir weitgehend unverständlichen Sprache, bei der ich erst in die Übertitel schauen muss.)

 

Lohengrin2 sagt
Ihm (Verdi) ging es ja vor allem darum, dass die Menschen seine künstlerischen Absichten verstehen.

Da gab es noch nicht die Projektionen des Textes, zum Teil in mehreren Sprachen......  

Während einer Oper habe ich aber anderes zu tun als ständig auf die Projektionen zu schauen, damit ich nur ja nichts verpasse. Und selbst wenn man einen Text in Übersetzung liest, wirklich geht er erst in's Innere über, wenn man ihn gleichzeitig sieht und hört - aber letzteres kann man ja auch anders sehen.

Marquis M sagt
Ist die Volkoper in Wien nicht immer in Deutsch ?  

Großteils, aber nicht immer (Rigoletto kommt diese Saison auf Italienisch, Porgy&Bess, Turandot, Traviata etc. sind dort in Originalsprache).

26. September 2019
20:04
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Marquis M
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Ist die Volkoper in Wien nicht immer in Deutsch ?

26. September 2019
19:13
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Lohengrin2
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28. Februar 2018
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Ihm (Verdi) ging es ja vor allem darum, dass die Menschen seine künstlerischen Absichten verstehen.

Da gab es noch nicht die Projektionen des Textes, zum Teil in mehreren Sprachen......

26. September 2019
18:40
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dalmont
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Ad 115)

Gurnemanz, haben Sie den Wassermann Text nach dem ersten Anhören schon so im Gedächtnis behalten? Dann Kompliment.

Ich habe auch die Volksopern- und Staatsopern „Rusalka“ gesehen. In der Staatsoper bin ich am Display gehangen, da hab’ ich von den Sänger*innen kaum die tschechischen Schlüsselworte mitgekriegt (mehr tät ich eh’ nicht verstehen), in der Volksoper habe ich allerdings auch nicht sehr viel verstanden. Das Wassermann-Lied hat’s da ja leicht: Sordino in Streichern, dazu Harfen und Flöten, also sehr verständlichkeitsfördernd.

Ich kann Ihre Überlegungen sehr gut nachvollziehen, (dass man die Meinungen und Ansichten Anderer gelten lässt, setze ich übrigens voraus). Das Mitlesen ist – vor allem auf den Displays im Vordersitz – sehr ablenkend, da ist es noch besser über dem Bühnenportal. Aber eben auch nur eine Notlösung.

Bei deutschen und italienischen Opern, die ich oft gesehen und gehört habe, deren Textbuch ich kenne, kann ich vieles aus dem Gedächtnis ergänzen, wenn ich nur einen Teil verstanden habe, mittlerweile gelingt es auch beim manchem Französischen. Man lernt ja nie aus.

Ich habe einmal gelesen (und finde die Passage auf die Schnelle nicht), dass Verdi bezüglich einer „Othello“ – Aufführung in deutschen Landen vehement verlangte, dass sie in Übersetzung gespielt werden müsse und überlegte, ob im Deutschen das „salce, salce, salce“ auch dreimal „Weide“ heißen kann. Ihm ging es ja vor allem darum, dass die Menschen seine künstlerischen Absichten verstehen. Wenn mir meine Erinnerung da keinen Streich spielt, war es auch Komponisten daran gelegen, dass die Texte ihrer Opern verstanden wurden. 

Das stützt natürlich sehr Ihre Ansichten, gerade auch die zur „Werktreue“ (was ich als bestmögliche Interpretation der in den Noten und im Text niedergeschriebenen künstlerischen Absichten des Komponisten verstehe, Interpretation natürlich aus der Zeit heraus, in der man das Werk aufführt. Was der – soviel Polemik darf sein - in manchen Texten des Online-Merker und auch etlichen Forums-Beiträgen durchklingenden kulturellen Nekrophilie widerspricht.) 

Die Entscheidung ist wohl eine kulturpolitische: In London gibt es die ENO, die alles nur in englischer Übersetzung aufführt, in New York war’s die City Opera. „The Count Ory“ hat da auf mich von der Sprache her sehr eigenartig gewirkt (ENO), „The Grand-Duchesse of Gerolstein“ und „Intermezzo“ in New York waren mehr als  akzeptabel. Paris hat die Opéra-Comique, aber die spielt eh nur Französisches. In allen drei Theatern singen oder sangen aber fast ausschließlich Muttersprachler.

Die Volksoper war früher ja auch deutschsprachig, die Bundesländer ebenso, ich habe in der Jugend alles auf deutsch kennengelernt, und die Arienanfänge hatten fast Zitatcharakter, waren aber meist sehr am Original vorbei übersetzt. "Teurer Name dessen Klang" „Lodern zum Himmel sehr ich die Flammen“, „Hat Dein heimatliches Land“, „Ich kenn ein ein Mädchen, das hat Dukaten“, „Frag ich mein beklommnes Herz“, „Da ich nun verlassen soll“ „Nur der Schönheit weiht ich mein Leben“, "Flieg Gedanke..." und die buntflügelige Liebe sind nur ein paar Anfänge, die mir in Erinnerung blieben, natürlich auch weil sie oft im Radio zu hören waren.

Sie haben schon Recht: Es gibt keine verbindliche deutsche Übersetzung mehr, jedes Theater zimmert sich seine eigene zurecht. Also könnte man nicht einmal mehr als Linzer in Graz gastieren. Dazu kommt die Zerschlagung der Ensembles. Stückverträge für die tragenden Partien und Originalsprache sind für beide Seiten interessanter.

Ärgerlich ist wohl Beides in unseren Breiten: schlecht übersetzte Texte und sängerische Darbietungen mit qualvollem Deutsch auf der einen Seite, und die Originale klanglich malträtierende Gesänge auf der anderen. Das Französische leidet darunter ganz besonders, dessen Eleganz geht bei den meist grauslichen Nasalen mit samt deren klanglichem Umfeld und denn scheußlichen–R-s völlig verloren (zwei rühmliche Ausnahmen: Christa Ludwig und J. Kaufmann), ebenso alles Slawische

Ich könnte noch lange dahin schreiben, aber einen Ausweg aus der Misere vermag ich dennoch nicht zu finden. Oder doch? Bevor man in die Oper geht: Das Textbuch auswendig lernen (ob im Original oder in einer Übersetzung ist wurscht) und Castings, welche Sänger*innen am Besten einem Sprachklang nahe kommen. (Im Forum bin ich mir nie sicher, ob es nicht besser ist dazu zu schreiben: Achtung Ironie).

26. September 2019
15:50
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UwePaul
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Sie werden genauso wie ich, auch diese zweifelhaften mehrsprachigen Aufführungen erlebt haben. Meine erste Oper in Berlin war 1963 eine Aida von Wieland Wagner mit Felicia Weathers, Christa Ludwig. Der Radames sollte, glaube ich Jess Thomas sein, sagte ab, die gäbe es in deutsch. Dann sprang Dimiter Usunov ein, der sang dann italienisch, die beiden Damen und der Rest der Herren deutsch. Das erste Duett war gemischt und im weiteren Verlauf, sangen Aida und Radames italienisch. Ähnliche Aufführungen gab es dann noch etliche Jahre. Möchte ich nie wieder erleben....

26. September 2019
15:41
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Lohengrin2
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Naja, aber vor 60-50 Jahren war es doch so, dass die Partien hauptsächlich aus dem Ensemble besetzt und in der Landessprache gesungen wurden und nicht von herumreisenden freischaffenden Künstlern - oder liege ich hier falsch?

Vor 50-60 Jahren sind die Sänger der Hauptoartien fast genauso umhergereist wie heute.

Die meisten Partien mit Ausnahme der Hauptrollen werden in den meisten Häusern immer noch von Ensemblemitgliedern gesungen. Allerdings sind die Ensembles wohl kleiner geworden ud manche Häuser haben so gu wie keine Ensemble mehr.

26. September 2019
15:20
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Gurnemanz
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(Susana und ich haben den Konflikt beigelegt, daher habe ich diese Textpassage auf meinen Wunsch hin - mit dem Einverständnis von susana - gelöscht)

26. September 2019
14:54
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susana
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susana sagt
Gurnemanz schreibt : Nr 89 vom 24.9.2019 um 1.30 
Man sollte sich auch die Frage stellen, wieso die absolute Mehrheit zu Musik abwandert, bei deren Anhören man sich geistig nicht anstrengen muss oder kein großes Sitzfleisch haben muss (Musical, Pop, Rock, Jazz, ...).
Diesen Satz wollen oder können sie nicht erklären ????

Wie im Beitrag 104 erklärt, antworte ich Ihnen im Merkerforum nicht mehr.  

 

Bei den vielen überaus persönlichen (privaten) Angriffen ihrer seits über mich mit ziemlich vielen Falschaussagen, auf die ich nicht absichtlich nicht  eingegangen bin,  schaffe ich es trotzallem immer wieder ihnen durchaus respektvoll entgegen zu kommen und sachliche Fragen zu stellen (übrigens ohne private Angriffe, die sich auf ihre Aussagen betrifft und nicht über das Privatleben) .

Dann seien Sie halt beliedigt, was ich nicht nur kindisch finde, sondern eine Flucht diesen Satz und die denkweise , die dahinter steckt, die mcih wirklich interessiert, zu erklären. Ich hätte von ihnen mehr Rückgrat erwartet. Bedauerlich

26. September 2019
13:29
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Gurnemanz
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Lohengrin2 sagt
Originalsprache hat mit Globalisierung rein gar inchts zu tun.

Dass Sänger von überall her auch überall singen, ist doch gar nichts Neues. Im 18. Jahrundert gab es fast nur Sänger aus Italien. Friedrich der Große hielt das für unumgänglich, bis man ,hinter einem Vorang singend, Elisbeth Mara, geb. Schmeling aus Kassel vorstellte. Sie war schließlich so erfolgreuch wie heute Netrebko und Kolleginnen und sang quer durch Europa, sehr viel mit Haydn in London (dort Englisch!).

Naja, aber vor 60-50 Jahren war es doch so, dass die Partien hauptsächlich aus dem Ensemble besetzt und in der Landessprache gesungen wurden und nicht von herumreisenden freischaffenden Künstlern - oder liege ich hier falsch?

Lohengrin2 sagt
Originalsprache bedeutet allerdings, dass die Sprachmelodie und die Komposiion dieselbe Ausdrucksskala haben. Deshalb ist die Origialsprache wichtig.  

wie ich gestern geschrieben habe: Ich respektiere aber, dass es andere Meinungen gibt, und dass anderen Opernbesuchern die - auch von mir nicht in Abrede gestellte - Einheit zwischen Musik und Text wichtiger ist als die unmittelbare Textverständlichkeit.
Es ist eine persönliche Entscheidung, was man bevorzugt. MIR ist die Textverständlichkeit wichtiger als die Einheit zwischen Sprachmelodie und Komposition - wobei ich mich glücklich schätze, in Wien bei manchen Opern beides haben zu können (letztes Jahr eine deutschsprachrige Rusalka in der Volksoper, heute höre ich mir im Theater an der Wien eine tschechische an -> passt doch)

 

 

(Susana und ich haben den Konflikt beigelegt, daher habe ich diese Textpassage auf meinen Wunsch hin - mit dem Einverständnis von susana - gelöscht)

26. September 2019
10:16
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susana
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Gurnemanz schreibt : Nr 89 vom 24.9.2019 um 1.30 

Man sollte sich auch die Frage stellen, wieso die absolute Mehrheit zu Musik abwandert, bei deren Anhören man sich geistig nicht anstrengen muss oder kein großes Sitzfleisch haben muss (Musical, Pop, Rock, Jazz, ...).

Diesen Satz wollen oder können sie nicht erklären ????
 

Gurnemanz schreibt : 2) Andere Menschen zu einer bestimmten Kunstform bringen (Beitrag 109)

Das finde ich nicht. Alles, was man mit Leidenschaft und Interesse betreibt, macht man doch nur, weil man SELBST daran Interesse entwickelt hat. 

Und weil es nicht darauf ankommt, habe ich noch nie einen Versuch gestartet, wen zur "klassischen" Musik zu bringen. Höchstens einmal einmal Jahr mal einen Youtubelink geschickt und um die Meinung zu einem konkreten, kurzen Musikstück gefragt, das war's.

 

 Wer Gurnemanz - und ich stelle jetzt eine ganz sachliche Frage : wer hat also die Aufgabe Oper und auch klassische Musik generell anderen Menschen näher zu bringen .. nur die Schule ? Das wäre zu wenig. Das sieht man ja aktuell.

 you tube.. nun ein guter Anstaz, aber es soll Menschen geben, die you tube nicht unbedingt als Informationsquelle benutzen. und ich glaube nicht , dass man dieses Genre auf diesem Weg entdeckt.. möglich aber eher geringfügig. Man setzt damit grundsätzlcihes Interesse voraus, aber nicht dass man das Genre kennt.

Ausserdem geht es ja auch darum Menschen , vorallem junge Leute  in die Häuser zu locken (Oper/div Theater Konzertsäle), das Liveerlebnis sollte doch eigentlich das ideale sein - oder nicht ?  Und wenn sie bei mir gelesen haben, habe ich beruflich damit zu tun, also ist es für mich wichtig , Menschen dazu gut zu beraten !

Zusätzlich : Wenn ab und zu Karten verfallen würden, gebe ich diese an Schulklassen weiter .. und ich habe dort vielen Kindern, die sonst nie ins Theater gehen können, weil sie sich es nicht leisten können/wollen oder was auch immer ..ihre ersten Theater und Opernbesuche vermittelt ..

Es ist nicht die Aufgabe andere Leute zu andern Kunstformen zu bringen, sondern sie darauf neugierig zu machen, ihnen etwas zu zeigen, dass sie noch nicht kennen. Und es ist auch in Österreich nicht selbstverständlchc dass man alle möglichen Kunstformen automatisch bei Geburt kennt. 

Also kann ich mit meiner Begeisterung eventuell.. klappt ja nicht immer Menschen auf Klassik neugierig machen und dazu beitragen diese Musikform weiter bekannt zu machen. nur jammern, dass in der Schule nichts gemacht wird hilft leider nicht weiter .

26. September 2019
9:03
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Lohengrin2
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Originalsprache hat mit Globalisierung rein gar inchts zu tun.

Dass Sänger von überall her auch überall singen, ist doch gar nichts Neues. Im 18. Jahrundert gab es fast nur Sänger aus Italien. Friedrich der Große hielt das für unumgänglich, bis man ,hinter einem Vorang singend, Elisbeth Mara, geb. Schmeling aus Kassel vorstellte. Sie war schließlich so erfolgreuch wie heute Netrebko und Kolleginnen und sang quer durch Europa, sehr viel mit Haydn in London (dort Englisch!).

Die Gepflogenheiten bei Opernaufführungen im 19. Jahrhundert möchte bestimmt niemand zurück. Da wurde geredet, geflirtet, gegessen und getrunken und die Oper lief oft nebenher.

Originalsprache bedeutet allerdings, dass die Sprachmelodie und die Komposiion dieselbe Ausdrucksskala haben. Deshalb ist die Origialsprache wichtig.

26. September 2019
4:02
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Gurnemanz
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HansLick sagt
wir sind hier schon so weit vom ursprünglichen thema entfernt

Ja, aber ich finde die mittlerweile entwickelten Diskussionen sehr interessant. Daher möchte ich auf die letzten beiden Themen eingehen und würde mich über eine Fortsetzung der wirklich lesenswerten Beiträge freuen!

 

1) Oper in Originalsprache oder in Übersetzung (Beiträge 105, 108, 112, 113, 114)

Ich habe früher die Meinung vertreten, dass ich Opern nur im Original hören möchte ("nur Original ist legal"), aber dazu muss man ja gleich mal sagen, dass heutzutage teilweise nicht die gleichen Instrumente verwendet werden, heute mehrheitlich meines Wissens (ich kenne mich da nicht gut aus) eine andere Stimmung der Instrumente gebräuchlich ist, dass es das Stimmfach des Bariton noch gar nicht mal so lang gibt, die Kastraten ausgestorben sind, dass angeblich - es wurde mir erzählt, ich konnte es nicht auf die Schnelle verifizieren - erst Gustav Mahler das Licht während einer Opernaufführung abgedreht hat, ... Die Gegenwart ist einfach nicht mit der Vergangenheit vergleichbar, die Zeiten sind anders. Und für mich steht NICHT die Frage nach einer "Werktreue" (was auch immer das ist) im Vordergrund, sondern: "Wie kann man dieses konkrete Werk bestmöglich auf die Bühne bringen, sodass eine gute Aufführung draus wird?". Insofern ist mir jede Abweichung von der herkömmlichen Praxis recht, sofern sie mich überzeugt.

Mein "Schlüsselerlebnis" war eine deutschsprachige Rusalka in der Wiener Volksoper. Ja, den Inhalt habe ich natürlich schon vorher gekannt, aber als ich in meiner eigenen Muttersprache die Worte des Wassermanns gehört habe: "Liebt Dich ein Mensch auch noch so sehr, Dein bleibt er nimmermehr. Hast Du vom Mensch-Sein auch genug, bleibt Dir nur der Elemente Fluch. Wehe, Rusalka, Wehe!", dann ist mir das durch Mark und Bein gefahren, und erst dann habe ich die Tragik dieser Oper begriffen: Egal, was Rusalka macht, sie ist sehenden Auges ins Unglück gerannt und hat dann eben GAR KEINEN Ausweg mehr. Auf Deutsch geht mir das alles viel mehr nahe als in einem für mich großteils unverständlichen Tschechisch. - Im Dezember 2018 habe ich in Brno/Brünn ein englisches (!) Totenhaus gehört, und nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hat es mich überhaupt nicht gestört.

Ich respektiere aber, dass es andere Meinungen gibt, und dass anderen Opernbesuchern die - auch von mir nicht in Abrede gestellte - Einheit zwischen Musik und Text wichtiger ist als die unmittelbare Textverständlichkeit. Daher finde ich es am besten, wenn in einer Stadt, die wie Wien den Luxus hat, zwei oder mehr Opernhäuser zu besitzen, auch beides angeboten wird. Wenn es nur ein Haus gibt, sollte im Optimalfall eine Produktion auf Deutsch sein und eine andere in der Originalsprache. So, wie ich auch bei Inszenierungen eine Mischung an Inszenierungsstilen für optimal halte, denke ich auch, dass möglichst jeder bei der Sprache auf seine Kosten kommen soll.

Ganz generell gesprochen bin ich ein Gegner der Globalisierung. Und für mich ist das Argument "Es gibt heutzutage so viele ausländische Sänger, die wir nicht dazu zwingen können, Deutsch zu lernen" kein Argument. Wenn ich ständig in einem anderen Land arbeite/lebe, dann gehört es zu den allerersten Prioritäten, so schnell wie möglich die dortige Sprache zu erlernen! Schon allein aus Respekt vor dem jeweiligen Land und seinen Bewohnern. Ich weiß, dass Deutsch seit dem Zweiten Weltkrieg keine Weltsprache mehr ist, aber wenn ich Opernsänger bin, müssen zumindest rudimentäre Deutschkenntnisse vorhanden sein (genauso wie rudimentäre Italienisch-, Französisch- und Russischkenntnisse). Und man sollte sich auch die Frage stellen, wieso die österreichischen/deutschsprachigen Sänger in aller Welt singen, dafür bei uns zahlreiche Menschen aller Herren Länder.

Das ist jedoch nicht primärer Teil der Diskussion. Ich bleibe dabei, dass ich einen Operntext unmittelbar verstehen möchte, denn auch beim Voraus-Studium eines Inhalts wird man nicht feine Nuancen mitbekommen. Die allererste Oper, die ich als Kind gehört habe (ich habe mir aus der Städtischen Bücherei eine Musikkassette ausgeborgt), war "Hoffmanns Erzählungen" - und eben NICHT "Les contes d' Hoffmann", sondern "Hoffmanns Erzählungen". Ich bezweifle ernsthaft, ob ich als vielleicht 11jähriger Bub das Operngenre nicht abgeschrieben hätte, wenn ich auf der Aufnahme nur ein unverständliches Kauderwelsch von Französisch gehört habe. (Auch heute ist für mich Deutsch die "normale" Hoffmann-Sprache). Opernaufführungen werden für das zahlende Publikum veranstaltet, nicht für die Sänger, denen man nicht zumuten kann, eine Übersetzung zu lernen. (man müsste halt nur darauf schauen, dass überall dieselbe Übersetzung eines Werks gespielt wird) Das Argument, im Jahre 2019 sei es doch unglaublich, überhaupt noch in deutscher Übersetzung zu spielen, teile ich nicht - denn nicht alles ist gut, nur weil es momentan einen Trend dazu gibt.

Es gibt einige Opern, die ich noch nicht auf Deutsch gehört habe, aber gern auf Deutsch hören würde (live, nicht nur auf Aufnahmen!). Ich denke, dass zum Beispiel Janáček auf Deutsch noch ein Vielfaches an mitreißender Dramatik aufbietet. "Meinst Du, sie kann überhaupt jemanden lieben?" (Sache Makropulos), "Wie schön zwitschern die Vögel - und ich muss sterben" (Káťa Kabanová), "Auch ER hat eine Mutter gehabt!" (Totenhaus), "Mama, weißt Du, was die Liebe ist?" (Osud) wirkt ganz gewiss auf Deutsch VIEL besser als in einer Sprache, die man nicht versteht.

Ich habe zu Hause einen sehr alten deutschsprachigen Opernquerschnitt (La Traviata mit Helge Rosvaenge und Maria Cebotari) auf Deutsch. Geht auch. Der Zugang zu einem Werk fällt jedenfalls auf Deutsch leichter. Man kann einfach nicht alle Sprachen verstehen.

 

2) Andere Menschen zu einer bestimmten Kunstform bringen (Beitrag 109)

Das finde ich nicht. Alles, was man mit Leidenschaft und Interesse betreibt, macht man doch nur, weil man SELBST daran Interesse entwickelt hat. Vor einem halben Jahr hätten Sie mich mit Streichquartetten noch jagen können, hätte ich mir nie im Leben angehört. Und raten Sie mal, was ich zufälligerweise jetzt gerade, während ich diese Zeilen schreibe, höre: Nämlich das zweite Streichquartett von Benjamin Britten. Insbesondere das Streichquartett hat zu unrecht einen verstaubten, elitären, langweiligen Ruf (weit schlimmer als die Oper) - aber wer das denkt, sollte sich mal zum Beispiel das 8. Streichquartett von Schostakowitsch anhören oder das 2. Steichquartett von Janáček. Das ist doch alles, aber nicht langweilig. Für mich wirklich packende Musik und große Schätze der Kammermusikliteratur!

So ist es doch mit allem. Ich beurteile Menschen nicht nach ihrer Lieblingsmusik, nicht nach ihrem Alter, nicht nach ihren politischen Einstellungen etc. Ich kann mich bestens mit jemandem (ein paar Leuten aus meiner Familie) verstehen, der hauptsächlich Helene Fischer, Andreas Gabalier und Hansi Hinterseer hört. Das ist mir doch egal, darauf kommt es nicht an. Und weil es nicht darauf ankommt, habe ich noch nie einen Versuch gestartet, wen zur "klassischen" Musik zu bringen. Höchstens einmal einmal Jahr mal einen Youtubelink geschickt und um die Meinung zu einem konkreten, kurzen Musikstück gefragt, das war's. Wer interessiert ist, kann auf Youtube weitersurfen und gute Musik finden. Und ein Freund von mir hat vor einem halben Jahr mal geäußert, dass er zu einem klassischen Konzert mitkommen möchte, ein paar Tage später war er bei einem Klavierabend mit, hat ihm super gefallen, seitdem waren wir bei ein paar Orchesterkonzerten. Passt doch. Ich freue mich, wenn er sich dafür interessiert, aber ich dränge ihn nicht dazu. Alles, was man mir aufdrängen will, wird schon mal im vorhinein mit Abneigung bedacht - und ich hasse das Gefühl, mir allein vorzustellen, jemand gehe mit mir ins Konzert oder in die Oper mit, um mir einen Gefallen zu tun. Nein, einfach nein. Ich hab genug Bekannte/Freunde, die ich dort treffe, da brauch ich niemanden dazu sanft überreden.

25. September 2019
21:57
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Karl
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Frage: welche Weltstars? Heute?

Zweitens: ich habe immer davon geträumt, dass ein italienischer Tenor auf Italienisch den Lohengrin singt - es gibt eine Aufnahme mit Giacomini, aber da ist die Klangqualität übel. Callas sang den Liebestod auf Italienisch - darf ich den jetzt nicht mehr hören?

"Es war doch gräßlich, wenn man so alles verstand, wenn die textverständlich sangen." Einer der Gründe, warum 'Christus am Ölberge' für mich nur in einer mir vollständig unbekanten Sprache verdaulich ist (da das Textbuch wirklich nicht das Gelbe vom Ei ist).

Ich, für meinen Teil, finde es lächerlich, schleißige Aussprachen auf der Opernbühne zu erleben (ich denke nur an "Peter Graims, we are here to inwestigeit"- zwei Aussprachefehler im ersten Satz einer Oper - toll) - wenn schon das Englische so schlecht ist, wie klingt dann z.B. das Tschechische?

Wenn der Text aber sowieso unnötig ist, dann sollen bitte alle Vokalisen singen, dann brauchen wir auch keinen Souffleur mehr zu bezahlen...

Man muss aber natürlich zugeben, dass man in wiener Theatern seit Jahren auch nur mehr einen Bruchteil des Texts versteht (bzw. verstehen soll) - also warum sollte es auf der Opernbühne anders sein? Nur bitte, dann hören wir auf, Opern zu intellektualisieren und gehen wegen der schmissigen Melodien hinein. Viel einfacher.

Und jetz muss ich aufhören: ich muss ganz schnell Ungarisch lernen, damit ich Bartoks Blaubart verstehe - könnte ein Weilchen dauern.

viszont látásra

 

25. September 2019
20:55
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UwePaul
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28. Februar 2018
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Frau Lohengrin,

Ist das Thema überhaupt diskussionswürdig?

Aus meiner Sicht nicht, wie man 2019 noch mal auf diese Idee kommen kann, verstehe ich nicht. Vor allem möchte ich mal den Weltstar hören , den alle hören wollen, wohl kaum eine italienische oder französische Oper in deutsch singen wollen und können.

Ich kann mich, wahrscheinlich wie Sie auch, an Zeiten erinnern, in denen es so war. Es war doch gräßlich, wenn man so alles verstand, wenn die textverständlich sangen. Abgesehen von diesen unsäglichen mehrsprachigen Aufführungen.

25. September 2019
20:45
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Lohengrin2
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Das Thema Originalsprache in der Oper ist wirklich interessant.

Ist das Thema übrhaupt diskussionswürdig?
Einerseits wird heftig auf Werktreue bestnden, dann aber die Abweichung von der Origialsprache gelobt. Das passt nicht zusammen!

Man höre sich Don Carlo auf Französisch (Original !!!) ud Italienisch (Idiom des Komponisten) an. Da ist sofort festzustellen, dass die Sprache, die der Komponist in Fleisch und Blut hat, sich in der Musik widerfndet. Die "fremde" Sprache ist, wie Jonas Kaufmann anlässlich des Pariser DC erzählte, nicht so sangbar. Andererseits bilden in Opern französischer Komponisten in der Orignalsprache Musik und Text eine perfekt Einheit.

25. September 2019
19:55
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UwePaul
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kotozzo,

als ich vor Jahrzehnten  meinen ersten Don Carlo erlebt habe, damals natürlich noch eine total klassische Inzenierung, mit Fischer Dieskau und King, und mir bewusst war, das ich schwul bin, waren das auch meine ersten Gedanken.

Nur in der wahren Geschichte wird es ja nicht gewesen sein, da ja der Carlo wohl ein Widerling war...

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