Online Merker Logo

Die internationale Kulturplattform

Wiener Staatsoper: Roščić startet mit zehn Premieren und bringt Currentzis | Seite 2 | OnlineMerker | Forum

 

 

Anleitung Registrieren: 

Klicken Sie hier rechts unten auf den Button "Registrieren". Sie werden aufgefordert Ihre E-Mail Adresse und einen Benutzernamen einzugeben. Danach erhalten Sie ein E-Mail mit einem Link zum Erstellen des Passwortes. Danach können Sie sich mit Ihrer E-Mail Adresse oder dem Benutzernamen und dem Passwort einloggen. Ihre Profilseite erscheint. Danach gehen Sie wieder auf die Online Merker Forum Seite und sind dann im Forum angemeldet.

 

Dieses Forum ermöglicht in erster Linie an Kultur interessierten Lesern des Online-Merker ihre Meinung auszutauschen und durchaus auch kontroversiell zu diskutieren. Dies soll allerdings in einer höflichen und vernünftigen Umgangsform geschehen. Nicht gestattet sind diskriminierende, rassistische, fremden- und staatsfeindliche Inhalte und Formulierungen. Diese werden ebenso wie persönliche Beleidigungen und Herabwürdigungen anderer Personen vom Moderator gelöscht. Weiters ist das Forum keine Tauschbörse für Ton- und Bildaufnahmen.

Avatar

Bitte denke über eine Registrierung nach
guest

sp_LogInOut Login sp_Registration Registrieren

Registrieren | Passwort vergessen?
Erweiterte Suche

— Forumbereich —




— Übereinstimmung —





— Forum Optionen —





Minimale Suchwortlänge beträgt 3 Zeichen - die maximale 84

sp_Feed RSS (Beitrag) sp_TopicIcon
Wiener Staatsoper: Roščić startet mit zehn Premieren und bringt Currentzis
3. Oktober 2019
9:53
Avatar
Chenier
Member
Members
Forumsbeiträge: 532
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline
170sp_Permalink sp_Print

Der Faust an der Burg zeigt auf, was auf Wien zukommt, hätte man wissen müssen, denn Kusej hat seine Visitenkarten in München jahrelang abgegeben.

Ein Faust, der auf "Äktschn" statt Worte setzt, in dem es nur unappetitlich zugeht, in dem Rollen, Texte, Zitate verändert werden, ist aus meiner Sicht nicht "zeitgemäß" und modern, sondern unauthentisch und entbehrlich.

Mal sehen, was Roscic an der WSO zustande bringt, die genannten Namen gehen jedenfalls nicht in die richtige Richtung, aber es gibt ja noch Jordan als mögliches Korrektiv.

Drozda hat sich jedenfalls aus dem Staub gemacht, seine personellen Engagements bleiben nachhaltig bestehen.

2. Oktober 2019
15:59
Avatar
Lohengrin2
Member
Members
Forumsbeiträge: 549
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline
169sp_Permalink sp_Print

Ich bin SEHR zuversichtlich, dass ENDLICH intressantere Zeiten anbrechen. Das Burgtheater hat eine Steilvorlage gegeben. Schlafmützenzeit war lange genug.

2. Oktober 2019
15:51
Avatar
Christine
Member
Members
Forumsbeiträge: 32
Mitglied seit:
7. September 2019
sp_UserOfflineSmall Offline
168sp_Permalink sp_Print

Ich habe ja in einem früheren Beitrag geschrieben, dass man abwarten soll, was der künftige Operndirektor machen wird bevor man ein Urteil abgibt. Nach der mehr als seltsamen Absage des von Thomas Drozda bestellten Direktors des Kunsthistorischen Museums und den ersten Berichten über die Aufführungen im Burgtheater bin ich sehr skeptisch, ob Herr Drozda eine gute Hand bei der Auswahl der Personen für die wichtigsten kulturellen Institutionen unseres Landes hatte. Ich fand es ja schon merkwürdig, dass die SPÖ Frauen es offenbar widerspruchslos hingenommen haben, dass Herr Drozda den Vertrag mit der von einer SPÖ Ministerin eingesetzten Sabine Haag, die das Museum meiner Meinung nach sehr erfolgreich leitet, nicht verlängert hat und mit ihr dabei auch noch sehr eigenartig umgegangen ist. Im Burgtheater erwarten mich demnächst die Bakchen. Die Aufführung soll anstrengend sein wurde mir erzählt. Das hat der Regisseur auch beabsichtigt, denn "das Leben sei anstrengend, das solle man auch im Theater merken". Sehr originell! Wer will sich nach einem anstrengenden Tag am Abend im Theater drei Stunden anstrengen? Die beste Aufführung dürfte der Weibsteufel sein, eine Übernahme von der früheren Direktion.

Ich hoffe, Frau Haag bleibt dem Museum erhalten. Ich war noch nie so oft dort wie in den letzten Jahren. Aber was erwartet uns in der Oper, die mir ja noch viel mehr am Herzen liegt? Ich bin jetzt eher sehr skeptisch.

2. Oktober 2019
15:46
Avatar
UwePaul
Member
Members
Forumsbeiträge: 944
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline
2. Oktober 2019
13:51
Avatar
Gurnemanz
Member
Members
Forumsbeiträge: 655
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline
166sp_Permalink sp_Print

@164: Danke für die Info zum Don Carlo! Ich war nicht dort, weil mich weder das Werk noch die Sänger gereizt haben. Dass es in Wien bessere Aufführungen des Standardrepertoires gibt, überrascht mich nicht. Der Britten-Bericht aus Linz steht übrigens unter "Oper in Bundesländern Österreichs" 

An Chenier (163+165): Sie wissen selbst, dass Sie momentan nur provozieren wollen, deshalb geh ich darauf nicht ein. Aber nur eines: Die Oper Brünn ist derzeit deutlich besser als die Oper Bratislava, was sie wüssten, würden Sie die beiden Häuser kennen und nicht bloß so tun als ob.

2. Oktober 2019
10:37
Avatar
Chenier
Member
Members
Forumsbeiträge: 532
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline
165sp_Permalink sp_Print

Ich war von Brünn auch enttäuscht, ist aber schon Jahre her.

Wenn Osten, dann Bratislava, oder noch besser Bukarest und Sofia, zwar auch "billige" Inszenierungen, aber die sind musikalisch fast auf Augenhöhe mit uns. 

2. Oktober 2019
9:58
Avatar
LeFis
New Member
Members
Forumsbeiträge: 2
Mitglied seit:
2. Oktober 2019
sp_UserOfflineSmall Offline
164sp_Permalink sp_Print

Apropos Brno: vielleicht muss man bei der Beurteilung der Sänger/innen im Haus die Bedeutung/Größe des Hauses im Hinterkopf haben.

 

Nicht zuletzt aufgrund der sehr positiven Berichte von Gurnemanz (wie war eigentlich der neue Britten in Linz?) des Brünner Opernhauses war ich letzten April dort. Es wurde der Don Carlos gegeben (5 Akte, ital. Version), also so wie es gerne habe.

Die Inszenierung war einfach (günstig) aber störte nicht und das ist ja heute schon etwas Positives. Das Orchester doch spürbar schwächer als Spitzenopernorchester, der Gesang durchaus ansprechend, aber es wurde bei schwächerer Besetzung offenkundig, wie schwierig so manche Rolle ist, die man bei Topbesetzung einfach gar nicht so merkt, zB die Auftrittsarie der Eboli durch M. Sebestová war natürlich um Klassen schwächer als die großen Persönlichkeiten in dieser Rolle (zB Garanca). Letztere singt diese Rolle ja bald in München und London.

Ich denke, dass man da bei der Beurteilung von zweiten oder dritten Häusern etwas Generöser sein sollte.

2. Oktober 2019
8:51
Avatar
Chenier
Member
Members
Forumsbeiträge: 532
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline
163sp_Permalink sp_Print

Christine, die besten Sänger gibt es für Gurnemanz scheinbar an der Oper Brünn, dann kommt lange nichts, dieses Haus wird von ihm unglaublich schöngeredet und aufgewertet. Was ist schon Wagner gegen die tschechische Oper? Ein Liedchenschreiber scheinbar.

2. Oktober 2019
0:26
Avatar
Gurnemanz
Member
Members
Forumsbeiträge: 655
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline
162sp_Permalink sp_Print

Christine sagt
Gurnemanz, Sie schrieben zunächst: "aber für einen überragend guten Sänger halte ich ihn nicht, auch wenn er - wieso auch immer - glorifiziert wird". Bei Menschen, die Wunderlich kannten und erlebten, hat das ziemliches Befremden ausgelöst. Jetzt schreiben Sie, dass er zwar ein guter Sänger war, aber "Wunderlich eine Sonderstellung zuzubilligen, bedeutet, andere bessere und ebenbürtige Tenorkollegen kleinzureden, was diese nicht verdient haben". Hat hier jemand andere Sänger, die die gleichen oder  ähnliche Rollen gesungen haben, klein geredet? Ich habe Peter Schreier sehr geschätzt, die gleichen Emotionen wie Wunderlich hat er bei mir nicht ausgelöst, aber ich würde ihn niemals kleinreden. Es können einem doch mehrere Sänger in einer Rolle gut gefallen und einer gefällt einem vielleicht am besten. Und er war einfach für sehr viele Opernfans "ein überragend guter Sänger".  

Sie haben recht!

Bei mir persönlich löst Wunderlich überhaupt keine Emotionen aus (ich halte seinen Liedgesang für eintönig und ausdruckslos), wohingegen ich bei Peter Schreier (und Ian Bostridge) ein Feuerwerk an (klugen!) Emotionen höre. Aber das ist natürlich subjektiv.

Gut, dass es unterschiedliche Geschmäcker und Vorlieben gibt, sonst wär's ja fad!!

1. Oktober 2019
21:32
Avatar
Chenier
Member
Members
Forumsbeiträge: 532
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline
161sp_Permalink sp_Print

"unfähigen Krawallmacher Currentzis"

Ein wenig mehr Respekt vor Künstlern, Gurnemanz, ich halte die Untergriffe aus, aber der Stil gefällt mir nicht.

1. Oktober 2019
19:21
Avatar
alcindo
Member
Members
Forumsbeiträge: 317
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline
160sp_Permalink sp_Print

Wunderlich war einer der besten Sänger, die ich gehört habe, aber wahrscheinlich verstehe ich von stimmen nicht so viel wie Gurnemanz. Peter Schreier war als saenger ebenso gut (technisch) aber im timbre und als gesamtpaket klassen unter Wunderlich.

1. Oktober 2019
17:52
Avatar
Christine
Member
Members
Forumsbeiträge: 32
Mitglied seit:
7. September 2019
sp_UserOfflineSmall Offline
159sp_Permalink sp_Print

Gurnemanz, Sie schrieben zunächst: "aber für einen überragend guten Sänger halte ich ihn nicht, auch wenn er - wieso auch immer - glorifiziert wird". Bei Menschen, die Wunderlich kannten und erlebten, hat das ziemliches Befremden ausgelöst. Jetzt schreiben Sie, dass er zwar ein guter Sänger war, aber "Wunderlich eine Sonderstellung zuzubilligen, bedeutet, andere bessere und ebenbürtige Tenorkollegen kleinzureden, was diese nicht verdient haben". Hat hier jemand andere Sänger, die die gleichen oder  ähnliche Rollen gesungen haben, klein geredet? Ich habe Peter Schreier sehr geschätzt, die gleichen Emotionen wie Wunderlich hat er bei mir nicht ausgelöst, aber ich würde ihn niemals kleinreden. Es können einem doch mehrere Sänger in einer Rolle gut gefallen und einer gefällt einem vielleicht am besten. Und er war einfach für sehr viele Opernfans "ein überragend guter Sänger".

1. Oktober 2019
16:08
Avatar
Gurnemanz
Member
Members
Forumsbeiträge: 655
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline
158sp_Permalink sp_Print

Chenier sagt
Kann ich mich nur anschließen. Abgesehen von "de mortuis nihil nisi bene" ist es pervers und vor allem inkompetent, FW kleinzumachen.  

Derjenige, der den unfähigen Krawallmacher Currentzis schätzt, wirft mir Inkompetenz vor, das kannst nicht erfinden. Und wegen de mortuis...: Der Mann ist seit über einem halben Jahrhundert tot. Selbstverständlich darf man auch Verstorbene kritisieren. 

Nochmals: Wunderlich war ein guter Sänger. Aber manche Reaktionen Reaktionen zeigen ja nur, dass manche ein Problem haben, wenn einer ihrer Lieblingssänger zwar gelobt, aber nicht in den Himmel gehoben wird. Wunderlich eine Sonderstellung zuzubilligen, bedeutet, andere bessere und ebenbürtige Tenorkollegen kleinzureden, was diese nicht verdient haben.

1. Oktober 2019
11:50
Avatar
Chenier
Member
Members
Forumsbeiträge: 532
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline
157sp_Permalink sp_Print

Kann ich mich nur anschließen. Abgesehen von "de mortuis nihil nisi bene" ist es pervers und vor allem inkompetent, FW kleinzumachen.

1. Oktober 2019
10:12
Avatar
Christine
Member
Members
Forumsbeiträge: 32
Mitglied seit:
7. September 2019
sp_UserOfflineSmall Offline
156sp_Permalink sp_Print

Ich kann mich dem Satz von Hans Lick "ich schätzte wunderlich zusehr um hier postingweise wunderlich verteidigung zu betreiben. mir reichen viele erlebnisse und die aufnahmen in meinen regalen" nur anschließen. Unvergesslich für mich sein Belmonte. Er hat ja neben der Oper auch Operetten und populäre Lieder auf Platten gesungen, die haben mich bei meinem Studium begleitet. Da konnte ich viel besser lernen wenn ich mir eine halbe Stunde seine Stimme angehört habe. Da fand ich es auch sehr schön wenn er die italienischen Arien deutsch gesungen hat.

1. Oktober 2019
9:20
Avatar
HansLick
Member
Members
Forumsbeiträge: 29
Mitglied seit:
7. September 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

@ 154 -  alcindo, zeitzeuge wäre ich, habe meine meinung dazu auch kurz im beitrag # 141 angeschrieben. ich schätzte wunderlich zusehr um hier postingweise wunderlich verteidigung zu betreiben. mir reichen viele erlebnisse und die aufnahmen in meinen regalen.

was mir wirklich leid tut, uns blieb es verwehrt seine entwicklung mitzumachen. wenn ich an seine damalige " bandbreite" denke, liederabende,  opernrollen, lenski mit prey und stratas, die strehler entfürung in salzburg, der Italiener im Capriccio, der Palestrina etc

sie wissen was ich meine.

1. Oktober 2019
2:48
Avatar
alcindo
Member
Members
Forumsbeiträge: 317
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

zu Gumz so oft...??? war es 2 mal oder gar 3mal?

schoenen  gruss an Ihren gesangslehrer und kollegen,  de gustibus.....

seltsam, dass hier noch niemand zu Fr Wunderlich stellung genommen hat, oder sind hier keine zeitzeugen mehr vorhanden?

1. Oktober 2019
2:01
Avatar
Gurnemanz
Member
Members
Forumsbeiträge: 655
Mitglied seit:
29. September 2018
sp_UserOfflineSmall Offline
153sp_Permalink sp_Print

alcindo sagt
wenn Gurnemanz zu Fritz Wunderlich meint: aber für einen überragend guten Sänger halte ich ihn nicht, auch wenn er - wieso auch immer - glorifiziert wird.)

dann ist das wohl seine subjektive meinung, die aber sicher von 99 von 100 opern- und musikfreunden nicht akzeptiert werden wird. wer FrWu live erlebt hat, und sei es als Belmonte, Palestrina, Sänger im Rosenkavalier, Don Ottavio oder Tamino hat wahrscheinlich nie wieder eine so schöne und intonationssichere tenorstimme gehört und auch auf der Bühne war er erstklassig. hier von einer liveaufnahme, die ich nicht kenne,  schlüsse über DEN lyrischen tenor seiner zeit zu fällen ist im grunde verwegen. Gz soll seinen gesangslehrer interviewen, ob der auch so denkt, wenn so wäre mein rat den lehrer ehestens zu wechseln.  auch von der Callas gibt es schlechte aufnahmen, auch von der Rysanek, auch von Pavarotti.  Fr Wu war ein ganz grosser künstler, er stimmte als ganzes. und von seinem (echten) piano und mezzavoce , sowie vom strahl, den er in seiner stimme hatte, würden sich heute viele gerne eine scheibe abschneiden.   

Ich weiß eigentlich nicht, wieso Sie so oft erwähnen, dass ich singen lerne. Ja, ich spiele auch ein paar Instrumente, weil Musik mein größtes Hobby ist, aber darauf bild ich mir nix ein, und ich habe auch keine Absicht, das zum Beruf zu machen. Ich bin froh, wenn ich mein Geld nicht durch so einen unsicheren Beruf verdienen muss.

Aber ja, sowohl mein Gesangslehrer als auch zwei gute Freunde, die selbst ca. 10 Jahre klassisch singen gelernt haben, als auch andere mir bekannte Musikfans teilen meine Meinung über Fritz Wunderlich: Ein guter Sänger, aber keine Offenbarung.

Mir geht die Wunderlich-Vergötterung ein bisschen auf die Nerven - deshalb habe ich was dazu geschrieben. Natürlich bleibt es jedem unbenommen, Wunderlich für den besten Tenor des 20. Jahrhunderts zu halten, aber NICHT alle Musikfreunde teilen diese Meinung. Dem, was Chenier im Beitrag 150 geschrieben hat, stimme ich übrigens im wesentlichen zu.

30. September 2019
11:57
Avatar
Christine
Member
Members
Forumsbeiträge: 32
Mitglied seit:
7. September 2019
sp_UserOfflineSmall Offline
152sp_Permalink sp_Print

Ein Poster hat hier gemeint, dass es sich bei einer homoerotischen Beziehung in Don Carlo nur um Posa und Carlos handeln können. Der Kritik von der Grazer Aufführung entnehme ich anderes: "Noch dazu verpasst die Regisseurin dem schon von der Musik her so unnahbar wirkenden Phillipp II zusätzlich noch eine auffällige homoerotische Passion für Marquis Posa, der sich der Umarmungen und Liebesbezeugungen seines Königs kaum erwehren kann". Dafür darf die Eboli bei Phillipps großen Arie auf seinem Schoß sitzen. Billig, finde ich!

30. September 2019
0:49
Avatar
alcindo
Member
Members
Forumsbeiträge: 317
Mitglied seit:
27. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

wenn Gurnemanz zu Fritz Wunderlich meint: aber für einen überragend guten Sänger halte ich ihn nicht, auch wenn er - wieso auch immer - glorifiziert wird.)

dann ist das wohl seine subjektive meinung, die aber sicher von 99 von 100 opern- und musikfreunden nicht akzeptiert werden wird. wer FrWu live erlebt hat, und sei es als Belmonte, Palestrina, Sänger im Rosenkavalier, Don Ottavio oder Tamino hat wahrscheinlich nie wieder eine so schöne und intonationssichere tenorstimme gehört und auch auf der Bühne war er erstklassig. hier von einer liveaufnahme, die ich nicht kenne,  schlüsse über DEN lyrischen tenor seiner zeit zu fällen ist im grunde verwegen. Gz soll seinen gesangslehrer interviewen, ob der auch so denkt, wenn so wäre mein rat den lehrer ehestens zu wechseln.  auch von der Callas gibt es schlechte aufnahmen, auch von der Rysanek, auch von Pavarotti.  Fr Wu war ein ganz grosser künstler, er stimmte als ganzes. und von seinem (echten) piano und mezzavoce , sowie vom strahl, den er in seiner stimme hatte, würden sich heute viele gerne eine scheibe abschneiden. 

Zeitzone des Forums: Europe/Berlin

Am meisten Mitglieder online: 10

Zurzeit Online:
3 Gast/Gäste

Momentan betrachten diese Seite:
1 Gast/Gäste

Top Autoren:

UwePaul: 944

Gurnemanz: 655

Lohengrin2: 549

Chenier: 532

alcindo: 317

Michta: 195

susana: 150

dalmont: 97

Kapellmeister Storch: 77

Pwolf: 58

Mitgliederstatistiken

Gastbeiträge: 120

Mitglieder: 61

Moderatoren: 0

Administratoren: 3

Forumsstatistiken

Gruppen: 1

Foren: 1

Themen: 367

Beiträge: 5736

Neuste Mitglieder:

jessika9395, ericalycett0697, selinabeckenbaue, hermelindabosch, Terminator, liliaennis520, Caroline, Manfred_Schmid, figaro 1992, natishasumner63

Administratoren: HaaSon: 2, ac: 70, Moderator 16: 32

 

Diese Seite drucken