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Wiener Staatsoper: Roščić startet mit zehn Premieren und bringt Currentzis | Seite 10 | OnlineMerker | Forum

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Wiener Staatsoper: Roščić startet mit zehn Premieren und bringt Currentzis
13. September 2019
10:09
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tristan62
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Der Begriff "Premiere" hat sich in den letzten Jahren relativiert. Früher war eine Premiere immer die erste Aufführung einer neuen Produktion. Heute wird auch oft gerne die erste Vorstellung einer Wiederaufnahme einer schon länger nicht am Spielplan befindlichen Produktion als Premiere bezeichnet.

Im übrigen haben schon öfter Direktoren in ihrer erstenn Saison mehr Premieren - wie immer man den Begriff jetzt verwendet - als ihre Vorgänger angesetzt aber bald bemerkt, daß dadurch die Belastbarkeit des Hauses doch sehr ausgereizt wird und die Anzahl in den folgenden Saison heruntergefahren.

13. September 2019
7:47
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UwePaul
Gast
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Danke Gurnemanz,

natürlich bin ich für Meinungsfreiheit, aber ich konnte mir das, vor allem auch nach der Kritik von Herrn Prochazka nicht vorstellen, die ich auch gelesen hatte.

Ich habe C. noch nie live erlebt, lege auch keinen Wert drauf, seine TV Auftritte reichen mir. Aber Herr Dusek ist ja nun wahrlich nicht der Einzige, der in Jubelschreie ausbricht Bei den Berliner Gastsspielen, sind die meisten Kritiker auch aus dem Häuschen.

Bei den 10 Premieren habe ich mich auch gewundert.  Ich weiss aber nicht, ob die Wiener auch noch, wie wir z.B. an der DO noch eine kleine Spielstätte hat, die Tischlerei, in der es auch Premieren gibt, und die dann insgesamt auch mitgezählt werden.

Wenn es allerdings sich nur aufs große Haus bei Ihnen bezieht, dann ist es schon sehr ambitioniert

13. September 2019
1:00
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Gast
Gast
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Schnabl sagt
Hier der Link zu den Bildern von der Pariser Traviata-Produktion, die uns anscheinend ins Haus steht:

https://www.operadeparis.fr/sa.....ta#gallery

Da freu ich mich doch unbändig darauf! (Sche-e-erz!!)

Andreas Schnabl  

P.S.: So, jetzt hab ich mir auch die Traviata-Bilder angeschaut.

Hier werden wir wohl keinen Konsens finden, denn ich finde die Szenenfotos interessant und könnte mir gut vorstellen, dass eine spannende Realisierung herauskommt. Allerdings kann auch ein fürchterlicher Schmarrn die Folge sein, wenn die Personenführung misslingt. Wir werden sehen. Beurteilen werde ich die Produktion erst, wenn ich sie gänzlich live sehe.

Aber ganz ehrlich: Schlimmer als unsere derzeitige Traviata kann es doch kaum mehr werden...
Die Volksopern-Produktion von Hans Gratzer gefällt mir übrigens sehr gut, aber mein unbestrittener Favorit ist die Konwitschny-Inszenierung (2014 im THADW), die mir das Werk viel besser als alle anderen mir bekannten Inszenierungen erschlossen hat.

Übrigens Dank an Dalmont für die Informationen, mir waren diese Regisseure nicht bekannt.

13. September 2019
0:51
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Gast
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Lohengrin2 sagt
Lieber Gurnemanz, hoffentlich bringen Ihnen Menschen mehr Vorschuss-Vertraue entgegen, als Sie zu geben bereit sind. Sonst schaut traurig aus für Ihre Zukunft...... Aber in Wien ist das Vorab-Gemeckere ja Usus. Eines ist klar, nach dem Herrn aus dem Elsass, der plözlich fluchtartig nach Italien abhauen will, kanns nur besser werden.  

Generell bin ich ja Ihrer Meinung. Konkret hat das aber weder etwas mit fehlendem Vorschuss-Vertrauen zu tun, noch mit Vorab-Gemeckere (ich habe ja geschrieben: "Wenn seine Leistungen in der Oper (erwartungsgemäß) so werden wie immer...").
Es gefällt mir einfach überhaupt nicht, dass ein krawallmachender Meister der Selbstinzenierung demnächst in den (ohnehin zweifelhaften) Rang einer Wiener Staatsoper gehoben wird; genau das habe ich kritisiert. Aber naja, das Publikum wird halt seine Meinung kundtun.

UwePaul sagt
Gurnemanz, mal ne Frage zu Currentzis, wenn ich die Kritik hier lese, mit dem Untertitel "Vesuv der Lebenslust", das kann ich mir bei dem nun wahrlich nicht vorstellen, eher das Gegenteil, täusche ich mich da?  

Natürlich täuschen Sie sich nicht, der Text stammt ja von Peter Dusek, und dessen Texte haben für mich nicht die allergeringste Relevanz. Jeder möge selbst beurteilen, ob Hrn. Duseks Opernberichte aussagekräftig sind oder nicht. Der Merker hat Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit - gut so!
Was Th. Prochazka unlängst geschrieben hat:
Die gestrige Aufführung dieses Werkes war mit Sicherheit eine der schlechtesten, an die ich mich erinnere: ein drittklassiges Orchester mit drittklassigen Solisten, durch die Partitur gepeitscht von einem als Messias der Klassikwelt gehypten Dirigenten, der keine der medialen Versprechungen einzulösen vermochte.
...wobei ich mich nur frage, wieso er eigentlich dort war. Da war völlig klar, dass man sich nachher nur ärgert.

---

Aber Currentzis wird ja nicht dauernd dirigieren. Viel interessanter finde ich, dass es offenbar 10 Premieren pro Saison geben soll. Kann mir wer erklären, wie das logistisch funktionieren soll?

13. September 2019
0:02
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Gast
Gast
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Andreas Schnabl, die "Traviata"-Bilder sind doch sehr ansprechend und machen Lust auf die ganze Aufführung. Stone ist ein hervorragender Regisseur, den ich bis jetzt nur vom Burgentheater kenne (zuletzt grandios die „Medea“ von Euripides/Stone).

Dieses in Wien sehr geliebte und leider im Online-Merker sehr geschätzte Vorabgemotze, die immer wieder betriebene Eingeweideschau und das leidenschaftlich vorgenommene Kaffeesudlesen ist ja kein Beweis für ein besonder ausgeprägtes Kulturverständnis in dieser Stadt. Im Gegenteil, eher ein Beweis für die Borniertheit der Motzer.

Mögen Sie nicht warten, bis Roscic seine Pläne bekannt gibt und sich für das interessieren, was in naher Zukunft passieren wird? Amélie Niermeyer hat in München einen äußerst interessanten „Otello“ inszeniert (bei meiner Vorstellung musste leider der Protagonist krankheitshalber ersetzt werden, was ich bei dieser so gut und klug durchgearbeiteten Aufführung bis heute beklage) und stellt nächsten Donnerstag ihre Deutung von Dvoráks „Rusalka“ vor.

Warum denn etwas verächtlich machen, was Sie offensichtlich nicht gehört haben, da es noch nicht einmal Premiere hatte? Ich plädiere für ein Leben in der Gegenwart.

12. September 2019
19:29
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UwePaul
Gast
Guests

Gurnemanz, mal ne Frage zu Currentzis, wenn ich die Kritik hier lese, mit dem Untertitel "Vesuv der Lebenslust", das kann ich mir bei dem nun wahrlich nicht vorstellen, eher das Gegenteil, täusche ich mich da?

12. September 2019
18:36
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Schnabl
Gast
Guests

Hier der Link zu den Bildern von der Pariser Traviata-Produktion, die uns anscheinend ins Haus steht:

https://www.operadeparis.fr/sa.....ta#gallery

Da freu ich mich doch unbändig darauf! (Sche-e-erz!!)

Andreas Schnabl

12. September 2019
18:13
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Gast
Gast
Guests

Lieber Gurnemanz, hoffentlich bringen Ihnen Menschen mehr Vorschuss-Vertraue entgegen, als Sie zu geben bereit sind. Sonst schaut traurig aus für Ihre Zukunft...... Aber in Wien ist das Vorab-Gemeckere ja Usus. Eines ist klar, nach dem Herrn aus dem Elsass, der plözlich fluchtartig nach Italien abhauen will, kanns nur besser werden.

12. September 2019
17:53
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Gast
Gast
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ac sagt
Roščić...und bringt Currentzis

Der erste große Fehler von Roščić.

Schlimm genug, dass Currentzis regelmäßig im Konzerthaus Werke akustisch verunstalten darf, jetzt lässt man ihn auch schon auf die Staatsoper los.

Wenn seine Leistungen in der Oper (erwartungsgemäß) so werden wie immer, werde ich die Möglichkeiten des Protestes nützen. ("ausbuhen" will ich nicht schreiben, weil das unlängst gelöscht wurde)

12. September 2019
17:33
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ac
Administrator
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Mitglied seit:
16. Januar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Wien/ Staatsoper
Wiener Staatsoper: Roščić startet mit zehn Premieren und bringt Currentzis (Bezahlartikel)

Beim KURIER-Tag gab der künftige Direktor Einblick in seine Pläne: Internationale Produktionen wichtiger Werke werden nach Wien geholt, Stone, Kosky und Welser-Möst kommen auch.

https://kurier.at/kultur/wiene...../400603475

 

Es ist dies ein Bezahlartikel. Ich zahle grundsätzlich nicht, da wir unsere Berichte kostenlos einstellen. Es bleibt natürlich Ihnen überlassen, zu bezahlen. Bitte aber hier nichts reinkopieren (einen eigenen Text können Sie natürlich verfassen, aber das Kopieren eines kostenpflichtigen Artikels zu Zwecke der Veröffentlichung ist nicht erlaubt).

 

Mit freundlichen Grüßen

Anton Cupak

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