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Wiener Staatsoper 2020-2021 | Seite 2 | OnlineMerker | Forum

 

 

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Wiener Staatsoper 2020-2021
6. Mai 2020
18:54
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 930
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28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

viele werden irgendwann, wenn es besonders skurril wird, Dir. Meyer nachtrauern.

Klar, die fahre dann an die Scala! Aus Graz fahren auch manche nach Maribor.....

Ist allerdings kein Grund, solche verunglückten Elaborate wie Parsifal, Lohengrin ud die uralt-Bühnenbilder (von Inszenierung keine Spur!) wie Carmen und Tosca (die kommt hoffentlich auch mal neu) zu behlten. Auch der Faust ist überfällig und die Aida ist eine Zumutung......

Dass einge Sänger nicht in dieser Spielzeit zu hören sein werden, ist (vereinzelt) schade, aber wer weiss, woran es liegt. Jahrelang war Kaufmann nicht oder nur sehr wenig an der WSO. Harteros ist auch nur für Tosca gebucht. Zum Glück komen endlich so gute jüngere Leute zum Zuge wie Schuen.

Ich kann mich nicht erinnern, dass geklagt wurde, als die Decker-Traviata in mehreren Häusern zu sehen war, oder die Bondy-Tosca. ...

6. Mai 2020
18:35
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Chenier
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Forumsbeiträge: 732
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Ein sehr ambivalentes Programm von den Protagonisten her. Einerseits etliche sogenannte Superstars, die Rang und Namen haben, andererseits sehr viele relativ unbekannte Größen. Der Mittelbau ist aus meiner Perspektive kaum vertreten und auch einige Spitzensänger haben keinen Auftritt, und um pars pro toto nur einige zu nennen, die fehlen: Stemme, Gheorghiu oder Didonato bei den Damen, M. Alvarez, Pirgu oder Terfel bei den Herren. Unter den Dirigenten wird man Muti, Yannick Nézet-Séguin Jansons, Cobos, Luisi oder Ettinger, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, auf den Besetzungslisten vergeblich suchen.

Der Schwerpunkt liegt offensichtlich weniger bei der Musik als vielmehr bei der Regie mit inszenatorischen Experimenten, wenn man sich die relevanten Namen durchsieht und ihre Arbeiten vergegenwärtigt. Ohne den abgedroschenen Begriff des modernen Regietheaters strapazieren zu wollen, aber da kommt schon im ersten Jahr einiges auf Wien zu und das ist erst die Aufwärmphase für die "Legislaturperiode" des neuen Direktorats. Es genügen wenige Namen, um zu erahnen, was kommt. Vergangenen September hatte ich das Vergnügen, kurz nach Castorfs Premiere der "Forza" in der Deutschen Oper Berlin mit Besuchern zu sprechen, die bei der Premiere waren, und der Tenor war durchwegs Entsetzen. Besucher hätten reihenweise vorzeitig die Vorstellung verlassen und sogar während der Aufführung gebuht. Der Stuttgarter Faust, mit dem Wien beglückt wird, soll allerdings moderater sein. Die abgedroschene Carmen von Bieito, an mehreren Häusern schon gezeigt, ist entbehrlich, gegen Homoki sprechen seine Züricher Puritaner, absolut abstoßend inszeniert und wo die Musik durch ununterbrochene Parallelhandlungen permanent gestört wird, oder sein Wiener Musikantenstadel-Lohengrin und Konwitschny kennt man von seinem grotesken Attila im TaW oder dem franz. Don Carlos mit der 1950er-Spießer-Szene als Ebolis Traum, wobei  er es dann scheinbar als besonders originell empfindet, wenn in der Autodafé-Szene der Sängertross über den Zuschauerraum kommt.

 Ja, Alexander, auch ich trauere Zeffirelli nach, und ich denke, viele werden irgendwann, wenn es besonders skurril wird, Dir. Meyer nachtrauern.

6. Mai 2020
16:25
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Alexander
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Forumsbeiträge: 1
Mitglied seit:
6. Mai 2020
sp_UserOfflineSmall Offline

"Wer will den Schenk/Zefirelli-Schmarrn in alle Ewigkeit? Ich schätze Schenk als Schauspieler und Regisseur, aber alles war auch nicht gerade ein Volltreffer und wie heisst es so schön "Alles hat seine Zeit"."

 

Ich muss gestehen, ich gehöre zu der seltenen Species, die diesen Schmarrn liebt und daher traurig ist, dass die Zeffirelli Carmen verschwindet. Aber ich weiß, ich bin eine vom Aussterben bedrohte Spezies.

6. Mai 2020
13:45
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Vlad
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Forumsbeiträge: 82
Mitglied seit:
28. August 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Abseits eines anderen Schauplatzes, wo ich konträr zu ihm stehe, kann ich Amfortas hier nur vollkommen zustimmen: Ein interessantes Programm des neuen Direktors, das hoffentlich auch wieder zu einem "neuen" Publikum führt. Denn in den letzten Jahren driftete das Auditorium wirklich in Richtung Touristensammelsurium gespickt mit Abo-Besitzern. Selbst grandiose Leistungen (so selten sie vielleicht auch waren) blieben unbejubelt und mit Pflichtapplaus versehen. Die "eingekauften" Produktionen versprechen wirklich spannendes Musiktheater und es ist sicherlich auch ein einleuchtendes Argument des Direktors in Hinblick auf die Finanzierung durch den österreichischen Steuerzahler, dass man solche Produktionen auch in Wien zeigen soll. Die Zahl der Opernreisenden nach NY, MAD, LON etc. ist zwar in diesem Forum hoch, aber insgesamt doch sehr gering. Und gleiches Argument für die kostenlosen Streams in Österreich, die technisch sehr leicht herstellbar sind...

6. Mai 2020
12:18
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Amfortas
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Forumsbeiträge: 179
Mitglied seit:
25. Oktober 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Also ich bin mit den Ankündigungen zunächst einmal recht zufrieden. Viele der Produktionen, die ausgemustert werden sollen, waren auch mir ein Dorn im Auge. Besonders traurig ist die Situation beim Wagner-Repertoire, bei dem die Wiener Staatsoper keine einzige Produktion von Weltrang vorzuweisen hat. Aber auch die in den letzten Jahren der Hollender-Ära von Sven Eric Bechtolf inszenierten Werke sind diesem Opernhaus nicht würdig. Ich freue mich auf zeitgenössisches Musiktheater, das in Wien leider in den letzten Jahren gänzlich aus der Mode gekommen ist. Oper hat eine lebendige Kunstform zu sein. Rampensingen in unaufgeregtem Bühnenbild hat in einem Haus dieses Ranges nichts zu suchen. In den letzten Jahren waren die Neuproduktionen entweder derartige Belanglosigkeiten oder aber widersinniges Regietheater, das am Wesen des Werkes vorbei ging.

Die Operninszenierungen von Bieito finde ich meistens recht gelungen. Vor allem seine Carmen-Regie überzeugt mich weit eher als das lächerliche Ausstattungstheater von Zefirelli aus den 70ern. Die neue Opernintendanz war auch gut beraten, die erst seit kurzem im Repertoire befindlichen Produktionen von "Elektra" und "Parsifal", die bedeutend schlechter ausfielen als ihre Vorgänger, schon wieder abzusetzen. Aber das Repertoire der Wiener Staatsoper hat noch vieles, das ausgemistet gehört.

6. Mai 2020
2:48
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dalmont
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Forumsbeiträge: 160
Mitglied seit:
28. Januar 2019
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Warum soll ich meinen Senf dazu geben? Es hieß in Wien ja immer, dass jeder Taxler ein Operndirektor sei. Ich bin kein Taxler. Weiss allerdings, was ich von den uralten Einstudierungen nimmer sehen will. Dennoch gibt es einige Stücke im Programm, die mir sehr am Herzen liegen. Ob der Original- "Don Carlos" stattfinden wird? 

6. Mai 2020
2:00
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Gianni Roccanova
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Forumsbeiträge: 41
Mitglied seit:
8. April 2020
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Eduard Paul sagt
als alter Opernfuzzi wundert es mich, daß kaum reaktionen über die einzelnen produktionen ( Besetzungen, Regie, Dirigent) erfolgen. Wo bleiben hier die meinungen der unzähligen opernfans ?   

Danke, das hat mich in der Tat auch schon gewundert!

5. Mai 2020
23:20
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Eduard Paul
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Forumsbeiträge: 11
Mitglied seit:
21. März 2020
sp_UserOfflineSmall Offline

als alter Opernfuzzi wundert es mich, daß kaum reaktionen über die einzelnen produktionen ( Besetzungen, Regie, Dirigent) erfolgen. Wo bleiben hier die meinungen der unzähligen opernfans ? 

28. April 2020
21:05
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Karl
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Forumsbeiträge: 96
Mitglied seit:
7. August 2019
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Das sind keine traumatisierten Psychos - die wissen genau, was sie tun: "I have a Eurotrash face for Europe, and a classy face for Americans" (Giancarlo delMonaco)

28. April 2020
19:20
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mmnischek
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Forumsbeiträge: 21
Mitglied seit:
10. März 2020
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Das Problem ist, dass solch traumatisierte Psycho's wie Bieito, mit denen man eigentlich Mitleid haben müsste, weil sie Missbrauchsopfer waren, nun von Voyeuristen hofiert werden. - Dadurch nur kann z.B. Bieito seine kranken Visionen, Kunst-Werken überstülpen!

... und offenbar ist nun auch Herr Roščić so jemand, der den Voyeurismus ermöglicht, psychopathische Auswüchse auf der Bühne zu begaffen!

28. April 2020
19:13
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alcindo
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Forumsbeiträge: 462
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27. Februar 2018
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Michta meinte:    Mit Sichrovsky war ich überhaupt nicht einverstanden ( wie Tomas Pro in seinen Betrachtungen schreibt, klang seeehr nach Anbiederung!! ) , vor allem sein "Appell" für das "Regietheater"... wer will zB. den Neuenfels Schmarrn bitte? 

für mich klang es wie anbiederung con fervore

28. April 2020
19:12
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 930
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Probeller

Was ist das? Ein Wagner-Sänger? Da würde Wagner sich im Grab umdrehen!

28. April 2020
18:58
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toni
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Forumsbeiträge: 12
Mitglied seit:
28. März 2020
sp_UserOfflineSmall Offline

23

Wagner würde im Grab rotieren wie ein Propeller. Tannhäuser und Venus im LKW????? Eigentlich unglaublich. Niemand erwartet ja die Opern so zu sehen wie vor 100 Jahren, aber solche Absurdidäten auch nicht. Bin froh noch eine Zeit erlebt zu haben wo man nach einer Vorstellung nicht voll Ärger nach Hause gegangen ist, aber anscheinend ist es gar nicht die Absicht dieser Regisseure die Besucher glücklich zu machen. Viel mehr Aufmerksamkeit bringt der Skandal!

28. April 2020
18:38
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alcindo
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Forumsbeiträge: 462
Mitglied seit:
27. Februar 2018
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Musterbeispiel Tannhäuser Bayreuth   Wagner hätte seien Freude....pfui

28. April 2020
17:56
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 930
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Oper ist eigentlich immer 'Kulissen in denen gesungen wird' -

Naja, man kann auch mit aller Gewalt nicht verstehen wollen.

Oft wären konzertante Aufführungen eine sehr gute Lösung!

28. April 2020
17:54
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Chenier
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Forumsbeiträge: 732
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Habe mir die Pariser Bieito-Version angesehen - musikalisch hervorragend, aber optisch Zum spei.....

Carmen in der Telefonhütte, besonders originell.

Wenn d a s keine Kulisse ist.

28. April 2020
17:33
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Karl
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Forumsbeiträge: 96
Mitglied seit:
7. August 2019
sp_UserOfflineSmall Offline

Oper ist eigentlich immer 'Kulissen in denen gesungen wird' - außer es ist eine konzertante Aufführung.

28. April 2020
17:26
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 930
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

Hopfen und Malz verloeren.....

Gehen Sie bitte so oft wie möglich in die Aida und die Tosca, so lange die noch da sind. Das Museum wird aufgeräumt und die Nicht-Inszenierungen hoffentlich bald ausgetauscht.
Kulissen in denen gesungen wird, mehr ist da nicht.

28. April 2020
16:50
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Michta
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Forumsbeiträge: 250
Mitglied seit:
6. März 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

sehr geehrter Herr Karl!     Vielen Dank für Ihre interessanten und zu 100% zu unterschreibenden Ausführungen!  Außer den "fortschrittlichen" Jüngern - und nicht zu vergessen "Jüngerinnen" gggg - der Werkverhunzer geht KEIN Mensch um eine Bieito oder Neuenfels Gschicht zu sehen, leider muss man immer mehr solchen Schmarrn zwangsläufig in Kauf nehmen, wenn man "dal vivo" Sänger hören möchte. 

    Man könnte nach der Corona - Krise herrlich einsparen, indem man das Budget der Opernhäuser drastisch kürzt, damit die diversen selbstdarstellerischen Scharlatane nicht mehr bezahlt werden können. Dann werden sich mit einfachsten Mitteln wahre Sängerdarsteller durchsetzen, die nicht zum Spagat oder unnötigen Posen und Blödsinn während des Singens gezwungen werden, und sich durch Stimme und Persönlichkeit ausdrücken können. Das ist dann wahrlich "Kunst", das krude Gedankengut dieser Spielvogte würde uns dann erspart bleiben...

28. April 2020
14:07
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Lohengrin2
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Forumsbeiträge: 930
Mitglied seit:
28. Februar 2018
sp_UserOfflineSmall Offline

und andren seinen Geschmack aufgezwungen!
Das war bei dem Herrn Meyer ganz eklatant......

Kostenlose Livestreams....
Da wird endlich mal an die gedacht, die nicht in Wien am Ring wohnen und schnell mal eine Stehplatzkarte (die ja auch fast nichts kostet) aufzuklauben. Die Kosten für den Grundbetrieb zahlen die Vorarlberger genauso wie die Kärntner und alle anderen österreichischen Steuerzahler. Warum sollte das Angebot , das sonst nur unter Investition von Reise- und Übernachtungskosten (ein Vielfaches des Entrittes) erlebt werden kann, in der eingeschränkten Form des Streams genossen werden können?

Die Bayerische Staatsoper streamt auch kostenlos und die gestreamten Vorstellungen sind genauso voll wie immer. Live ist live, das wusste schon Opus!

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